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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

145 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Brief, 1988, Dagmar ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 17:45
Vielleicht sollte man nach so langer Zeit, falls die Betreffenden noch leben, versuchen, die damaligen Bauhandwerker nochmals zu befragen.

Wenn sie damals befragt wurden, und unvollständige oder gar unzutreffende Angaben gemacht haben sollten, müssten sie ja heute nicht mehr mit Konsequenzen rechnen.

Wenn tatsächlich an der Baustelle etwas aufgefallen sein sollte (etwa Verwesungsgeruch, oder dass jemand an der Baustelle etwas verändert hat, beispielsweise), dann wäre ja vorstellbar, dass da nicht die Arbeiten eingestellt wurden, sondern nach der Devise "Augen zu und durch, um fünf ist Feierabend" weitergearbeitet wurde, weil der Beton schon angeliefert war und eine Verzögerung alles durcheinander geworfen hätte.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 17:53
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Eben. Genau darauf zielte mein Beitrag vorhin ab.
Sorry, hab ich überlesen.
Könnte mich ja mal schlau machen, welche Methoden konkret da in Frage kommen könnten.
@sören42 hat ja schon einmal eine interessante Möglichkeit genannt.
Vielleicht schreibe ich dann mal eine kurze Mail mit den möglichen Methoden an die Ermittler, denn die Villa ist wie gesagt eigentlich direkt am Park.
Denn ich vermute, die Tat hat sich eventuell an der "Burg Kempen" ereignet, der restliche Teil des Parkes ist zu einsehbar...

Einfach mal auf Google-Earth nachschauen, die Burg Kempen und die Villa Horten trennen zur ungefähr 20 Meter.
Es ist nur eine einzige Straße, welche man überqueren muss.

Übrigens: Einige User vermuten ja indirekt, dass Dagmar vielleicht doch Zuhause angekommen ist und dann etwas passiert ist.
Ich denke, die Ermittler haben auch ein gutes Bauchgefühl und das der Bruder von D. damit auch nur im Ansatz etwas damit zutun hatte, ist für mich ausgeschlossen.
Die Verzweiflung der Familie wird real gewesen sein und man kann am Verhalten auch einiges ableiten, auch wenn vielleicht kein sicheres Alibi vorliegt.
Ich bin mir sicher, dass sie nie Zuhause angekommen ist.

Ich würde auch noch einmal gerne auf die Jugendlichen welche "Hey du da" gerufen haben eingehen.
Sie hatte nur 350 Meter bis zu ihrem Haus.

Wie wahrscheinlich ist es, dass man mitten in der Nacht zweifach auf so kurzer Strecke in unbelebter Gegend angesprochen wird?
Und ob es wirklich 7 Leute waren, ist auch nicht sicher, die Darstellung bei Aktenzeichen muss nicht stimmen.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 18:10
Sorry für den Doppelpost:
Aber mir ist auch noch aufgefallen, dass man sehr präzise den Schmuck und die Jacke von Dagmar beschrieben hat.
Man hat sogar ein altes Bild herausgekramt, wo sie diese Kette getragen hat.
Damals wurde auf ihren Schmuck und die Jacke nur eher oberflächlich eingegangen.
Bzw. ihr Schmuck wurde gar nicht veröffentlicht, damals schrieb man nur von einer Armbanduhr.

Könnte es daher vielleicht tatsächlich Hinweise auf einen Raubmord geben?
Ich könnte mir ein ähnliches Szenario wie bei Andrea Lohagen vorstellen.

Wer über den Fall näheres wissen möchte, hier ist eine interessante Doku dazu.

https://www.ardmediathek.de/video/taeter-opfer-polizei/das-verschwundene-maedchen-aus-bad-belzig/rbb/Y3JpZDovL3JiYl9iMTE1Njg5YS1kYWIzLTQ1ZjAtYWM4YS0wMTRlZmZlYTFkNzRfcHVibGljYXRpb24


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 18:12
Zitat von 19881988 schrieb:Sie hatte nur 350 Meter bis zu ihrem Haus.
Ich finde es auffällig, dass es immer wieder Fälle gibt, in denen jemandem relativ kurz vor dem sicheren Zuhause etwas zustößt.

Manche empfinden es als etwas altmodisch, aber ich warte immer, wenn ich z.B. jemanden mit dem Auto absetze, ob derjenige auch im Haus verschwindet, oder gehe sogar das letzte Stück mit und warte dort, bis derjenige im Haus ist.

Vor einigen Wochen trieb sich just in dem Moment jemand Unbekanntes bei Dunkelheit am Wohnblock herum - man muss schon vorsichtig sein, finde ich.

Dass Frau K. so kurz vor ihrem Elternhaus verschwunden ist, finde ich sogar für solche Fälle nicht untypisch. Vielleicht gibt die Nähe zum sicheren Heim manchen Verfolgern das Gefühl "jetzt oder nie", wenn sie z.B. bemerken, dass ihr Opfer bereits den Schlüssel zückt.

Ein fremder Täter weiß ja vielleicht gar nicht, wo sein Opfer wohnt.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 19:08
Zitat von 19881988 schrieb:Ich bin mir sicher, dass sie nie Zuhause angekommen ist.
Davon gehe ich auch aus. Die Ermittler waren da mMn auch sehr klar in ihrer Kommunikation.

Nochmal zum Treppenhaus der Hortenvilla:

Ich war bisher davon ausgegangen, dass auch das Treppenfundament überhaupt nicht angerührt wurde und genauso, wie es in 1870 errichtet wurde, erhalten blieb.

Dabei habe ich einen wichtigen Punkt überlesen:
Laut Bericht der Ermittler aus 2010 wurde das Fundament dort ERST VOR 22 JAHREN (also tatsächlich erst 1988) GEBAUT.
Das Problem sei, dass vor 22 Jahren in dem Keller das Fundament für eine dreigeschossige Treppe gebaut worden sei.
Quelle:
https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/dagmar-knops-suche-beendet_aid-12774183

Auch laut Hausverwaltung blieben das Treppengeländer und Treppen (ich nehme an, im Sinne von Stufen) im ursprünglichen Zustand erhalten, vom Fundament im ursprünglichen Zustand war hingegen nicht die Rede...
Zitat von ShilohShiloh schrieb:
Treppengeländer und Treppen wurden komplett erhalten.
Quelle:
https://www.stenhorst-hausverwaltung.de/unternehmen/geschichte-der-villa-horten/
Das würde dann deine Schlussfolgerungen @brigittsche
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nochmal: Wenn das Treppenhaus so kostbar und wertvoll ist, dann hat man es offensichtlich bei den besagten Bauarbeiten nicht entfernt. Hieraus folgt nun zweierlei:

Entweder

a) Kann sie damals nicht unter dem Treppenhaus vergraben worden sein, weil dieses ja angeblich nicht verändert wurde oder

b) man hat das besagte Treppenhaus damals unterfangen und sie liegt angeblich unter dieser Unterfangung. Dann kann man natürlich auch heute wieder unter diese Unterfangung vordringen ohne das Treppenhaus zu beschädigen. Ist möglich, aber aufwendig.
um Punkt
c) das Fundament für die Treppe (dreigeschossig, evtl. war die Treppe vorher nur zweigeschossig?) wurde in 1988 gebaut. Dazu muss es entsprechend vorbereitende Arbeiten vor dem Gießen des neuen Fundaments gegeben haben. Dabei könnte das Opfer vergraben worden sein.


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