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Der mysteriöse Tod des Jens Henrik Bleck

527 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Unfall, Ertrinken

Der mysteriöse Tod des Jens Henrik Bleck

10.02.2016 um 18:41
KonradTönz1 schrieb:Es ist doch völlig normal dass sich nach einer durchzechten, zugedröhnten Nacht die aussagen der Beteiligten widersprechen. Verdächtig wäre eher, wenn sich die aussagen bis in Details gleichen würden.
Es ist schon ein Unterschied, wenn das Mädchen sagt JHB lief an ihnen vorbei über die Brücke auf die andere Seite u. sprang von der Kaimauer. (widerspricht Mantrailer)

Und die anderen beiden sagen er ist uns nicht über den Weg gelaufen, er trieb im Wasser u. wurde von Menschen angefeuert. (widerspricht Mantrailer u. der Aussage des Mädchens). Außerdem haben die beiden ihn ja auch umarmt u. von den Polizisten weggeführt mit den Worten "wir kümmern uns um den".

Wenn man zugedröhnt war u. nichts mehr weiß, dann gibt man das auch so zu Protokoll (was aus Tätersicht auch optimal gewesen wäre), dies geschah jedoch nicht, man machte explizite Aussagen u. Angaben.

Wär ja noch schöner wenn jetzt Menschen unter Drogeneinfluss einen Freifahrtschein für ihre widersprüchlichen Aussagen bekommen, also bitte.
KonradTönz1 schrieb:Macht bei näherer Betrachtung wenig Sinn - warum sollte das Mädchen plötzlich nach einem ersten Indizienprozess auf die Idee kommen zu plaudern? Bisher wäre sie doch auch ganz gut mit ihrem schlechten Gewissen zurechtgekommen.
Nach dem ersten Artikel von Kaes öffnete sich das Mädchen ja bereits ein Stück weit aber immer noch mit Vorbehalten, ein schlechtes Gewissen kann sich auch über Jahre entwickeln/verstärken, wie die späten Aussagen von Mitwissern zeigen. Sie lebt ja aktuell im sozialen Umfeld der beiden Männer, in 10 Jahren hat sie eventuell keinen Kontakt mehr zu diesen u. Beihilfe ist verjährt, womit sie ihr Gewissen immer noch befreien könnte.
KonradTönz1 schrieb:Wenn sich bis jetzt kein ausreichender Verdacht ergeben hat, dann wird da nicht mehr viel passieren.
Wie bereits gesagt es gibt keinen Zeugen, der bereit ist zu sagen was er gesehen hat. Außerdem ist es schwierig auf etwas zu plädieren. War es Mord, war es Totschlag o. doch nur Körperverletzung mit Todefolge, also eine Rangelei wo er unbeabsichtig über die Brüstung fiel?


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Der mysteriöse Tod des Jens Henrik Bleck

04.03.2016 um 18:59
Das ging aber schnell! :-(


http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Staatsanwaltschaft-Bonn-stellt-Ermittlungen-ein-article3201021.html


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Der mysteriöse Tod des Jens Henrik Bleck

06.03.2016 um 00:39
Waschlappen-Justiz eben, denn die Indizienlage ist eindeutig. Aber scheinbar ist man mit 2 Proleten u. einem jungen Mädchen bereits überfordert.

Beim geringsten Zweifel macht man bereits den Rückzieher aus Angst dass einem Täterversteher wie KonradTönz sonst an den Karren fahren.

Da kann man nur noch jedem dt. Bürger empfehlen sich zu bewaffnen um sich im Notfall adäquat zu verteidigen.


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KonradTönz1
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Der mysteriöse Tod des Jens Henrik Bleck

06.03.2016 um 07:44
nightshade2000 schrieb:Beim geringsten Zweifel macht man bereits den Rückzieher aus Angst dass einem Täterversteher wie KonradTönz sonst an den Karren fahren.
Da in diesem Fall noch nicht einmal klar ist ob es überhaupt Täter gibt, trifft die Spitze gegen mich komplett ins Leere.


