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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

145 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Brief, 1988, Dagmar ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 15:14
Zitat von qf1qf1 schrieb:Ich habe auch an den Fall des freiwilligen Verschwindens in Braunschweig (?) gedacht, bei dem genau wie bei DK eine Arbeit im Rahmen des Studiums abgegeben werden sollte.
Du meinst vermutlich den berühmten Fall Petra Pazsitka?

https://www.focus.de/panorama/darauf-haette-ich-verzichten-koennen-totgeglaubte-frau-nach-31-jahren-wieder-da_c2e288c8-032d-4c3e-8fd0-8c1d8614ec3a.html

Da war es die Diplomarbeit.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 15:16
So ein freiwilliges Verschwinden aus einem geregelten Leben (wir sprechen ja nicht von Staub, Garweg und Klette) ist ja die absolute Ausnahme.

Ich denke auch, dass hier alles fuer ein Gewaltverbrechen spricht.
Zitat von qf1qf1 schrieb:Ob sich die Ermittlungsbehörden die Arbeit mal angeschaut haben? Je nach Qualität der Arbeit kann ja ein Motiv für ein freiwilliges Verschwinden in Betracht kommen…
Das waere ein hoher Preis.....
auch Petra P ist auch nicht aus Sorge um ihre Diplomarbeit/ihr Studium untergetaucht.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 15:19
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Bei XY wird gesagt, dass sie dann zum Wochenende wieder in Kempen sei wollte.
Ah ok, danke. Dass sie erst zum Wochenende wieder in Kempen sein wollte, hatte ich nicht mehr in Erinnerung.

Sie war am Montagabend (28.03.1988) bis 22:15 Uhr in der Kneipe. Am nächsten Tag (Dienstag, 29.03.) wollte sie die Arbeit fertigschreiben und dann nach Köln fahren. Abgabetermin der Arbeit war der Mittwoch (30.03.). Dann wollte sie bis zum Wochenende in Köln bleiben. Wurde gesagt warum? Gab es dort Verabredungen? Es war kurz vor Ende der Semesterferien.

Und dann am Wochenende zurück nach Kempen. Das Wochenende war das Osterwochenende. Das neue Semester in Köln startete dann wohl auch unmittelbar danach? (offiziell ab 01.04.1988)
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Der Bruder war also bis dahin wohl nicht in ihrem Zimmer und es scheint für ihn auch nicht ungewöhnlich gewesen zu sein, dass seine Schwester selbst über das Wochenende hinaus in Köln ist.
Hmm, das war das Osterwochenende. Viele Studenten fahren gerade dann nach Hause oder in den Urlaub. Die Eltern waren bereits vor 10 Tagen - am 18.03. - in den Urlaub abgereist, als Dagmar am Montagabend am 28.03. verschwand. Vielleicht wurde Dagmar auch seitdem bereits von jemandem beobachtet oder sie hatte jemanden kennengelernt? Vorstellbar, dass die Eltern so nach 14 Tagen (übliche durchschnittliche Urlaubsdauer) zurückkamen, das wäre dann der 01.04., Karfreitag, gewesen.
Die Osterferien in NRW gingen vom 19.03. bis zum 09.04.1988.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 15:23
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:So ein freiwilliges Verschwinden aus einem geregelten Leben (wir sprechen ja nicht von Staub, Garweg und Klette) ist ja die absolute Ausnahme.
Ganz ausschließen kann man das sicher nicht, aber ich würde es auch für extrem unwahrscheinlich halten, dass sie untergetaucht ist und heute noch irgendwo unerkannt lebt.

Höchstens noch, dass sie vielleicht vorhatte unterzutauchen und an die falschen Leute geraten ist.

Aber auch da würde ich denken, dass man ja nicht einfach mal so abhaut. Will heißen: Es müsste schon irgendwelche Probleme gegeben haben, dass sie einen triftigen Grund hätte unterzutauchen. Und blos eine hundsgewöhnliche Seminararbeit als Grund? Nein, kann ich mir nicht vorstellen...


