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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

1.488 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kind, Fulda 1983, Gabriele Schmidt

Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 16:14
@JamesRockford
Warum kennst Du den Fall so gut? Kommst Du aus der Nähe?

Das mit dem oder den jungen Täter(n) find ich plausibel, auch das er aus der Nähe kommen muss sehe ich ähnlich. Ist es nicht häufig ein "Onkel aus der Nachbarschaft"? Jemand den Gabriele kannte folgte sie sicher schnell und ohne Gegenwehr bzw. aufschreien.
Dazu die belebte Strasse, aber gerade dann muss doch jemand was aufgefallen sein, oder?

Das mit dem DNA-Massentest muss doch möglich sein. Kann doch nicht so schwer sein herauszufinden wer 1983 da in der Gegend gewohnt hat und wer evtl. weggezogen ist. Ich glaube, das würde den Fall weiterbringen.

Was mich noch wundert, ist die Geringe Anzahl an Berichten und Hintergrundinformationen zu dem Fall. Kindermord erzielt doch sonst viel mehr Aufmerksamkeit, ist Gabriele einfach so in Vergessenheit geraten? Also wenn in meiner Nachbarschaft ein Kind ermordet wurde, wüsste das sicher irgendjemand und man würde auch nach so langer Zeit noch drüber reden. Zumindest kann ich es mir nicht anders vorstellen.



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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 16:16
@Griswold Wenn man die Tat nicht täglich irgendwie vor Augen geführt bekommt dann wird auch so eine grausame Tat irgendwann vergessen. Besonders wenn dann auch noch die Eltern wegziehen erinnert irgendwann niemand mehr an die Tat.



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H01
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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 16:23
@JamesRockford
Du meinst ein Kind oder einen Jugendlichen?
@dieschwarze74 schrieb:
Zitat von dieschwarze74
dieschwarze74
schrieb:
Ich würde irgendwas vermuten zwischen 12 - 17 Jahren.
.

Auch wenn solche Taten bei jungen Menschen selten sind, kann ich mir das bei jemandem in diesem Alter nicht wirklich vorstellen. Nicht bei einem 12jährigen, oder 16jährigen. Frag mich nicht wieso, ist einfach so.

Wie gesagt, es gibt keine Beschreibung der Verletzungen und des vermuteten Tathergangs. Wenn das Kind so schrecklich geschlagen wurde dass selbst die Ermittler blass wurden, dann kann man von ganz massiver und zerstörerischer Gewalt ausgehen. Dazu braucht es Kraft, Ausdauer. Etwas dass der Täter auch brauchte um das Kind zu vergewaltigen und den Körper des Kindes dann in das Rohr zu bringen.

Die Tat ist nicht unblutig passiert. Das krabbeln mit Last im Rohr hat den Täter besudelt mit Blut und verdreckt.
Entweder hatte er in der Nähe ein Auto stehen, oder er konnte sich irgendwie umziehen, oder zumindest (es war Sommer) das was zu dreckig war ausziehen.

Die Straße war nicht belebt. D.h. die Straße vor dem Haus. Da parken vor allem Autos der Anwohner. Die Straße davor ist belebt. D.h. der Täter hätte das Kind auch von dort aus sehen können. Parkt das Auto in der Nähe, geht zurück, spricht das Kind an, lockt es evtl. mit Eis. Evtl. hat das Kind dem Täter den "tollen Garten in dem man Verstecken spielen kann" gezeigt und den Weg dahin.

D.h. zu den weiteren "Talenten" des Täters gehört neben Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, ein schlanker Körper, auch Überredungskunst, die Gabe Vertrauen aufbauen zu können, Charme - neben dem was er dann zeigte: kalte Brutalität und Mitleidlosigkeit.

Da ich die Gegend nicht gut kenne kann ich nicht sagen ob das Rohr nur Ortskundigen bekannt ist, oder ob man das Rohr auch "als Fremder" finden kann.



