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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

10.03.2015 um 13:37
Ich war am Samstag zufällig in Halle^^

Stand genau an der Stelle und hatte diesen Fall gar nicht mehr auf dem Schirm. Auf Nachfrage, was das wäre, erinnerte mich meine Begleitung an die Studentin, wusste aber nicht, ob das überhaupt in Zusammenhang steht.

Ich konnte anhand der abgelegten Gegenstände, keinerlei Bezug zu der Studentin herstellen. Die Leiter ist am oberen Ende einseitig abgebrochen und es fehlen 4-5 Sprossen. Die Messerscheide ist aus Leder und gut 40 cm lang. Die Fotos zeigen keine erkennbare Person, aber auf keinen Fall eine Frau, sondern einen Mann, der aber von Balken oder so halb verdeckt wird. Das untere Foto zeigt niemanden, einfach nur eine Räumlichkeit.

Ist also nicht gesagt, dass diese Dinge überhaupt mit der Studentin in Verbindung stehen, sondern kann auch ein anderer Unglücksfall/Suizid z.B. dort stattgefunden haben.

Zu der Umgebung - diese muss damals aufgrund der Jahreszeit dunkel gewesen sein. Man kann aber alle paar hundert Meter in die Innenstadt oder in in eine andere Richtung des Parks verschwinden. Der Täter könnte rein theoretisch auch direkt gegenüber gewohnt haben.

Um die Uhrzeit des Tatgeschehens, wird es dort menschenleer gewesen sein - auch war nicht viel Betrieb, als ich mich dort befand. Vereinzelte Jogger und Spaziergänger, obwohl der Park recht zentral von allen Seiten zu erreichen ist. Es gibt einzelne kleine Abzweigungen, aber wenn man sich jeweils rechts hält, immer Zugang zur Innenstadt.

Da für mich persönlich diese Gegenstände nicht eindeutig dem Fall der Studentin zuzuordnen sind, bleibt nicht mehr wie abwarten, ob es in dem Mordfall überhaupt noch Hinweise und Zeugen gibt.


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

22.03.2015 um 09:30
Die Bildzeitung hat sich zu einem kostenlosen Beitrag hinreisen lassen ;) Gibt aber leider nichts Neues, nur das diese Gegenstände nach ein paar Tagen wieder verschwunden waren... irgendwie komisch alles.

http://www.bild.de/regional/leipzig/mord/bilder-raetsel-am-tatort-weiter-ungeloest-40243418.bild.html#


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

24.02.2016 um 23:40
@all


guten abend,

im februar jährte sich das verbrechen zum zweiten mal- aus diesem anlaß erschien ein ausführlicher bericht, den ich hier zur info einstellen möchte...

...zunächst der link:

http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/der-fall-mariya-n--aus-halle-wie-der-perfekte-moerder-in-sachsen-anhalt-toetete,20...

der artikel besteht aus 4 seiten, die ich nach und nach einstellen werde, ebenso am ende einen vorbildlichen kommentar, der sich (zu recht) kritisch mit der überschrift auseinandersetzt.

"Der perfekte Mörder"...- ich glaube eher: nobody is perfect!

der (oder doch DIE?) das angerichtet hat, wird am ende selbst froh sein, daß es endlich vorbei ist...

doch nun zu seite 1:
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Der Fall Mariya N. aus Halle Wie der perfekte Mörder in Sachsen-Anhalt tötete
04.02.2016 20:43 Uhr | Aktualisiert 05.02.2016 16:46 Uhr

Ein Gedenkstein aus Marmor erinnert am Tatort des Mordes an Mariya Nakovska an das Geschehen vom späten Abend des 6. Februar 2014.
(BILD: Andreas Stedtler)
Von Steffen Könau
Vor zwei Jahren wurde die Studentin Mariya Nakovska in Halle ermordet. Die Akten des Falls erzählen die Geschichte einer ebenso aufwendigen wie ergebnislosen Jagd. Und sie zeichnen das Porträt eines eiskalten Täters.
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Halle (Saale).

Es ist das dunkelste Stück Innenstadt, das Halle zu bieten hat. Direkt an einem kleinen Saalearm entlang führt ein tagsüber beliebter Fußweg. Spaziergänger bummeln hier, Jogger schwitzen vorüber, Männer führen ihre Hunde aus und Mütter ihre Kinder. Nur am Anfang des Weges steht eine einsame Straßenlaterne, dahinter wird es nach Sonnenuntergang über 400 Meter finster: Ein düsterer Tunnel, den Frauen schon seit Jahren aus Furcht meiden.

