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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

344 Beiträge, Schlüsselwörter: Seltsam, Ungelöst, Beaumont Kinder

Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

11.04.2018 um 08:52
J.Hypolite schrieb:Gründlich einlesen, dann wird alles klarer. Sicher das kostet Zeit, ein paar Tage braucht es schon dazu.
Entschuldige, aber wo meinst Du denn, dass ich ungenau gelesen und mir ungenügend Zeit genommen hätte? Bei der außergewöhnlichen Fülle an Informationen, wie Du selbst schreibst, werden ein zwei Nachfragen hoffentlich gestattet sein und sind doch auch längst geklärt. Aber dass ich mir zu wenig Zeit genommen hätte um mich einzulesen, bevor ich in diesem Thread angefangen habe zu schreiben, möchte ich so nicht auf mir sitzen lassen.

Ich denke eher, unsere Meinungen differieren hier und da, wie das bei Diskussionen nunmal üblich ist. ;)
Rotkäppchen schrieb:Das glaube ich nicht so ganz. Durch die Werbung erlangt das Buch sogar internationale Bekanntheit.
Auch andere Produkte, die beliebt sind, werden beworben, um Bekanntheit und Beliebtheit zu erhalten oder zu vergrößern.
Dass da keine Werbegedanken hinter stecken, kann ich mir nicht ganz vorstellen.
Zumal auf der website von @frauzimt

https://thebeaumontchildren.com.au
Auf jeder Seite unten immer schön ein Button zu finden ist "Buy book now".
Sehe ich auch so. Ich persönlich komme mit dem Schreibstil des Verfassers nicht sonderlich gut klar, ist mir zu reißerisch und zu einseitig. Wenn ich bei fast jedem Satz das Gefühl habe, jemand möchte mich unbedingt von etwas überzeugen und hat es nötig, mich mit Großbuchstaben und Übertreibungen immer wieder mit der Nase auf gewisse Zusammenhänge zu stoßen, dann wirkt das auf mich eher weniger seriös und macht mich skeptisch. Eben wie bei einer Werbeveranstaltung.

Damit will ich nicht sagen, dass er im Ergebnis nicht recht haben kann, im Gegenteil, ich schrieb ja schon, dass auch aus meiner Sicht einiges für Phipps als Täter spricht.

Nur die Art gefällt mir eben nicht sonderlich.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

11.08.2018 um 10:56
Was gibt es neus im Fall Beaumont-Children?
Es sollte doch intensiv gegraben werden.

Ich habe das hier gefunden. Etwas wirr. Ich habe die Übersetzungsmaschine Babelfish verwendet, gekürzt und einige Sätze nachgebessert.


https://www.cambodiadaily.com/news/suspect-in-disappearance-case-linked-to-bar-owner-dies-131465/

Der Tod eines Mannes, der von zwei seiner Kinder beschuldigt wurde, an einem ungelösten Verschwinden von drei Geschwistern in Australien beteiligt zu sein, könnte Platz machen für Zeugen, die er zum Schweigen gebracht hat..., sagte sein Sohn am Sonntag.
Aber in den Tagen nach Max McIntyres Tod durch natürliche Ursachen in einem Pflegeheim in Südaustralien im Alter von 89 am Dienstag, hat ein anderer seiner Söhne eine Reihe von Lagerfeuern auf dem Grundstück seines Vaters angezündet, möglicherweise Beweise vernichtend, die seinen Vater mit dem Fall verbinden, sagt sein Sohn
Andrew McIntyre, 63.
Mein Vater hat viele Leute erpresst. Jetzt, wo er gestorben ist, können sie vielleicht nach vorne kommen ", sagte er.
Mr. McIntyre und seine Schwester Ruth Collins behaupten, dass sie Zeuge von Ereignissen nach der Entführung der Beaumont-Kinder Grant, 4, Arna, 7, und Jane, 9, von Glenelg Beach in Adelaide im Januar 1966 geworden waren. Frau Collins hat gesagt, ihr Vater habe gezeigt Sie, die Kinderleichen im Kofferraum des Familienautos, während Mr. McIntyre Stunden später an diesem Tag sagte, saß er auf dem blutbefleckten Vordersitz eines Autos von Anthony Munro, 72, einem Freund ihrer Väter, der später ein Auto besaß Bar in der Stadt Siem Reap.
Max McIntyre wurde im Jahr 2015 in der südaustralischen Zeitung The Advertiser zitiert, der eine Beteiligung am Fall Beaumont ablehnte. Er sagte, ein Mann - den Reporter Bryan Little gesagt hatte, er habe Mr. Munro identifiziert -, kam mit den drei Leichen im hinteren Teil des Wagens auf.

