Mondsee Mord
08.10.2025 um 21:35gerade ist ein hinweis zum fall bei der live sendung „fahndung österreich“ auf servustv eingegangen.
vl bringt das wieder bewegung in dem fall.
vl bringt das wieder bewegung in dem fall.
Der zitierte Beitrag von Grillage wurde gelöscht. Begründung: VerdächtigungDer Herrenpullover, d.h. den, den ihr Freund ihr am Vorabend gegeben haben will, ist in dem Interview von Dunkle Spuren auch vorgekommen. Davon wusste der ehemalige Ermittler anscheinend gar nichts, bzw. dem würde er keine Bedeutung beimessen.
Ja, grundsätzlich lebensnah, das passt eben nur so überhaupt nicht mit dem geplanten und gezielt genommenen Urlaubstag zusammen.xoxalb schrieb am 08.09.2025:Dieser Fall ist schon sehr bewegend. Für mich kommen eigentlich nur zwei Szenarien in Betracht. Es könnte zum einen diesen Autofahrer gegeben haben, der M.P. mehrmals mitgenommen hat, da sich die junge Frau im nachhinein immer diese Busfahrkarten von anderen Leuten besorgt hat. Halte ich also für das Wahrscheinlichste. Als dieser Bekannte vielleicht einmal mehr von ihr wollte, hat er sie möglicherweise im Streit deshalb getötet.
So habe ich das nicht gemeint. Ich bin der größte Fan der Theorie "Mitfahrgelegenheit als Täter" und halte eine gezielte Verabredung - wofür auch immer - mit dem Fahrer der Mitfahrgelegenheit als sehr wahrscheinlichen Grund für den Urlaubstag.camelot schrieb:Ich finde schon, dass das zusammenpassen könnte. Martina könnte sich an diesem Urlaubstag mit dem Autofahrer, der sie öfter mitgenommen haben soll, verabredet haben. Es ist ja auffällig, dass sich dieser Autofahrer nie gemeldet hat, wenn es ihn gegeben hat. Das wäre ein Indiz, das es sich um den Täter gehandelt haben könnte.
Zwei Annahmen würde ich da etwas relativieren. Ja, es mag schon jemand gewesen sein, der zur Arbeit gefahren ist bzw. beruflich unterwegs war, aber das muss nicht unbedingt jemand sein, der zu einem fixen Zeitpunkt irgendwo sein musste. Es gab auch damals schon flexiblere Arbeitssituationen.camelot schrieb:Mich wundert nur, dass der Autofahrer nicht ausgeforscht werden konnte, wenn er Martina mehrmals mitgenommen haben sollte. Er müsste doch in ihrem Arbeits-/Wohnumfeld aufgefallen und zu finden sein, wenn man davon ausgeht, dass er nicht wegen Martina große Umwege gefahren ist. Die Zeiten passen ja zu jemandem, der auch zur Arbeit gefahren ist.
100% Spot-on auch meine Meinungcamelot schrieb:@cg75000
Ja da hast du recht. Ein Übergriff während der Fahrt passt für mich grundsätzlich nicht. An ihrem Urlaubstag wäre sie ohnedies freiwillig eingestiegen und mit ihm vermutlich recht zeitnah (da sie laut Presseberichten bereits zwei Stunden nach ihrem Verschwinden tot gewesen sein soll) bei ihm zuhause gelandet und dort hätte der Übergriff dann stattgefunden. Was auch dazu passt, dass Martina ohne ihre Schuhe aufgefunden wurde.
Ja, möglich oder noch viel zufälliger.camelot schrieb:Ich tendiere dazu, dass sie diesen Unbekannten eher in ihrem Arbeitsumfeld kennengelernt haben könnte, da sie ja nach Aussage ihres Freundes fast jede freie Minute mit bzw. bei ihm verbracht hat.
Naja, wenn der Fahrer einigermaßen regelmäßig dort vorbeigekommen ist, kann man diese Mitfahrgelegenheit ja durchaus regelmäßig machen und sich vielleicht sogar einzelne Tage ausmachen. Wäre ja eine Win-Win Situation gewesen. Für Martina gespartes Geld, das sie nicht für den Bus ausgeben muss und für den Fahrer ist das mindestens eine nette Unterhaltung und Gesellschaft einer attraktiven, charmanten jungen Frau, ohne das er jetzt dafür viel Aufwand gehabt hätte. Allerdings etwas, was keiner so freiwillig und offenherzig hinausposaunt hätte. Für Martina: in ein fremdes Auto einsteigen und das Geld von der Firma nicht 100% ehrlich zu bekommen. Für den Fahrer eine fremde minderjährige Frau angesprochen und immer wieder mitgenommen zu haben. Jetzt beides nicht strafrechtlich relevant, aber auch nichts, was man jedem und jeder erzählt.camelot schrieb:@cg75000
Durchaus möglich, dass die erste Begegnung zufällig stattfand. Ich finde es aber seltsam, wenn es anschließend diese Mitfahrgelegenheit regelmäßig gegeben haben sollte und durch "geborgte" Bustickets sogar diverse Tage festgestellt werden konnten und trotzdem keine brauchbaren Zeugenaussagen zu diesem Unbekannten herausgekommen sind. Das Risiko für diesen Mann, das das wer mitbekommen haben könnte bzw. das Martina jemandem von ihrem "privaten Taxi" erzählt haben könnte, ist schon ziemlich hoch und dann wäre dieser Unbekannte recht rasch nach Martinas Verschwinden im Visier der Ermittler gestanden.
