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Anton Tanner - Cham

724 Beiträge, Schlüsselwörter: Rentner, Tschechien, Rattenberg, Cham, Neukichen B. Hl. Blut, Tanner, Kieswerk

Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 14:45
Sterbehilfe habe ich auch in Betracht gezogen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er in der Fremde sterben und beerdigt werden wollte. Dafür scheint er mir nicht der Typ zu sein.

Ich frage mich, wo der Mann liegen könnte, wenn er Suizid begangen hat. Den Steinbruch Untertraubenbach und nahe Umgebung habe ich ja schon ins Spiel gebracht, aber von Janahof aus wird man mit dem Bus auch in andere Richtungen fahren können.


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Anna2014
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 16:09
Nevis30 schrieb:

Nochmal zu der Sache, dass Herr Thanner vielleicht nicht wollte, dass andere wissen, dass er beabsichtigt, sich umzubringen...
Ich glaube, man muss hier immer gucken, in welchem Umfeld der jeweilige Mensch gelebt hat. Herr Thanner kommt aus Bayern, dort sind die Menschen generell seeeehr katholisch. Und in diesem religiösen Umfeld gilt Suizid als sehr verpöhnt, ja als Schmach!
Ich selbst habe mal in Bayern in einer kleinen Gemeinde gelebt, dort hatte sich auch mal eine ältere Dame das Leben genommen, was bei der Bevölkerung auf grosse Unverständnis gestossen ist: "Jo mei, Gott gibt es und Gott nimmts, das Leben!"
Daher kann ich mir schon gut vorstellen, dass Anton Thanner nicht wollte, dass sein Umfeld von seinem (eventuellen) Suizid erfährt.
Ich komme auch aus Bayern (Land) und gerade bei der älteren Generation ist Suizid eines Angehörigen das Schlimmste was geschehen kann. Trotz des starken christlichen Glaubens kommt es aber immer wieder vor. Dann werden oft von den Angehörigen die mysteriösesten Krankheiten ausgedacht, damit einerseits der Verstorbene ein christliches Begräbnis bekommt und das andererseits keine Schande/Gerede über die Familie kommt.
Ichkann mir gut vorstellen dass falls Toni tatsächlich Suizid begangen hat, er der Familie keine Unannehmlichkeiten bereiten wollte und sich deshalb diese Geschichte ausgedacht haben könnte


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Anna2014
ehemaliges Mitglied

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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 16:24
bärlapp schrieb:
@eis..bär
Ich denke, dass es in diesem fall schon der verlust seines umfeldes gewesen waere. Diese firma war sogesehen sein leben. Er wohnte dort und arbeitete dort auch spaeter ohne bezahlung.
Ich kann nach näherer Überlegung der Firma auch keinen Vorwurf machen. Es war für die Kollegen mit Sicherheit nicht einfach zuzusehen, wie Tonis Kreuzschmerzen immer unerträglicher wurden, er aber trotzdem unentgeltlich weiterarbeitete und sich nicht schonte. Sie meinten es sicherlich nur gut mit seiner Gesundheit und aus versicherungstechnischen Gründen ist es auch ein NoGo jemand Erkrankten noch unentgeltlich unversichert weiterarbeiten zu lassen.

Auch der Familie mache ich keinen Vorwurf, das gibt es ganz oft auf dembayerischen Land dass man nicht so enge Binnzdungen zu Verwandten hat. Trotzdem hält man im Fall der Fälle zueinander. Und man ist auchnicht zerstritten. Man sieht sich eben an allen hohen katholischen Feiertagen. Also ich kenne einige solcher Fälle.


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 16:28
Wenn es ein Suizid gewesen sein sollte, dann kann ich mir ebenfalls vorstellen, daß Herr Thanner niemandem zur Last fallen wollte und seine Spuren "verwischen" wollte.
Da könnte auch Scham eine Rolle spielen, sich ausgemustert fühlen ect.
Ich glaube sogar, daß so etwas losgelöst vom christlichen Glauben sein und vieles auf dem früheren Vorurteil beruhen kann, daß bei jemandem, der sich selbst tötet "irgendwas nicht stimmen kann".

Es ist halt schade, daß die offizielle Vermisstenanzeige erst so spät erstattet wurde, da ich denke, zeitnah hätten sich sicherlich Zeugen finden können, die Beobachtungen auf dem Parkplatz in Cham gemacht haben.
Auch, wenn es während der Weihnachtsfeiertage war, so ist doch meist kurz vor und nach Weihnachten viel Betrieb.


