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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

07.04.2016 um 18:28
@egaht
Naja, ob sie starken Drang zum Aufräumen verspürte, weiß ich auch nicht. Andererseits scheint sie sich ja schon etwas beruhigt zu haben, wenn sie sich entschloss, nach Hause zurückzukehren. Angeschaut wird sie sich die zerstörte Glasscheibe aber schon haben.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

07.04.2016 um 20:07
Was noch gegen den Ehemann als Täter spricht: Er war ja anscheinend frustriert, dass sein Leben nur noch aus Arbeit, Ehe, Kind bestand. In einer solchen Situation die Frau umzubringen, ist völlig kontraproduktiv, viel eher lasse ich mich scheiden. Denn wenn die Mutter tot ist, habe ich ja alleine das Kind am Hals - vermutlich genau das Gegenteil, wonach der Ehemann damals strebte...


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djdane
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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

08.04.2016 um 00:15
@Menedemos

Zur DNA Analyse: hast du den ersten Beitrag vom Diskussionsleiter. Hier scheint es keine handfesten Beweise zu geben.
Und auf seinen Schuhen: Brombeeren und Kotspuren wurden an seinen Schuhen entdeckt die eindeutig vom Tatort stammen.
Weiters ist die Frage, wann kamen die Blutspuren auf C.O. Ihrer Bluse. Das kann man nicht nachweisen.

Aber ich gebe mal ein paar Beispiele:
Weiters würde mich interessieren, wie stark die Verletzung an seiner Hand gewesen ist. Wenn er zuerst die Glastür mit zerbrochenem Muster verursacht hat, kann möglich sein das bereits im Flora Heim die Blutspuren aufs C.O. Bluse kamen.
Aber mir passt da etwas nicht. Der Ehemann behauptet, zuerst Ihr eine Ohrfeige gegeben zu haben (so wie im XY zu sehen)
und dann habe er aus Wut auf die Glastür geschlagen und ist gegangen. Also meiner Meinung nach, kamen die Blutspuren erst später auf C.O. Bluse oder T Shirt ( was Sie auch immer an hatte)
Zur Glastür: Du schreibst, vielleicht wollte Sie sauber machen?
So eine Eingangstür mit Glas, kann nicht so leicht Scherben verursachen. Hier muss J.O. mit einem Schlag ein zerbrochenes Glasmuster verursacht haben, jedoch ohne gefallene Scherben am Boden. . Wie es so üblich ist, die schlägst auf etwas ein bzw holst dir ein Schnitt vom spitzen Gegenstand, wann fliest das Blut heraus? Erst nach paar Sekunden. Man spürt ein Schmerz, klar, dann schaut man hin, wartet und plötzlich kommt das Blut. Das Blut war bestimmt nicht auf dem Glas sichtbar.

C.O. ging auch die knappen 2 km zu Fuß (halbe stunde ca), bis Sie 100 Meter vor Ihrer Wohnung überrascht wurde, anscheinend kannte Sie den Täter. MIch interessiert auch, wo Sie vom Taxifahrer zuletzt gesehen wurde. Der Ehemann kann Ihr gefolgt sein bzw kennt er seine Ehefrau, wo Sie übernachten würde. Er weiss genau welchen Weg Sie nehmen würde, wenn Sie bei den einen oder anderen übernachten würde. Weitere Frage, warum Sie Ihr bestellten Taxi nicht genommen hat. Was geschah hier, hat der Ehemann Sie angerufen ? Wollte er wissen ob Sie noch im Flora Heim ist ? Vielleicht haben Sie miteinander telefoniert ? Ich weiss nicht ob man dies nachgeprüft hat bzw ob man dies damals nachprüfen konnte.
Sie war bestimmt auf dem Heimweg, warum auch immer.

Zu den Hautpartikeln unter den Fingernägel. Auch ich kann Hauptpartikel einer Person unter meinen Fingernägel haben, von Freunden oder Freundinnen. Leichte Berührungen wo man sich vielleicht was unter die Fingernägel nimmt.

Ich weiss, du schaust eher darauf gegen den Ehemmann zu schreiben, ich schaue mir beide Seiten an. Und immer wieder bewegt es mich mehr auf die Seite "für den Ehemann als Mörder"

Mir sind viele Beziehungsdelikte bekannt, ob mit Kinder oder ohne Kinder. Ehefrauen wurden ermordet Kinder wurden verschont.
Hier in diesen Fall kann man von getäuschter Tat sprechen. C.O. wollte die Scheidung und diesmal erst recht. Das hat Ihn dazu getrieben diese Tat zu begehen. Es gab recht viele Taten wo man vieles nachgehen müsste bis man nach Jahren Jahren später den Täter vieles nachweisen konnte. Die Kriminaltechnik von damals ist nicht die heutige. Mit der heutigen, hätte/könnte man vieles nachgehen. Auch heute habe ich ein Artikel gelesen, der Ehemann hat seine Frau und von der Frau ihre Schwester getötet. Er habe es vorher angedroht und das Monate Monate davor.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

08.04.2016 um 10:46
Menedemos schrieb:Was noch gegen den Ehemann als Täter spricht: Er war ja anscheinend frustriert, dass sein Leben nur noch aus Arbeit, Ehe, Kind bestand. In einer solchen Situation die Frau umzubringen, ist völlig kontraproduktiv, viel eher lasse ich mich scheiden. Denn wenn die Mutter tot ist, habe ich ja alleine das Kind am Hals - vermutlich genau das Gegenteil, wonach der Ehemann damals strebte...
Er war frustriert von Arbeit , Ehe und Kind ? Doch eher davon , dass er niemanden mehr hatte, den er herum kommandieren konnte wie sein Frau, auf die er angewiesen war.....

Er wird sicher schnell einen "Ersatz" gefunden haben für C.O. bei seinen Affären, von denen geschrieben wurde, viel Geld gespart, sein Image gerettet..
djdane schrieb:Mir sind viele Beziehungsdelikte bekannt, ob mit Kinder oder ohne Kinder. Ehefrauen wurden ermordet Kinder wurden verschont.
Hier in diesen Fall kann man von getäuschter Tat sprechen. C.O. wollte die Scheidung und diesmal erst recht.
Und eine Scheidung wird nicht akzeptiert, dann eher der Mord, den man nicht nachweisen kann, es bleibt alles wie gehabt....

