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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

16.705 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

02.07.2026 um 10:54
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Mit den Äußerungen des Oberstaatsanwaltes dürfte damit abschließend geklärt sein, dass zu keiner Zeit ein Anfangsverdacht gegen Angehörige, Kollegen, Mitarbeiter usw. bestanden hat.
Das finde ich auch den bemerkenswertesten Punkt in diesem Beitrag - so klar und deutlich wurde das doch wohl bisher nicht gesagt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

02.07.2026 um 11:10
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Der Fall ist und bleibt bis heute rätselhaft und ungeklärt.
Ja, und er wird wohl ungeklärt bleiben - was ich sehr traurig finde. Der Fall nimmt mich immer noch ganz schön mit. Ich laste den Misserfolg der Ermittlungen allerdings nicht der Polizei an. Der Täter muss (mehrfach) unglaubliches Glück gehabt haben, und außerdem ist es immer schwierig, einen Täter zu ermitteln, der in keinerlei Beziehung zum Opfer steht bzw. über dessen Beziehung zum Opfer nichts bekannt ist.

Ich glaube auch nicht, dass es Mitwisser gibt. Die ganze Tat macht mir den Eindruck, dass der Täter ein Einzelgänger ist, der vielleicht nur wenige Bezugspersonen hat, und der schweigen kann. (Beweisen kann ich das natürlich nicht; ist mehr so ein Gefühl). Man kann auch, meine ich, einen Suizid des Täters in den Wochen oder Monaten nach der Tat nicht ganz ausschließen - was bedeuten würde, dass er keine Fehler mehr machen kann, die die Polizei auf seine Spur setzen würden.

Alles in allem sieht es also wirklich nicht gut aus für die Ermittlungsbehörden. Mir fällt nicht einmal ein (realistischer) Zufall ein, der irgendwie zum Täter führen würde, leider ...


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

20.08.2026 um 18:12
Gerade habe ich mir dieses Video über den Fall Birgit Ameis angeschaut:

https://www.zdf.de/play/dokus/true-crime-ermittler-spektakulaere-kriminalfaelle-100/wahre-verbrechen-flughafen-hahn-2015-cold-case-birgit-ameis-spurlos-verschwunden-100

Den Äußerungen des Leitenden Oberstaatsanwalts, der den Fall vorstellt, zufolge konnte anhand der gefundenen Knochen keine Todesursache festgestellt werden.

Der Film wirft explizit die Frage auf, ob BA die 5 km von ihrem Auto bis zum Fundort ihrer sterblichen Überreste ohne Jacke zu Fuß gegangen sein könnte.
Meine persönliche Antwort ist: Ja klar - insbesondere wenn sie lebensmüde war.

Am Ende des Films ist plötzlich von einem Verbrechen die Rede, das wohl auch nicht ausgeschlossen werden kann.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

20.08.2026 um 20:50
Zitat von KieliusKielius schrieb:Am Ende des Films ist plötzlich von einem Verbrechen die Rede, das wohl auch nicht ausgeschlossen werden kann.
Seit 2021, ein Jahr nach Auffinden der Leiche, ist nur noch von einem Gewaltverbrechen die Rede.
Genau genommen ging die Polizei schon nach dem Fund des Autos von einem Verbrechen aus.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

20.08.2026 um 21:54
...und es gibt Gegenstände vom mutmasslichen Täter laut Polizei.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

20.08.2026 um 22:25
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:...und es gibt Gegenstände vom mutmasslichen Täter laut Polizei
Laut dem Leitenden Oberstaatsanwalt, der es ja wissen dürfte, in dem zuvor von mir Filmchen aus der Serie "Wahre Verbrechen" ist ein Zusammenhang der aufgefundenen Gegenstände im Wald mit dem Schicksal von Frau Ameis möglich, aber "nicht zwingend".