Der leitende Ermittler im Beaumont-Fall, Detective Senior Sergeant David Sheridan von der Kriminalpolizei South Australia Police, hat zuvor gesagt, dass drei unabhängige Sondierungen in die Ansprüche gegen Mr. Munro und Max McIntyre gezeigt haben, dass es "absolut keinen Beweis dafür gibt, dass sie beteiligt sind.
"Er reagierte nicht sofort auf eine Bitte um einen Kommentar. Herr Munro, ein verurteilter Pädophiler, befindet sich derzeit in Australien in Haft und wartet auf die Urteilsverkündung wegen Kindesmissbrauchs in den sechziger bis achtziger Jahren, in der Andrew McIntyre einer von zwei Klägern ist.
Er ist auch Gegenstand einer laufenden Untersuchung, die von Siem Reap Anti-Menschenhandel Polizei und anti-pädophilen NGO Action Pour Les Enfants im Jahr 2014 eingeleitet wurde über behauptet, er sexuell zwei Jungen unter 15 Jahren missbraucht.
Max McIntyres hofft, dass sich nach dem Tod seines Vaters Zeugen melden, verbrennt sein Bruder Daniel McIntyre Beweise (behauptet Max).
"In den letzten sechs Tagen haben vier bis fünf Brände auf dem Anwesen der Familie in Stansbury stattgefunden.
Kürzlich sprach Daniel McIntyre, 49, mit dem australischen Seven News Network.."Es ist nur Holz, aber ich sage kein Wort", sagte er. Aber sein Bruder Andrew sagte, er sei zuversichtlich, dass der Fall gelöst werden würde. "Es gibt viele Zeugen .... Wir warten alle darauf, unsere Geschichte zu erzählen. Wir sind nicht tot ", sagte er. "Wir werden das lösen."
Mr. Munro's Anwalt, Stephen Ey, sagte, er sei ...nicht besorgt. "Sie können sich melden, und wir werden uns darum kümmern, wenn die Zeit gekommen ist", sagte er. ...


Auf der Seite hier popt sehr viel Werbung auf. Vielleicht kommt einer von ech durch

http://www.dailymail.co.uk/news/article-4619702/Max-McIntyre-knew-lot-Beaumont-killings.html


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

18.08.2018 um 13:20
@frauzimt
Vielen lieben Dank fürs Posten und deine Übersetzung, liebe frauzimt!
Ich hab auch hin und wieder mal geschaut und enttäuscht festgestellt, dass es nichts Neues gab.

Ist schon sehr interessant, dass der Bruder Verschiedene Feuer entfacht hat. Die Frage ist, wie schnell in welcher Weise reagiert wird und ob es diesmal zu Ergebnissen führt.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

18.08.2018 um 14:15
Rotkäppchen schrieb:Ist schon sehr interessant, dass der Bruder Verschiedene Feuer entfacht hat. Die Frage ist, wie schnell in welcher Weise reagiert wird und ob es diesmal zu Ergebnissen führt.
@Rotkäppchen

Wir sind einfach zu weit weg, um uns ein Bild zu machen.
Wenn sich die Behörden in Australien äußern würden, wäre das etwas Anderes.

Ich habe immer wieder festgestellt, dass ich zu Hause in Deutschland eine Meinung über eine Sache hatte, - und wenn ich vor Ort war, stellten sich die Dinge anders dar.
Und das hat nichts mit "Lügenpresse" zu tun. Es ist einfach so, dass in den Berichterstattung über Ereignisse in der Ferne Details unter den Tisch fallen.