Und das erst recht, seit hier ein kleiner weißer Stein steht, der an das Geschehen vom Abend des 6. Februar 2014 erinnert. Die 29-jährige Studentin Mariya Nakovska war damals hier unterwegs, sie joggt, es ist ein lauer Winterabend, fünf Grad, Luftfeuchtigkeit 75 Prozent, der Himmel halb bedeckt. Die gebürtige Bulgarin, die seit fast zehn Jahren in Halle lebt, hat keine Angst. Sie läuft hinein in den Tunnel. Und kommt nie mehr hinaus.
Große Multimedia-Reportage zum Mordfall Mariya

Am nächsten Tag wird die Leiche der jungen Frau gefunden, die in Halle Wirtschaftswissenschaften studiert und nebenher als Garderobiere und Kellnerin gejobbt hatte. Mariya Nakovskas Leichnam liegt auf der anderen Seite des Mühlgrabens im Wasser. 200 Meter flussabwärts, in der Nähe eines Stegs der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Bäuchlings schwimmt die brünette Studentin im Wasser. Kopf, Knie und Füße berühren den Boden. Mariya Nakovska ist von der Hüfte abwärts nackt. Der herbeigerufene Notarzt glaubt zuerst, die Strömung habe sie entkleidet.

Die Soko Neuwerk schöpfte alle Ermittlungsmöglichkeiten aus.
(BILD: Privat)

„Das war natürlich eine falsche Beurteilung“, sagt Staatsanwalt Klaus Wiechmann zwei Jahre später. Er sitzt in einem kleinen Büro im Justizzentrum Halle, vor sich die Ermittlungsakten eines Falles, der Polizei und Staatsanwaltschaft alles abverlangt hat. Und alle Beteiligten der SoKo Neuwerk bis heute schmerzt, weil „alles, was versucht wurde, nicht zu einem Ergebnis geführt hat“, wie Wiechmann sagt.

Es liegt nicht an der Falscheinschätzung zu Beginn. Die hält nur ein Wochenende lang, dann stufen Staatsanwaltschaft und Polizei den Fall Mariya als Mord ein. Die große Maschine beginnt zu laufen, schneller und lauter als bei den normalen Mordfällen, mit denen die Ermittler zu tun haben. „Mann erschlägt Frau, weil sie die Fernbedienung nicht herausgibt“, beschreibt Wiechmann den kriminalistischen Regelfall in der Region. Der Täter sitzt dann oft weinend bei der Leiche, die Handschellen klicken. Die Akte kann geschlossen werden.

Was die Ermittler alles getan haben, um den Täter zu finden und warum die Tat eine Menge über den Mörder verrät, lesen Sie auf Seite 2.
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fortsetzung folgt...


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24.02.2016 um 23:45
...seite 2:

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Der Fall Mariya N. aus Halle Wie der perfekte Mörder in Sachsen-Anhalt tötete
04.02.2016 20:43 Uhr | Aktualisiert 05.02.2016 16:46 Uhr

Ein Gedenkstein aus Marmor erinnert am Tatort des Mordes an Mariya Nakovska an das Geschehen vom späten Abend des 6. Februar 2014.
(BILD: Andreas Stedtler)

Diese Akte hier, inzwischen eigentlich ein Stapel großer Umzugskisten, ist anders. Nach Obduktion und minutiöser Spurensuche am Tatort, nach Funkzellenerfassung aller zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt in der Nähe eingebuchten Handys und einem Gentest, bei dem mehr als 3.000 Männer um die Abgabe einer DNA-Probe gebeten wurden, ist der Täter noch immer genau so weit weg wie am Morgen des Tages, an dem ein Spaziergänger Mariya Nakovskas Leiche im Mühlgraben treiben sieht. „Wir haben keine heiße Spur, keinen roten Faden, keine neuen Ermittlungsansätze mehr“, sagt Klaus Wiechmann. Zwei Jahre nach dem Beginn der Suche nach dem Unbekannten, der aus dem Dunkel kam und dort unerkannt wieder verschwand, stehen die Ermittlungen vor der Einstellung. „Vorläufig“, sagt Wiechmann. Sobald etwas Neues auftauche, ein Hinweis, eine Idee, geht es weiter. Eine Rechtshilfeersuchen ins Ausland zur Ermittlung von Handybesitzern sind noch offen. „Vielleicht kommt da was“, sagt Wiechmann.
Große Multimedia-Reportage zum Mordfall Mariya

