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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

203 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Brief, 1988, Dagmar ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 08:48
@sallomaeander
Ja, die Fälle kenne ich. Aber da ist die Situation ja anders, da die Leichen auch gefunden wurden.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 08:52
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Nochmal zum Treppenhaus der Hortenvilla:

Ich war bisher davon ausgegangen, dass auch das Treppenfundament überhaupt nicht angerührt wurde und genauso, wie es in 1870 errichtet wurde, erhalten blieb.

Dabei habe ich einen wichtigen Punkt überlesen:
Laut Bericht der Ermittler aus 2010 wurde das Fundament dort ERST VOR 22 JAHREN (also tatsächlich erst 1988) GEBAUT.
Das Problem sei, dass vor 22 Jahren in dem Keller das Fundament für eine dreigeschossige Treppe gebaut worden sei.
Quelle:
https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/dagmar-knops-suche-beendet_aid-12774183
Zitat von KieliusKielius schrieb:Ich halte die Vorstellung, dass die Leiche der Vermissten in der Villa Horton einbetoniert sein könnte, aus den gleichen Gründen auch für wenig realistisch. Vermutlich handelt es sich dabei um ein Gerücht, das sich als geeignet erwies, die Phantasien vieler Menschen anzuregen, und an dem, wie es auch die Probebohrungen letztlich bestätigt haben, nichts dran ist.
Die Probebohrungen im Bereich Treppenfundament wurden doch letztendlich aufgrund statischer Gefahren (Einsturzgefahr) eingestellt und abgebrochen. Womöglich hätte man dort sonst noch weiter gesucht. Theoretisch könnten die bisher erfolgten Bohrungen in dem Bereich auch nur um wenige Zentimeter daneben gegangen sein. Letztendlich ist es bis heute nicht sicher, ob dort eine Leiche unter dem Fundament liegt oder nicht.

Da wurde laut Ermittlerbericht aus 2010 anscheinend "vor 22 Jahren", also in 1988, ein Fundament für die Treppe neu gebaut. Dazu muss es entsprechend vorbereitende Arbeiten vor dem Gießen des neuen Fundaments gegeben haben. Dabei könnte das Opfer vergraben worden sein.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 08:54
@sallomaeander

Nur so wie ich das auf den Schirm habe, wurden die Leichen bei den von dir genannten Fällen gefunden. Bei DK eben nicht. Sie Geht zur Kneippe raus und verschwand in dunklen der Nacht. Weiter, ist noch nicht einmal restlos klar was danach passiert ist.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Aber zum Setting: "junge Frau verschwindet abends spurlos im urbanen Gebiet" fällt mir kein Fall ein.
Grundsätzlich gehe ich da mit. Ein vergleichbare Fall wäre eventuell Katrin Konert. Sie verschwand auch im urbanen Gebiet. Und hier Leiche wurde nie gefunden. Einzig der Ort des Verschwindens also diese Bushaltestelle darf als sicher angenommen werden.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Die Vermisstenanzeige erfolgte erst 8 Tage nach dem Verschwinden von Dagmar Knops.
Bis dann die Suchaufrufe Verbreitung fanden, dürften nochmal einige (viele) Tage verstrichen sein. Da überrascht es auch nicht, dass sich von der Gruppe bei der Bank niemand gemeldet hat. Vielleicht erinnert man sich auch nicht mehr genau an die Gegebenheit. Weiter könnte es sein, dass man sich gar nicht angesprochen fühlte. Von daher dürfte auch eine allfällige Zeugenaussage kein Gewinn bringen. Dass einer oder mehrere von der Gruppe irgendwas mit dem Verschwinden von DK zu tun hat erachte ich als wenig wahrscheinlich.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 09:04
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Aber zum Setting: "junge Frau verschwindet abends spurlos im urbanen Gebiet" fällt mir kein Fall ein.
Ich kann Dir noch einen Fall nennen: den Fall Ines Heider. Die junge Mutter verschwand mittags an einem Werktag, in einem urbanen Gebiet, und ist bis heute – mittlerweile seit 36 Jahren – spurlos verschwunden. Sie wollte lediglich vom Bahnhof durch den Ort zu ihrer Wohnung laufen. Die Entfernung betrug gerade einmal etwa 1.000 Meter.

In diesem Fall gab es im Ort bereits mehrere Suchaktionen, bei denen Keller und eine Garage durchsucht wurden und sogar Beton aufgestemmt wurde.
Mit sogenannten Cadaver-Dogs aus Kroatien wollen die Ermittler die Leiche doch noch finden, da diese im Gegensatz zu gewöhnlichen Suchhunden selbst Jahrzehnte alte und extrem kleine Spuren entdecken könnten
Auch hier kamen erfolglos Hunde zum Einsatz.


