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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

16.603 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2026 um 12:12
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Warum sollte ein Täter / Täterin es riskieren noch mal an B.A.s Auto zu gehen ? viel zu riskant evtl. doch noch gesehen zu werden.
Das stimmt, allerdings gab es ja auch keine Spuren am Auto, die auf eine fremde Person hindeuten.

Was auch darauf zurückzuführen sein könnte, dass es keine fremde Person am Auto gab, d. h. dass BA das Auto selbst dort abgestellt hat. Ob nun aus eigenem Anrieb oder weil der Täter das so vorgeschlagen hat.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2026 um 14:02
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Möglich wäre ja auch eine Frau als Mörderin. Vielleicht eifersüchtig auf B.A , weil die evtl. ihrem Mann gefiel ? oder diese Frau selbst Interesse an B.A. hatte ?
einer Frau die sie kennt hätte sie vielleicht auch mehr vertraut.
Vom Motiv her klingt das nicht mehr oder weniger plausibel als das, was hier schon männlichen Tätern als Beweggrund unterstellt wurde, einen Menschen zu töten.

Auch wenn Frau A. eine recht zierliche Frau war, und technische Hilfsmittel und Fahrzeuge allen Menschen zu Gebote stehen, wirkt doch die Verbringung und die Ablage auf mich eher so, als wenn da ein Mann mit einer gewissen Körperkraft am Werke war.

Aber wer weiß?

Selbstverständlich könnte das alles auch eine Frau vollbracht haben - dann wäre es vielleicht tatsächlich ein Grund dafür, dass man bisher wohl niemanden konkret unter Verdacht hatte.

Es stimmt schon, eine Frau im Fahrwasser des Opfers wäre weniger aufgefallen, und wäre nicht so leicht als bedrohlich wahrgenommen worden.

Wie sagt der Volksmund so treffend: "Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft."

Insofern kann so etwas immer ein starkes Motiv sein.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2026 um 15:50
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Wie sagt der Volksmund so treffend: "Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft."

Insofern kann so etwas immer ein starkes Motiv sein.
Möglich wäre das, auch wenn es natürlich, wie jedes andere Motiv, erstmal Spekulation ist.

Evtl. könnte man, wenn man an eine Täterin denkt, sich auch Hass bzw. Neid vorstellen, weil BA ein (zumindest soweit man weiß) harmonisches Familienleben hatte, was vielleicht der Täterin fehlte.


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11.05.2026 um 16:46
Zitat von PepperdogPepperdog schrieb:Es haben hier ja schon einige über die fehlende Kommunikation geschrieben. Ich bin Jahrgang 1962 und ich kann mir absolut nicht vorstellen mich nicht zu melden. Vielleicht hätte es einiges geändert, wenn man genau weiß wann sie losfahren wollte etc
Zitat von FrauAnnemetteFrauAnnemette schrieb:Herr Ameis arbeitet doch auch beim DWD. Vielleicht war er an diesem Ostersamstag selber im Dienst. Die Kinder wohnten nicht mehr zuhause, und das Grillen war erst für Sonntag geplant. Eventuell war es also einfach nicht notwendig, zu schreiben, wann man losfährt, wenn doch eh niemand zuhause ist.
Das wäre bei mir (gleiches Alter, gleiche Schicht) auch so. Du hast halt so eine Marge, wo du Dinge für normal hältst. Man weiß ja auch nicht: Stellte sie in Hahn einen Wecker und schlief sie einfach, bis sie von selbst aufwachte. Wenn sie nun immer irgendwann zwischen 14 und 18 Uhr heimkam, je nach Müdigkeit und ihm vorher sagt, sie kauft noch ein paar Sachen ein, dann geht er eventuell davon aus, dass sie noch jemanden getroffen hat, in einem zweiten Supermarkt nach Sachen suchen musste, etc. etc.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ein sehr guter Gedanke. Andererseits denke ich, dass man gerade dann, wenn beide Partner arbeitsbedingt oft aushäusig sind, und vielleicht sonst niemand zu Hause ist, gewisse Absprachen und Verabredungen hinsichtlich des gemeinsamen Haushalts treffen muss. Also wer bestimmte Einkäufe tätigt, die Mülltonnen rausstellt, die Heizung einschaltet, und so weiter. Klar, das kann man im Voraus vereinbaren, aber in der Lebenswirklichkeit muss man doch auch darüber sprechen. Es ändert sich ja auch mal etwas.
Man weiß das nicht. Wenn wir die Familie zum Grillen einladen, machen wir z.B. immer die gleichen vier Salate, dafür habe ich eine Einkaufsliste vorbereitet :-). Da braucht es keine Absprache. Vielleicht war es da auch so.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2026 um 17:46
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Das wäre bei mir (gleiches Alter, gleiche Schicht) auch so. Du hast halt so eine Marge, wo du Dinge für normal hältst.
Klar, es gibt eine Bandbreite. Aber es wundert einen schon wenn jemand nach mehreren Nachtschichten und angesichts einer längeren Fahrtstrecke so gar keine Wasserstandsmeldung abgibt, wie der weitere Tages- und Reiseverlauf geplant ist.