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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 16:24
@Cyenita
Ich fürchte, Du hast recht. Das ist so traurig. Die kleine Gabriele wurde nicht nur vergewaltigt und grausam ermordet, sie ist sogar nahezu vergessen. Ich will gar nicht wissen wieviele ähnliche Schicksale es da draussen gibt. Allmystery ist voll mit ungeklärten Morden an Kindern und doch sind da noch viele, viele mehr.



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25.10.2016 um 16:30
@Griswold

Ich komme nicht aus der unmittelbaren Nähe, lebe aber auch nicht so wahnsinnig weit entfernt. Auf den Fall bin ich aber trotzdem erst durch http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=85159&key=standard_document_51408677 (Archiv-Version vom 24.06.2016) gestoßen. Ich habe mich dann mit allem, was an Infos verfügbar ist, mit dem Fall beschäftigt und auch Freunde befragt, die aus Fulda kommen.

Ich habe versucht, mir ein Bild zu machen von einem kleinen Mädchen, welches am späten Nachmittag noch eine Runde Dreirad fahren möchte. Was könnte dieses Mädchen überzeugt haben, irgendwohin mitzugehen?

Wenig Berichte gibt es möglicherweise, weil es 1983 noch kein Internet gab. Das ist die einzige Erklärung, die ich habe.

Was ich von Freunden aus Fulda weiß, ist, dass es dort einen riesigen Stützpunkt der US-Army gab, verbunden mit sexuellen Übergriffen. Das war eigentlich immer mein Ansatz. Ich habe allerdings nicht in Erfahrung bringen können, wo die Kaserne war und wo Housing Areas waren. Allerdings war es ein Freitag. Für mich auch denkbar, dass ein Soldat, der in der Rhön stationiert war, den Abend in der Stadt verbringen wollte. Aber hätte dieser Soldat gewusst, dass es ein paar hundert Meter entfernt ein Rohr gibt?

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Pendler an einem Freitag auf dem Nachhauseweg vom Bahnhof ein kleines Kind abgreift, vergewaltigt und erschlägt.

Den Hinweis auf die Größe und Beweglichkeit des Täters finde ich ziemlich wichtig. Und ein pubertierender Junge, dessen Testosteronspiegel aus den Fugen geraten ist, halte ich inzwischen auch für wahrscheinlich.



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E_M
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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 16:34
OT

@H01
Zitat von H01
H01
schrieb:
ch wenn solche Taten bei jungen Menschen selten sind, kann ich mir das bei jemandem in diesem Alter nicht wirklich vorstellen. Nicht bei einem 12jährigen, oder 16jährigen. Frag mich nicht wieso, ist einfach so.
Ist aber schon vorgekommen, dass Kinder oder Jugendliche grausam Töten:

James Bulger wurde von 2 Zehnjährigen entführt und erschlagen

Wikipedia: Mord_an_James_Bulger

Myra Hindley ermordete mit ihrem Freund mindestens 5 Kinder

Wikipedia: Myra_Hindley



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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 16:45
@Griswold
Zitat von Griswold
Griswold
schrieb:
Das mit dem DNA-Massentest muss doch möglich sein. Kann doch nicht so schwer sein herauszufinden wer 1983 da in der Gegend gewohnt hat und wer evtl. weggezogen ist. Ich glaube, das würde den Fall weiterbringen.
Die Schwierigkeit dabei sind eben die Amerikaner, die damals in Fulda und der Rhön stationiert waren. In den USA gibt es keine Einwohnermeldeämter.

In den wenigen verfügbaren Artikeln steht zwar gar nichts über einen möglichen Zusammenhang. Allerdings weiß ich, dass die Military Police bei Sexual- und Tötungsdelikten immer sofort reagiert hat. Stand halt vielleicht nur nicht in der Zeitung.



