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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

16.705 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.08.2026 um 19:03
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:aber wenn es dieses "wasauchimmer" gab und die Ermittler es kennen, warum sucht man dann mit viel Aufwand nach einem Täter, wenn sie sich doch wegen "wasauchimmer" umgebracht hat?
Also ich habe jetzt nicht den Eindruck, dass dieser Fall noch höchste Relevanz hat.
Aber es kann ja sein, dass mir der „viel Aufwand nach einem Täter“, von dem Du schreibst, entgangen ist. Mag durchaus sein, dass der Fall Ameis in der Lokal- oder Regionalpresse um Koblenz herum ab und zu noch Erwähnung findet, aber im Internet konnte ich schon lange nichts Neues dazu mehr finden.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.08.2026 um 19:14
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Aber es kann ja sein, dass mir der „viel Aufwand nach einem Täter“, von dem Du schreibst, entgangen ist.
Nun, wenn es sowas, wie das von Dir angenommene Szenario gab, warum hat man dann überhaupt je eine SOKO gegründet, sich an die Öffentlichkeit gewandt, Schilder im Wald aufgestellt? Das wäre alles nicht nötig gewesen, wenn sie sich umgebracht hat, weil der Bruder ihr "wasuachimmer" erzählt hat.

Dass sich in den letzten Jahren nichts mehr getan hat, kann auch einen ganz einfachen Grund haben: Alles abgearbeitet, alle Spuren im Sande verlaufen. Was soll man dann machen? Zehn Leute für eine SOKO abstellen, die einmal am Tag die Aktenordner von links nach rechts im Regal schieben, nur damit man sagen kann, man ermittelt?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.08.2026 um 19:41
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nun, wenn es sowas, wie das von Dir angenommene Szenario gab, warum hat man dann überhaupt je eine SOKO gegründet, sich an die Öffentlichkeit gewandt, Schilder im Wald aufgestellt? Das wäre alles nicht nötig gewesen, wenn sie sich umgebracht hat, weil der Bruder ihr "wasuachimmer" erzählt hat.
Es geht um die Annahme der Plausibilität eines Suizids als einer Möglichkeit unter anderen, nicht um die Behauptung, es habe sich unbedingt um einen solchen gehandelt. Die hat hier niemand aufgestellt.

So schwierig ist es doch nicht, das auseinanderzuhalten.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.08.2026 um 20:52
Bei der Diskussion "Suizid oder Tötungsdelikt" sei an den Text auf dem Schild in der Nähe des Leichenfundorts erinnert, das die Kriminaldirektion Koblenz dort aufstellen ließ. Da steht als Überschrift ohne Wenn und Aber: "Gewaltverbrechen an Birgit Ameis", und auch im Folgenden wird mit keiner Silbe an so einem Verbrechen gezweifelt und Suizid in Erwägung gezogen. So schreibt niemand, der sich nicht sicher ist.
(Foto von mir).
Genau das gleich auf der anderen Hinweistafel am Kistenfundort (Bild 91 hier im Thread).


SchildOriginal anzeigen (0,8 MB)


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

22.08.2026 um 21:09
Zitat von SchlafwandlerSchlafwandler schrieb:Es geht um die Annahme der Plausibilität eines Suizids als einer Möglichkeit unter anderen, nicht um die Behauptung, es habe sich unbedingt um einen solchen gehandelt.
Es scheint aber schwierig zu sein, meinen Beiträge zu lesen, darüber nachzudenken und dann zu antworten (in dieser Reihenfolge).

Ich habe mich nur zu dem von @Bundesferkel angenommenen Szenario (=es gab irgendetwas, das BA zum Suizid getrieben hat und die Ermittler wissen das, veröffentlichen es aber nicht) geäußert und dabei die Meinung vertreten, dass dieses Szenario unlogisch ist und sich nicht mit dem vereinbaren lässt, was wir wissen. Weil es eben Quatsch wäre, zu fahnden, wenn man egentlich weiß, dass es sich um einen Suizid gehandelt hat.

Wenn Du das anders siehst, dann her mit den Argumenten, ich bin gespannt. Mir aber Dinge zu unterstellen, die ich gar nicht geschrieben habe, bringt dagegen nicht viel.


