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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

24.10.2016 um 19:51
@Menedemos
man geht immer davon aus das die sachen vor ort entfernt wurden ,aber warum sollte man es nicht mal anders sehen .
die sachen sind dort garnicht erst gewesen.
oder konnte man anhand von bodenspuren später an der gefundenen kleidung erkennen ,das die kleidung vor ort war ?


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24.10.2016 um 22:44
@zweiter schrieb:
zweiter schrieb:ich meinte aber ,was im bierzelt passierte ?
ich hatte es so verstanden, das sie dort schon geschlagen wurde.
@zweiter

Laut XY-Sendung nein. Das Bierzelt auf dem Festplatz wird dort nur als der Ort erwähnt, an dem sich C.O.s Ehemann um etliches länger mit seiner Clique aufgehalten hatte, als seiner Frau recht war. Sie hatte das Bierzelt deshalb schon eher verlassen und sich ins Auto gesetzt, das vor dem Floraheim parkte. Der Ehemann kam erst gegen 1 Uhr nachts zum Auto zurück. C.O. war inzwischen im Auto eingeschlafen und machte, nachdem J.O. sie lärmend aufgeweckt hatte, ihm Vorwürfe, weil er so spät kam, da sie am nächsten Morgen bereits um 7 Uhr wieder aufstehen musste wegen des Blumenfest-Umzugs. Die beiden gingen dann nochmals ins Floraheim hinein, wo der Streit dann so richtig eskalierte und der Ehemann C.O. ins Gesicht schlug.

Im XY-Film (Link auf Seite 1 des Threads) wird C.O.s Verzweiflung angesichts ihrer Situation sehr überzeugend dargestellt.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

25.10.2016 um 00:21
@djdane
Tendenziell gibt es aber schon einen Zusammenhang zwischen Schuh- und Körpergröße. Ich würde bei Größe 45 sogar eher 1.85 m vermuten. Aber ganz sicher ist das natürlich nicht. Dass es Basketballschuhe waren, muss in der Tat nichts bedeuten. Sie dürften auch relativ weit verbreitet und überall zu kaufen gewesen sein.
Allerdings denke ich, dass sie nur von jungen Leuten getragen wurden. Höchstalter 30, würde ich sagen.
Gab es gewisse Subkulturen, bei denen diese Schuhe besonders beliebt waren? Ich denke nicht, bin mir aber nicht sicher.

Wenn wir nun annehmen, der Täter stammt aus Renzenhof, machen wir mal folgende Rechnung auf:

Dort gab es 250 Einwohner.

Davon waren 50% Frauen, bleiben noch 125.

Im richtigen Alter für die Schuhe (15-30) waren 20%, bleiben noch 25.

Der Täter war 1.80 m oder größer, das dürfte für 66% zutreffen. Bleiben noch 17.

Wer hat von denen ein Alibi? Bestimmt die meisten. Entweder waren sie noch im Bierzelt oder in der Disse oder im Bett mit der Frau oder Freundin.

Da ich wirklich glaube, dass der Täter aus der nächsten Umgebung kam, da sich dort nachts sonst keiner rumtreibt, wäre er nicht so schwer zu ermitteln gewesen...


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djdane
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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

26.10.2016 um 17:08
Menedemos schrieb: Höchstalter 30, würde ich sagen.
auch über 30 !
Menedemos schrieb:Tendenziell gibt es aber schon einen Zusammenhang zwischen Schuh- und Körpergröße. Ich würde bei Größe 45 sogar eher 1.85 m vermuten. Aber ganz sicher ist das natürlich nicht.
Ne, sicher ist es nicht. Größe 45 ist recht groß. Vielleicht hängt es nicht nur an der Körpergröße sondern auch vom Körperbau. Auch bei einer Körpergröße von 175cm, kann man Schuhgröße 44/45 haben.
Menedemos schrieb:Da ich wirklich glaube, dass der Täter aus der nächsten Umgebung kam, da sich dort nachts sonst keiner rumtreibt, wäre er nicht so schwer zu ermitteln gewesen...
Ich weiss nicht in wie weit ermittelt wurde. Welche Schuhgröße hatte J.O. ? Wie groß war J.O. ? Sind es wirklich die Schuhabdrücke vom Täter ?

Egal wer die Tat auch begangen hat, sobald bekannt war, dass es Schuhabdrücke der MArke Reebok BB 5000 sind, wird der Täter die Schuhe nicht mehr getragen haben - besonders nicht, wenn er aus dem Raum Renzenhof kommt.

@zweiter
zweiter schrieb:oder konnte man anhand von bodenspuren später an der gefundenen kleidung erkennen ,das die kleidung vor ort war ?
Das wissen wir nicht, deshalb gab ich voriger Woche so ein paar Beispiele, wie man feststellen kann, ob es der Tatort ist.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

26.10.2016 um 17:34
djdane schrieb:auch über 30 !
Das glaube ich Anfang der 90er eigentlich nicht, zumal es sich um recht jugendliche Turnschuhe gehandelt hat. Ausnahmen gab es sicher, aber nur wenige.
djdane schrieb:Ne, sicher ist es nicht. Größe 45 ist recht groß. Vielleicht hängt es nicht nur an der Körpergröße sondern auch vom Körperbau. Auch bei einer Körpergröße von 175cm, kann man Schuhgröße 44/45 haben.
Kann sein, da kenn ich mich nicht so aus.
djdane schrieb:Welche Schuhgröße hatte J.O. ?
Wissen wir nicht, aber ich denke, man hat abgeklärt, dass es nicht seine Schuhe waren. Die Frage bleibt natürlich, ob es überhaupt die Schuhabdrücke vom Täter waren. Auf jeden Fall waren es nicht die Schuhe, an denen man die Kotspuren gefunden hat.
djdane schrieb:wird der Täter die Schuhe nicht mehr getragen haben - besonders nicht, wenn er aus dem Raum Renzenhof kommt
Davon darf man ausgehen.