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H01
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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 16:51
@E_M
Ich habe nie bestritten dass auch Kinder und Jugendliche töten. Ich schrieb dass es selten ist.

Myra Hindley war 21 Jahre alt als der erste Mord passierte. Man kann davon ausgehen dass ihr Freund die treibende Kraft hinter den Morden war. Das war nicht Myra alleine.

Der Fall Bulger, ja das waren Minderjährige und auch bei Mary Bell war es ein Mädchen im Alter von 11 Jahren das mordete.

Aber ich möchte hinweisen dass bei Gabriele Schmidt vergewaltigt wurde, danach wurde sie mit massiver Gewalt getötet, einer Gewalt die Erwachsene wohl massiv entsetzte wenn man den Berichten Glauben darf, und deren Körper danach in ein schmales Rohr gezerrt wurde - 30 Meter weit.

Zwar wurde Bulgers Körper auch auf Gleise gelegt, damit ein Zug ihn erfasst, aber da gab es keine Vergewaltigung und keine so massive Gewalt gegen den Jungen. Zumal das Verstecken so weit in einem Rohr eher eine erwachsene Denke vermuten lassen würde - meiner Meinung nach. Kinder und Jugendliche würden einen Körper wohl "schneller" loswerden wollen. Würden ihn evtl. ins Gebüsch rollen und etwas drauf legen.

Mary Bell hat sogar noch eine Freundin zur Leiche geführt und, wenn man ihren Lebenslauf kennt, war ein zutiefst gestörtes Kind bei der Gewalt in dem Alter wohl eher ein Spiel war, die nicht begriff was sie da wirklich tat.


@E_M
@JamesRockford

Die US Streitkräfte werden wegen des Mordes sicherlich keinen Fleiss an den Tag gelegt haben um mögliche Täter zu identifizieren. Da hätte schon neben der Leiche ein Abzeichen liegen müssen. DNA Tests gab es damals noch nicht und solange es keinen Verdacht gibt, werden nach so langen Jahren auch keine Daten mehr herausgegeben.



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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 17:03
@H01

Gabriele wurde nicht 30 Meter in das Rohr gezogen. Das ist ein wenig unglücklich ausgedrückt:
Zitat von Griswold
Griswold
schrieb:
Gabrieles toter, geschundener Körper wird in der Nähe, in einer dreißig Meter tief gelegenen Röhre am Galgengraben entdeckt.
Der Galgengraben liegt 30 Meter tiefer. In diesem Graben befindet sich diese Röhre. Wie weit Gabi in diesem Rohr steckte, wissen wir nicht.

Was Deine Einschätzung zu Ermittlungen von der Military Police angeht, so muss ich Dir aus eigenen Erfahrungen widersprechen. Bei Vergewaltigungen und Mordfällen an Frauen ging bei denen die Post ab. Und die haben auch grundsätzlich darauf bestanden, dass die Täter nach US-Recht verurteilt werden.

Fremd-DNA gibt es. Man weiß nicht genau, ob sie vom Täter stammt.



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H01
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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 17:10
@JamesRockford
Ups, das habe ich dann falsch verstanden. Danke für den Hinweis.
Trotzdem, dieses Rohe sieht sehr eng aus - schlank muss der Täter schon gewesen sein. Es sei denn er hat den Körper da nur reingesteckt.

Ich habe mit den US Forces ganz andere Erfahrungen gemacht. Wenn nicht echte Beweise vorlagen, taten sie so gut wie nichts. Vor allem nicht, wenn das Ganze Jahrzehnte her ist.
Ich glaube nicht dass die Nachforschen wer in Fulde und Umgebung zu der Zeit stationiert war.



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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 17:17
@H01

Nee, heute forschen die nicht mehr nach. Das wäre auch gar nicht möglich, weil Du Dich in den USA ja gar nicht anmelden musst.

Wenn sie es damals nicht getan haben, würde es mich wundern. Immerhin war Monatsanfang und jeder hatte Geld.

