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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

z3001x
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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

08.10.2013 um 12:58
Am Donnerstag findet eine Trauerfeier zu Ehren der Getöteten statt, als Info für die Leute aus der Region.
http://www.rnz.de/ticker_regional/00_20131008122200_107791887_Mannheim_Gedenkfeier_fuer_die_getoetete_Studen.html


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

08.10.2013 um 15:10
@Cherimoya
ach mensch...ja du wirst recht haben, schade!

Ich hoffe, sie finden den Täter!


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Vernazza2013
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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

08.10.2013 um 18:17
Bislang sind über 50 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Neben Hinweisen zur „Movie-Night“ am Donnerstagabend (03.10.13), die vom Opfer bis 21.30/22.00 Uhr besucht wurde, gehen vermehrt Hinweise auf bislang unbekannte verdächtige Personen oder Personen mit verdächtigem Verhalten ein. Aufgrund des gestiegenen Hinweisaufkommens wurde von der Soko Cäsar ein eigenes Hinweistelefon unter der Rufnummer 0621/174-6600 geschaltet

Von der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, eine Belohnung bis zu 10.000 Euro ausgesetzt, über deren Zuerkennung und Verteilung unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden wird. Die Belohnung ist nur für Privatpersonen, nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlung gehört, bestimmt.


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z3001x
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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

08.10.2013 um 19:39
Polizei geht wohl NICHT von einer Beziehnungstat aus.
Mutmassliche Täter DNA wurden wohl gesichert.

http://www.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/staatsanwalt-setzt-hohe-belohnung-aus-1.1234341

BILD meint die Todesursache zu kennen.
Gabriele war wohl bereits seit Ende August in Deutschland, also doch schon einige Wochen.
Sie hatte Deutsch als Abitursfach, und wollte hier ihren Master machen.
http://www.bild.de/news/inland/mord/jetzt-spricht-der-vater-32712822.bild.html


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

08.10.2013 um 20:49
@z3001x
danke für die infos. hoffe es kommen weitere news auf den tisch demnächst. bleib am ball!


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Vernazza2013
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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 15:37
Mannheim - Der Mord an Gabriele Z.




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z3001x
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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 16:40
@Vernazza2013
In dem Video wird als Tatzeit einige Minuten nach 21:30h bzw. 22h angegeben. Auf dem Heimweg im direkten Anschluss an die Movie-Night. Das wird als gesichert dargestellt.
In den Berichten in der Presse bis gestern wird das aber offen gelassen, und gefragt, ob sie nach Ende der Movie-Night möglicherweise noch eine andere Örtlichkeit aufsuchte, die Tatzeit also viel später wäre.
Die Haltestelle der Linie 2 "Rheinstrasse" ist nur etwa 30-40m Fussweg entfernt vom Tatort.
Da fahren werktags - 3.10. war Werktag - um diese Zeit noch Bahnen, im 20min Takt.
Die letzte Bahn kommt um 23:34h da vorbei.

Entweder hat der Täter - gesetzt die Tatzeit stimmt - sehr gute Ortskenntnis und weiß, dass da dennoch kaum jemand oder niemand vorbei kommt
Oder er hat kaum Ortskenntnis und wusste daher nichts von der Haltestelle, die man vom Tatort aufgrund einer Brücke/Überführung nicht wirklich sieht. Und er hielt den Tatort aufgrund des dunklen und abgelegenen Eindrucks für "günstig".

Wieviele Leute da wirklich nachts durchlaufen oder -radeln, entzieht sich meiner Kenntnis,
immerhin ist es ein Radweg entlang des Rings um die Innenstadt. Man müsste rationaler Weise damit rechnen, dass hin und wieder jemdand vorbei kommen kann. Natürlich sollte man so einem Mörder keine Rationalität unterstellen.

Oder der Täter war so abgebrüht oder sonst wie in einem Zustand, wo ihn die Gefahr der Entdeckung nicht tangierte oder er sich sicherer wähnte, als er eigentlich gewesen sein dürfte.

Ausser der Haltestelle ist da ja auch noch ein Parkplatz, etwa 20m entfernt, von wo man den Tatort einsehen kann und an dem man auch vorbeikommt, wenn man von der Uni kommt.
Eine Tatzeit gegen 22h ist aus Tätersicht also ziemlich riskant.


