Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

103 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Altenstadt, Tabbo

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 14:12
@bellady

Wir reden von einer Lebensversicherung für eine gerünfig beschäftigte die keine 400,00€ betragen hat. Also als Tatmotiv ein bissi dünn.

@Ingrid1

Bei Strafverfahren gibt es keine Prozesskostenhilfe lediglich einen Pflichtverteidiger der die Mindeskosten (1/3) vom Staat bekommt und sich auch nur dementsprechend um den Fall kümmert. Wahlverteidiger musst du dir selber holen und die arbeiten meist nicht ohne vorkasse.



Wikipedia:

In den Fällen der sogenannten notwendigen Verteidigung ist dem Beschuldigten ein Pflichtverteidiger von Amts wegen zu bestellen, wenn der Beschuldigte noch über keinen von ihm gewählten Verteidiger verfügt (§§ 140 ff. StPO). Der Pflichtverteidiger wird von der Staatskasse bezahlt und erhält reduzierte Gebühren.


melden
Anzeige

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 15:44
@claude1991
Was denkt die Familie denn über Täter und Motiv, warum sie sterben musste? Du darfst hier natürlich keine Personen nennen, mich würde nur interessieren, ob Ihr einen Verdacht habt oder eine Erklärung für Euch selbst. Ich denke, nichts ist in so einem Fall schlimmer für die Angehörigen, als keinerlei Ahnung zu haben, warum dies geschehen ist und wer dafür verantwortlich sein kann. Du hattest in der Presse geäußert, dass du denkst, deine Mutter hat irgendwas mitbekommen, was sie nicht sehen sollte, und wurde deshalb zum Schweigen gebracht. Meintest du damit was Bestimmtes, oder ist das nur dein Gefühl, dass das als Motiv dahintersteckt?! Also, dass sie quasi nur zur falschen Zeit am falschen Ort war?

Wer hat sie denn wann gesichert zuletzt lebend gesehen und wo war sie da? Wo wollte sie von dort aus hin und wo könnte sie daher an ihre/n Mörder geraten sein?


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 18:24
@Comtesse

Es hört sich halt für manche wirklich nach Film an, aber ich kann es mir nicht anders erklären wie das meine Mutter zur falschen Zeit am falschen Ort war. Sie hätte mit niemanden Ärger, sie war zB war sehr gläubig aber hatte mir was gegen andere Religionen oder so ähnlichem. Jeder in Altenstadt kannte sie als freundliche und aufgeschlossene Person.

Es ist nunmal so das der letzte der sie gesehen hat der Zeuge war der ausgesagt hat wie sie auf jemanden eingeschlagen hat, was ich mir da aber auch nicht erklären kann es war außerhalb von Altenstadt, wie kam sie dort hin zu Fuß hätte es zeitlich passen können, aber bei fremden steigt meine Mutter nicht einfach so ein.

Der Fehler der Ermittler war einfach in meinen Augen, das man von Anfang an in mehrere Richtungen ermitteln können.

Keiner hat meine Mutter aus dem Lokal gehen sehen und plötzlich taucht sie 2km weit weg auf und man sieht sie dort auf einen anderen man einschlagen. Und mein Vater war zu genau dieser Zeit nachweislich beim Zahnarzt.

Der Hinweis des obengenannten zeugen wurde bereits 2013 entgegengenommen und man hat es quasi zur Seite gelegt und ist lieber der Familie gefolgt. Und dann während des Prozess musste er ja gehört werden weil er in den Akten war.