Auch bei Leuten, die nicht alle 2 Minuten mitteilen müssen, was sie tun und lassen, würde ich in einem Fall wie diesem eine kurze Information erwarten.

Was andererseits nicht heißt, dass die sehr sparsame Kommunikation irgendeine Bedeutung hat oder in irgendeiner Richtung interpretiert werden kann.

Es entspricht schließlich dem generell sehr zurückhaltenden Kommunikationsverhalten von B. A.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2026 um 18:03
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Es entspricht schließlich dem generell sehr zurückhaltenden Kommunikationsverhalten von B. A.
Ja, das kann man so sagen. Ihre letzte SMS ging am 31.3. an ihre Tochter, das letzte Handytelefonat 2 Tage vor dem Verschwinden, also in etwa um ihren Dienstanfang herum, auch an ihre Tochter. D.h. sie hat während der ganzen zwei Tage auf dem Hahn mit überhaupt niemandem telefoniert (jedenfalls nicht vom Handy aus). Angesichts dessen, dass sie auf dem Hahn gar keine privaten Kontakte hatte und auch während der 12-Stunden-Dienste allein war, ist das schon bemerkenswert. Muss aber nichts heißen, manche Leute telefonieren einfach nicht gern. Ach so ja, kurz vor Dienstschluss noch die Ostergrüße an die Freundin.


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11.05.2026 um 18:40
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb am 05.04.2026:Die Räumung des DWD Büros bzw die endgültige Schliessung war zum 1.7.2015. Die finale Übergabe an Fremdpersonl war bereits am 1.5.2015.

https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/luftfahrt/download/jahresberichte_flugwetterdienst/2015.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Auszug aus dem offiziellen Jahresbericht des DWD :
"Übergabe an Fremdpesonal zum 1.5.2015 !!
Übertragung der Aufgabe der Wetterbeobachtung
am Flugplatz Frankfurt-Hahn auf DWD-fremdes
Personal
Zum 01. 05. 2015 wurden der Wetterbeobachtungs
dienst und die METAR/SPECI-Erstellung am Flug
platz Frankfurt-Hahn von DWD-Personal auf das
Personal der TTC (The Tower Company GmbH) im
Tower in Hahn übertragen. Damit hat der DWD an
keinem der Regionalflugplätze mehr eigenes Per
sonal im Wetterbeobachtungs- und Wettermelde
dienst im Einsatz."

Im Kofferraum von BA befanden sich etliche Taschen. Es ist möglich das BA an Karfreitag / Ostersamstag ihren letzten Dienst in Lautzenhausen hatte. BA verschwand am 4.4.2015. Quasi der Schlussakkord mit ihrem Tod ? Eine Tötung im Zusammenhang mit ihrem letzten Aufenthalt ? Laut Google Maps sind es mit dem Auto vom Apartment bis zum Fundort der sterblichen Überreste ganze 5 Minuten. Eine Ablage mit Rückkehr zum Flughafen beispielsweise ist einem Zeitfenster 30-45 Minuten gut möglich. Es ist wohl auch die erste mögliche gute Abfahrt von E42 auf diese alte Umgehungsstrasse an der Landebahn vorbei.

