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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

299 Beiträge, Schlüsselwörter: Frau, Tote, Kassel, Leichenfund, Fulda, Nordhessen, Radweg, Wesertor

Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 09:32
@maischen
Schau mal, selbst wenn es nicht die Frau war ist das doch nicht schlimm,die Polizei prüft es und fragt sich schon durch.
Vielleicht ergeben sich da auch andere Hinweise, wissen wir nicht.

Zumindest wo das ungefähr war sollte dein Bekannter schon noch wissen, oder? Frag den halt mal. Und dann wird es gemeldet.

Dann damit zu arbeiten ist Sache der Polizei.
Selbst kleine Sachen können wichtig sein, wenn jeder der irgendwas gesehen hat in Kriminalfällen sich denkt, das ist nicht wichtig oder nicht konkret genug, haben die gar nichts.


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 09:34
@alle, ja das mache ich, werde ihn nochmal fragen und dann handeln.


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 09:41
@maischen
Danke, gute Entscheidung.
Und halt uns auf dem Laufenden ;)


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 09:46
Das mache ich 😊


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 13:11
So@all hier, hab nochmal nachgefragt, er sagte er hat sich geirrt, das war eine andere.


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 13:16
Dann hoffen wir auf andere Hinweise.
Finde es aber gut dass du nochmal nachgefragt hast.


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 20:05
Ja, das war mir auch wichtig 😊


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 20:14
Die Leiche ist identifiziert!


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 20:20
Die Polizei ist wohl nah am Täter!


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 21:50
@Dill
Ja schon seit 2 Tagen, weisst du was neueres ?


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

15.05.2015 um 21:52
@Dill
Lies doch bitte auch mal drei Seiten oder so zurück, bevor Du mit Neuigkeiten reinplatzt, die bereits diskutiert werden.


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

19.05.2015 um 17:46
Heute ist ein neuer Artikel erschienen, allerdings ohne wirklich neue Erkenntnisse:
Jetzt ist der Täter im Fokus der "Soko Hafen"
Polizei sucht mit Fahndungsplakat nach Mörder von Monika S.
19.05.15 - 14:56


Kassel-Wesertor. Mit Hilfe eines neuen Fahndungsplakats erhoffen die Ermittler der „Soko Hafen“, das Verbrechen an der 58-jährigen Monika S. aus Kassel aufklären zu können.

Nachdem die Leiche der zunächst unbekannten Frau an der Fulda im Stadtteil Wesertor entdeckt worden war, hatte die Kripo zunächst Handzettel verteilt, um Hinweise auf die Identität der unbekannten Toten zu bekommen. Diese Aufgabe ist nun gelöst. Nach wie vor schweigt die Polizei aber darüber, wie Monika S. ums Leben gekommen ist.

Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner haben die Ermittler das erste Plakat ausgetauscht, das insbesondere rund um die Fundstelle am Fulda-Radweg im Bereich des Kleingartengeländes aufgehängt und ausgelegt war. Mit einem Portraitfoto von Monika S. aus dem Kasseler Obdachlosenmilieu, zwei Fotos ihres zuletzt getragenen T-Shirts und folgenden Fragen wenden sich die Ermittler erneut an die Bevölkerung, um weitere Ermittlungsansätze zu bekommen:

- Wer hat Monika S., die sich auch Monique nannte, in den letzten Monaten lebend gesehen?

- Wer hatte Kontakt zu ihr? Wo hielt sich Monika S. vor ihrem Verschwinden auf?

- Wer hat vor dem 6. Mai verdächtige Beobachtungen auf dem Fulda-Radweg gemacht? Wer kann Hinweise zu dem abgebildeten schwarzen T-Shirt geben, das die Tote beim Auffinden trug?

Monika S. war 58 Jahre, 1,72 Meter groß und schlank. Sie hatte lange, dunkle Haare und auffallend schlechte Zähne. Für Hinweise, die zur Aufklärung des Tötungsdelikts führen, hat die Staatsanwaltschaft Kassel eine Belohnung von 3000 Euro ausgelobt.