Geht alles, wenn man dann Zeugen noch entsprechend einschüchtert....

Es dreht sich alles im Kreis....


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

08.04.2016 um 16:21
@djdane
Ich will mich gerne überzeugen lassen, ich will nicht unbedingt Recht haben, aber wenn immer nur das herausgestellt wird, was ins eigene Bild passt, aber Aspekte, die nicht reinpassen, ignoriert werden (z.B. das Rätsel mit der Uhr, auf das ich immer noch keine alternative Antwort bekommen habe), dann können mich diese Argumente halt nicht zum Umdenken bewegen.

Wenn die Polizei genauso einseitig arbeitet, dann mache ich mir Sorgen. Dann wird wirklich schnell ein Unschuldiger angeklagt oder sogar verurteilt.

Wie gesagt, die Sache mit der Uhr: Darauf hast du keine Erklärung, deshalb wird das ignoriert und lieber von was anderem geredet. Aber so kommt man der Wahrheit nicht näher.

Anderes Beispiel: Die Überlegung ist ja durchaus richtig, dass eine Wunde erst nach einigen Sekunden zu bluten anfängt. Aber schief ist die Darstellung trotzdem: Erstens gilt das nur für kleinere Wunden und vor allem wissen wir nicht, ob J.O. nicht mehrmals auf das Fenster draufgeschlagen hat.

Sorry, dass mich das jetzt so in Rage versetzt, aber meine Befürchtung ist, dass die Polizei GENAU SO vorgegangen ist: Ein besoffener Ehemann, der seine Frau geschlagen hat - der muss der Mörder sein. Und von da ab hat man alle anderen Spuren und alle Gegeneinwände aus den Augen verloren - bis man vor Gericht damit krachend gescheitert ist.

Und der wahre Mörder konnte deshalb entkommen, der Mord blieb ungesühnt. Das Leben des Ehemanns ist trotz Freispruchs zerstört und das der mittlerweile erwachsenen Tochter auch, die ihren Vater vielleicht immer noch des Mordes verdächtigt.

Aber vermutlich könnte man mit Engelszungen reden, am Ende würden trotzdem viele weiterhin den Ehemann für den einzig möglichen Täter halten.


Aber auch diese sollten bedenken, dass der Ehemann vom Gericht freigesprochen worden ist und es sich deshalb nicht gefallen lassen muss, hier trotzdem, mit konstanter Hartnäckigkeit, als der eindeutige Mörder hingestellt zu werden!

Das widerspricht den Prinzipien der Achtung der Persönlichkeit, der Achtung vor der Justiz und nicht zuletzt der Achtung der Forenregeln!






Ich jedenfalls halte den Ehemann nicht für den Mörder, jedenfalls solange niemand eine einigermaßen nachvollziehbare Erklärung für all die Ungereimtheiten präsentiert, und ich werde diese Spur auch nicht weiterverfolgen. Das hat schon die Polizei zur Genüge getan und dieser Weg stellte sich als Sackgasse heraus.

Im weiteren Threadverlauf werde ich deshalb auf solche Verdächtigungen nicht mehr weiter eingehen, sondern nach Alternativlösungen suchen.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

08.04.2016 um 20:59
@djdane

Entschuldigung, ich habe vorhin vielleicht ein bisschen heftig reagiert. Man kann ja der Meinung sein, dass der Ehemann der Mörder war. Ich weiß es ja auch nicht genau. Aber ich habe halt den Eindruck, dass wir irgendwie auf der Stelle treten, wenn wir immer wieder nur wiederholen und durchdeklinieren, was alles GEGEN den Ehemann spricht.

Ich würde halt gerne einen Schritt weiterkommen. Und dazu gibt's hier eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
- Entweder wir suchen plausible Erklärungen für die Punkte, die den Ehemann scheinbar entlasten. Vielleicht gibt es ja z.B. eine Erklärung für die gefundene Uhr, aber bisher ist keine genannt worden und solange kann ich jedenfalls nicht an die Schuld des Ehemanns glauben.
- Oder wir schauen einmal, wer sonst noch in Frage kommen könnte und unter welchen Umständen der Mord dann abgelaufen sein könnte.

Aber es ist halt in vielen Threads so, dass sich die Leute oft mit den Punkten beschäftigen, die die eigene These stützen, und wenn das jeder so macht, tritt man auf der Stelle und keiner überzeugt letztlich irgendjemand anderen...


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djdane
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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

08.04.2016 um 21:16
@Menedemos

Ich weiss nicht was ich dir an der Uhr schreiben soll. Es gibt kein Beweis wessen Uhr es ist. An der Uhr sind keine Spuren sichtbar. Es kann vom Ehemann stammen oder wem auch immer.

Einmal hat er zugeschlagen. Sieht man im Video. Das Szenario am Anfang, das sind seine Aussagen und nicht die von der Polizei. Er hat Sie zuerst geschlagen, ging zur Glastür und schlug dort ein und so auch die Verletzung an seiner Hand.ja ...Dann Fuhr er mit seinen Auto nach Hause oder wo auch immer. Was danach geschehen ist, das werden wir nie erfahren. Möglich das er versucht hat im flora heim anzurufen, bemerkte keiner meldet sich, also wird Sie schon auf den Weg sein. Dann hat er sich schnell die Schuhe angezogen und raus. Auf den Weg sah er Sie von weiter Entfernung.

Er kann auch der Mörder sein und du schreibst gegen Ihn. Für mich ist er der Mörder, also nach Gefühl. Wie er damit lebt ist mir peanuts egal.
Hab deshalb kein Mitgefühl weil er ein brutaler Schläger war und die Ehefrau sehr oft geschlagen hat. Aber das hat jetzt nichts mit dem Mord zu tun.

Aufgrund mangel an Beweisen wurde er freigesprochen. Die hautpartikel haben Ihn entlastet bzw hat man die Hautpartikel nicht J.O. zuordnen können. Damals brauchte man sehr viel Spurenmaterial um solche DNA analysieren zu können. Die Kriminaltechniker wollten damals feststellen, wann das Blut auf C.O Bluse kam, auch das war damals nicht möglich.

Nach seiner Aussage kann das Blut nur später an Ihrer Bluse gekommen sein. Und nicht anders. Ich weiss nicht ob die Polizei ihm die Befragungen gestellt haben.