Für mich deutet es weiterhin darauf hin , der Täter hatte ein schmales Zeitfenster.
Ich weiß nicht so recht. Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier jemand die möglicherweise letzte Schicht von Frau Ameis zur Tat genutzt hat. Es ist auf alle Fälle eine Korrelation, auch wenn eine Korrespondenz ist bisher nicht entdeckt wurde. Dennoch ist die Tat nach der ggfls. letzten Schicht am Hahn zeitlich für mich sehr auffällig.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2026 um 19:45
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das stimmt, allerdings gab es ja auch keine Spuren am Auto, die auf eine fremde Person hindeuten.
Richtig. Es wurde gesagt, dass es keine fremde DNA gegeben habe. Das deutet darauf hin, dass nur BA und ihr engster Umkreis, bestimmt ihr Mann, eventuell die Kinder oder auch der Bruder, der mit ihr den Arbeitsplatz teilte, Zugriff auf das Auto hatten.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Mmmhhhhh… auffällig finde ich das schon. Die meisten Leute haben Handy und Geldbörse „am Mann“ und das Handy nicht im Flugmodus.

Das hat weniger damit zu tun ob man alle 3 Minuten am Handy spielt, sondern weil man diese persönlichen Gegenstände in der Regel in Reichweite unter Kontrolle hat.
Und dieser Umstand hat für mich schon immer eher auf einen Mann hingedeutet. Ich sage bewusst EHER, weil es gewiss auch Ausnahmen gibt, aber die meisten Frauen, die ich kenne, haben ihre Handtasche bzw. Wertsachen nicht im Kofferraum! Einfach griffbereit, geschützt.

Männer schmeißen eher mal ihre Sachen in den Kofferraum, das ist so ein ,Männerding' von ,männlichen' Männern.

Aber das Handy bleibt bei beiden Geschlechtern eigentlich immer in Reichweite.

Meine Theorie: Der Täter hat BA umgebracht, ihre persönlichen Sachen in den Kofferraum geworfen, damit zufällig ins Auto schauende Passanten keinen Verdacht schöpfen oder sich wundern.

Dann hat er das Abschleppseil schön drapiert, dass zufällig ins Auto schauende Passanten ,beruhigt' sind (Oh, da liegt wohl ein Notfall vor, das Auto ist kaputt, eigentlich darf es hier nicht unbegrenzt stehen, aber es wird wohl bald abgeschleppt).

Der Täter war recht schlau, hat an alles gedacht...


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11.05.2026 um 22:28
Zitat von VolvicVolvic schrieb: Auch bei Leuten, die nicht alle 2 Minuten mitteilen müssen, was sie tun und lassen, würde ich in einem Fall wie diesem eine kurze Information erwarten. Was andererseits nicht heißt, dass die sehr sparsame Kommunikation irgendeine Bedeutung hat oder in irgendeiner Richtung interpretiert werden kann. Es entspricht schließlich dem generell sehr zurückhaltenden Kommunikationsverhalten von B. A.
Ich glaube, dass Paare da sehr unterschiedlich sein können. Mir fällt das immer auf, wenn ich mit Kollegen auf Klassenfahrt bin. Da gibt es Kollegentyp A, der jeden Abend eine Stunde braucht, weil man mit daheim telefonieren muss und dann gibt es Leute, die telefonieren die gesamte Woche nicht oder nur sehr spärlich. Da würde ich nichts reinlesen, die werden Ostern schon vorab besprochen haben und ich unterstelle mal, dass sie ziemlich strukturiert war und ggf. Grillfleisch etc. schon in der Gefriertruhe hatte. Man weiß ja auch nicht, ob er nicht auch arbeiten musste. Bei vielen Betrieben werden private Telefonate überhaupt nicht gerne gesehen und das war ja nicht Generation Handy, die täglich 40 Nachrichten schicken.
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Ich weiß nicht so recht. Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier jemand die möglicherweise letzte Schicht von Frau Ameis zur Tat genutzt hat. Es ist auf alle Fälle eine Korrelation, auch wenn eine Korrespondenz ist bisher nicht entdeckt wurde. Dennoch ist die Tat nach der ggfls. letzten Schicht am Hahn zeitlich für mich sehr auffällig.
Oder eben Ostern. Wenn es mit der letzten Schicht zu tun hatte war das jemand, der die Schichtpläne und Abläufe sehr gut kannte. Ggf. war es aber jemand, der frustriert in Hahn im Dienst festsaß (vielleicht auch Nachtdienst) und den Frust dadurch abbaute, dass er den Mord beging und abends wieder zu seiner Schicht anrückte.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.05.2026 um 23:01
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Ggf. war es aber jemand, der frustriert in Hahn im Dienst festsaß (vielleicht auch Nachtdienst) und den Frust dadurch abbaute, dass er den Mord beging und abends wieder zu seiner Schicht anrückte.
Ich weiß nicht recht. Menschen begehen aus Frust die fürchterlichsten Dinge, ich erspare uns Beispiele, aber sind das dann nicht eher spontane Taten, die mit wenig Planungsaufwand maximalen Effekt bewirken sollen?