Aber die Hoffnung schwindet, obwohl der Täter den Ermittlern eigentlich gut bekannt ist. Ein Gutachten der Profiler des Landeskriminalamtes Sachsen, die darauf spezialisiert sind, aus Taten auf Täter zu schließen, verrät eine Menge über den Mann, der am späten Abend des 6. Februar 2014 zuschlug. Er ist mit größter Wahrscheinlichkeit zwischen 20 und 35 Jahre alt, sportlich, ein kräftiger Typ, der stressfest ist, wie es die Profiler nennen, und der auch unter hoher seelischer Belastung pragmatisch handelt. In drei Kilometern Umkreis vermuten die Profiler seinen „Ankerpunkt“, den Ort, an dem der Täter lebt, an den er nach der Tat zurückkehrte, um sich zu säubern und umzuziehen. Viel spreche dafür, dass er wie Mariya Nakovska zu Fuß ging, getarnt als Spaziergänger oder Jogger. Vermutlich war er sogar Spaziergänger oder Jogger, bis ihm Mariya über den Weg lief.
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Mariya N.
Mord an Mariya N. in Halle
Eine Tat im Dunkeln

Aus unendlich vielen Details haben die Ermittler den möglichen Tatverlauf zusammengepuzzelt. Mariya joggt, die Kopfhörer ihres Handys im Ohr, auf dem über eine Radio-App Musik läuft. Die App hat sie um 21.36 Uhr aufgerufen, vermutlich der Zeitpunkt, an dem sie ihre Joggingrunde beginnt. Mit „Mantrailern“ genannten Hunden, die Duftspuren noch nach Tagen wittern können, vollziehen die Fahnder später ihre Route nach: Sie endet am Mühlgraben gleich zu Beginn der Strecke, die auch die Ermittler nur den „Tunnel“ nennen. Hier liegt Mariyas pinkfarbener Kopfhörer, einige Meter entfernt im Gebüsch wird später ihr Samsung-Handy gefunden.

Die Rekonstruktion der Tat ist ein Abwägen von Wahrscheinlichkeiten. Nach Ansicht der Profiler kam Mariya Nakovskas Mörder von hinten. Das Opfer hörte ihn nicht, es konnte ihn auch nicht sehen. Ansatzlos habe der Mann Mariya zu Boden geworfen. Vermutlich geschah das, dafür spricht die Spurenlage, nicht auf dem betonierten Weg, sondern am Rand, auf dem weichen Mutterboden. Mariya fällt, überrumpelt, bedrängt und niedergedrückt. Ob ihr Handy jetzt ins Gebüsch fliegt oder erst später durch den Täter oder einen Passanten weggeworfen wird, ist unklar. Ein Fingerabdruck auf dem Display - in den Akten Spur T07.1 genannt - zeigt ein Stück eines Daumenballens, der nicht Mariyas ist. Gehört er dem Täter? Oder wem sonst?

Wie die Profiler die Tat rekonstruieren und was sich in der Nacht abgespielt haben könnte, lesen Sie auf Seite 3.
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fortsetzung folgt...


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

24.02.2016 um 23:50
...seite 3:

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Der Fall Mariya N. aus Halle Wie der perfekte Mörder in Sachsen-Anhalt tötete
04.02.2016 20:43 Uhr | Aktualisiert 05.02.2016 16:46 Uhr

Ein Gedenkstein aus Marmor erinnert am Tatort des Mordes an Mariya Nakovska an das Geschehen vom späten Abend des 6. Februar 2014.
(BILD: Andreas Stedtler)

Ein Rätsel, das in den 24 Monaten seit der Tat nicht aufgelöst werden konnte. Und nicht das einzige: Auch eine DNA-Spur auf dem Handy und Fingerabdrücke auf dessen Rückseite können weder Mariya noch ihren Freunden oder Bekannten zugeordnet werden.