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 15:37
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Vorstellbar, dass die Eltern so nach 14 Tagen (übliche durchschnittliche Urlaubsdauer) zurückkamen, das wäre dann der 01.04., Karfreitag, gewesen.
Die Osterferien in NRW gingen vom 19.03. bis zum 09.04.1988.
Sie waren 2,5 Wochen in der Schweiz. Als sie zurückkamen, war Dagmar eine Woche weg und die erstatteten Vermisstenanzeige.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 16:03
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:ja, wie gesagt, ich finde das auch nicht ungewöhnlich. Wahrscheinlicher ist, dass zumindest bis Samstag sich niemand Sorgen machte bzw. sie vermisste.
Ja, so wurde es ja auch im Filmbeitrag gesagt. Am Wochenende hatte sie für ein Würfelturnier zugesagt und als sie da nicht erschienen ist, begann man (Freunde und Bruder) sich Sorgen zu machen und ist dann auch in ihr Zimmer und hat die Arbeit entdeckt.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Auf jeden Fall kam es für mich in XY so rüber, als geht die Polizei felsenfest davon aus, als sei sie noch auf dem Heimweg überfallen worden und nicht zuhause angekommen. Das finde ich tatsächlich auch interessant. Denn wie kann man sich da wirklich so sicher sein. Auch wenn der Bruder vllt daheim war, muss er ihr kommen ja nicht unbedingt mitbekommen haben. Er hat ja auch nicht mitbekommen, dass sie NICHT heimgekommen ist.

Also für mich wäre es schon denkbar - wenn auch unwahrscheinlicher, das mag sein , dass sie daheim angekommen ist und vllt noch mal weg ist. oder sie hat ganz normal daheim übernachtet und am morgen ist etwas passiert. theoretisch könnte sie sich auch auf den weg nach köln gemacht haben. vllt gab es eine kopie der arbeit oder sie hat sie aus irgendeinem grund nochmal runtergeschrieben. ja, insgesamt unwahrscheinlich, aber kann tatsächlich komplett ausgeschlossen werden, dass sie ihr zuhause nicht erreicht hat?
Da bin ich bei Dir, das ist prinzipiell und von unserem Wissenstand ausgehend alles möglich.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Habe ich es vei XY richtig mitekommen, dass es ZWEI anonyme Briefe gab? In einem wurde die Villa genannt, im anderen die Baustelle
Ja, richtig. So habe ich das auch mitbekommen. Und die Polizistin hat im Filmbeitrag gesagt, die andere Baustelle sei schon kurz nach dem Verschwinden von Dagmar in den Fokus geraten und seinerzeit bereits gründlich durchsucht worden.

Alles in einem zielte der Filmbeitrag einfach darauf ab Zeugen zu finden, die Dagmar auf dem Weg nach Hause gesehen haben. Hat ja auch das Cold Case Ermittlerteam bereits im Film angedeutet, dass man Zeugen für den Weg nach Hause sucht, explizit die Jugendlichen, die auf der Bank gesessen sind. Darum empfand man in diesem Beitrag andere Dinge eben für nicht wichtig, bzw. zielführend.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 18:01
@Der_Schwabe


Wäre schon interessant zu den beiden Briefen mehr zu erfahren. Diese wurden 2005 und 2008 verschickt.
Grundsätzlich kommt es schon mal vor, dass solche anonymen Hinweisen gegeben werden. Dass es gleich zwei gibt, ist schon ungewöhnlich. Vor allem wenn es unterschiedliche Personen gewesen wären. Kenne ich so tatsächlich von keinen anderen Fall.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 19:23
@vorsichtfalle

Auch der Zeitpunkt des ersten Briefes ist interessant. Der ging wohl ein, kurz nachdem die Eltern Dagmar für tot erklären ließen.

