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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

177 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Polizei, Verschwunden, Verbrechen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

15.10.2014 um 20:42
@SilentPain86

Und äussern sich wahrscheinlich nicht dazu


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

15.10.2014 um 20:44
@almera


Bisher nicht wirklich . Aber ein Tatverdächtiger , hat wohl seinem Verteidiger , gesagt , wo die Leichen versteckt waren . Dieser hat es dann an die Staatsanwaltschaft weitergegeben .

Kam vorhin bei dem Bericht , der im HR - Fernsehen gelaufen ist .


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

15.10.2014 um 20:49
@SilentPain86

Ah so... habe deinen Thread nämlich gerade erst entdeckt beim durchforsten bei Allmy...ich hatte da zwar mal vor einiger Zeit was darüber gehört, aber nicht so darauf geachtet..ich bin nicht aus Hessen, sondern aus RLP...schaue aber trotzdem ab uns zu HR...werde ich mal hier mit am Ball bleiben


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

15.10.2014 um 20:53
http://www.hr-online.de/website/includes/video_popup.jsp?vId=http://www.hr.gl-systemhaus.de/video/fs/maintower/2014_10/141015180703_mt_ehepaar_42178.mp4&color=ffffff&start=11.2&image=http://www.hr.gl-systemhaus.de/video/fs/maintower/2014_10/141015180703_mt_ehepaar_42178.mp4


Da ist das Video , wo es gesagt wird .
Ich hoffe, es geht .

Mann hatte , bis heute, auch gar nichts mehr gehört von dem Fall .
Deshalb, war der Thread dann auch erstmal, weit nach hinten gerutscht.

Bin gespannt, was man noch so erfahren wird .


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

15.10.2014 um 21:08
@SilentPain86

Da bin aber auch mal gespannt...naja...die nächsten Tage werden es bringen....hatte das Ehepaar Kinder?


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

15.10.2014 um 21:11
Ich glaube, sie hatten 1 Tochter . Genau, weiß ich das jetzt aber auch nicht . Meine aber, sowas gelesen zu haben .

@almera


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

15.10.2014 um 21:18
@SilentPain86

Oje..sowas ist immer so ein Schock für die Angehörigen...nicht nur das dann die Eltern tot sind...nein...dieses sinnlose ist das was dann so fertig macht


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

15.10.2014 um 21:26
@almera

Das stimmt . Geliebte Menschen zu verlieren ist immer hart , aber dann durch ein Verbrechen . Das ist einfach nur hart .
Jetzt haben sie wenigstens Gewissheit - und können Abschied nehmen .
Diese Ungewissheit , über Monate , was genau passiert ist , muss schrecklich gewesen sein .


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

15.10.2014 um 23:58
Maintal: Leichen von Harry und Sieglinde K. gefunden



Die monatelange Suche hat ein Ende: In Maintal wurden am Mittwochvormittag zwei Leichen gefunden, dabei handelt es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um das seit Juni dieses Jahres vermisste Ehepaar Sieglinde und Harry K. Der Hinweis auf den Fundort der Leichen kam von einem der beiden Tatverdächtigen, die direkt nach dem Verschwinden der Eheleute im Juni verhaftet worden waren.

Der 59-jährige Mann und sein 29-jähriger Sohn hatten zunächst zu den Vorwürfen geschwiegen. Beide hatten das Gelände, auf dem jetzt die schreckliche Entdeckung gemacht wurde, vom getöteten Ehepaar gemietet.

Am Dienstagnachmittag informierte Rechtsanwalt Karl Kühne-Geiling, der den jüngeren Tatverdächtigen verteidigt, zunächst per Fax die Staatsanwaltschaft, dass ihm sein Mandant einen Hinweis gegeben hat, wo die Leichen zu finden sind. Am Mittwoch begannen dann die Ermittler und zwei Rechtsmedizinerinnen mit der Suche und wurden schnell fündig: Vor einem Holzschuppen fanden sie in einer Tiefe von 30 bis 50 Zentimetern zwei inzwischen teilweise skelettierte männliche und weibliche Körper. Zwar steht das Ergebnis der Obduktion am Donnerstag noch aus, anhand von Kleidungsstücken, Uhren und Schmuck sind sich Staatsanwaltschaft und Polizei allerdings sicher, dass es sich um Harry und Sieglinde K., die zur Tatzeit beide 57 Jahre alt waren, handelt.

Die Erklärung, warum die Leichen bei der intensiven Suche auf dem Gelände im Juni nicht gefunden wurden, lieferte noch am Mittwoch die Rechtsmedizin: Über dem Fundort lag ein Misthaufen, der Ammoniakdämpfe freisetzte und so selbst Leichenspürhunden keine Chance gab, das getötete Ehepaar dort zu finden. Die Staatsanwaltschaft hatte die Suchmaßnahmen am Rande des Stadtteils Dörnigheim daher auch schon längst abgebrochen und das Gelände wieder freigegeben. Laut Oberstaatsanwaltschaft Jürgen Heinze wäre zumindest dort ohne den Hinweis des Tatverdächtigen wohl auch nicht noch einmal gesucht worden. Auch das Ufer des nageliegenden Mains war im Juni von Tauchern überprüft worden, ob ein im Wasser gefundenes Beil mit diesem Verbrechen etwas zu tun hat, muss erst noch geklärt werden.