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 16:51
Ist denn sicher, dass sie in dieser Zeit umgekommen ist?
Ich möchte nicht spitzfindig sein, aber es ist hier nur vom Nachhauseweg zwischen 21.30 Uhr und 22 Uhr die Rede. nicht von der Tatzeit.

Sie könnte dort auch wieder hingebracht worden sein. Oder geht auch die Polizei von Auffindeort = Tatort aus?


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Vernazza2013
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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 16:54
@z3001x
Situativ und geographisch wird der Täter möglicherweise gewusst haben,
dass sich für ihn zu einer günstigen Tatzeit am Tat-/Fundort eine Gelegenheit der ungestörten Tatausführung ergeben könnte.

Vermutlich ist sie ein Zufallsopfer geworden, wenn sie von ihrem letzten besuchten "event",
ohne Begleitung den Heimweg angetreten hat.


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 16:54
z3001x schrieb: 3.10. war Werktag
Tag der deutschen Einheit (Feiertag)


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z3001x
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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 16:56
daniel83 schrieb:Ich möchte nicht spitzfindig sein, aber es ist hier nur vom Nachhauseweg zwischen 21.30 Uhr und 22 Uhr die Rede. nicht von der Tatzeit.

Sie könnte dort auch wieder hingebracht worden sein. Oder geht auch die Polizei von Auffindeort = Tatort aus?
Polizei geht von Auffindeort = Tatort aus. Allerdings, laut Presse, eher als Vermutung als als Fakt.


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z3001x
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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 17:01
@diegraefin

3.10. war Werktag

Tag der deutschen Einheit (Feiertag)
Hi, danke, stimmt. Hatte gedacht, es sei die Nacht zum Tag der Einheit gewesen.
Sonn- und Feiertags ist der Takt dieser Linie aber auch 20minütig und 23:34h der letzte Stop.
Vernazza2013 schrieb:Situativ und geographisch wird der Täter möglicherweise gewusst haben,
dass sich für ihn zu einer günstigen Tatzeit am Tat-/Fundort eine Gelegenheit der ungestörten Tatausführung ergeben könnte.
Ja stimmt, aber wie gesagt mich wundert das um 22h, wenns denn so war.
Naja hoffentlich kommt da bald mehr an Info oder gar Verdächtigen.


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 19:26
Die sollen mal die Verdächtigen beim Namen nennen. Würde mich interessieren wen man da schon so auf dem Kicker hat und obs ein vorbestrafter is oder nur ein Student.


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 19:40
@KnastHoeness

Na na, Verdächtige beim Namen zu nennen wäre wohl ein wenig zu viel des Guten.


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 19:56
Meine Freundin wohnt direkt an dem Park in der Akademiestraße und ich war für ein paar Tage bei ihr. An dem Abend waren wir ca. 150 Meter von dem Fundort entfernt, haben aber definitiv keine Schreie gehört obwohl das Fenster nicht richtig schließt. Es ist dort sehr viel Verkehrslärm auf den Brückenauffahrten die evtl. andere Geräusche übertönen.

Laut Berichten wohnte Gabriele Z in einem nahgelegenen Studentenwohnheim in Jungbusch. Diese Angabe kombiniert mit der Tatsache, dass sie Nachts durch diesen Park lief lässt eigtl. nur einen Schluß zu, nämlich dass sie auch in dem Wohnheim in der Akademiestraße wohnte. Von Nord-Osten muss man um den ganzen Park herum laufen um ihn zu vermeiden, wenn man in die Akademiestraße will. Also ist sie vermutlich deshalb da durch gelaufen.