Den Durchmesser der Röhre kann ich nicht schätzen, aber groß ist er nicht.

Einem Jugendlichen traue ich einen Mord zu, weil mir viele Fälle bekannt sind, aber die Vergewaltigung halt nicht, aber vielleicht auch nur, weil mir kein Fall bekannt ist.



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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 18:27
Zitat von H01
H01
schrieb:
Die Tat ist nicht unblutig passiert. Das krabbeln mit Last im Rohr hat den Täter besudelt mit Blut und verdreckt.
Entweder hatte er in der Nähe ein Auto stehen, oder er konnte sich irgendwie umziehen, oder zumindest (es war Sommer) das was zu dreckig war ausziehen.
Oder er wurde von seinen Eltern gedeckt, weil er doch ein Minderjähriger war. Mir fallen spontan aus meiner eigenen Kindheit 2 Typen ein, die 2-3 Jahre älter waren als ich und denen ich sowas zugetraut hätte. Wenn das dann Kinder sind aus Familien, die das Jugendamt eh schon auf dem Kieker hat, tun solche Eltern oft alles, um zu verhindern, dass ihnen die Kinder weggenommen werden, zur Not auch eine solche Tat vertuschen. Dass ein Erwachsener mit der Leiche in dieses Rohr gekrochen ist, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Kinder dagegen kennen ihre eigene Umgebung wie die Westentasche, würde behaupten, derjenige war nicht das erste Mal in dem Rohr. Als Polizei hätte ich auch junge Heranwachsende zwischen 12-16 auf dem Schirm, evtl. sogar 2 Täter, die sich gegenseitig ein Alibi gegeben haben. Evtl. hat sogar einer Schmiere gestanden. Die Tat hat für mich trotz Vergewaltigung etwas Infantiles, es ist so ein Risiko, das da in dem Garten zu tun, dass wenn es ein Erwachsener war, der nicht alle Tassen im Schrank haben kann. Und wir wissen ja nicht, wie das Kind vergewaltigt wurde, ob es tatsächlich zum Akt kam oder es anderweitig (mit Gegenständen) malträtiert wurde. Letzteres könnte sogar für noch jüngere Täter sprechen. Nachdem man gelesen hat, was zwei 10-jährige James Bulger angetan haben, weiß man, wozu auch Kinder schon fähig sind.



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25.10.2016 um 18:46
@Comtesse

Gabi steckte NICHT 30 Meter tief in dem Rohr.
Zitat von Griswold
Griswold
schrieb:
Gabrieles toter, geschundener Körper wird in der Nähe, in einer dreißig Meter tief gelegenen Röhre am Galgengraben entdeckt.
Heißt, dass die Röhre 30 Meter tief gelegen hat. Also zum Galgengraben muss es tief runter gegangen sein.

Wie weit sie in diese Röhre geschoben wurde, wissen wir nicht. Allerdings lässt das auch mehr Rückschlüsse als auf einen jugendlichen Täter zu. Das bekommt auch ein Erwachsener hin.

Wenn sie 30 Meter in der Röhre gewesen wäre, hätte man sie vermutlich gar nicht gefunden.



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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

25.10.2016 um 19:46
@JamesRockford
Ach so, OK, dann kommt auch ein Erwachsener wieder mehr in Betracht. Der Täter musste sie also noch ein gutes Stück weit dorthin transportieren (zumindest klingt es so, als sei der Tatort der Garten und nicht die Röhre). Wenn man sich die Röhre in dem Video des Eingangspostings anschaut, sieht man auch, dass da keinesfalls ein ausgewachsener Erwachsener reinpassen würde, jedenfalls wenn dann nur komplett ausgestreckt der Länge nach. So 30 m tief reinrobben und eine Leiche vor sich her schieben, wäre auch etwas mühselig, zumal man dann ebenso ausgestreckt wieder zurückrobben müsste rückwärts, was ich mir gar nicht vorstellen kann, wie man das schaffen soll, es sei denn, man ist ein Schlangenmensch.