Wenn man in einem Fall sich total verwirrt, dann ist am besten wieder alles vom Anfang lesen oder schreiben, jede Kleinigkeit.

Du brauchst dich nicht bei mir entschuldigen, ich versteh schon warum du so darauf reagiert hast ;)

Schreib grad vom Handy und brauche eine Ewigkeit und irgendwie keine Lust weiter zu schreiben. Hehe


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egaht
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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

08.04.2016 um 22:11
Menedemos schrieb:Und der wahre Mörder konnte deshalb entkommen, der Mord blieb ungesühnt. Das Leben des Ehemanns ist trotz Freispruchs zerstört und das der mittlerweile erwachsenen Tochter auch, die ihren Vater vielleicht immer noch des Mordes verdächtigt.

Aber vermutlich könnte man mit Engelszungen reden, am Ende würden trotzdem viele weiterhin den Ehemann für den einzig möglichen Täter halten.
@Menedemos
zum ersten absatz, da hat man ja gegenteiliges gehört.
besonders getrauert scheint er um seine frau ja nicht zu haben.
zahlreiche affairen von jürgen o. sprechen nicht inbedingt für ein zerstörtes leben.
ferner kommt ja fast jeder einheimische in seinen dorf/stadt das
"nicht für den täter halten prinzip" zugute.
morde passieren im kriminellen milieu,bei rockern, bei süchtigen,
in mafiakreisen, bei schwulen.........
aber niemals beim netten nachbarn mit netter familie.
ich gehe davon aus dass jürgen o. heute noch in röthenbach oder in der
unmittelbaren umgebung wohnt.

zu deinen zweiten absatz, es gibt viele ungeklärte mordfälle bei denen
alle welt weiss wer der mörder war, nur nachweisen kann man es ihm nicht.
meiner meinung nach fällt dieser mord nicht in diese kategorie.
ich möcht eins noch zu bedenken geben, hätte jürgen o. tatsächlich seine
eigene frau getötet, hätte er sie dann nur 100 meter von seinen wohnhaus entfernt
abgelegt ??
@Stella790 hat angemerkt dass kirchweih in der stadt war, das heisst es
herrschte ausnahmezustand, es waren nachts noch viele leute auf der strasse.
man kann daher nicht ausschliessen dass claudia auf ihren weg(egal wohin der auch führte) noch von jemand angesprochen wurde. claudia war enttäuscht von ihren mann, in solchen momenten sind frauen empfänglich für andere männer, weil ihr zu diesen zeitpunkt eben jeder andere besser gefällt als der eigene mann.
angenommen die claudia geht auf einen andern mann ein, letzterer erhofft
sich mehr, die claudia macht im letzten moment einen rückzieher ( schliesslich
ist sie ja immer noch verheiratet), woraufhin dieser mann aggressiv wird.
schliesslich erwürgt dieser die claudia.

fazit: selbst wenn vieles gegen jürgen o. spricht, ihn als den sicheren mörder
hinzustellen ist nicht haltbar.

meiner meinung nach entlastet ihn auch die fensterscheibe,hätte jürgen o.
seine frau tatsächlich getötet, so hätte er der polizei eine version erzählt,
bei der die fensterscheibe zu bruch gegangen wäre bevor er seine frau
geschlagen hat. dann hätte er jederzeit plausibel erklären können wie
blut von ihm auf ihre kleidung gelangt ist.
diese version hätte niemand anzweifeln können weil es ja keine zeugen gab.


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djdane
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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

08.04.2016 um 22:21
@egath an das alles habe ich auch gedacht. Aber nicht der Ehemann. Wie kommt denn sonst das Blut auf die Bluse. Die Polizei befragt zuerst ein Verdächtigen, glaubst du der Ehemann wusste was von den Blutspuren an Ihrer Bluse.?m Denkt bissal nach. Warum 100 meter entfernt. Weil er grad auf dem Weg war ? Er hat sie versucht anzurufen? Sie hat sich nicht gemeldet. So wie ich davor geschrieben habe, er hat Sie aus der Entfernung gesehen. Falls er zu Hause war, muss er sehr sauer gewesen sein. Vielleicht sogar während der Fahrt richtung nach Hause. Ich denke, wenn es er gewesen ist, dann war es vielleicht kein geplanter Mord.
Ja ein anderer Mann, um halb 3 in der Nacht, sicher. Woher kommt er denn plötzlich her.


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djdane
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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

08.04.2016 um 23:26
Ein Punkt würde gegen Ihn sprechen.

Wenn er Sie ermorden würde, hätte er es bereit im Flora Heim getan. Sie ins Auto gezerrt und irgendwo im Waldgebiet hätte er Sie versteckt.

Nur eine Frage die ich mir dann stellen würde, warum schlägt er gegen die Glastür ein, er muss sehr wütend gewesen sein.
Auf dem Weg nach Hause war er weiterhin wütend oder nicht ? Zu Hause angekommen, was machte er, was dachte er ?
War er auf der Suche nach Ihr ? Im Flora Heim versucht er Sie telefonisch zu erreichen, sie meldet Sich nicht, also wird angenommen das Sie bereits unterwegs ist. Er verläßt die Wohnung und sucht nach Ihr ! Mit Auto oder zu Fuß ?
Immerhin Sie will die Scheidung!

Nach Zeugenberichten sah jemand eine Person (ein Mann) der seinem Gehgang und seiner Statur sehr ähnelt. Ein weiterer Zeuge behauptet einen Mann mit Gehbeginderung gesehen zu haben. Vielleicht hatte diese andere Person keine Gehbehinderung, sondern hat sich während des Kampfes am Bein verletzt.
Also wäre dies auch ein Punkt die gegen den Ehemann sprechen würde. Oder hatte dieser Mann mit Gehbehinderung auch seine Statur ?

Nur wie bereits geschrieben, die Blutspuren auf Ihrer Bluse, geschahen erst danach und nicht davor. Während der Ohrfeige hat er sich keine Verletzung zugezogen. Die Aussage vom Ehemann passt mir nicht. Er wird von den Blutspuren auf Ihrer Bluse nichts gewusst zu haben. Ja und deshalb hielt man Ihn fest bis die Untersuchungen mit den Hautpartikel unter den Fingernägel kamen die zum Freispruch führten.
Schuhabdrücke lasse ich mir einreden und ist kein handfester Beweis. Die Uhr genauso wenig.

