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Anton Tanner - Cham

724 Beiträge, Schlüsselwörter: Rentner, Tschechien, Neukichen B. Hl. Blut, Tanner, Kieswerk, Rattenberg, Cham
bärlapp
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 08:00
@eis..bär
Ich denke, dass es in diesem fall schon der verlust seines umfeldes gewesen waere. Diese firma war sogesehen sein leben. Er wohnte dort und arbeitete dort auch spaeter ohne bezahlung.


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eis..bär
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 08:07
also eher soeine affektive Sache, die man professionell in den griff bekommen hätte, wäre ihm nur etwas mehr Aufmerksamkeit zugekommen und Beobachtung.
Verarmungsängste und -Situationen sind ja eher schleic hende und mitunter sogar latente Angelegenheiten...

Sollte es sich um einen Suizid handeln, sollten wirklich solche Fälle zum Aufrüttelon dienen um prophylaktisch wertrvoll den Menschen ihre Ignoranz mindern. Und dann noch in dörflicher Gegend nehme ich an, nochnichteinmal eine Grosstadt, wo man seinen Nachbarn nie sieht und hört.....


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bärlapp
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 10:31
@eis..bär
Ja, das mit der Ignoranz ist manchmal leichter gesagt als getan. Ich habe zuerst den Arbeitgeber von Anton auch verurteilt, dass er ihn bat. die Zimmer im Firmengebäude zu verlassen und sich eine gemütliche Wohnung zu suchen. Aber als ich mehr darüber nachgedacht habe, konnte ich seine Entscheidung sogar verstehen. Durch das Wohnen auf dem Gelände, hat Anton nach wie vor auf dem Gelände gearbeitet, obwohl er dafür nicht mal mehr bezahlt wurde. Das bedeutet aber gleichzeitig kein Versicherungsschutz, bedeutet Schwarzarbeit. Wenn dann die Betonmischer ein- und ausfahren, könnte Anton schon mal übersehen werden und es hätte etwas passieren können. Dann hätte der AG mal schon ein riesengroßes Problem. Davon Abhalten konnte man ihn aber nur, wenn er nicht mehr auf dem Gelände wohnen würde. Für Anton voraussichtlich ein Weltuntergang, er wurde nicht mehr gebraucht und irgendwie war Arbeit durch seine Rückenprobleme auch nciht mehr möglich. Bei seinen Besuchen auf dem Gelände könnte er dann allerdings bemerkt haben, dass auch seine Kollegen sehr wenig Zeit für ihn hatten. Ein sinnvolles Hobby oder eine andere Arbeit waren durch seine Rückenprobleme aber nicht möglich.
Sicher glaubte er durch eine Operation wieder arbeiten zu können und dann bei der Firma wieder gebraucht zu werden. Wenn das dann noch ein Schlitzohr mitbekommt und dem Anton mehr oder weniger eine Operation in der Tschechei anpreist, ja vll sogar erzählt, selbst dort eine machen lassen zu haben, dann wird der Anton angebissen haben wie bei der Wohnung, die ihm sein Freund empfohlen hat. Selbst hat er anscheinend nicht großartig nach einer anderen Bleibe gesucht. Vll ging er einfach Formalitäten aus dem Weg und wenn es dann noch so aussah, als ob jemand dieses lästige Übel für ihn erledigt, dann war für ihn alles bestens.


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eis..bär
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 10:37
Ja....eine Gradwanderung einer ausgebrannten seele.

Beides, Suizid oder perfides nutzen der Ausgelieferten Person durch Organisiertes Verbrechen wäre mit einer natürlichen Schnittstelle zu verhindern gewesen.....

Aber der bisher von bis dahin vom Anton profitierende Arbeitgeber kannte sich diesbezüglich wohl eher nur computertechnisch aus!


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bärlapp
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 10:41
@eis..bär
eis..bär schrieb:Aber der bisher von bis dahin vom Anton profitierende Arbeitgeber kannte sich diesbezüglich wohl eher nur computertechnisch aus!
Hierzu habe ich meine Meinung oben ausführlich erklärt.

Ausserdem kann sich ein Arbeitgeber nicht um das Seelenwohl eines jeden Arbeiters kümmern. Dazu war dieser Betrieb auch wieder viel zu groß.

Verantwortlich für sein Seelenwohl ist in erster Linie mal jeder Einzelne für sich selbst. Aber vll war der Anton auch kein Typ Mensch, dem es ausserhalb der Firma gelang, Kontakte zu knüpfen. Ein wirklich enges Verhältnis fehlte ja anscheinend sogar zu seinem Stiefbruder. Vll hat der Anton auch viele private Kontakte durch sein Leben für die Firma verloren.


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 10:44
Leider habe ich kaum psychologische Kenntnisse, aber der Entschluss sich wirklich operieren zu lassen, fällt mit dem Umzug zusammen, wodurch er seine Ersatzfamilie verloren hat.

Danach ist er immer wieder mal zum Betriebsgelände gefahren, aber er wird gemerkt haben, dass man keine Zeit mehr für ihn übrig hat. Schließlich kommt dann noch der Advent, eine Zeit der Familie.

Das spricht für mich wiederum für Selbstmord. Ich verstehe nicht, warum sich jemand die Mühe machen sollte, den Mann monatelang immer wieder mal zu bequatschen. Da steht Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis. Millionär war er bestimmt nicht.

Vielleicht hat er einfach vor einem Jahr mal aufgeschnappt, dass sich einer der Kollegen jn CZ operieren ließ oder auf Kur dort war, und hat sich das als Option im Hinterkopf behalten.

Dass er mit dem Bus von Janahof nach Untertraubenbach gefahren ist, halte ich für so unwahrscheinlich nicht. Den Steinbruch wird er gekannt haben und er würde dann da liegen, wo er am liebsten war,


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eis..bär
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 10:47
Wußte nicht daß es sich um eine grosse Firma handelt, aber dennoch war er doch wohl anders als eiíner von vielen Angestellten, oder wohnten die alle da??

Naja und klar ist jeder für sich selber verantwortlich aber bei einem sozialen wesen "Mensch" sollte es doch möglich sein ihm eigene leider verloren gegangene Attribute zu diskutieren by the way.....

Mangels sozialer Kontrolle passiert es immer und immer wieder.....soll das denn so bleiben oder wollen wir langsam aber sicher mal auf die entarteten Eigenschaften eingehen ohne Entschuldigungen zu suchen...bitte nicht persönlich nehmen......aber wie4 sonst soll sich nährboden von Tätern austrocknen lassen?

Oder eben suizidale Absichten erkennen lassen....oder noch schlimmer...daß aus Sonderlingen Täter werden können?

Daß er nochnichtmal zu seinem stiefbruder kontakt pflegte heisst in der heutigen zeit doch Garnichts.
Selbst blut ist doch nicht mehr dicker...


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bärlapp
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 10:56
@marschi
marschi schrieb:Dass er mit dem Bus von Janahof nach Untertraubenbach gefahren ist, halte ich für so unwahrscheinlich nicht. Den Steinbruch wird er gekannt haben und er würde dann da liegen, wo er am liebsten war,
Ich auch nicht, ziehe ich immer noch in Erwägung. Was mir auch gerade durch den Kopf schießt. Wir kennen den Anton nicht. Vll war er wirklich so naiv, einfach nach Tschechien zu fahren und zu glauben, dass er dort nur in einem Krankenhaus zu erscheinen braucht und dann wird das gemacht. Als das dann leider nciht so war, schämte er sich nach Hause zu fahren und davon zu erzählen, sondern wählte irgendeine andere Variante.


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 13:22
@eis..bär
Ich denke, wenn jemand das wirklich durchziehen will lässt diese Person sich nur schwer abhalten. Allgemein geht es bei er Suizidprophylaxe hauptsächlich darum Gesprächsangebote zu machen und eine Beziehung aufzubauen. Wenn jemand eher einzelgängerisch ist und kaum enge Sozialkontakte hat wirds glaub ich schwierig.


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eis..bär
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 13:24
@Ilyana
ne...auch da wird's mit vereinten Kräften jemanden geben zu dem er vertrauen gefasst hätte..
aber es ist wohl noch nicht die zeit....es wird keine investiert da jeder mit sich selber beschäftigt ist bei sich alleine zu graben und es nicht anders gewohnt ist oder gelernt hat....ich sagte es ja...entartet sind menschlcihe anlagen wie den schwächeren in schutz zu nehmen....es hat sich verkehrt.


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 13:26
Ich frage mich nur wenn er auf Betrüger reingefallen ist, wieso hat er die ganze Sache nicht hinterfragt besonders da ja sein Freund immer fragen dazu stellte. Das er auch nicht mal im letzten Moment vor der [fahrt nach Tschechien] das Kennzeichen des Autos das ihn abholte aufgeschrieben hat.


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 13:28
War bei A. so viel zu holen, dass sich so ein Betrug lohnt?


