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Die Isdal Frau

1.734 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Frau, Mysteriös, Spionage, Kalter Krieg, Norwegen, Bergen, Nov1970, Isdal

Die Isdal Frau

24.03.2018 um 11:16
Morten1207 schrieb:Isdalvin war keine Prostituierte
Dennis Askes Theorie über den Isdal-Freund wurde bereits 1970 abgeschrieben.
Wenn ich das richtig verstanden habe, belegt der Autor Dannis Aske seine Behauptung, die Isdal- Frau sie eine Prostituierte gewesen, allein mit dem Fund des Streichholzheftchens mit dem Beate- Uhse Aufdruck?
Das ist dann ja eine äußerst kühne These und nicht glaubwürdig und nicht nachvollziehbar!
So sieht Tore Osland das ja auch.
Morten1207 schrieb:Wanderer haben auf Fløyen einen Schatz gefunden: - Eine halbe Million wert
Stichworte
NACHRICHTEN BERGENHUS FLÜGEL BERGEN MITTE
Eine Frage dazu: Ich hatte einige Schwierigkeiten, den Inhalt des Artikels zu verstehen. Ich habe daraus entnommen, dass 2015 in Floyen eine große Menge Geld gefunden wurde. Eine Verbindung mit der Isdal- Frau ergibt sich aber lediglich dadurch, dass der Fundort des Schatzes in der Nähe des Fundorts der Isdal- Frau liegt.
Habe ich das richtig verstanden?

Und Danke dafür, dass du uns mit neuen Informationen versorgst!


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Die Isdal Frau

24.03.2018 um 11:26
Yes, a fortune. And this was in the same area that this witness say he have been seeing Isdal Woman chased of this 2 men. I do not have any other information to connect this to Isdal Women. But I think this fortune is also something german readers must know. It`s a mystery to and it possible???


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24.03.2018 um 11:36
Morten1207 schrieb:Es ist ein Mysterium und es ist möglich ???
Möglich ist es natürlich.
Dieser Zeuge, der die Isdal- Frau mit den beiden Männern gesehen haben will: Wenn ich mich recht erinnere, hatte er angegeben, die Frau habe Ausgeh- Kleidung angehabt, die nicht für eine Wanderung geeignet gewesen wäre?
Dies hat sich aber aufgrund der an und bei der Leiche gefundenen Kleidungstücke nicht bewahrheitet.


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Die Isdal Frau

24.03.2018 um 11:42
Argument not : She went to the bank to change money before she left Hotel Hordaheimen.
This amount of Money must have making a money track to the Isdal Case.
It`s was a all to big fortune, it was not something she need to her activity.

Argument yes: She was in the same area that the money was found.
No person ever colected the money after hiding them.
This Money was used in 1970.

It`s a intresting detail. One woman working at a hotel told the police: Isdal Woman had so dirty/mud shoes after one trip out, that i do not understand where she can have been walking. So this can be something or not. ??


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24.03.2018 um 17:04
Mhm, ich will mich mal an dem neuesten Artikel abarbeiten:

https://www.bt.no/btmeninger/debatt/i/7l4X5o/Tore-Osland-gjentar-feil-om-kvinnen-i-Isdalen

Dass die Isdal-Frau eine Prostituierte war, ist also eine Theorie bzw. Mutmaßung von Dennis Aske, die er in seinem heutigen Artikel gegenüber Tore Osland verteidigt. Er führt unter anderem an:

"Dass Hotels Prostitution nicht erlauben, ist bekannt. Es ist jedoch auch bekannt, dass es stattfand und immer noch stattfindet."
Das ist wohl richtig, aber stützt seine Theorie nur sehr vage.

"Tore Osland behauptet auch , dass die Isdal-Frau keine Männer in die Hotels gebracht hat. Sie wurde mit einem Mann im Hotell Viking gesehen. In einem Fall wurde sie in ihrem Zimmer mit einem Mann im Hotel Rosenkrantz in Bergen und am Tag danach an der Rezeption beobachtet. Bei einer anderen Gelegenheit wurde sie in einem Gespräch mit einem Mann gehört, als sie ihr Zimmer verließ, und sie wurde auch im Speisesaal mit Männern gesehen. "
Es ist richtig, dass einige Zeugen geschildert haben, die Isdal Frau mit einem Mann/Männern gesehen zu haben.
Andere wiederum berichteten, dass sie eher zurückgezogen gelebt hat. Nun kann es natürlich viele Gründe geben, sich mit Männern zu treffen, außer zu Zwecken der Prostitution. Mir fallen auf Anhieb mindestens 10 andere Gründe ein!

"Warum sie um ein Zimmer ohne Dusche bat, weil es sieben Dollar billiger war, erklärt Osland nicht. Das gleiche gilt für die anderen Fälle, in denen sie nach billigen Zimmern fragte."
Darüber habe ich noch nie etwas gelesen, dass sie um billige Zimmer gebeten haben soll. Weiß hier jemand mehr dazu? Gibt es dafür einen Beleg, eine Quelle, die mir entgangen ist?