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djdane
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26.10.2016 um 17:59
Menedemos schrieb:Auf jeden Fall waren es nicht die Schuhe, an denen man die Kotspuren gefunden hat.
aja, stimmt, die Kotspuren - total vergessen. Um wieder Aufzufrischen muss ich mir das Video noch einmal ansehen.

Im XY sagt der Moderator. Am Tatort hat die Polizei NEBEN der Uhr auch EINE Fußspur gesichert.
Neben der Uhr und nur eine Fußspur ? Der Kampf muss mitten am Weg gewesen sein, wo der Täter mit einem Fuß oder mit beiden Füßen am erdigen Boden trat ( am Wegerand) ? Oder der Boden war zum Teil mit Wiese/Laubblätter bedeckt, so kann es auch keine Schuhabdrücke geben.
Was für ein Zufall, dass ausgerechnet neben der einen Fußspur auch die Uhr lag !


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

02.05.2017 um 00:01
Hallo,

ich bin durch Zufall auf dieses Forum und den hier thematisierten Fall gestoßen.


Wohne seit meiner Geburt in Röthenbach und seit über 20 Jahren auch in unmittelbarer Umgebung des Floraheims (das kann man mir jetzt glauben oder auch nicht).

So oder so möchte ich aber noch ein paar Anmerkungen geben, die evtl. vin Interesse für den hier diskutierten Mord sind:

Das Floraheim, welches sich heute in der Siedlerstraße befindet und ich hier auch schon in Bildern gesehen habe, war nicht immer an dieser Stelle. Dort wurde es Anfang der 90er Jahre erbaut und 1995 eingeweiht. Bis zu diesem Zeitpunkt befand sich das Floraheim noch in der Adalbert-Stifter-Straße, ebenfalls am Rande der Kleingartenanlage. Dieses Gebäude gibt es allerdings schon lange nicht mehr, da es bereits vor Jahren abgerissen wurde.
Hierdurch ergeben sich - zumindest im Stadtgebiet Röthenbach - andere Wege, welche vom Mordopfer Richtung Renzenhof genommen werden sein könnten.

Als Mordtag wird der 25.08.1990 angegeben. Dies bedeutet das Opfer wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag ermordet. Der eigentliche Blumenfestumzug findet jedoch seit jeher am Nachmittag des letzten Sonntags im August statt, d.h. erst einen Tag nach dem Mord. Die zum Blumenfest gehörende Kirchweihe beginnt zwar bereits ab Freitag, das größte Personenaufkommen wird aber immer am Sonntag anzutreffen sein.

Zuletzt möchte ich noch anmerken, dass ich mich an eine ProSieben Reportage von vor einigen Jahren (ist bestimmt schon ca. 10 Jahre her) erinnere, in welcher der Mord in Röthenbach thematisiert wurde. Diese lief - so glaube ich - im Rahmen des taff-Magazins. Hier kam auch der ehemalige Ehemann der Ermordeten zu Wort und es waren Aufnahmen aus Röthenbach selbst zu sehen. Leider sehe ich mich außerstande, dieses Video noch im Netz zu finden.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

02.05.2017 um 07:32
@Frankenbou
Hallo, herzlich willkommen auf Allmy!

Und vielen Dank für deine Info. Dass das Floraheim früher woanders war, ist wirklich eine wichtige Zusatzinformation. So erscheint das mit dem Taxifahrer verständlicher, er wird Claudia O. in der Adalbert-Stifter-Straße gesehen haben. Wenn man nachts dort in der Nebenstraße jemanden sieht, ist es plausibler, dass es die Person ist, die das Taxi gerufen hat. Jedenfalls im Vergleich zur Siemens-Allee oder gar zur Renzenhofer Straße.

Nach dem Taff-Bericht werde ich mal suchen, aber vermutlich werde ich auch nicht fündig.

Vielleicht melde ich mich heute noch mal, einen unmittelbaren Anwohner zu kennen ist immer sehr hilfreich.

Gruß Menedemos


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

27.11.2017 um 14:21
Diesen Fall bei AZXY vom September 1991 gesehen.
Im ersten Moment spricht wirklich alles für den Ehemann.
Wurde denn der Taxifahrer überprüft ?
Der "Libanesische Händler" vermutlich aus Nürnberg-Langwasser wurde dann anscheinend auch nicht gefunden.
Nach so lnagen Jahren würde der sich eh nicht daran erinnern wann er was verkauft hat.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

10.01.2018 um 18:10
Nachdem der Fall bei youtube aus rechtlichen Gründen nicht mehr angesehen werden kann,
möchte ich wenigstens den Thread am Leben halten, damit der Mord nicht in Vergessenheit gerät.