Ob Sieglinde und Harry K. für immer verschwunden geblieben wären, ist allerdings fraglich: Wie sich inzwischen herausstellte, gehörte beiden das Grundstück nicht, sondern war auch von ihnen angemietet und dann an die beiden Tatverdächtigen untervermietet worden. Gut möglich, dass der Eigentümer das 12.000 Quadratmeter große Gelände jetzt zum Verkauf angeboten hätte und ein neuer Besitzer bei der Neugestaltung des Grundstückes ebenfalls auf die Leichen gestoßen wäre.


Was genau am Abend des 6. Juni 2014, an dem das Ehepaar vermutlich getötet wurde, geschah, ist unterdessen weiterhin unklar. Der Verteidiger erklärte gegenüber der Staatsanwaltschaft, dass er etwas zu einem Kampfgeschehen vortragen möchte und dies nur könne, wenn die beiden Leichen vorher gefunden worden seien. Dies erklärt, warum jetzt Angaben zum Fundort gemacht wurden, lässt aber alle Fragen zum tatsächlichen Tatablauf offen. Das Ehepaar wurde nebeneinander und auf dem Bauch liegend begraben, Kampfspuren sind laut Heinze zumindest bei den ersten Untersuchungen noch nicht gefunden worden. Damit keine Spuren verloren gehen, wurden beide mit Spezialgeräten samt Erde in der gefundenen Position in die Rechtsmedizin gebracht. Erst dort wird sich klären, wie sie tatsächlich ums Leben gekommen sind. Als Motiv werden bislang Mietstreitigkeiten zwischen Opfern und Tätern vermutet.

Vor einem Haus auf dem Grundstück, nur wenige Meter vom Fundort entfernt, hatte die Polizei bereits nach der Verschwinden des Ehepaares eine große Blutlache sowie Blutspritzer im Eingangsbereich gefunden. Untersuchungen hatten ergeben, dass es sich dabei um das Blut von Harry und Sieglinde K. handelt. „Die Indizien hätten auch ohne diesen Leichenfund für eine Anklage ausgereicht“, hat sich laut Oberstaatsanwaltschaft Heinze die Ermittlungslage jetzt allerdings entscheidend verändert. Bis Ende des Jahres will er die Anklage gegen die beiden Tatverdächtigen am Landgericht einreichen. Verteidiger Kühne-Geiling erklärte, dass er mit seinem Kollegen, der den Vater verteidigt, in engem Kontakt steht. „Es wird abgestimmt untereinander, wer was sagt“, werden bis zum Prozessauftakt möglicherweise noch weitere Angaben zum Tatgeschehen gemacht. Zumindest von einem Teilgeständnis des jüngeren Tatverdächtigen war bei der Spurensuche in Maintal am Mittwoch bereits die Rede.



http://www.vorsprung-online.de/index.php/main-kinzig-kreis/aktuelles-aus-dem-mkk/maintal/346-doernigheim/45848-maintal-leichen-von-harry-und-sieglinde-k-gefunden.html (Archiv-Version vom 22.10.2014)


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

15.01.2015 um 21:48
Getötetes Ehepaar Klock: Frau wurde erschossen


Im Fall des im vergangenen Jahr in Maintal getöteten Ehepaares Harry und Sieglinde Klock hat die Staatsanwaltschaft einen der beiden Tatverdächtigen wegen Mordes angeklagt, sein ebenfalls in Untersuchungshaft sitzender Sohn wird sich im Hanauer Landgericht wegen Totschlages verantworten müssen.

Nach Abschluss der Ermittlungen steht inzwischen fest, dass die beiden 57 Jahre alten Eheleute erschossen und erstochen wurden. Mit dem Prozessauftakt ist in diesem Frühjahr zu rechnen.

Am 7. Juni 2014 hatte die Tochter von Harry und Sieglinde Klock eine Vermisstenmeldung aufgegeben, anschließend war über vier Monate lang nach dem Ehepaar gesucht worden. Auf einem von beiden gepachteten und an einen damals 59-jährigen Maintaler weiter vermieteten Grundstück in der Nähe des Mains fand die Polizei Blutspuren von den Vermissten. Die Ermittler gingen schnell von einem Tötungsdelikt aus, unter Tatverdacht gerieten der 59-Jährige und sein damals 29-jähriger Sohn, die seitdem in Untersuchungshaft sitzen.


Nach einem Hinweis des jüngeren Verdächtigen wurden die Leichen dann im Oktober 2014 auf dem Grundstück gefunden. Wie Oberstaatsanwaltschaft Jürgen Heinze erklärte, wird in der Anklage inzwischen davon ausgegangen, dass die Leichen des Ehepaares zunächst unter einem Sandhaufen versteckt und anschließend am Fundort vor der kleinen Holzhütte auf der „American Horse Ranch“ vergraben wurden. Danach wurde ein Misthaufen über der Stelle aufgetürmt, der einen starken Ammoniak-Geruch freisetzte und somit die dort eingesetzten Leichenspürhunde in die Irre führte.


Beide Tatverdächtigen haben inzwischen geständige Einlassungen abgegeben, die allerdings auf eine Notwehr-Situation schließen lassen. Die Staatsanwaltschaft geht unterdessen von folgendem Tatablauf aus: Wegen Mietrückständen sollen demnach Harry und Sieglinde Klock am Abend des 6. Juni 2014 das Gelände aufgesucht und zunächst heftig gegen die Tür geschlagen haben. Der Ehemann führte ein Messer bei sich, das ihm vom jüngeren Angeklagten abgenommen und mit dem er anschließend getötet worden sein soll. Am Körper von Harry Klock wurden bei der Obduktion 17 Schnitt- und Stichverletzungen an der Körpervorderseite und am Schädel festgestellt. Außerdem waren bei ihm mehrere Rippen durchtrennt.