"Der einzige dokumentierte Pass wurde von der Polizei überprüft und in Frankreich ausgestellt."
Auch das ist mir völlig neu, falls es denn stimmt. Aske schreibt also, dass die Polizei einen (echten?) Pass gefunden hätte, der in Frankreich ausgestellt worden sei?Ich halte das erstmal für höchst unwahrscheinlich.
Meines Wissens wurden bei der Leiche verbrannte Reste eines Reisepasses bzw. einer Pass-Hülle gefunden, an denen allerdings nichts mehr erkennbar war, auch nicht die Herkunft. Oder ist mir da was entgangen?


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Die Isdal Frau

24.03.2018 um 17:11
Fazit:
Meiner Meinung nach gibt es zurzeit keinerlei Hinweise, die die Mutmaßung, die Isdal- Frau sei eine Prostituierte, erhärten.
Auch die an ihr oder in ihrem Gepäck gesichtete Kleidung deutet nicht darauf hin.
Es wurde auch nicht berichtet, dass im Gepäck der Isdal - Frau z.B. eine größere Menge an Kondomen gefunden wurde, was eigentlich für Prostituierte eine Selbstverständlichkeit ist. Denn auch in der Zeit, bevor es Aids gab, war das üblich, um sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen.
--


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24.03.2018 um 17:52
Was soll der letzte Artikel von Dennis Aske? Darin versucht er doch nur, Argumente gegen eine Tätigkeit als Prostituierte zu widerlegen. Aber auch wenn Aske damit Recht hätte, ist damit eine Prostituiertentätigkeit nicht bewiesen. Ich könnte ja jetzt auch behaupten, sei Versicherungsvertreterin, Touristin oder sonst was gewesen. Wenn sich das nicht widerlegen ließe, bedeutete das ja noch nicht, dass es auch stimmt. Nein, die Beweislast bleibt hier bei Aske. Und nur das Uhse-Streichholzbriefchen soll für Prostitution sprechen? Die bekam man garantiert u.a. auch in Sexshops, die sicherlich auch von Damen anderer Professionen aufgesucht wurden.


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24.03.2018 um 17:57
Morten1207 schrieb:It`s a intresting detail. One woman working at a hotel told the police: Isdal Woman had so dirty/mud shoes after one trip out, that i do not understand where she can have been walking. So this can be something or not. ??
Wir erinnern uns: Einer der Zeugen, der sie live gesehen hatte, war ein Schuhhändler, bei dem sie kniehohe Gummistiefel kaufte.


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24.03.2018 um 19:20
Nrk have also worked worked on this case whit a team for long time and never find this french passport.

NRK aboat passports :

Warum gibt es keine Pässe der Isdal-Freundin, als sie mindestens acht falsche Pässe hatte?
Die falschen Pässe des Isdalskvin werden nie gefunden. Vieles deutet darauf hin, dass sie mit der Frau verbrannt wurden. Am Tatort fand die Polizei Papierreste und einen kleinen Metallring, mit dem Pässe Pässe befestigt wurden. Der Grund, warum die Polizei wusste, dass sie die Pässe hatte, war, dass alle Ausländer, die 1970 in norwegische Hotels eincheckten, ein Formular mit Personalausweis und Passnummer ausfüllen mussten. Oft mussten sie die Pässe auch der Rezeption zeigen. Und diese Formulare sind noch verfügbar.


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24.03.2018 um 19:34
http://isdalsaken.no/index.html Dennis Aske`s page with many details. I do not post detail`s from here, since I not trust his information...


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24.03.2018 um 20:59
@Morten1207
I have read the page from Dennis Aske. First of all I found the case with it facts there very well described. I will do a proper german translation and post it here on monday.


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Die Isdal Frau

26.03.2018 um 08:46
Guten Morgen zusammen, hier die versprochene Übersetzung von Dennis Aske´s Seite http://isdalsaken.no/
Neben einer guten chronologischen Übersicht erhält man ein paar m.E. bislang unbekannte Details!

Sonntag, 29. November 1970
Der Kommissar im Polizeirevier Bergen erhält um 13.20 Uhr eine Nachricht von einem 43-jährigen Mann, der zusammen mit seinen beiden Töchtern eine Reise ins Isdalen-Tal unternommen hat. An einem abgelegenen Ort stießen sie auf den stark verbrannten und scheinbar nackten Körper einer Frau. Schon um 13.30 Uhr wird die Polizei vor Ort sein. Der 43-Jährige trägt dazu bei, ihnen den Ort zu zeigen. Von der Polizei treffen Abteilungsleiter Agdestein und Mykkeltvedt, sowie die Polizisten Ukvitne, Milde, Osland, Veum und Rødder ein. Ferner der Mediziner Dr. Giertsen aus dem Gade-Institut in Bergen. Polizeichef Tryggve Winsnes ist der Leiter der Emittlungen.