Dass das Floraheim früher an anderer Stelle, nämlich in der Adalbert-Stifter-Straße, vermutlich im vorderen Bereich,
nahe der Renzenhofer Straße stand (da im restlichen Verlauf der Straße alte Siedlungshäuser stehen) ist natürlich interessant
(bitte noch genau angeben wo genau es stand).

Das würde den Laufweg und die Darstellung der Polizei erklären.
Durch die Nähe zur Renzenhofer Straße erscheint es dann klarer dass der Taxifahrer wirklich C.O. gesehen hat.

Ich hab mir nochmal meine persönlichen Gedanken zu dem Mordfall gemacht.

Warum J.O. als Täter?
1. Zu 80-90% sind es Beziehungstaten, eine tätliche Auseinandersetzung zuvor,
erhöht die Wahrscheinlichkeit zu den oberen Prozentpunkten
2. J.O. war laut Psychologe außerordentlich gewaltbereit, dem Alkohol zusprechend
und hatte bereits Morddrohungen ihr gegenüber ausgesprochen.
3. J.O. ist am Tatort in Hundekacke und in Brombeeren getreten,
was durch Anhaftungen an seinen Schuhen nachgewiesen wurde.
(Anhaftungen durch zufälliges Spazierengehen am Tatort Tage zuvor, sind höchst unwahrscheinlich)
4. J.O. hat Blutspuren am Unterhemd von C.O. hinterlassen
(das geschieht nur, wenn zuvor die Bluse auf- oder heruntergerissen wird).
5. J.O. hat sich am Tag danach seltsam verhalten.

Warum kein Einzeltäter?
1. J.O. hat sein Opfer erwürgt und keine Kratzspuren oder andere Verletzungen erlitten.
2. Eine fremde Uhr wurde sichergestellt.
3. Fremde Fußspuren wurden sichergestellt.
4. Fremde DNA wurde unter den Fingernägeln von C.O. sichergestellt.

Geplant war der Mord sicher nicht, man wollte man sie nur verprügeln und einschüchtern.
Der Unbekannte hat sie festgehalten (sie hat sich gewehrt ihm dabei die Uhr weggerissen und ihn gekratzt),
J.O. sie dabei verprügelt - die Sache ist aus dem Ruder gelaufen – und erwürgt.
Damit ist der Unbekannte mit Beihilfe zum Mord dabei, Grund genug um zu schweigen.

Das Floraheim
Die Geschichte wie sie bei XY dargestellt wurde, kann natürlich erfunden sein, da die Informationen von J.O. stammen.
Es erscheint mir unglaubwürdig, dass man sich vor dem Floraheim mitten in der Nacht trifft, dann nicht nach Hause fährt,
sondern dieses betritt und dann zu Streiten beginnt.

Fakt ist: C.O. wurde geschlagen, sie hat ihre Freundin angerufen und sich per Taxi angekündigt.
Wenn man mitten in der Nacht jemanden aus dem Schlaf reißt und sich ankündigt, weiß man,
dass derjenige sich nicht wieder schlafen legt, sondern wartet.
Deshalb ruft man denjenigen an, wenn man es sich anders überlegt hat.
Die Erkenntnis daraus ist: Sie hatte dazu keine Gelegenheit mehr!

Eine Möglichkeit könnte sein, er hat sie schon außerhalb geschlagen und sie hat sich ins
Floraheim geflüchtet. Sie ist innen, er ist außen und will hinein. Er hat angetäuscht weg
zu fahren, ist dann aber um das Floraheim geschlichen und hat durch das Fenster gesehen,
dass Sie telefoniert. Anschließend hat er die Scheibe der Türe eingeschlagen und sich, wie auch
immer Zutritt verschafft. Anschließend wollte er wissen mit wem Sie telefonierte und hat ihr nachdem
er erfuhr was sie vorhatte, verboten das Taxi zu nehmen und sie zu Fuß auf den Weg nach Hause geschickt.
Inzwischen ist das Taxi gekommen und hat J.O. gehindert das abgedunkelte Floraheim zu verlassen.
Ob J.O. bereits von Anfang an in Begleitung eines Dritten war ist möglich, bleibt aber offen.

Der Heimweg
Nachdem der Taxifahrer im Floraheim niemanden angetroffen hat, macht er sich auf den Weg und trifft C.O.
mit einem verstörten Gesichtsausdruck. Das würde passen.
Entweder hat J.O. sie anschließend aufgegriffen und der Streit ging im Auto weiter,
bis er in der Behelfsausfahrt anhielt oder er hat sie mit dem Auto überholt und in der Behelfsausfahrt gewartet.

Es besteht meines Erachtens auch die Möglichkeit, dass er sie aufgegriffen hat und sie beide bereits
nach Hause gefahren waren. Möglicherweise ist dort erst der Mittäter ins Spiel gekommen,
der einen Bezug zu beiden hatte. Nachdem sie wieder geschlagen wurde ist sie davongerannt
- in einer eskalierenden Situation überlegt man nicht wohin man läuft - und am nahen Tatort gestellt worden.