Sieglinde Klock soll unterdessen beim Betreten der Ranch ein Beil in der Hand gehalten haben, um notfalls die Tür des dortigen von den beiden Männern als Wohnhaus genutzten Gebäudes einschlagen zu können. Während des Kampfgeschehens zwischen ihrem Mann und dem jüngeren Angeklagten soll dessen Vater von hinten an die 57-Jährige herangetreten und sie mit zwei Schüssen gezielt getötet haben. Die Staatsanwaltschaft wird den damals 59-Jährigen deshalb wegen Mordes anklagen, sein Sohn, der Harry Klock nach einem „massiven Kampfgeschehen“ getötet haben soll, muss sich wegen Totschlages verantworten. Die nach dem Verschwinden des Ehepaares bei der Kriminalpolizei gegründete Sonderkommission „Ranch“ hat ihre Ermittlungen inzwischen abgeschlossen.

http://www.vorsprung-online.de/index.php/main-kinzig-kreis/aktuelles-aus-dem-mkk/maintal/349-aktuelles/51401-getoetetes-ehepaar-klock-frau-wurde-erschossen.html


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

17.03.2015 um 21:36
Gibt Neuigkeiten. Morgen ist Prozessbeginn vor der 1. großen Strafkammer am Hanauer Landgericht.

Getötetes Ehepaar Klock: Prozessbeginn am Mittwoch


Am Mittwoch, 18. März 2015, beginnt vor der 1. Großen Strafkammer am Landgericht Hanau der Prozess gegen zwei Männer, Vater und Sohn, die im Juni des vergangenen Jahres des Ehepaar Harry und Sieglinde Klock in Maintal getötet haben sollen. Die Anklage der Staatsanwaltschaft Hanau lautet Mord und Totschlag.

Den beiden 60 und 30 Jahre alten Angeklagten wird zur Last gelegt, am 06.06.2014 gegen 13 Uhr auf einem früheren Reiterhof in Maintal das Ehepaar getötet zu haben, wobei der ältere der beiden Angeklagten das Opfer ermordet haben soll. Die beiden Angeklagten sollen Untermieter eines Wohngebäudes auf dem von dem später getöteten Ehepaar gepachteten Areal gewesen und um die Mittagszeit des Tattages von dem Ehepaar wegen rückständiger Mietzahlungen aufgesucht worden sein.


Zunächst sei es direkt vor der Haustür zwischen dem Geschädigten und dem jüngeren der beiden Angeklagten zu einer anfangs verbalen und sodann handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf der Angeklagte dem Opfer ein von diesem mitgeführtes Messer entrissen haben soll. In der weiteren Folge der Rangelei habe der Angeklagte mit mindestens 17 Stichen in den Bauch- und Rückenbereich auf das Opfer eingestochen, das infolge der massiven Stichverletzungen noch direkt am Geschehensort verstarb. Nunmehr sei der ältere der beiden Angeklagten hinzugekommen. Um die Überführung seines Sohnes durch die Ehefrau des Getöteten, die unmittelbare Augenzeugin der Auseinandersetzung geworden war, zu verhindern, soll der Angeklagte der Geschädigten mit einer Pistole aus nächster Distanz zweimal hintereinander in den Arm-Schulter-Kopfbereich geschossen haben; das Opfer war sofort tot. Um die Kampfspuren zu verwischen, sollen die Angeklagten das getötete Ehepaar in einer Grube unter Jauche und Dung auf dem Gelände vergraben haben.

Das Verfahren wird ab dem 18. März 2015 vor der 1. großen Strafkammer des Landgerichts Hanau – als Schwurgerichtskammer – verhandelt. Weitere Hauptverhandlungstermine sind bestimmt auf

• Montag, 23.03.2015, 09:00 Uhr
• Donnerstag, 26.03.2015, 09:00 Uhr,
• Donnerstag, 16.04.2015, 09:00 Uhr,
• Dienstag, 28.04.2015, 08.30 Uhr,
• Montag, 04.05.2015, 13:00 Uhr und
• Montag, 11.05.2015, 13:00 Uhr,
jeweils im Gerichtsgebäude A, Saal A 215.


http://www.vorsprung-online.de/index.php/main-kinzig-kreis/aktuelles-aus-dem-mkk/maintal/349-aktuelles/55088-getoetetes-ehepaar-klock-prozessbeginn-am-mittwoch.html


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

18.03.2015 um 19:02
Angeklagte schweigen zunächst im Prozess um getötete Vermieter

MAINTAL

Monatelang hielt das Verbrechen die Ermittler in Atem. Ein Mann und sein Sohn sollen in Maintal ihre Vermieter umgebracht haben. Laut Anklage versteckten sie die Leichen unter einem Misthaufen und führten so selbst Spürhunde in die Irre. Nun stehen sie vor Gericht.

Zum Auftakt des Prozesses um ein getötetes Ehepaar aus Maintal (Main-Kinzig-Kreis) haben die beiden Angeklagten am Mittwoch geschwiegen. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 60-Jährigen Mord und seinem Sohn Totschlag vor. Der 30-Jährige ließ aber vor dem Landgericht Hanau über seinen Anwalt erklären, dass er aus handschriftlichen, rund 400 Seiten umfassenden Aufzeichnungen vorlesen möchte, die er während der Untersuchungshaft verfasst habe. Darin gehe es um seine persönliche Situation und das Verhältnis zu den Maintaler Eheleuten.

