weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

888 Beiträge, Schlüsselwörter: Stuttgart, Koffer, Park

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

04.02.2015 um 12:04
@daniel83 + @res_interest
Vielen Dank für Eure Mühe und die Informationen. Wie schaut es denn im Allgemeinen aus, was die Beweislage angeht? Ist es denn Fakt, dass ein Feuerlöscher als Tatwaffe verwendet wurde? Gab es Spuren in der Wohnung des Angeklagten? Oder gab es hierzu noch gar keine Äußerungen? Dem vorletzten Satz entnehme ich, dass hierüber offensichtlich noch gar nicht gesprochen wurde:
res_interest schrieb:Bisher wurde ja auch nur die Anklage verlesen und seine Version gehört.


melden
Anzeige

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

04.02.2015 um 15:37
Die scheint es zu geben. Der StA hat ausdrücklich von dem Feuerlöscher gesprochen, der aber wohl auch verschwunden ist.
Auch AG sprach von dem Feuerlöscher, den er bei einer Haushaltsauflösung gefunden hatte. Er wollte, wenn es denn erforderlich ist, auch seinen Nachbarn damit helfen. Den hatte er in der Wohnung, wahrscheinlich im Wohnzimmer.
Im Zeitungstext steht es nicht, weil es ein wenig zu detailliert wäre, dass auf dem Boden bei der Tötung von MO durch WO einen See aus Blut und Schaum auf dem Boden war. So aber schilderte er es. Da hat man sicherlich Spuren hinterher gefunden.
Das Messer, mit dem WO erstochen worden ist, kam aus seinem Haushalt und war wohl auch noch dort.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

04.02.2015 um 15:52
@Bigmäc
Ja hast Recht, kam mir dann auch so in den Sinn.

@res_interest & @daniel83
Vielen Dank ihr beiden. So bekommt man ein viel besseres Bild. Gut geschildert. Wäre schön wenn ihr das weiter so macht, wenn ihr das wollt.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

04.02.2015 um 15:58
Zum Alkoholkonsum: Er hat wohl sehr viel vertragen, sagt er selber.
Auch an dem Tag wollte man eben weitermachen in seiner Wohnung. In der Kneipe, in der er dann mit WO gewesen ist, hat er, laut eigener Aussage, etwas gegessen und Ouzo getrunken. Wie viel dann aber wirklich gebechert worden ist im gesamten, dass weiß wahrscheinlich keiner. Vielleicht konnte man das aber bei WO und MO feststellen.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

04.02.2015 um 17:01
@res_interest
Na so besoffen, dass er nicht mehr klar kam, war er denk ich nicht, wenn er angebl. mit dem Fahrrad fuhr. Gewohnheitstrinker vertragen eher auch mehr und kommen noch klar. Aber könnte trotzdem seine vagen Behauptungen erklären.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

04.02.2015 um 17:14
Vielleicht kam das im Text und auch sonst noch nicht so ganz raus, aber die Tat passierte vom 29. auf den 30., der Abtransport vom 31. auf den 1.
Seiner Aussage nach, hatte er die Leichen irgendwann in den Koffer und mit samt Koffer in die Duschwanne gestellt. Zwischendrin war er bei Bekannten und unterwegs. Er traute sich nicht in die Wohnung. Zwischendrin hat er geschlafen, gesoffen und gekifft. Das Zeug dazu hat er sich irgendwo besorgt. Nähere Angaben wollte er aber dazu nicht machen.

Der Abtransport muss Sonntagfrüh gewesen sein. Bei der ersten Tour war es noch dunkel, bei der zweiten schon hell. Soviel konnte er sagen, eine Uhrzeit eben nicht.
Es war so, dass eine Spaziergängerin mit ihrem Hund in der Nähe des Fundorts unterwegs war und der Hund in den Büschen war. Das hätte schief gehen können.