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Der mysteriöse Tod des Jens Henrik Bleck

06.03.2016 um 09:38
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/panorama/Zu-den-Akten-Der-Todesfall-Jens-Bleck-article3201054.html

Und wieder was....



06.03.2016 BONN. Im November 2013 kam der 19-jährige Student aus Bad Godesberg auf mysteriöse Weise ums Leben. Die Bonner Staatsanwaltschaft stellt ihre Ermittlung dazu erneut ein. Der FDP-Abgeordnete Gerhard Papke fordert Antworten im nordrhein-westfälischen Landtag.

Nach Ansicht der Bonner Ermittlungsbehörden ist der Fall Jens Bleck nicht aufzuklären. Wie erst jetzt bekannt wurde, stellte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem mysteriösen Tod des 19-jährigen Bad Godesberger Studenten Jens Henrik Bleck zum wiederholten Mal ein.

Das Datum der jüngsten Einstellung lautet 18. Januar 2016; am 1. Februar traf die entsprechende Mitteilung der Staatsanwaltschaft Bonn per Post beim Rechtsanwalt der Eltern ein. Am 10. Februar kondolierte Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa dem Ministerialbeamten Torsten Bleck und seiner Frau Alma schriftlich.

„In Ihrem Brief schreibt Frau Brohl-Sowa auch, dass alle Spuren nicht zielführend gewesen seien“, sagte Torsten Bleck dem General-Anzeiger. „Und dass wir damit leben müssten, keine erschöpfenden Antworten auf unsere Fragen zu bekommen. Meine Frau und ich sind aber anderer Auffassung. Wir sind im Gegenteil der festen Überzeugung, dass sich die Wahrheit über den Tod unseres Sohnes in absehbarer Zeit offenbaren wird – auch wenn dies eigentlich nicht unsere Aufgabe, sondern die Aufgabe der Ermittlungsbehörden sein sollte.“

Wie berichtet, war Jens Bleck vor mehr als zwei Jahren, in der Nacht zum 9. November 2013, nach dem Besuch der am Bad Honnefer Rheinufer gelegenen Diskothek „Rheinsubstanz“ ums Leben gekommen. Zwei Wochen später wurde seine Leiche 50 Kilometer flussabwärts im Kölner Norden im Rhein gefunden. Die Diskothek, die schon zuvor mehrfach im Zusammenhang mit heimlich ins Glas geschütteten K.-o.-Tropfen, verbotswidrig eingelassenen Minderjährigen auch nach Mitternacht und Gewalt-Exzessen ins Gerede gekommen war, schloss ihren Betrieb überraschend im Mai 2015.
Geldbörse in Uniformtasche eines Polizisten

Am frühen Morgen jenes 9. November 2013 teilte die Polizei den Eltern mit, man habe die Geldbörse ihres Sohnes am Bad Honnefer Rheinufer gefunden; das lasse den Schluss auf Suizid zu. Selbst als Zeugen bald klarstellten, dass die Geldbörse keineswegs am Rheinufer lag, sondern in der Uniformtasche eines Polizeibeamten steckte, weil Jens Bleck sie ihm in der Nacht ausgehändigt hatte, wurde an der abwegigen Suizid-Theorie festgehalten. Den Personalausweis des Studenten fand man in Köln in der Kleidung der Leiche.

Viel Zeit verging, weil sich die Staatsanwaltschaften in Bonn und Köln uneinig waren, wer für die Ermittlungen zuständig sei. Bis die Kölner im Frühjahr 2014 ganz deutlich wurden: Man erwarte, dass die Staatsanwaltschaft Bonn die Möglichkeit eines Fremdverschuldens prüft und die Eltern entsprechend unterrichtet.