C.O. rief ja das Ehepaar an, damit Sie bei Ihnen übernachten kann. Dann der Anruf bei der Taxidienststelle. Warum Sie Ihre Meinung ändert,ist fraglich. Vielleicht gab es ein weiteren Telefonat mit dem Ehemann ? Ja ... alles nur Spekulationen.
Hier kommt man ehrlich geschrieben sehr schwer weiter. Jahre und Jahre sind vergangen und die Spuren sind verloren gegangen,auch mit heutiger Technik schwer zu analysieren

@egaht Auch Mörder leben und lieben Nachbarn. Hat nichts zu bedeuten. Denn eine minderheit von Eheleuten, die in einer Beziehungskrise leben, begehen zum ersten mal ein Mord. Aus krankhafter Eifersucht, man verliert die Beherrschung und die Kontrolle.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

09.04.2016 um 20:50
egaht schrieb:zahlreiche affairen von jürgen o. sprechen nicht inbedingt für ein zerstörtes leben.
ferner kommt ja fast jeder einheimische in seinen dorf/stadt das
"nicht für den täter halten prinzip" zugute.
Naja, aber Claudia war ja auch eine Einheimische und er hat nur einen Freispruch zweiter Klasse bekommen. So angenehm stelle ich mir seine Situation nicht vor. Aber laut Telefonbuch lebt er zumindest noch in Röthenbach (wenn auch nicht in Renzenhof).
egaht schrieb:es waren nachts noch viele leute auf der strasse.
man kann daher nicht ausschliessen dass claudia auf ihren weg(egal wohin der auch führte) noch von jemand angesprochen wurde.
Naja, ob sooo viele Leute zu dieser Zeit noch unterwegs waren, glaube ich jetzt auch nicht, aber doch ein paar. Und eigentlich reicht ja auch ein Einziger.



Also ich gehe jedenfalls nicht mehr vom Ehemann als Täter aus, solange jedenfalls niemand plausible Erklärungen für die Ungereimtheiten präsentiert.

Beziehungstaten werden in der Regel aufgeklärt, zumal bei einem Täter, der ungeplant, besoffen, müde und jähzornig zu Werke geht, wie es hier ja wohl gewesen sein müsste. Als der Allerintelligenteste erscheint mir J.O. außerdem auch nicht...

Es gibt zudem einfach auch Punkte, die ich selbst mit größtem Kopfzerbrechen so erklären kann, dass der Ehemann als Täter weiter in Frage kommt:

a) Wie kommt fremde DNA unter Claudias Fingernägel? In solchen Mengen, dass man sie schon damals analysieren konnte? Also ich weiß ja nicht, wie es gerade unter EUREN Fingernägeln aussieht, aber ich glaube nicht, dass man unter meinen nennenswerte Mengen von DNA einer fremden Person finden könnte...
b) Wie eine fremde, abgerissene Uhr neben die Leiche kommen sollte, wenn der Ehemann der Täter war, bleibt ebenfalls unerklärbar.

Ich gehe von einem zufälligen Zusammenkommen zweier Ereignisse aus: Der Ehestreit und eine versuchte Vergewaltigung. So außergewöhnlich ist das nicht. Ehestreitigkeiten gibt es sehr häufig, deshalb muss nicht jedenmal der Ehepartner dafür verantwortlich sein, wenn was Schlimmes passiert. Wenn Claudia in dieser Nacht von einem Blitz getroffen worden wäre, würde auch keiner mutmaßen, dass der Ehemann dafür verantwortlich war, dann würde man höchstens sagen: "Das war irgendwie nicht so ihr Tag..."

Ich meine, man könnte durchaus noch weitere Punkte GEGEN den Ehemann finden: Zum Beispiel, warum Claudia eine Freundin im fernen Vorra anrief. War es ihr in ganz Röthenbach nicht sicher genug?
Oder der Ehemann könnte die Scheibe erst bei seiner RÜCKKEHR zum Floraheim zerstört haben. Er wollte sie umbringen, fuhr zum Floraheim zurück, und um sich Einlass zu verschaffen oder seinem Einlasswunsch Nachdruck zu verschaffen, donnert auf die Scheibe ein. Irgendwann dämmerte ihn, dass Claudia entweder partout nicht aufmachte oder gar nicht mehr im Floraheim war und fuhr wieder heim. Da sah er sie auf dem Heimweg... Er hätte sie auch auf dem Hinweg zum Floraheim schon sehen können, aber da er wütend war und sie noch in der Laubengaststätte vermutete, hat er gar nicht auf die Person geachtet.

Ja, so könnte man argumentieren, aber mich überzeugt das alles nicht.


Deshalb jetzt mal ein anderer Ansatz: Wenn Claudia von einer ANDEREN Person überfallen und getötet worden ist, wie könnte das abgelaufen sein?
Glaubt ihr eher, der Täter hat sie vom Auto aus gesehen (der Fußweg verlief ja direkt neben der Fahrbahn, nur teilweise von Büschen abgetrennt)?
Oder war er doch eher ein Fußgänger? Oder ein Radfahrer? Und wenn ja, aus welcher Richtung wäre wahrscheinlicher?

An einen Autofahrer glaube ich eher nicht, laut Angaben der Polizei soll der Täter ja schwer alkoholisiert gewesen sein. Da hat man ja einen Tunnelblick und sieht kaum noch Dinge am Straßenrand.
Radler ist schon eher wahrscheinlich.
Fußgänger wiederum weniger, denn ich glaube, um diese Zeit irrten auf der Landstraße kaum noch Leute durch die Nacht. Außerdem, wenn der Täter in dieselbe Richtung ging wie Claudia, hätte er sie einholen müssen, was ihr eine Gelegenheit zur Flucht verschafft hätte. Und die Gegenrichtung kann ich mir nicht vorstellen, denn dann hätte er aus Renzenhof kommen müssen - und was tat man dort mitten in der Nacht?