Jedenfalls ging es nicht um einen banalen Streit.
J.O. brauchte sie offensichtlich als Pächterin aber sie wollte ihn verlassen.
Vielleicht wusste sie mehr von seinen „Beziehungen“ zu anderen Frauen und hat ihm
während der Eskalation angedroht ihn an einen von ihm betrogenen Cliquenfreund zu verraten.
Oder was auch immer für auszuplaudernde Geheimnisse ihn zu einer derartigen Wut verlasst haben.

Offensichtlich haben beide keine normale Ehe geführt.
Die Clique war J.O. wichtiger und wenn ich mir ansehe welchen Laden (Rebells Place) er später eröffnete,
habe ich eine gute Vorstellung von solchen Cliquen und deren enge Vertrautheit.
Offensichtlich wurden auch vor der Verhandlung Zeugen beeinflusst, da sie plötzlich nichts mehr sagen wollten.

Die meisten würden einen kleinen Ort wie Röthenbach wohl verlassen, wenn sie bei den Leuten dort als
potentieller Mörder gesehen werden. Außer man will in der Nähe des Mitwissers bleiben.

Ich hoffe der Täter wird auch noch 27 Jahre nach der Tat seiner gerechten Strafe zugeführt.


PS: Alles entspringt natürlich meiner Fantasie und kann sich auch anders zugetragen haben


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

23.01.2018 um 19:34
@Il_Vecchio

In dem einen Punkt hast du sicherlich Recht: Das Betreiben des wohl etwas fragwürdigen "Rebel's place" und auch die Tatsache, dass er trotz seines in Röthenbach schlechten Rufes dort ausharrte, wirft kein besonders gutes Licht auf den Ehemann.

Ein Beweis für seine Schuld ist das natürlich trotzdem nicht. Bei einem zu Unrecht Beschuldigten wäre sogar eine Trotzreaktion im Bereich des Vorstellbaren.

Aber in einem anderen Punkt muss ich dir widersprechen: Du schreibst ja selbst, dass ein anderer Täter mit im Spiel gewesen sein muss wegen der Uhr, der unbekannten Fußspuren u.s.w.

Ich halte es aber für äußerst unwahrscheinlich, ja unmöglich, dass ein zorniger Ehemann sich einen Kumpel dazuholt (btw: wo soll der nachts plötzlich hergekommen sein?), um seine Frau zu verprügeln oder gar noch Schlimmeres mit ihr anzustellen. Schafft er das nicht alleine? Würde er sich eine solche Blöße geben? Meiner Meinung nach undenkbar. Um die eigene Ehefrau zu verprügeln, holt man sich keine Unterstützung. Und um sie umzubringen, erst recht nicht.

Für mich steht fest: Als C.O. mit der Freundin telefonierte, war sie alleine. Als der Taxifahrer sie sah, war sie offensichtlich auch alleine. Sie hat sich also alleine auf den Nachhauseweg begeben und vermutlich aus freiem Entschluss.
Warum, wissen wir nicht. Ein Anruf ihres Mannes im Floraheim, der sie umstimmte, wäre denkbar. Aber warum bringt er sie dann um? Für wahrscheinlicher halte ich es, dass sie der Freundin nicht auch noch die Taxikosten aufbürden wollte, stattdessen nach Renzenhof ging, um dort das eigene Auto zu nehmen (das sie dort mittlerweile vor der Tür stehend vermutete).

Und auf dem Weg begegnete sie ihrem Mörder - und der ist m.E. nicht der Ehemann. Unwahrscheinlich?
Nun ja, es war Blumenfest, einige Betrunkene schwankten vermutlich noch durch die Gegend. So ausgeschlossen ist das nicht.


Natürlich steht der Ehemann erst einmal unter Verdacht, er hatte vorher einen schlimmen Streit mit seiner Frau und hatte vermutlich auch nicht den besten Ruf.

Andererseits: In manchen Ehen ist Streit fast etwas Alltägliches. In gewissen Milieus auch Schläge, leider. Deshalb ist die Gleichung Streit = Mörder zu einfach.

Was gegen den Ehemann spricht, sind nicht nur die am Tatort gefundenen Artefakte, die ihm anscheinend nicht gehören. Es ist auch der Ort. Der Ehemann hätte sie doch ENTWEDER im Floraheim ODER zuhause umgebracht. Vielleicht hätte er die Leiche hinterher ins Waldstück geworfen, aber so war es ja nicht, der Fundort war der Tatort.

Ich bin nun wirklich nicht der Typ, Hypothesen zu bevorzugen, nur weil sie besonders ausgefallen sind. Ich bin durchaus ein Anhänger des Naheliegenden. Aber in diesem speziellen Fall meine ich, sollte man Alternativen in Betracht ziehen. Zum Ehemann passt einfach vieles nicht. Übringens hat das auch das Gericht so gesehen.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

24.01.2018 um 23:07
@Menedemos

alter Nick djdane dies ist mein neuer. war eine ewigkeit nicht mehr hier.
Menedemos schrieb:Und auf dem Weg begegnete sie ihrem Mörder - und der ist m.E. nicht der Ehemann. Unwahrscheinlich?
Nun ja, es war Blumenfest, einige Betrunkene schwankten vermutlich noch durch die Gegend. So ausgeschlossen ist das nicht.
Was glaubst du, wo hat Sie Ihren Mörder begegnet?