Und hier ist nun die Frage, ob so Mancher sich nicht vielleicht nur interessant machen will.
Wenn ein Sohn, eine Tochter behauptet Mein Vater, meine Mutter hat damals XY entführt, könnte diese Person vielleicht nur im Sinn haben, sich interessant zu machen und an der Geschichte zu verdienen.

Die Feuer im Garten (wenn es die überhaupt gegeben hat), hatten vielleicht nur den Sinn, Sperrmüll oder Gartenabfälle zu verbrennen.

Ich glaube, dass jeder, der von diesem Fall hört, betroffen ist.
Das ist einfach zu traurig. Man möchte, dass der Fall geklärt wird.
Und das ist natürlich auch eine Marktlücke.

Wie gesagt, wir sind zu weit weg, um die Personen und ihre Aussagen halbwegs einordnen zu können.

Man kann es nur lesen, abspeichern, so dass man später (wenn es weitere Nachrichten gibt) sagen kann: Da war doch mal was

Für eine Meinung (Verdächtigung) reicht es nicht.


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19.08.2018 um 12:46
frauzimt schrieb:Wir sind einfach zu weit weg, um uns ein Bild zu machen.
Wenn sich die Behörden in Australien äußern würden, wäre das etwas Anderes.
.....
frauzimt schrieb:Man kann es nur lesen, abspeichern, so dass man später (wenn es weitere Nachrichten gibt) sagen kann: Da war doch mal was

Für eine Meinung (Verdächtigung) reicht es nicht.
Ja, da hast du wohl recht. Es ist halt ein Fall, der den ein oder anderen trotz der großen Entfernung sehr berührt. Besonders, wenn dann kleine Hoffnungsschimmer aufglühen, dass der Fall möglicherweise eine plötzliche Wende nehmen und doch noch gelöst werden könnte.
Dass es Wichtigtuer gibt, die aus persönlicher Rache oder purer Geldgier Behauptungen aufstellen, liegt nahe. Traurig genug. Man hofft trotzdem, dass der entscheidende Hinweis mal dabei sein könnte...


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28.04.2019 um 22:33
Hier ein etwas neueter Artikel

https://www.mamamia.com.au/beaumont-children-parents/
"They will never come forward because Mrs Beaumont is not well, but if something happened and it’s finally solved, Mr Beaumont would make a statement," he told The New Daily.

"But never on camera again."

Now 90 and 92 respectively, Nancy and Jim Beaumont are said to have accepted that the truth of what happened to Jane, Arnna and Grant might never be uncovered, and that they may themselves die without knowing what became of their children.
Hier wird der Fall nochmals grob zusammengefasst, aber noch mehr geht es um das Leben der Eltern nach dem Verschwinden der Kinder.
Es sieht so aus, als gebe es keine aktuellen Ansätze.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

28.04.2019 um 22:46
Danke für den Link. Es ist so unsagbar traurig, dass die Eltern wohl nie eine Antwort auf die Frage erhalten werden, was mit ihren Kindern passiert ist... :(


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

28.04.2019 um 22:55
@InMemoriam
Ja, das ist es. Und sie sind schon so alt...
Sie konnten sie nicht einmal beerdigen.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

08.06.2019 um 11:07
Das ist ein Fall, den man nicht vergisst, wenn man davon erfahren hat.
Die kürzlich verbreitete Hoffnung war anscheinend vor allem Marketing für ein Buch zum Fall.

Ich bin mittlerweile überzeugt, dass dieser Fall nie geklärt werden wird. (Was heist geklärt. Es wäre ja schon ein Erfolg, wenn die Gräber der Kinder gefunden werden könnten)
Sehr rätselhaft. Vielleicht war man dem Täter schon sehr nahe, konnte ihn jedoch nicht überführen?
Es gab ja mehrere Verdächtige.

Was ich an dem Fall sehr besonders finde ist, dass auf einen Schlag drei Kinder verschwunden sind. Besonders tragisch, dass es drei Geschwister sind und den Eltern kein Kind geblieben ist.

Allerdings frage ich mich ernsthaft, ob die Vorstellung ein Einzeltäter entführt drei Kinder, realistisch ist.