Das sagt er explizit für die gefundenen Teile einer roten Klappbox, obwohl sich ein Zusammenhang dort ja fast schon aufdrängt angesichts der Tatsache, dass eine ebensolche rote Klappbox aus dem Auto von Frau Ameis als verschwunden gilt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

20.08.2026 um 22:53
Nein, die rote Klappbox ist in diesem Fall nicht gemeint, diese lag ja gar nicht bei der Leiche. Es werden explizit "Gegenstände, die am Leichenfundort lagen und dem mutmaßlichen Täter gehören" genannt. Was das für Sachen sein sollen, wird nirgendwo auch nur ansatzweise erwähnt.
Lies dich doch mal gründlicher ein; es ist etwas mühsam, ständig alles richtig stellen zu müssen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

20.08.2026 um 23:37
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Gegenstände, die am Leichenfundort lagen und dem mutmaßlichen Täter gehören" genannt. Was das für Sachen sein sollen, wird nirgendwo auch nur ansatzweise erwähnt.
Dass nach 7 Jahren Liegezeit bei den Knochen von Frau Ameis noch Gegenstände gefunden wurden, von denen die Ermittler sagen können, dass sie mit Sicherheit von einem bis heute unbekannten Täter stammen müssen, ist schon eine kühne These.

Was für Gegenstände könnten das sein?

Selbst wenn man bei den Knochen Reste von Materialen gefunden hätte, die als Fesselung geeignet gewesen wären (z.B. Kabelbinder oder Gewebeklebeband), dürften diese Gegenstände doch nach der langen Liegezeit im Freien nicht mit absoluter Sicherheit belegen können, dass es einen Täter gegeben haben muss, der die Gegenstände nach der Tötung oder Ablage von Frau Ameis am Leichenfundort zurückgelassen hat.

Selbst so etwas wie eine Pistolenkugel wäre kein Beweis für die Tätertheorie.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.08.2026 um 07:27
Naja es haben offenbar nicht nur Gegenstände da gelegen - die theoretisch keine Tatbeteiligung haben müssen - sondern sie wurden in einer Weise gefunden, die nur im Zusammenhang mit einem Verbrechen an B. A. stehen können.

Ein einfaches Beispiel wären Fesselwerkzeuge, mit denen die Hände auf dem Rücken fixiert waren - das kann sich ein Opfer nicht selbst anlegen, da muss ein Dritter im Spiel sein.

Polizei und Staatsanwaltschaft würden vermutlich nicht so überzeugt von einem Verbrechen reden wenn sie keine eindeutigen Belege dafür hätten.


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21.08.2026 um 07:29
Zitat von KieliusKielius schrieb:Dass nach 7 Jahren Liegezeit bei den Knochen von Frau Ameis noch Gegenstände gefunden wurden, von denen die Ermittler sagen können, dass sie mit Sicherheit von einem bis heute unbekannten Täter stammen müssen, ist schon eine kühne These.

Was für Gegenstände könnten das sein?

Selbst wenn man bei den Knochen Reste von Materialen gefunden hätte, die als Fesselung geeignet gewesen wären (z.B. Kabelbinder oder Gewebeklebeband), dürften diese Gegenstände doch nach der langen Liegezeit im Freien nicht mit absoluter Sicherheit belegen können, dass es einen Täter gegeben haben muss, der die Gegenstände nach der Tötung oder Ablage von Frau Ameis am Leichenfundort zurückgelassen hat.

Selbst so etwas wie eine Pistolenkugel wäre kein Beweis für die Tätertheorie.
Hier steige ich leider mit deiner These in der Diskussion mit dir aus. Die Ermittlungen der Polizei in Frage zu stellen verbunden mit deren Aussagen ist dreist.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.08.2026 um 12:45
Zitat von KieliusKielius schrieb:Selbst wenn man bei den Knochen Reste von Materialen gefunden hätte, die als Fesselung geeignet gewesen wären (z.B. Kabelbinder oder Gewebeklebeband), dürften diese Gegenstände doch nach der langen Liegezeit im Freien nicht mit absoluter Sicherheit belegen können, dass es einen Täter gegeben haben muss, der die Gegenstände nach der Tötung oder Ablage von Frau Ameis am Leichenfundort zurückgelassen hat.
Also, nehmen wir mal an, um die Unterarmknochen und Unterschenkel von Frau Ameis wäre Klebeband gewickelt gewesen - soll sich sich dann selbst mit mitgebrachtem Klebeband gefesselt haben bevor sie sich zum Sterben in den Wald gelegt hat?