Der Tatort wird abgesperrt, fotografiert und untersucht. Der Bericht besagt, dass "der Körper auf dem Rücken in einer kleinen Lücke zwischen den Felsen liegt, mit dem Kopf nach Nordwesten. Die Beine liegen breit, der rechte Fuß leicht gebeugt und unter dem linken Fußknöchel leicht zwischen 2 Steinen eingeklemmt. Beide Arme des Körpers waren vor der Brust in einer sogenannten "Boxerstellung" auf einem vom Feuer geschädigten Körper gebogen. Der Kopf lag rückwärts gebeugt auf den Steinen. Der ganze Körper wurde vom Feuer erfasst. Er war rötlichbraun und verrußt und machte den Eindruck, von kurzen, aber intensiven Oberflächenbränden übersäht worden zu sein. Größere Schäden an den Knien, Beinen und Unterschenkeln des Körpers weisen jedoch darauf hin, dass es zu einer späteren länger anhaltenden Verbrennung vor Ort gekommen ist. Es wird angenommen, dass dies mit den verbrannten Gummistiefeln an den Knien des Körpers zusammenhängt. "

Während des Abends wird die Leiche abgedeckt und bis zum nächsten Morgen bewacht. Die Medien werden über die Entdeckung informiert und bereits am Abend hat der erste Zeuge berichtet und seine Aussage bei der Polizei gemacht. Kripos wird routinemäßig über die Entdeckung informiert, aber die Polizei in Bergen fordert derzeit keine Unterstützung für die Untersuchung an.

Montag, 30. November 1970
Die Ermittlungen am Tatort werden fortgesetzt, sobald es hell ist. Die Ermittler finden keine Anzeichen dafür, dass am Tatort ein Brand ausgebrochen ist. Sie vermuten, dass etwas anderes das Feuer verursacht hat und stellen fest, dass die Frau in diesem Feuer aufrecht gestanden haben muss.

Während des Tages wird der Körper zum Gade-Institut zur Autopsie transportiert und so kann auch der Teil des Tatorts untersucht werden, auf dem sich der Körper befand. Hier sind mehr Entdeckungen zu machen. Diese werden verpackt und ein Großteil des Materials wird zur Analyse an das Labor von Kripos geschickt.

Fingerabdrücke der Frau werden an Kripos in Oslo geschickt und gegen die Datenbank geprüft. Am selben Abend wird Kripos gebeten, bei der Untersuchung zu unterstützen.

Dienstag, 1. Dezember 1970
Die Tatsache, dass an Ort und Stelle kein Feuer ausgebrochen war, hatte bereits die Presse erreicht und VG erwähnte den Fall unter der Überschrift „Wer brachte die brennbare Flüssigkeit?“
Die ersten Ergebnisse im Fall der unbekannten Frau werden intern bei der norwegischen Polizei veröffentlicht und tagsüber kommen drei Ermittler von der Ermittlungsgruppe des Kriminalpolizeizentrums, der sogenannten "Mordkommission" an. Leiter ist Rolf Harry Jahrmann.

Mittwoch, 2. Dezember 1970
Die Frau ist völlig unbekannt. Es wurde nichts gefunden, was zu einer Identifikation beitragen könnte und keine Zeugen, die die Polizei kontaktierten, konnten die Ermittlungen weiterbringen.

Die Untersuchung konzentriert sich auf Objekte, die vor Ort gefunden wurden und auf weitere Zeugenaussagen. Zwei Plastikflaschen, die gefunden wurden, hatten keine Beschriftungen, die den Hersteller identifizieren könnten. Ein Plastikbecher jedoch war mit "Tiger" beschriftet. Ein Regenschirm wurde auch gefunden. Um die Bedingungen im Isdalen während des laufenden Zeitraums zu erfassen, sammelt die Polizei während dieser Zeit auch einen Wetterbericht für den Zeitraum 22. bis 29. November 1970.

Am Nachmittag kommt der erste Durchbruch. In einem Schließfach am Bahnhof in Bergen werden zwei herrenlose Koffer gefunden. Die Ermittler wissen nicht, wem sie gehören, aber sie werden zur Polizeistation gebracht, wo sie geöffnet werden und der Inhalt untersucht wird. Darunter befindet sich auch ein Notizblock, der scheinbar einen Code enthält.

Sie finden auch eine Plastiktüte von einem Schuhgeschäft in Stavanger. Die Polizei in Stavanger wird kontaktiert und aufgefordert, Untersuchungen einzuleiten. Im Hotel St. Svithun sind die Ermittler am selben Abend einer angeblich belgischen Frau auf der Spur.

Fenella Lorck (Das Geburtsdatum ist unbekannt. Sie hat einen Meldeformular ausgefüllt, der aber nicht gefunden wurde) übernachtet im Hotel St. Svithun in Stavanger vom 09.11.1970 - 18.11.1970.

Donnerstag, 3. Dezember 1970
Die Frau scheint ausländisch zu sein, deshalb schaltet das Kriminalpolizeizentrum in Oslo Interpol ein und bittet darum, dass die Identität von Fenella Lorck und die von ihr angegebene Passnummer überprüft werden. Eine Beschreibung der toten Frau, deren Alter zwischen 30 und 40 Jahren geschätzt wird, wird ebenfalls verschickt.