Quelle:
Spoiler
https://m.bild.de/regional/thueringen/thueringen-aktuell/razzia-bei-ex-freund-von-seit-33-jahren-vermisster-ines-heider-85132012.bildMobile.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F



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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 09:05
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Dass einer oder mehrere von der Gruppe irgendwas mit dem Verschwinden von DK zu tun hat erachte ich als wenig wahrscheinlich.
Das steht seitens der Ermittler auch gar nicht im Raum. Man erhofft sich in erster Linie von diesen Personen Hinweise, in welche Richtung Dagmar Knops damals nach Verlassen der Kneipe gegangen ist, in Richtung Kuhstrasse oder in Richtung Burg. Denn selbst das ist bis heute völlig unklar.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 09:07
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Ja, die Fälle kenne ich. Aber da ist die Situation ja anders, da die Leichen auch gefunden wurden.
In den ersten beiden genannten Fällen ist das so; Sandra Wißmann hingegen ist bis heute verschwunden. Im Fall Georgine Krüger wurde zwar der Täter rechtskräftig verurteilt, der Ablageort ist aber bis heute unbekannt.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 09:14
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Da wurde laut Ermittlerbericht aus 2010 anscheinend "vor 22 Jahren", also in 1988, ein Fundament für die Treppe neu gebaut.
Nur verwunderlich, dass da die Bude nicht eingestürzt ist. Aber abgesehen davon:
Zitat von jerry142jerry142 schrieb am 12.02.2014:Am 28. März 1988 verlässt die 22jährige Studentin Dagmar Knops gegen 22.00 Uhr die Gaststätte "Lichtblick" in Kempen, um den etwa 500 m langen Weg zur Wohnung ihrer Eltern anzutreten.
Ab Datum genau wurde da gearbeitet. Wo verblieb die Leiche bis zum giessen des Fundaments. Eine Leiche wäre da sicher bemerkt worden. Denke schon, es darf als Sicher angenommen werden, dass keine Leich zu betoniert wurde.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 09:16
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:
Mit sogenannten Cadaver-Dogs aus Kroatien wollen die Ermittler die Leiche doch noch finden, da diese im Gegensatz zu gewöhnlichen Suchhunden selbst Jahrzehnte alte und extrem kleine Spuren entdecken könnten
Auch hier kamen erfolglos Hunde zum Einsatz.
Im Fall Ines Heider hatten die Cadaver-Dogs aber gar nicht erst angeschlagen, im Fall Dagmar Knops haben hingegen zwei Leichenspürhunde unabhängig voneinander an derselben Stelle am Treppenfundament angeschlagen. Hätte man statikbedingt die Suche nicht unterbrochen und hätte man wenige Zentimeter weiter links oder rechts weitere Bohrungen gewagt, wer weiß ...

In 2010 wollte man auf neuere Techniken warten, die gefahrlos die weitere Suche unter dem Treppenfundament ermöglichen. Fraglich ist halt, ob nun in 2026 mögliche Techniken zur Verfügung stehen.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 09:20
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Im Fall Ines Heider hatten die Cadaver-Dogs aber gar nicht erst angeschlagen
... doch, sie haben angeschlagen, aber unter der Treppe konnte keine Leiche gefunden!


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 09:24
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Im Fall Ines Heider hatten die Cadaver-Dogs aber gar nicht erst angeschlagen
... doch, sie haben angeschlagen, aber unter der Treppe konnte keine Leiche gefunden!
@HolzaugeSHK
Gibt es dazu eine Quelle?


