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Der Fall Michaela Eisch (1985)

621 Beiträge, Schlüsselwörter: München, 1985, Sexualmord, Michaela Eisch

Der Fall Michaela Eisch (1985)

21.08.2020 um 19:57
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Je friedlicher es zwischen zwei Menschen aussieht, desto weniger nimmt man eine Gefährdungslage an. Und die beiden haben ja wohl, laut den Aussagen in den Artikeln, vertraut gewirkt.
Das irgend etwas merkwürdig ist, haben die Zeugen wohl schon indirekt mitbekommen, ansonsten hätten sie sich Wochen später nicht mehr erinnern können. Sie konnten das nur nicht richtig einordnen.
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Die Zeiten waren ganz andere. Das weißt Du, sicher so, wie ich.
Man war nicht sensibilisiert. A
Richtig. Die Beobachtung wurde offensichtlich als nicht gewöhnlich wahr genommen, aber niemand konnte zunächst Schlüsse aus den Beobachtungen ziehen.

Soweit ich weis, kamen die Zeugenaussagen auch erst nach Auffinden der Leiche.


Meiner Meinung nach war der Mann Michaela bekannt.
Vielleicht einer der Kneipenbekanntschaften der Mutter, den Michaela schon als "netten Onkel kennen gelernt hatte.
( Man suchte ja auch explizit nach Gästen bestimmter Lokale)
Jemanden aus dem Hotel, das halte ich für unwahrscheinlich. Da hat man sicher als erstes nachgeforscht.

Was mich, wie einige Andere hier auch wundert, sind die Umstände wie sich Mutter und Tochter verpasst haben.
Ich habe jetzt die genaue Timeline nicht im Kopf, aber wenn die Mutter weis, daß die Tochter unterwegs zur Arbeitsstätte ist, dann wartet man doch dort doch mindestens ein bis zwei Stunden, bevor man sich selbst in die Gegenrichtung auf macht.
Ich will der Mutter jetzt keine Vorwürfe diesbezüglich machen, vielleicht war sie sehr in Angst und ist einfach los.
Auch hätte man im Hotel anders reagieren müssen. Wenn man mitbekommen hat, das Michaela gesucht wird von der Mutter, so hätte man das Mädchen dort behalten sollen als sie dort auftauchte und bei den Großeltern anrufen, daß sie jemand abholt.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

21.08.2020 um 20:59
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Was mich, wie einige Andere hier auch wundert, sind die Umstände wie sich Mutter und Tochter verpasst haben.
Ich habe jetzt die genaue Timeline nicht im Kopf, aber wenn die Mutter weis, daß die Tochter unterwegs zur Arbeitsstätte ist, dann wartet man doch dort doch mindestens ein bis zwei Stunden, bevor man sich selbst in die Gegenrichtung auf macht.
Ich will der Mutter jetzt keine Vorwürfe diesbezüglich machen, vielleicht war sie sehr in Angst und ist einfach los.
Auch hätte man im Hotel anders reagieren müssen. Wenn man mitbekommen hat, das Michaela gesucht wird von der Mutter, so hätte man das Mädchen dort behalten sollen als sie dort auftauchte und bei den Großeltern anrufen, daß sie jemand abholt.
Hier schließe ich mich an. Das geht mir auch nicht ein. Und da spielt das Jahr nun mal gar keine Bedeutung. Wenn ein kleines Mädchen im Hotel auftaucht und hilflos wirkt, weil die Bezugsperson fehlt, dann kümmere ich mich um das Kind und darum, dass die Bezugsperson wieder auftaucht oder eben eine andere kommt.

Ist verifiziert, dass Michaela im Hotel aufgetaucht ist? Wenn ja, wie konnten sie sich überhaupt verpassen. Michaela hatte doch wohl ein Zeitfenster von 30 Minuten (11:30-12 Uhr). Es wäre interessant, wann Michaela das Hotel erreicht hat und wann die Mutter das Hotel verlassen hat. Dann müsste ja Michaela schon massivste Verspätung gehabt haben...
Irgendwas geht sich da für mich noch nicht ganz auf.