Meine Freundin ist da auch schon sehr oft durchgelaufen. Es ist schon richtig, dass der Park mega gruselig und düster ist, aber wenn man den Park meiden will sollte man auch ganz Jungbusch meiden, denn das gesamte Viertel ist so. Meine Freundin wurde schon 3 mal bestohlen und sagt sie wird quasi täglich von Alkoholikern und Pennern angelabert die Geld wollen. Wenn ich sie besuche und mal alleine einkaufen gehe hab sogar ich als Mann Angst. Man muss sich das so vorstellen: Da gibt es einige herunter gekommene Fabrikruinen die dunkelbraun bis schwarz sind mit eingeschlagenen Fenstern und Löchern in den Wänden. Überall Graffiti und dann wenn man z.B. über die Böckstraße in die Beilstraße läuft hat man das Gefühl man sei ein Pakistan. Ehrlich, das ist wie eine Zeitreise und ich hab dort noch keinen einzigen Deutschen gesehen. Nichts gegen Ausländer aber wenn da kleine Gruppen von 3-5 Mann stehen und dich sehr böse anschauen weil du durch ihr Viertel läufst dann ist das echt kein gutes Gefühl. Überall liegen dort auch leere Wein- und Bierflaschen und sehr viel Sperrmüll liegt überall auf den Straßen und den Höfen.

Bisher hab ich mich immer lustig gemacht über das Viertel und z.B. "In the Ghetto" von Elvis Presley gesungen aber nach dem was jetzt passiert ist find ich das nicht mehr lustig. Ich hab einfach Angst um meine Freundin. Sie wohnt genau dort und der Typ läuft immernoch frei herum. Dieses Viertel ist einfach scheiße und jedem Studenten der überlegt da hin zu ziehen kann ich echt nur raten das zu lassen.

Hier kann man sich einen guten Eindruck von dem Viertel verschaffen:



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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 20:46
üble Gegend. Sieht echt aus wie in Afghanistan. Würde ich in der Dämmerung nicht mehr aus dem Haus gehen!

Könnte mir auch vorstellen so eine Gang wie du sie beschrieben hast von 3-5 Mann hat es zuzsammen begangen und 4 Mann sind Schmiere gestanden.


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Vernazza2013
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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 21:01
@jimmy82

Vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen.

Selbst als durch und durch Mann, würde ich diese beschriebene Gegend in Mannheim,
nachts in jedem Fall vermeiden..

Höchstwahrscheinlich trat sie ihren Heimweg, unkundig allein oder mit einem
Begleiter an...


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 21:40
@jimmy82

So wie ich dich verstanden hab, wohnst du nicht in Mannheim, bzw. warst dort nur zu Besuch, oder?

Wie auch immer: ich als Mannheimerin hab da einen ganz anderen Eindruck.
Stimmt, gerade Beilstraße ist übel und man kann schon einen Ghetto-Eindruck haben, jedoch kenne ich kaum Leute, die dort Angst haben bzw. dort öfter als anderswo angespochen, belästigt oder beklaut werden.

Ich selbst hab dort teilweise ganz alleine in einem Laden gearbeitet und natürlich kommen die stadtbekannten Penner öfter auf einen zu, singen ein Liedchen oder quasseln. Aber ich hab die noch nie als aufdringlich oder gefährlich empfunden. Größtenteils muss man sich eher vor anderen Gestalten in Sicherheit bringen, als vor diesen. Und dies sag ich ganz ohne Naivität oder Verharmlosung.

Wenn du sagst, mann muss durch diesen "Park". Wo der Mord geschah war eher ein Radweg bzw "Umgehungsweg", wenn man so will. Ein Park ist eher 500m weiter Richtung Innenstadt, ich empfinde das Stück dort jedenfalls nicht als Park in dem Sinne.


edit: habe mir gerade das Video angeschaut. da wurde doch bestimmt irgendwas im hinterhof abgerissen, oder? so sieht das jedenfalls nicht typischerweise dort aus. ganz normales alternatives kneipenviertel mit vorwiegend multikulti-ramschigen wohnhäusern


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 22:16
@Cherimoya: Ich wohne nicht in Mannheim, besuche dort aber oft meine Freundin und sie wohnt dort schon lange. Wie gesagt sie wurde dort 3 mal bestohlen in einem Jahr.

Einmal machten wir dort Fotos und ein junger Mann kam sehr ungehalten auf uns zu. Nachdem er sich abgeregt hatte meinte er nur: "Das ist ein verdammt krasses Viertel und ich hatte Angst ihr seit von der Polizei und beschattet mich". Das sagt doch einiges aus...

Auch dass sich im Bereich der Brückenauffahrten Konsumenten harter Drogen herum treiben ist bekannt, genauso die Alkoholikergrüppchen an der Araltankstelle die dort immer sind.