Die Seite Renzenhofer Straße oder Altdorfer Straße?
Also, wenn jemand C.O. ab der Ausfahrt ( Werner Siemens Alle ) gefolgt ist, hätte er C.O. in der Renzenhoferstraße überwältigt. Über Google Maps sieht man deutlich wie lang der Weg bis zur Autobahn ist, noch dazu, der Weg führt durch den tiefen Wald. Dann folgt die Altdorfer Straße, die recht kurz bis zum Fliederweg ist. Für einen vorbeifahrenden Autofahrer wäre der Weg sichtbar oder? Ich denke kaum, dass jemand von der Altdorferstraße Richtung Renzenhofer Straße spazieren möchte oder?

_____________________________________

Es kann sich alles anders abgespielt haben, die Aussage von J.O. klingt mir eher nach einer Falschaussage.
Mit der Aussage will er beweisen, dass er erst nach verlassen der Gaststätte auf die Glasscheibe geschlagen hat.
Wie hat er die Blutspuren auf Ihrer Bluse erklären können?

Für mich eher unwahrscheinlich, dass C.O. in der Gaststätte schlafen wollte weil Sie ja so oder so früh auf muss. Bis nach Hause
sind es nur 5 Minuten mit dem Auto. Auf die 5 Minuten kommt es ja auch nicht mehr an. Sie würde bestimmt duschen wollen, Sich umziehen etc. denn am nächsten Tag ist das Blumenfest ( oder wie sich das nennt, vergessen )

Der Richter entschied aufgrund der Uhr und den Hautpartikeln unter den Fingernägeln, die eindeutig nicht zum J.O. gehören.
Aber diese Punkte wurden mehrmals thematisiert. Die Blutspuren auf Ihrer Bluse beweisen wieder etwas anderes und die Kotspuren-Beerenspuren auf seinen Schuhen. Und die Frage, warum die restlichen Kleidungsstücke erst nach einer Woche bei der Autobahnausfahrt deponiert wurden. Es gibt doch so viel Möglichkeiten wie ich die Kleidungsstücke entsorge/verstecke. Wieso nahm er Sie dann überhaupt mit?

Es ist sehr wohl möglich, dass J.O. einen Freund mithatte. Er ging ja mal weg oder? Vielleicht wollte er wieder zurück? Aber von wo aus zurück? Von zu Hause aus ? War er auch wirklich zu Hause? Oder wollte er noch wohin bzw zu einem Freund / Freundin und von dort aus wieder in die Gaststätte? Vielleicht kam er in die Gaststätte kurz nachdem der Taxifahrer wegfuhr? Er sah, Sie ist nicht mehr da, so fuhr Er los und sah Sie an der Altdorferstraße oder noch an der Renzenhofer Straße? C.O. braucht so ca 35 - 40 Minuten bis nach Hause und J.O. braucht ca 5 Minuten. Da ist sehr viel Spielraum offen. Er kann auch um 02:15 Uhr vor der Gaststätte gewesen sein oder? Aber von wo aus kam er dann, das ist fraglich !! Es gibt kein Beweis dass Er nach Hause fuhr.

Wie bereits erwähnt, da ist sehr viel Spielraum offen, mit dem Auto erreichst du ein jedes Plätzchen (in röthenbach) in nur wenigen Minuten.
Vom verlassen der Gaststätte um ca 01:40 Uhr bis zur Tat sind es knappe 50 Minuten.

Irgendwie kommt es auch hin, C.O. verlies die Gaststätte um ca 01:50 Uhr oder? rechnet man das aus, so lange würde Sie auch bis dahin brauchen, also zu Fuß.
Ich nehme mal an, die Tat dauerte nur ein paar Minuten ohne viel herumgerede. Täter kam, war sauer und schnappte zu.Er kennt diesen Ort viel zu gut und weiss genau, dass keiner um diese Zeit herumspaziert bzw herumfährt. C.O. wurde nicht sexuell vergewaltigt auch dass darf man nicht vergessen.

Ich schliese hier niemand aus, J.O. bleibt meiner Meinung nach "ein großes Fragezeichen".
Da passt so einiges nicht.


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25.01.2018 um 12:24
AviC.A3 schrieb:Was glaubst du, wo hat Sie Ihren Mörder begegnet?

Die Seite Renzenhofer Straße oder Altdorfer Straße?
Das weiß ich natürlich auch nicht genau.

1) Entweder sie ist dem Mörder schon in der Renzenhofer Straße aufgefallen, er verfolgte sie aus einiger Entfernung, zögerte zunächst, und kurz vor Renzenhof musste er aber zuschlagen. Genau dort, wo man sie gefunden hat.

(Unwahrscheinlich ist allerdings, dass sich beide BEGEGNET sind, also der Mörder aus Renzenhof kam und zu Fuß Richtung Röthenbach unterwegs war. Auszuschließen ist auch das nicht, aber doch sehr unwahrscheinlich. Die Leute gingen vom Blumenfest heim, das gibt die gewöhnliche Richtung vor.)