Ich habe jetzt dazu nichts explizit gelesen, aber weiß man, wann man Michaela zum ersten Mal mit dem Mann gesehen hat? Immerhin gab es ja noch Sichtungen in ihrem Viertel Berg am Laim...und manche vermuten ja, dass der Mann Michaela vor oder auf der Fahrt in die Innenstadt angesprochen hat, das heißt, das wäre um ca. 11Uhr schon passiert. Irgendwie...merkwürdig.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

21.08.2020 um 22:38
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Ist verifiziert, dass Michaela im Hotel aufgetaucht ist?
Das wurde irgendwann später so verlautbart.
Ursprünglich hieß es in der Presse und auch im Filmbeitrag "Ungeklärte Morde"; sie wäre dort nie angekommen.
Später gab es eine Quelle, daß sie wohl doch im Hotel war. ( Erschien mir damals als plausible Quelle, aber ist auch schon Jahre her)
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Es wäre interessant, wann Michaela das Hotel erreicht hat und wann die Mutter das Hotel verlassen hat.
Das ist mir auch nie so richtig klar geworden. Wurde das überhaupt bekannt gegeben mit genauer Uhrzeit? ( vielleicht hab ich es auch vergessen)
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
dann kümmere ich mich um das Kind und darum, dass die Bezugsperson wieder auftaucht oder eben eine andere kommt.
Zumal man ja gewußt haben muß, das die Kollegin nach ihrer kleinen Tochter sucht, die nicht zur angegebenen Zeit angekommen ist.
Die Mutter muß doch aufgeregt gewesen sein und die normale Reaktion wäre doch gewesen, das Kind da zu behalten und die Großeltern anrufen, das jemand sie abholt.
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Irgendwas geht sich da für mich noch nicht ganz auf.
Da geb ich Dir Recht.
War sie wirklich im Hotel?
Wieso hat man sie nicht da behalten?
Wieso wußte man erst Jahre später davon, daß sie im Hotel war?

In "Ungeklärte Morde " wurde das so dargestellt, daß der Opa mit ihr die Strecke übte und sie dann auch, ich geh davon aus rechtzeitig, los schickte.

Da kommen wir dazu, warum Michaela überhaupt so verspätet kam
Gabs da je eine Erklärung für?
Also ich in dem Alter hätte mir sogar die Fahrverbindung erst mal selbst gesucht und auch gecheckt wann ich los muß, ansonsten hätte ich Opa gefragt ode rso.

Lief das so wie ich es aus Ungeklärte Morde behalten habe, hat Opa sie rechtzeitig weg geschickt . So könnte nur sein, daß sie das Umsteigen verpasst hat oder eine Station zu weit gefahren ist.
Selbst dann wäre sie im Münchner Nahverkehr vielleicht 30 min zu spät gekommen und so lange wird die Mutter wohl auch gewartet haben.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

21.08.2020 um 23:00
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
In "Ungeklärte Morde " wurde das so dargestellt, daß der Opa mit ihr die Strecke übte und sie dann auch, ich geh davon aus rechtzeitig, los schickte.
Ich habe leider den Beitrag bei UM nie gesehen, daher kann ich nicht beurteilen, was dort gesagt wurde. Allerdings würde ich ihn gerne mal sehen.
Der UM-Beitrag von Kristin Harder ist ja bspw. nochmal hochgeladen worden. Vielleicht hat ja jemand auch die Folge, in der es um Michaela Eisch ging.

Für mich ist der ganze Ablauf nicht wirklich rund. Irgendwo muss es einen blinden Fleck geben.

Entweder kam sie stark verspätet im Hotel an, so dass ihre Mutter schon voller Sorge zur Suche aufgebrochen war...oder sie kam dort gar nicht erst an. Eine Aussage Jahre später, naja, das hat halt immer so den Touch "War es wirklich so?". Auch wenn Michaela auffällig gekleidet war, so ein Outfit war für die Zeit nicht außergewöhnlich. Und ich wüsste hier gerne, was noch ausgesagt wurde und ob noch etwas ausgesagt wurde...ich meine, die Person, die Michaela anscheinend im Hotel gesehen hat, müsste ja dann auch noch wissen, wie man mit ihr umging oder was Michaela dann gemacht hat, ggf. sogar ob sie (schon) von einem Mann begleitet wurde.

Gerade durch diese Aussage wirkt alles noch merkwürdiger/verstörender auf mich. Ich meine, klar, dass wir hier nicht alles oder nur einen kleinen Teil der Ermittlungen wissen.
Aber gerade durch diese Aussage, sie sei im Hotel gewesen, empfinde ich es als wirklich sehr sehr sehr strange...denn sollte sie wirklich das Hotel erreicht haben, dann müsste sie ja wirklich eine so massive Verspätung gehabt haben.
Und die Kollegen der Mutter haben sicherlich die Angst der Mutter mitbekommen und da würde, nein...müsste(!), die erste Frage ja lauten: "Ja, Michaela...wo warst du denn so lange? Deine Mama hat sich schon solche Sorgen gemacht." Und Michaela hätte sicherlich darauf geantwortet. Das müsste man ja dann auch in der Aussage finden und ich bin mir dann auch sicher, dass nicht nur ein Mitarbeiter des Hotels Michaela gesehen hätte und ggf. auch Gäste.

