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Die Isdal Frau

1.734 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Frau, Mysteriös, Spionage, Kalter Krieg, Norwegen, Bergen, Nov1970, Isdal

Die Isdal Frau

09.09.2014 um 22:32
monogramme und fingerkuppen schleifen: wenn sich wr beim monogramm schleifen ganz dumm anstellt, dann kann man sich die kuppen verletzten. aber doch nicht alle.
Aber man kann sich am heißen Silber wunderbar die Fingerkuppen so verbrennen, daß man hinterher "blanke" Stellen da hat.

Das geht ganz schnell, falsche Stelle angepackt und schon hat man sich 3 Fingerkuppen lecker verbrannt. Ich habe mir auch schon die Pfoten verbrannt, nur weil ich aus Versehen auf eine Stelle auf der Lötunterlage gepackt habe, auf der ich zuvor was gelötet hatte.


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 22:34
kodama schrieb:Die Löffel könnten der Schlüssel sein.
Dann müssten das aber schon die Löffel von Adi höchstpersönlich gewesen sein....


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KonradTönz1
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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 22:41
Der Fall ist echt interessant. Ich meine mich daran zu erinnern, dazu mal eine Dokumentation gesehen zu haben - ich glaube da wurde sogar das Gesicht der Unbekannten rekonstruiert.


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 22:42
@inci2
Nein, du hast es eben selber geschrieben, wer weiß ob die massiv waren, oder sein sollten.

Angenommen ein wertvolles Material sollte in Silberlöffeln geschmuggelt und übergeben werden. Die Dame dachte sie sei clever, jubelt denen einfaches Silberbesteck unter und macht doppelt Gewinn.
Das hat dann nicht so gut geklappt.

Klingt verwegen, ich weiß.
Aber wozu sollte sie sonst mutwillig beschädigtes und damit stark im Wert gemindertes Besteck mit sich führen sollen?


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 22:45
Aber wenns um irgendwelche Schiebereien und/oder Antiquitätenfälschungen geht, braucht man doch keine & verschiedenen Pässe und wieso sollte man wegen sowas die Ettiketten aus seinen Klamotten raustrennen...das macht doch keinen Sinn. Die Frau hat da längerfristig gedacht und geplant.


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 22:50
@Mittelscheitel
Genau. Das mit dem gelöffle macht kaum Sinn wenn man mal ehrlich ist. Deswegen Perücken und falsche Identitäten? Mmmh.. Nee


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vielefragen
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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 22:55
machen wir eine geschichte draus.

sie sprach deutsch, benutzte holländische decknamen, sprach flämisch, hatte bezug zu südamerika.

ich bastle daraus eine ganz normale, durchschnittliche nachkriegsbiographie.

sie war eine heimatvertriebene deutsche.
im flüchtlingslager, nach den krieg, nahmen skandinavier kinder der ehemaligen feinde zum aufpäppeln zu sich, während die eltern unter schwierigen bedingungen weiter in deutschen oder österreichischen lagern auf die ausreise nach übersee warteten. aus flamen stammten einige flüchtlingspriester in bayern und österreich, sie sammelten enorme mengen an spenden für die entwurzelten, vermitteltelten kinder zu flämischen pflegeltern für einige monate.

wenn die eltern poltisch vorbelastet waren, kam man nur nach lateinamerika, nicht in die usa, nicht nach kanada.

deutsch konnte sie sowieso von daheim, englisch sprachen die amis, die die lager führten, und die freikirchlichen helfer, die die leute betreuten.
französisch lernte man in einem guten gymnasium in österreich und schweiz. flämisch lernte sie bei der gastfamilie.


sie benutzte zwei dem klang nach der ungarndeutschen gruppe zuzurechnende decknamen, schrieb sie aber anders.

ich stelle einfach die theorie in den raum, dass sie aus ungarn stammte, und der deutschen volksgruppe zugehörte.
als kind grosser nazibonzen landete sie in lateinamerika, sie war auf der flucht vor entdeckung durch die nazijäger.


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 22:56
vielefragen schrieb: denn mal punkt für punkt.

ausziehen, wenn es kalt ist: typisch für erfrierungstod. am schluss entkleiden sich die leute.
Dagegen spricht aber die Hypothese, sie sei ins Feuer gestürzt.
vielefragen schrieb:abendkleid und zwei schwarze männer: stoff für einen agentenkrimi.
Nicht alles was nach James Bond aussieht, ist auch James Bond.

