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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

85 Beiträge, Schlüsselwörter: Alkohol, 2013, Schüler, Ertrunken, Kärnten

Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

03.03.2016 um 23:13
@osttimor
dass man die telefonnummern aller klassenkameraden hat ist zu zeiten von whatsapp-gruppen gar nicht unwahrscheinlich und war es auch 2013 nicht. meine kinder haben im klassenchat auch alle klassenkameraden, wenn auch nicht immer mit namen, aber die nummern sind ja sichtbar - und anrufbar


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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

04.03.2016 um 02:02
Nachts um 3 ruft er 11 Freunde an. Zufällig sind genau 11 Teilnehmer der 19 köpfigen Gruppe nicht mit im Restaurant gewesen.

Und da soll es wahrscheinlicher sein, er hat ausgerechnet mitten in der Nacht 11 Freunde angerufen, die in Salzburg oder sonstwo sind?

Na gut, mag ja mancher glauben, ich nicht.


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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

04.03.2016 um 03:12
Fyra schrieb:whatsapp-gruppen
stimmt, guter einwand!

@Rick_Blaine

ich sage nicht, dass alle 11 angerufenen außerhalb von ossiach waren, sondern nur dass es unwahrscheinlich vorkommt!
ich behaupte mal, dass die 11, die in der herberge geblieben sind nicht alle richtige "spasskanonen" gewesen sind sonst wären sie ja sofort mitgegangen!
der eingangspost deutet auch darauf hin, dass die 5 mädchen mehrere klassenkameraden, also nicht nur die 3 angerufen habe - gekommen sind aber nur die eben bekannten!
warum soll albert dann die restlichen 11 angerufen haben? sollte die gruppe tatsächlich noch weiter zu 8. unterwegs gewesen sein, warum hatte dann albert "telefondienst"? sollte es wirklich spassig gewesen sein oder er schon pläne gehabt haben (rausschwimmen zum eisberg etc) hätte er nach ein paar anrufen aufgegeben!

ein theoretischer grund warum alle 11 handys ausgeschalten waren (angenommen es betrifft genau die restlichen 11) könnte sein, dass die schüler weiteren störenden anrufen durch klassenkameraden vorbeugen wollten und daher ihre handys ausgeschaltet haben. ausgelöst könnte dies etwa durch die 5 mädchen worden sein - aber auch hier würde ich es seltsam finden wenn sie jeden einzelnen - sprich 14 - angerufen hätten!


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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

04.03.2016 um 22:43
Ich finde @Rick_Blaine kleines Rechenspiel ganz interessant, weil es einfach erstaunlich gut passt. Und es passt auch, dass dann eben genau diese 11 ihr Handy ausgeschaltet hatten - nämlich weil Alberts Anrufen schon andere Anrufe vorausgegangen waren und die 11 genervt abschalteten. Das ist wahrscheinlicher, als wenn 11 andere, voneinander unabhängige Freunde, ihr Handy aus hatten. Trotzdem finde ich es komisch, dass wirklich keiner der 11 erreichbar war.


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Summerwind
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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

06.03.2016 um 11:38
Hallo,
ich könnte mir auch vorstellen, dass die 11 angerufenen die restlichen Klassenkameraden waren.
Wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch zu 8 waren, muss es aber nicht so sein, dass Albert alle angerufen hat,
sondern es kann ja sein, dass halt nur von seinem Handy angerufen wurde, aber die anderen auch alle mal dran waren.

Das die Handys alle ausgeschaltet waren, finde ich gar nicht so verwunderlich,
denn es kann ja auch ein abendliches Handyverbot gegeben haben.
Ich kenne das auch so von meinem 15 jährigen Sohn, dass Handys zu Klassenfahrten zwar mitgeführt werden dürfen,
aber nicht endlos benutzt werden dürfen, zum Beispiel im Bus und abends dann ausgeschaltet werden müssen.
Dies müssten die Jugendlichen zwar eigentlich gewusst haben,
aber in ihrer "angeheiterten" Situation haben sie das nicht bedacht, bzw. sind sie vielleicht davon
ausgegangen, dass sich nicht jeder daran hält.

LG Summerwind


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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

06.03.2016 um 12:36
Summerwind schrieb:enn sie zu diesem Zeitpunkt noch zu 8 waren, muss es aber nicht so sein, dass Albert alle angerufen hat,
sondern es kann ja sein, dass halt nur von seinem Handy angerufen wurde, aber die anderen auch alle mal dran waren.
das macht überhaupt keinen sinn!
Summerwind schrieb:denn es kann ja auch ein abendliches Handyverbot gegeben haben.
es gab auch ein ausgehverbot sowie ein alkoholverbot - an die beiden haben sich knapp 40% der gruppe auch nicht gehalten, also...


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Summerwind
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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

06.03.2016 um 12:38
@osttimor
Na dann sag du mir, warum keiner sein Handy angeschaltet hatte !