Das ist alles sehr komisch.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

21.08.2020 um 23:23
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Entweder kam sie stark verspätet im Hotel an, so dass ihre Mutter schon voller Sorge zur Suche aufgebrochen wa
Ja aber da würden sich doch die Kollegen drum kümmern, weil sie das ja wohl gewußt hätten mit der sorgevollen Kollegin.
Es sei denn sie hatten sich z.B. vor dem Eingang verabredet, die Mutter ist irgendwann los gegangen ohne nochmal bei den Kollegen bescheid zu sagen.
Das würde auch erklären, warum man die ersten Jahre annahm sie wäre in der Bank nie angekommen. Dann hat sich vielleicht ein Zeuge gemeldet, der Michaela vor dem Hotel warten gesehen hat.
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
n, dann müsste sie ja wirklich eine so massive Verspätung gehabt haben.
In Wikipedia steht, sie seih zwischen 10:30- 12:00 aufgebrochen
Wikipedia: Mordfall_Michaela_Eisch
( Allerdings in der Presse eine feste Zeit (12:20 ? )

Wenn das stimmen sollte, so spricht einiges dafür, Daß sie auch ist sie 1:30 zu spät gekommen ist.
Weil sie sich eventuell schon kurz nach dem Losgehen "getrödelt" hat und erst 1:30 später überhaupt los ist mit der Bahn
Insofern würde auch 10:20 als Zeitpunkt des "Losgehens " zu Fuß bei den Großeltern passen wie ich es in der Presse gelesen habe.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

21.08.2020 um 23:33
Nicht Bank, natürlich Hotel, wo sie ankommen sollte



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

21.08.2020 um 23:55
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Ja aber da würden sich doch die Kollegen drum kümmern, weil sie das ja wohl gewußt hätten mit der sorgevollen Kollegin.
Es sei denn sie hatten sich z.B. vor dem Eingang verabredet, die Mutter ist irgendwann los gegangen ohne nochmal bei den Kollegen bescheid zu sagen.
Das würde auch erklären, warum man die ersten Jahre annahm sie wäre in der Bank nie angekommen. Dann hat sich vielleicht ein Zeuge gemeldet, der Michaela vor dem Hotel warten gesehen hat.
Aber hätte dann nicht die Mutter den Kollegen Bescheid gegeben? "Du, meine Tochter ist noch nicht aufgetaucht, ich mache mir große Sorgen. Ich gehe sie suchen. Wenn sie auftaucht, ruft bei uns oder den Großeltern an."

Ich meine, es ist durchaus möglich, dass sie sich vor dem Hotel verabredet hatten, aber wenn ich mir Sorgen um mein Kind mache, das nicht auftaucht, dann gebe ich doch Kollegen Bescheid, falls es auftauchen sollte.

Eineinhalb Stunden ist ja eigentlich keine Zeit, dazu müsste man wissen, ob Michaela zum Trödeln neigte. Den Eindruck, den ich aus den Artikeln über sie jetzt so bekommen habe, das zeigt sie aber als gewissenhaftes Mädchen. Zwar etwas arglos, aber gewissenhaft und auf ihre Weise schon selbständig.
Und sie wusste ja, dass sie mit der Mutter verabredet ist, um Schallplatten (?) zu kaufen...ob sie da wirklich getrödelt hätte?

Es wäre ja auch interessant, sollte sie im Hotel aufgetaucht sein (nehmen wir mal an, sie ist es) - in welchem Zustand das war. Und trotzdem gehe ich davon aus, dass sie im Hotel gefragt hätte, wo Mama ist und dann den Grund für ihre Verspätung erzählt hätte, wenn man sie gefragt hätte; aber so schätze ich sie ein.

Das wird sich leider nicht lösen lassen...aber man macht sich Gedanken darüber, gerade weil ein kleines Mädchen hier sein Leben verloren hat und das in der angeblich sichersten Stadt Deutschlands.

Ich muss mich jetzt trotzdem verabschieden für heute. Trotz allem eine gute Nacht.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 00:35
Hier nochmal der Beitrag in ungeklärte Morde:

Ungeklärte Morde dem Täter auf der Spur. Tödlches Vertrauen u.a. Teil 1 / 4



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 12:02
@Nikky
Vielen Dank!



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 13:06
Der Beitrag bei "Ungeklärte Morde" ist sehr interessant...

Was mir aufgefallen ist und/oder was bei mir Fragen aufwirft (ich beziehe mich jetzt nur auf "Ungeklärte Morde"):

- Der Weg zum Alpenhotel (Arbeitsplatz der Mutter) wurde vorab nochmals abgefragt; Michaela nannte eine falsche U-Bahn-Haltestelle (welche?). Es wurde auch nichts gesagt, dass man ihr einen Zettel mit dem genauen Weg mitgegeben hätte (was ja, wenn man das Kind doch fahren hätte lassen, logisch wäre)

- Laut Zaugenaussagen hat man sie nach 11 Uhr in der Maikäfersiedlung gesehen. Bei der Ankunftszeit gibt es irgendwie Widersprüche. UM erklärt, Michaela sollte gegen 11 Uhr am Alpenhotel eintreffen; woanders spricht man von 11:30-12 Uhr.