Streit endete tödlich

Die Angeklagten waren Untermieter auf dem ehemaligen Reiterhof, den die späteren Opfer gepachtet hatten. Dort war es am Mittag des 6. Juni 2014 zu der verhängnisvollen Auseinandersetzung wegen Mietschulden gekommen. Die beiden 57 Jahre alten Eheleute hatten den Ermittlungen zufolge das Gelände mit einem Messer und einem Beil betreten. Bei dem Streit soll der Sohn dem Mann das Messer entrissen und ihn damit getötet haben. Laut Anklage wurde mindestens 17 Mal auf den Bauch- und Rückenbereich des Mannes eingestochen. Die Frau soll vom Vater mit zwei Pistolenschüssen in den Oberkörper hinterrücks ermordet worden sein, um sie als Augenzeugin zu beseitigen.

Sohn ermöglichte Leichenfund

Anschließend sollen die Angeklagten, um die Spuren zu verwischen, ihre Opfer zunächst unter einem Sandhaufen und später in einer Grube unter Jauche und Dung auf dem Gelände vergraben haben. Die Polizei suchte vier Monate vergeblich nach den Leichen. Erst ein Tipp des in Untersuchungshaft sitzenden Sohnes hatte den Fund der Leichen ermöglicht. Da der Misthaufen stark nach Ammoniak roch, schlugen die eingesetzten Leichenspürhunde bei der Suche nicht an.

Die Tatwaffen wurden schließlich auch gefunden. Das Messer und das Beil entdeckten Polizeitaucher den Angaben zufolge im nahe des Reiterhofs fließenden Mains. Die Pistole sei im Keller bei einem Familienangehörigen versteckt gewesen. / dpa

http://www.fuldaerzeitung.de/artikelansicht/artikel/3722813/regional+nachbarkreise/angeklagte-schweigen-zunachst-im-prozess-um-getotete-vermieter (Archiv-Version vom 04.05.2015)


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

24.03.2015 um 17:25
Totes Ehepaar in Maintal: Prozess vorerst geplatzt


Der Prozess am Landgericht Hanau gegen einen 60-jährigen Maintaler und seinen 30-jährigen Sohn wegen Mord und Totschlag ist zunächst geplatzt. Die 1. Schwurgerichtskammer folgte am Montag einem Antrag der Verteidigung, die die korrekte Zusammensetzung des Gerichts in Frage stellte. Am kommenden Donnerstag (26. März) muss daher alles von neuem beginnen. Zeugen waren in dem Prozess bislang noch nicht gehört worden.

Die beiden Männer sollen im Juni 2014 auf einem ehemaligen Reiterhof ihre Vermieter umgebracht haben. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft Hanau wurde ein 57-jähriger Frankfurter im Kampf mit dem jüngeren Angeklagten von insgesamt 17 Messerstichen getroffen und dabei tödlich verletzt. Der Vater soll die gleichaltrige Ehefrau des Frankfurters hinterrücks mit zwei Schüssen aus einer Pistole getötet haben, da sie den Kampf mitangesehen hatte. Die beiden Leichen wurden erst vier Monate später auf dem Gelände, das einst den Namen „Main-River-Ranch“ trug, vergraben unter einem Misthaufen gefunden.


Nach dem der Prozess am 18. März mit der Verlesung der Anklageschrift begonnen hatte, stellten die Verteidiger jetzt den Antrag auf Aussetzung des Verfahrens. Begründet wurde dies mit der Zusammensetzung des Gerichts: Eine Schöffin hatte vor Prozessbeginn ihre Teilnahme an den Verhandlungen abgesagt, da sie an zwei geplanten Verhandlungsterminen, die auf einen Montag fielen, Arzttermine wahrnehmen müsse. Das Gericht berief daraufhin eine so genannten „Hilfsschöffen“, verzichtete aber darauf, zu überprüfen, ob die Schöffin tatsächlich aus wichtigem Grund ihr Fehlen ankündigte. Laut Verteidigung schreibt dies der Bundesgerichtshof allerdings vor. Nach einer Beratung entschied sich die 1. Schwurgerichtskammer dem Antrag der Verteidiger zu folgen, „um sich zu diesem frühen Zeitpunkt des Verfahrens nichts vorwerfen lassen zu müssen“, so Richter Dr. Peter Graßmück. Der Prozess gegen die beiden Angeklagten wird daher am 26. März um 9 Uhr mit der Verlesung der Anklageschrift komplett neu beginnen.


In einer Verhandlungsunterbrechung schlugen unterdessen die Emotionen im Gerichtssaal hoch. Die Tochter der Opfer, die als Nebenklägerin auftritt, hielt einen Zeitungsartikel in Richtung Anklagebank und attackierte die beiden Männer verbal mit den Worten: „Das habt ihr gemacht.“ Um weitere Zwischenfälle zu vermeiden, wurden die Angeklagten zwischenzeitlich wieder in die Zellen des Landgerichts verbracht. Vater und Sohn haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert, der 30-Jährige hat in der Untersuchungshaft allerdings 400 Seiten über sein Leben auf dem Gelände und das Verhältnis zu den Vermietern verfasst. Sein Verteidiger, so zumindest die Ankündigung vor einer Woche, will dies in der Verhandlung vortragen.

http://www.vorsprung-online.de/index.php/main-kinzig-kreis/aktuelles-aus-dem-mkk/maintal/349-aktuelles/55515-totes-ehepaar-in-maintal-prozess-vorerst-geplatzt.html


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

27.03.2015 um 20:48
Totes Ehepaar in Maintal: Umgebracht in Notwehr?