Man muss noch mal zurückdenken an die Zeit.

1970.

1970 war die Zahl der Leute, die durch die Welt jetteten recht begrenzt.
Der "Jet Set" war eine recht kleine Gruppe immer gleicher Leute, die mal in London, mal an der Côte d'Azur, mal in New York aufschlugen. Bekannteste Person des "Jet Sets" zu der Zeit war damals Gunter Sachs.

Eine Frau mit mehreren Pässen wäre auch in solchen Kreisen ein absoluter Exot gewesen und man hätte was in der Klatschpresse zumindest ansatzweise was über sie gelesen. Auf so was hätte sich die Presse auch schon damals gestürzt, wie der Teufel auf die arme Seele.

Also war sie nach außen hin ein Nobody.

Das könnte für eine Agententätigkeit sprechen. "Antiquitätenhändlerin" wäre da eine passende Legende. Würde die Reisetätigkeit erklären, ohne große Nachfragen zu produzieren. Sogar Reisen in den damaligen Ostblock ließen sich so erklären, ohne zu viel Neugier zu provozieren.

Sie hätte sogar selbst aus dem ehemaligen Ostblock stammen können. Aus der ehemaligen DDR zum Beispiel. Das würde z.B. erklären, daß die Frau niemals als vermisst gemeldet wurde. Eventuelle Familienangehörige, die von einer Agententätigkeit nichts wussten, dachten vielleicht, sie habe "rübergemacht". Da hat man dann eher die Klappe gehalten.

Das würde auch das Schließen der Akten erklären.


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vielefragen
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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:00
inci2 schrieb:. Aus der ehemaligen DDR zum Beispiel. Das würde z.B. erklären, daß die Frau niemals als vermisst gemeldet wurde. Eventuelle Familienangehörige, die von einer Agententätigkeit nichts wussten, dachten vielleicht, sie habe "rübergemacht". Da hat man dann eher die Klappe gehalten.
das klingt logisch.

aber warum spricht sie flämisch?


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:08
An dem flämisch bin ich auch hängen geblieben. Noch dazu ihre angebliche Vorliebe für "porridge and milk", in Holland unglaublich populär zum frühstück, der sogenannte havermout.
Kann mir eine Holländerin, bzw. Belgierin hier vorstellen. Evtl waren dmark einfach eine gut und gern genommene wechselwährung? Wobei sie ja auch in Deutschland den Sommer vor ihrem Tod halt gemacht hat, wenn ich das richtig gelesen habe.


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:11
@gruselich

Sie hat ja gesagt, sie sei Belgierin. Dann ist Flämisch, Französisch und Deutsch ja auch logissch.


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:21
@Mittelscheitel
Sie hat auch gesagt sie sei Südafrikanerin, was wie schon angemerkt, auch zu den Sprachen passen würde.
Allerdings steht auch in einem der Artikel (die man sicher mit Vorsicht genießen muss), dass sie wohl alle Sprachen mit einem unbekannten Akzent sprach.

Irgendwie spricht ja alles für Geheimdienst.

Aber warum die ganzen Löffel im Gepäck und der eine neben der Leiche?
Wurde ihre Kleidung nun eigentlich gefunden, oder nicht?


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:26
machen wir eine geschichte draus.

sie sprach deutsch, benutzte holländische decknamen, sprach flämisch, hatte bezug zu südamerika.

ich bastle daraus eine ganz normale, durchschnittliche nachkriegsbiographie.

sie war eine heimatvertrebene deutsche.
im flüchtlingslager, nach den krieg, nahmen skandinavier kinder der ehemaligen feinde zum aufpäppeln zu sich, während die eltern unter schwierigen bedingungen weiter in deutschen oder österreichischen lagern auf die ausreise nach übersee warteten. aus flamen stammten einige flüchtlingspriester, sie sammelten enorme mengen an spenden, vermitteltelten kinder zu flämischen pflegeltern für einige monate.

wenn die eltern poltisch vorbelastet waren, kam man nur nach lateinamerika, nicht in die usa, nicht nach kanada.

