Shiloh schrieb:Da wurde laut Ermittlerbericht aus 2010 anscheinend "vor 22 Jahren", also in 1988, ein Fundament für die Treppe neu gebaut. Dazu muss es entsprechend vorbereitende Arbeiten vor dem Gießen des neuen Fundaments gegeben haben. Dabei könnte das Opfer vergraben worden sein.
In die Richtung gehen meine Gedanken auch.
Ich glaube, sollte die Leiche tatsächlich auf der Baustelle der Villa "entsorgt" worden sein, sollte man sich nicht zu sehr auf das Fundament selbst versteifen.
Wenn sie tatsächlich einbetoniert wurde, hätte dies m.E. nur von Person(en) geschehen können, die einen direkten Bezug zur Baustelle haben.
Wo hätten fremde Person(en) nachts so viel Beton herbekommen sollen, um eine Leiche damit einzubetonieren? Der wird ja i.d.R. per Lkw angeliefert und dann direkt an die vorgesehenen Stellen gegossen. Zudem müsste es dann ja eine Stelle sein, wo keine Bewehrung vorhanden ist oder diese wieder entfernt wurde. Halte ich bei baustellenfremdem/n Täter(n) und dann ja vermutlichin einer Nacht für extrem unwahrscheinlich.
Wenn würde ich die Leiche unter dem Fundament im Sand/Erdreich vermuten. Wenn der Boden dort locker ist oder ggf. sogar eine Sandplatte für die anstehenden Fundamentarbeiten vorbereitet war, sollte das m.E. möglich sein, ein z.B. ca. 40-80 cm tiefes Loch auszuheben, die Leiche dort reinzulegen, das Loch zu verfüllen und den übrigen Sand auf der Sandfläche zu verteilen. Dass der Sand am nächsten Morgen ggf. ein paar cm höher war, muss nicht aufgefallen sein.
Erste Variante m.E. nur möglich wenn der/die Täter auf der Baustelle gearbeitet haben und auch bei zweiter Version wäre es für Täter, der/die die Baustelle kennen deutlich einfacher als für einen Zufallstäter ohne Bezug zur Baustelle.