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23.08.2026 um 09:04
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Da steht als Überschrift ohne Wenn und Aber: "Gewaltverbrechen an Birgit Ameis", und auch im Folgenden wird mit keiner Silbe an so einem Verbrechen gezweifelt und Suizid in Erwägung gezogen. So schreibt niemand, der sich nicht sicher ist.
Das ist richtig. Die Behörden scheinen zu einer begründeten Bewertung gekommen zu sein, den Fall als ungeklärtes Verbrechen einzustufen.

Diese Einstufung muss aber, so denke ich jedenfalls, nicht mit absoluter Sicherheit erfolgt sein.
Schließlich war auch von den ermittelnden Behörden niemand beim Tod von Frau Ameis dabei. Man konnte sich also nur aufgrund von Indizien ein Gesamtbild machen und daraus seine Schlüsse ziehen.
Insbesondere Schlussfolgerungen aus dem späten "Knochenfund" nach erst fünfeinhalb Jahren dürften nur noch unter Unsicherheit möglich gewesen sein
Zitat von KieliusKielius schrieb:gehe ich persönlich davon aus, dass auch die Experten sich nicht zu 100% sicher sind, dass Frau Ameis Opfer eines Verbrechens wurde, sondern dass sie nur seit der Untersuchung der sterblichen Überrreste und der Auffindesituation mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Verbrechen mutmaßen.
Die nebulöse Begründung der Behörden, "man habe bei den sterblichen Überresten von Frau Ameis Gegenstände gefunden, die sich einem mutmaßlichen Täter zuordnen ließen", lässt in meinen Augen erhebliche Zweifel offen, dass man eindeutige Beweise für ein Tötungsverbrechen besitzt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

23.08.2026 um 09:30
Zitat von KieliusKielius schrieb:Die nebulöse Begründung der Behörden, "man habe bei den sterblichen Überresten von Frau Ameis Gegenstände gefunden, die sich einem mutmaßlichen Täter zuordnen ließen", lässt in meinen Augen erhebliche Zweifel offen, dass man eindeutige Beweise für ein Tötungsverbrechen besitzt.
"Mutmaßliche Täter" sind im Sprachgebrauch ja meist konkrete Personen, deren Täterschaft mehr oder weniger klar ist, die aber nicht uneingeschränkt als "Täter" bezeichnet werden dürfen, wegen der Unschuldsvermutung.

Was den Herrn Oberstaatsanwalt im zitierten Zusammenhang bewogen hat, dem Täter ein "mutmaßlich" voranzustellen, was ja hier zu einiger Verwirrung führt, erscheint mir keineswegs eindeutig.

Entweder ein Automatismus, da er es in der Rolle des Staatsanwalts wohl idR mit noch nicht rechtskräftig verurteilten, und damit "mutmaßlichen" Tätern zu tun hat - oder aber, wie hier von einigen interpretiert, weil die Existenz eines Täters nicht zweifelsfrei feststeht.

Ich finde es schon etwas steil, nach über zehn Jahren und über achthundert Seiten Diskussion nunmehr davon auszugehen, dass es sich im Fall Ameis um einen kompliziert inszenierten Fall der Selbsttötung handelt, der Heerscharen von Polizisten und auch Foristen gefoppt und in die Irre geführt hat.

Polemisch ausgedrückt: Es hat etwas von alternativer Realität, in der man zur Steuergeldeinsparung jeden ungelösten Cold Case, der nicht durch drei Schüsse in den Rücken als Mord qualifiziert ist, als Suizid zu den Akten legen könnte.

Ich persönlich gehe weiterhin von einem Gewaltverbrechen aus.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

23.08.2026 um 10:32
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:"Mutmaßliche Täter" sind im Sprachgebrauch ja meist konkrete Personen, deren Täterschaft mehr oder weniger klar ist, die aber nicht uneingeschränkt als "Täter" bezeichnet werden dürfen, wegen der Unschuldsvermutung.
Dafür dass die Ermittler im Fall Birgit Ameis bereits eine konkrete Person als Täter im Visier haben könnten, sehe ich in diesem Fall überhaupt keine Anhaltspunkte.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich finde es schon etwas steil, nach über zehn Jahren und über achthundert Seiten Diskussion nunmehr davon auszugehen, dass es sich im Fall Ameis um einen kompliziert inszenierten Fall der Selbsttötung handelt, der Heerscharen von Polizisten und auch Foristen gefoppt und in die Irre geführt hat.
Falls du dich auf meine Einschätzungen beziehen solltest, dann hast du mich möglicherweise missverstanden.