- Weitere Zeugenaussagen berichten, Michaela in Begleitung eines Mannes in der U-Bahn gesehen zu haben - hier ist offen, wann und in welche Richtung (Richtung HBF oder Berg am Laim?)


Und in "Ungeklärte Morde" wird davon gesprochen, dass Michaela nicht im Hotel aufgetaucht sein. Hat jemand vielleicht eine Quelle dazu, die eben besagt, dass sie doch im Hotel war? Und wann diese Quelle "veröffentlicht" wurde (vor oder nach "Ungeklärte Morde"?)
Ich denke immer noch, wenn Michaela in diesem Viertel war...in der Schillerstraße und auf das Hotel in der Adolf-Kolping-Straße zuging, es hätten sie Leute wahrgenommen oder wahrrnehmen müssen.

Wenn Michaela eine falsche U-Bahn-Haltestelle nannte, als man den Weg noch einmal abfragte, besteht ja die Chance, dass sie an dieser falschen Haltestelle ausgestiegen ist.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 19:44
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
erklärt, Michaela sollte gegen 11 Uhr am Alpenhotel eintreffen; woanders spricht man von 11:30-12 Uhr.
Bei Wikipedia steht, sie sei zwischen 10:30 und 12:00 erst los gefahren, was ich sehr mysteriös finde als Zeitangabe.
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Und in "Ungeklärte Morde" wird davon gesprochen, dass Michaela nicht im Hotel aufgetaucht sein. Hat jemand vielleicht eine Quelle dazu, die eben besagt, dass sie doch im Hotel war?
Zitat von Schneewi77chen
Schneewi77chen
schrieb am 21.09.2013:
Michaela und Helga Eisch verpassten sich im Hotel. Die allein erziehende Mutter sah ihr Kind nie wieder. Am selben Tag begegnete Michaela ihrem Mörder.
Ihre Freundin begleitete sie bis zur U-Bahnstation Innsbrucker Ring. Die Kripo erfuhr später, dass sie tatsächlich im Alpenhotel war. Doch Mutter und Tochter müssen sich knapp verpasst haben.
Quelle: https://www.tz.de/muenchen/stadt/michaelas-feiger-moerder-ist-immer-noch-frei-62503.html

Anscheinend ist es erst viel später bekannt geworden, daß Michaela doch bis zum Hotel gekommen ist.
Woher kommt diese Information? Ich kann mir vorstellen, daß die Kripo bereits vor dem Auffinden alle Mitarbeiter des Hotels befragt hat und später auch noch mal nachgeprüft hat
Da ich jetzt nicht davon ausgehe, daß da einer gelogen hat, muß man annehmen, daß Michaela sich nicht bei dem Hotelpersonal gemeldet hat, sondern von einem unabhängigen Zeugen, der sich erst später meldete, vor dem Hotel (vielleicht auffällig wartend) gesehen wurde.

Soweit ich daß verstanden habe, wurde Michaela noch mehrfach gesehen, aber bis zu der Sichtung um 17:00 alleine und erst dann mit dem Mann.

Wieso fuhr sie nicht gleich nachdem sie die Mutter verpasst hatte wieder heim?
Wieso kam sie, bei ihrer ersten alleinigen U Bahn Fahrt überhaupt zu spät.
Die 13 jährige Freunbdin hatte sie doch bis zur U Bahn Station begleitet.
War das rechtzeitig?
Wenn eine fast 9 jährige erstmalig alleine U Bahn fährt, sie ist doch schon wegen der Aufregung doppelt aufmerksam und merkt sich die Stationen.
Allerdings scheint Michaela doch noch zu unreif gewesen zu sein und noch nicht in der Lage selbständig in die Innenstadt zu fahren..

Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß Michaela sich verfahren hat, oder am Hauptbahnhof verlaufen, dann zum Hotel ist und ohne sich weiter dort bemerkbar zu machen wieder zurück Richtung Maikäfersiedlung.
Auf diesem Rückweg muß sie auf ihren Mörder getroffen sein. Vielleicht schon am Hauptbahnhof wo sie von dem Fremden angesprochen wurde, der ihr versprach sie nach Hause zu bringen.
Sie muß dem Mann vertraut haben, wobei ich es für wahrscheinlich halte, das sie den Mann schon vorher kannte. Eventuell eine Bekanntschaft der Mutter aus ihren Lokalbesuchen.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 20:42
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Bei Wikipedia steht, sie sei zwischen 10:30 und 12:00 erst los gefahren, was ich sehr mysteriös finde als Zeitangabe.
Das sind halt eineinhalb Stunden...ein nicht ungeringer Zeitraum.
Wikipedia spricht davon, dass sie um 12 Uhr die Mutter abholen sollte. Wäre sie nach dem Gespräch um 10:20 Uhr aufgebrochen, also ca. 10:30Uhr; Reine U-Bahn-Fahrtzeit zwischen 10 und 15 Minuten, mit Laufen wäre sie wohl spätestens 11 / 11:15Uhr am Hotel aufgetaucht. Das heißt, sie müsste später aufgebrochen sein, wenn man 12 Uhr als Ankunft nimmt...das wäre eben dann 11:15/11:30 Uhr Startzeit gewesen.
Bis zum späten Nachmittag wurde Michaela im Viertel um die Josephsburg von einem Lehrer und anderen Kindern mehrfach gesehen. Einer Nachbarin fiel auf, dass sich das kleine Mädchen besonders hübsch angezogen hatte: weißer Faltenrock, ein neues weißes T-Shirt mit Kuschelbär-Aufdruck, schwarze Ballerina-Schuhe und blaue Strickjacke.
Quelle: https://www.tz.de/muenchen/stadt/michaelas-feiger-moerder-ist-immer-noch-frei-62503.html

Wofür spricht das? Sie haben sich am Hotel verpasst und Michaela fuhr zurück. Aber wie? Josephsburg ist ja auch eine eigene U-Bahn-Haltestelle (U2) und die Tram 19 fuhr auch (hier kämen Station Baumkirchner Straße oder Mutschellerstraße in Frage); beide fahren über den Hauptbahnhof?
Und wenn sie zurück fuhr, wieso ging sie nicht nach Hause oder zu den Großeltern? Dort hätte sie die Mutter über kurz oder lange sicher getroffen.
Bis zum späten Nachmittag wurde Michaela im Viertel um die Josephsburg von einem Lehrer und anderen Kindern mehrfach gesehen, zuletzt gegen 17 Uhr von zwei Frauen in der Nähe des Tatorts an der Braunauer Eisenbahnbrücke.[9] Die Zeugen sagten unabhängig voneinander aus, Michaela sei in Begleitung eines Mannes (ca. 30 Jahre alt, 1,85 Meter groß, schlank mit dunkelblondem, dichtem Haar) gewesen, der Umgang miteinander habe vertraut gewirkt
Quelle: Wikipedia: Mordfall_Michaela_Eisch
Gegen Abend wird ein Mädchen im weißen Faltenrock in Begleitung eines Mannes an einem Kiosk an der Wittelsbacherbrücke gesehen. Noch später sah ein Zeuge, wie dieses Kind mit einem Mann (ca. 30 Jahre alt, 1,85 Meter groß, schlank mit dunkelblondem, dichten Haar) über den Zaun ins dicht bewachsene Gelände unterhalb an der Braunauer Eisenbahnbrücke (Glockenbachviertel) steigt....
Quelle: TZ Artikel (siehe oben)

So ganz geht es ja nicht hervor, wann Michaela zum ersten Mal mit dem Mann gesehen wurde.
Aber wenn sie ihn auf der Rückfahrt getroffen hat, dann müssten die Zeugen ihn ja schon mit ihr im Viertel wahrgenommen haben. Also nicht erst ab Abend, sondern "bis zum späten Nachmittag" (wie im TZ-Artikel genannt).
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß Michaela sich verfahren hat, oder am Hauptbahnhof verlaufen, dann zum Hotel ist und ohne sich weiter dort bemerkbar zu machen wieder zurück Richtung Maikäfersiedlung.
Auf diesem Rückweg muß sie auf ihren Mörder getroffen sein. Vielleicht schon am Hauptbahnhof wo sie von dem Fremden angesprochen wurde, der ihr versprach sie nach Hause zu bringen.
Sie muß dem Mann vertraut haben, wobei ich es für wahrscheinlich halte, das sie den Mann schon vorher kannte. Eventuell eine Bekanntschaft der Mutter aus ihren Lokalbesuchen.
Ich gehe absolut mit, dass sie sich im Hauptbahnhof verlaufen haben kann. Wenn ich mich, mit 36, noch im Zwischengeschoss verlaufe und das vor und nach der Sanierung; danach grundsätzlich den falschen Ausgang finde, wie soll es erst einer 8jährigen gehen?
Das wäre eine Option, genau, wie dass sie eben zu früh oder zu spät ausgestiegen ist.