Es ist halt viel zu vieles offen gelassen worden.


melden
Siegessicher
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 19:21
Auf die Frage, ob er eine Vermutung habe, was mit seiner Frau geschehen sein könnte, reagiert der 55-Jährige mit einem Kopfschütteln. »Wir waren 23 Jahre verheiratet. Nie gab es Probleme«,
Diese Antwort auf so eine Frage sagt doch schon alles. Im Prinzip sagt er, ohne dass ihn jemand gezielt danach gefragt hat: "Ich habe damit nichts zu tun"


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 19:59
@Siegessicher
Kann man aber auch so auslegen, dass er sie 23 Jahre gut kennt und sie in der Zeit seines Wissens nie Probleme mit irgendwem hatte. Auch können Fragen und Gespräche auch suggestiv nahelegen, dass man im Grunde den Befragten verdächtigt, was den dazu bringen kann, sich automatisch zu verteidigen. Dazu muss man sprachliche Barrieren berücksichtigen bei ausländischen Befragten, die nicht in ihrer Muttersprache befragt werden.


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 20:00
@Siegessicher

Wie soll das verstanden werden?


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 20:01
@claude1991
Er meint, wer sich (unbeschuldigt) verteidigt, klagt sich an.


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 20:12
@Siegessicher

Hinzuzufügen ist mein Vater bereits 1 Tag nachdem mord von der Polizei verdächtigt wurde, nur weil es bei vielen Fällen jemand war der dem Opfer nahesteht.

Meinem Vater wurden 6 Stunden lang die Bilder vom Tatort gezeigt und man hat unter Druck versucht ein Geständnis zu erzwingen. Ohne qualifizierten Übersetzer und ohne Anwalt.

Damals hatte man noch keinerlei Ergebnisse von irgendwelchen Untersuchungen.

Man kann hier wirklich nicht mit Berichten aus der Zeitung argumentieren, es gibt so vieles mehr was man wissen bzw. beachten muss.

Ich halte es deshalb nicht für wirklich sinnvoll es hier zu diskutieren.

Niemand hat hier das nötige Wissen zu dem Fall.


melden
SCMP77
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 20:27
Siegessicher schrieb:Diese Antwort auf so eine Frage sagt doch schon alles. Im Prinzip sagt er, ohne dass ihn jemand gezielt danach gefragt hat: "Ich habe damit nichts zu tun"
Aus einem solchen Ausschnit kann man in Wirklichkeit nichts entnehmen.

Was hier auffällt, die Frage wird gewissermaßen zusammengefasst dargestellt. Die Frage liegt nicht mal wörtlich vor, geschweige denn der Kontext wird wiedergegeben. Und das weiß jeder, in Gesprächen als auch Verhören ist immer der Kontext das Wesentliche, der ist immer ergänzend zur WÖRTLICHEN Frage. Das er weggelassen wird und die Frage nur zusammenfassend vorliegt, ist eher als Warnsignal bzg. der Berichterstattung zu sehen.

Wenn vorher über sein Privatleben gesprochen wurde, dann wäre die Art der Antwort auch vollkommen berechtigt. Aber wie gesagt, der Kontext fehlt, dass kann niemand hier beurteilen, man kann hier nur eins sehen, der Vater wurde nie angeklagt.

Und eigentlich ist es typisch, Ermittlungen gehen meist von Innen nach Außen, dass die Frage nicht ohne Hintergedanken gestellt wurde und man den Kontext schon vermuten kann, dürfte offensichtlich sein.


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 20:49
claude1991 schrieb:Wir reden von einer Lebensversicherung für eine gerünfig beschäftigte die keine 400,00€ betragen hat. Also als Tatmotiv ein bissi dünn.
Du meintest, deine Mutter war eine geringfügig Beschäftigte und die Lebensversicherung
belief sich über keine 400.00 Euro....? Ich habe mich nur gewundert, dass es da noch eine LV gab, wo es doch eigentlich um die 3.000.- Euro gegangen ist, die deine Mutter zurück haben wollte.
Sie sei mit der Aussage konfrontiert worden, ihr Lebensgefährte habe die Mutter getötet, weil er ihr nicht die 3000 Euro habe zurückzahlen können, die Vebronia Tabbo ihm einst für die Eröffnung seines Restaurants geliehen habe. Sie zweifle nicht an ihrem Freund. Den habe sie über ihre Mutter kennengelernt, berichtete die Studentin. »Sie hat uns vor drei Jahren zusammengebracht. Sie hat ihn geliebt«, betonte sie. Gemeinsam mit ihrem Vater vertrat sie die Meinung, dass Vebronia Tabbo bei ihrem letzten Putzeinsatz etwas gesehen hat, das sie nicht habe sehen sollen.
Oder hatte deine Mutter tatsächlich was gesehen in dem Asia-Grills, vllt. Hehler- od. Schmuggelware (?),von dem niemand erfahren sollte , wenn sie doch dort zuletzt arbeiten war ?