Ich gehe nicht von einem Suizid aus, der als Verbrechen inszeniert wurde.
Ich halte lediglich einen Suizid für möglich, obwohl die Ermittler offenbar nach bestem Wissen und Gewissen zu der Bewertung gekommen sind, dass Frau Ameis Opfer eines Verbrechens wurde.

Ich denke, dass es bei der Bewertung dieses Falles nicht nur schwarz (eindeutiges Verbrechen) oder weiß (eindeutiger Suizid) gibt, sondern dass mangels eindeutiger Beweise die Wahrheit in diesem Fall irgendwo dazwischen liegt.

Die Liegezeit im Freien war mit fünfeinhalb Jahren einfach zu lang, als dass man bei der Bergung der sterblichen Überreste entdeckte Gegenstände mit absoluter Sicherheit einem mutmaßlichen Täter hätte zuordnen können.

Da die Gegenstände nicht benannt wurden, können wir leider nur spekulieren, was genau gefunden wurde. Selbst wenn man Reste von Klebeband, Kabelbindern, Stricken oder Plastikfolie gefunden hätte, wären solche Funde aber höchstens Indizien für ein Verbrechen.
Es wären jedoch keine Beweise für ein Verbrechen.

Dass nach fünfeinhalb Jahren ein erkennbar "gefesseltes Skelett" gefunden wurde, dürfte ausgeschlossen sein.
Es dürfte sich nur noch um eine "teilweise verstreute, unvollständige Anhäufung von menschlichen Knochen und dazwischen ein paar nicht verrotteten Resten der Bekleidung so wie die von den Experten einem mutmaßlichen Täter zugeordneten Gegenstände" gehandelt haben, von denen sich nichts mehr in der Anordnung zum Todeszeitpunkt befunden hat.

Der Leichnam war schließlich nicht vergraben, wodurch zumindest die ursprüngliche Anordnung erhalten geblieben wäre, sondern er lag fünfeinhalb Jahre im Freien und war der Witterung, Tierfraß und anderen Einflüssen der Natur ausgesetzt.

Auf dieser Grundlage die sichere (!) Erkenntnis abzuleiten, dass Frau Ameis von jemandem getötet worden sein muss, so behaupte ich, ist nicht möglich.


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23.08.2026 um 12:29
Zitat von KieliusKielius schrieb:Dafür dass die Ermittler im Fall Birgit Ameis bereits eine konkrete Person als Täter im Visier haben könnten, sehe ich in diesem Fall überhaupt keine Anhaltspunkte.
Das denke ich auch. Denn dafür sind die ganzen Fragen, die man der Öffentlichkeit stellt, einfach viel zu unspezifisch. Auch wenn man nicht explizit schreiben wollte, dass man jemandem verdächtigt, wäre doch an den Fragen erkennbar, dass es in eine bestimmte Richtung geht.

Nehmen wir mal an, der Verdächtige wohnt in Hutzelhausen, dann würde man nicht fragen "Wer hat Birgit Ameis auf Wanderungen gesehen?" sondern es würde heißen "Wer hat Birgit Ameis auf Wanderungen, speziell in der Nähe von Hutzelhausen, gesehen?"

Das ist jetzt ein sehr grobes Beispiel, aber es soll ja nur grundsätzlich erklären, was ich meine.

Doch statt dessen ist das alles so offen, dass ich sehr den Eindruck habe, man weiß so gar nicht in welche Richtung das geht.


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23.08.2026 um 12:45
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich finde es schon etwas steil, nach über zehn Jahren und über achthundert Seiten Diskussion nunmehr davon auszugehen, dass es sich im Fall Ameis um einen kompliziert inszenierten Fall der Selbsttötung handelt, der Heerscharen von Polizisten und auch Foristen gefoppt und in die Irre geführt hat.
Von einem kompliziert inzenierten Fall der Selbsttötung konnte ich hier bisher nichts lesen.
Eine Inszenierung setzt den Willen zur Täuschung voraus, die ich hier nicht erkennen kann und bislang auch aus keinem Beitrag herauslesen konnte.


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23.08.2026 um 13:12
Es ist schon manchmal schwierig, sich hier so zu Wort zu melden, dass man dem Sinne nach richtig verstanden wird.

@Bundesferkel Ich meinte, wenn es sich um eine Selbsttötung handeln sollte, wovon ich, wie gesagt nach wie vor nicht ausgehe, dann würde es sich schon um eine Art von Inszenierung handeln; etwa, um den Hinterbliebenen etwas anderes vorzutäuschen, oder vielleicht spät, oder nie, aufgefunden zu werden.