Es könnten Spuren des Mannes sein, der sein Opfer in den ersten Sekunden von hinten niederdrückt und ihr Jogginghose und Slip gleichzeitig bis unter die Kniekehlen herunterreißt. Mariya wehrt sich, sie schreit vermutlich. Doch der Tunnelweg am Neuwerk schluckt Geräusche wie er das Licht wegschluckt. Einen „idealen Tatort“ nennen die Spezialisten aus Sachsen die Stelle später.
Große Multimedia-Reportage zum Mordfall Mariya

Die LKA-Profiler, offiziell heißen sie Fallanalytiker, setzen nur drei bis fünf Minuten für das gesamte folgende schreckliche Geschehen an. Es gibt keinen langen Kampf. Der Täter kommt mutmaßlich sogar mit wenigen Abwehrverletzungen in Form oberflächlicher Kratzspuren davon. Die habe er, so die Experten, „im Alltagsleben leicht mit einer Legende erklären können“. Mariya Nakovska liegt unter ihm, sie dreht sich zur Seite weg, bemüht, ihm zu entkommen. Der Täter reagiert darauf nicht einmal über die Maßen brutal. „Er wendet nur so viel Gewalt an, um die Kontrolle zu behalten“, analysiert das Profiler-Papier ebenso objektiv wie für Außenstehende grausam.

Auch die MZ berichtete mehrfach.

Drei Minuten, vielleicht fünf, so lange, so kurz nur dauert der Überlebenskampf von Mariya Nakovska. Unter ihren Fingernägeln werden später Spuren fremder DNA gefunden, die Spur heißt „DYS unPO1“. Auch in ihrer Vagina befinden sich Reste männlicher DNA. Diese Spur - S19 genannt - verweist auf zwei Verursacher. Einer der beiden könnte ein Freund, der andere der Täter sein. Oder es gab zwei Freunde. Oder zwei Täter? „Eine feste Beziehung hatte sie in den letzten Wochen vor ihrem Tod nicht“, sagt Klaus Wiechmann.

Es ist alles kompliziert. Ein Teil der DNA-Anhaftungen besteht nur aus „einem Hauch von Spur“, wie es in der Akte heißt. Andere sind Mischspuren, unabsichtlich zusammengesetzt von mehreren Verursachern. Und zu allen fehlt die Vergleichsmöglichkeit. Im persönlichen Umfeld der Toten wurde schon in den ersten Tagen nach der Tat intensiv geprüft, ohne dass sich ein Verdacht ergab.

Warum die Ermittler davon ausgehen, dass Mariya ein Zufallsopfer war, lesen Sie auf Seite 4.
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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

24.02.2016 um 23:55
...seite 4:

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Der Fall Mariya N. aus Halle Wie der perfekte Mörder in Sachsen-Anhalt tötete
04.02.2016 20:43 Uhr | Aktualisiert 05.02.2016 16:46 Uhr

Ein Gedenkstein aus Marmor erinnert am Tatort des Mordes an Mariya Nakovska an das Geschehen vom späten Abend des 6. Februar 2014.
(BILD: Andreas Stedtler)

Was bleibt, ist das Schlimmste für Ermittler: Eine Spontantat, bei der zwischen Opfer und Täter keine persönliche Beziehung gibt - abgesehen von Zeit und Ort. Der Ort ist hier dieser dunkle Tunnel, die Zeit jener Februarabend 2014. Das Opfer ist reiner Zufall, denn Mariya Nakovska geht zwar regelmäßig joggen. Aber dass sie an diesem Abend gehen wird, nachdem sie um halb Acht ein Internettelefonat beendet, gekocht und gegessen hat, das kann niemand wissen. Mariya hätte jede andere sein können. Vor der Tat seien keine Planungselemente erkennbar, wie es in der Akte heißt. „Die Verfügbarkeit des Opfers war nicht absehbar“, heißt es auch, und der Täter habe „situativ eine Gelegenheit ausgenutzt“.

„So hart es klingt“, sagt Klaus Wiechmann, „Mariya war zur falschen Zeit am falschen Ort“. Dort, wo unter dem halb bewölkten Februarhimmel auch der Täter ist, von dem bis heute niemand weiß, ob er bei früheren Gelegenheiten vielleicht beinahe schon einmal zugeschlagen hätte. Oder ob dieser von den Profilern als „dynamisch und ohne Zögern“ vollendete Mord an Mariya Nakovska sein erster Ausflug hinter die Grenze der Menschlichkeit ist.