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 09:39
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Das steht seitens der Ermittler auch gar nicht im Raum. Man erhofft sich in erster Linie von diesen Personen Hinweise,
Schon klar, dass die Ermittler keine Aussage bezüglich der Gruppe tätigen. Sie lediglich auf Hinweise hoffen. Nur für mich lassen hier einige Post den Gedanken aufkommen, dass es für die Gruppe nicht zweifelsfrei belegt ist, dass sie nichts mit dem Verschwinden von DK zu tun haben.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 09:59
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Wo verblieb die Leiche bis zum giessen des Fundaments. Eine Leiche wäre da sicher bemerkt worden. Denke schon, es darf als Sicher angenommen werden, dass keine Leich zu betoniert wurde.
Beim Erstellen eines Fundaments wird die Baugrube meist schon zeitig vorher ausgehoben und vorbereitet (Drainage/Schalung/Bewehrung). Der Beton wird flüssig eingefüllt und noch mehrere Tage bzw. bis zu einer Woche feucht gehalten oder mit einer Folie abgedeckt, damit er nicht zu schnell trocknet (Folge wäre Rissbildung). Die Gegebenheiten und das Zeitfenster sollten also groß genug gewesen sein, jemanden so unbemerkt verschwinden zu lassen.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 10:07
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Die Gegebenheiten und das Zeitfenster sollten also groß genug gewesen sein, jemanden so unbemerkt verschwinden zu lassen.
Kennst du einen solchen Fall? Um genau zu sein, sprechen wir hier von einer verschwunden Person welche dann einbetoniert wurde. Halte die Meinung für abstrus.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 10:32
Zitat von 19881988 schrieb:Übrigens: Einige User vermuten ja indirekt, dass Dagmar vielleicht doch Zuhause angekommen ist und dann etwas passiert ist.
Ich denke, die Ermittler haben auch ein gutes Bauchgefühl und das der Bruder von D. damit auch nur im Ansatz etwas damit zutun hatte, ist für mich ausgeschlossen.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich finde es auffällig, dass es immer wieder Fälle gibt, in denen jemandem relativ kurz vor dem sicheren Zuhause etwas zustößt.
Genau das meinte zumindest ich: Dass der Übergriff möglicherweise nicht in der doch sehr schmalen Parkanlage stattfand, sondern eher "vor der Haustür" oder im Bereich in/um das Haus.
An den Bruder habe ich natürlich nicht gedacht, eher an das was @sallomaeander beschreibt: ungute Personen vor dem Haus/auf dem Hausgelände.

Möglich wäre es zumindest.

Die Gruppe wird ja auch hauptsächlich gesucht um heraus zu finden, welchen der beiden Wege sie eingeschlagen hat, links oder rechts herum.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 10:34
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Kennst du einen solchen Fall? Um genau zu sein, sprechen wir hier von einer verschwunden Person welche dann einbetoniert wurde. Halte die Meinung für abstrus.
Es gab und gibt doch immer wieder Fälle, wo man vermisst gemeldete Personen letztendlich irgendwo einbetoniert gefunden hat.
Kann man doch auch googlen, da brauchts hier keine Aufzählung. So abstrus ist das eben nicht.
Insbesondere dann nicht, wenn ein Täter z.B. durch seine berufliche Tätigkeit erleichterten Zugang zu entsprechenden Örtlichkeiten oder Gerätschaften hat.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 10:36
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Da wurde laut Ermittlerbericht aus 2010 anscheinend "vor 22 Jahren", also in 1988, ein Fundament für die Treppe neu gebaut. Dazu muss es entsprechend vorbereitende Arbeiten vor dem Gießen des neuen Fundaments gegeben haben. Dabei könnte das Opfer vergraben worden sein.
Dieser zeitliche Zusammenhang ist echt auffällig. Kein Wunder, dass sich die Ermittler für den Bereich unter der Treppe interessierten, nachdem dort auch noch die Leichenspürhunde angeschlagen hatten.
Zitat von KieliusKielius schrieb:Deshalb spricht vieles dafür, dass der Täter mit einem Kfz unterwegs war, in das die Vermisste freiwillig oder unfreiwillig einstieg.
Das habe ich auch in Betracht gezogen. Nehmen wir mal an, DK kannte diese Person: Dann wäre die Situation eine komplett andere, und die Argumente, nicht in ein Fahrzeug zu steigen ("gewissenhaft, steigt nachts bei niemandem ein") wären komplett weg. Mal angenommen, diese ihr bekannte Person sagte, aus dem Auto heraus, zu DK: "Hallo Dagmar, ich habe Hunger und wollte noch schnell zu [Schnellrestaurant/Imbissbude]. Kommst du mit, ich lade dich ein? Ich bringe dich anschließend auch nach Hause." Vorwand könnte auch ein anderer sein, ist ja erstmal egal. Jedenfalls würde sich dann das Geschehen örtlich komplett verlagert haben können.

Wenn die Person DK nämlich nicht kannte, ergibt das dauerhafte Verschwindenlassen ihrer Leiche wenig Sinn (aus Sicht 1988 - DNA noch in den Kinderschuhen). Da würde man eher erwarten, dass die Person die Leiche nur flüchtig verdeckt. Zumal das ja zumindest einigen Aufwand (Planung - Logistik/Verbringung) und ggf. auch Grabearbeiten (Entdeckungsrisiko!) erfordert, wenn man von einer fertigen Grube (wie sie womöglich im Horten Haus vorlag) mal absieht. Anders sieht es natürlich aus, wenn die Örtlichkeit der Leiche Rückschlüsse auf die Täterschaft zulassen würde. Da wäre dann schon Handlungsbedarf aus Tätersicht. Auch müsste man generell mal überlegen, was für ein Typ Täter das ist, der die Leiche dauerhaft verschwinden lässt. Das mal so als Gedankenanstoß...