Wäre nicht eher vorstellbar, dass mehrer Täter beteiligt waren?
Einer der Täter hat sich mit den Kindern am Strand angefreundet. Das kann man wohl sicher annehmen.

Aber an der Entführung selbst, der Unterbringung, war meiner Ansicht nach mindestens eine weitere Person beteiligt.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

08.06.2019 um 11:30
Da sich in diesem Fall keine belastbaren Beweise finden ließen, sind mehrere Tatbeteiligte natürlich nicht auszuschließen

Für mich liegt der Schlüssel für eher nur einen Tärer hier:
frauzimt schrieb:Einer der Täter hat sich mit den Kindern am Strand angefreundet.
Das jüngste Kind war erst 5 Jahre alt. Jemand, der sich einmal das Vertrauen erschlichen hat, konnte die Kinder sicher ohne großen Widerstand erstmal weglocken. Sie dann in einem geschlossenen Raum nicht mehr gehen zu lassen war vermutlich auch für nur einen Täter nicht mehr so schwer
frauzimt schrieb:Ich bin mittlerweile überzeugt, dass dieser Fall nie geklärt werden wird. (Was heist geklärt. Es wäre ja schon ein Erfolg, wenn die Gräber der Kinder gefunden werden könnten)
Für die noch lebenden Eltern finde ich das auch tragisch, dass sie nicht wenigstens in diesem Punkt Ruhe und Gewissheit finden können


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

08.06.2019 um 12:30
Nev82 schrieb:Das jüngste Kind war erst 5 Jahre alt. Jemand, der sich einmal das Vertrauen erschlichen hat, konnte die Kinder sicher ohne großen Widerstand erstmal weglocken.
Das stimmt natürlich. Wenn Kinder sagen, dass jemand ihr Freund ist, dann vertrauen sie ihm grenzenlos. Sie ziehen ihr Vertrauen aber auch wieder komplett zurück, wenn sich der Freund "blöd" oder "gemein" benommen hat.

Die Geschwister haben ja den Eltern damals berichtet, dass die älteste Schwester einen Freund am Strand hat. Wenn ich mich richtig erinnere, war das die Schüchterne unter den Geschwistern, die nicht schnell Freundschaften schloss.
Wie dem auch sei, die Eltern dachten, es ist von einem gleichaltrigen Jungen die Rede.
Vollkommen klar, dass die Eltern das dachten.
Nev82 schrieb:Sie dann in einem geschlossenen Raum nicht mehr gehen zu lassen war vermutlich auch für nur einen Täter nicht mehr so schwer
Ja, natürlich. Wenn es dem Täter gelang, die Kinder lange in Sicherheit zu wiegen, konnte er sie ohne Gewaltanwendung dirigieren.

Ich meine, drei Kinder!, das sind sehr viele.
Ob es nicht ab dem Zeitpunkt des Befreundens eine weitere Person gegeben haben wird, die dem Täter geholfen hat? Einen Mittäter?

Ein Jammer, was damals passiert ist. Und ein Jammer, dass diese Geschichte kein Ende bekommt.
Nach so langer Zeit ist der Täter (die Täter?) längst verstorben.
Ich glaube kein Fall geht mir mehr ans Herz und ich gucke ab und zu, ob es irgendetwas Neues gibt.
Ausgeschlossen ist es nicht, würde aber an ein Wunder grenzen.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

09.06.2019 um 08:00
@frauzimt
Mir geht es ähnlich wie dir. Mich beschäftigt der Fall auch immer wieder und geht mir sehr nahe.
Ich denke auch, solange die Leichen verschwunden bleiben, wird es kaum Möglichkeiten, ihn zu lösen. Hinweise und Aussagen gibt es. Doch inwiefern sind sie "nur" Anschuldigungen aus Rache? Bisher führte alles ins Leere.
Ich halte es allerdings doch auch für möglich, dass ein machtbesessener, perverser Mensch mit dem nötigen Charisma allein in der Lage war, die Kinder zu locken und zu überwältigen. Erstmal das Vertrauen der Kinder gewonnen, war es möglicherweise leicht, sie in sein Auto oder Haus zu locken. Bewaffnet und ohne Skrupel dürfte es ihm möglich gewesen sein, sie zu überwältigen.
Angenommen, er schaffte es sie in sein Haus zu locken. Er konnte sie aus purer Lust am Morden gleich töten oder sie einzeln überwältigen, weil z.B. ein Kind zur Toilette musste oder er sowas sagte wie: "Komm mal mit, ich muss dir was zeigen, die anderen können so lange warten."
Sie waren Kinder und einem erwachsenen, kräftigen Mann sicherlich unterlegen.
Eins überwältigt, wäre auch ein Druckmittel auf die anderen gewesen, von wegen "Wenn ihr nicht gehorcht, passiert ihr/ihm was".
Ich mag mir das gar nicht weiter vorstellen.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