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25.10.2016 um 19:51
@Comtesse

Ich habe leider nicht in Erfahrung bringen können, wie weit dieser Galgengraben vom Garten entfernt ist.

Ja, so wie die Röhre ausschaut, passt da kein Erwachsener rein. Nicht mal ein Magersüchtiger.



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25.10.2016 um 19:57
@JamesRockford
Es steht da, der Eingang zur Röhre sei (nur?) von dem Garten aus begehbar. Daher weiß ich auch nicht, ob man DAHER weiß, dass die Tat im Garten geschehen sein muss (in dem Fall hätte man den Eingang quasi mit zum Garten gezählt, dann könnte die Tat auch dort unten geschehen sein, dort wäre die Entdeckungsgefahr auch geringer gewesen und das Kind auch leichter hinzulocken, nach dem Motto "Komm mal her, ich zeig dir was tolles da unten!") oder ob es tatsächlich Spuren im Garten gab, die diesen als Tatort nachweist.



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fauchi
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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

26.10.2016 um 06:08
ich bin, +/- die arabische viertelstunde,1983 fast im selben alter wie gabriele gewesen.
auch ich hab bei schönem wetter alleine (ohne eltern) im hinterhof gespielt.
da war lautes kindergeschrei quasi normal.
daher kann ich so ein stückweit nachvollziehen,des dem kindergeschrei damals nich nachgegangen wurde.

aber das niemand den weiteren tathergang und den,wie auch immer,beschmutzten täter bemerkt hat ist für mich unvorstellbar.
ein jugendlicher täter müsste seine schmutzigen sachen zu hause erklären.
wenn die betreffenden eltern des decken, müssten sie,glaube ich,genauso abgebrüht sein wie der täter.
falls er schon eine eigene whg. hatte,muss ihn jemand auf dem weg dort hin in dem schmuddelaufzug gesehen haben. sowas fällt doch auf u. man wird evtl. noch gefragt was passiert ist.
ein soldat müsste seine schmutzige uniform auch erklären.
--------
da stimme ich mit den anderen überein,dass es jemand war,dem man es nicht zutraut.
dieser jemand muss auch erwachsenen gegenüber sehr glaubwürdig aufgetreten sein falls er den schmutzigen zustand seiner person erklären musste.

da wahrscheinlich nur dna von einer person gefunden wurde,kann ich mir keinen zweiten täter vorstellen.zumal die unbemerkte flucht von zwei tätern noch unwahrscheinlicher ist bzw. ein rumstehender evtl. doch aufgefallen wäre.

da kinder/jugendliche heute ein benehmen an den tag legen können,was damals undenkbar/unüblich war,würde ich das täteralter frühestens bei ca. 15 jahre ansetzen.
------
das gabriele sehr weit in die röhre befördert wurde glaub ich nicht.
sie wird wohl in eingangsnähe gefunden worden sein.
die röhre schaut so eng aus,das es nicht einfach sein wird einen toten körper sehr weit reinzubefördern.
zumal der täter bestimmt nich länger als nötig am tatort bleiben wollte.
-----
soviel btutalität bei einem ersttäter?
kann von panik o. stress ausgelöst worden sein - vlt. auch wut die durch irgendwas ausgelöst wurde.
aber das der täter weder vorher noch nachher aktiv war,kann ich mir nich so recht vorstellen.



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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

26.10.2016 um 10:00
Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass der Galgengraben ein Graben ist. Da lag ich wohl falsch.
(...)Lebensart wollte in dem Gebiet zwischen Leipziger Straße und dem Naherholungsgebiet Galgengraben einen Wohnkomplex mit 41 Wohneinheiten errichten und hatte daher eine Änderung des Bebauungsplans beantragt.
http://www.fuldaerzeitung.de/regional/fulda/galgengraben-bauprojekt-ist-gescheitert-DM1248757

Man bekommt nur noch aktuelle Stadtpläne von Fulda. Ich kann nur so in etwa einschätzen, wo dieses Naherholungsgebiet gewesen sein muss. Jedenfalls nicht in unmittelbarer Nähe von Gabrieles Elternhaus.