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

09.04.2016 um 22:45
Menedemos
Menedemos schrieb:Wenn Claudia von einer ANDEREN Person überfallen und getötet worden ist, wie könnte das abgelaufen sein?
Ich fand den Ansatz, den wir mit Grizzlyhai auf Seite 2 mal erarbeitet hatten, recht plausibel:
C.O. verlässt das Floraheim, weil sie beschlossen hat, nach Hause zu laufen, sich dort mit ihrem Mann zu versöhnen, und der Freundin in Vorra telefonisch abzusagen. Sie läuft los; aber der Täter - der sie (vielleicht aus dem Floraheim) mehr oder weniger flüchtig kennt - sieht sie zufällig auf der Straße, als er in Röthenbach oder auf der Landstraße nach Renzenhof mit dem Auto entlangfährt. Vielleicht ein Kirchweihheimkehrer - damals war die Promillegrenze für Autofahrer noch deutlich höher, meine ich. Und auf dem Land wurde (und wird!) das eh nicht so genau genommen, man muss schließlich noch heimkommen, und die Polizei wird schon ein Auge zudrücken, wenn Kirchweih ist ... Jedenfalls weiß er wo sie wohnt, reimt sich zusammen, dass sie auf dem Nachhauseweg ist, fährt nach Renzenhof, parkt dort am oder vor dem Ortsrand und geht ihr entgegen.

Der Haken an dieser Theorie ist für mich, dass ich nur schwer reinkriege, dass sie das Taxi wegfahren lässt und ganz allein diesen unangenehmen nächtlichen Weg läuft, statt mit dem ohnehin herbeigerufenen Taxi nach Hause zu fahren. Dieses Taxi-Versetzen spricht für mich dafür, dass sie - zwar nicht im/am Floraheim, aber noch im Ortsgebiet Röthenbach - irgendwie mit irgendwem verabredet war. Aber diese Verabredung müsste sie ja irgendwie getroffen haben, und da kommt eigentlich nur das Festnetztelefon im Floraheim in Betracht. Handys gab es damals praktisch noch nicht. Aber die Annahme, dass vom Floraheime aus oder dorthin noch telefoniert wurde, kann man ja höchstwahrscheinlich knicken. Und zudem hat ja der Taxifahrer gesehen, dass sie alleine unterwegs war. Also war es vielleicht wirklich einfach so, dass sie alleine durch die Nacht nach Hause laufen wollte.


Im Eröffnungsposting von stella790 heißt es
Die Polizei schließt aus den Tatumständen, dass das Opfer ihren Mörder gekannt hat
Mich würde schwer interessieren, aus was die das geschlussfolgert haben.

@Menedemos
Menedemos schrieb:laut Angaben der Polizei soll der Täter ja schwer alkoholisiert gewesen sein
Ich stehe da auf dem Schlauch, fürchte ich - woraus ergab sich das?


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09.04.2016 um 22:54
@Corydalis
Das weiß ich leider auch nicht. Vielleicht, weil die Vergewaltigung gescheitert ist? Betrunkene kriegen ja öfters keinen mehr hoch?

Aber möglicherweise ist es auch reine Spekultation, genau wie die Meinung, dass sie ihren Mörder gekannt hat.


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djdane
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09.04.2016 um 23:52
@Menedemos ich verstehe all deine Beiträge, aber mich überzeugt dies genauso wenig.
Ich kann so viele Punkte aufzählen, das eine andere Person Sie ermordet hat und die Fragen hast du bereits gestellt, auch das habe ich überdacht.

Warum? Ich brauche genauso eine plausible Erklärung wie das Blut auf C.O. Bluse kam.

Polizeibefragungen laufen meist so ab.
Die Polizei kommt vor Ort (wie im Video dargestellt).
Sie haben die zerbrochene Glasscheibe gesehen jedoch sagen Sie nichts dazu.

Befragungen wie: wo waren Sie gestern, wann haben Sie die Ehefrau zuletzt gesehen, wo waren Sie davor, was machten Sie danach und und und ....
Dann werden folgende Fragen gestellt ?
Hatten Sie Streit ?
Er : Ja
Haben Sie Ihre Ehefrau geschlagen?
Er: Ja
Haben Sie Ihr dabei Verletzungen zugefügt bzw hat Sie geblutet
Er: Nein
Haben Sie (Ehemann) sich dabei verletzt ?
Er: Nein
(Die Verletzungen an der Hand sah die Polizei vielleicht bereits vor Ort, jedoch fragtten Sie ihn nicht sofort.)
Woher haben Sie die Verletzung an Ihrer Hand ?
Er: Wie ich die Gasstätte (Flora Heim) verlassen habe, habe ich aus Wut auf die Glastür geschlagen und mich dabei Verletzt.
Haben Sie geblutet:
Er: Ja
Was haben Sie danach gemacht?
Er: Ich fuhr nach Hause
Fuhren Sie wieder zurück ?
Er: Nein

Mit solchen Befragungen, kannst du einen in die Falle locken. Er weiss nicht welche brauchbaren Spuren man bereits hat. Und J.O. sind die Spuren nicht bekannt. Und ich überlege und überlege und komme zu keinem Entschluss wie die Blutspuren auf C.O. Bluse kamen, ich verstehe ich es nach seiner Aussage nicht.

Ich hab mir noch einmal das Video angesehen, es waren nicht nur Hautpartikel unter den Fingernägel sogar Haare.
Bei Hautpartikel lasse ich es mir einreden. Die Spuren von Hautpartikel und Haare, waren Sie nach der DNA Analyse gleich?

Im Video (laut J.O. Aussage). Habe Sie auf J.O. im Auto gewartet. Von wo kam er den? vom Fest ? Wo war das Fest? In der Nähe ? Wie er ankam, warum ging Sie wieder in die Gaststätte rein ? Warum fuhr Sie nicht mit Ihm nach Hause? Weil Sie sowieso um 07 Uhr Ihr Dienst antreten muss? Warum hat Sie ihn nicht in der Gaststätte gewartet, warum war Sie im Auto ?
Warum sitzt Sie auf der Fahrerseite und nicht auf der Beifahrerseite ? Hat Sie ein Führerschein ?
Ich mein er kommt und sagt Ihr, komm steig aus, fahren wir. Das bedeutet er wollte fahren!

Nächstes wäre: Nachdem Streit verlässt er die Gasstätte Floraheim, angeblich fährt er wieder Heim?
Vielleicht fuhr er nicht heim, sondern wieder zurück an den Plätzchen wo er davor gewesen ist ?
Ich denke nach, aber warum sollte er sich auf den Heimweg machen und dann wieder den Rückweg Richtung Floraheim nehmen. Klar auch hier kann man spekulieren. Es gibt viele Möglichkeiten, ich habe Sie im Kopf, aber mich überzeugen Sie genauso wenig. Es gab bereits Dinge die ich überdacht habe, aber dann kommt mir der Taxifahrer entgegen, so muss ich diese Überlegungen mehrmals streichen.