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 13:29
Für mich kommt die Variante OP In Tschechien nicht in Frage. Das ist auf keinen Fall passiert.
Es ist nicht so, dass in D jemand auf eine Bandscheiben OP zwei Jahre warten muss. Die Aufnahmezeiten in den Kliniken in Bayern liegen je nach Schwere der Erkrankung und der Bereitschaft ggf. ein paar km in eine Klinik zu fahren bei maximal 8 -16 Wochen!! Das einzige was er dann zahlen muss ist die Krankenhauszuzahlung und ggf. die Zuzahlung für eine anschließende Reha!

Das alles ist immernoch 1000 mal günstiger als sich im Ausland operieren lassen und sich anschließend mit der Krankenkasse über die Erstattung der deutschen Kassensätze zu streiten.

Ich ziehe auch die Möglichkeit mit den Organen überhaupt nicht in Betracht. Das kann ich mir beim Beste Willen nicht vorstellen.

Für mich wirkt es eher wie ein gut vorbereiter Suizid mit dem Willen dahinter dass der Suizid niemandem Kummer oder Arbeit bereitet.
Dafür sprechen das "verabschieden", die ganze Organisation im Vorfeld...


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eis..bär
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 13:30
innere angst oder unwohl oder ahnungsgefühle sind zu schwach oder werden geschickt von Tätern übergangen durch Verwirrung oder Ablenkung....kiennt man doch


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 13:50
Also ich gehe hier ach von einem Suizid aus. Und wenn dieser gut vorbereitet war, bedeutet es ja auch, dass er den Entschluss nicht von heute auf morgen gefasst hat. Solche Leute sind dann wirklich nur sehr schwer davon abzuhalten.

Mit Bandscheiben-OPs o.ä. kenn ich mich überhaupt nicht aus, aber ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass man da lo lange warten muss. Zahnbehandlungen lohnen sich im Ausland, aber Bandscheiben zahlt ja die Kasse. :-)


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eis..bär
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 14:05
@Ilyana
persönlich bin ich der Meinung dass das gebiet des suizides zu gross ist um sagen zu können, daß ausschliesslich jeder gut vorbereitet und sich niemand vorher mitteilt.
Das Gebiet der depressiven Persönlichkeitsstruktur ist sehr groß und vieles wird wie mit allen anderen dingen auch in Schubladen sortiert.

Aber ja, der Fall erscheint mir auch so gelagert daß eine scheinbare ausweglose Situation den Herrn hat sich noch mehr zurückziehen lassen...bis hin zur Selbsttötung.


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 14:11
@eis..bär
Trickbetrüger gehen in der Regel sehr schnell und situativ vor. Mir ist bisher kein Fall bekannt, indem eine so lange und aufwendige Vorlaufphase bis zum eigentlichen Betrug zum Einsatz kommt. Vielleicht könntest Du ja mal ein Beispiel nennen?

@all
M.m.n. hat er sich mit Sterbebegleitern getroffen und ist dann z.B. zum Sterben in die Schweiz oder nach Benelux. Übrigens muss man nicht unbedingt Sterbenskrank sein, um Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.
Hier mal ein paar Links zum Thema:

http://www.exit.ch/startseite/
http://www.dignitas.ch
http://www.faz.net/aktuell/politik/sterbehilfe-niederlande-erlauben-toetung-auf-verlangen-123296.html
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/niederlande-bei-anruf-kommt-ein-mobiles-sterbehilfe-team/6257910.html
http://www.stern.de/panorama/sterbehilfe-in-wuerde-sterben-577032.html


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 14:16
@eis..bär
Da fällt mir selbst gerade ein, dass es schon Fälle von privaten Pflegekräften oder Berufsbetreuern gab, die es langfristig nur auf das Erbe abgesehen hatten (Erbschleicher). Aber das war bei Anton Thanner ja nicht der Fall.


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eis..bär
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 14:17
@Schimpanski
Nein da muß ich mcih in der Ausdrucksweise korrigieren. Situativ, klar, gehen sie vor wenn sie nur riechen daß ein Mensch unsicher ist und sie manipulativ tätig werden können....es kann sich entwickeln sozusagen und daß am besten schnell, schon klar.

Mit lange meinte ich die depressive Persönlichkeitsstruktur. Es kann Jahre bis Jahrzehnte in einem Menschen latent bis kaum sichtbar bzw spürbar, bevor entweder Transparenz zur Heilung führt oder aber eine Verschlimmerung, ergo meint eine Chronifizierung auftritt die in eine wirkliche Depression führt mit allen klassischen Symptomen. Aber auch schon vorher ist die Gefahr einer suizidalen latent gegeben und kann ausgelöst werden. Das war mit grossem Gebiet gemeint.


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eis..bär
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 14:24
@Schimpanski
Vielleicht rückte man ihm mit einem vorschlag auf die Pelle und er verschloss sich mehr als zuvor.


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