09.06.2019 um 10:21
Rotkäppchen schrieb:Ich halte es allerdings doch auch für möglich, dass ein machtbesessener, perverser Mensch mit dem nötigen Charisma allein in der Lage war, die Kinder zu locken und zu überwältigen.
@Rotkäppchen

Sorry, ich hab mich in meinem Beitrag nicht klar ausgedrückt.
Ihr habt natürlich Recht, ein Mann mit einem Plan konnte die Kinder sicher ohne Probleme irgendwohin bugsieren. Oder erstmal dirigieren, so dass sie freiwillig in sein Auto stiegen. Und ein Auto ist ja schon mal eine Falle.

Dass eines der Mädchen weglaufen würde, war vielleicht nicht zu erwarten, weil sie ja immer auf den Kleinen aufgepasst haben.
Gerade, wenn Kinder viel alleine unterwegs sind, bleiben sie zusammen und achten besonders aufeinander. Sie wissen ja, dass sie auf sich gestellt sind, und dass die Eltern von der Großen erwarten, dass sie aufpasst. Die Älteren wissen, dass sie Verantwortung tragen. (Das Busfahrgeld darf nicht verloren werden etc.) Der Kleine weiss dass er den Schwestern zu folgen hat.

Also das meinte ich nicht. Wenn die Kinder dem Mann vertraut haben, haben sie ihm z.B. geglaubt, er fährt sie nach Hause. Oder er hat ihnen versprochen, ihnen etwas Tolles zu zeigen und sie dann ganz schnell heimzubringen.
Und der Kleine ist den großen Schwestern gefolgt.

Dadurch, dass der Täter die Kinder anscheinend mehrmals getroffen hat, war es ihm möglich, die Kinder einzuschätzen.

Mir kam nur gestern der Gedanke, dass drei Kinder für einen Täter "zu viel" sind.
Das erfordert ja (ich nenn es jetzt mal so) ein besonders Management während der Entführung.
Es sollte ja keine Passanten geben, die aufmerksam werden. Schon ein Risiko.
Die Stimmung kippt bei Kindern manchmal sehr schnell. Und wenn sich eins unbehaglich fühlt und weint, weint ein anderes mit. Aus Solidarität,- oder weil es dann spürt, dass der Erwachsene plötzlich nervös und böse wird und die Nettigkeit zuvor nicht echt war.

Ich stelle mir vor, dass der Täter seit der ersten Sichtung ein großes Interesse an den Kindern hatte. Dass er sich ihnen in der Absicht näherte, erstmal ihr Vertrauen zu gewinnen. Herauszufinden, wie oft sie am Strand sind und vor allem ob sie immer alleine sind.

Aber ist es nicht wahrscheinlich, dass er vor der Entführung einem Mann, der später Mittäter wurde, davon erzählt hat? Alternativ könnte er eine Helferin gehabt haben. (Das gibt es ja auch)

Ich denke mir auch, dass ein Mann mit drei Kindern (in dem Alter) körperlich und mit List fertig werden konnte. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass er einen Komplizen gehabt haben könnte.

Auch dass es sich um Mädchen und einen Jungen handelte, lässt mich das denken.

Warum schreib ich das?
Wenn der Täter einen Komplizen hatte, kämen in diesem Fall die damals einschlägig bekannten (und verdächtigten) Verbrecher nicht infrage. Die haben ja allein gehandelt.

sehr merkwürdig, dass es keine brauchbaren, weiterführenden Zeugenaussagen gibt.
Die drei Kinder müssen doch aufgefallen sein?
Jedenfalls drei Kinder in Begleitung eines Mannes.