Gabrieles Kleidung befand sich im Garten der Eltern. Dann müsste der Täter ein nacktes Kind weggetragen haben?



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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

26.10.2016 um 10:39
Zitat von JamesRockford
JamesRockford
schrieb:
Gabrieles Kleidung befand sich im Garten der Eltern. Dann müsste der Täter ein nacktes Kind weggetragen haben?
Stimmt, daran hatte ich noch gar nicht gedacht!

Weiß jemand die Entfernungen Hinterhof - Fundort Kleidung bzw. Hinterhof - Fundort Gabriele und Fundort Kleidung - Fundort Gabriele?

Mich würde mal interessieren welche Strecken der Täter zurücklegen musste und wieviele Minuten das gedauert haben muss.



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H01
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Ungeklärter Mordfall in Fulda 1983 an Gabriele Schmidt (5 Jahre alt)

26.10.2016 um 10:44
@Comtesse
Zitat von Comtesse
Comtesse
schrieb:
Oder er wurde von seinen Eltern gedeckt, weil er doch ein Minderjähriger war.
Also scheidet ein weibl. Täter aus?
Ob Eltern, egal wie dysfunktional die Familie sein mag, ein Kind decken wenn es einen Mord beging, wage ich zu beweifeln. I.d.R. reagiere Erwachsene da dann entweder indem sie zur Polizei gehen - wenn sie sich schon im echten Leben nicht um den Nachwuchs kümmern, wieso sollten sie den dann decken wenn er oder sie sowas schlimmes getan hat - oder sie gehen zurück zum Tatort um zu sehen ob die Tat auch ausreichend "gut verdeckt" ist. Ich gehe mal davon aus dass der Tatort eine Zeitlang beobachtet wurde, das hätte auffallen müssen.
Zitat von Comtesse
Comtesse
schrieb:
Wenn das dann Kinder sind aus Familien, die das Jugendamt eh schon auf dem Kieker hat, tun solche Eltern oft alles, um zu verhindern, dass ihnen die Kinder weggenommen werden, zur Not auch eine solche Tat vertuschen.
Kannst mir erklären wieso Eltern die "Jugensamtbekannt" sind, d.h. ihre Kinder sehr offensichtlich vernachlässigen, plötzlich so viel Mitgefühl entwickeln sollen um ihre Kinder dann zu schützen, wenn sie es sowieso nie schafften die Kinder irgendwie zu schützen?

Meißtens ist es ja so dass eine Entziehung der Kinder eher die Kinder entsetzt, nicht deren Eltern. Oder die Eltern dann eher um das Kindergeld kämpfen, nicht um das Kind an sich und weil sie es so lieben.
Zitat von Comtesse
Comtesse
schrieb:
Dass ein Erwachsener mit der Leiche in dieses Rohr gekrochen ist, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Kinder dagegen kennen ihre eigene Umgebung wie die Westentasche, würde behaupten, derjenige war nicht das erste Mal in dem Rohr.
Das mit den "30 Metern im Rohr" ist ja nun als Missverständniss geklärt. Ich nehme an das Kind wurde in das Rohr "gestopft", so dass es nicht sofort zu sehen war.