2) Oder jemand hat vom Auto aus eine junge Frau allein spazierengehen sehen. Das ist auch möglich. Eventuell stieg sie auch in ein Auto ein, um ein Stück mitgenommen zu werden. Hätte sie normalerweise vielleicht aus Vorsicht gar nicht gemacht, aber an dem Abend war ihr fast alles egal.
AviC.A3 schrieb:C.O. wurde nicht sexuell vergewaltigt auch dass darf man nicht vergessen.
Ja, aber es wurde zumindest versucht. Oder zumindest wurde so getan, als ob es versucht worden wäre. Hose runtergezogen und so. Auch das darf man nicht vergessen.



Ich halte es übrigens für wahrscheinlich, dass CO ihren Mörder kannte. Zumindest bei Hypothese 1). Der Mörder war dann ja zu Fuß nach Renzenhof unterwegs, genau wie CO. In so einem kleinen Dorf kennt man sich. Vielleicht haben sie vorher noch miteinander gesprochen, sie weihte ihn in ihre Sorgen ein, er verstand das falsch, wollte sie "trösten", wurde zudringlich. Darauf hatte CO aber nun gar keine Lust, schon gar nicht in ihrer Verfassung. Die Situatuon eskalierte (auch weil der Täter alkoholisiert war), der traurige Rest ist bekannt.


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25.01.2018 um 19:10
@Menedemos

du hast uns ja damals so tolle Bilder zugeschickt und Sie Nummeriert.

Beitrag von Menedemos, Seite 11

Zur Übersichtskarte ( von Menedemos kreiert )

Punkt 3.

Für einen Sexualstraftäter der beste Platz. Und zwischen Punkt 3 und Punkt 4 sieht man ein weiteren Weg ( es geht nach Links und rechts, bergauf oder geradeaus - weiss ich nicht). Ich denke nicht, dass er so lang zögern würde, nicht bei so einer Tat, die begangen wurde.
Sein sexuelles Verlangen muss sehr stark gewesen sein, fallst es überhaupt eine sexuelle Straftat war

Punkt 4. dein Foto zeigt, dass der Fußweg direkt an der Straße entlang führt.

Punkt 5. genau wie Punkt 4.

Punkt 6. der vermutliche Tatort.

Also Ihr Weg, Punkt 3, 4 und 5, doch wie kommt Sie zum Platz Punkt 6?

Punkt 7. Die Einfahrt in die Kleingartensiedlung. Kommt man über Punkt 5 zum Platz Punkt 6 ? , - ohne die Einfahrt in die Kleingartensiedlung zu benützen? nehmen wir mal an, Sie würde nahe Punkt 5 überwätigt, gewürgt und durch den Gebüsch gezogen? Oder war die Kleingartensiedlung durch einen Zaun getrennt?

Wenn es kein anderen Weg gab, dann müsste Sie und der Täter zum Fliederweg und dann die Einfahrt in die Kleingartensiedlung.
Aber warum sollte Sie da hin wollen? Ihr Wohnhaus liegt nicht am Fliederweg sondern ein Sprung weiter. Kann mir kaum vorstellen dass Sie jemand dahin drängt oder dahin zieht ohne Ihren Willen. Sie würde schreien.

Ich denke nicht, dass Sie verfolgt wurde. Vielleicht wurde Sie dort hingebracht? Aber wie?

Oder... vor Punkt 5 da haben wir die Autobahnbrücke, auch hier gibt es Wege (links und rechts, beide Seiten) unterhalb der Brücke oder? Gab es von da aus ein Weg der in die Kleingartensiedlung führt? Gab es von da aus eine Ausfahrt/Einfahrt? Es kann ja gut möglich sein, dass sie unter der Brücke überwältigt wurde. Vom Fliederweg haben wir die Ein,-Ausfahrt aber bis wohin führte der Weg, gab es am anderen Ende auch eine Ein,- und Ausfahrt?


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

26.01.2018 um 17:14
464e209430 Bildschirmfoto 2016-10-08 um

@AviC.A3
Das Problem ist, dass ich damals

a) nicht so genau aufgepasst habe
b) einiges überwuchert ist, Fahrwege, die es damals wohl noch gab, sind heute nur noch schemenhaft erkennbar

Was ich aber sagen kann: Es ist damals wie heute problemlos möglich gewesen, das Opfer von der Staatsstraße aus zum Leichenfundort (6) zu schleppen, zu treiben, wie auch immer. Es gibt dazwischen keine Zäune oder sonstigen unüberwindlichen Hindernisse.

Und ja, selbstverständlich hat es Richtung Röthenbach andere, sogar bessere Stellen gegeben, eine Frau zu vergewaltigen oder sogar umzubringen. Bei (3) wäre es, wie du selbst sagst, "optimal" gewesen, weil man den Fußweg von der Straße aus nicht einmal sieht.

Aber ich kann mir schon vorstellen, dass der Täter zunächst zögerte. Vielleicht musste er sie auch erst einmal (möglichst unauffällig) einholen. Oder er hat sich mit ihr erst unterhalten, ein Vertrauensverhältnis aufgebaut.