Es hört sich halt verblüffend ähnlich an wie im "Thread Dagmar Eich aus Dinslaken".
Auch sie hat Geld verliehen und auch ,weil er auch der Freund vom Sohn war .....ist auch noch nicht geklärt.....


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 20:55
@bellady

Meine Mutter hatte uns 3000€ gegeben zur Eröffnung unserer Pizzeria im Juli 2012, wieso ist es denn so ein Wunder, ich bin ihre Tochter und wir waren verlobt.

Es wurde nie eine Absprache darüber getroffen wann und ob wir ihr es zurück geben.

Oder hat noch nie jemand in seine Kinder investiert oder ihnen Geld gegeben um sich eine Existenz aufzubauen.

Das ist doch alles völlig logisch oder sehe ich das falsch?

Sie hat uns das gegeben und davon wussten Freunde und Bekannte auch Bescheid und war kein Geheimnis.

Sie war dort zuletzt arbeiten und wurde vom Nachbarladen nicht rausgehen sehen. Es gibt nur einen vordereingang und Hinterausgang. Irgendwie muss sie ja da raus sein nur weiß keiner wie. Es war helllichter Tag und mitten auf der Hauptstraße. Irgendjemand hätte sie gesehen wäre sie einfach rausspaziert.


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 21:08
@bellady

Das mit der Lebensversicherung war nachdem meine Mutter gestorben ist, uns wurden meinem Vater ca. 400€ ausgezahlt.

Das war natürlich auch ein gefressenes Motiv.

Es klingt jetzt wirklich hart ist aber wirklich nicht so gemeint ich sage es nur so weil es die Wahrheit ist: wenn man doch der Meinung ist man hätte meine Mutter wegen diesem Geld ermordet, dann liegt man falsch. Meine Mutter hat gearbeitet und hat monatlich mehr verdient als das zusammen und das Geld ging auf das gemeinsame Konto meiner Eltern.

Wo liegt da die Logik das ergibt keinen Sinn, lebend war sie nach dieser Scheiss Logik mehr wert.


melden
SCMP77
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 21:13
@bellady

Das passt doch alles nicht zusammen. Wenn angeblich das Motiv die 3000€ gewesen wären, dann hatte der Vater keinen Grund sondern nur der Schwiegerson, aber letzterer soll ja angeblich nur die Sterbende nur beseitigt haben. Was uns da StA und das Gericht auftischt ist in sich unlogisch und wir sollten doch einfach mal hier auch die Diskussion stoppen. kein Wunder, dass es nicht zu einer Verurteilung gereicht hat und der Vater nie angeklagt wurde.

Dass dann in der schriftlichen Urteilsbegründung von der Angriffe gegen die Familie von Seiten des gerichts nichts mehr steht und der Richter heute davon nichts mehr wissen will, spricht doch einfach Bände.

Dei Unschuldsvermutung ist nicht ohne Grund da und die sollte man auch im Privaten leben.