Die Station der U5 vor dem HBF wäre Karlsplatz (Stachus), die Station nach dem HBF Theresienwiese.
Wenn sie ggf. wirklich an einer falschen Station ausgestiegen ist. Ein hilfloses Mädchen, vollkommen überfordert; bspw. gerade am Stachus am Freitag...da war viel los. Da kann durchaus jemand auf sie aufmerksam geworden sein.

Und ja, ich kann hier auch mitgehen...zwar ist nicht bekannt, wie Michaela auf Fremde reagierte (außer, dass man ihr wohl jeden Tag gesagt hat, sie solle mit Fremden nicht mitgehen), aber dass es sich um einen Bekannten oder nur eine Sichtbekanntschaft handelt, da sehe ich durchaus die Möglichkeit.
Ob es nun eine Bekanntschaft der Mutter war, die man ihr mal vorgestellt hat, oder es reicht ja schon aus, dass man sich beim Einkaufen mit der Mutter oder Oma mal gesehen und angelächelt hat.

Trotzdem, irgendwas stößt mir hier immer noch auf. Gerade dieses "am Hotel verpassen" und danach erstmal ein offener Ablauf, aber mit Sichtungen in Berg am Laim. Das mutet doch äußerst seltsam an. Vor allem, wenn Michaela wirklich in ihrem Viertel war, wieso sie nicht heim- oder zu ihren Großeltern gegangen ist. Sie wusste sicher, dass man sich Sorgen macht.
Und wieso fuhr sie dann (entweder allein oder mit Begleitung) wieder in die Stadt? Wieso erst die Wittelsbacher Brücke und danach die Braunauer Eisenbahnbrücke?

Wenn sie wirklich in ihrem Viertel war und da den Täter schon in Begleitung hatte...Wieso fuhr man in die Stadt hinein? Hinaus wäre doch viel "sinnvoller" aus Sicht eines Täters, denn hinter Trudering oder Riem, da geht die "Pampa" los. Man hätte Michaela nie gefunden.
Oder sollte man sie finden? Warum dann nicht der Ostpark?
Hatte der Täter einen Bezug zum Tatort? Gekannt muss er ihn ja haben, sonst hätte er ihn nicht so ausgewählt. Gehört er also zu den Mitarbeitern des Isarwerks? Oder der Großmarkthalle? Oder der Büros, Läden etc. in der Gegend?

Die Sichtung an der Wittelsbacherbrücke spricht für eine Rückfahrt mit der U2 (Station Kolumbusplatz, danach ggf. zu Fuß oder mit dem Bus weiter), was auch zur Josephsburg passen würde.

Was mir gerade einfällt...im Mai findet am Mariahilf-Platz die Auer Dult (Mai-Dult) statt (allerdings finde ich kein Startdatum 1985); vom Kolumbusplatz problemlos in fünf Minuten mit dem Bus zu erreichen. Dort könnte man ein Kind stundenlang bespaßen, es gibt Kettenkarussel, ein kleines (wirklich kleines) Riesenrad mit ältester elektrischer Orgel der Welt, Schiessstände, aber auch Würschtlbuden etc.