Hinweise an die Polizei unter Tel. 05 61/9100.
Quelle: http://www.hna.de/kassel/wesertor-ort123033/jetzt-taeter-fokus-5026106.html

Leider keine weiteren Neuigkeiten :(


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

19.05.2015 um 18:37
@ARWEN1976

Danke für die Aktualisierung. Ich wollte gestern schon fragen, ob es Neuigkeiten gibt.

Als Obdachlose muss sie ja auch nicht zwangsläufig auf der Straße übernachtet haben, könnte von Bekanntschaft zu Bekanntschaft gezogen sein. Sonst gibt es doch meist feste Schlafplätze und ein paar Habseligkeiten haben die meisten dabei, wenn ich mal welche sehe.
Sehr selten Frauen und wenn dann tun sie mir besonders leid, weil ich mir vorstellen könnte, dass das Leben auf der Straße für sie hart und unter Umständen sicher gefährlich ist.
Warum auch immer sie obdachlos geworden ist, es wäre zu wünschen, das der Mord geklärt und der Schuldige gefunden wird.
Die Polizei wird ja sicher im Obdachlosenmilieu ermitteln.

Bleibt abzuwarten was herauskommt.

Gut das sie einen Namen bekommen hat und nicht anonym beerdigt wird.


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

20.05.2015 um 00:47
Hier noch ein Artikel, nichts neues aber geht um sie :
http://www.hna.de/kassel/getoetete-monika-eine-nette-einzelgaengerin-5023612.html


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

20.05.2015 um 13:50
@crimefan
Sehr berührend der Artikel, es ist einfach nur traurig wenn es um Obdachlose Menschen hier in Deutschland geht. Warum muss es sowas in unserem Sozialstaat überhaupt noch geben, schlimm!


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

20.05.2015 um 19:01
Ich fand den Artikel auch sehr traurig, @crimefan & @maischen .
Sehr nachdenklich machend.

Ich kann ihn ja mal hereinkopieren, dann haben wir den Text hier im Strang, wenn der Link deaktiviert und vom Netz genommen wird:
Sie fand Hilfe im „Panama“ - wie viele Obdachlose
Die getötete Monika S.: Eine nette Einzelgängerin
19.05.15 - 08:00


Kassel. Die 58-Jährige Monika S., die Opfer eines Verbrechens geworden ist, besuchte bis Januar die Tagesaufenthaltsstätte "Panama". Dort wurde nun ein Foto von ihr aufgestellt.

„Wir haben uns manchmal unterhalten“, sagt der 29-jährige Mann, als er auf das Foto von Monika S. schaut, das Stefan Jünemann, Leiter der Tagesaufenthaltsstätte Panama, gerade aufgestellt hat.

Bislang wusste der Mann nicht, dass Monika S. getötet worden ist. Das nimmt ihn sichtlich mit. „Ach du dickes Ei. Wir sitzen hier doch alle in einem Boot.“

Vergangene Woche hatte die Polizei bekannt gegeben, dass es sich bei der Leiche, die am Mittwoch, 6. Mai, an der Fulda im Stadtteil Wesertor gefunden wurde, um die 58-jährige Monika S. handelt. Eine Frau aus dem Kasseler Obdachlosenmilieu.

„Das ist ein sehr, sehr trauriges Gefühl“, sagt eine Besucherin des Panama, die sich das Bild von Monika S. angeschaut hat. Zum letzten Mal habe sie die Frau im März an der Martinskirche gesehen. Dort habe sie erzählt, dass sie kurz zuvor eine Woche in Frankfurt gewesen wäre. Die Besucher des Panama sind sich einig: Monika S. sei sehr nett gewesen, aber auch zurückhaltend. „Sie war eine Einzelgängerin.“ Weihnachtsfeiern und Sommerfeste, die auch im Panama gefeiert werden, seien nicht so ihr Ding gewesen, sagt Jünemann.

Der Panama-Leiter hat Monika S. zum letzten Mal im Januar gesehen. Da manche Klienten nur sporadisch kämen, falle es nicht immer auf, wenn jemand über Wochen wegbleibe. Allerdings hätten einige Besucher des Panama bereits einen Tag, nachdem in der Zeitung über die unbekannte Tote berichtet worden wäre, gemutmaßt, dass es sich um Monika S. handeln könnte, sagt Sozialarbeiterin Amrei Tripp.