Drei Kinder in Begleitung von Mann und Frau wirken dagegen normal. Die wären als Familie wahrgenommen worden.

Gab es nicht sogar einen Zeugen, der meinte die Kinder in Begleitung von Mann und Frau gesehen haben?

Oder hat der Einzeltäter sein Auto so geparkt, dass die Kinder nach dem Besuch im Delikatessengeschäft schnell einsteigen konnten?


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

09.06.2019 um 13:22
frauzimt schrieb:Oder hat der Einzeltäter sein Auto so geparkt, dass die Kinder nach dem Besuch im Delikatessengeschäft schnell einsteigen konnten?
HP wohnte nicht weit vom Strand entfernt. Das Geschäft lag praktisch auf dem Weg. Vielleicht gab er ihnen am Strand das Geld im sich etwas zu kaufen und bat sie, ihm dafür etwas mitzubringen. Ich erinnere mich auf Anhieb nicht mehr, was sie alles kauften. Aber war da nicht noch eine Fleischpastete oder so etwas dabei, die für jemanden bestimmt war? Ich muss nochmals nachlesen.
Oder vielleicht sollten sie ihm das Wechselgeld bringen. Aber auch dann hätte die Gefahr bestanden, dass jemand sieht, wie sie sein Grundstück betreten. Vielleicht brauchte er diesen Nervenkitzel aber auch und hatte Glück dabei. Fragt sich, was an der Aussage seines Sohnes dran war.


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09.06.2019 um 13:55
Rotkäppchen schrieb:Aber war da nicht noch eine Fleischpastete oder so etwas dabei, die für jemanden bestimmt war? Ich muss nochmals nachlesen.
ja sie sagten, das sei für ihren freund. jedenfalls hat sich der verkäufer so erinnert.
und das mädchen hat mit einer banknote bezahlt. von ihrer mutter hatte sie aber nur münzen bekommen.

Der verdächtige, auf den du anspielst, wohnte in der nähe.

das kann auch tatsächlich ein brutaler mensch gewesen sein, aber ob er für das verschwinden der kinder verantwortlich war?


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09.06.2019 um 15:16
frauzimt schrieb:Der verdächtige, auf den du anspielst, wohnte in der nähe.

das kann auch tatsächlich ein brutaler mensch gewesen sein, aber ob er für das verschwinden der kinder verantwortlich war?
Der Aussage des Sohnes nach ja. Aber war die Aussage nur Rache am verhassten Vater? Er war nicht der einzige, der von Angehörigen beschuldigt wurde. Und bislang verlief alles ins Leere. Solange es keinen konkreten Hinweis auf den Verbleib der Leichen gibt, der sich dann auch bestätigt, glaube ich nicht, dass der Fall gelöst werden kann.

Ich möchte auch nochmals an den Fall von 1973 erinnern, bei dem anscheinend ein Mann zwei Mädchen während eines Footballspiels aus dem Stadion in Australien verschleppte. Auch dieser Fall gilt heute noch als einer der mysteriösesten Fälle Australiens.
Ich frage mich auch heute noch, ob es einen Zusammenhang der Fälle geben könnte.

Und auch im Fall der Wanda Beach Morde wurden gleich zwei Mädchen getötet. Sie waren 15 und sicherlich nochmals um einiges gewandter als die noch recht kleinen bzw jungen Beaumont Kinder.

Ich denke, in dem Fall der Beaumont Kinder gab es einen ausgeklügelten Plan. Ich möchte Mittäter auch nicht ausschließen.


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09.06.2019 um 15:40
Rotkäppchen schrieb:Der Aussage des Sohnes nach ja. Aber war die Aussage nur Rache am verhassten Vater?
Ja, ich habe damals sehr viel dazu gelesen.
Meine Meinung dazu ist, dass wir sehr weit weg wohnen (vom zeitlichen Abstand zu schweigen) und uns da nicht hineindenken können.