Nach der Tötung eines Ehepaares aus Frankfurt im Juni 2014 auf einem Grundstück in Maintal haben die beiden wegen Mordes und Totschlag angeklagten Männer, Vater und Sohn, vor der 1. Großen Strafkammer am Landgericht Hanau gestanden, für den Tod der beiden 57-Jährigen verantwortlich zu sein. Allerdings ließen beide Erklärungen von ihren Verteidigern verlesen, die auf Notwehrsituationen schließen lassen sollen.

Der Prozess gegen die 60 und 30 Jahre alten Männer musste am Donnerstag neu gestartet werden, nach dem die Besetzung der Schöffen von der Verteidigung reklamiert worden und daraufhin der erste Anlauf nach zwei Verhandlungstagen abgebrochen worden war.

Der jüngere Angeklagte hatte in der Untersuchungshaft seine Situation auf dem ehemaligen Reiterhof auf ein Tonband gesprochen, woraus letztlich 400 Seiten niedergeschrieben worden sind. Eine Zusammenfassung daraus trug Verteidiger Karl Kühne-Geiling jetzt zum Prozessauftakt vor. Darin schilderte der 30-Jährige, dass er von dem getöteten Ehepaar sowie deren Tochter, die als Nebenklägerin auftritt und während der Verlesung wütend der Gerichtssaal verließ, und ihrem Ehemann seit 2011 gedemütigt und erniedrigt worden sei, zudem sei es des Öfteren zu tätlichen Übergriffen gekommen. Auch die Hunde der Getöteten hätten ihn und seinen Vater sowie auch Spaziergänger am Stadtrand von Maintal angegriffen und verletzt.

Anders als bisher bekannt, sind laut seinen Schilderungen die Besitzverhältnisse auf dem Reiterhof. Demnach soll nicht das Ehepaar das Grundstück gepachtet und dann an die Angeklagten untervermietet haben, sondern die Tochter. Da eine Nutzung als ständiger Wohnsitz dort nicht erlaubt gewesen sei und zudem sämtliche Anbindungen an das öffentliche Kanal- und Wassernetz fehlten, sei das Ehepaar allerdings darum bemüht gewesen, dass niemand davon erfährt, dass die beiden Angeklagten dort wohnten. Bei Verrat habe der Ehemann mit „seinen Jungs“ gedroht, dabei soll es sich um Männer aus der Fremdenlegion gehandelt haben. Doch laut den Erklärungen des 30-Jährigen hatte die örtliche Baubehörde von der angeblich illegalen Nutzung Wind bekommen und auch der Eigentümer soll davon erfahren und einen Anwalt eingeschaltet haben. Diese neue Entwicklung löste laut seinen Angaben die Eskalation am 6. Juni 2014 aus.


Das Ehepaar sei am Vormittag wie fast täglich auf das Grundstück gekommen, er habe sich allerdings absichtlich still in der Wohnung aufgehalten, um ihnen nicht zu begegnen. Seinen Vater vermutete er bei Nachbarn oder im hinteren Teil des weitläufigen Geländes. Nach dem der wenig später getötete 57-Jährige an die Tür geklopft habe, habe er schließlich dennoch geöffnet, als dieser die restliche Miete sowie einen Vorschuss für Juli gefordert habe, die Tür aber zunächst wieder geschlossen. Doch als der 57-Jährige laut mit „seinen Jungs“ gedroht und er zuvor auch schon ein Beil bei dem Ehepaar gesehen habe, will er die Tür erneut eröffnet haben. „Das war der größte Fehler meines Lebens“, zitierte ihn sein Verteidiger.

Anschließend soll es einen Kampf gegeben haben, den der Angeklagte mit seinem Verteidiger in der U-Haft nachgestellt hat, wo von auch Fotos in der Verhandlung gezeigt wurden. Der 57-Jährige habe ihn am Hals gepackt und gegen die Tür gedrückt, was sehr schmerzhaft gewesen sei. Um sich aus der Situation zu retten, habe er dem Ehepaar mitgeteilt, dass der Eigentümer des Grundstückes Kontakt zu ihm und seinem Vater aufgenommen habe und auch sie bereits einen Rechtsanwalt eingeschaltet hätten. Daraufhin soll der 57-Jährige kreidebleich geworden sein und dann ein Messer gezückt und an seinen Hals gehalten haben. „Ich hatte Todesangst“, zitierte ihn sein Verteidiger.

Mit beiden Händen habe er den Arm mit dem Messer nach unten gedrückt, dieses an sich genommen und dem 57-Jährigen seitlich in den Oberkörper gestochen. Er habe sich aus dem Würgegriff befreien und wegrennen wollen, sei aber von der Ehefrau gestoppt worden. Der 57-Jährige, offenbar zunächst unbeeindruckt von der Stichverletzung, habe ihn daraufhin von hinten gepackt, ihn in den Schwitzkasten genommen und sich auf ihn drauf gesetzt. Während der Mann seinen Hals zugedrückt habe, habe die Ehefrau versucht, mit dem Beil auf ihn einzuschlagen. Das Messer will der Angeklagte weiterhin in der Hand gehalten und trotz Widerstand mehrfach kleinere Stiche in den Oberkörper des 57-Jährigen gesetzt haben. In diesem Moment sei sein Vater dazugekommen und er habe zwei Schüsse gehört. Vom 60-Jährigen sei der Ehemann schließlich von ihm runtergezogen worden, er habe sich dann neben ihn gekniet und noch mehrfach auf ihn eingestochen. „Ich war wie in einem Blutrausch“, so seine eigenen Worten.