deutsch konnte sie sowieso von daheim, englisch sprachen die amis, die die lager führten, und die freikirchlichen helfer, die die leute betreuten.
französisch lernte man in einem guten gymnasium in österreich und schweiz.


sie benutzte zwei dem klang nach der ungarndeutschen gruppe zuzurechnende decknamen, schrieb sie aber anders.

ich stelle einfach die theorie in den raum, dass sie aus ungarn stammte, und der deutschen volksgruppe zugehörte.
als kind grosser nazibonzen landete sie in lateinamerika, sie war auf der flucht vor entdeckung durch die nazijäger.
Nicht übel. Gucken wir mal, ob die Daten passen. Ihr Alter wird 1970 mit 35-40 Jahren angegeben.
Das ergibt ein mögliches Geburtsdatum von 1935 bis 1940.

Bei Kriegsende wäre sie also 5 bis 10 Jahre gewesen. Das spricht schon einmal gegen Schulen in Ungarn. Von da hätte sie dann höchsten 1956 fliehen können. Da wäre sie dann 16 oder 21 Jahre alt gewesen. Selbst wenn sie nach dem Krieg in Skandinavien aufgenommen wurde, bleibt keine Zeit um so viele Sprachen zu lernen, da sie ja höchsten immer ein paar Monate an einem Ort blieb.

Bleiben wir bei der Flüchtlingsthese, könnte sie auch aus Ostpreußen stammen. Dann wäre sie gegen Ende des Krieges auf der Flucht gewesen aber in Deutschland zur Schule gegangen. Das kann durchaus auch in Ostdeutschland gewesen sein. Denn bis Mitte der 50er Jahre waren die deutschen Grenzen noch nicht überall befestigt und sehr durchlässig. Erst später wurde da dann nachgerüstet und der Gipfel war dann der Mauerbau.

Es gab sehr viele Flüchtlinge aus Ostpreußen und Böhmen und Mären, die zuerst nach Ostdeutschland kamen. Der größte Teil hat sich dann aber auf den Weg in den Westteil Deutschlands gemacht. Es blieben auch welche in Ostdeutschland und ich weiß aus etlichen Berichten, daß die von Horch und Guck (deutsche und russische Sektion) sich gerne ganz "besonders" auch um Flüchtlinge "gekümmert" haben. Weibliche Agentinnen in der ehemaligen DDR und dem ehemaligen Ostblock waren keine Hirngespinste.

1970 bekam Solschenizyn übrigens seinen Nobelpreis für Literatur. Nur um dem ganzen noch einen Hauch mehr "Agenten" und "Ostblock" zu geben...


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:28
vielefragen schrieb:aber warum spricht sie flämisch?
Vielleicht hat sie es gelernt? Die im Ostblock waren recht gut um Legenden zu spinnen und die Leute entsprechend zu unterrichten. Abgesehen davon, dürfte es für ungeübte nicht so einfach sein, flämisch einwandfrei zu erkennen.


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vielefragen
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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:32
ihr geburtstag wird mit 1930 angenommen.

weiss jemand ihre haaar- und augenfarbe?


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:35
kodama schrieb:Allerdings steht auch in einem der Artikel (die man sicher mit Vorsicht genießen muss), dass sie wohl alle Sprachen mit einem unbekannten Akzent sprach.
Der "unbekannte" Akzent könnte auch sächsisch oder ein ähnlicher Dialekt gewesen sein. Falls sie aus der damaligen DDR stammte.


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:35
kodama schrieb:Aber warum die ganzen Löffel im Gepäck und der eine neben der Leiche?
Vielleicht eine falsche Fährte?


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:36
@inci2

Vortäuschung eines Raubmordes ?


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:37
vielefragen schrieb:ihr geburtstag wird mit 1930 angenommen.
Ich bin von den Schätzungen 35-40 Jahren ausgegangen.


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Die Isdal Frau

09.09.2014 um 23:39
Mittelscheitel schrieb:Vortäuschung eines Raubmordes ?
Nein, Ablenken von der Agentenfähre. Egal womit. Es hätten auch Bonbons sein können. Auch weiß man ja nicht, ob die Medikamente tatsächlich ihr gehörten. Immerhin war das Etikett abgerissen.

Wäre mal interessant zu wissen, was an Beweismitteln überhaupt noch da ist, und welche Ergebnisse es jetzt mit modernerer Technik so gäbe.


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