Ich bin überhaupt nicht in der Lage die Aussage des Sohnes einzuordnen. Rache?
vielleicht noch nicht einmal das. Vielleicht ist der Sohn wirklich überzeugt, sein Vater ist der Täter. Vielleicht redet er sich das selber ein?
Rotkäppchen schrieb:Ich möchte auch nochmals an den Fall von 1973 erinnern, bei dem anscheinend ein Mann zwei Mädchen während eines Footballspiels aus dem Stadion in Australien verschleppte.
Stimmt. Das hatte ich vergessen.
Rotkäppchen schrieb:Und auch im Fall der Wanda Beach Morde wurden gleich zwei Mädchen getötet. Sie waren 15 und sicherlich nochmals um einiges gewandter
Ja. Dieser Fall könnte auch einen eigenen thread erhalten.
Ich glaube, dass damals ein Kind die beiden Mädchen in Begleitung eines jungen Mannes zwischen den Dünen verschwinden sah.
Rotkäppchen schrieb:Ich denke, in dem Fall der Beaumont Kinder gab es einen ausgeklügelten Plan.
Plan ja, aber ausgeklügelt? Vielleicht nicht unbedingt.
Der Täter wird die für ihn wichtigen Dinge abgecheckt haben, aber man muss sich auch klar machen, dass der Täter schnell sein musste. Er konnte nur vage beschrieben werden. wenn er mit den Kindern häufiger beobachtet worden wäre, hätte es ein eindeutiges Phantombild gegeben. Das hat er vermieden, in dem er den Vorlauf- den Vertrauensaufbau - sehr knapp gehalten hat.
Der Täter hat möglichst wenig Zeit investiert, weil er sich nur kurz mit den Kindern zeigen wollte.

Und ich könnte immer noch vorstellen, dass dieser Freund vom Strand möglicherweise mit dem Fall nichts zu tun hat.
Vielleicht sind die Kinder in der Stadt ihrem Entführer in die Arme gelaufen?
Alles spricht für den Mann vom Strand. Das stimmt.
Aber dass er sich nicht gemeldet hat (sollte er unschuldig sein)- könnte auch andere Gründe gehabt haben.


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09.06.2019 um 16:11
frauzimt schrieb:Ja, ich habe damals sehr viel dazu gelesen.
Meine Meinung dazu ist, dass wir sehr weit weg wohnen (vom zeitlichen Abstand zu schweigen) und uns da nicht hineindenken können.
Das ist auf jeden Fall ein Problem. Zumal wir auch nicht alle Presseberichte mitbekommen bzw lesen können.
frauzimt schrieb:Vielleicht ist der Sohn wirklich überzeugt, sein Vater ist der Täter. Vielleicht redet er sich das selber ein?
Das ist gut möglich. Man wird es wohl möglicherweise leider nie erfahren.
frauzimt schrieb:Dieser Fall könnte auch einen eigenen thread erhalten.
Ich glaube, dass damals ein Kind die beiden Mädchen in Begleitung eines jungen Mannes zwischen den Dünen verschwinden sah.
Richtig, so hab ich es auch in Erinnerung.
frauzimt schrieb:Plan ja, aber ausgeklügelt? Vielleicht nicht unbedingt.
Der Täter wird die für ihn wichtigen Dinge abgecheckt haben, aber man muss sich auch klar machen, dass der Täter schnell sein musste. Er konnte nur vage beschrieben werden. wenn er mit den Kindern häufiger beobachtet worden wäre, hätte es ein eindeutiges Phantombild gegeben. Das hat er vermieden, in dem er den Vorlauf- den Vertrauensaufbau - sehr knapp gehalten hat.
Der Täter hat möglichst wenig Zeit investiert, weil er sich nur kurz mit den Kindern zeigen wollte.
Naja, das ist die Frage. Ich persönlich glaube an eine geplante Tat, allein wegen der 1-Dollarnote. Ist aber eine reine Gefühlssache. Natürlich könnten die Kinder auch Zufallsopfer gewesen sein und die Umsetzung eine spontane Idee. Aber mich stört daran, dass es drei Kinder auf einmal waren. Für mich sieht es eher so aus, als habe er sich selbst beweisen wollen, wie weit seine Macht reicht.
Mit einem Dollar drei Kinder "besitzen".