Hier war ja mglw. ein Weglocken bzw. eine Verabredung im Spiel, die Tat als solche, plus Verbringungs- und Verdeckungshandlungen.

Da steckt mMn eher ein anderes Motiv dahinter.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 07:33
Ich habe durch KI-Abfrage folgende Info erhalten:
Wetterbeobachter des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im Tower eines Flughafens nutzen Ferngläser als Teil ihrer Ausrüstung, auch wenn moderne Sensoren einen Großteil der Daten liefern.Einsatz von Ferngläsern: Die Ferngläser dienen dazu, Wolkenuntergrenzen zu schätzen, Wolkenarten zu identifizieren oder die Sichtweite zu bestätigen, besonders wenn automatische Systeme ergänzt werden müssen.Arbeitsumgebung: Die DWD-Wettertechniker arbeiten oft in der Towerkanzel und arbeiten eng mit der Flugkontrolle zusammen.Manuelle Beobachtung: Auch in Zeiten moderner Sensortechnik (die Daten von Dutzenden Sensoren liefert) ist der geschulte Blick des Menschen, unter anderem durch Ferngläser, für die präzise Wetterbeobachtung relevant.
Quelle: Google KI
Wenn dem auch bei Frau Ameis so war, dann könnte sie tatsächlich von ihrem Arbeitsplatz aus, vielleicht sogar über längere Zeit hinweg, Beobachtungen gemacht haben, denen sie am Ende ihrer Dienstzeit am Flughafen Hahn nachgehen wollte. Falls sie dann jemanden vielleicht sogar auf frischer Tat (Vogel-Mafia, Drogen-Umschlagplatz) ertappt haben sollte, könnte es eventuell zu einer eskalierenden Situation gekommen sein. Nur die Wiederaufnahme einer Idee (s. Suchfunktion), die sich jenseits offiziell ausgeschlossener Verdächtigungen im Familienumfeld bewegt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 07:38
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Es wäre sicher auch nicht verborgen geblieben wenn es da einen verschrobenen Einzelgänger im Umfeld gegeben hätte,
Ein Mörder muss ja nicht ein verschrobener Einzelgänger sein.....
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Dennoch ist die Tat nach der ggfls. letzten Schicht am Hahn zeitlich für mich sehr auffällig.
Vielleicht, weil es dann 'die letzte Gelegenheit' war? Der Taeter sich selbst einen Ruck gegeben hat, weil "jetzt oder nie"?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 10:56
Hatte überlegt, was es so für externe Dienstleister an einem Flughafen gibt. Das geht von der Reinigung los, über die Shops, Techniker, Gebäudetechniker, Elektriker etc.. Sicher wird das die Kripo alles gecheckt haben. Aber diese Gruppe hat Ortskenntnisse und Zutrittsmöglichkeiten. Eventuell könnte man auch elektronisch erfasste Zugangsdaten manipulieren etc.. Denke auch, dass es jemand war, der BA persönlich kannte, über ihre Jobsituation informiert war, Zugang zum Flughafengelände und wahrscheinlich auch zu den Appartments hatte. Das Problem ist dann wohl die Beweisführung.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 11:25
Zitat von PlyxePlyxe schrieb:Wenn dem auch bei Frau Ameis so war, dann könnte sie tatsächlich von ihrem Arbeitsplatz aus, vielleicht sogar über längere Zeit hinweg, Beobachtungen gemacht haben, denen sie am Ende ihrer Dienstzeit am Flughafen Hahn nachgehen wollte.
Aber das würde dann ja auch für alle anderen DWD-Mitarbeiter und alle Fluglotsen gelten. Dass man dann eine einzelne Zeugin beseitigt, würde ertappten Straftätern wenig helfen.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ein Mörder muss ja nicht ein verschrobener Einzelgänger sein.....
Natürlich nicht. Aber im Umfeld von B. A. könnte ja jemand aufgefallen sein, der den Kontakt zu einer „mütterlichen Kollegin“ gesucht hat. Einer, der sonst wenig Kontakte hat, vor allem nicht zu Frauen, von B. A. aber ggf. Beachtung geschenkt bekam weil sie, verheiratet und mit Familie, überhaupt nicht auf die Idee gekommen ist, dass derjenige das missversteht.