Ein sehr schlanker Erwachsener passt auch in dieses Rohr. Das muss kein Kind oder Jugendlicher gewesen sein. Und wenn die Leiche in das Rohr "gestopft" wurde, blieb der Täter ja draußen und hatte genügend Platz.
Zitat von Comtesse
Comtesse
schrieb:
Die Tat hat für mich trotz Vergewaltigung etwas Infantiles, es ist so ein Risiko, das da in dem Garten zu tun, dass wenn es ein Erwachsener war, der nicht alle Tassen im Schrank haben kann.
Magst du mal näher erläutern was du genau mit "etwas infantiles" meinst?
Ich sehe in Vergewaltigung und Totschlag, d.h. ein Kind zu Tode zu schlagen, nichts infantiles. Und der Tatort ist für mich eher einem Erwachsenen zuzurechnen der es gewohnt war Kinder anlocken und überwältigen zu können. Mal abgesehen von dem Kraftakt ein Kind tot zu schlagen, was etwas sehr persönliches, schlimmes, kräftezehrendes ist. Man bekommt das Sterben des Kindes hautnah mit. Das ist nicht mit einem Schlag auf den Kopf erledigt. Und der Täter hatte kein Messer benutzt. Er hat es mit seinen Händen getan.
Zitat von Comtesse
Comtesse
schrieb:
Und wir wissen ja nicht, wie das Kind vergewaltigt wurde, ob es tatsächlich zum Akt kam oder es anderweitig (mit Gegenständen) malträtiert wurde. Letzteres könnte sogar für noch jüngere Täter sprechen. Nachdem man gelesen hat, was zwei 10-jährige James Bulger angetan haben, weiß man, wozu auch Kinder schon fähig sind.
Ich würde mal vermuten wenn man damals von Vergewaltigung sprach, dass Nachweise für ein Eindringen zu finden waren ggf. Spermaspuren. Auch damals konnte man zwischen "manipulieren der Geschlechtsteile" und einer Vergewaltigung unterscheiden.

Dazu möchte ich nochmal aufzeigen dass fast alle von Kindern begangenen Morde zum Teil dadurch aufgedeckt wurden weil sich die Täter entweder selbst belasteten und irgendwann gestanden, oder mit der Tat angeben wollten, oder einfach zu dilettantisch bei der Tat waren. Irgendwann brechen Kinder u. auch Jugendliche zusammen, da ist die Technik solche Taten und deren Auswirkungen "zu unterdrücken" noch nicht so gut wie bei Erwachsenen. Und die Gewalt, mit bloßen Händen ein Kind bis zum Tode zu schlagen, ist bei Kindern und Jugendlichen nicht so vorhanden. Bei (ich glaube allen, kenne aber nicht alle Fälle die es gibt) fast allen Tötungen durch Kinder o. Jugendliche wurden Hilfsmittel benutzt wie Messer, Stein, Säure, Benzin, Auto.

Und wie du richtig sagst, da die Leiche eben nicht weit in der Röhre lag, kommt ein Erwachsener schon eher in Betracht, weil er die Leiche ja auch noch bis zur Röhre trug.

@JamesRockford
@Comtesse

Sehe ich das richtig? Der Garten in dem die Tat passierte ist von beiden Seiten von anderen Gärten eingerahmt? Auf Maps sah es so aus....

@fauchi
Zitat von fauchi
fauchi
schrieb:
soviel btutalität bei einem ersttäter?
kann von panik o. stress ausgelöst worden sein - vlt. auch wut die durch irgendwas ausgelöst wurde.
aber das der täter weder vorher noch nachher aktiv war,kann ich mir nich so recht vorstellen.
Sehe ich auch so. Dass war wohl keine Ersttat. Aber wie ich schon sagte. wenn man nichts weiter zu den Verletzungen kennt, kann man da wenig sagen wie schlimm das Kind zugerichtet wurde und was ihm alles noch angetan wurde.

@JamesRockford
Zitat von JamesRockford
JamesRockford
schrieb:
Gabrieles Kleidung befand sich im Garten der Eltern. Dann müsste der Täter ein nacktes Kind weggetragen haben?
Sieht so aus. Gehen ich auch von aus. Aber evtl. hatte er eine Decke dabei?!?



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