Wo ist der tatsächlige Fundort?
Polizei ( im Video XY) sagt, Sie muss die Autobahn(brücke) überquert haben. Und auf der anderen Seite der Autobahn wurde Ihre Leiche im Wald entdeckt. Also kann gut möglich sein, das Sie bereits verfolgt wurde und man hat auf diesen Platz gewartet. Er muss Ihr von hinten gekommen sein.

Begeht jemand ein Mord aufgrund einer Ehekrise, gibt es so viele Fälle wo Ehemänner oder sogar Ehefrauen es versucht haben, ein Mord vorzutäuschen. Meist geschahen die Morde in der Wohnung. So hatte man vieles nachweisen können. Viele Spuren. Einige Morde wurde leider erst nach 10 Jahren geklärt, wenn nicht länger. Auf diese Statistik achte ich nicht.
Man sollte kein Mord mit andere Mordfälle vergleichen.


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10.04.2016 um 09:21
@djdane
Für das Blut kann es doch die verschiedensten Gründe geben, das halte ich nicht für unerklärlich.
Die beiden waren verheiratet und sind sich auch ohne Streit ab und zu näher gekommen. Sie haben in einer Gastwirtschaft gearbeitet, da schneidet man sich schnell mal in den Finger. Oder ihm ist tagsüber eine ältere kleine Wunde aufgegangen. Oder C.O. hat beim Verlassen des Floraheims tatsächlich das zerstörte Fenster berührt (die Wahrscheinlichkeit, dass darauf etwas Blut klebte, halte ich nach wie vor für relativ hoch).




Aber jetzt versuch ich wirklich mal andere Spuren zu verfolgen: Der Täter hat ja Teile der Kleidung von C.O. mitgehen lassen. Wenige Tage später deponierte er diese an der Behelfsausfahrt der A9. Das Mitnehmen der Kleidung spricht übrigens auch gegen die Schuld des Ehemanns, denn warum in aller Welt sollte er die Klamotten seiner eigenen Frau mitnehmen?
Bei einem anderen Täter kann man sich dagegen leicht Motive denken: Er nahm sie als Trophäe mit oder um sich hinterher daran aufzugeilen. Ich halte das zweite Motiv sogar für wahrscheinlicher als das erste, denn als Erinnerungsstück für eine Großtat taugen die Klamotten ja eher nicht, denn weder der Mord noch das Versagen beim Geschlechtsakt ist etwas, worauf man übermäßig stolz sein kann. Also eher ein Fetisch. Das macht es wahrscheinlicher, dass der Täter die C.O. bereits vorher kannte. Bei einem Stockbesoffenen, der eine x-beliebige Frau überfällt, weil er seinen Geschlechtstrieb befriedigen will, kann ich mir das weniger vorstellen. Ganz auszuschließen ist es freilich auch nicht.
Und da hinterlegt sie der Täter einige Tage später an der Behelfsausfahrt. Warum tut er das? Klar, er wollte die Klamotten loswerden, weil ihm sie Sache zu heiß geworden ist. Aber dafür hätte ja fast jede x-beliebige Mülltonne gereicht. Er versucht aber zugleich eine falsche Spur zu legen, so als ob der Mörder von weiter hergekommen ist. Wieso? Dafür kann es nur einen Grund geben: Der Täter wohnte so nah am Tatort, dass ihn die Ermittlungen stark beunruhigten. Er wohnte so nah daran, dass er es für notwendig ansah, eine falsche Spur in die Ferne zu legen.
Die Frage ist bloß, wie nah?
Ich würde sagen, höchstens Röthenbach (mit Renzenhof) und Diepersdorf. Eine Herkunft aus Schwaig oder Lauf halte ich unter diesen Umständen schon als fast zu weit weg.
Wenn man sich jetzt noch fragt, wer nachts auf dieser Straße noch unterwegs sein könnte, kann man den Herkunftsort vielleicht sogar noch genauer bestimmen (natürlich mit gewissen Unsicherheiten).
Also eine kleine Verkehranalyse: Wer benutzt diese Straße (Sta2405) hauptsächlich?

Also eigentlich nur Leute die von Röthenbach/Rückersdorf Richtung Diepersdorf/Leinburg/Altdorf wollen oder umgekehrt. Für alle anderen Ausgangspunkte oder Ziele würden sich eher die LAU15 oder die Sta2240 anbieten.
Da in dieser Nacht jedoch in Röthenbach Kärwa war (und dort auch an normalen Tagen mehr geboten ist als in Diepersdorf), gehe ich davon aus, dass wesentlich mehr Verkehrsteilnehmer Richtung Diepersdorf unterwegs waren als umgekehrt (und so auch der Täter). Das heißt, der Täter wollte entweder nach Renzenhof oder Diepersdorf. Weiter nicht, aufgrund der Betrachtungen weiter oben. Und wenn er zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs war, wollte er schon aus dem Grund nicht weiter. In Frage kämen allenfalls noch Weiler wie Himmelgarten.
Und dort wohnte er auch mit großer Sicherheit (denn aus welchem anderen Grund sollte man nachts solche Käffer ansteuern?).
Wenn man annimmt (wobei ich mir aber nicht sicher bin), dass er Claudia kannte, engt sich der Kreis der möglichen Täter natürlich noch viel stärker ein.

Ob er alleine lebte? Zumindest dürfte er an diesem Abend alleines unterwegs gewesen sein und er musste die Möglichkeit haben, die erbeuteten Kleidungsstücke sicher zu verstecken.
Ob er einsam war? Landbewohner sind abends ja oft gemeinsam unterwegs sind und bilden auch eine Fahrgemeinschaft - in diesem Fall nicht.
Naja, das muss alles nicht viel heißen, aber darüber nachzudenken ist nicht verboten.

Also ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass der Täter in Renzenhof oder Diepersdorf wohnte.