Ich könnte mich wirklich in diesem scheußlichen Mordfall verlieren. Wenn ich es so deutlich ausdrücken darf: Ich verabscheue Menschen, die sich an Wehrlosen, wie Kindern und alten Personen, vergreifen, gerade auch, weil ich selbst betroffen bin. Da schwillt mir wirklich der Giggl. Und ich hoffe, dass für den Täter das Karma in vollster Härte zuschlägt und er Gerechtigkeit erfährt.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 22:30
Es gab am Morgen eine Auseinandersetzung: Michaela nannte die falsche Fahrtroute und der Großvater sagte, es sei besser, sie bliebe dann daheim. Das stimmt doch so? Es gab im Vorfeld kein "Üben", kein gemeinsames Abfahren der Strecke. Und Michaela wollte unbedingt, der Großvater wollte es partout nicht, die Mutter war Hin- und hergerissen zwischen dem Kinderwunsch und dem Standpunkt ihres Vaters.
Wenn jetzt was schiefging, sie verpassten sich ja auf alle Fälle, warum wissen wir nicht. Wenn aber Michaela aus dem Grund nicht direkt zurück kam nach Hause? Was hätte der Großvater wohl gesagt? Sowas wie: "Das wusste ich doch, das hätte ich heute morgen schon gesagt?" Was Erwachsenen eben so leicht über die Lippen kommt und was Kinder so gar nicht gern hören wollen. Vielleicht ging sie deshalb nicht nach Hause und hielt sich noch in Berg am Laim auf. Nahe zum Zuhause, aber dennoch noch nicht heimkommen wollen. Hören, dass sie doch noch zu klein ist. So ließen sich die Sichtungen erklären. Und dann könnte sie den Täter getroffen haben. Der sie lockte. Und das könnte ihr verführerisch erschienen sein. Der Einkauf mit der Mutter war geplatzt, sicher war sie enttäuscht und traurig. Dazu vielleicht das Gefühl von ' hättest du dich doch klüger angestellt'. Was in Kinderköpfen so vor sich geht. Und schwupps, war sie ein leichtes Opfer. :-(
Es ist so schrecklich, nach all den Jahren immer noch.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 22:38
Zitat von lighthouse
lighthouse
schrieb:
Es gab am Morgen eine Auseinandersetzung: Michaela nannte die falsche Fahrtroute und der Großvater sagte, es sei besser, sie bliebe dann daheim. Das stimmt doch so? Es gab im Vorfeld kein "Üben", kein gemeinsames Abfahren der Strecke
Das hatte ich jetzt anders verstanden, zumindest was den Zeitpunkt dieser Auseinandersetzung betrifft. An diesem Morgen war Michaelas Mutter ja schon außer Haus, daher habe ich es so interpretiert, dass da im Vorfeld des Tages darüber diskutiert wurde. Es sei denn diese Auseinandersetzung fand bei dem Telefonat um 10:20 Uhr statt.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 22:43
Genau. So hatte ich es in Erinnerung. Der Großvater lehnte da im Telefonat die Fahrt ab, weil sie auf Nachfrage den Fahrtablauf falsch wiedergab. Und dann durfte sie halt doch gehen, weil sie so gebeten hat darum. Und die Dinge nahmen ihren Lauf.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 23:24
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Das heißt, sie müsste später aufgebrochen sein, wenn man 12 Uhr als Ankunft nimmt...das wäre eben dann 11:15/11:30 Uhr Startzeit gewese
und
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
ch gehe absolut mit, dass sie sich im Hauptbahnhof verlaufen haben kann. Wenn ich mich, mit 36, noch im Zwischengeschoss verlaufe und das vor und nach der Sanierung; danach grundsätzlich den falschen Ausgang finde, wie soll es erst einer 8jährigen gehen?
Das wäre eine Option, genau, wie dass sie eben zu früh oder zu spät ausgestiegen ist.
Richtig.
Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit:
Sie ist pünkllich um 10:30 los gefahren, dann aber entweder an einer falschen Station ausgestiegen .
Sie kann sich auch im Bahnhof verrirrt haben ( auf dem Weg zum Hotel)
Aber gleich 1:30 zu spät ? Darauf läuft dieses Zeitfenster ja hinaus ?
Warum hat sie nicht nach einiger Zeit zumindest einen Passanten/tin nach dem Weg gefragt.
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Und wenn sie zurück fuhr, wieso ging sie nicht nach Hause oder zu den Großeltern? Dort hätte sie die Mutter über kurz oder lange sicher getroffen.
und
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Trotzdem, irgendwas stößt mir hier immer noch auf. Gerade dieses "am Hotel verpassen" und danach erstmal ein offener Ablauf, aber mit Sichtungen in Berg am Laim. Das mutet doch äußerst seltsam an. Vor allem, wenn Michaela wirklich in ihrem Viertel war, wieso sie nicht heim- oder zu ihren Großeltern gegangen ist. Sie wusste sicher, dass man sich Sorgen macht.
Und wieso fuhr sie dann (entweder allein oder mit Begleitung) wieder in die Stadt? Wieso erst die Wittelsbacher Brücke und danach die Braunauer Eisenbahnbrücke?
Vielleicht wurde sie ja gerade auf dem letzten Weg vom U Bahnhof nach Hause von dem Mörder ergriffen.
Da einiges dafür spricht, das Michaela ihr Mörder nicht unbekannt war, kommt da die nähere Umgebung eher als Ort der Kontaktaufnahme in Frage als die Innenstadt.
Zitat von lighthouse
lighthouse
schrieb:
Was in Kinderköpfen so vor sich geht. Und schwupps, war sie ein leichtes Opfer. :-(
Es ist so schrecklich, nach all den Jahren immer noch.
Ja , oft hat sich bei ähnlichen Fällen heraus gestellt, daß das Kind obwohl die Eltern versichern, es wäre nie mit einem Fremden mitgegangen es denn doch getan hat.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 23:32
Was mich auch wundert ist, daß Michaela nicht von ihren 2 Telefongroschen gebrauch gemacht hat und bei den Großeltern angerufen hat.
Da die Mutter ihrer Tochter immer 2 Telefongroschen mit gab, ist davon auszugehen, daß Michaela auch telefonieren konnte und die Nummer der Großeltern auch wusste.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

22.08.2020 um 23:47
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Hatte der Täter einen Bezug zum Tatort
quote=Eossoe id=28225017]Gekannt muss er ihn ja haben, sonst hätte er ihn nicht so ausgewählt.

gut möglich . Umso mehr ich darüber nachdenke halte ich es sogar für wahrscheinlich
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
Oder sollte man sie finden?
Ob und wann Michaela gefunden wird war dem Täter offensichtlich gleichgültig.