Erst als der General-Anzeiger den Fall im Herbst 2014, ein Jahr nach Jens Blecks Tod, noch einmal aufgriff, kam erneut Bewegung in die Ermittlungen. Eine Zeugin meldete sich bei der Polizei; der Bericht im General-Anzeiger habe sie sehr aufgewühlt, sie wolle deshalb ihre ursprüngliche, unwahre Aussage korrigieren, um ihr Gewissen zu erleichtern. Ferner wurde gegen zwei Tatverdächtige ermittelt. Die Aufklärung schien nur noch eine Frage der Zeit...

Dann wurde es wieder still. Und zur völligen Überraschung der Eltern wurden die Ermittlungen im Herbst 2015 offiziell eingestellt.
Anwalt legte Beschwerde ein

Der Anwalt der Familie legte dagegen Beschwerde ein. Wenig später wurde das Verfahren wieder aufgenommen. Offizielle Begründung: wegen der „Ermittlungsanregungen“ im Brief des Rechtsanwalts. Dabei stand in dem anwaltlichen Schreiben nichts, worauf Alma und Torsten Bleck die Ermittler nicht schon seit zwei Jahren immer wieder hingewiesen hatten.

Nun wurde wieder eingestellt.

Der Fall Jens Bleck bewegt die Menschen. Das verdeutlichten die zahlreichen Leserbriefe, die den General-Anzeiger erreichten, aber auch die Zahl der Besucher bei einem Gedenkgottesdienst am 8. Dezember 2015 in der Bonner Kreuzkirche. Rund 90 Menschen unterschrieben einen dort verlesenen Brief an NRW-Justizminister Thomas Kutschaty, zuständig für die Staatsanwaltschaften im Bundesland. Das war vor drei Monaten. Bis heute wartet die Initiatorin des Briefes, die Bad Godesberger Bürgerin Änne von Bülow, auf Antwort aus dem Ministerium. Auch ein Brief des Vaters des 19-Jährigen im Januar an NRW-Innenminister Ralf Jäger, den obersten Dienstherrn der Polizeibehörden im Lande, blieb unbeantwortet.
Fall Bleck wird Thema im Landtag

Die FDP-Fraktion im NRW-Landtag wird nicht so lange auf eine Antwort warten müssen – ungeachtet dessen, wie erschöpfend sie sein wird. Für die Sitzung des Rechtsausschusses am Mittwoch, 9. März, beantragte die FDP vergangene Woche einen weiteren Tagesordnungspunkt: Sie fordert Antworten auf Fragen, die sich ihrer Auffassung nach zu den „Ungereimtheiten“ in Bezug auf den Fall und die Ermittlungen stellen.

„Wie viele Leser des General-Anzeigers habe ich die Berichterstattung über den Fall Jens Bleck mit Betroffenheit verfolgt“, sagte auf Anfrage Gerhard Papke, FDP-Abgeordneter und Vizepräsident des NRW-Landtags. „Das Siebengebirge ist meine Heimat, Bad Honnef gehört zu meinem Wahlkreis. Die Insel Grafenwerth ist ein zauberhafter Ort, der zum Schauplatz eines schrecklichen Geschehens wurde. Es darf nicht sein, dass ein junger Mensch sterben musste, ohne dass alles getan wird, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen“, so Papke. „Aus meiner Sicht ergeben sich aus den bisherigen Ermittlungen derart viele Fragezeichen, dass der Fall Jens Bleck auch parlamentarisch aufgegriffen werden muss. Es ist nicht Aufgabe des Landtags, Straftaten aufzuklären – aber er kann diese Aufklärung einfordern.“ (Wolfgang Kaes)


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Der mysteriöse Tod des Jens Henrik Bleck