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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

10.04.2016 um 09:25
Corydalis schrieb:Der Haken an dieser Theorie ist für mich, dass ich nur schwer reinkriege, dass sie das Taxi wegfahren lässt und ganz allein diesen unangenehmen nächtlichen Weg läuft, statt mit dem ohnehin herbeigerufenen Taxi nach Hause zu fahren.
Ich vermute, es war ihr schlicht zu teuer. Es war eine sehr junge Frau und als Wirtin einer kleinen Laubenwirtschaft ist man auch nicht unbedingt auf Rosen gebettet. Das Taxi wollte sie ja, um nach Vorra zu kommen, wohin man unmöglich laufen kann. Nach Renzenhof kann man das dagegen schon. Und so viel Angst scheint sie nicht gehabt zu haben, jedenfalls nicht in dieser Nacht, da ihr andere Sorgen durch den Kopf gingen. Vielleicht wollte sie einfach auch auf dem Heimweg ihre Gedanken sortieren und nicht mit dem Taxifahrer labern. Könnte ich mir sehr gut vorstellen.


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djdane
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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

10.04.2016 um 13:53
@Menedemos

Er hätte dies den Kriminalbeamten erwähnt, falls es so gewesen ist. Und ich denke, seine Hände habe man genauer unter die Lupe genommen. Schreiben wir mal, Blut befand sich an der Glastür, Sie nimmt sich ein Tuch und wischt es ab. Wäscht sich die Hände und vorbei. Aber da kann man herumspekulieren so viel wir wollen. Für mich ist die Theorie unwahrscheinlich. Nach seinen Aussagen des Ehemannes überzeugt es mich nicht. Seine Aussage kannst du nicht ändern, es ist nähmlich seine und nicht deine oder meine.
Ich glaub der Ehemann kann selbst keine genauere Angaben geben. Die Befragungen der Kriminalbeamten, glaube mir, Sie wissen genau mit welchen Klischees man eine Person in die Falle bringen kann. Deshalb hielt man Ihn auch eine Zeit fest, da es ungereimtheiten gegeben hat.
Hin und wieder dachte ich, es gab ein zweite mitbeteildigte Person. Aber ich denke, das auch sein allberbester Freund sich daran nicht beteiligen würde. Ist Mord im Spiel, setzt ich mein Hintern nicht für Ihn ein.

Vielleicht habe er deshalb die Bekleidung mitgenommen, da der Täter mit seinen Augen brauchbare Spuren gesichtet hat bzw nicht gesichtet aber er weiss genau, er hat an der Bekleidung etwas hinterlassen.
Die wenigen bzw nicht sichtbaren Blutspuren an der Bluse hat er im Dunkeln nicht erkennen können.
Wenn er die Bekleidung mitnimmt, warum nimmt er seine Uhr nicht mit, Sie lag ja in unmittelbarer Nähe der Leiche ( 1 meter ca). Aber auch hier gibt es Erklärungen dafür, Ihm ist die Uhr nicht aufgefallen bzw in der Nacht hat er es nicht gesehen oder vergessen. Die meisten Sexualverbrecher nehmen sich ein Bekleidungsstück als Trophäe mit, meist sind es Unterwäsche. C.O. fehlt anscheinend eine Hose und eine Jeansjacke ? Was mache ich bitte mit einer Jeansjacke und einer Hose ? Anscheinend wollte er die Sachen verstecken da brauchbare Spuren daran zu sehen waren, auch wenn es dunkel gewesen ist.
Ja an der Bluse ist Ihm anscheinend nichts aufgefallen. So auch die Erklärung dafür, warum die Sachen fehlen KÖNNTEN!


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egaht
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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

10.04.2016 um 18:59
@all,
ich finde nach wievor die zerschlagene türscheibe wichtig.
es gibt 3 mögliche varianten.
1.erst schlägt er seine frau im floraheim mehrmals und zertrümmert dann noch beim
verlassen des floraheimes die scheibe. also die xy-version.
2. die claudia hält sich nicht im auto auf sondern im floraheim, da beide nicht
gleichzeitig dort ankommen muss man schon fast von streitigkeiten im vorfeld ausgehen. jürgen o. begehrt also einlass, seine frau lässt ihn nicht hinein,
weil sie dessen gewalttätige art kennt. jürgen wird rabiat und zerschlägt die
scheibe. daraufhin ist seine frau so eingeschüchtert dass sie öffnet.
3. jürgen o. verlässt das floraheim nach diesen streit bei dem er seine frau
schlägt. er hat sein müthchen an ihr gekühlt, die scheibe bleibt heil.
er kommt aber nochmal zum floraheim zurück, begehrt einlass weil er davon
ausgeht dass seine frau noch drin ist. vielleicht hat er ja tatsächlich keinen
schlüssel dabei ,jetzt wird er rabiat und schlägt heftig an die scheibe. diese nimmt
dabei schaden.
bei dieser letzten version ist das zeitfenster recht eng, da ja der taxifahrer eine
zertrümmerte scheibe feststellte. ferner ist davon auszugehen dass von
innen kein schlüssel stecken kann, weil die claudia das floraheim bereits verlassen
hat.

er schlägt nicht nur seine frau, bei seinen wutanfällen geht auch mobilar
zu bruch. das lässt auf ein hohes gewaltpotenzial von jürgen O. schliessen.
ich kann mir nicht helfen,ich tendiere zu version 2.
ich glaube dass jürgen o. blutete als er seine frau geschlagen hat.
somit würde es einen sinn ergeben wenn jürgen o. die oberbekleidung seiner
toten frau mitnimmt, weil er weiss dass darauf sein blut ist.
allerdings geht er nicht davon aus dass sein blut auch an ihrer bluse ist.
er nimmt also ihre blutige oberbekleidung nach der tat mit nach hause,
wäscht sie gründlich und legt sie ein stück vom tatort wieder ab.
denn die leiche liegt gefühlt zu nah an ihrer gemeinsamen wohnung.
mit der ablage ihrer kleidung weiter entfernt erreicht er zweierlei.
-er legt damit die spur weg von ihm, in eine gefühlt entgegengesetzte richtung.
-er beweist, indem die polizei diese kleidung findet und untersucht, dass
ein allerweltsstreit im floraheim stattgefunden hat,genauso wie er es der polizei
geschildert hat.
letztendlich könnte auch ihre blutige oberbekleidung der grund gewesen sein,
dass sie ihre taxifahrt nach vorra unterliess.
das setzt allerdings voraus dass keine kleidung zum wechseln im floraheim
vorhanden war.
-frau setzt sich nicht mit blutiger,also mit dreckiger bekleidung in ein taxi.
-claudia o. hätte sich bei ihrer freundin für ihren mann geschämt,
sie hätte sich selbst geschämt,wäre sie dort mit blutbefleckter kleidung aufgetaucht. so weit ist sie gesunken, weil sie den falschen mann das ja-wort gegeben hat.
wenn eine frau beschliesst sich scheiden zu lassen,ist das auch immer eine
persöhnliche niederlage. schliesslich suchen die frauen ihre männer aus,
und nicht umgekehrt.