Er wollte sie ja erst vergraben, aber das hat nicht funktioniert wegen der wurzeln. den spaten hatte er sich aus Nachbarsgarten ähmm ... geliehen.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

05.02.2015 um 02:05
Günter H. hat die beiden Leichen nackt ausgezogen und jede in einen Koffer gepackt, welche er bereits vor Jahren aus dem Sperrmüll holte. Manche schmeißen was weg, was man noch brauchen könne, meinte er, als wolle er sich entschuldigen. Die Kleider hätte er gewaschen, weil er dachte seine anhaftende DNA könne auf seine Spur führen. Danach habe er sie in verschiedenen Mülltonnen in der Nachbarschaft verteilt. Den Fahrradanhänger legte er mit einer alten Decke aus, welche auch am Fundort der Leichen vorgefunden wurde, da aus den Koffern eine Flüssigkeit lief, nicht Blut sondern so eine blutpigmenthafte Flüssigkeit, meinte er. Für die zwei Leichen habe er zwei „Fuhren“ (oder „Touren“ habe ich nicht eindeutig verstanden) gemacht. Darauf angesprochen, dass er wohl versucht haben soll die Leichen zu vergraben, hat er verschämt zugegeben, anscheinend hat er die Verwunderung darüber begriffen. Die Uhrzeitangaben zu den relevanten Tagen dieses Wochenendes mussten sich auf „es war hell“ oder „es war dunkel“ beschränken. Seine Wohnung hat er anschließend gewaschen und geschruppt. Er habe gesehen, dass Flüssigkeit am Boden hinter die Bodenleiste lief, so dass er diese abmachte um dahinter zu wischen. Er machte dann immer wieder eine Putzpause, für was auch immer. Da er befürchtete, dass man ihm auf der Spur sei, hätte er die Nächte bis zu seiner Verhaftung nicht zuhause sondern bei Bekannten oder im Freien bei der Sternwarte verbracht. Die Verhaftung in der Wohnung eines Bekannten war ihm lieber als auf der Straße, denn da hätten dann die Leute Fotos mit ihren Handys gemacht. Auf die Frage, wann er über das Auffinden der Leichen erfuhr, meinte er, dass ihm ein Freund darüber berichtete. Zwei Minuten später sagte er, dass er die Polizeibeamten am Fundort beobachtete, wie er mit dem Fahrrad durch den Park fuhr. Was war jetzt das erste Mal, wurde er gefragt. Mit dem Fahrrad seine Antwort. Von wo, wohin sind sie da gefahren, war dann die Frage, da irgendwie an der Glaubwürdigkeit gezweifelt wurde. In Untersuchungshaft habe er an Gewicht zugenommen, wohl dadurch dass er weniger an Bewegung habe, er gehe nicht zum Freigang, da er sich vor den anderen schäme. Er spiele stattdessen Gitarre, also mache Musik.
….das wäre mal Stand der Dinge. Wenn ihr wollt, kann ich nach der nächsten Verhandlung fortsetzen.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

05.02.2015 um 08:10
@Eichhoernchen
Danke auch Dir. Ist echt interessant, solche Dinge erfährt man halt wohl nur, wenn man an den Gerichtsterminen teilnehmen kann.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

05.02.2015 um 12:07
@Eichhoernchen

gute Ergänzung.

kann das so unterschreiben.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

05.02.2015 um 12:15
@Eichhoernchen
Sehr detailliert, dankeschön.

Man bekommt nen viel besseren Eindruck als die Presse zu lesen.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

11.02.2015 um 12:04
@Eichhoernchen
Mich würde sehr interessieren wie es in der Verhandlung weiter geht, ich selbst komme auch Stuttgart und die Leichen wurden nicht unweit von meinem Wohnort gefunden.