06.03.2016 um 23:17
Sehr gut dass sich die Politik einschaltet um Druck auf die Ermittlungsbehörden auszuüben, man sollte den Fall auch an eine andere Kripo übertragen, welche die Indizien u. Zeugenaussagen neu bewertet u. die bisherigen Zeugen massiv unter Druck setzt.
KonradTönz1 schrieb:Da in diesem Fall noch nicht einmal klar ist ob es überhaupt Täter gibt, trifft die Spitze gegen mich komplett ins Leere.
Es ist sehr wahrscheinlich dass es sich bei den beiden - ganz offiziell - Tatverdächtigen auch um die Täter handelt, die Indizien sprechen eine klare Sprache, ein äußerst geringer Restzweifel bleibt weil die Zeugin weiterhin nicht die Wahrheit sagt bzw. diese verdrängt. Außerdem war diese Spitze genereller Natur u. es ist unverständlich warum du dich an diesem Thread beteiligst wenn du den Anwalt der Tatverdächtigen spielen willst, das ist ein Affront ggü. JHB's Angehörigen.


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07.03.2016 um 07:39
nightshade2000 schrieb:Außerdem war diese Spitze genereller Natur u. es ist unverständlich warum du dich an diesem Thread beteiligst wenn du den Anwalt der Tatverdächtigen spielen willst, das ist ein Affront ggü. JHB's Angehörigen.
Achso durften in diesem Thread nur Leute mitdiskutieren die die Meinung der Blecks unkritisch übernehmen? Das wusste ich nicht, erklärt aber Einiges.


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08.03.2016 um 15:31
KonradTönz1 schrieb:Achso durften in diesem Thread nur Leute mitdiskutieren die die Meinung der Blecks unkritisch übernehmen?
Den seichten Sarkasmus darfst du dir sparen. Würdest du wenigstens argumentieren, aber du provozierst lediglich unsachlich ohne die handfesten Indizien zu berücksichtigen. Daher darfst du dich nicht wundern wenn mal Spitzen zurückkommen.


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Der mysteriöse Tod des Jens Henrik Bleck

08.03.2016 um 15:44
nightshade2000 schrieb: Würdest du wenigstens argumentieren, aber du provozierst lediglich unsachlich ohne die handfesten Indizien zu berücksichtigen.
Ist es das was du unter sachlichem argumentieren verstehst:
nightshade2000 schrieb:Waschlappen-Justiz eben, denn die Indizienlage ist eindeutig. Aber scheinbar ist man mit 2 Proleten u. einem jungen Mädchen bereits überfordert.
Oder das:
nightshade2000 schrieb:Außerdem war diese Spitze genereller Natur u. es ist unverständlich warum du dich an diesem Thread beteiligst wenn du den Anwalt der Tatverdächtigen spielen willst, das ist ein Affront ggü. JHB's Angehörigen.
Wenn ja , scheinst du billige Polemik mit sachlicher Argumentation zu verwechseln.

Nenne mir doch bitte mal stichwortartig die "handfesten Indizien" die belegen, dass die 3 für J.H.Blecks Tod verantwortlich sind. Dann können wir ja sachlich darüber diskutieren, ich bin da gerne bereit dazu.


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Der mysteriöse Tod des Jens Henrik Bleck

08.03.2016 um 16:03
Wer auf die Internetseite des NRW Landtages, Rechtsausschuss und morgige Sitzung geht und dann die Tagesordnung aufruft, findet den TOP 12 "Sachstand strafrechtlicher Ermittlungen im Todesfall des Bonner Studenten Jens Bleck" mit der Vorlage 16/3773.
Habe es leider nicht geschafft sie zu verlinken.
Sollte jeder mal gelesen habe. Einiges war für mich neu.


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08.03.2016 um 17:09
Seefahrer schrieb:Habe es leider nicht geschafft sie zu verlinken.
Sollte jeder mal gelesen habe. Einiges war für mich neu.
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.1/Tagesordnungen/WP16/1600/E16-1606.jsp

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?typ=P&Id=MMV16/3773&quelle=alle&wm=1&action=anzeigen


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08.03.2016 um 17:36
@Carietta
Danke für Deine Unterstützung,


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09.03.2016 um 22:35
Danke für die Links.