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 21:39
@SCMP77

Seh ich genauso


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

02.03.2016 um 23:42
claude1991 schrieb:Keiner hat meine Mutter aus dem Lokal gehen sehen und plötzlich taucht sie 2km weit weg auf und man sieht sie dort auf einen anderen man einschlagen. Und mein Vater war zu genau dieser Zeit nachweislich beim Zahnarzt.
claude1991 schrieb:Sie war dort zuletzt arbeiten und wurde vom Nachbarladen nicht rausgehen sehen. Es gibt nur einen vordereingang und Hinterausgang. Irgendwie muss sie ja da raus sein nur weiß keiner wie. Es war helllichter Tag und mitten auf der Hauptstraße. Irgendjemand hätte sie gesehen wäre sie einfach rausspaziert.
@claude1991

Verstehe ich Dich richtig: Niemand hat Deine Mutter aus dem Vordereingang kommen sehen, weshalb Du davon ausgehst, dass sie durch den Hinterausgang verschwunden ist.

Weiter glaubst Du der Sichtung des besagten Zeugen, der Deine Mutter 2 km entfernt an einer Straße auf einen Mann einschlagen hat sehen. Korrekt?
claude1991 schrieb:Es ist nunmal so das der letzte der sie gesehen hat der Zeuge war der ausgesagt hat wie sie auf jemanden eingeschlagen hat, was ich mir da aber auch nicht erklären kann es war außerhalb von Altenstadt, wie kam sie dort hin zu Fuß hätte es zeitlich passen können, aber bei fremden steigt meine Mutter nicht einfach so ein.
Wenn Du der Auffassung bist, dass Deine Mutter weder zu Fuß noch als Beifahrerin mit einem Fremden zu der Stelle der letzten Sichtung gelangte, dann wäre es ja nahe liegend, dass Deine Mutter mit jemandem den sie kennt, den Laden verlassen haben dürfte.

Zusammengefasst würde das grob folgendes Szenario ergeben:

Deine Mutter verlässt allein oder in Begleitung den Laden über den Hinterausgang. Sie steigt zu einer ihr bekannten Person ins Auto. Kurze Zeit später sieht man sie mit einem Mann außerhalb von Altenstadt in einer Kampf- oder Verteidigungssituation.

Da würde ich mir an Deiner Stelle die Frage stellen: Welche männlichen Personen kämen hierfür in Frage? Hast Du als Gedankenstütze mal eine Liste denkbarer Personen für Dich erstellt? Ich will hier um Gottes Willen keine Namen abfragen, denn es soll kein Persönlichkeitsrecht verletzt werden. Mich würde aber doch interessieren, ob Du in Gedanken wirklich schon alle potentiell in Frage kommenden Personen durchgegangen bist...


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

03.03.2016 um 00:38
@Dornröschen

Ich habe mir darüber schon lange Gedanken gemacht nur kann ich hier keine Personen beim Namen nennen, mit meinen Gedanken habe ich auch schon mit der Polizei geredet aber die sind der Meinung ich wolle von Anfang an nur ablenken. Einen Anwalt hierfür beauftragen kann ich mir nicht leisten, damit er Ermittlungen in die Wege leitet.

Genau das glaube ich mit dem Hintereingang, jeden Tag war das Routine das der Laden gegenüber genau zur gleichen Zeit seine Ware am rausräumen war also auf die Straße und meine Mutter kam raus und die haben sich begrüßt. Er war sich sicher sie an diesem Tag nicht rausgehen sehen hat. Ich habe bereits nachmittags nach meiner Mutter gesucht und hab ihn darauf angesprochen und er hat es mir erzählt.

Ich befasse mich seit Anfang damit habe mein Studium zwischenzeitlich auf Eis gelegt und mich wirklich intensiv damit beschäftigt. Leider bin ich dann daran gescheitert das ich keine Sachverständigen beauftragen mit irgendwelchen Spuren zu arbeiten.

Damals bei meiner Aussage vor Gericht hatte ich einen dicken fetten Ordner mit meinen Recherchen aber selbst dort wollte die keine hören.

Wenn einer weiter weiß, bitte..

An die Presse bin ich vor dem Prozess auch schon gegangen, dazu die Äußerung der Ermittler: ich soll mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen..