Zeugen, die Rauch am Tatort beobachtet haben, kontaktieren die Polizei und werden befragt und in Stavanger gehen die Ermittlungen um Fenella Lorck weiter.

Freitag, 4. Dezember 1970
Die Ergebnisse der Analysen des norwegischen Instituts für Gesundheitswissenschaften sind da. "Alkohol im Körper von unbekannter Frau in Isdalen gefunden - ungefähr: im Blut: 0,20/00, im Urin: 0,30/00 in 150 ml. In der Probe des Mageninhalts, wurden 12 Tabletten mit hohem Barbituratgehalt gefunden. Die Analyse des Bluts für das Barbiturat wird am 5.12.70 durchgeführt. Die Schlussfolgerung ist, dass:

1. Die Ergebnisse der Leichenschau und der Obduktion lassen auf eine stabil gebaute, ca. 30 Jahre alte Frau schließen.

2. Signifikanter Brandschaden wurde nachgewiesen. Es wurden keine Anzeichen von Gewalteinwirkung gefunden.

3. Es wurden keine Anzeichen von signifikanter Krankheit gefunden, die den Eintritt des Todes verursacht haben könnte.

4. In der chemischen Analyse wurde eine unbedeutende Menge Alkohol gefunden, eine beträchtliche Menge Fenemal sowie Kohlenmonoxid.

5. Es wird angenommen, dass die Todesursache eine Kombination von Kohlenmonoxidvergiftung sowie der Einnahme der Fenemal Tabletten ist. Der durch das Feuer verursachte Schaden könnte möglicherweise zum Todeseintritt beigetragen haben.

Die Analysen zeigen, dass die Frau noch am Leben war, als sie anfing zu brennen.
Die ersten Antworten auf die Suche nach Fenella Lorck in den norwegischen Polizeibezirken kommen. Es gibt keine Spuren von ihr an anderer Stelle als in Stavanger, Zeugen berichten dort vom auffälligen Verhalten der Frau.


In Bergen wurde eine Frau beobachtet, die der Beschreibung der Toten entspricht. Diese Frau wurde mit einem unbekannten Mann zusammen gesehen.


Samstag, 5. Dezember 1970
Das vorläufige Feedback nach der Autopsie bestätigen eine Kohlenmonoxidvergiftung, aber jetzt wird auch großer Bluterguss auf der rechten Seite des Halses entdeckt. Dies kann auf einen Schlag mit einem stumpfen Gegenstand oder einer Hand zurückzuführen sein, aber es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Frau ausgerutscht ist und z.B. auf einen Ast gefallen ist. Es wird angenommen, dass die Todesursache eine Kombination aus Verbrennung und Kohlenmonoxidvergiftung ist.

In Stavanger endet die Untersuchung zu Fenella Lorck.

In Bergen gab es einen neuen Zeugen, der Rauch am Tatort beobachtet hat. Die erhaltenen Informationen weisen darauf hin, dass die Frau am Montag, 23. November gegen 12 Uhr verstorben sein muss. Die Arbeit zur Kartierung der Bewegungen und Beobachtungen im Isdalen wird intensiviert.

Die Polizei erhält weitere Details zum Fund des Fenemals im Körper. Die eingenommene Menge war selbst nicht tödlich, aber sie war so stark, dass es ein Gefühl von Benommenheit oder Bewusstlosigkeit verursachen konnte. Dr. Giertsen erfährt die Ergebnisse der Ermittlung sowie die Zeugenaussagen zu der Zeit, in der Rauchbeobachtungen gemacht wurden. Er hielt es für unwahrscheinlich, aber er konnte es auch nicht ausschließen, dass der Todestag der 23.11.70 sein könnte.

Die Suche nach der Belgierin Fenella Lorck bringt keine Ergebnisse, aber in Trondheim hat die Polizei Spuren einer anderen belgischen Frau gefunden. Sie war von Freitag, dem 6. bis Montag, dem 9. November 1970 im Hotel Bristol und hieß Vera Jarle.


Informationen über den Notizblock, welcher in den Koffern der Frau gefunden wurde, sind der Presse bekannt geworden. Die Leser werden darüber informiert, dass es sich um einen "geheimen Code" handelt, und die Grundlage für Spekulationen über Spionagetätigkeiten wird gelegt.


Sonntag, 6. Dezember 1970
In Bergen gehen die Ermittler alle Meldeformular der Hotels von 1970 durch und finden vier weitere Identitäten, die mit der unbekannten Frau in Verbindung gebracht werden können.

Claudia Tielt, geboren am 11.07.1945 in Brüssel
übernachtete im Hotel Bristol in Bergen vom 24.03.1970 - 25.03.1970.

Claudia Tielt, geboren am 11.07.1943 in Brüssel
übernachtet im Hotel Skandia in Bergen vom 25.03.1970 - 01.04.1970.

Alexia Zarna-Merchez, geboren am 27.11.1943 in Ljubljana
übernachtet im Hotel Neptun in Bergen vom 30.10.1970 - 06.11.1970.