Punkte die auffallen:

- alle Strafanzeigen wegen unterlassener Hilfeleistung wurden eingestellt
- der Vermerk aus dem Telefonat (22.11.13) mit der Zeugin, dass einer der Tatverdächtigen bereits zuvor Kontakt mit JB hatte, wurde erst sehr spät weitergeleitet, wodurch die Verdächtigen erst mit der zweiten Aussage (21.10.2014, Reaktion auf Kaes-Artikel) der Zeugin in den Fokus der Ermittlungen gerieten
- die Telefone der Verdächtigen wurden abgehört, aber erst im Nov. 2014, fast ein Jahr später, natürlich zu spät um etwas brauchbares zu bekommen
- die Zeugin gab später zu, dass sie bereits vor ihrer ersten Vernehmung (22.11.13) von einem der Verdächtigen beeinflusst wurde
- die Zeugin hat ihrem Umfeld, per SMS, mitgeteilt, dass einer der Verdächtigen ihr gedroht habe "sie soll aufpassen was sie der Polizei sagt"
- die Zeugin bleibt bei ihrer Aussage das JB vom Steg auf der Inseln ins Wasser sprang, was konsequent der Mantrailer-Spur sowie ihrer ersten Zeugenaussage widerspricht, außerdem stand der Steg laut Wasserstandmessungen zum besagten Zeitpunkt unter Wasser u. war vom Standpunkt der Zeugin nicht einsehbar
- die Tatverdächtigen waren am selben Abend noch in weitere Handgreiflichkeiten verwickelt
- die Staatsanwaltschaft Bonn hat einen Antrag auf richterliche Vernehmung der Brückenzeugin abgelehnt --> hier ist ein Ansatzpunkt um die Zeugin unter Druck zu setzen

Fazit: Brückenzeugin lügt um die Verdächtigen, wahrscheinlich aus Angst u. wegen Drohungen, zu decken

Ansatzpunkt: Vereidigte Zeugenaussage vor Richter mit Androhung aller rechtlichen Konsequenzen als Druckmittel


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10.03.2016 um 15:36
Genau, warum wurde sie nicht vereidigt, warum ist das nicht geschehen ? Es wäre eine letzte Möglichkeit gewesen, vielleicht die Wahrheit zu erfahren. Kann man nicht nachvollziehen, zumal die Sache der Zeugin wohl auch zu schaffen macht. Was sagte denn die Zeugin, als man sie damit konfrontierte, dass sie bei ihrer letzten Angabe den Steg gar nicht gesehen haben kann ?


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10.03.2016 um 16:22
Kuscheljustiz eben, insbesondere ggü. Jugendlichen. Die Vereidigung wird heute nur noch in Ausnahmen angewandt, ein wahrscheinliches Tötungsdelikt scheint dies nichtmal mehr zu begründen...

Eine Vereidigung vor einem Richter mit Rechtsfolgebelehrung (1-15 Jahre Freiheitsstrafe) hat schon so manchen zur Wahrheit bekehrt.

Im Mittelalter wurden als "Rechtsfolge" des Meineids die Zunge o. die Schwurhand abgeschlagen, das hat bestimmt auch für einen gewissen Druck gesorgt, aber ist natürlich nicht mehr zeitgemäß.

Falls die Brückenzeugin mittlerweile 18 Jahre alt ist, stünde einer Vereidigung nichts mehr im Wege.


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KonradTönz1
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11.03.2016 um 06:46
Surimi schrieb:Genau, warum wurde sie nicht vereidigt, warum ist das nicht geschehen ?
Weil ein Eid nicht das Wahrheitsserum, als das es hier verkauft wird. Mal angenommen es ginge hier um Totschlag und das Mädchen wäre beteiligt gewesen. Dann hätte sie nicht den geringsten Nachteil, wenn sie das unter Eid bestreiten würde. Im besten Falle (aus ihrer Sicht) würde die Wahrheit nie herauskommen, dann wäre sie mit dem Verbrechen davongekommen und mit dem Meineid. Schlimmstenfalls würde die Wahrheit herauskommen - dann würde sie sich durch den Meineid auch nicht weiter verschlechtern, weil Totschlag deutlich höher bestraft wird als Meineid und der Meineid deshalb nicht ins Gewicht fallen würde.