Leider habe ich keine Zeit bei der Verhandlung dabei zu sein. :(


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

11.02.2015 um 17:46
Heute war der zweite Verhandlungstag. Es wurden die ersten Zeugen befragt. Zuerst kam der junge Mann, welcher gegen 17.00 Uhr die Koffer der Polizei meldete. Er war mit Familie und Freunden auf dem Grillplatz nebenan feiern. „Ich war besoffen“, sie waren besoffen? fragte die Richterin. „Ja“. Ich musste, entschuldigen Sie, ich musste pinkeln und ging mit einem Freund hinter die Mauer, da sahen wir die Koffer.“ Beim näheren Betrachten hatten wir gesehen, dass da Blut aus den Koffern kam und dass überall an den Koffern Fliegen waren. An einem Koffer besonders viele. Und dann noch das gegrabene Loch im Erdboden, das kam uns seltsam vor, so dass wir per Handy die Polizei riefen. Als die nicht kam, hatten wir nach einer halben Stunde nochmal angerufen. Angefasst hatten wir überhaupt nichts.
Dann kam ein Zeuge dran, welcher zuvor schon gegen 14.00 Uhr die Koffer sah. Er war mit seinem kleinen Sohn im Park unterwegs. Sein Sohn war mit dem Fahrrad und er zu Fuß. Da sein Sohn austreten musste, gingen sie hinter die Mauer und sahen in einer Entfernung von ca. 5 bis 6 Metern die Koffer stehen. Da er dachte, dass diese wohl einem Obdachlosen gehörten und Klamotten drin sein würden, hatte er sie nicht weiter beachtet. Am nächsten Tag als er im Radio von den Koffern hörte, hatte er sich bei der Polizei gemeldet, da er befürchtete, dass man durch seine Spuren oder Zeugen auf ihn käme.
Dann war die Polizistin im Zeugenstand, welche mit einem Kollegen am Einsatzort eintraf. Sie hatte versucht die Koffer anzuheben, was ihr aber mit einer Hand nicht gelang. Da die Schlösser mit einem Klebeband versehen waren und die sonstigen Umstände ein Öffnen nicht zuließen, wurde die Feuerwehr angefordert. Diese durchschnitten dann den Spanngurt und öffneten mit einem Brecheisen das Schloss. Der Koffer ließ sich dann einen Spalt öffnen, durch den man dann das Oberteil eines Menschen erkannte. Es war Sylvia.
Als nächstes kam der Kommissar, welcher in die Fahndung involviert war in den Zeugenstand. Dieser hatte die Wohnung des damals verdächtigen Günter H. öfters aufgesucht um ihn als Zeugen zu befragen, hatte ihn aber niemals angetroffen. Sein Fahrrad mit Anhänger stand teilweise vor der Tür. Auf Günter H. seien sie aufmerksam geworden, da sie nach Identifizierung der Toten diese als Personen ausmachten, welche sich häufig am Ostendplatz aufhielten sowie auch Günter H. Bei Günter H. kam hinzu, dass von einem Delikt in 2011 die DNA vorlag und der Geschädigte damals eine Personenbeschreibung abgab, die genau auf Günter H. zutraf. Diese DNA war auch an den Koffern zu finden. Bei der Wohnungsdurchsuchung sei aufgefallen, dass Besen und Schrubber da standen und dass die Wohnung reinlich und sauber war, was eigentlich nicht erwartet wurde.