Zumindest einer der beiden Briefe ist weiter oben bereits eingestellt worden. Dem Bild nach zu urteilen, stammt das wahrscheinlich aus der früheren Ausgabe von Aktenzeichen XY, in der dieser Fall schon einmal behandelt wurde.

Beitrag von jerry142 (Seite 2)

@jerry142

Ist meine Annahme richtig?


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 19:40
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Dass es gleich zwei gibt, ist schon ungewöhnlich. Vor allem wenn es unterschiedliche Personen gewesen wären. Kenne ich so tatsächlich von keinen anderen Fall.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Auch der Zeitpunkt des ersten Briefes ist interessant. Der ging wohl ein, kurz nachdem die Eltern Dagmar für tot erklären ließen.
Der erste Brief ging wohl tatsächlich 2005 ein, als Dagmar für tot erklärt wurde.
Der zweite Brief ging 2008 nach einem Zeitungsbericht über den Fall Knops bei der Polizei ein.
Meine Vermutung ist, die Briefe stammen von ein und der selben Person.

Laut dem Brief von 2005 lag die Leiche auf einer ehemaligen Baustelle in der Nähe vom Elternhaus und 2008 dann in der Villa Horten.
Die erste Baustelle wurde aber bereits 1988 überprüft, wurde wohl nicht öffentlich bekanntgegeben, was der Schreiber nicht wissen konnte.

Ich vermute, der Schreiber war womöglich jemand der den Fall intensiv verfolgt hat, aber kein wirkliches Insiderwissen hatte.
Vielleicht wollte er den Fall irgendwie voranbringen und hat diese Baustellen für seine am wahrscheinlichste Lösung gesehen.

Zur Villa Horten noch:
Ich gehe ja davon aus, dass diese Grünanlage der Tattort war und diese ist eigentlich recht gut einsehbar.
In der Mitte des Parkes gibt es aber ein älteres Gebäude, vielleicht wurde die Tat dort verübt.

Wenn der oder die Täter kein Fahrzeug hatten - hätten diese die Leiche nachts durch den Park schleppen können und hätten NUR eine einzige Straße mit der Leiche überqueren müssen und wären direkt an der Villa Horten gewesen.

Die Villa Horten grenzt an diesen Park an.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 19:40
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Wäre schon interessant zu den beiden Briefen mehr zu erfahren. Diese wurden 2005 und 2008 verschickt.
Dies ist anscheinend der Brief aus 2008?

Beitrag von jerry142 (Seite 2)

Man könnte meinen, der Fall wäre 2008 so gut wie aufgeklärt gewesen. Laut Spiegel TV-Video schlugen zwei Leichenspürhunde unabhängig voneinander an derselben Stelle in der Villa an. Ein Bodenradar zeigte einen Hohlraum unter der zweiten Kellerdecke. Man fand bei Probebohrungen dann aber kein DNA-Material.

https://www.spiegel.de/video/der-fall-meines-lebens-das-raetsel-der-villa-horten-video-1718654.html


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 20:09
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Interessant wäre, ob die Polizei davon ausgeht, ob es sich um die selben Briefeschreiber handelt. Er könnte zum Beispiel zunächst die Info bekommen haben, dass DK auf einer Baustelle vergraben wurde und später, dass diese Baustelle, die Villa Horten war.
Zitat von 19881988 schrieb:Der zweite Brief ging 2008 nach einem Zeitungsbericht über den Fall Knops bei der Polizei ein.
Meine Vermutung ist, die Briefe stammen von ein und der selben Person.
Die Polizei kann es denke ich nicht sicher sagen, im Studio wurde von " Briefeschreibern" im Plural gesprochen.
Zitat von 19881988 schrieb:Wenn der oder die Täter kein Fahrzeug hatten - hätten diese die Leiche nachts durch den Park schleppen können und hätten NUR eine einzige Straße mit der Leiche überqueren müssen und wären direkt an der Villa Horten gewesen.