Wer freiwillig aus dem Leben scheiden möchte, könnte das auch an einem anderen Ort und auf andere Weise tun, so dass der Fakt als solcher niemandem Rätsel aufgibt. Hier wurde ja beispielsweise die Familie jahrelang in quälender Ungewissheit gehalten- ob das ggf. beabsichtigt oder einkalkuliert war, vermag ich nicht zu beurteilen.

@Kielius Ich wollte darauf hinaus, dass der OStA sich einfach versprochen haben könnte, da er es beruflich (Staatsanwaltschaft als Herrin des Ermittlungsverfahrens) eben oft mit "mutmaßlichen" Tätern zu tun hat.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

23.08.2026 um 13:32
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Wer freiwillig aus dem Leben scheiden möchte, könnte das auch an einem anderen Ort und auf andere Weise tun, so dass der Fakt als solcher niemandem Rätsel aufgibt. Hier wurde ja beispielsweise die Familie jahrelang in quälender Ungewissheit gehalten- ob das ggf. beabsichtigt oder einkalkuliert war, vermag ich nicht zu beurteilen.
Sagen wir mal so (und das sind jetzt rein theoretische Überlegungen, die ich nicht auf diesen Fall übertragen möchte!): Ich kann mir schon vorstellen, dass man Dinge arrangiert, wenn man Schluss machen möchte. Dazu gehört für mich z. B. es an einem Ort zu tun, an dem man sicher sein kann, nicht von Angehörigen gefunden zu werden, weil man denen das ersparen möchte.

Oder es so anzulegen, dass es auch ein Unfall gewesen sein könnte damit z. B. Angehörige, für die ein Suizid ein Problem ist (religiöse Aspekte aber z. B. auch Schuldgefühle weil man vermeintlich doch etwas hätte merken und helfen müssen) dann einen Ausweg haben- also im Sinne von "damit jemand, der an einen Unfall glauben will, auch dran glauben kann".

Das Gegenteil wäre, dass man jemandem die "Schuld" zuweisen möchte. Also, dass dann jemand glaubt, er sei Schuld am Suizid einer Person
- oder damit die Öffentlichkeit daran glaubt, z. B. "der X hat den Y in den Tod getrieben!"

Nur: Wenn ich sowas mache, dann muss es so eindeutig sein, dass die Botschaft auch verstanden wirrd.

Und das alles sind Dinge, die ich im Fall BA nicht erkennen kann.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

23.08.2026 um 13:33
Wenn Ihr Euch erinnert: Ich hatte damals – ebenfalls hier im Thread beschrieben – einen kleinen Selbstversuch bei Graupel und um die 0 °C gemacht. Ohne Jacke raus. Nach etwa 200 Metern war ich durch und durchgefroren. Gut, mag natürlich an mir liegen. 😉 Vielleicht bin ich einfach nicht für arktische Wanderungen im deutschen Mittelgebirge gebaut.

Aber kommen wir zu der eigentlichen Frage: Warum sollte BA sich ausgerechnet diesen Ort völlig zufällig aussuchen – einen Ort, an dem sich zudem noch diese merkwürdigen Drahtgebinde befinden? Dieser Umstand kommt ja nicht gerade erschwerend hinzu, sondern macht die Geschichte eher noch interessanter.

Bildlich betrachtet soll also Folgendes passiert sein:

BA torkelt mit der Box durch die Gegend, legt sie zunächst in der Nähe des Luisenhäuschens ab, zerlegt sie aus einem nicht näher ersichtlichen Grund in ihre Einzelteile und drapiert diese anschließend auch noch. Aufgrund der Aussage des Oberstaatsanwalts betrachte ich die Box mit dem alten TÜV-Siegel mittlerweile zu 100 % als BA-Eigentum.

Anschließend torkelt BA weitere 2–3 Kilometer durch die Gegend – wohlgemerkt eine Strecke, die sie bereits hinter sich hatte – und verschwindet dann im Dickicht.

Ach ja, sie hat ja noch eine KOMO-Tüte dabei.

Dann nimmt sie dort irgendetwas ein, legt sich hin und bedeckt sich noch mit einem dunklen Stoff o. Ä.

Wäre dort ein Medikament oder Ähnliches gefunden worden, würde die Bewertung natürlich ganz anders aussehen. Auch von einer Trinkflasche wurde meines Wissens nichts berichtet.