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djdane
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Mord an Claudia Obermeier in Röthenbach a. d. Pegnitz

10.04.2016 um 19:29
@egaht genau die Variante von A bis C hatte ich auch. Nur bei mir geht das Alphabet noch weiter.
Ich bleib bei der ersten XY Version. Denn das ist die Aussage vom Ehemann.
Genau diese Meinung hatte ich auch, vielleicht war Sie nicht im Auto und war bereits in der Gaststätte.
Die XY Version kann man glauben oder nicht, denn das sind die Aussagen vom Ehemann.
Der Anfang kann sich anders abgespielt haben, genauso wie das Ende. Vielleicht fuhr er nicht nach Hause. Sonst hast du die gleiche Denkweise wie ich. Die zerbrochene Türscheibe ist sehr wichtig.

Außerdem seine weitere Aussage ist, er habe eine Zeugin als Alibi. Ich mein, ich fahr nach Hause, wer bitte soll in meiner Wohnung mein Alibi sein und das so spät in der Nacht ? Alibi bedeutet, das er während der Tatzeit (davor und danach) ein Alibi hatte.

Was mir weitere Kopfzerbrechen macht.
Ehemann kommt um ca 0:50 Uhr in die Gaststätte Floraheim an.
Aufenthalt mit Streit und möglichen Kampf ca. 15 - 20 Minuten. Ehemann fährt um ca 01:15 Uhr richtung Heimweg.
Ehemann fährt nach Hause, für die Fahrt benötigt er ca. 10 - 15 minuten.
Schätzen wir mal, er ist um 01:30 Uhr in seiner Wohnung angekommen.
Zu dieser Zeit hat C.O. bereits mit Ihrer Freundin telefoniert und ein Taxi bestellt.
Die Zeitspanne ist hier viel zu kurz. Ich rechne damit, Sie hat die Gaststätte um ca 01:45 Uhr verlassen, also ca nach halber Stunde bevor Ihr Ehemann wegfuhr! Der Taxifahrer hat Sie auf den Weg Richtung Gaststätte gesehen, hier muss es ca 01:55 gewesen sein und um 02:00 Uhr kam er in die Gaststätte an.
Die Zeitspanne ist zu kurz. Sie ruft Ihre Freundin an, dann das Taxi und paar Minuten später ging Sie los.
Eine Frau trifft nicht so schnell Entscheidungen. Sie sitzt eine Weile und überlegt und stellt sich folgende Frage wie: soll ich nach Hause oder nicht? Was mache ich? etc....
Die Reise zu Ihrer Freundin ist auch ein schönes Stückchen, immerhin sind es so an die 40 km!
Sie muss recht früh auf, um 07 Uhr muss Sie Ihr Dienst antreten. Da bleibt auch nicht viel Zeit über.
Nach der Obduktion geschah die Tat um ca 02:30 Uhr.

Ja und die verlorene Bekleidung wurde eine Woche später im Wald nahe der Autobahn gefunden. Man behauptet, dass der Täter die Bekleidung paar Tage später an den Ort abgelegt hat. Wie man auf die Behauptung kommt, keine Ahnung.

Meine Fragen dazu?
Wer ist die Frau die sich als Alibi ausgibt ?
Ist die Uhr mit Absicht abgelegt worden?
Die Hautpartikeln und die Haare unter den Fingernägeln, sind es von einer männlichen oder weiblichen Person?
Ist der Fundort auch der Tatort ?


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10.04.2016 um 23:31
djdane schrieb:Man behauptet, dass der Täter die Bekleidung paar Tage später an den Ort abgelegt hat. Wie man auf die Behauptung kommt, keine Ahnung.
Die Bekleidung wurde an einer Behelfs-Autobahnauffahrt zur A9 in Tatortnähe gefunden. Ich nehme sehr stark an, die Polizei hat nach Entdeckung der Tat die Umgebung des Tatorts einschließlich dieses Bereichs gründlich abgesucht. Wenn trotzdem dort später die verschwundene Bekleidung des Opfers auftaucht, spricht ziemlich viel dafür, dass der Täter sie inzwischen dort abgelegt hat (wer sonst?).
djdane schrieb:Wer ist die Frau die sich als Alibi ausgibt ?
Möglicherweise (Spekulation!) hat seine Mutter oder Schwiegermutter ausgesagt, dass sie ihn um die Tatzeit gesehen/gehört/gesprochen hat. Ich vermute, dass C.O. und J.O. mit den Eltern von J.O. benachbart oder sogar in einem Haus wohnten (alternativ - aber unwahrscheinlicher - mit den Eltern von C.O.). Auf dem Land ist das ein sehr häufiges Modell, das auch erklären würde, warum die Eheleute O. gemeinsam die Kneipe betreiben konnten, obwohl sie eine kleine Tochter hatten.
"sich als Alibi ausgibt" würde ich übrigens nicht sagen wollen. J.O. wurde rechtskräftig freigesprochen. Es spricht viel dafür, dass er tatsächlich nicht der Täter war. Und unabhängig davon: nachdem ich die Aussage der Zeugin nicht kenne, kann ich nicht einfach behaupten, sie habe sich (wahrheitswidrig) als Alibi "ausgegeben".
djdane schrieb:Ist die Uhr mit Absicht abgelegt worden?
Auszuschließen ist das sicher nicht. Motiv für das Ablegen der Uhr wäre dann das Legen einer falschen Spur (was sonst). Allerdings handelte es sich bei der Tat mit hoher Wahrscheinlichkeit - egal, von welchem Szenario man ausgeht - um eine Zufallstat, weil niemand längerfristig im voraus planen konnte, C.O. um diese Zeit allein auf diesem Weg anzutreffen. Warum sollte der Täter bei dieser zufälligen Gelegenheit ausgerechnet eine gehende Billiguhr bei sich haben, die nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden kann??


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