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 10:52
In der XY Sendung wurde unter anderem auch der Song "Opel Gang" von den Toten Hosen abgespielt, das war ein Song auf ihrem ersten Album. Damals waren sie noch ein Teil der Punkbewegung und hatten ihre Fans überwiegend in diesen Kreisen.

An der Wand ihres Zimmers hängt ein Poster der Gruppe "Extrabreit", auch die waren ein Meilenstein in der Punkbewegung.

Da glaube ich schon nicht mehr an einen Zufall und vermute, dass Dagmar einen Bezug zur Punkerscene hatte.

Die Motivation sich dieser Bewegung anzuschließen kam oft aus einer ablehnenden Haltung gegenüber der Gesellschaft oder auch dem eigenen familiären Umfeld. Es war eine Protestbewegung.

Vor diesem Hintergrund wäre auch ein freiwilliges Abtauchen denkbar.

Im Fall eines Überfalls auf dem Heimweg wäre ihre Leiche meiner Ansicht nach wahrscheinlich gefunden worden, außer man hätte sie mit einem Fahrzeug verschleppt.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 11:13
Zitat von enidan17enidan17 schrieb:
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Seltsam. Und wie wäre sie nach Köln gekommen? Stand ihr ein Fahrzeug zur Verfügung oder fuhr sie jemand dort hin oder per Zug?
Kempen hat einen Bahnhof, nur ein paar hundert Meter von ihrem Haus entfernt. In 90 Minuten ist man in Köln, mit meistens einmal umsteigen in Krefeld.
Wenn man dann mal annimmt, dass sie als Studentin von Kempen nach Köln mit dem Zug fuhr, war also meistens ein Umstieg in Krefeld.

Wieder so ein merkwürdiger Punkt: Der zweite anonyme Brief aus 2008 stammte anscheinend auch aus Krefeld, er schließt mit "Viele Glück aus KR wünscht ..."

Beitrag von jerry142 (Seite 2)
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Damals waren sie noch ein Teil der Punkbewegung und hatten ihre Fans überwiegend in diesen Kreisen.

An der Wand ihres Zimmers hängt ein Poster der Gruppe "Extrabreit", auch die waren ein Meilenstein in der Punkbewegung.

Da glaube ich schon nicht mehr an einen Zufall und vermute, dass Dagmar einen Bezug zur Punkerscene hatte.
Trafen sich Leute aus der Punkerscene früher nicht gerne an Orten , die man heute als "Lost Places" bezeichnet , wie z.B an einer leerstehenden verfallenen alten Villa?


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 11:57
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Trafen sich Leute aus der Punkerscene früher nicht gerne an Orten , die man heute als "Lost Places" bezeichnet , wie z.B an einer leerstehenden verfallenen alten Villa?
Als Ortsfremder kann ich die Situation in Kempen nicht einschätzen, aber bei uns gab es schon auch Gemeinsamkeiten bei Punkern und Obdachlosen bezüglich des Aufenthaltsorts.


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Dagmar Knops - vermisst seit 1988

um 12:24
Zitat von blaomatblaomat schrieb:In der XY Sendung wurde unter anderem auch der Song "Opel Gang" von den Toten Hosen abgespielt, das war ein Song auf ihrem ersten Album. Damals waren sie noch ein Teil der Punkbewegung und hatten ihre Fans überwiegend in diesen Kreisen.

An der Wand ihres Zimmers hängt ein Poster der Gruppe "Extrabreit", auch die waren ein Meilenstein in der Punkbewegung.
Generell ist es ja so, dass auch in der Mainstream-Pop-Kultur Elemente der Punkszene aufgegriffen wurden. Also "Tote Hosen" und "Extrabreit", das ist denke ich, doch eher Maintream, viele Fans würden sich, so meine ich, nicht unbedingt der Punkszene zugehörig verorten.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Trafen sich Leute aus der Punkerscene früher nicht gerne an Orten , die man heute als "Lost Places" bezeichnet , wie z.B an einer leerstehenden verfallenen alten Villa?
Ich hätte jetzt aber doch etwas Schwierigkeiten, eine in der Kneipe mit Freunden Würfel spielende DK, die in Köln studiert, in die Punkerszene einzuordnen, die sich womöglich in Lost Places trifft.

Ich würde sie eher (gut)bürgerlichen Kreisen zuordnen: Elterliches Einfamilienhaus, Markenkleidung/Turnschuhe, Eltern im Skiurlaub Schweiz, das elterliche Haus hütend und offenbar strebsam studierend (jedenfalls den Abgabetermin für Seminar-Arbeit vor Augen).


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