Die Villa Horten grenzt an diesen Park an.
Dazu hätten sie aber wissen müssen, dass dort gerade größere Umbaumassnahmen stattfinden, die die Möglichkeit bieten, eine Leiche Verschwinden zu lassen.
Zudem hätten sie dann also dort due Leiche in ein vorgandenrs Loch legen müssen, das sie anschließend mit Beton, der zudem an der Bsustrlle verfügbar sein musste, verschließen. Und sm nächsten Tag kommen die Bauarbeiter zurück und wundern sich, wer nachts das Loch zubetoniert hat?

Auf den ersten Blick klingt " einbetoniert in der Villa, wo gerade Bauarbeiten stattfanden" ja gar nicht so unplausibel, aber wenn man sich konkret fragt, wie das abgelaufen sein soll, sind da doch einige Fragezeichen, die das unwahrscheinlich werden lassen.
Deshalb denke ich auch, dass der Briefeschreiber nicht wirklich wadcwusdte, sondern nur spekuliert hat und auf diese von ihm als mögliche Ablagestelle identifizierte Baustelle hinweisen wollte. Durchaus im guten Willen, also nicht um die Ermittler auf eine falsche Fährte zu locken, sondern weil er dachte, helfen zu können.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 20:52
Zitat von 19881988 schrieb:Solche Taten gab und gibt es leider häufig und mir ist eigentlich kein Fall auf die Schnelle bekannt, wo nach so einer Zufallstat das Opfer vom Tattort weggebracht wurde und so gut versteckt wurde, dass man dieses nach fast 40 Jahren noch nicht gefunden hat.
Ich denke das kann man so nicht schlussfolgern. Im Prinzip dürfte doch hinter vielen Langzeitvermisstenfällen ein Tötungsdelikt stecken, bei dem die Leiche (noch) nicht gefunden worden ist.
Wenn es keinen Hinweis gibt, über den sich zu.B. ein Vergrabungsort wenigstens gut eingrenzen lässt ist es fast unmöglich, aktiv danach zu suchen, weil es eben gegen unendlich gehende Möglichkeiten gibt.

Beispiele wären für mich die Fälle Karin Konert, Heidi Dannhäuser, Birgit Rösing genannt Storck und viele mehr. Erst neulich wurde die Leiche von Kerstin Lee Langley gefunden, aber nur, weil eine Täterin reinen Tisch machen wollte und einen Ablageort benannt hat, der dam von einem Augenzeugen noch mal präziser eingegrenzt werden konnte.