Dann kam er zu der Aussage des Günter H., dass dieser die späteren Opfer auf dem Ostendplatz traf und sie in seine Wohnung einlud. Sie kamen dann mit der S-Bahn. Nach einem Umtrunk sei ihm nicht wohl gewesen, so dass er mit einer Decke ins Nebenzimmer ging um sich hinzulegen. Nach einiger Zeit hörte er einen Streit und schließlich ein Zischen, welches er nicht zuordnen konnte, so dass er sich entschloss im Zimmer nebenan nachzusehen. Als er ins Zimmer kam, sah er wie Sylvia mit einem Feuerlöscher, wie sie in Wohnhäusern im Flur hängen, in Peters Gesicht einschlug. Peter wäre zu dieser Zeit schon tot gewesen. Da er durch seine Bewährungszeit diese Geschichte nicht brauchen konnte und mit der ganzen Situation nicht zurechtkam, hätte er sich nicht an die Polizei gewandt. Da Sylvia etwas essen wollte, gingen Sie weg, wohl in ein von Sylvia vorgeschlagenes Restaurant, welches Günter H. nicht bekannt war. Dort hatten Sie etwas gegessen und getrunken. Laut Wirt und Bedienung wurde Günter H. von Sylvia mit „Schatz“ angesprochen. Da Sylvia nach ihrem Schlüssel fragte, welcher wohl noch in Günter Hs. Wohnung war, gingen Sie zusammen dorthin. Dort wollte Sylvia Peters Kopf und Genitalien abschneiden und habe immer wieder gefragt ob er jetzt tot wäre.
Günter H. habe sich dann erneut mit einer Decke in den Nebenraum begeben um sich hinzulegen. Als er dann wieder in das Zimmer zurück wollte, war die Tür durch den Körper von Sylvia versperrt. Nachdem er diese zur Seite schob, ist es ihm dann gelungen in das Zimmer hinein zu kommen. Er sah dann, dass Sylvia tot war und einen Gurt um den Hals hatte mit dem Verschluss im Nackenbereich. Er schloss daraus, dass sich Sylvia erdrosselt habe.
Mit der Situation nun überhaupt nicht mehr zurechtzukommen, hatte er sich hinter dem Bahnhof bei einem Bekannten Marihuana besorgt.
Laut des Kommissars wurde Günter H. erneut verhört mit dem Hinweis, dass seine Geschichte nicht glaubhaft wäre, zudem die Opfer andere Verletzungen aufwiesen, wie die durch seine Version entstehen würden. Sylvia hatte mehrere Messerstiche und Verletzungen, die durch eine Abwehrreaktion entstehen. Günter H. bestätigte jedoch seine Aussage und meinte, dass diese Schnittverletzungen auch durch Glasscherben gebrochener Bierflaschen oder so entstanden sein könnten. Außerdem habe er ihr als sie schon tot war, aus Wut über das was sie ihm da angerichtet hätte, mit dem Messer in den Rücken gestochen.
Dann hatte er über die Biographie von Günter H. berichtet. Auf der Alb geboren mit drei Geschwistern verließ der Vater die Familie. In der Grundschule kam er verhaltensbedingt auf die Sonderschule. Dann kam er in ein Heim und zu Pflegeeltern nach Schwäbisch Hall in die Grundschule und dann wieder in die Sonderschule. Seine Maurerlehre konnte er nicht zu Ende führen, da das Bauunternehmen in Konkurs ging. Nach Autoaufbrüchen und sonstigen Delikten hatte er seine Maurerausbildung im Gefängnis zu Ende geführt. In der Zeit nach der Wende (Ende DDR) hatte er in Dresden als Wohnbausanierer gearbeitet. In Stuttgart hatte er ein Büro als Finanzmakler, was ihm aber nicht lag. In der letzten Zeit hatte er sich als Schwarzarbeiter sein Geld verdient. Er wurde von dem Kommissar als intelligent beschrieben. Er würde mit guter Wortwahl schildern und verwende häufig Fremdwörter, wenn auch diese mal fälschlicherweise.
Nach 12.15 Uhr meinte die vorsitzende Richterin, um 12.30 Uhr diesen Verhandlungstag zu beenden. Da für noch anstehende Fragen die Zeit zu kurz sei, solle am Freitag fortgefahren werden. Günter H. meldete sich und meinte dass er noch eine Frage habe. Wen er denn Fragen wolle, wollte die Richterin wissen. Den Herrn Kommissar, antwortete er. Diese Frage könne er sich für Freitag vormerken. Ob er einen Zettel brauche um sich die Frage aufzuschreiben, erwiderte und fragte sie ihn.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