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bärlapp
Diskussionsleiter
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 18:31
@Anna2014
Anna2014 schrieb:Dann werden oft von den Angehörigen die mysteriösesten Krankheiten ausgedacht, damit einerseits der Verstorbene ein christliches Begräbnis bekommt und das andererseits keine Schande/Gerede über die Familie kommt.
Auch der Familie mache ich keinen Vorwurf, das gibt es ganz oft auf dembayerischen Land dass man nicht so enge Binndungen zu Verwandten hat.
Also Anna ich weiß nicht, von welchem TEil aus Bayern du kommst und vor allem wie hinterwäldlerisch du es darstellst. Wir leben genauso wie alle Deutschen nicht im Mittelalter und ein christliches Begräbnis bekommt doch längst schon jeder Selbstmörder, zumindest in Bayern. Vll ist es aber ausserhalb von Bayern noch üblich, dass ein Selbstmörder ausserhalb der Kirchenmauer beerdigt wird, ich weiß es nicht.
Was den Kontakt zu Verwandten betrifft, das hat doch jetzt wirklich nichts mit dem Bundesland zu tun, sondern einzig allein mit dem Verhältnis innerhalb der Familie.
Da ich nicht weiß, wie christlich Anton war und ob für ihn ein Selbstmord eine Schande gewesen wäre, kann ich nicht beurteilen, ob er tatsächlich wegen einem geplanten Suizid so einen Aufwand betrieben hätte. Aber vll wollte er vor seinem Suizid der Familie erklären, weshalb er seine Habseligkeiten bei ihnen abgibt und deshalb die Erfindung dieser OP, wobei ich persönlich weder einen Suizid, noch einen Trickbetrüger ausschließe. Es ist ja egal, ob er durch die OP in Tschechien Vorteile oder Nachteile gehabt hätte. Tatsache wäre gewesen, dass ihm so ein Trickbetrüger alles so schmackhaft erzählt hätte, dass er gar nicht mehr anders gekonnt hätte. Bestimmt hätte Anton einen Barbetrag mitbringen müssen und egal wie hoch der gewesen wäre. GEmordet wurde oft schon für sehr wenig Geld.


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 19:38
@bärlapp
Wie gesagt, an einen Trickbetrüger glaube ich nicht, da die ihre Opfer in der Regel sehr schnell um ihr Geld bringen. Je länger die Durchführung einer Betrügerei, desto höher das Risiko durchschaut zu werden. Es sei denn, dass eine Pflegekraft (Schwarzarbeit) ihn betreute, oder im Haushalt half und ihm dann die Story von Tschechien erzählte.
Generell finde ich die Möglichkeit der Sterbehilfe wesentlich humaner, als dass jemand vom Steinbruch springt oder sich vor den Zug wirft.


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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 19:40
@bärlapp
Ich muss oft schmunzeln, was gerade bei allmy die Mitglieder alles zu wissen scheinen über das reaktionäre, erzkatholische Bayern. Jeder, der nicht so lebt wie es die katholische Kirche will, wird mit der Mistgabel verfolgt und alle treffen sich am Sonntag in der Kirche.

Leute, das war vor 30 Jahren auf den Dörfern noch so, aber heute gibt es höchstens ein paar Fanatiker, die meist alte Leute sind.

Ich habe nie mitbekommen, dass über einen Menschen, der sich das Leben genommen hat, schlecht gesprochen wurde, sondern man fühlte Mitleid für die Angehörigen. Und wenn die Angehörigen ein christliches Begräbnis wollten, dann gab es auch eins.

Bitte messt dem Katholizismus nicht so eine Bedeutung in Bayern bei.


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bärlapp
Diskussionsleiter
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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 22:05
@marschi
Ich finde es auch richtig amüsant. :)
@Schimpanski
Er wohnte nahe an der grenze. Er hatte bestimmt auch mit tschechen kontakt, die ihm darueber erzaehlen haetten koennen. Er erzählte deshalb schon laenger diese op-geschichte, ich denke aber, dass sie erst so richtig aktuell wurde, als er an jemanden geriet, der ihm versprach,gleich alles fuer ihn niet- und nagelfest zu machen.


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marco23523
ehemaliges Mitglied

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Anton Tanner - Cham

22.11.2014 um 22:08
würde mal gerne wissen, ob Herr Thanner als in Kneipen ging, weiß man darüber was?


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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 07:52
Also so wie Thanner beschrieben wird, kann ich mir ein solch aufwändiges Szenario für einen Suizid nur schlecht vorstellen. Ich könnte mir eher denken, dass er auf Betrüger reingefallen ist, wie und wo auch immer.


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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 09:48
Vielleicht hatte er die Hoffnung, nach der OP wieder (in geringem Umfang) weiterarbeiten zu können...