Sein wegen Mordes angeklagter Vater ließ verlautbaren, dass er, nach dem er das Kampfgeschehen bemerkt habe, zunächst seinem Sohn helfen wollte, aber das Ehepaar nicht wegziehen konnte, abgehalten auch von deren Hunden. Daraufhin sei er in den Vorraum der Wohnung gegangen und habe eine Pistole geholt, die er vor längerer Zeit von seinem Onkel erhalten habe. Als die Ehefrau mit dem Beil auf seinen Sohn einhacken wollte, habe er sie von hinten erschossen. Sie sei sofort tot gewesen, „die Hunde waren plötzlich lammfromm und folgten mir auf Schritt“, zitierte ihn sein Verteidiger Thomas Scherzberg. Wie in der Anklageschrift bereits verfasst, bestätigten beide, dass sie danach die beiden Leichen zunächst unter einem Sandhaufen und in der darauffolgenden Nacht dann unter einem Misthaufen vergraben haben.

In seinen ausführlichen Schilderung sprach der 30-Jährigen auch von Drogengeschäften des Ehepaares, zudem sollen sie über ein zweites Gelände in Frankfurt verfügen, „wir werden hier noch erschreckendes hören“, so Verteidiger Karl Kühne-Geiling. Der Prozess wird am 16. April ab 9 Uhr im Hanauer Landgericht fortgesetzt.

http://www.vorsprung-online.de/index.php/main-kinzig-kreis/aktuelles-aus-dem-mkk/maintal/349-aktuelles/55692-totes-ehepaar-in-maintal-umgebracht-in-notwehr.html


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

12.05.2015 um 19:13
Habe eigentlich nicht damit gerechnet, überhaupt mal wieder einen Artikel zu finden. Hatte immer gesucht, aber nie einen gefunden. Aber heute gab es dann mal wieder einen Bericht.

Getötetes Ehepaar Klock: Täter zurück in Maintal

Im Fall der in Maintal getöteten Harry und Sieglinde Klock sieht sich der Vertreter der Angehörigen nach einem Ortstermin in seiner Vermutung bestätigt, dass beide kaltblütig ermordet wurden. Nach dem öffentlichen Sitzungstermin der 1. Großen Strafkammer des Hanauer Landgerichts auf der „American Horse Ranch“ am Rande des Stadtteils Dörnigheim erklärte Rechtsanwalt Markus Roscher-Meinel, dass die von den Angeklagten zu Prozessbeginn vorgetragenen Kampfhandlungen nicht stattgefunden haben können.

Mit einem Urteil in dem bereits seit Mitte März laufenden Verfahren wird im Juni gerechnet.

Von einem Spezialkommando bewacht wurden die 60 und 30 Jahre alten Angeklagten nach Maintal gebracht. Vater und Sohn sehen sich immer nur zu den Prozessterminen, waren aber diesmal an den Händen gefesselt, so dass die Begrüßung kurz und knapp ausfiel. Gesagt haben sie auch diesmal nichts, die Anfrage von Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze, ob sie ihre Version des Tatgeschehens vor Ort noch einmal darstellen würden, lehnten ihre Verteidiger ab. Dass der 30-Jährige am 6. Juni 2014 Harry Klock mit 17 Messerstichen getötet und sein Vater Sieglinde Klock mit zwei Schüssen in den Nacken erschossen hat, wird nicht angezweifelt, nur die Heimtücke und damit die Mordmerkmale werden bestritten. Demnach will der jüngere Angeklagte zunächst von Harry Klock mit einem Messer angegriffen worden sein, sich dagegen gewehrt und anschließend in einer Art Rausch mehrfach zugestochen haben. Sein Vater will ihm dann zu Hilfe gekommen sein und die auf seinen Sohn einschlagende Sieglinde Klock erschossen haben. Auslöser für die Auseinandersetzungen sollen Mietstreitigkeiten gewesen sein. Vier große, auf der Ranch lebenden Hunde sollen laut bellend für eine entsprechende Hektik in dem Tatgeschehen gesorgt haben.

Genau das wollte das Gericht unter anderem bei dem Ortstermin überprüfen. Wie von den Angeklagten angegeben, wurden vier Polizeihunde auf dem Gelände zum Bellen animiert und das Gericht prüfte, ob die Lautstärke ausreichte, um das Hundegebell zirka 100 Meter weiter auf einem Nachbargehöft wahrzunehmen. Eine Zeugin hatte dort zwei im Juni des vergangenen Jahres zwei Knallgeräusche gehört, sonst allerdings nichts. Das Gericht verzichtete anschließend vor Ort auf eine Auswertung der Erkenntnisse, Nebenklage-Vertreter Roscher-Meinel wurde dagegen deutlich: „Es lief damals alles relativ ruhig ab und wenn es bei einem Mord ruhig ist, können sie sich vorstellen, dass relativ wenig Gegenwehr erfolgt ist“, geht Roscher-Meinel davon aus, dass vom Gericht ein entsprechender Hinweis kommen wird, dass nicht nur der 60-Jährige, sondern auch sein Sohn wegen Mordes verurteilt werden könnte. Der 30-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft wegen Totschlages angeklagt. Die Angaben der beiden Angeklagten, die als eine Art Sklaven auf dem Gelände gelebt haben wollen, seien „reine Schutzbehauptungen“. Seiner Meinung nach wurde zunächst Harry Klock in einen Hinterhalt gelockt und von beiden Angeklagten gemeinsam erstochen. Seine Ehefrau soll derweil noch mit den Hunden spazieren gewesen und dann bei ihrer Rückkehr erschossen worden sein.

Auf dem ehemaligen Reiterhof hat sich unterdessen seit vergangenem Sommer wenig verändert. Das Gelände ist weiterhin sehr unübersichtlich, teilweise stark vermüllt und im derzeitigen Zustand nicht nutzbar. Allerdings will der Eigentümer offenbar damit beginnen, mit Baggern die Flächen abzutragen. Oberstaatsanwaltschaft Heinze geht daher weiterhin davon aus, dass spätestens dann auch die beiden Leichen zum Vorschein gekommen wären und der Hinweis des 30-jährigen Angeklagten vier Monate nach dem Verschwinden des Ehepaares auf den späteren Fundort aus taktischen Gründen erfolgte. Die Toten waren schließlich vor einer Holzhütte zirka 40 Zentimeter tief vergraben aufgefunden worden, der Ammoniakgeruch eines darüber aufgetürmten Misthaufen verhinderte laut Polizei, dass die Leichenspürhunde anschlugen. Inzwischen ist diese Stelle von alten Holzbalken und großen Blechen bedeckt.

Youtube: Getötetes Ehepaar Klock: Täter zurück in Maintal
Getötetes Ehepaar Klock: Täter zurück in Maintal


http://www.vorsprung-online.de/index.php/main-kinzig-kreis/aktuelles-aus-dem-mkk/maintal/349-aktuelles/58623-getoetetes-ehepaar-klock-taeter-zurueck-in-maintal.html


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

24.05.2015 um 19:25
Nach dem Ortstermin in der vergangenen Woche auf dem ehemaligen Reiterhof in Maintal, wo am 15. Oktober 2014 die Leichen von Harry und Sieglinde Klock gefunden und auf dem die beiden 57-Jährigen am 6. Juni 2014 getötet wurden, standen bei der Fortsetzung des Prozesses im Hanauer Landgericht nun die Opfer im Mittelpunkt. Ein Tierarzt aus Langenselbold, der in den vergangenen Jahren mehrfach auf dem Gelände war und dabei sowohl die beiden 60 und 30 Jahre alten Angeklagten, Vater und Sohn, sowie auch das getötete Ehepaar kennenlernte, schilderte dabei ein düsteres Bild von Harry Klock.
Ganzer Artikel :
http://www.vorsprung-online.de/index.php/main-kinzig-kreis/aktuelles-aus-dem-mkk/maintal/349-aktuelles/59092-totes-ehepaar-in-maintal-zuhaelter-und-schlaegertyp-1.html


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

24.05.2015 um 20:12
Könnte der Tierarzt besagter 3. Tatverdächtiger sein, der kurzzeitig auch festgenommen worden ist nach der Tat - siehe hier:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_52071609 (Archiv-Version vom 22.05.2015)

Das würde dazu passen, dass er sich zwischen der Tat und dem Leichenfund mit den Verteidigern der zwei Angeklagten getroffen hat. Vielleicht war er ja so kurzfristig auch in das Visier der Ermittler geraten? Allerdings hatte sich ja eine Tatbeteiligung dieses 3. nicht erhärten lassen.


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

04.06.2015 um 10:40
HANAU
Erstmals sagt die Tochter aus

Von JOCHEN DIETZ

Das getötete Ehepaar hatte Schulden. Erstmals sagt die als Nebenklägerin auftretende Tochter des Maintaler Ehepaars aus.


Ihr Vater sei hoch verschuldet gewesen, er habe die „Main-River-Ranch“ als Pächter aufgeben wollen, weil sie „nur Ärger“ gebracht habe. Ansonsten sei er umgänglich gewesen, jemand, „der mit jedem konnte“. Am neunten Verhandlungstag sagt erstmals die als Nebenklägerin auftretende 29-jährige Tochter des vor fast genau einem Jahr von seinen Mietern, einem heute 60-jährigem Vater und seinem 30-jährigen Sohn, auf einem Pferdehof bei Dörnigheim wegen Mietstreitigkeiten getöteten Maintaler Ehepaars aus.

Von Drohungen, Gewalttätigkeiten und Erniedrigungen ihres Vaters gegenüber dem Sohn, wie von diesem in seiner schriftlichen Einlassung beschrieben, will sie nichts mitbekommen haben, räumt aber ein, dass die beiden Angeklagten nur unregelmäßig oder teilweise ihre Miete gezahlt hätten.

Lediglich ihre getötete Mutter habe durchaus „laut, aufbrausend und sehr direkt“ werden können. Insbesondere wenn sie sich über die mangelhafte Pflege und Zuwendung des angeklagten Sohnes gegenüber den Ziegen, Hunden und Ponys aufregte, die die Angeklagten auf dem Anwesen hielten.