Die im Video gezeigten Müllhaufen waren immer da wenn ich meine Freundin besuchte und sie hat mir erzählt diese würden zwar geräumt, kämen aber immer sehr schnell wieder nach. Leute die eben ihren ganzen Sperrmüll dort auf die Straße werfen. Es gibt diese Haufen auch in den angrezenden Innenstadtbezirken.

Umfragen haben auch ergeben, dass sich die Mannheimer in Jungbusch, dem Stadtteil mit der mit Abstand höchsten Ausländerquote (es gibt dort eine Schule mit >90% Ausländeranteil) am unsichersten in ganz Mannheim fühlen. Bekannt ist auch, dass die Gewaltrate neuerdings wieder am steigen ist, seit dort viele Rumänen und Bulgaren zugezogen sind die auf die anderen Ausländergruppen im Viertel treffen was wohl zu Konflikten führt.

Dass du dich dort sicher fühlst ist ja schön und gut. Bedeutet aber nicht zwingend, dass du dort auch sicher bist. Meine Freundin hat auch nie Angst gehabt wenn sie durch den Breich unter den Brückenauffahrten (Park ist nicht wirklich passend, aber kürzer) gelaufen ist in dem nun vermutlich eine Nachbarin von ihr vergewaltigt und ermordet wurde. Sich sicher fühlen und sicher sein sind immer zwei Paar Schuhe.

Alternatives Kneipenviertel kann man das natürlich nennen. Man könnte aber auch einfach: "Dreckloch" sagen ;)

Hier noch einige Fotos die ich in Jungbusch oder direkt angrezenden Bereichen geschossen habe:


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 22:23
@jimmy82
klar, alkoholikerszene an der aral und auch der drogenpark. kann ich alles unterschreiben.

auch die fotos sind der jungbusch, wie ich ihn kenne. gibt halt solche und solche ecken.

den sperrmüll gabs die letzten jahre, wie ich meine, nicht mehr so krass, seitdem die die sperrmülabfahrt anders geregelt haben.

ich weiss, was du meinst und jeder fühlt sich da auch sicherlich anders sicher und empfindet das anders. ich kann nur von mir sprechen und den leuten mit denen ich dort unterwegs war, bzw die ich kenne und deren eindruck ich von dem viertel kenne.

ehrlich gesagt, hat es mich ziemlich geschockt, dass das dort nun passiert ist, weil man irgendwie doch immer den eindruck hatte, im vergleich zu vielen anderen abgerissenen "ghetto"-vierteln in andren städten passiert dort verhältnismäßig wenig.


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 22:46
jimmy82 schrieb:Laut Berichten wohnte Gabriele Z in einem nahgelegenen Studentenwohnheim in Jungbusch. Diese Angabe kombiniert mit der Tatsache, dass sie Nachts durch diesen Park lief lässt eigtl. nur einen Schluß zu, nämlich dass sie auch in dem Wohnheim in der Akademiestraße wohnte. Von Nord-Osten muss man um den ganzen Park herum laufen um ihn zu vermeiden, wenn man in die Akademiestraße will. Also ist sie vermutlich deshalb da durch gelaufen.
Gibt auch andere Studentenwohnheime, z.B. in der Hafenstrasse ein ganz Grosses nahe der Pop-Akademie und ein weiteres an der Ecke zur Akademiestr (aber nicht dasjenige direkt am Fußgängerüberweg, bzw der Auffahrt nach LU, das Du wohl meinst) Außerdem gibts etliche Studi-WGs und die offizeiele Darstellung ist "ein Studentenzimmer" im Jungbusch. Geb aber zu, dass ich gerade kleinlich bin. Weil eigentlich ist es fast egal, wo sie wohnte, sie wollte aller Wahrscheinlichkeit nach einen der beiden Fußgängerübergwege über den Ring nehmen, um nach Hause zu gelangen und der Weg durch den Park ist dazu der direkteste.