Ich denke, die meisten Vergewaltigungen laufen nicht so ab, dass ein völlig Unbekannter hinter einem Busch hervorstürzt und sich über das Opfer hermacht. Meistens kennt man sich ein wenig, man baggert ein wenig, man lotet aus, ob es eventuell sogar ohne Gewalt geht...
Ungefähr so stelle ich mir das hier vor.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

27.01.2018 um 00:40
Menedemos schrieb:Das Problem ist, dass ich damals

a) nicht so genau aufgepasst habe
b) einiges überwuchert ist, Fahrwege, die es damals wohl noch gab, sind heute nur noch schemenhaft erkennbar
@Menedemos ich glaube wir beiden müssten gemeinsam hin ;)
ja ich verstehe schon, man kann nicht immer an alles denken.
Menedemos schrieb:Aber ich kann mir schon vorstellen, dass der Täter zunächst zögerte. Vielleicht musste er sie auch erst einmal (möglichst unauffällig) einholen. Oder er hat sich mit ihr erst unterhalten, ein Vertrauensverhältnis aufgebaut.
Der Täter müsste Sie eher rasch einholen, damit er weiterhin die Sicht zu Ihr hat, es war ja sehr finster und sobald man im tiefen Wald ankommt, dann siehst du sowieso nix mehr, so könnte er auch nicht mehr die Entfernung einschätzen. Ich glaub du weisst worauf ich hinaus will.

Aber, schau dir mal Punkt 3 genauer an, von wo aus beginnt der Weg? Aus welcher Entfernung denn? Der Täter kann Sie nur an der Stelle gesehen haben, da wo es in im tiefen Wald hinein geht ( von der Werner Siemens Allee ). Weitere Möglichkeit wäre, dass jemand um ein paar/einige Meter vor Ihr war. Aber, da es ja so finster war, wie hätte jemand erkennen können, ob es ein Mann oder eine Frau ist? An der Statur? Kopf und Haare? Am Gang? In den 90ern hatten Männer auch lange Haare. Außer, jemand sprach C.O. an "Wer bist du?" oder wie auch immer. Naja, falls es ein Unbekannter war, ich glaub kaum dass C.O. Ihm vertrauen schenken würde, Sie sieht den Unbekannten nicht und der Unbekannte sieht Sie nicht. Oder es war Vollmond, aber im tiefen Wald trotzdem schwer erkennbar.
C.O. sieht Ihn nicht und Er sieht Sie nicht. Deshalb glaube ich kaum, dass ein Unbekannter so lange zögern würde.

Es gab doch einen Zeugen, nahe dem Leichenfundort sah er zwar jemanden der der Statur von J.O. sehr ähnelte aber er konnte nicht erkennen ob es J.O. war. Ich gehe davon aus, dass dieser Typ bei Punkt 5, Punkt 7 oder Punkt 9 gesichtet wurde. Interessant wäre, aus welcher Entfernung sah er den Mister X. So gehe ich davon aus, bei den 3 Punkten muss es auch recht finster gewesen sein.
Menedemos schrieb:Ich denke, die meisten Vergewaltigungen laufen nicht so ab, dass ein völlig Unbekannter hinter einem Busch hervorstürzt und sich über das Opfer hermacht. Meistens kennt man sich ein wenig, man baggert ein wenig, man lotet aus, ob es eventuell sogar ohne Gewalt geht...
Ungefähr so stelle ich mir das hier vor.
Das meine ich auch nicht, sondern Sie begegnete Ihren Mörder bei Punkt 5 und zog/drückte Sie hinter einem Busch.


Ich stelle mir das jetzt so vor:

Punkt 5)
Sie begegnet Mister X, dieser Mister X will Sie ausziehen, dazu braucht er beide Hände. Hier hätte C.O. ohne weiteres Schreien können. bzw sich wehren können. So was ich weiss, in der Nacht, im Wald, hörst du aus weiterer Ferne ein Hund bellen... So ein Geschrei würdest du genauso hören. Viel zu Riskant, so viele Wohnhäuser mit Garten in der Nähe, ich mein, es kann gut möglich sein, dass jemand im Garten sitzt oder im Haus die Fenster offen hat und und und, es ist ja Sommer.
Wieso soll der Täter diesen Platz wählen? Ich denke, Cindy war bereits tot, dann wurde Ihr die Hose und die Jeanshacke ausgezogen.

Punkt 6) der vermutlicher Tatort, ich achte besonders auf den Boden. Warum? Der Schuhabdruck!
Ich weiss nicht, wie weich der Boden damals war, ob es ein paar Tage davor geregnet hat usw usw. Du kannst es selbst einmal ausprobieren, geh mit einem Sportschuh über einen trockenen erdigen-Boden, du wirst sehen, du hinterlässt keinen Schuhabdruck. Auch dein Foto ( Punkt 6 ) ich glaube, auch wenn du hier am erdigen Boden ( wo wenig grün zu sehen ist) vorbei gehst, wirst du kein Schuhabdruck hinterlassen, ausser die Oberfläche ist weich/matschig/klebrig ( Taubildung - in der Nacht ) oder die Oberfläche ist etwas sandig.
Du kannst ein Schuhabdruck hinterlassen, wenn du ein starkes Gewicht an dir hast oder + eine Person trägst, da kommt ein schönes Gewicht zusammen - z.B.: 1 Person 100 kilo 2te Person 60 Kilo sind 160 Kilo.