Hat er es vorher schon einmal getan? Die SoKo hat das geprüft und bundesweit keine Hinweise darauf gefunden. Kein ähnliches Vorgehen, keine abgebrochenen Versuchstaten mit derselben Handschrift. Wird er es wieder tun? Vielleicht weiß er es selbst nicht. Sicher ist: Der Mann hat am Neuwerk Spuren hinterlassen, jede Menge sogar. DNA-Anhaftungen an Mariyas Händen, Spermaspuren, große, rote Druckstellen an ihrem Hals, den er würgte, bis sie tot war. Spuren aber auch seiner Psyche, die es ihm erlaubte, Mariya zu töten. Und die Tote intim zu berühren und sie zu missbrauchen
200 Menschen nehmen Abschied von Mariya in Halle
Bildergalerie (9 Bilder)

Er zeigt keinen Anflug von Nervosität. Sondern findet problemlos zu einer „praktischen, schnellen und effektiven Opferbeseitigung“, wie die Analytiker schreiben. Der Täter schiebt Mariyas Leiche ein, zwei Meter weiter Richtung Böschung und lässt sie in den Mühlgraben gleiten. Er selbst steht auf und geht. Womöglich, die Profiler schließen das nicht aus, ist der Mann sogar kaltblütig genug, sich später am Abend noch auf einer Party sehen zu lassen oder Freunde zu treffen. „Auffälligkeiten im Alltag sind bei ihm nicht wahrscheinlich“, heißt es im Täterprofil.
Große Multimedia-Reportage zum Mordfall Mariya

Der Mann, der Mariya Nakovska getötet hat, sieht aus wie der perfekte Mörder, ein Schemen in der Dunkelheit. Die Fahnder sehen in seiner Tat keine „typischen personifizierenden Elemente“. Außer dem einen, dass die Tötung selbst kennzeichnend für diesen Täter ist: Der Mörder hätte Mariya Nakovska nicht umbringen müssen. Vermutlich hatte sie sein Gesicht überhaupt nicht gesehen, geschweige denn es gut genug erkannt, um ihn beschreiben zu können.

Er tat es trotzdem, ohne Zögern, unsichtbar in diesem dunklen Tunnel, der tagsüber so ein hübscher Ort ist, wenn Sonnenstrahlen durch die Bäume auf Mariyas Gedenkstein aus Marmor fallen. Die Stadtverwaltung von Halle hat auf Nachfrage nach Plänen, den Todesweg von Mariya Nakosvska künftig besser zu beleuchten, erklärt: „Zu laufenden Ermittlungen kann die Stadt keine Auskunft geben.“ (mz)

Alles zum Thema Mariya N. finden Sie auf unserer Themenseite Mariya N..
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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

25.02.2016 um 00:05
...leserkommentar:

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Mat_Sch vor 19 Tagen

Unpassend ist Ihre Überschrift vom Perfekten Mörder.
Denn erstens ist er es nicht, denn nur, weil die Polizei noch keinen Fahndungserfolg vorweisen kann, ist der Täter längst nicht perfekt.
So viele Spuren zu hinterlassen ist eine Selbstanzeige, früher oder später wird man anhand seiner Gene ihm auf die Spur kommen.

Zweitens könnte Ihre Überschrift ihn zu neuen Taten motivieren, wenn er gern noch einmal, derart gelobt, in der Presse erscheinen möchte.

Die Publicity in den Medien ist für viele "Künstler" eine ungeheure Motivation. Glaubt er nur, auch ein Könner zu sein, so flippt er möglicherweise völlig aus. Zwar wird er gewiss nach Wiederholungsfällen schnell ertappt, doch wollen SIe die neuen Opfer verantworten?

Sie werden keine Freude an den neuen Meldungen haben, auch nicht an der baldigen Meldung des Fahndungserfolges !

Rufen Sie ihn lieber auf, sich in ärztliche Behandlung (Schweigepflicht) zu geben, denn früher oder später wird ihn seine Tat seelisch aus der Bahn werfen, wenn er an seine geringe Mühe zurückdenkt, doch an die endgültige Wirkung für sein Opfer. Ohne nennenswerten Aufwand, ohne wirklichen Grund hat er eine hoffnungsvolle Existenz ausgelöscht.
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ende!


mfg: domlau


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

26.02.2016 um 21:57
...nachzutragen wäre noch dies (ist zwar ebenfalls schon eine weile her, aber dennoch kein grund, einfach zur tagesordnung überzugehen- ...schon gar nicht, wenn man in halle wohnt, erst recht nicht als hallenserin):

http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/unbekannter-greift-frau-auf-den-pulverweiden-an-verbindung-zum-mordfall-mariya-,20...