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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 10:35
Es gibt aber wenn ich richtig verstanden habe, keinen Hinweis darauf, dass AT jemals mit irgendeiner tschechischen Klinik in Kontakt getreten ist, darum halte ich diese Geschichte von ihm selbst erfunden. Er benutzte sie, so meine Vermutung, dazu um sein Umfeld verlassen zu können, ohne dass sofort Fahndungsmaßnahmen eingeleitet werden und er so einfach keinen Stress hatte, das durchzuziehen, was er eben vorhatte. Sei es Suizid, wovon ich selbst am ehesten ausgehe, oder auch ein Ausstieg aus der Gesellschaft, was auch nicht ausgeschlossen werden kann.


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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 10:38
Im Zusammenhang mit seinen Rückenschmerzen würde mich interessieren:
1. Was hat denn sein Hausarzt bei ihm genau diagnostiziert?
2. Hatte der Hausarzt ihn zu einem Spezialisten überwiesen?
3. Welcher Arzt hatte ihm eine OP empfohlen?
4. Warum hatte er sich nicht zeitnah in Deutschland operieren lassen?
5, Hatte er Angst vor einer konventionellen OP?
6. War er überhaupt in ärztlicher Behandlung?


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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 11:13
Und warum musste die angebliche Abholung in Janahof stattfinden an einem belebten Parkplatz?
Neukirchen liegt doch fast an der tschechischen Grenze oder man hätte einen abgelegenen Parkplatz in Furth im Wald als Abholpunkt wählen können, was näher dran ist an Neukirchen.

Das spricht nicht gerade für eine clevere Bande, die ihn ausrauben und verschleppen will.
Nein, das war seine eigene Idee, weil er von dort aus an den Ort kommen konnte, den er für seinen Selbstmord ausgewählt hat.

Er mag nicht der große Denker (gewesen) sein, aber das kann man planen.


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kentderrin
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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 12:17
Anton lebt mittlerweile als Obdachloser.
Viele Zeugen wollen den vermissten Anton Thanner im Großraum Frankfurt/Main, München, Oberbayern, Bonn beziehungsweise Baden-Württemberg zumeist im Obdachlosenmilieu gesehen haben.

Spuren, die nach Tschechien führen, haben sich demnach bislang nicht ergeben.


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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 12:21
@kentderrin
kentderrin schrieb:Viele Zeugen wollen den vermissten Anton Thanner im Großraum Frankfurt/Main, München, Oberbayern, Bonn beziehungsweise Baden-Württemberg zumeist im Obdachlosenmilieu gesehen haben.
Das liegt vielleicht daran, daß er etwas "rustikal" aussieht.
Vom Typ her dürfte man in jeder deutschen Stadt auf mindenstens
einen "Berber" treffen, von dem man sagen könnte, das sei AT.

Woher hast Du denn diese Informationen mit den Zeugen?
Hast du da Zeitungsberichte oder mal einen Link dazu?


Post editiert.


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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 12:23
@inci2
Schau mal hier: http://www.nordbayern.de/region/nach-aktenzeichen-xy-hinweise-zu-anton-thanner-eingegangen-1.4022797
Das liegt vielleicht daran, daß er etwas "rustikal" aussieht.
Vom Typ her dürfte man in jeder deutschen Stadt mindenstens
einen Berber, von dem man sagen würde, das sei AT.
Das denke ich auch.


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Granola
ehemaliges Mitglied

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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 12:23
Ihr redet alle von einem geplanten Selbstmord und denkt nicht weiter :-)
Wie sollte er sich denn seinen Tod gestaltet haben?
Aufhängen ? Mit Tabletten? Vor die Bahn werfen ?
Man hätte ihn längst gefunden!
Der Aufforderung seines Freundes ,diesen Zettel mit der Autonr. zu hinterlassern ist er auch nicht nachgekommen.
Vergessen? Nein, glaube ich nicht.
Warum sollten Verbrecher oder Betrüger ihr kriminelles Spiel ausgerechnet an diesem belebten Parkplatz betreiben.
Frage wäre ob das Auto wirklich dort zur Abholung bereit stand?
War der Autoschlüssel auch WIRKLICH der Ersatzschlüssel?
Warum war es AT so unglaublich wichtig .dass sein Auto zum Bruder gefahren wurde vom Freund und warum hat er nicht einfach seinem Bruder diesen Auftrag erteilt.
Fragen über Fragen und alles sehr mysteriös.
Glaube diese Geschichte nicht, klingt sehr konstruiert und ausgedacht.


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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 12:32
@Türkis

Danke für den Link.

Da wird auch wieder der "Waldmensch" erwähnt. Aber war
hier nicht vor ein paar Seiten zu lesen, daß dieser "Waldmensch"
längst geschnappt sei?


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kentderrin
ehemaliges Mitglied

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Anton Tanner - Cham

23.11.2014 um 12:37
Anton wurde bereits nach 6 Tagen von seinem Freund als Vermisst gemeldet.

Der Freund von Anton hatte sich am 27. Dezember 2013 bei der Polizei Cham gemeldet und ihn als vermisst gemeldet.


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