[



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.08.2020 um 00:04
Michaela hatte ja anscheinend DM 5,- dabei. Die Kinderkarte hat damals nicht viel gekostet. Also wäre genug Geld für ein Telefonat da gewesen.
Aber möglicherweise, wie @lighthouse schrieb, hat sie sich zu sehr geschämt.
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Vielleicht wurde sie ja gerade auf dem letzten Weg vom U Bahnhof nach Hause von dem Mörder ergriffen.
Da einiges dafür spricht, das Michaela ihr Mörder nicht unbekannt war, kommt da die nähere Umgebung eher als Ort der Kontaktaufnahme in Frage als die Innenstadt.
Das wäre eben die Möglichkeit, die ich hier auch noch in Betracht ziehe. Wenn sie ihn "getroffen" hat (unabhängig davon, ob sie ihn jetzt schon vorher kannte oder nicht) und er ihr zugeredet hat, vielleicht auch, wie es hier schon geschrieben wurde, dass er vielleicht ein Telefonat "fingiert" hat, nach dem Motto "Ich hab' deiner Mama/deinen Großeltern Bescheid gesagt, alles ist gut."...

Solche Leute haben ein unbändiges Gespür für die Nöte der Kinder, sie können extrem auf sie eingehen und ggf. auch unter Druck setzen, ganz subtil. Das habe ich am eigenen Leib erlebt.
Nett, Süßigkeiten, Versprechungen, "Gell, du sagst deiner Mama nichts! Das ist unser Geheimnis."
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Richtig.
Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit:
Sie ist pünkllich um 10:30 los gefahren, dann aber entweder an einer falschen Station ausgestiegen .
Sie kann sich auch im Bahnhof verrirrt haben ( auf dem Weg zum Hotel)
Aber gleich 1:30 zu spät ? Darauf läuft dieses Zeitfenster ja hinaus ?
Warum hat sie nicht nach einiger Zeit zumindest einen Passanten/tin nach dem Weg gefragt.
Das schließe ich überhaupt nicht aus. Eine Station früher ausgestiegen, eine zu spät...und schon ist sie in der höchsten Not und vollkommen überfordert.
Ich schließe auch nicht aus, dass sie nicht einen Passanten nach dem Weg gefragt hat. Derjenige muss ja von der Suche nach Michaela nichts mitbekommen haben. Oder hat in dem Moment das "Du sollst nicht mit Fremden..." eine Frage nach dem Weg verhindert.

1,5 Stunden ist schon ein größeres Zeitfenster.
Zitat von Nightrider64
Nightrider64
schrieb:
Ob und wann Michaela gefunden wird war dem Täter offensichtlich gleichgültig.
Möglich. Ich empfinde den Ort aber schon als recht speziell, immerhin ist das Isarwerk eigentlich in Sichtweite und man hätte ihn und Michaela leicht sehen können.
Immerhin ist in direkter Umgebung viel dicht(er) bewachsenes Gebiet. Das deutet für mich darauf hin, dass der Täter einen schnellen Fluchtweg benötigte oder sogar in Eile war.

Was ich interessant finde, er hat ja mit dem Klettern über den Zaun durchaus Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das hat ihn anscheinend nicht großartig gekratzt. Er muss sich seiner Sache sehr sicher gewesen sein.
Anscheinend ist er, zumindest in Deutschland, bisher auch nicht mehr auffällig geworden...an Michaela wurde ja die DNA einer unbekannten Person gefunden; ich gehe davon aus, Täter-DNA. Eigentlich würde ich mir hier im Speziellen wünschen, dass Gesetze etwas gelockert würden und man über Stammbaumdatenbanken wenigstens versucht, den Täter zu finden. In USA hat es ja einmal geklappt.

*seufz*
Es ist so furchtbar.



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Der Fall Michaela Eisch (1985)

23.08.2020 um 02:04
Zitat von Eossoe
Eossoe
schrieb:
immerhin ist das Isarwerk eigentlich in Sichtweite und man hätte ihn und Michaela leicht sehen können.
Ist das wirklich so?
(Ich kenne die Gegend dort nicht)
Auf den Bildern sieht der Tatort immer so aus, als sei das nur über einen Weg durch dichtes Gestrüpp zu erreichen.
Zumindest war der Ort so abgeschieden, daß man 4 Wochen lang die Leiche des Mädchen nicht zufällig fand.

Ich denke, dem Täter war der Tatort schon vorher bekannt und er hat ihn bewusst ausgewählt für seine Tat



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