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Unbekannter greift Frau auf den Pulverweiden an Verbindung zum Mordfall Mariya?
13.10.2015 13:25 Uhr | Aktualisiert 13.10.2015 21:17 Uhr

Die Polizei fahndet nun nach dem Angreifer.
(BILD: DPA/SYMBOL)
Von jan möbius
Vorfall auf den Pulverweiden in Halle: Weil eine 23-Jährige laut um Hilfe schreit, lässt der Angreifer von ihr ab und sucht das Weite. Die Gedanken der Ermittler waren schlagartig beim Mordfall Mariya N.
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Halle (Saale).

Als die Anzeige im Zentralcomputer auftauchte, waren die Gedanken der Ermittler schlagartig beim Mordfall Mariya N.: Am Montag ist auf den Pulverweiden in Halle eine junge Frau von einem bislang unbekannten Mann angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, joggte die 23-Jährige gegen 8.30 Uhr entlang der Elisabeth-Saale, als der Unbekannte versuchte, sie von hinten zu umfassen. Sie schrie um Hilfe und wehrte sich, woraufhin der Mann von ihr abließ und flüchtete. Ein Spaziergänger hörte die Schreie und eilte zu Hilfe. Beide verfolgten den Angreifer bis zum Wehr, wo er zur Rede gestellt werden sollte. Von dort aus flüchtete der Mann allerdings weiter über die Pferderennbahn. Die junge Frau wurde laut Polizei bei dem Übergriff nicht verletzt.

„Auch wenn wir den Fall nicht automatisch mit dem Mord an Mariya in Verbindung bringen können, war im Kopf natürlich sofort der Gedanke an die junge Studentin da“, sagte Polizeisprecherin Anja Koppsieker. Die Leiche von Mariya N. war am 7. Februar vergangenen Jahres im Mühlgraben unterhalb der Kunsthochschule Burg Giebichenstein von Passanten gefunden worden. Schnell stellte sich heraus: Die junge Bulgarin wurde beim Joggen überfallen, vergewaltigt und erwürgt.

„Die Ermittlungen werden im aktuellen Fall vom Revier geführt“, so Koppsieker. Aber die Polizeidirektion, die den Mord an Mariya N. untersucht, werde laufend unterrichtet. Eine Beschreibung des Mannes soll noch nicht veröffentlicht werden. Zunächst soll versucht werden, gemeinsam mit dem Opfer ein Phantombild zu erstellen. (mz)
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mfg: domlau


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

15.04.2016 um 18:57
ich habe mich extra hier angemeldet, um den fall mitdiskutieren zu können.

mich lässt das einfach nicht los. die mz hat den fall nochmal zusammenfassend dargestellt:
http://www4.mz-web.de/stories/fall-mariya/

auffällig finde ich, dass bei mariyas tod und bei dem angriff auf die joggerin letzten oktober auf den pulverweiden beide male wasser in unmittelbarer nähe war. also der täter braucht sozusagen "nur" sein opfer killen und kann es dann im wasser entsorgen.
auch, dass er sich nach der peißnitz auf die pulverweiden zurückzieht, spricht finde ich dafür, dass da ein zusammenhang besteht. auch muss er, denk ich, ortskundig sein, denn das gebiet rund um pulverweiden/rabeninsel ist für jemanden schon recht unübersichtlich, der sich dort nicht auskennt und auch einfach zu gefährlich bezüglich fluchtmöglichkeiten...


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

16.04.2016 um 00:38
@herzi09, gestern um 18:57


guten morgen,

...und erstmal herzlich willkommen bei allmy.

leider scheint ja das ermittlungsverfahren kurz vor der einstellung zu stehen- ergebnislos.

weiter wird es dann nur noch gehen, wenn sich wieder etwas ereignen sollte, was in verbindung zum mordfall mariya n. steht- sei es eine wiederholungstat, ein dna-treffer in anderen delikten, oder aber ein konkreter hinweis durch zeugen, mitwisser, oder den/die täter selbst.

falls die beiden, von dir erwähnten, fälle im zusammenhang stehen sollten, dann ist von einem einzeltäter auszugehen, der nicht besonders helle im kopf ist, und seine triebe nicht unter kontrolle hat- und, das er sich zumindest regelmäßig in halle aufhält.