Muss ja nicht so sein, es ist nur eine von diversen Möglichkeiten.
Zitat von Felix80Felix80 schrieb:Hatte überlegt, was es so für externe Dienstleister an einem Flughafen gibt. Das geht von der Reinigung los, über die Shops, Techniker, Gebäudetechniker, Elektriker etc.. Sicher wird das die Kripo alles gecheckt haben. Aber diese Gruppe hat Ortskenntnisse und Zutrittsmöglichkeiten
Diese Theorie hatte ich auch schon geäußert. Diese Leute können sich im Bereich des Flughafens, der Appartements, in Lautzenhausen und der Umgebung bewegen ohne dass es besonders auffällig ist.
Zitat von Felix80Felix80 schrieb:Eventuell könnte man auch elektronisch erfasste Zugangsdaten manipulieren etc
Das dürfte eher schwierig sein. Diese Daten müssen gut gesichert werden, einerseits aus Gründen des Datenschutzes und andererseits aufgrund des Luftsicherheitsgesetzes.

Sicherheitsbereiche und Zugangsdaten sind sehr sensibel, da wird sich nicht jeder Hobbyprogrammierer reinhacken können.
Zitat von Felix80Felix80 schrieb:Das Problem ist dann wohl die Beweisführung.
Problem ist, überhaupt einen Tatverdächtigen zu identifizieren. Unter der Hand wird zwar spekuliert, aber offiziell gibt es niemanden, der bekanntermaßen schon im Fokus der Polizei stand oder steht.

Unbekannt ist auch, aufgrund welcher Sachverhalte die Polizei sicher von einem Tötungsdelikt ausgeht. Offensichtlich gibt es Erkenntnisse, die nur diese Möglichkeit zulassen. Welche das sind ist aber öffentlich nicht bekannt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 12:33
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Aber das würde dann ja auch für alle anderen DWD-Mitarbeiter und alle Fluglotsen gelten. Dass man dann eine einzelne Zeugin beseitigt, würde ertappten Straftätern wenig helfen.
Genau, und vor allem: Als ob irgendwelche Schmuggler oder was auch immer man sich da vorstellen soll, so dumm sind, ihre Geschäfte so abzuwickeln, dass es der Frau vom Wetterdienst (!) auffällt. Denn wenn es der auffällt, dann auch sehr vielen anderen Leuten.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Unbekannt ist auch, aufgrund welcher Sachverhalte die Polizei sicher von einem Tötungsdelikt ausgeht. Offensichtlich gibt es Erkenntnisse, die nur diese Möglichkeit zulassen. Welche das sind ist aber öffentlich nicht bekannt.
Irgendetwas muss es da geben, das so eindeutig ist, dass man ein Tötungsdelikt erkennt. Wenn z. B. nur die Leiche eingewickelt wäre, dann sagt das ja erst einmal nur aus, dass die tote BA dort von einer anderen Person abgelegt wurde, aber nichts darüber, wie sie zu Tode gekommen ist. Also muss mehr feststellbar gewesen sein.