Sie beschreibt Monika S. als lebensfrohe, charismatische und sehr kreative Frau, die gern viel erzählt habe. „Ihre langen Haare waren echt toll. Wegen der Haare hat man sie auch jünger geschätzt“, sagt Amrei Tripp. Oft habe sie über sich selbst in der dritten Person gesprochen und sich dann Monique genannt.

2009 sei Monika S. als Wohnungslose zu Panama gekommen. Vorher hatte sie wohl bei einem Freund gewohnt, nach Unstimmigkeiten hatte sie die Wohnung offenbar verlassen müssen. Zunächst sei Monika S. in der Notschlafstelle untergekommen, später habe man ihr eine kleine Wohnung in Kaufungen vermittelt, sagt Jünemann. Monika S. habe aber immer von einer Kunsthandwerkstatt in einem Bauernhof geträumt.

Obdachlose Menschen würden öfter Opfer von Gewalt als andere, sagen Tripp und Jünemann. „Nicht selten kommt es vor, dass sie nachts überfallen werden“, sagt Tripp. „Manchmal auch von alkoholisierten Halbstarken, fügt Jünemann hinzu. Allerdings seien die Verhältnisse in Kassel längst nicht so schlimm wie in Hamburg oder Berlin. Der Tod von Monika S. ist in diesem Jahr bereits der vierte, den die Besucher des Panama betrauern. Bei den anderen Fällen handelte es sich aber um keine Verbrechen.

Jedes Mal hat Jünemann ein Foto des Verstorbenen mit einer Kerze im Panama aufgestellt. Die Trauerarbeit sei den Besuchern wichtig. „Manche fragen mich dann, ob ich auch ein schönes Foto für den Fall ihres Todes habe“, sagt Jünemann.

Die Fragen der Polizei

Die Ermittler der Soko Hafen, die zur Aufklärung des Tods von Monika S. eingerichtet worden ist, wollen wissen: Wer hat Monika S., die sich auch Monique nannte, zuletzt lebend gesehen? Wer hatte Kontakt zu ihr? Wo hielt sich Monika S. vor ihrem Verschwinden auf? Wer hat vor dem Auffindetag (Mittwoch, 6. Mai, 14 Uhr) verdächtige Wahrnehmungen gemacht?

Monika S. war 58 Jahre, 1,72 Meter groß, schlank und hatte lange, dunkle Haare sowie auffallend schlechte Zähne.

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Tötungsdelikts führen, hat die Staatsanwaltschaft Kassel eine Belohnung von 3000 Euro ausgesetzt.

Hinweise an die Polizei unter Tel. 05 61/9100.

Hintergrund: Mittagessen für 1,50 Euro

Die „Soziale Hilfe” wurde 1885 unter dem Namen „Verein zur Fürsorge für entlassene Strafgefangene im Regierungsbezirk Cassel”, kurz: „Gefangenen-Fürsorgeverein“ gegründet. Seit dem Jahr 1975 heißt der Verein „Soziale Hilfe e. V.”, der 1977 gemeinsam mit der Stadt Kassel die Beratungsstelle für Haftentlassene gründete. Alleinstehende Wohnungslose gehören seit 1978 zur Zielgruppe des Vereins.

Seit 1989 gibt es die Tagesaufenthaltsstätte Panama an der Kölnischen Straße. Hier finden Menschen ohne festen Wohnsitz ein Angebot, das für die Betroffenen alles andere als selbstverständlich ist: Sie sind hier willkommen! Alltägliche Dinge können im Panama kostenlos oder zu einem günstigen Preis in Anspruch genommen werden. Dazu gehören unter anderem Mittagessen für 1,50 Euro. Obst und Tee und im Winter eine heiße Suppe stehen kostenlos bereit. Zudem gibt es hier die Möglichkeit der Körperpflege in Form eines Dusch- und Badeangebots, eine Kleiderkammer, einen Kleiderladen, Waschmaschine und Trockner, Arztsprechstunde und Gepäckaufbewahrung.