Abet es stimmt natürlich schon, dass das alles mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Zufallstaten waren. Und auch, dass an Leichen damals noch nicht so wertvolle Hinweise/ Beweise auf den Täter zu finden waren (DNA), sodass der Druck, eine Leiche verschwinden zu lassen für den Täter nicht so hoch war.
Zitat von KieliusKielius schrieb:Mich treibt noch ein anderer Gedanke um:
Ist es vorstellbar, dass sie von der Gaststätte noch heil nach Hause gekommen ist und es erst danach zu einem Vorfall oder Geschehen kam, der zu ihrem spurlosen Verschwinden führte?
Hatte sie nicht un der Kneipe gesagt, dass die Hausarbeit noch nicht ganz fertig war und sie die erst im Laufe des Dienstags fertigstellen wollte? Dann hätte man zumindest am Status der Hausarbeit feststellen können, ob sie noch Gelegenheit hatte, sie fertig zu schreiben. Ganz sicher sagt das ja aber auch nicht aus, ob sie das Zuhause erreicht hat, denn sie hätte ja auch beim morgendlichen Gang zum Bäcker oder einer morgendlichen Joggingrunde abgefangen worden sein.
Vielleicht konnte man das schlussfolgern weil mit ihr genau die Kleidung fehlte, die sie an dem Abend in der Kneipe getragen hat?
Zitat von 19881988 schrieb:Die einzige Erklärung die für mich halbwegs Sinn ergeben würde, dass Eltern der möglichen Täter die Leiche eingeladen und versteckt haben, da man dem Nachwuchs nicht die Zukunft verbauen wollte...
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Persönlich glaube ich eher nicht, dass diese Gruppe etwas damit zu tun hat: Je mehr Leute davon wissen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich doch mal einer verplappert.
Das sehe ich auch so. Im Film sassen da 6 oder 7 Personen. Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass wenn diese die Tat gemeinsam begangen hätten oder auch nur einer der Frau allein gefolgt wäre, dass alle bis heute geschwiegen hätten. Es dürfte sich kaum um eine Ansammlung lauter Schwerkrimineller ohne Gewissen und Skrupel gehandelt hat, die das Wissen um so ein Tat über Jahrzehnte völlig kalt gelassen hat. Wahrscheinlich waren das einfach ein paar anfetüdelte und deshalb großmaulig pöbelnder Jugendlicher oder junger Erwachsener, die mit dem Verschwinden nichts zu tun haben.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Hätte er, spätestens evtl. im Laufe des folgenden Tages, also am Dienstag? Wusste der Bruder nicht, dass sie am Mittwoch mit ihrer Arbeit nach Köln musste?
Ich hab es so verstanden, dass er das wusste und genau deshalb davon ausging, dass sie vielleicht schon im Laufe des Dienstags nach Köln gefahren war, so dass ihm ihr Fehlen wahrscheinlich aufgefallen ist, es ihn aber nicht in Sorge versetzt hat.
Es war damals einfach eine andere Zeit ohne Handys und damit die Möglichkeit, jeden überall zu erreichen und mehrmals täglich zumindest indirekte Lebenszeichen wie Insta-Posts oder den WhatsApp-Status zu bekommen.
Aus dem gleichen Grund hat er wahrscheinlich die Eltern nicht informiert, weil sie im Urlaub vielleicht einfach nicht erreichbar waren.

Es wurde auch nicht gesagt, was der Bruder gemacht hat. Es war wohl der ältere Bruder ( wirkte zumindest auf mich im Film so) so dass er vielleicht schon beriäufstätig war und deshalb Dagmar zumindest morgens regelmäßig verpasst haben könnte.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 21:48
Viele Studierende empfinden die Prüfungszeit als psychische Belastung. Um so mehr, wenn fast zeitgleich dann auch noch eine Seminararbeit fällig ist. Und seelische Gesundheit war in den 1980ern immer noch ein krasses Tabuthema, so dass zum Beispiel schwer Depressive oft mit ihrer Erkrankung vollkommen allein waren.

Kann die junge Frau in einer extremen Krise gewesen sein? Die sie sich aus Angst vor Ausgrenzung nicht anmerken ließ (so dass ihre Clique nichts ahnen konnte) und sich dann kurz vor den Prüfungen in einer Übersprungshandlung etwas angetan hat?

Ich will nicht spekulieren, aber bei welchen suizidalen Handlungen könnte es plausibel sein, dass ein Leichnam verschwindet? Gibt es in/bei Kempen hohe Eisenbahn- oder Autobahnbrücken, die über einen Fluss oder See führen?


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

gestern um 22:01
Zitat von FFundCo.FFundCo. schrieb:Gibt es in/bei Kempen hohe Eisenbahn- oder Autobahnbrücken, die über einen Fluss oder See führen?
Ganz normale Autobahn- und Eisenbahnbrücken. Die Niers ist ein flaches Flüsschen mit wenigen Metern Breite und etwa 5km entfernt. Der Rhein ist am anderen Ende von Krefeld in etwa 20km Entfernung.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 00:07
Zitat von 19881988 schrieb:Der erste Brief ging wohl tatsächlich 2005 ein, als Dagmar für tot erklärt wurde.
Der zweite Brief ging 2008 nach einem Zeitungsbericht über den Fall Knops bei der Polizei ein.
Meine Vermutung ist, die Briefe stammen von ein und der selben Person.
Ja, das denke ich auch.....ich finde den Zeitpunkt seltsam, wann die Briefe verschickt wurden...Insbesondere 2005, als Dagmar gerade für tot erklärt wurde.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 00:10
Ich frage mich bei den Briefen auch, ob das ein Ablenkungsmanöver sein sollte...