Natürlich kann man in so einem Fall dann davon ausgehen, dass das Klebeband a) vom Täter angebracht wurde und b) auch von diesem mitgebracht worden ist, folglich also auch aus seinem Besitz stammt.

Hier wurden ja nun schon einige absurde Idee vorgetragen, blos um irgendwas das man gerne hätte zu "belegen", aber dass die Ermittler unter den genannten Umständen durchaus feststellen konnten, dass bestimmte Dinge vom Täter kommen müssen, gehört nicht zu den ganz abwegigen Möglichkeiten.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.08.2026 um 12:51
Zitat von KieliusKielius schrieb:Selbst wenn man bei den Knochen Reste von Materialen gefunden hätte, die als Fesselung geeignet gewesen wären (z.B. Kabelbinder oder Gewebeklebeband), dürften diese Gegenstände doch nach der langen Liegezeit im Freien nicht mit absoluter Sicherheit belegen können, dass es einen Täter gegeben haben muss, der die Gegenstände nach der Tötung oder Ablage von Frau Ameis am Leichenfundort zurückgelassen hat.
Möglich wäre z. B. ein markantes Feuerzeug, das einem Täter aus der Tasche gefallen ist (kein Einweg - das wäre ja Massenware). Falls es vorher einen Kampf gegeben hat evtl. ein abgerissener Knopf (Jacke, Hemd) solche Dinge die nicht "verwittern".


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21.08.2026 um 13:01
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Falls es vorher einen Kampf gegeben hat evtl. ein abgerissener Knopf (Jacke, Hemd) solche Dinge die nicht "verwittern".
Naja, das wäre dann aber schon so ein Beispiel, was @Kielius meinte: Ein Knopf oder ein Feuerzeug können theoretisch auch von jemand anderem dort verloren worden sein.

Klar, das ist jetzt nicht der Hauptwanderweg wo jeden Tag Leute vorbeikommen, aber auch Pilzsammler oder Waldarbeiter, ja sogar der berühmt-berüchtigte Vogelfänger können mal einen Jackenknopf verlieren.

Ich gehe davon aus, dass a) die Gegenstände in einer wie auch immer gearteten Art und Weise mit den sterblichen Überreste verbunden waren, so dass klar ist, dass sie vom Täter angebracht wurden und b) dass es sich dabei tatsächlich um sowas wie Klebeband, Plastikfolie oder Kabelbinder gehandelt hat.

Das würde dann auch erklären, warum die Polizei nur von Gegenständen spricht und das nicht veröffentlicht, weil dan nämlich nicht zu erwarten ist, dass das jemand nachvollziehbar wiedererkennt (=Massenware die in jedem Baumarkt verkauft wird), es andererseits aber als Tätewissen sehr wertvoll ist.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.08.2026 um 14:41
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich gehe davon aus, dass a) die Gegenstände in einer wie auch immer gearteten Art und Weise mit den sterblichen Überreste verbunden waren, so dass klar ist, dass sie vom Täter angebracht wurden und b) dass es sich dabei tatsächlich um sowas wie Klebeband, Plastikfolie oder Kabelbinder gehandelt hat.
Davon gehst Du aus; nur besagt das nichts.

Meine Erinnerung:
Nach dem Auffinden der sterblichen Überreste von Frau Ameis, wurde aus Ermittlerkreisen zunächst verlautbart, dass man ein Gewaltverbrechen nun nicht mehr ausschließen könnte; ein anderer meinte, man ginge inzwischen von einem Gewaltverbrechen aus.
Daraus lese ich Restzweifel heraus, quasi 100% sicher ist man sich nicht. Von Fesselwerkzeugen wurde auch nicht gesprochen, man fand ein paar Handschuhe oder einen einzelnen Handschuh in der Nähe des Leichenfundortes und unmittelbar dort noch eine Plastiktüte.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.08.2026 um 14:49
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Also, nehmen wir mal an, um die Unterarmknochen und Unterschenkel von Frau Ameis wäre Klebeband gewickelt gewesen - soll sich sich dann selbst mit mitgebrachtem Klebeband gefesselt haben bevor sie sich zum Sterben in den Wald gelegt hat?
Das ist prinzipiell natürlich richtig.