Hauptsache der Vorsitzende Richter sagt im Gerichtssaal: wir sollen uns nicht als justizopfer darstellen, nachdem Freispruch und dann kommt bei der dienstaufsichtsbeschwerde sowas zurück.


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

03.03.2016 um 05:41
claude1991 schrieb:
Es ist nunmal so das der letzte der sie gesehen hat der Zeuge war der ausgesagt hat wie sie auf jemanden eingeschlagen hat, was ich mir da aber auch nicht erklären kann es war außerhalb von Altenstadt, wie kam sie dort hin zu Fuß hätte es zeitlich passen können, aber bei fremden steigt meine Mutter nicht einfach so ein.
Hatte deine Mutter des öfteren die Angewohnheit ,nach der Arbeit solche Fußmärsche oder Spaziergänge zu machen, dann könnte sie ja auch von jemandem mit dem Auto eingeholt
worden sein, der auf gewatet hatte, bis sie dort diese Stelle passierte....?
SCMP77 schrieb:Das passt doch alles nicht zusammen. Wenn angeblich das Motiv die 3000€ gewesen wären, dann hatte der Vater keinen Grund sondern nur der Schwiegerson, aber letzterer soll ja angeblich nur die Sterbende nur beseitigt haben. Was uns da StA und das Gericht auftischt ist in sich unlogisch und wir sollten doch einfach mal hier auch die Diskussion stoppen. kein Wunder, dass es nicht zu einer Verurteilung gereicht hat und der Vater nie angeklagt wurde.
Tut mir leid, wenn sich dass so anhört, aber letzterer müsse dann doch von diesem geplanten (?) Angriff außerhalb der Ortschaft gewusst haben, wenn er die Sterbende
beseitigt haben soll oder glaubt jemand , er sei da zufällig vorbei gekommen ?
claude1991 schrieb:Hauptsache der Vorsitzende Richter sagt im Gerichtssaal: wir sollen uns nicht als justizopfer darstellen, nachdem Freispruch und dann kommt bei der dienstaufsichtsbeschwerde sowas zurück.
An dieser Stelle sei mal die Frage erlaubt , die der Richter vllt. nicht stellten konnte:

Weshalb gehen diese Leute, wenn es sich um einen läppischen Geldbetrag , um die Existenz ihres Arbeitsplatzes und oft noch den von weiteren Personen nicht zur Bank , sich stattdessen dann an Privatpersonen wenden, denen dass dann zum Verhängnis werden kann ?


melden
SCMP77
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

03.03.2016 um 07:56
bellady schrieb:Tut mir leid, wenn sich dass so anhört, aber letzterer müsse dann doch von diesem geplanten (?) Angriff außerhalb der Ortschaft gewusst haben, wenn er die Sterbende
beseitigt haben soll oder glaubt jemand , er sei da zufällig vorbei gekommen ?
Ich weiß nicht, was Du mit dieser Behauptung sagen willst. Das Gericht hat doch nur eine unbewiesene Behauptung aufgestellt, dass der Schwiegersohn die Leiche beseitigt haben soll aufgestellt, hat sie aber nicht beweisen können.

Ich persönlich glaube eher, dass hier das Gericht und die StA einen schweren juristischen Fehler nicht zugeben will und daher das Urteil der ganzen Öffentlichkeit in dieser Form verkauft hat. Wie gesagt, deutliches Zeichen ist, dass das Gericht von einer solchen Begründung heute nichts mehr wissen will und es wohl gesichert ist, dass so etwas gar nicht in der schriftlichen Urteilsbegründuing zu finden ist.