Oder um es kurz zu sagen: Wenn man ein schweres Verbrechen begangen hat ist es u.U. von Vorteil, wenn man unter Eid lügt.


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11.03.2016 um 15:25
KonradTönz1 schrieb:Oder um es kurz zu sagen: Wenn man ein schweres Verbrechen begangen hat ist es u.U. von Vorteil, wenn man unter Eid lügt.
Mal davon abgesehen, dass sich die Strafe für den Meineid auf die andere Strafe angerechnet wird u. somit summiert, ein großes WENN in diesem Fall.

Denn die Brückenzeugin war sehr wahrscheinlich nicht an dem Totschlag beteiligt, wenn sie direkt daran beteiligt gewesen wäre, hätte sie sich nicht erst Hinweise auf ihre beiden Bekannten gegeben u. sich ein Jahr später freiwillig (als Reaktion auf den Artikel) nochmal gemeldet sondern die Füße still gehalten. Die Drohungen u. Einflussnahmen des einen Tatverdächtigen sprechen ebenfalls dagegen.

Wie drei Personen gleichzeit jemanden von der Brücke werfen sollen kann ich mir gerade auch nicht vorstellen, dazu genügen zwei, kräftige u. gewaltbereite Männer. Welche auch bereits als Tatverdächtige gehandelt werden, die Brückenzeugin wird u. wurde laut Staatsanwaltschaft nie als Tatverdächtig eingestuft.

Es braucht auch kein "Wahrheitserum" sondern lediglich ein Druckmittel. Wenn die Brückenzeugin vor einem Richter u. Staatsanwalt sitzt u. man sie darüber belehrt, dass sie bei Meineid mit mindestens 1 Jahr bis 15 jahre Freiheitsstrafe zu rechnen hat, überlegt sie es sich zweimal ob sie bei ihrer Geschichte, die nach Mantrailerspur u. Wasserstandsmessung objektiv unmöglich ist, bleibt.

Spätestens hier wird sie spontan abwägen müssen was für sie vorteilhafter ist, die leeren Drohungen von zwei Halbstarken welche bei entsprechender Aussage für längere Zeit im Knast verschwinden oder das Risiko selbst dort für längere Zeit zu landen.


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24.10.2016 um 06:47
Das Verfahren wird wieder aufgenommen:

" [......]Der Ministerialbeamte ist nach der tagelangen Sichtung und Sortierung überzeugt: "Jetzt ist offensichtlich, was unserem Sohn zugestoßen ist." Mehr will er auf Anraten seines Anwalts nicht sagen, um juristisch verwertbaren Ermittlungen nicht vorzugreifen. "Es ist eine Schande, was uns bislang seitens der Behörden zugemutet wurde", sagte Alma Bleck, die Mutter von Jens.[.....]"


http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/Bonner-Staatsanwaltschaft-muss-wieder-ermitteln-article3386452.html


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24.10.2016 um 08:08
@robbyrobsbanks
Das ist doch wirklich nicht mehr feierlich, ich würde es begrüßen wenn eine andere Ermittlungsbehörden den Fall Bleck übernimmt. Wie oft wurde der Fall nun wieder eingestellt, das ist unzumutbar das hier Privatpersonen eingreifen müssen um die Ermittlungen zu gewährleisten.


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24.10.2016 um 10:01
@woertermord
Da hast du Recht.

Was ich mich aber auch frage: Wäre bei Otto Normalbürger das Verfahren auch mehrfach, auf Wunsch wieder aufgenommen worden?
Oder muss man dafür Ministerialbeamter sein?

Und was soll nun genau anders sein? Hat man einen Zeugen?


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