12.02.2015 um 12:07
Vielen Dank @Eichhoernchen
Eichhoernchen schrieb:Da Sylvia etwas essen wollte, gingen Sie weg, wohl in ein von Sylvia vorgeschlagenes Restaurant, welches Günter H. nicht bekannt war. Dort hatten Sie etwas gegessen und getrunken. Laut Wirt und Bedienung wurde Günter H. von Sylvia mit „Schatz“ angesprochen.
Heißt das, dass auch Wirt und Bedienung ausgesagt haben?
Sind die beiden tatsächlich nach dem Tod Von Peter noch in aller Ruhe etwas Essen gegangen? Oder passt das zeitlich nicht rein?


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

12.02.2015 um 14:30
Nichts zu danken!

Der Kommissar hat den Wirt und die Bedienung zitiert. Vermutlich werden diese beiden in den kommenden Verhandlungen als Zeugen ausführlich aussagen.
Es sind insgesamt 16 Verhandlungstage anberaumt. Das Urteil wird vermutlich am 31.03.2015 fallen.
Die beiden waren am 25.05.2014 gegen 22.00 in einem Restaurant an der Rechbergstraße, das ist durch Zeugen gesichert. Sie hatten in ausgelassener Stimmung gegessen und getrunken. Es gab irgendwelche Spieße und Ouzo.
Laut Meinung der Ermittlung und auch Aussage von Günter H. war Peter zu dieser Zeit tot.
Interessant ist der Fall allemal. Im Moment kann man zu vielem nur spekulieren.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

12.02.2015 um 14:36
Das eben sollte ….29.05.2014 gegen 22.00…. heissen.


melden
melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

18.02.2015 um 11:00
@Eichhoernchen
Puh. So etwas - wie im Bericht beschrieben - kann doch aber nicht lautlos vonstatten gehen? Das muss doch jemand gehört haben?


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

18.02.2015 um 20:13
@t68

Die Ermittlungsbeamten hatten die Anwohner der Wohnungen im Haus befragt. In der besagten Nacht hat wohl niemand etwas außergewöhnliches wahrgenommen. Sie meinten, dass es ansonsten das ganze Jahr über in dieser Wohnng sehr turbulent zuginge.


melden

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

21.02.2015 um 14:14
Also seine Verschwörungstheorien glaub ich ihm nicht, das wird das Gericht auch nicht glauben, dafür gibt es keine Anhaltspunkte. Das sagt er, weil seine Geschichte eben nicht zu den wissenschaftlichen Aspekten der Obduktion passt.

Was ich auch nicht glauben kann, dass eine Frau einen Feuerlöscher nehmen und damit einen Mann erschlagen kann. Dazu ist Frau doch nicht physisch in der Lage oder v.a. wenn ein starker Mann gegenüber steht. Ich kann es mir zumindest bei mir nicht vorstellen ;)

Wie ist das mit dem Restaurant? Zeugen haben die beiden gesehen, während Peter schon tot war. Wenn man dem glauben schenken kann, dann müsste Sylvia ja mitbekommen haben wie Peter getötet wurde und sie es nicht interessiert haben, wenn sie dann noch fröhlich essen waren. Dann hat sie ihn sexuell abgewiesen und er hat auch sie umgebracht. Oder versteh ich was falsch?


melden
Anzeige

Zwei Leichen in Koffern in Stuttgart

21.02.2015 um 16:38
Das sehe ich genauso. Diese Verschwörungstheorie wird vermutlich in den kommenden Prozeßtagen gründlich widerlegt werden.
Zumal Sylvie noch eine zierliche Gestalt von 1,66 m mit weniger als 60 kg war, ist das mit dem Feuerlöscher m.E. zweifelhaft.
Der Ablauf ist noch nicht so richtig geklärt. Anscheinend war Peter schon tot als die beiden Essen waren. Aber für mich passt das auch noch nicht so recht zusammen. Wobei der Taxifahrer aussagte, dass Sylvie stark betrunken war. Günter habe sie auf den Sitz geschoben, sagte er. Vielleicht hat sie gar nicht richtig mitbekommen was da abging.


melden
291 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden