Ein perfektes Verbrechen ist es, wenn ein unschuldiger Täter aufgrund vieler Indizien und hoher Beweislast verurteilt wird und der wahre Täter (+ evtl. Hintermänner) noch frei rumlaufen.

Möglicherweise wurden Frau Geyer-Iwand und Pastor Geyer (als verurteilter Täter) Opfer eines perfekten Mordes.

Wikipedia: Klaus_Geyer

Guckt man sich das Vortatgeschehen, das Tatgeschehen und das Nachtatgeschehen an, ist einiges nicht schlüssig. Ein Täter, der bei der Tatausführung weder Blutspuren, Tatwaffe, noch DNA oder sonstige Spuren hinterlässt, aber beim Nachtatgeschehen stümperhafte Fehler macht... da kann was nicht stimmen.

Vermeintliches Hauptbeweismittel waren am Ende zwei Ameisen, eine unterm Gummistiefel des Verurteilten, die andere an der Kleidung der Leiche. Blutspuren? Fehlanzeige!

Mir kommt es so vor, als ob Klaus Geyer nach Dr.-Kimble-Manier gelinkt wurde.
Zitat von Andante
Andante
schrieb am 12.01.2018:
In Deutschland bleiben schätzungsweise etwa jährlich 1.000 Morde wegen unzureichender Leichenschauen unentdeckt. Es gibt ihn also, den perfekten Mord...
Volle Zustimmung! Einige Morde, speziell Giftmorde, sind selbst nach einer eingehenden Obduktion nur schwer festzustellen.