Elisabeth Leenhouwfr*, geb. 27.11.45 in Ostende
übernachtet im Hotel Hordaheimen in Bergen vom 19.11.1970 - 23.11.1970.

*Hier bin ich mir sehr sicher, dass ein Übertragungsfehler vorliegt. Der Name „Leenhouwfr“ ergibt auf Niederländisch/Flämisch keinen Sinn, er ist quasi nicht existent. Auch auf dem Meldeformular lässt sich m.E. eindeutig der Name „Leenhouwer“ lesen, dieser Name existiert im niederländischen Sprachraum sehr wohl. (Anmerkung des Übersetzers)

Die Meldeformular müssen an Kripos zur Analyse der Handschrift per Telex gesendet werden
Interpol wird ebenfalls über die Entdeckung informiert. Am Nachmittag wird eine umfassende Untersuchung in den entsprechenden Hotels durchgeführt. Eine Anzahl von Angestellten wird befragt und es stellt sich heraus, dass die letzte Beobachtung erfolgte, als die Frau noch lebend am Morgen des 23. November das Hotel Hordaheimen mit einem Taxi verließ.

Montag, 7. Dezember 1970
Die Befragung der verschiedenen Hotels geht weiter, und die Ermittler beginnen jetzt damit, den Taxifahrer zu finden, der die Frau gefahren hat.

Die Polizei hat nun auch den "Geheimcode" freigegeben. Durch den Vergleich des „Geheimcodes“ mit den Informationen aus den Meldeformularn wird festgestellt, dass es sich nicht um einen Code handelt. Die Notizen sind eine Zusammenfassung von Daten und Orten, die die Reisetätigkeit der Frau von März bis November 1970 dokumentieren.

Dienstag, 8. Dezember 1970
Die Überprüfung weiterer Meldeformular in anderen Städten bringt zwei weitere belgische Frauen ins Rampenlicht.

Genevieve Lancier , geboren am 28.07.1945 in Löwen
übernachtete im Hotel Viking in Oslo vom 21.03.1970 - 24.03.1970.

Claudia Nielsen , geboren am 25.04.1945 in Gent
übernachtete im KNA Hotel in Stavanger vom 29.10.1970 - 30.10.1970.

Eine Reihe von Zeugen werden immer noch in den Hotels in Bergen gehört und wieder einmal wissen die Ermittler, dass die Frau mit unbekannten Männern beobachtet wurde. Die Frau hat während ihres Aufenthalts in Norwegen offensichtlich Kontakt zu anderen Menschen gehabt.

Mittwoch, 9. Dezember 1970
Mehrere wichtige Stücke fügen sich zusammen. Die Analysen der Handschrift zeigen, dass es eine "hohe Wahrscheinlichkeit" gibt, dass es dieselbe Frau ist, die alle gefundenen Meldeformular ausgefüllt hat. Sie hat auch den gefundenen "Geheimcode" geschrieben. Die Untersuchung hat somit zwei Fragen aufgeworfen: Der Fall betrifft ein und dieselbe Person, die unterschiedliche Identitäten verwendet. Es wurde auch festgestellt, dass die gefundenen Koffer dieser Person gehören. Nur eine Frage bleibt: Wird ist diese Frau, die im Isdalen tot aufgefunden wurde?

Die Antwort, die den Ermittlern die letzte Sicherheit gibt, kommt bereits am selben Tag. Die Fingerabdrücke der toten Frau sind identisch mit den Fingerabdrücken einer Sonnenbrille aus einem Koffer. Die Koffer gehörten ihr.
Die unbekannte Frau verließ das Hotel Hordaheimen am Montag, 23. November gegen 10:30 Uhr und platzierte anschließend ihre Koffer in dem Schließfach im Bahnhof. Um 12:00 Uhr wurde dann Rauch am Tatort beobachtet. Umfangreiche Ermittlungen werden durchgeführt, um die Geschehnisse der Zwischenzeit zu ergründen.

Untersuchungen am Ticketschalter der Braathens SAFE ergaben, dass die Frau am 6. November 1970 unter dem Namen E. Welding mit dem Flugzeug von Bergen nach Trondheim reiste. Am selben Tag checkte Vera Jarle in Trondheim ein. Ein Ermittler aus Bergen reist nach Trondheim, um der Spur zu folgen.

Donnerstag, 10. Dezember 1970
In der Region Isdalen findet eine intensive Untersuchung statt. Das Gebiet wird erneut durchsucht und die Polizei sucht Zeugen, die vielleicht etwas gesehen haben. In einer Reihe von Unterkünften wird untersucht, ob die Frau nach dem Verlassen des Hotel Hordaheimen eine andere Unterkunft genommen haben könnte.

In Trondheim ist die Untersuchung nach Vera Jarle im Gange. Ein Meldeformular wird nie gefunden, aber es werden mehr Zeugen befragt. Ein Besuch im Ticketbüro der Fluggesellschaft zeigt, dass sie am 9. November als L. Selling über Oslo nach Stavanger gereist ist. Dass sie wie Fenella Lorck eingecheckt hat, haben die Ermittler schon vor einer Woche entdeckt.