Im Panama halten sich pro Tag zwischen 50 bis 70 Besucher auf, über das Jahr mehrere Hundert Menschen. Nicht alle sind mehr wohnungslos, viele nutzen das Panama auch als Treffpunkt.
Quelle: http://www.hna.de/kassel/getoetete-monika-eine-nette-einzelgaengerin-5023612.html

Wenn man bedenkt, daß Kassel eine mittelgroße Stadt mit knapp 195.000 Einwohner ist und täglich 50-70 Gäste in dieses Panama kommen, dann ist das prozentual gesehen zwar sehr gering, aber irgendwie doch nachdenklich.
Ich finde es eigentlich auch gut, daß einmal ein solcher Hintergrundbericht erschienen ist und ich hoffe sehr, daß die Kripo dem Fall auf den Spuren ist.


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

20.05.2015 um 19:09
@ARWEN1976
Klingt für mich nach einer sehr netten Dame.
Aber sie war freiwillig obdachlos, hatte eine Wohnung vermittelt bekommen.
In unserem Land muss niemand auf der Straße schlafen, davon bin ich überzeugt.
Es gibt so viele soziale Leistungen, man muss die aber annehmen.


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

20.05.2015 um 19:32
@crimefan
Ja, das stimmt, da hast Du vollkommen Recht.

Nur weiß ich nicht, aus welchen Gründen sie diese Hilfe nicht oder nicht mehr angenommen haben mag. Komisch, macht mich auch irgendwie nachdenklich, was in einem solchen Menschen vorgeht.

Ich hatte vor einigen Jahren mal einen Bericht (ARD oder ZDF, ich weiß es nicht mehr) gesehen, wo ein Akademiker obdachlos war - der hat sich einfach geschämt, Hilfe anzunehmen, ihm war das unangenehm, allerdings konnte er sich nach ein paar Jahren selber wieder aus dieser Spirale herausziehen. Hereingeraten war er, wenn ich mich richtig entsinne, durch Schicksalsschläge, aufgrund deren er vom Weg abgekommen ist und den Boden unter den Füßen verloren hatte.

Solche Gründe: diese Hemmschwelle, andere um Hilfe zu bitten, das Gefühl zu haben, auf Almosen angewiesen zu sein, ect., könnte ich mir vorstellen, daß es mit ein Grund sein mag. Vielleicht auch das Gefühl, von der Gesellschaft geächtet zu werden. Irgendsowas.

Der Absatz im Artikel, daß nicht mehr alle Besucher obdachlos/wohnungslos seien, sondern das Panama als Treffpunkt nutzen, deutet ja darauf hin, daß sie sich in dieser Gesellschaft evtl. auf gleicher Höhe fühlen. Keiner ist besser oder schlechter, als der andere. Gemeinschaft.

Daß das auf alle zutrifft: nein. Das wäre weltfremd.
Es gibt bestimmt auch sehr viele, denen es schwer fällt, sich in irgendeiner Form wieder zu sozialisieren und die gar nichts anderes mehr wollen - ich drücke es jetzt einmal so aus, auch, wenn es flapsig klingt.

Mal sehen, ich hoffe jedenfalls, daß der Fall gelöst werden kann.


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

20.05.2015 um 20:54
Ja, das stimmt wohl dass niemand mehr Obdachlos sein muss ist im GG auch verankert und gerade das ist traurig dass es sowas immer noch gibt. Unser Land gibt soviel Geld für unnützen Schnickschnack aus, da sollten doch lieber die sozial schwachen profitieren finde ich. Wenn ich mir überlege nächte Woche ist Hessentag in Hofgeismar was da für Gelder investiert werden für so ein Fest...das Geld sollte lieber gespendet werden für diese arme Minderheit!


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Leichenfund in Kassel am 06.05.2015 - Monika S., obdachlos, ermordet

20.05.2015 um 20:57
@maischen
Aber die Gelder sind doch da, du widersprichst dir etwas.
Zwingen wird man keinen Hilfe anzunehmen.
In kaum einem anderen Land bekommt man so viel wie hier, wenn man es denn beantragt.


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