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 07:40
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Man könnte meinen, der Fall wäre 2008 so gut wie aufgeklärt gewesen. Laut Spiegel TV-Video schlugen zwei Leichenspürhunde unabhängig voneinander an derselben Stelle in der Villa an. Ein Bodenradar zeigte einen Hohlraum unter der zweiten Kellerdecke.
Zitat von 19881988 schrieb:Laut dem Brief von 2005 lag die Leiche auf einer ehemaligen Baustelle in der Nähe vom Elternhaus und 2008 dann in der Villa Horten
Seltsam. Ich habe mir gerade nochmal den XY-Filmbeitrag vom 04.11.2026 angesehen. Da sagt der männliche Ermittlungsbeamte, im ersten Brief sei die Rede von der Horton-Villa gewesen und die weibliche Ermittlungsbeamtin beantwortet die Frage, warum sie nicht noch einmal näher darauf eingehen möchte sinngemäß, es seien damals Georadar, Leichenspürhunde etc. eingesetzt worden - alles vergeblich.

Ich weiß ja, dass die Beiträge bei XY nicht immer genau sind, aber dass die Tatsachen so zurechtgebogen werden, finde ich dennoch ein kleines Bisschen ungewöhnlich.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 07:47
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Seltsam. Ich habe mir gerade nochmal den XY-Filmbeitrag vom 04.11.2026 angesehen. Da sagt der männliche Ermittlungsbeamte, im ersten Brief sei die Rede von der Horton-Villa gewesen und die weibliche Ermittlungsbeamtin beantwortet die Frage, warum sie nicht noch einmal näher darauf eingehen möchte sinngemäß, es seien damals Georadar, Leichenspürhunde etc. eingesetzt worden - alles vergeblich.
Vergeblich vielleichtl eher in dem Sinne, dass ab 2010 dort nicht weiter gegraben werden konnte ...

IMG 20261106 074448

Quelle:
https://www.spiegel.de/video/der-fall-meines-lebens-das-raetsel-der-villa-horten-video-1718654.html


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 08:12
@Shiloh

Wahrscheinlich war es so gemeint. Dass damals die Leichenspürhunde angeschlagen haben, scheint ja ein Fakt zu sein (wobei ich mit dem Wort "Fakt" immer sehr vorsichtig bin). Wenn man, so wie ich, jedoch zum ersten Mal von diesem Fall in der XY-Sendung hört und sich später hineinarbeitet, dann kann die Aussage im Filmbeitrag aber schon verwirrend sein.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 09:11
Passt halt nicht so in meine Vorstellung, das ein junge Frau am späteren Abend auf dem Nachhauseweg vom Trottoir gerissen wird, in ein Fahrzeug verbracht, Missbraucht und getötet wurde. Danach die Leiche unauffindbar verschwinden lassen hat. Aber wenn es so gewesen sein sollte, dürften da zwei Täter am Werk gewesen sein. Der Briefschreiber berichtet, er habe mal vor langer Zeit gehört.. eben zwei Geschichten zum Ablageort von DK. Dass der Schreiber aber wirklich was weiss, denke ich eher nicht. Und von diesen super Spürnasen halt ich eh wenig.

Ich glaube, es ist schon richtig, nochmal nach neuen Zeugen zu suchen. Gerade die Jugendlichen von der Bank könnten da wichtige Zeugen sein. Dass sich aber der Fall heute noch lösen lässt, schätze ich als sehr gering ein.


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