Freitag, 11. Dezember 1970
Kripos bestätigt, dass die Formulare vom Hotell Viking und vom KNA Hotel von derselben Frau ausgefüllt wurden. Beide Hotelmitarbeiter werden nun befragt.

Um neue Zeugen zu finden, wurden Zeichnungen von der Frau erstellt. Am Nachmittag werden sie an die Presse verteilt.

Samstag, 12. Dezember 1970
Die Zeichnungen werden in den heutigen Zeitungen gedruckt und führen sofort zu neuen Erkenntnissen.

Eine davon kommt von einem Beamten in Oppdal. Er stellt fest, dass am 3. Oktober 1970 in Oppdal eine Frau zusammen mit einem italienischen Fotografen gesehen wurde.

Die Ermittler entdecken jetzt, dass er eine Postkarte fotografiert hat, die in einem der Koffer der toten Frau gefunden wurde. Die Polizei findet die Informationen so interessant, dass Kripos kontaktiert wird und sofort in Oslo recherchiert wird. Noch am selben Nachmittag reist einer der Ermittler von Bergen nach Oppdal.

Sonntag, 13. Dezember 1970
In Oppdal vernimmt der Ermittler einige Personen, die den Fotografen und die unbekannte Frau gesehen haben. Die Informationen lassen die Geschichte zunehmend seltsamer erschienen und veranlasst Kripos, seine Untersuchung des Fotografen zu verstärken.

Montag, 14. Dezember 1970
Die Polizei in Bergen hört weiterhin Zeugen im Zusammenhang mit den Ermittlungen in der Gegend um das Isdalen und erhält weitere Informationen über Rauchbeobachtungen vom Tatort.

Es wurde auch entdeckt, dass Claudia Tielt im Hotel Skandia auscheckte und Bergen am 1. April 1970 mit dem Tragflächenboot nach Stavanger verließ. Der Ermittler, der die Untersuchung in Oppdal beendet, wird daher direkt nach Stavanger bestellt, um der Spur zu folgen.

Dienstag, 15. Dezember 1970
In Stavanger wird die Untersuchung nach Claudia Nielsen und ihrem Aufenthalt im KNA Hotel vom 29. bis 30. Mai 1970 durchgeführt. Es wird vermutet, dass sie am selben Tag angekommen sein könnte, an dem sie im Hotel eingecheckt hat, weshalb auch Flüge aus dem Ausland nach Stavanger untersucht wurden.

Mittwoch, 16. Dezember 1970
Die Polizei fordert die Herausgabe von Passagierlisten für zwei Ankünfte vom 29. Oktober 1970 an. Die Passagierlisten werden überprüft und sie bemerken einen Passagier, der in Stavanger mit dem Flugzeug von Paris über Amsterdam ankam. Ihr Name ist Vera Schlosseneck.

Donnerstag, 17. Dezember 1970
Kripos überprüft jeden einzelnen Passagier. Es bleibt nur Vera Schlosseneck.

Freitag, 18. Dezember 1970
Mitarbeiter am Flughafen von Stavanger werden befragt und das Protokoll der bestellten Telefonanrufe wird überprüft. Um auszuschließen, dass Schlosseneck aus Stavanger weitergereist ist, werden Passagierlisten in der Zeit um den 29. Oktober 1970 auch auf eine Reihe von Flügen überprüft.

Samstag, 19. Dezember 1970
Im Zuge der Ermittlungen um Claudia Tielt, die am 1. April 1970 aus Bergen angereist war, soll die Norwegische Staatsbahn (NSB) untersuchen, ob sie von Stavanger mit der Bahn angereist ist.

Sonntag, 20. Dezember 1970
Im Reisebüro von NSB finden sie eine Kopie des Tickets. Die Frau hat eine Fahrkarte von Stavanger nach Basel in der Schweiz gekauft und reiste nach der Ankunft aus Bergen anderthalb Stunden später weiter.

Montag, 21. Dezember 1970
Die Laborabteilung von Kripos hat den Tatortbericht fertiggestellt, der nach Bergen geschickt wird.

Die Ermittler wissen nun, dass Vera Schlosseneck in der Zeit vom 23. bis 29. Oktober 1970 in Paris war und in dieser Zeit den Flug nach Stavanger kaufte.

Dienstag, 22. Dezember 1970
Die Untersuchungen gehen schrittweise zurück. Eine Pressekonferenz findet bei der Polizei in Bergen statt, wo eine Zusammenfassung der Untersuchung gegeben wird.

Am selben Tag erhält die Polizei eine Nachricht, dass die Frau in Tananger beobachtet worden sein könnte, als dort militärische Versuche mit Pinguin-Raketen auf See durchgeführt wurden.

Mittwoch, 23. Dezember 1970
Von Interpol in Brüssel kommt eine Nachricht, dass die Arbeit, die an den Zähnen der Frau ausgeführt wurde, aus Spanien oder Italien stammen könnte.