Ich habe allerdings erhebliche Zweifel, dass nach 7-jähriger Liegezeit im Freien die sterblichen Überreste von Frau Ameis noch in einem Zustand waren, in dem man eine von einem Täter angebrachte Fesselung der Extremitäten bzw. der laut Leitendem Oberstaatsanwalt aufgefundenen Knochen hätte einwandfrei erkennen können.

Dafür war die Leiche ganz einfach viel zu lange der Witterung und anderen Einflüssen der Natur ausgesetzt.
Anders ausgedrückt: da wird nicht mehr viel zu erkennen gewesen von dem was einen Menschen ausmacht, als der Pilzsammler auf die Knochen stieß.

Ich kann mir daher bestenfalls vorstellen, dass bei der Bergung der sterblichen Überreste am Fundort von Frau Ameis auch Reste von Gewebeklebeband oder Kabelbindern gefunden wurden.

Bei einem Kabelbinder wissen wir von anderen Fällen schon, dass diese auch bei einem geplanten Suizid ein geeignetes "Hilfsmittel" darstellen können und keinen sicheren Schluss auf eine Fremdeinwirkung erlauben.

Bei Gewebeklebeband sieht es schon etwas anders aus.

Aber selbst wenn man Reste von Gewebeklebeband am Leichenfundort gefunden hätte, lässt sich daraus aus meiner Sicht nicht mit Sicherheit folgern, dass ein Täter Frau Ameis damit z.B. gefesselt haben muss. Es bestünde immer noch die Möglichkeit, dass Frau Ameis selbst das Klebeband verwendet hat, als sie freiwillig am Fundort aus dem Leben schied, oder dass das Klebeband mit dem Tod von Frau Ameis überhaupt nicht in Zusammenhang steht.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.08.2026 um 15:07
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Daraus lese ich Restzweifel heraus, quasi 100% sicher ist man sich nicht.
Das ist das, was ich meine.

Die Ermittler sehen aufgrund der Auffindesituation und bei der Bergung der sterblichen Überreste festgestellter Gegenstände Anhaltspunkte für ein Verbrechen.

Beweisen, dass Frau Ameis Opfer eines Verbrechens geworden ist, können die Ermittler nicht. Sie gehen allerdings davon aus, da aus ihrer Sicht vieles dafür spricht.

Andererseits heißt das:
Die Ermittler können einen Suizid nicht mit Sicherheit ausschließen, auch wenn sie ihn offenbar für wenig wahrscheinlich halten.

Ich ziehe ungern Analogien zu anderen Fällen, da jeder Fall einzigartig ist. Dennoch drängt sich mir, was die Bewertung des Falls Ameis durch die Ermittler angeht, eine ausgesprochene Parallele zum Fall des tot aufgefundenen Schnellboot-Unternehmers aus Hamburg auf.
Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

Beide Fälle haben gemeinsam, dass die Gesamtumstände sich ohne Weiteres auch mit einem Suizidgeschehen in Einklang bringen lassen. Trotzdem gehen die Ermittler in beiden Fällen von einem Verbrechen aus, obwohl sie es nicht beweisen können.


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21.08.2026 um 16:43
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Von Fesselwerkzeugen wurde auch nicht gesprochen, man fand ein paar Handschuhe oder einen einzelnen Handschuh in der Nähe des Leichenfundortes und unmittelbar dort noch eine Plastiktüte.
Den Handschuh hat man aber nicht am Fundort der Leiche gefunden und auch nicht in der Nähe. Es wird auch ausdücklich gesagtt, dass nicht klar ist, ob dieses Zeug überhaupt etwas mit dem Fall zu tun hat. Und zum Fundort der Plastiktüte gibt es keine Aussage.

Deshalb
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:besagt das nichts.
wenn man einfach mal die Fakten ignoriert nur damit es ins Bild passt.