dann würde allerdings die zeit gegen ihn arbeiten...


mfg: domlau


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

16.04.2016 um 07:36
moin auch, domlau, und danke für die begrüßung.

in meinem kopf steht der fall mariya und der überfall auf die joggerin in zusammenhang..
ich hoffe, dass der täter, mal angenommen es ist der gleiche, weiter frauen überfällt, die sich wehren können und so irgendwann gefasst wird.. bei der frau vom oktober war es ja auch sehr knapp und der täter konnte scheinbar nur flüchten, weil er sich auskannte.

du schreibst, dass er nicht sehr helle im kopf und ziemlich triebhaft sein muss. hm.
in dem zuletzt von dir geposteten großen artikel, wird der täter eher als ziemlich kalkulierend beschrieben, sodass er nur so viel kraft aufwendet wie nötig. ich finde eigentlich schon, dass das ganze auch ziemlich berechnet aussieht: denn die pulverweiden sind im vergleich zur peißnitz schon noch mehr ab von schuss und gerade morgens ist die chance fast noch geringer jemanden anzutreffen als abends auf der peißnitz. außerdem ist das gelände viel weitläufiger, sodass man mehr spielraum hat eine leiche zu verstecken. für mich macht das ziemlich sinn.

ich weiß nicht, ob es schon gepostet wurde, aber hier noch zwei artikel:

http://www.mz-web.de/halle-saale/unbekannter-greift-frau-auf-den-pulverweiden-an-verbindung-zum-mordfall-mariya--2303801...
http://www.mz-web.de/halle-saale/nach-ueberfall-auf-joggerin-auf-den-pulverweiden-polizei-erstellt-phantombild-23043756

jetzt frage ich mich natürlich, warum man kein phantombild sieht. heißt das im umkehrschluss, der angreifer wurde identifiziert?


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

27.04.2016 um 16:53
Hallo,

da ich in Halle lebe geht mir der Fall von Mariya ebenfalls nicht aus dem Kopf.
Sie war zudem eine Freundin meiner Nachbarin und ich denke daher sehr oft an sie.
ich wollte euch mal diese Meldung zeigen:
http://www.mz-web.de/halle-saale/zwei-vorfaelle-in-zwei-tagen-erneut-frau-nahe-peissnitz-belaestigt-23852432

Ich wohne in der Nähe der Pulverweiden und gehe dort oft spazieren, direkte Lage an der Saale und auch hier wurde vor kurzem erneut eine Frau belästigt, die sich glücklicherweise wehren und fliehen konnte. (Wie schon im Oktober 2015!)
Hatte dabei gleich den Gedanken das es sich evtl. um den Mörder von Mariya handeln könnte... es ist schrecklich zu wissen das diese Person noch frei rumläuft.


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

29.04.2016 um 10:35
@herzi09, 16.04.2016 um 07:36


guten morgen,

...in der zeitung wird der täter sogar als der perfekte mörder tituliert- individuelle auslegungssache, oder auch pressefreiheit.

in jedem fall empfehle ich hierzu den leserkommentar, den ich am 25.02.2016 um 00:05 eingestellt habe.

"Er wendet nur so viel Gewalt an, um die Kontrolle zu behalten", so soll es das profiler-papier analysiert haben- laut diesem zeitungsbericht.

ich will es abkürzen: keinen deut an intelligenz oder abgeklärtheit kann ich daraus ablesen und genützt hat diese "beherrschtheit" mariya n. schon gar nichts- sie ist tot!

es hilft aber alles nichts: der kripo ist es nicht gelungen, die quelle dieses verbrechens anzupeilen- es wird sich zeigen, ob das zielobjekt von sich aus nochmals ein signal sendet.

...oder nicht schon gesendet hat- und somit zum angriff auf den pulverweiden:

daß da vom täter kein phantombild veröffentlicht wurde, muß nicht zwingend die identifizierung des angreifers bedeuten- optional könnten auch staatsanwalt und/oder amtsrichter gegen eine veröffentlichung gewesen sein.

letztendlich wurde bis dato weder ein phantombild, noch eine beschreibung (alter, größe, haare, bekleidung, usw.), veröffentlicht- aber auch kein fahndungsergebnis.

hier steht eigentlich die lokalpresse in der pflicht, einmal nachzuhaken...