Donnerstag, 24. Dezember 1970
Die Polizei in Norwegen sendet eine Nachricht an Interpol und in eine Reihe von Ländern, in denen die Untersuchung zusammengefasst wird, aber ohne eine klarere Schlussfolgerung als "Die weiteren Untersuchungen haben dazu geführt, dass der Tod kaum einer Straftat zugeschrieben werden kann".

Montag, 28. Dezember 1970
In der Presse wird zum ersten Mal behauptet, die Frau hätte einen oder mehrere falsche Pässe verwendet.

Samstag, 2. Januar 1971
Der Bericht des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit und Arzneimittelverwaltung ist fertiggestellt und wird versandt.

Donnerstag, 7. Januar 1970
Am Gade-Institut wird der endgültige Autopsiebericht fertiggestellt und kommt zu dem Schluss „Die Todesursache ist vermutlich eine Kombination von Vergiftung durch das Fenemal und durch Kohlenmonoxid. Der Schaden, der durch das Feuer verursacht wurde, könnte mit eine Todesursache gewesen sein."

Donnerstag, 21. Januar 1971
Interpol in Paris hat die Handschrift von Vera Schlosseneck mit den eingereichten Meldeformularen verglichen und erklärt, dass sie identisch ist. Die Polizei in Norwegen hat somit die Bestätigung, dass auch sie die Isdal-Frau ist.

Freitag, 5. Februar 1971
Die Frau, von der niemand weiß wer sie ist, wird auf dem Friedhof von Møllendal in Bergen katholisch bestattet. Sowohl der Chef der Kriminalpolizei, Oskar Hordnes, als auch eine Reihe anderer Polizeibeamter nehmen teil und die Beerdigung wird sowohl mit Fotos als auch mit einem Bericht dokumentiert. Sie ist in einem Sarg bestattet, der mit Zink bedeckt ist. Wenn sie irgendwann identifiziert wird, kann sie später in ihrem Heimatland in ein Grab umgebettet werden.

Dienstag, 11. Mai 1971
Der italienische Fotograf wird bei Kripos vernommen. Die Erklärung, die er gibt, führt nicht dazu, dass der Fall gelöst wird.

Mittwoch, 7. Februar 1973
Die Staatsanwaltschaft beschließt, die Ermittlungen einzustellen.

Sonntag, 9. September 1973
Die Mossad-Agenten, die nach dem Mord in der „Lillehammer-Affäre“* verhaftet wurden, werden befragt, ob sie die Namen kennen, welche die Isdal-Frau benutzt hat. Jeder antwortet, dass er Namen nicht kennt.
*Die Lillehammer-Affäre war ein fehlgeschlagener Racheakt des israelischen Geheimdienstes Mossad an einem vermeintlichen Funktionär der palästinensischen Fatah, der für das Olympia-Attentat 1972 in München verantwortlich gewesen sein soll. Es wurde aufgrund einer Verwechslung aber ein unbeteiligter Man erschossen. (Anmerkung des Übersetzers)

1995
Die Tat wäre nach norwegischem Recht verjährt, ein Täter hatte nun keine Strafe mehr zu erwarten.


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Die Isdal Frau

26.03.2018 um 10:15
@Tuxhater
Danke für die Übersetzungsarbeit!
Neu für mich waren nicht die Ergebnisse der Untersuchungen, neu ist aber m.E. wie die Polizei vorgegangen ist, um an Informationen zu kommen, z.B. wie man auf Vera Schlosseneck gekommen ist.
Mit dem Namen Leenhover hast du recht; der Fehler findet sich in mehreren Beschreibungen.


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Die Isdal Frau

26.03.2018 um 10:59
@Ligala Gerne.
Ligala schrieb:Neu für mich waren nicht die Ergebnisse der Untersuchungen, neu ist aber m.E. wie die Polizei vorgegangen ist, um an Informationen zu kommen, z.B. wie man auf Vera Schlosseneck gekommen ist.
Stimmt, vor allem kann ich aus dem Vorgehen der Polizei nicht erkennen, dass man den Fall relativ schnell als Selbstmord zu den Akten gelegt hätte, wie ja von manchen Quellen behauptet wird. Auch wenn der Bericht nur ein Abriss der Polizeiakte darstellt, geht für mich auch nicht daraus hervor, dass man seitens der Polizei je den Verdacht hatte, die Isdal Frau wäre für einen Geheimdienst tätig gewesen, sondern das dieses Gerücht vielmehr durch die Medien befeuert wurde.

Mir war bisher auch nichts von dem "Tiger" Plastikbecher am Tatort bekannt. Das ist das, was mich an diesem Fall so ärgert.
Man bekommt wichtige Fakten immer nur Häppchenweise wie ein hungriger Raubfisch vorgeworfen. Genau wie bei dem Beate Uhse Streichholzbriefchen, welches "Die Zeit" zum allerersten Mal erwähnte.