Deshalb ist es auch sehr wichtig zu wissen, wie sah die Bluse aus, stark verdreckt oder nur schleifspuren? genauso wie die Jeansjacke und die Jeanshose. Wenn er die Hose ausziehen möchte, da kann Sie nur am Boden gelegen haben, Sie würde sich wehren, sich nach hinten ziehen, schreien usw usw...

Wie gesagt, ich glaube, Der Täter würgte/tötete Sie zuerst und brachte Sie erst dorthin, entkleidete Sie und nahm die Kleidungsstücke mit, aus welchen Gründen auch immer... da gab es recht viele Szenarien.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

27.01.2018 um 01:24
@AviC.A3
Also nach Aussage der Polizei starb sie an Ort und Stelle, die Leiche wurde nicht geschleppt. Sonst hätte man wohl Schleifspuren gefunden. Wie auch immer, das müssen wir einfach glauben, sonst haben wir gar nichts und die Diskussion erübrigt sich.

Ich nehme an, du willst immer noch auf den Ehemann raus, der die Leiche dorthin verbracht hat, weil du dir auch nicht recht erklären kannst, warum er CO nicht im Floraheim oder zuhause ermordet hast.

Also wenn's der Ehemann war, dann meiner Meinung nach mnur so: CO spaziert aus welchen Gründen auch immer nach Hause, zugleich fährt JO voller Wut zum Floraheim zurück, sieht seine Ehefrau am Straßenrand, hält an, es kommt zu neuem Streit, handfeste Auseinandersetzung, Exitus.

Doch was dagegen spricht:
1. Die fremden Gegenstände
2. Der Zeuge sah zwar einen Mann von der Statur des JO, aber kein Auto am Straßenrand.



Und zugegeben, der Ort (6) war wirklich nicht so günstig für einen Mord, da ganz in der Nähe Wohnhäuser sind. Aber wenn der Täter betrunken war und ein Mord zunächst gar nicht geplant, dann wäre das eventuell erklärbar.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

27.01.2018 um 02:38
Menedemos schrieb: Sonst hätte man wohl Schleifspuren gefunden. Wie auch immer, das müssen wir einfach glauben
Wenn keine Schleifspuren vorhanden, dann muss der Täter Sie dort hingetragen haben.
Menedemos schrieb:Ich nehme an, du willst immer noch auf den Ehemann raus, der die Leiche dorthin verbracht hat, weil du dir auch nicht recht erklären kannst, warum er CO nicht im Floraheim oder zuhause ermordet hast.
wer sagt denn, dass ich es nicht erklären kann? Da müssten wir zurück blättern, da gab es bereits ein paar Beispiele.
Menedemos schrieb:Doch was dagegen spricht:
1. Die fremden Gegenstände
2. Der Zeuge sah zwar einen Mann von der Statur des JO, aber kein Auto am Straßenrand.
Die Gegenstände, auch das wurde mehrmals besprochen. Der Zeuge sah einen Typ seiner Statur mit Gehbehinderung. Ein Mann mit Gehbehinderung würde es nicht schaffen eine Frau wie C.O. zu vergewaltigen, nicht so wie Sie aufgefunden wurde. Ich glaube, C.O. könnte sich sehr wohl wehren. Dieser Mann kann an einer Stelle gestolpert sein ( es war ja Dunkel, man sieht nicht alles)oder er hatte einen Krampf etc... nach guter Stunde ging es wieder.
Menedemos schrieb:Und zugegeben, der Ort (6) war wirklich nicht so günstig für einen Mord, da ganz in der Nähe Wohnhäuser sind. Aber wenn der Täter betrunken war und ein Mord zunächst gar nicht geplant, dann wäre das eventuell erklärbar.
von wo aus soll der "betrunkene Täter" plötzlich erschienen sein? Aus welcher Richtung denn? Einzige Möglichkeit, dass C.O. diesen "betrunkenen" eingeholt hat. Aber das würde mir wieder nicht passen. Ich mein, ein Zeuge war in der Nähe, er hätte etwas bekommen können oder?

Das Auto war nicht am Straßenrand.
J.O. fährt von zu Hause los richtung Floraheim, in diesen Moment ist C.O. bei Punkt3.
Rückweg: J.O. sieht C.O. bei Punkt 4 oder Anfang Punkt 5 ( vom Auto das Fahrlicht ). Er muss das Auto am Wegerand nicht abstellen. Er fährt mit dem Auto bis nach Hause und geht den Weg entlang bis Er C.O. in der Mitte von Punkt 5 trifft.

Aber, da ist auch die Frage, warum sollte er das tun? Sie kommt doch nach Hause oder? Sie übernachtet nicht im Floraheim. ( Er weiss ja nix von einem Taxi und C.O. Freundin - nach seiner Aussage). Oder, er wollte es draussen bereinigen, damit die Eltern vom J.O. und die Tochter nichts mitbekommen.
Aber wie ich schon schrieb, ich glaube, Sie wollte nicht im Floraheim übernachten, so wie J.O. es aussagte, weil warum geht Sie dann nach Hause. Wenn dann, dachte Sie sich, ich geh die Werner Allee entlang spazieren bis das Taxi kommt und aus welchen Gründen auch immer hat Sie sich umentschieden. Aber woher sollte Sie wissen aus welcher Richtung das Taxi kommt? Sie ruft das Taxi an und legt gleich los ( laut Zeitangabe, muss es so gewesen sein)


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