Und auch den Mühlenweg-Zeugen würde ich deshalb nicht vorschnell komplett ad acta legen. Der Flugmodus wurde schließlich erst am frühen Nachmittag aktiviert.

Dann wäre da noch die Jacke.

Warum sollte BA für dieses Vorhaben ausgerechnet die Jacke im Auto lassen? Bei 0 °C, Graupel und den entsprechenden Wegstrecken? Aber gleichzeitig nimmt sie – wenn ich mich richtig an die Darstellung bei SAT.1 Gold erinnere – offenbar eine kleine Handtasche mit dem Autoschlüssel mit?

Also: Handy und Geldbörse bleiben im Auto. Den Autoschlüssel nimmt sie mit. Ebenso die Box.

Man muss sich diese Kombination schon einmal bewusst vor Augen führen.

BA kommt morgens ins Apartment, legt sich vor der Fahrt noch einmal hin, duscht, räumt alles weg – um sich dann am frühen Nachmittag selbst das Leben zu nehmen. Dazu parkt sie auch noch rückwärts ein.

Natürlich kann man theoretisch aus nahezu jedem Verhalten im Nachhinein irgendeine Suizid-Theorie konstruieren. Die entscheidende Frage ist aber doch: Wie soll dieser Suizid konkret und schlüssig abgelaufen sein – unter Berücksichtigung der bekannten Gegebenheiten?

Und genau da wird es für mich schwierig.

Es handelt sich eben nicht um einen offensichtlichen Suizid, bei dem man anschließend nur noch über Details diskutiert. Hier wird der Suizid als mögliche Variante eingebracht, obwohl die dazugehörige Handlungskette aus meiner Sicht an mehreren Stellen erklärungsbedürftig ist.

Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Die SoKo Hahn geht deutlich von einem Gewaltverbrechen aus.

Warum?

Weil es offenbar gerade keinen belastbaren Ansatz für einen Suizid gibt.

Und wenn die Suizid-These nur funktioniert, indem man nacheinander zahlreiche ungewöhnliche Entscheidungen voraussetzt – Jacke im Auto, Schlüssel mitgenommen, Handy und Geldbörse zurückgelassen, Box mitgenommen und zerlegt, mehrere Kilometer zurückgelegt, ausgerechnet diesen Ort aufgesucht und sich dort ins Dickicht gelegt –, dann sollte man vielleicht nicht zuerst fragen, warum die Ermittler ein Gewaltverbrechen vermuten.

Sondern eher, warum man hier unbedingt einen Suizid konstruieren möchte bzw es als Option betrachtet, der unter den bekannten Umständen erst einmal ziemlich viel Erklärungshilfe benötigt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

23.08.2026 um 13:39
Ich bin in vielen Punkten Deiner Meinung und glaube auch nicht an einen Suizid - nur eine Sache ist m. E. kein Argument:
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Wäre dort ein Medikament oder Ähnliches gefunden worden, würde die Bewertung natürlich ganz anders aussehen. Auch von einer Trinkflasche wurde meines Wissens nichts berichtet.
Man nimmt ja nicht eine Pille ein und fällt im gleichen Moment tot um. Medikamentenverpackungen oder eine Flasche können weiter entfernt gelegen haben und wurden nie gefunden oder nicht mit BA in Verbindung gebracht.


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23.08.2026 um 13:54
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:@Bundesferkel Ich meinte, wenn es sich um eine Selbsttötung handeln sollte, wovon ich, wie gesagt nach wie vor nicht ausgehe, dann würde es sich schon um eine Art von Inszenierung handeln; etwa, um den Hinterbliebenen etwas anderes vorzutäuschen, oder vielleicht spät, oder nie, aufgefunden zu werden.
Nein. Wenn - ich schreibe ausdrücklich: wenn - es sich um einen Suizid gehandelt haben sollte, dann würde der Ort im Wald zunächst einmal nur verdeutlichen, dass sie dabei allein sein wollte. Das hätte nicht zwingend etwas mit einer Inszenierung zum Zweck einer Täuschung zu tun.

Wir werden diesen Fall hier nicht klären.

Aber in einem Versuch, ein wenig systematisch zu sein, noch einmal zum Ausgangspunkt: Was war das erste, von der Norm (Heimfahrt nach der Schicht am Flughafen) abweichende Ereignis in diesem Fall?