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Die Isdal Frau

26.03.2018 um 11:23
Ich habe mal angefangen, das Wiki für diesen Fall zu füllen. Ich finde es nicht nur für Neulinge gut, sondern auch für bereits eingelesene Schreiber. Vielleicht können wir das Wiki als eine Art "Factbook" verwenden, indem wir dort alle gesicherten Informationen eintragen.
Als Anfang habe ich meine Übersetzung von Dennis Aske genommen, sowie ich wieder Langeweile habe, füge ich weitere Teile hinzu. ich würde mich freuen, wenn andere erfahrene "Isdaler" auch mitmachen würden!


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Die Isdal Frau

26.03.2018 um 11:40
Ja, die Idee ist nicht schlecht!
Mir ist in der Zeitleiste von Aske aufgefallen, dass er den Begriff "Boxerstellung" falsch verwendet, es müsste Fechterstellung heißen. Boxerstelleung bezeichnet einen Begriff aus der Röntgenologie, Fechterstellung die typische Stellung bei verbrannten Körpern:
Tuxhater schrieb:Beide Arme des Körpers waren vor der Brust in einer sogenannten "Boxerstellung" auf einem vom Feuer geschädigten Körper gebogen.
Er schildert auch die Sache mit Trimboli, inzwischen weiß man aber, dass der Fotograf Trimboli mit einer anderen, inzwischen identifizierten Frau aus Südafrika unterwegs war und mit der Isdal - Frau nichts zu tun hat, sie also auch nicht in Oppdal war. Das sollte man ggf. als Anmerkung schreiben, damit das nicht zu falschen Schlüssen führt.


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Die Isdal Frau

26.03.2018 um 13:59
Prostitution:
Morten1207 states that I have based the fact that the woman was involved in prostitution on a matchbox from Beate Uhse. This is false. He is simply quoting a comment from Cathrine Løvaas printed in the newspaper Bergens Tidende. Had he read the book, he would have seen that I have covered the topic over 23 pages, and that the matchbox is the least significant clue. There is also no connection between this case and the money he refers to.

Tore Osland as a source:
There are also several references to Tore Osland. It should be noted that Tore Osland has based his authority on the case on the assumption that his father, Harald Osland, was the lead investigator. This is simply not true. The person in charge of the investigation was Tryggve Winsnes. To clarify this question I have on isdalsaken.no published a report proving this. The report is written by Harald Osland himself in 1971. Also, all the statements made by Tore Osland in Bergens Tidende are incorrect and contradicted by the documents from the investigation.

Sources:
The sources I have used when writing the book are the original documents from the investigation. I have photographed the case file and therefore have these documents readily available. Morten1207 writes that he does not trust my information. This of course means he does not trust the investigators own reports. I am therefore convinced that he is willing to clarify this.

The passport:
The only thing that was found on the scene was a small mallet that “due to the size could have come from a passport”, but “no furthers conclusion can be drawn from this”. There was not found anything else that could be connected to a passport. The false passports originate from headlines in the newspapers, not from one single document I the case file.

Her French passport was not “found”, she presented it herself when arriving at Stavanger from Paris via Amsterdam on October the 29th 1970. It was checked by the police and the nationality was registered in a handwritten logbook. I have a coipy of this.
15 passengers departed the aircraft before it proceeded to Oslo. 10 of these were Norwegian, 3 were US citizens, 1 UK citizen and finally there was Vera Schlosseneck with her French passport. All the other passengers were identified and checked out of the case. Vera Schlosseneck’s handwriting was proven to be identical to that of the Isdal woman.

The photographer and the woman from South Africa:
This is also covered over a number of pages in the book. I have clearly stated that it was not proven that this woman was the Isdal woman, although several factors point in this direction. Just as important is the fact that we do not know that the woman from South Africa was the one that was seen together with the photographer. The police stopped the investigation without even checking this fact.

With this I hope I have been able to clarify these questions. I also sincerely hope that any comments regarding the book in the future will be based on facts and the book itself, not on what other people have written.


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Die Isdal Frau

26.03.2018 um 14:11
@Dennis_Aske
Many thanks for your post here. It´s very gratifying to have people like you here. As one of the "investigators" here, it would be great to know if you could provide us more information in this case, especially facts that were not yet provided by the media.
Dennis_Aske schrieb:It should be noted that Tore Osland has based his authority on the case on the assumption that his father, Harald Osland, was the lead investigator. This is simply not true
What do you think about Tore Osland? Could it be possible that he or his father are just busybodies?
Dennis_Aske schrieb:Her French passport was not “found”, she presented it herself when arriving at Stavanger from Paris via Amsterdam on October the 29th 1970. It was checked by the police and the nationality was registered in a handwritten logbook. I have a coipy of this.

Could you post the copy here please?
Dennis_Aske schrieb:The photographer and the woman from South Africa:
This is also covered over a number of pages in the book. I have clearly stated that it was not proven that this woman was the Isdal woman, although several factors point in this direction. Just as important is the fact that we do not know that the woman from South Africa was the one that was seen together with the photographer. The police stopped the investigation without even checking this fact.
Ståle Hansen from NRK once wrote that this was confusion, which could be cleared up by the police. So it wasn´t really solved?

Thanks again for your time.


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