Das würde aber ja bedeuten, dass er die Tat ganz gezielt geplant und ausgeführt hat, sich erst eine Alibi besorgt, dann nach Vöcklabruck gerauscht ist, um mal eben die Tochter seiner Lebensgefährtin zu ermorden und dann schnell wieder zurück ist, damit seine Abwesenheit in München nicht auffällt.Heimatforscher schrieb:Auf was ich hinaus will, möglich ist alles nehmen wir der Stiefvater war in München unterwegs, hat sich dort sehen lassen in einem Job oder bei Freunden , danach vielleicht 20 Uhr hat er sich auf den Weg gemacht von München nach Vöcklabruck, und ca 1 Uhr abends wieder daheim .
Ja viele Fragen offen, welches Auto hat er sich ausgeborgt, Martinas Mutter durfte nicht daheim sein in Vöcklabruck darf er nicht gesehen werden und und und .
Wenn sie eine Affäre gehabt haben sollte, dann wird Herbert der letzte gewesen sein, dem sie davon erzählt hat. Im Gegenteil, sie wird aktiv verhindert haben, dass er davon etwas mitbekommt. Insofern halte ich ihn da nicht für eine zuverlässige, informierte Quelle, die das beurteilen kann.Heimatforscher schrieb:Die Geschichte mit einer Affäre wurde von herbert und Freunden klar widerlegt.
In der Update-Folge des Kurier "Dunkle Spuren"-Podcasts wird ja der damalige Chefermittler nochmals sehr ausführlich interviewt. Für einen Streit bzgl. Wegziehen aus Österreich gab es damals keine Anhaltspunkte, weil ein etwaiges Wegziehen nicht akut war, sondern eh erst erfolgt wäre, wenn der Opa nicht mehr zu Hause gewohnt hätte. Solange dies aber noch der Fall war, war Wegziehen kein akutes Thema.Grillage schrieb:Blaichinger hat einen Streit angenommen, der sich um das Fortziehen gedreht haben können (die Mutter wollte zum Freund ziehen, Martina wollte nicht mit) und der aus dem Ruder gelaufen sein könnte. Kann ich soweit nachvollziehen.
Ja, der neue Freund aus der Nähe von München hat die Abgabe von DNA verweigert. Allerdings zu einem Zeitpunkt, zu dem er gesundheitlich sehr angeschlagen war. Kurze Zeit später ist er auch verstorben. Dies wird im Kurier-Dunkle-Spuren-Podcast aufgearbeitet.LaGioconda schrieb:Sehr ungünstig ist, dass der Ex-Stiefvater und der neue deutsche Freund der Mutter permanent verwechselt werden. Es war offenbar der neue Freund, der bis zu seinem Tod die Abgabe einer DNA-Probe verweigerte.
Ich schaue hier nur sporadisch rein, entschuldigt also, falls das schon thematisiert wurde: wäre es dann nicht nahe liegend, dass es der Stiefvater war, mit dem Martina öfters mitfuhr? Falls das überhaupt so war, dass sie das geheim hielt, vielleicht war es der Mutter nicht recht, weil sie Streit mit ihm hatte? Oder es war eh kein Geheimnis, sie hat es halt einfach nicht erzählt, wegen der eingereichten Busfahrscheine.LaGioconda schrieb:gab
1. den EHEMALIGEN Stiefvater von Martina Posch, also den Ex-Mann (2. Ehemann) von Martina Poschs Mutter Maria Oberndorfer. Dieser Ex-Stiefvater arbeitete in der Firma, in der Martina ihre Ausbildung absolvierte.
Ein interessanter Gedanke! Ich bin mit dem Fall nicht genug vertraut, um das einschätzen zu können. Allerdings war es an diesem Tag so, dass Martina Urlaub genommen hatte und deshalb eigentlich keinen Grund hatte, an die Arbeit mitgenommen zu werden.FritzPhantom schrieb:Ich schaue hier nur sporadisch rein, entschuldigt also, falls das schon thematisiert wurde: wäre es dann nicht nahe liegend, dass es der Stiefvater war, mit dem Martina öfters mitfuhr?