- Es war die Fahrt zu dem nahegelegenen Parkplatz, das Abstellen des Autos auf demselben und das Verlassen des Autos ohne Handy und in einer für einen längeren Aufenthalt im Äußeren auffallend dünnen Kleidung.

- Wenn wir die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchung heranziehen, nachdem keine Spuren im oder am Auto auf eine weitere Person hindeuten, darf man erst einmal annehmen, dass Birgit Ameis selbstbestimmt und ohne fremde Einwirkung (es gab keine Hinweis auf äußere Einflüsse, wie etwa die Handydaten zeigen) auf diesen Parkplatz gefahren ist. Das heißt: Bis dahin hatte sie die Ereignisse unter Kontrollle.

- Die Suizidthese geht davon aus, dass sie während des Tages bis zu ihrem Tod alle Ereignisse unter ihrer Kontrolle hatte. Insofern schreibt sie den Beginn der abweichenden Ereignisse an diesem Tag fort und allein deshalb schadet es nicht, einmal darauf zu schauen. Sie beruht allerdings auf nicht beweisbaren Annahmen.

- Das Problem mit der These der gewaltsamen Tötung ist, dass auf dem bisherigen Kenntnisstand der Öffentlichkeit überhaupt nicht erkennbar ist, wann, wie und durch wen sie an diesem Tag nach dem Abstellen des Autos die Kontrolle über die Ereignisse verloren hat. Unabhängig von dem, was die Ermittlungsbehörden am Leichenfundort entdeckt haben, räumt dies der Leitende Oberstaatsanwalt ja auch ein.

- Diese Orientierungslosigkeit ist höchst bemerkenswert. Die meisten Fremdtötungen werden nach der Statistik von dem Opfer nahestehenden Personen verübt; hier aber wohl nicht. Die Staatsanwaltschaft schließt die Familie aus und auch in ihrem beruflichen Umfeld am Flughafen haben sich offenbar keinerlei Anhaltspunkt ergeben. Nichts schließt auf ein Doppelleben des Opfers, nichts auf Kontakte in kriminelle Milieus.

Warum stand das Auto auf dem Parkplatz? Warum verließ Birgit Ameis für die Witterung eigentlich zu leicht bekleidet und ohne Geldbörse? Die Antwort auf diese beiden Fragen würde das Rätsel möglicherweise lösen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

23.08.2026 um 14:34
Zitat von SchlafwandlerSchlafwandler schrieb:- Wenn wir die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchung heranziehen, nachdem keine Spuren im oder am Auto auf eine weitere Person hindeuten, darf man erst einmal annehmen, dass Birgit Ameis selbstbestimmt und ohne fremde Einwirkung (es gab keine Hinweis auf äußere Einflüsse, wie etwa die Handydaten zeigen) auf diesen Parkplatz gefahren ist. Das heißt: Bis dahin hatte sie die Ereignisse unter Kontrollle.
Grundsätzlich stimme ich Dir zu, aber ich würde nicht sagen wollen, dass die Handydaten irgendwie sicher belegen können, dass man einen fremden Einfluss ausschließen kann. Es soll ja auch Leute geben, die direkt miteinander sprechen und Dinge einfach so verabreden. Und auch jemanden bedrohen oder zu etwas überreden kann man auch ohne Handy.

Eine Verabredung ("Wir treffen uns dann und dann auf dem Parkplatz am Gemeindehaus!") kann auch mündlich getroffen worden sein, ebenso wie eine Drohung ("Wenn Du nicht dann und dann zum Parkplatz kommst, werde ich....").

Und die Person muss ja auch keineswegs mit ihr im Auto gefahren und sein und ihr eine Pistole an den Kopf gehalten haben.


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23.08.2026 um 16:17
Irgendwie verstehe ich die Diskusssion jetzt gerade nicht mehr. Ich sehe tatsächlich das Problem nicht. Die Polizei geht im Falle von Frau Ameis von einem Tötungsdelikt aus. Sie begründet das mit Beobachtungen am Leichenfundort - die sie aber nicht vollständig mit uns teilt. (Täterwissen etc.). Beweisen kann die Polizei ein Tötungsdelikt nicht, was sowohl nachvollziehbar als auch gar nicht so selten ist, wenn der Leichenablageort erst nach vielen Jahren gefunden wird. Sollte uns dieser Mangel an eindeutigen Beweisen jetzt dazu bewegen, die Mordhypothese aufzugeben und die Suizidhypothese anzunehmen? Ich glaube nicht, denn es bleibt ja dabei, dass die Polizei mit all ihrer Erfahrung die Szenerie am Leichenfundort so einschätzte, dass sie von einem Tötungsdelikt ausging und ja auch dann sehr intensiv in diese Richtung ermittelte. Dass sie das jetzt nicht mehr tut, ist einfach der normale Gang der Dinge. Jede Sonderkommission wird irgendwann aufgelöst und jede Ermittlung hat irgendwann ihr natürliches Ende, dann nämlich wenn keine neuen Hinweise mehr kommen und alle alten Hinweise abgearbeitet sind. Der Fall ist "ausermittelt", heißt es dann immer so schön