Aber es ist nicht nur das einzige Zeichen, was mich persönlich diesbzgl. stutzig gemacht hat, ist auch folgender Satz des Richters:
bellady schrieb am 28.02.2016:Weiter fragt der Richter, wieso man sich nicht Gedanken macht, wie eine DNA-Spur des Angeklagten an die Schuhe der Toten käme, statt stundenlang darüber zu rätseln, ob diese für eine Verhaftung und Anklage ausreiche.
Zum ersten Teil, man kann sich sicherlich Gedanken gemacht haben, aber das ist ja das eigentliche Problem von DNA-Spuren, man kann nicht ermitteln, wann diese Spuren an die Schuhe gekommen sind. Wenn mehrere Personen zusammen leben oder untereinander besuchen, dann ist es ganz normal, dass man auch DNA-Spuren des Freigesprochenen an den Schuhen findet. Bei welcher Begebenheit die dran gekommen sind, ist im nachhinein natürlich nicht wirklich feststellbar. Behauptuingen vor Gericht, wann die dran gekommen sein sollen, ist daher unsinnig und das wird der Richter auch ganz genau wissen, versucht aber den Freigesprochen und die Familie mit dieser Bemerkung auf diese Weise grundlos ins schlechte Licht zu rücken.

Warum geht er so vor? Die Antwort könnte sich aus dem zweiten Teil der Behauptung ergeben, denn der erste Teil stellt IMO eher ein Ablenkungsmänöver dar.

Denn etwas anderes stellt die Frage dar, ob die vorhandenen forensischen Ergebnisse eine U-Haft und einen Anklage überhaupt hätte begründen können. Das ist eine Frage, die man in einem Rechtsstaat stellen darf und diese Frage ein Rechtsstaat auch beantworten sollte, denn es geht um grundsätzliche Fragen. Diese Bemerkung zeigt aber, dass der Richter diese Frage nicht beantworten wollte. In Kombination dieses Satzes mit der Entlassung aus der U-Haft und dem Freispruch bestätigt eher einen solch groben Fehler der StA und Justiz.

@bellady
Klar, wie Du schon schriebst, wir kennen alles nur aus der Presse und können nur aus dieser etwas interpretieren. Aber wenn man hier etwas offener heran geht, erkennt man auch schon aus der im allgemeinen gegen Angeklagte negativ eingestellte Presse schon, dass das Gericht hier die notwendige Fairness dem Freigesprochenen und der Familie gegenüber vermissen lässt und es Fehler der Justiz und StA unter den Teppich kehren will.

Ich weiß nicht, wo der Täter zu suchen ist. Aber wenn ich so etwas lese, was der Richter da gesagt haben soll, kommt es bei mir hoch. Denn solche Fehler sind in Wirklichkeit nicht fallbezogen sondern könnten zeigen, dass die StA und Gerichte viel zu schnell Menschen in U-Haft stecken und Anklage erheben. Um die Antwort um diese fallübergreifende Frage hat sich jedenfalls das Gericht mit Erfolg gedrückt, obgleich diese Frage offenbar an das Gericht gestellt wurde.


melden

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

03.03.2016 um 22:41
@bellady

Es war meine Mutter, wieso soll ich mir von der Bank Geld leihen wenn es mir meine Eltern auch geben können?!

Man rechnet ja wirklich überhaupt nicht damit das ein 3/4 Jahr später so etwas passiert und ich mich tatsächlich dafür rechtfertigen muss.


melden
Anzeige
Ingrid1
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der ungesühnte Mord an Vebronia Tabbo

04.03.2016 um 01:00
@claude1991

Deine Mutter hat es ja nicht Dir gegeben, sie hat es Deinem Mann gegeben. 3.000 Euro sind schon 'ne Stange Geld, insbesondere, wenn man man kein hohes Einkommen, aber viele Verpflichtungen hat.

Du musst hier überhaupt nicht rechtfertigen. Ich würde mich freuen, wenn Du Dich weiterhin in die Diskussion einklinken würdes.

Hast Du Dein Studium in der Zwischenzeit wieder aufnehmen können? Kann ich irgendwie helfen? Gerne auch per PN.


melden
460 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Der Rombachmord197 Beiträge