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09.06.2019 um 16:37
Rotkäppchen schrieb:Naja, das ist die Frage. Ich persönlich glaube an eine geplante Tat, allein wegen der 1-Dollarnote. Ist aber eine reine Gefühlssache. Natürlich könnten die Kinder auch Zufallsopfer gewesen sein und die Umsetzung eine spontane Idee. Aber mich stört daran, dass es drei Kinder auf einmal waren. Für mich sieht es eher so aus, als habe er sich selbst beweisen wollen, wie weit seine Macht reicht.
Mit einem Dollar drei Kinder "besitzen".
@Rotkäppchen
Vor allem wollte ich auf deine Vermutung eines "ausgeklügelten" Planes eingehen.
Für mich ist ein ausgeklügelter Plan, ein Plan der einen langen Vorlauf hat und versucht alle Risiken möglichst klein zu halten. Genau Beobachtung des Objektes, der Umgebung, der unbeteiligten Menschen/Opfer. Der Verbrecher nimmt sich Zeit, versucht den Moment abzupassen, an dem die größte Beute (Banküberfall) zu machen ist.

Hier, denke ich fehlte schon mal der lange Vorlauf.
Der Täter sah die Kinder am Strand. Er erfasste schnell, dass die Kinder seine Opfer werden könnten, begann sogleich Kontakt aufzunehmen.

Des weiteren konnte er sich nicht ewig Zeit nehmen. Für die Kinder hätte die Begegnungen mit dem Mann ewig so weiter gehen können. Sie fanden ihn nett (unterhaltsam?) Vielleicht hatte er Bonbons/Eis dabei? Die Kinder haben sich bestimmt nicht mit ihm gelangweilt und hatten auch nicht die Absicht, ihre Beziehung mit ihm zu intensivieren.
Evtl. hätte das große Mädchen den Freund irgendwann nach Hause eingeladen, damit er sieht, wo sie wohnen.

Aber für den Täter dagegen spielte Zeit eine sehr große Rolle.
Er hatte eben nicht Zeit, sich mit den Kindern ewig in der Öffentlichkeit sehen zu lassen.
Er hätte auffallen können. Später, wenn die Kinder verschwunden sein würden, hätten sich Leute an ihn erinnern können. Außerdem wäre es möglich gewesen, dass Bekannte der Familie die Kinder mit einem fremden Mann am Strand spielen sahen. Und diese Leute hätten den Eltern davon berichten können. Das hätte seinen Plan in Gefahr bringen können.

Und wenn die Kinder nie wieder zum Strand gekommen wären? Ich glaube, es muss hoch frustrierend für einen Täter sein, wenn ihm das Opfer kurz vor dem Ziel vom Haken springt.

Aus diesen Gründen glaube ich nicht an einen ausgeklügelten Plan.
Ich glaube, dass der Plan schnell geschmiedet wurde und, dass der Täter ständig zugriff auf geeignete Räume hatte:
Keller, Haus, Garage.

Ein Auto hatte er mit Sicherheit zur Verfügung.


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09.06.2019 um 16:47
frauzimt schrieb:Aus diesen Gründen glaube ich nicht an einen ausgeklügelten Plan.
Ich glaube, dass der Plan schnell geschmiedet wurde und, dass der Täter ständig zugriff auf geeignete Räume hatte:
Keller, Haus, Garage.
Ich denke einfach, das ist Ansichtssache.
Er kann sich schon lange ausgemalt haben, wie das aussehen kann und auf die richtigen Opfer gewartet haben.
Ich möchte jetzt auch nicht auf dem Wort "ausgeklügelt" herumreiten. Für mich z.B. bedeutet es einfach nur gut durchdacht. Ein lang gehegter Plan muss trotzdem nicht gut durchdacht sein. Das Vorhaben des Täters hat hier jedenfalls funktioniert. Egal, ob lange, kurzfristig oder spontan geplant oder nicht. Wobei immer ein Risiko bleibt und der Täter Glück gehabt haben muss. Man fragt sich nur, warum das Glück nicht auf der Seite der armen Kinder war.


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