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Summerwind
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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

06.03.2016 um 12:45
@osttimor
Zumal diese 11 sich ja auch an das Ausgehverbot gehalten haben ;-)


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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

06.03.2016 um 12:46
@Summerwind

hast du mitgelesen?
ich habe gesagt, dass es zwar zufällig passen würde, aber noch lange nicht als fakt feststeht. 11 unterschiedliche FREUNDE wurden angerufen. das steht mal als fakt im raum.
wenn jetzt wieder jemand mit "wortinterpretation" kommt: es steht "freunde". daher kann man davon ausgehen, dass es "nur" freunde waren und nicht (ausschließlich) klassenkameraden. dass der journalist das wort "freunde" statt "klassenkollegen" etc nur deshalb benutzt hat weil er wortwiederholungen vermeiden wollte, kann man ausschließen.
man könnte nämlich auch über das wort "ausgeschaltet" diskutieren. ist damit wirklich gemeint, dass ALLE handys ausgeschaltet waren, oder wollte der verfasser des artikels nur pauschal sagen, dass niemand alberts anruf entgegengenommen hat?! ;)


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Summerwind
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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

06.03.2016 um 12:49
@osttimor
Ja ich habe mitgelesen, sonst würde ich mich doch niemals erdreisten
hier mitzuschreiben ;-) ...

Ich habe auch nicht behauptet, dass das tatsächlich so ist,
sondern habe halt einfach mal mit fantasiert.


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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

06.03.2016 um 13:14
Bei der Sperrstunde um zwei Uhr trennten sich die Freunde. Während seine Kollegen die Unterkunft ansteuerten, blieb der 17-Jährige zurück. Um 2.30 Uhr war dann die Handypeilung des Schülers schlagartig weg.
das stammt aus einem artikel vom kurier vom 13.6.2013!

http://kurier.at/chronik/oesterreich/ossiach-vermisster-schueler-tot-gefunden/15.668.931

demnach gab es eine sperrstunde und zwar um 2 uhr. doch was meint man dann mit "albert blieb zurück"? alle gingen heim nur er blieb vor dem zugesperrt gasthaus stehen!?


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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

06.03.2016 um 15:20
vielleicht haben die 11 auch einfach nur geschlafen, er hat ja nachts um 3 angerufen und das an einem wochentag (donnerstag), manche gehen da auch tatsächlich mal ins bett und machen dann das handy aus/lautlos.

@osttimor
sperrstunde heißt nur, dass keine neuen bestellungen mehr aufgenommen werden. in dem artikel im ausgangspost steht, er habe sich im lokal noch mit einem kellner über fußball unterhalten und die andern sind dann schonmal ohne ihn gegangen.


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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

06.03.2016 um 15:46
@Janeway
vielleicht haben die 11 [...] an einem wochentag (donnerstag)
wer sind deiner meinung nach die 11?
osttimor schrieb am 02.03.2016:sperrstunde
ich seh schon, dass entwickelt sich hier zur wortauslegungsgeschichte.
Als Sperrstunde oder Polizeistunde wird die Uhrzeit bezeichnet, zu der Gaststätten ihren Betrieb einstellen müssen. Diese Regelung diente der Sicherung der Nachtruhe. Nach Anbruch der Sperrstunde darf kein Ausschank mehr stattfinden. Oft wird kurz vor Anbruch der Sperrstunde zur letzten Bestellung aufgefordert. Sie galt früher in vielen Städten.
das ist der allgemeine einleitungstext bei wikipedia
Die Sperrstunde regelt Öffnungszeitenbeschränkungen sowie Öffnungsverbote in Österreich auf Ebene der Bundesländer. Hier wird zumeist nach Art der Lokalität in Cafe, Caferestaurant, Kaffeehaus, Restaurant, Bar sowie Diskothek/Tanzlokal unterschieden.
das ist der text, des auf österreich bezogenen teil des sperrstunde-artikels

Wikipedia: Sperrstunde
gesetzlich festgelegte Uhrzeit, zu der Gaststätten o. Ä. täglich geschlossen werden müssen
aus dem duden http://www.duden.de/rechtschreibung/Sperrstunde
behördlich festgelegte schließungszeit
aus dem österreichischen wörterbuch

daher sehe ich es so, dass das gasthaus um 2 uhr geschlossen hat und nicht nur den ausschank eingestellt hat. das schließt aber nicht aus, dass albert als EINZIGER zurückgeblieben ist. damit wäre aber zugleich die aussage falsch, dass albert das lokal mit einem gast verlassen hat.


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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

06.03.2016 um 22:35
@osttimor
osttimor schrieb:daher sehe ich es so, dass das gasthaus um 2 uhr geschlossen hat und nicht nur den ausschank eingestellt hat.
Der Ausschank muss um diese Uhrzeit eingestellt werden, aber die Gäste dürfen sehr wohl noch austrinken, dann erst wird das Gasthaus geschlossen. Und bevor du fragst: Ja, ich bin aus Österreich und meine Schwiegermutter betreibt eine Gaststätte, deswegen weiß ich sowas.