Auf der anderen Seite kann es doch überhaupt keine Zweifel daran geben, dass es a) ein Suizid gewesen sein muss, wenn es kein Tötungsdelikt war und b) dass das Geschehen, so wie wir es kennen, sehr gut zu einem Suizid passt. Der beste Beweis dafür ist die Tatsache, dass die Polizei ja am Anfang auch von einem Suizid ausging und entsprechend ermittelt hat. (Ich persönlich halte viel von der Berufserfahrung der Polizei). Erst nachdem die Leiche entdeckt worden war, ist die Polizei doch (relativ schnell) von Suizid auf Tötungsdelikt umgestiegen - eben wegen der Beobachtungen am Leichenfundort. Wie gesagt, ich glaube nicht, dass man jetzt die Mordhypothese ablehnen muss, nur weil die Polizei keine BEWEISE für die von ihr bevorzugte Hypothese hat. Aber ich glaube durchaus, dass man mal über Suizid reden kann. Dass manche Foristen jetzt so tun, als sei es ehrenrührig über Suizid nur zu reden, ist Quatsch. Suizid ist legal, das gute Recht jedes erwachsenen Menschen und ein Ausweg von Menschen, seit es Menschen gibt. Das hat auch nichts mit "Inszenierung" zu tun. Niemand, der im Zusammenhang mit Frau Ameis von Suizid spricht, wirft ihr irgendeine "Inszenierung" vor.

Es ist doch normal, dass man sich nicht auf dem Markplatz tötet, sondern an einem abgeschiedenen Ort. Es ist auch normal, sein Telefon nicht mitzunehmen, damit man nicht geortet werden kann. Es ist auch normal, sein Auto zu verstecken, damit die Suche nicht zu früh beginnt wird. Wenn ich sage, das ist "normal", dann meine ich damit: es kommt dauernd vor - vermutlich jeden zweiten Tag. (Rein rechnerisch gibt es in Deutschland jeden Tag knapp drei Suizide). Und es gibt und gab auch immer schon einen gewissen (kleinen) Prozentsatz von Suizidentinnen, die versucht haben, DAUERHAFT nicht gefunden zu werden. Dafür gibt es viele verschiedene Gründe, die ich jetzt nicht alle aufzählen will. (Wen's interessiert:Ich habe im Scarlett Salice-Thread mal einen langen Post dazu geschrieben).

Hier im Forum wird ja gerne küchen-psychologisiert und bei Personen, die man noch nie gesehen hat, das individuelle Suizid-Risiko abgeschätzt. In der Regel kommt dabei erstaunlicherweise 0 raus. (Suizidverneinungs-Bingo: Hatte noch so viele Pläne / hatte doch gar keinen Grund / Familie hat auch gesagt, dass sie so etwas nie tun würde / war so lebensfroh / hätte sich doch eine Jacke angezogen, um im Himmel nicht zu frieren / hatte keine Depressionen / hatte keinen Krebs / würde so etwas der Familie nicht antun etc).

Der statistische Fakt ist aber der - ich hab's heute noch einmal ausgerechnet: Eine Frau in Birgit Ameis Alter (50-55) stirbt knapp 10 x so oft an Suizid wie an Mord oder Totschlag. (Der genaue Wert ist 9,77 - das Bezugsjahr ist 2024 - die absoluten Zahlen sind: 22 Mord-/Totschlagsopfer, 215 vollendete Suizide). Und irgendwo müssen diese Zahlen ja herkommen. Und sie kommen nicht nur von Insassen psychiatrischer Kliniken, sondern auch aus der sog. "Mitte der Gesellschaft". Und allein wegen dieser Zahlen finde ich es auch fast immer gerechtfertigt, bei unklaren Todesfällen mal über Suizid nachzudenken - jedenfalls dann, wenn - wie hier - natürlicher Tod und Unfalltod so gut wie ausgeschlossen werden können. Aber, wie gesagt, in diesem Fall vertraue ich der Einschätzung der Polizei und sehe überhaupt kein Problem darin, dass der letzte Beweis fehlt. Außerdem ist mir nicht ganz klar, wie Frau Ameis einen Suizid bewerkstelligt haben sollte, ohne dass das Spuren hinterlassen hat. Theoretische Möglichkeiten gibt es da natürlich, aber da müsste dann schon Glück dabei gewesen sein, dass die auch praktisch funktioniert haben.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