Und nochmal: "Gegenstände" kann alles und nichts sein, und damit auch Fesselungswerkzeug. Wenn Du eine bestimmte Vorstellung davon hast was das sein soll, dann gilt aber auch hier wieder
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Davon gehst Du aus; nur besagt das nichts.
Zitat von KieliusKielius schrieb:Ich habe allerdings erhebliche Zweifel, dass nach 7-jähriger Liegezeit im Freien die sterblichen Überreste von Frau Ameis noch in einem Zustand waren, in dem man eine von einem Täter angebrachte Fesselung der Extremitäten bzw. der laut Leitendem Oberstaatsanwalt aufgefundenen Knochen hätte einwandfrei erkennen können.
Da z. B. ein Kabelbinder oder das beliebte "Panzertape" nicht verrotten und auch Knochen nicht so schnell zerfallen, waren diese Dinge sicher nicht verschwunden. Und wenn dann innen an dem Klebeband noch Reste der Kleidung kleben und innerhalb davon die Knochen liegen, muss man schon sehr viel Phantasie aufbringen, um sich irgendwas zurechtzubasteln und damit man nicht von seiner Theorie abrücken muss.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.08.2026 um 17:17
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Da z. B. ein Kabelbinder oder das beliebte "Panzertape" nicht verrotten und auch Knochen nicht so schnell zerfallen, waren diese Dinge sicher nicht verschwunden.
Das ist richtig.
Allerdings sehen diese Dinge nach 7 Jahren Liegezeit im Freien auch nicht mehr so aus wie am ersten Tag.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und wenn dann innen an dem Klebeband noch Reste der Kleidung kleben und innerhalb davon die Knochen liegen,
Dass solche Feststellungen nach 7 Jahren Liegezeit im Freien noch eindeutig möglich waren, daran habe ich meine Zweifel. Und deswegen denke ich, dass die Ermittler auch nur Vermutungen anstellen können, aber eben keine Beweise haben.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.08.2026 um 17:55
Man stellt hier wirklich in Zweifel ob Kabelbinder o.ä noch gut erhalten war obwohl mitgeteilt wurde, dass gar die Kleidung in einem guten Zustand gewesen ist. Selbst die KOMO Plastiktüte war noch makellos erhalten. Warum sträubt man sich wenn die Ermittler aufgrund der Umstände, Gegenstände etc von einem Gewaltverbrechen ausgehen ? Darüber muss man nicht diskutieren. Der Oberstaatsanwalt hat durchbllicken lassen das es wohl Box von BA gewesen ist. Zumindest sagte er BA hatte eine rote Box. Bei dieser Annahme legte die Frau mit beiden Standorten schon um die 5 Kilometer bei Graupelschauer und Grade um den Gefrierpunkt ohne Jacke zurück. Ich sage, das macht kein Mensch. Warum sollte sie zig Kilometer mit der Box umherlaufen? Unabhängig davon sah sie niemand. Sie hatte noch nicht einmal dafür das Schuhwerk an. Die Wanderschuhe waren im Auto. Bei dieser These hätte die Frau auch nicht rückwärts einparken müssen. Der Pilzsammler äusserte sich damals: Die Überresten waren wohl mit einem dunklen Tuch abgedeckt.
Die gefundenen was auch immer Gegenstände lagen bei den Überresten, da sie nicht BA gehörten muss man diese einer anderen Person zuordnen. In diesem Fall dem mutmasslichen Täter.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

21.08.2026 um 18:13
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Der Pilzsammler äusserte sich damals: Die Überresten waren wohl mit einem dunklen Tuch abgedeckt.
Ich stimme dem Tenor Deiner Aussage zu: es gibt keinen Grund, plötzlich davon zu reden, dass es vielleicht kein Tötungsdelikt war. Die Polizei hat sehr bald nach dem Leichenfund mitgeteilt, dass es ein Tötungsdelikt war. Und sie hat ja dann auch entsprechend ermittelt.

Was mich aber stutzig macht, ist die Sache mit dem dunklen Tuch, mit dem die sterblichen Überreste bedeckt gewesen sein sollen. Davon höre ich zum allerersten Mal, obwohl ich den Fall gut kenne. Hast Du dafür eine Quelle? Das würde mich schon sehr interessieren, denn wenn das mit dem Tuch stimmt, wäre das ja eine weitere Erklärung dafür, dass die Polizei von einem Tötungsdelikt ausgeht.


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