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07.03.2016 um 05:17
@suffy

ja das mag schon sein.
aber was bedeuten für dich die beiden definitionen von duden und öwb?


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KonradTönz1
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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

07.03.2016 um 07:14
Rick_Blaine schrieb am 02.03.2016:Die Todesursache ist also klar festgestellt: Ertrinken. Das mysteriöse an diesem Fall ist also nur, wie der Bursche auf einmal so betrunken war, wenn er bis zum Aufbruch der Gruppe nicht viel getrunken hatte.
Dass könnte auch ein Trugschluss sein - Jugendliche besaufen sich häufig bevor sie weggehen ("Vorglühen") damit es in den Etablissemengs später nicht so teuer wird. Die hatten den letzten Abend auf Klassenfahrt - ich musste lachen über das Zitat aus dem Eingangsartikel: "Die Jugendlichen sollten früh zu Bett um am nächsten Morgen fitt für die Abreise zu sein" (oder so ähnlich). Wenn da um 22.00 "Nachtruhe" war und die Mädchen um 0:30 auf die Idee kamen feiern zu gehen, was denkt ihr denn, was die in der Zwischenzeit gemacht haben? Ich weiß es nicht sicher, aber ich behaupte mal dass sie weder geschlafen, noch Mensch-Ärgere-Dich-Nicht gespielt, sondern wahrscheinlich mehr oder weniger heimlich in der Herberge gefeiert (und gebechert) haben.
Machen wirs kurz: Albert muss sich nicht zwangsläufig erst nach dem Kneipenbesuch die 2,3 Promille draufgeschafft haben - er kann auch bereits besoffen in die Kneipe gekommen sein. Und um die Frage gleich vorwegzunehmen, ob ein Jugendlicher mit 2,3 Promille noch laufen, über Fußball quatschen , radfahren oder sonstwas kann: Ja, klar! Das beweisen tausende Jugendliche jede Nacht, bei den meisten geht zum Glück alles gut.
Und zu den anderen Ungereimtheiten: Könnte es nicht sein, dass Albert in einen Bach gestürzt ist und erst später im See angespült wurde? Das würde sowohl seine postmortalen Verletzungen erklären, als auch die zunächst erfolglose Suche im See. Die Dikrepanzen in manchen Aussagen könnten wiederum dem Alkoholkonsum der Zeugen geschuldet sein - wer um 2:30 eine Kneipe verlässt ist sicher nicht mehr ganz nüchtern und man muss evtl. sogar froh sein, dass sich der Zeuge noch an Albert erinnerte - dass man den Ablauf eines Abends durcheinanderbringt ist nach einem ordentlichen Suff normal.
Kein Mensch weiß, was Albert um 3 Uhr nachts von seinen Freunden wollte - vielleicht wollte er einfach mit ihnen weiterfeiern? Vielleicht hatte er sich im Suff verirrt? Vielleicht wollte er sie bitten, ein Fenster oder eine Tür für ihn in der Herberge zu öffnen? Dass er zu diesem Zeitpunkt ernsthaft in Not oder gar Lebensgefahr war, kann ich mir nicht vorstellen - denn dann hat man entweder keine Zeit zum Telefonieren, oder man verständigt gleich die Polizei oder den Rettungswagen.

Jedenfalls kommen mir manche der sogenannten Ungereimtheiten ein wenig aufgeblasen vor. Die Eltern scheinen ein extrem harmonisiertes Bild ihres Jungen zu haben - das ist nicht verwerflich und komplett nachvollziehbar, der Junge war sicher ein sympatischer Kerl und der ganze Stolz und die Hoffnung seiner Eltern. Wahrscheinlich war er aber ein normaler Jugendlicher, der auch mal Mist gebaut ist und dem auch mal Mist passiert ist - zuletzt evtl. fataler Mist.


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07.03.2016 um 08:43
@konradtönz

die gruppe kam erst um 23 uhr zurück in die unterkunft!


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aero
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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

07.03.2016 um 09:23
So langsam habe ich auch dieses gefühl. Das diese zeitung aus dem EP auf etwas herumhackt was im grunde (menschlich für die eltern nachvollziehbar) auf die initiative der eltern zurück geht.

Ich habe bewußt den begriff "herumhackt" für die art der berichterstattung dieser "zeitung" gewählt, wenn man die teilweise übelst hanebüchenen meldungen zu anderen themen drumherum liest.


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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

07.03.2016 um 10:04
die krone ist die krone! das sollte man mittlerweile auch in deutschland wissen.


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KonradTönz1
ehemaliges Mitglied

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Der mysteriöse Tod des 17jährigen Albert A. in Kärnten

07.03.2016 um 10:05
Wenn der Junge um 3 Uhr noch telefoniert hat, konnte man doch sicher auch sein Handy orten. Ist darüber was bekannt geworden?


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