23.08.2026 um 16:22
Die Suizid-Theorie ist nicht nur abwegig, weil die Polizei sich dahingehend eindeutig geäußert hat, dass ein Gewaltverbrechen vorliegt.

Sie ist hier wohl auch unerwünscht:
25.2021 13:35 - (pluss) - (...) Spekulationen, für die es weder Anhaltspunkte noch Indizien gibt, sind nicht erlaubt. Das gilt insbesondere für Äußerungen in Richtung Suizid. Bedenkt bitte das hier Angehörige und Freunde der Vermissten Personen mitlesen könnten.
Quelle: https://www.allmystery.de/ng/thread_overview?thread=118188

@Verwaltung : Vielleicht könntet ihr es zusätzlich mit einem "Roten" untermauern?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

23.08.2026 um 16:42
Zitat von CoscorobaCoscoroba schrieb:Der beste Beweis dafür ist die Tatsache, dass die Polizei ja am Anfang auch von einem Suizid ausging und entsprechend ermittelt hat. (Ich persönlich halte viel von der Berufserfahrung der Polizei). Erst nachdem die Leiche entdeckt worden war, ist die Polizei doch (relativ schnell) von Suizid auf Tötungsdelikt umgestiegen - eben wegen der Beobachtungen am Leichenfundort.
Sehr wahr. Es wäre allenfalls interessant, warum man denn zuerst von einem Suizid ausging: War das nur so ein "wir haben kein anderes Motiv gefunden warum sie verschwunden ist, also war es wohl ein Suizid" - oder gab es doch Dinge, die darauf hingedeutet haben, die dann aber, nach dem Fund der Leiche, als "doch nicht so wichtig wie wir zuerst dachten" eingestuft wurden.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Sie ist hier wohl auch unerwünscht:
Nun ja, dann müsste man aber die Diskussion konsequenterweise ganz schließen, wie auch die restliche Krimirubrik.

Wenn man nicht schreiben darf, weil hier Angehörige oder Freunde mitlesen könnten, dann darf es auch keine Krimirubrik geben....


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23.08.2026 um 18:06
Zitat von CoscorobaCoscoroba schrieb:Der beste Beweis dafür ist die Tatsache, dass die Polizei ja am Anfang auch von einem Suizid ausging und entsprechend ermittelt hat.
Dafür hätte ich gern eine Quelle. Ich kann mich nicht erinnern, dass die Polizei explizit "von einem Suizid ausging". Sie hat halt, wie üblich, in alle Richtungen ermittelt.
Für mich das stärkste Argument gegen einen Suizid ist das räumliche Verhältnis zwischen Gemeindeparkplatz und Leichenfundort. Das sind ca 4 km, klar, zu Fuß gut zu machen, von mir aus auch ohne Jacke bei 0 Grad, sollte man ohnehin nicht mehr leben wollen. Wer seinen Suizid verdecken will, der parkt aber sein Auto vermutlich nicht am hellichten Tag auf einem Platz, der von Wohnhäusern umgeben ist. Um in das Waldgebiet zu kommen, musste sie zu Fuß zwei Schnellstraßen überqueren, auch da ist man gut sichtbar. Der kürzeste Weg zum Fundort führt dann durch dieses Geisterkasernenviertel. Da trifft man zwar meistens niemanden; wenn aber doch, dann erinnert sich derjenige 100pro an dich.
Ganz absurd wird es aber für diejenigen, die die rote Kiste BA zuordnen. Diese Kisten sind dafür gedacht, schnell mal was vom Auto ins Haus oder irgendeine andere ganz kurze Strecke zu transportieren. Versucht mal, eine dreiviertel Stunde auch nur eine leicht beladene Kiste vor euch her zu tragen - das macht kein Mensch, auch Suizidenten nicht. Und sie hätte auch einen Umweg gehen müssen zu diesem Wäldchen, wo man die Kiste fand. Um dort was warum abzulegen?


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