Die Darstellung des Jungbusch kann ich nachvollziehen, find sie aber einseitig. Aber jedem seine subjektive Meinung. Es ist dreckig und viel Unterschicht und viele Migranten gibt's da, das ist richtig.
Es gibt aber auch, seit Ansiedlung der Pop-Akademie viele Studenten und In-Kneipen außerdem, weil das Viertel vorübergehend "hipp" wurde, auch einige kleinere Unternehmen, v.a. Werbe-Agenturen, Design-Buden, Architekturbüros etc. Auch einige Kult-Kneipen oder Szene-Locations. Meist alternativ bis schräg. Und es ist da nicht an sich gefährlich. Am Wochende ist es ein Anziehungspunkt. Einmal Jahr gibts den "Nachtwandel", das ist ein Muss, wenn man noch nicht tot ist, ist bald wieder so weit.
Die für Mannheim typischen Schlägereien gibt's da auch nicht häufiger als anderen Orts. Es gibt auch Leute, die da bewusst hinziehen, wegen des "Kreuzberg"-Touchs.
Man wird da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, die einen mögen sowas, die anderen finden es zum Wegrennen. Von Probleme mit Rumänen und Bulgaren hab ich aber auch oft schon erzählt bekommen, die nehmen wohl ganze Strassenzüge in Beschlag und das sind dann Clans, die dort ab Einzug dort "herrschen" udn die vormaligen Anwohner effektiv vertreiben.

Was den Bezug zu diesem Verbrechen angeht, so sei jedenfalls festgehalten, dass es nicht im Jungbusch stattfand, sondern am Rande der Innenstadt, direkt gegenüber des Jungbusch, und was den Täter angeht, dass es anhand der wenigen Fakten, die wir hier kennen, am naheliegendsten ist, dass der ihr entweder auf dem Rückweg von der Uni nach Hause gefolgt ist, oder ihr aber zufällig bei dem Haniel-Park, nahe dem die Tat stattfand, über den Weg lief.
Die Assoziation zum Jungbusch und seinen vielen Ausländern oder fertigen Gestalten, ist zwar nachvollziehbar, aber solange man da nichts Greifbares hat, finde ich, sollte man damit zurückhaltend sein. Ebenso kann der Täter ein Student sein oder jemand der auf Besuch in Mannheim war am Feiertag, oder ein Familienvater, den alle eine feinen Kerl finden. Bisher wissen wir gar nichts wirklich.


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 22:53
In der BILD war damals der Wohnort irgendwo zwischen Dalbergstr und Neckarvorlandstr. angegeben.
Ich weiss aber nicht, in wie weit das nur geschätzt war, oder die wirklich eine Info diesbezüglich haben.

@z3001x
sehe ich genauso
ich hatte nachts/abends eher in den randgebieten von MA Angst, wenn ich dort allein langlief, weils dort wirklich ruhig und leer war. Im Jungbusch herrschte immer ne Art Gewusel, weil es dort eigentlich selten absolut verlassen war, irgendwer war immer noch auf den Strassen.
Gerade deswegen hoffe ich, dass irgendwer was mitbekommen hat und sich meldet.


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z3001x
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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 23:03
@Cherimoya
Danke für die Info mit den Strassen.

Kann ebenso bestätigen, dass es in Mannheim unangenehmere Ecken und Stadteile gibt, Neckarstadt -West z.B. oder in den ganzen Industrievierteln, da kann man das Fürchten lernen.
Im Jungbusch hat "man", also ich, immer so ein Gefühl hat, dass die Leute irgendwie zusammenhalten u. sich auch respektieren, wie Du sagst, weil da immer jede Menge Volk unterwegs ist. Ich fand/find's da jedenfalls abends immer ganz OK, mit die besten Kneipen, das Blau und KontraN sind nicht schlecht und das Rhodos hat lange auf. Auch wenn ich da seltenst bin.


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Mordfall der Austauschstudentin Gabriele Z. (20j) aus Litauen

09.10.2013 um 23:13
Habe gerade nochmal geschaut. Der "Pin", den Bild.de aufs Haus gesetzt hat, zeigt auf ein Haus in der Seilerstr., sieht für mich aber aus, wie ein Laden bzw eine Halle.
Weiss aber nicht, ob dort ein Wohnheim ist, oder sie privat dort gewohnt hat.


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z3001x
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09.10.2013 um 23:15
Muss grad mal gucken, ob ich das find in der Bild...


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