29-Jährige weiß nichts von Geldverhältnissen

Wie es um ihre Eltern finanziell gestanden hatte, als die Situation am Freitag vor Pfingsten vergangenen Jahres so tödlich eskalierte, kann die junge Frau auch auf hartnäckiges Nachfragen des vorsitzenden Richters Peter Graßmück nicht sagen. Wegen der Verschuldung ihrer Eltern habe sie das Erbe nicht angetreten und somit weder Einblick noch Zugriff auf deren Konten.

Das Verhältnis zwischen ihren Eltern und den beiden Mietern bezeichnet sie als geschäftlich, normal und entspannt. Man sei nicht gerade befreundet gewesen, aber von Hass und Zwietracht habe auch keine Rede sein können. Zumindest am Anfang nicht, als die beiden Männer Tiere auf dem Pferdehof einstellten, und auch später nichtnach ihrem Einzug. Ja, allen sei klar gewesen, dass das heruntergekommene Hofanwesen als Wohngebäude nicht genehmigt war. Deshalb habe die Verwaltung der Stadt Maintal auch schon angeklopft.

Angeklagte reagierten seltsam unbeteiligt

Die junge Frau berichtet von ihrem letzten Telefonat mit ihrer Mutter an jenem Donnerstag, verliert dabei unter Tränen kurz die Fassung, von der Verabredung für Freitagabend auf dem Grundstück, die nie stattfand, weil ihre Eltern bereits um die Mittagszeit nicht mehr am Leben waren. Sie berichtet weiter von der verzweifelten Suche nach ihnen gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Bruder.

Und davon, wie sie am Pfingstsamstag erstmals Blutspuren entdeckte und die Polizei verständigte. Ebenso von dem emotionslosen Verhalten der Angeklagten damals. Die junge Frau wirkt dabei aufgeräumter als während der früheren Verhandlungstage.

Ob sie sich vorstellen könne, dass ihr Vater seinen Mietforderungen gegenüber dem jüngeren Angeklagten mit einem Messer Nachdruck verliehen haben könnte wie von diesem dargestellt? Nein, als Ex-Kampfsportler hätte er ein Messer gar nicht nötig gehabt. Der Prozess wird am Donnerstag, 11. Juni, 8.30 Uhr in Saal A215 mit dem psychiatrischen Sachverständigen fortgesetzt. Dabei wird es laut Staatsanwaltschaft auch um die Schuldfähigkeit der Angeklagten gehen.

Der Prozess wird am Donnerstag, 11. Juni, 8.30 Uhr in Saal A215 mit dem psychiatrischen Sachverständigen fortgesetzt. Dabei wird es laut Staatsanwaltschaft auch um die Schuldfähigkeit der Angeklagten gehen.

http://www.fr-online.de/hanau-und-main-kinzig/hanau-erstmals-sagt-die-tochter-aus,1472866,30844874.html


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

14.06.2015 um 10:57
Bei der Tötung des Ehepaares Harry und Sieglinde Klock könnten die beiden derzeit im Hanauer Landgericht angeklagten Männer auch in Notwehr- und Nothilfesituationen gehandelt haben und dementsprechend verurteilt werden. Das teilte die 1. Große Strafkammer in Form von rechtlichen Hinweisen mit und sorgte damit für Entsetzen bei den als Nebenklägern an der Verhandlung teilnehmenden Angehörigen der Opfer.
Ganzer Artikel: http://www.vorsprung-online.de/index.php/main-kinzig-kreis/aktuelles-aus-dem-mkk/maintal/349-aktuelles/60375-getoetetes-ehepaar-klock-gericht-spricht-von-notwehr.html


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Ehepaar verschwunden - Polizei vermutet Verbrechen

23.06.2015 um 18:58
Haar an Pistolenmündung

Die heute routinemäßigen „Einzelhautschuppenanalysen“ hätten eindeutig nachgewiesen, dass der 60-Jährige die Waffe in der Hand hatte und diese auch benutzte. Und dass er das Auto bewegte. Die Schüsse sind nach dessen Einlassung gegenüber seinen Verteidigern ohnehin unstrittig. Doch ob es sich, wie angenommen, um einen aufgesetzten Schuss, einer Hinrichtung gleich, handelte oder um einen Schuss aus einigen Metern Entfernung, kann auch der Spurenanalytiker nicht hundertprozentig sagen.

Ebenso wenig kann die zeitliche Abfolge geklärt werden. Wurde gar vom Vater zuerst geschossen und dann vom Sohn gestochen? Das sei alles Spekulation, verschiedene Szenarien des Tatablaufs seien denkbar, stellt der Experte klar. Obwohl er an der Mündung der Waffe ein Haar und Hautpartikel eindeutig der Frau habe zuordnen können. „Es wimmelte von Spuren“, so der Experte. Auch eine Jacke mit Blutanhaftungen war gefunden worden, doch wie das Blut an die Jacke kam, kann ebenfalls nicht mit hundertprozentiger Sicherheit nachgewiesen werden.

Einer Antwort auf die zentrale Frage, ob sich die beiden Angeklagten in einer Notwehrsituation befanden, als der Streit an jenem Freitagmittag so tödlich eskalierte, kommen somit auch die Ausführungen der LKA-Spezialisten kaum einen Schritt näher.

Der Prozess wird am Montag, 29. Juni, 13 Uhr in Saal A 215 des Hanauer Landgerichts fortgesetzt.
Ganzer Artikel: http://www.fr-online.de/hanau-und-main-kinzig/maintal-spuren-eindeutig--erkenntnis-eher-duenn,1472866,31016450.html


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