mfg: domlau


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

29.04.2016 um 11:45
@bamina, 27.04.2016 um 16:53


guten morgen,

...die beiden von dir eingestellten fälle scheinen nach dem prinzip "silvesterübergriffe am kölner hauptbahnhof" abgelaufen zu sein.

aber, wer weiß schon, welchen verlauf die jeweiligen taten hätten noch nehmen können.

in jedem fall wurden die grenzen unserer gesellschaftlichen normen- und somit des erlaubten- überschritten.

dies gilt auch für den hinterlistigen angriff gegen eine frau im oktober 2015.

ob überhaupt, und wenn ja, welcher modus operandi nun am ehesten in verbindung mit dem fall mariya n. in verbindung zu bringen ist, soll jeder für sich selbst beurteilen.


ich habe mir bei allen vorfällen einmal die tatzeit genauer angeschaut, und mir ist eine gemeinsamkeit aufgefallen:

im gegensatz zum verbrechen an mariya n., fanden die übrigen taten alle im hellen statt.

(quelle: www.sonnenaufgang-sonnenuntergang.de)

1. angriff auf joggerin, entlang elisabeth-saale, am montag, 12.10.2015, gegen 08:30 h,
...(sonnenaufgang: 07:29 h).

2. vorfall mit radfahrer, rabeninsel, am dienstag, 05.04.2016, gegen 19:45 h,
...(sonnenuntergang: 19:54 h).

3. 2 männer/ frau, brücke "gut gimritz", am donnerstag, 07.04.2016, kurz vor 07:00 h,
...(sonnenaufgang: 06:29 h).

(alle angaben für halle/saale.)


zum vergleich: laut xy-ungelöst, verließ mariya n., am donnerstag, 06.02.2014, vermutlich nach 21:00 h das studentenwohnheim, um ihre jogging-runde zu absolvieren,
...(sonnenuntergang: 17:12 h).


mfg: domlau


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badterry
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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

30.04.2016 um 13:40
...ich glaube nicht an einen Serientäter, ich denke er hätte bereits schon mehrmals die Gelegenheiten dort gehabt, wer den Tatort bzw. den Weg an der Saale kennt weiß was ich mein, ich tendiere in eine ganz andere Richtung. Es wurde mehrmals was von Prostitution erzählt...


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

17.05.2016 um 13:50
Parallelen zum Fall Mariya

Möglich, dass die Gegenstände weitere Parallelen zum Mordfall Mariya N. offenbaren. Die bulgarische BWL-Studentin war im Februar 2014 in Halle missbraucht und erwürgt worden. Ihre Leiche wurde in die Saale geworfen.
Auffällig: An der Leiche von Mariya fanden die Ermittler DNA-Spuren, die bislang nicht zugeordnet werden konnten. Zudem erstellte das LKA ein Täterprofil, wonach der Mörder sein Opfer offenbar zufällig ausgewählt hat, berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“. Das könnte auch auf den Mord an Yangjie Li zutreffen.

Nach BILD-Informationen gab es bereits Kontakte zwischen Dessaus Polizei und den Ermittlern der Mordkommission „Neuwerk“, die den Mord an Mariya N. untersucht.
http://www.bild.de/regional/leipzig/mord/jagt-die-kripo-einen-serien-sexmoerder-45845152.bild.html


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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

23.05.2016 um 17:33
Hallo,

heute wurde in den regionalen Nachrichten gesagt, dass die DNA vom Dessau-Täter nicht mit der aus Halle
übereinstimmt.

Gruß A.


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zmkkck
ehemaliges Mitglied

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29-jährige bulgarische Studentin in Halle ermordet aufgefunden

27.12.2017 um 18:28
Der Fall ruht vermutlich schon eine ganze Weile und es scheint keine zum Täter führenden Erkenntnisse zu geben.
Beim Durchstöbern soeben stolperte ich verwundert über die damals unbekannterweise abgelegten Gegenstände (die ja kurz darauf wieder verschwunden sein sollen) - was meint ihr, könnte es damit auf sich haben, vom jemanden einen Streich spielen mal abgesehen?
Wer schleppt denn einfach so zu einem Tatort eine Leiter, zumal man dann ein Stück zu Fuß damit hätte zurücklegen müssen, wäre man damit nicht durchs Wasser selbst gewatet oder hätte sie auf der Insel wo auch immer entwendet ?!?
Muten diese Dinge nicht ein bisschen seltsam an, wenn man bedenkt was dort passierte?


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