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12.05.2026 um 14:08
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Genau, und vor allem: Als ob irgendwelche Schmuggler oder was auch immer man sich da vorstellen soll, so dumm sind, ihre Geschäfte so abzuwickeln, dass es der Frau vom Wetterdienst (!) auffällt. Denn wenn es der auffällt, dann auch sehr vielen anderen Leuten.
Und selbst wenn es der Mitarbeiterin vom Wetterdienst per Fernglas vom Tower aus auffällt, ist es fraglich, ob sie dann, 54-jährig und vermutlich nicht kampfsporterfahren, alleine losstiefelt und die Leute zur Rede stellt. Eher unwahrscheinlich. Gewöhnlich verständigt man die Polizei. Oder, wenn man Angst vor Rache hat, man hält einfach die Klappe.


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12.05.2026 um 14:30
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Hier war ja mglw. ein Weglocken bzw. eine Verabredung im Spiel, die Tat als solche, plus Verbringungs- und Verdeckungshandlungen.
Ja, genau so etwas! Möglicherweise ein Vorspiegeln falscher Tatsachen, ein in Sicherheit Wiegen, ein Weglocken, Verbringungs- und Verdeckungshandlungen.

Wir wissen natürlich nicht, ob die Tat geplant war oder im Affekt stattgefunden hat, aber in jedem Fall hatte der Täter eine Zeitschiene zur Verfügung, die ausreichend war für einen erfolgreichen Mord. So makaber das klingen mag.

Kann mir jemand bitte noch mal behilflich sein, WANN BA das letzte Mal persönlich am Handy war (also keine SMS/WhatsApp!)? War das nicht irgendein Telefonat mit der ältesten Tochter?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 20:00
Ich glaube eher an ein anderes Szenario. Es gab ja scheinbar keine näheren Kontakte in Hahn, noch nutzte sie Pausen in ihrer Schicht (sofern wir wissen) um länger mit Gatten, Kindern, Freunden zu telefonieren. Vielleicht genoss sie die drei kontaktfreien Tage dort und füllte sie mit kleinen Dingen, die sie gerne tat: Stricken, Walken, Sudoko.

Wenn sie jemand interessant gefunden hätte, egal, in welchen Kontext, hätte sie dieses Interesse vermutlich nicht erwidert. Nun ist es Ostern. Sie ist da. Er hat gehört, nicht mehr oft. Die Zurückweisung hat ihn gekränkt. Er ist alleine. Hat vielleicht mehr Möglichkeiten als sonst (Vermieter in Urlaub gefahren, etc.). Er sieht auch die ganzen Leute, die fröhlich über Ostern wegfliegen. Das frustriert ihn noch mehr. Da schlägt er zu. Wäre sowas nicht denkbar?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 20:07
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Er hat gehört, nicht mehr oft. Die Zurückweisung hat ihn gekränkt. Er ist alleine. Hat vielleicht mehr Möglichkeiten als sonst (Vermieter in Urlaub gefahren, etc.). Er sieht auch die ganzen Leute, die fröhlich über Ostern wegfliegen. Das frustriert ihn noch mehr. Da schlägt er zu. Wäre sowas nicht denkbar?
Ja - das passt.
Ob er nun eine gute Gelegenheit zu Ostern hatte, oder alleine gefrustet war, oder die Zeit drängte (denn danach waere B, das geeignete Opfer, weg) - oder mehreres davon zusammen kam.

Ich denke auch: er hatte sie schon länger im Blick und es war geplant.


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12.05.2026 um 20:15
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Wäre sowas nicht denkbar?
Ja, das schon eher.

Aber einen Mord "aus Frust", also aus allgemeiner Enttäuschung des Täters über seine Lebenssituation, wie ich es in Deinem vorherigen Beitrag verstanden habe, passt mMn nicht.

Wer aus solchen Beweggründen handelt, tut dies häufig, um sich "aufzuwerten", indem er das Opfer abwertet, vernichtet.

Das gibt es leider Gottes; Opfer in solchen Fällen sind aber oft vulnerable oder minorisierte Menschen, Angehörige von Minderheiten etwa.

Nun kann man Frau A. natürlich als "Frau allein" so sehen, sie gehörte aber als Beschäftigte am Flughafen nicht zu einer der anderen Personengruppen.

Feindseligkeit gegenüber Frauen käme natürlich gleichwohl als Motiv infrage.


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