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Die Plaza Frau

7.491 Beiträge, Schlüsselwörter: Norwegen, Hotel, Unbekannte Tote, 1995, Oslo, 2816, Plaza

Die Plaza Frau

01.12.2017 um 09:38
Bellaso schrieb:Das war eine super Idee von Dir, hochinteressant. Umso mehr müssten in Deutschland Fotos und weitere Einzelheiten veröffentlicht werden, vielleicht würde sie wiedererkannt werden. Ich frage mich, ob sich der norwegische Journalist schon an deutsche Medien gewandt hat.
Er glaube ich bislang noch nicht, aber ich... ;-)
Ich habe heute die Redaktion von Aktenzeichen XY ungelöst angemailt, mal sehen ob sie den Fall annehmen.
Die rekonstruierten Bilder der Frau sind ja geradewegs prädestiniert für eine Personenfahndung...


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Die Plaza Frau

01.12.2017 um 09:55
Schlagt mich, wenn ich da etwas falsch verstehe, aber nach den Istotopenkarten könnte sie doch mit der gleichen Wahrscheinlichkeit die gesamte Kindheit im westlichen Norwegen verbracht haben, womit dann auch der Aufenthalt in Oslo an Plausibilität gewinnen würde.


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01.12.2017 um 10:06
Hier gibt es Batterien für Uhren mit dem Product Code W 395.

http://www.oberholzerbj.co.za/battery-renata-395-zero-mercury-62213.html


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01.12.2017 um 10:27
Jetzt noch der letzte Denkansatz, der mir nach dem Artikel einfällt.

Der Name Fergate, der sicher falsch war, ist sehr selten. In Europa habe ich nicht mal eine einzige Person im Internet finden können, die so heißt. Lediglich in den USA scheint es den Namen einige Male in Kansas oder Texas zu geben und dort auf Einwanderer aus England zurückzuführen zu sein. In England selbst konnte ich spontan niemand mehr finden.

Wie kommt sie daher auf so einen ungewöhnlichen Namen, statt sich einfach Jones oder Dupont oder Meier o.ä. zu nennen?

Es mag etwas abwegig sein, aber nur mal so als Brainstorming: Einer der Eingänge zum Hauptgebäude der Vereinten Nationen in Genf heißt "Chemin de Fer Gate" (zu deutsch Eisenbahntor). Mögliche Verbindung zur UNO?

Direkt gegenüber von diesem Tor auf der anderen Straßenseite war übrigens das Gebäude, in dem meiner Erinnerung nach in den 80er Jahren über einen langen Zeitraum die nuklearen Abrüstungsverhandlungen zwischen den USA und der Sowjetunion stattgefunden haben.


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01.12.2017 um 11:16
Petrocek schrieb:Es mag etwas abwegig sein, aber nur mal so als Brainstorming: Einer der Eingänge zum Hauptgebäude der Vereinten Nationen in Genf heißt "Chemin de Fer Gate" (zu deutsch Eisenbahntor). Mögliche Verbindung zur UNO?
Durchaus ein interessanter Ansatz, allerdings kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass man, wenn man ansonsten penibel versucht seine Identität und seine Ziele zu verschleiern, im eigenen falschen Namen dann so einen "Hinweis" verbirgt.

Ich habe eher die Befürchtung, dass man sich aus den Angaben zu ihrer Person (Name, Adresse etc.) kaum etwas ableiten kann, denn genau das ist doch das Ziel einer versteckten Identität.


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01.12.2017 um 11:30
Na, dieser Fall hat ja alle Zutaten, deren es für einen klassischen Krimi der feinsten Art bedarf: Der verschlossene Raum, die schöne Unbekannte, die seltsamen Umstände...
@Areela
Ich gebe dir in fast allen Punkten recht, exakt über diese Ungereimtheiten bin ich auch gestolpert:

zu 1 und 2) Die fehlenden Schmauchspuren sind zu so einfach wegzuerklären. Ebenso gab es an der Waffe keinerlei Fingerabdrücke, was bei Selbstmord zumindest ungewöhnlich erscheint.
zu 3) Das unverdaute Essen könnte (muss nicht unbedingt !) darauf schließen lassen, dass sie bereits früher verstorben ist. Aber: Hätten die Forensiker es nicht herausfinden müssen, wenn zwischen Todes- und Auffindezeitpunkt mehr als 24 Stunden gelegen hätten? Hier müsste man nochmal in die Materialien schauen, ob sie zu dieser Frage etwas hergeben.
zu 4) Mr. F. verhält sich in der Tat merkwürdig. Dafür bieten sich m.E. 2 Möglichkeiten an:
Zum einen: Er lügt, dass sich die Balken biegen und weiß mehr über die Sache bzw. ist darin involviert
Zum anderen: Seine Erklärung stimmt und es gab tatsächlich schon am Vorabend Gerüchte über den Todesfall; das würde sich mit 3) decken. Aber welches Interesse könnten die Hotelangestellten/-manager haben, den Todesfall zunächst zu vertuschen?
zu 5) der "verschlossene Raum": Interessant ist hier, dass das Zimmer nach Öffnung einige Zeit unbewacht blieb. Da konnte so einiges passsieren: Der Mörder konnte unbemerkt aus dem Zimmer entweichen, er oder jemand anderes konnte das Zimmer betreten und etwas holen etc...
zu6) Die entfernten Etiketten: Stimmt, es gibt offensichtlich Leute, die gewohnheitsmäßig Etiketten entfernen. Aber im Zusammenhang mit den falschen Identitätsangaben wirkt es eher, als wolle sie ihre Herkunft verschleiern.

Was mir zusätzlich noch aufgefallen ist:
>Für zwei wichtige Umstände gibt es als Zeugen ausschließlich den Sicherheitsmann:
Erstens für die verschlossene und auch noch doppelt verschlossene Tür
Zweitens für den Schuss, der gefallen sein soll, unmittelbar bevor er das Zimmer betreten wollte.
>Bei der ersten telefonischen Reservierung gibt eine Frau an, das Zimmer für sich allein buchen zu wollen. Beim zweiten Anruf und beim Einchecken gibt sie als weitere Person diesen Lois Fergate an. Ob es den überhaupt gab, sowie auf dessen eigentliche Identität gibt es keine Hinweise. Wer steckt also dahinter und - für den Fall, dass es es ihn nicht gab- wieso meldet sie zwei Personen an?


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01.12.2017 um 11:45
Zm Thema "offener Raum unbewacht" - das lese ich nicht so heraus. Der Vorgang war für mich so:

19:50 Uhr: Security geht nach oben und klopft. (ohne zu öffnen)
Security hört einen lauten Knall. Überlegt eine Weilchen und geht nach unten, um seinen Chef und die Polizei zu befragen, ob zu diesen Leuten was vorliegt. Tür immer noch nicht offen.

20:04 Uhr: Security fährt wieder nach oben. Klopft ein paar mal. Macht die Tür mit seiner speziellen Schlüsselkarte (die auch doppelt verschlossene Türen öffnen kann) auf. Sieht die Frau, und einen "flatternden Vorhang". Schliesst die Tür wieder und nutzt ein Telefon direkt im Korridor um "unten" anzurufen. Es dauert eine weitere halbe Stunde bis die Polizei eintrifft.

Die Stelle, an der der Bericht sagt der Raum sei unbewacht gewesen bezieht sich auf die ersten 15 Minuten zwischen 19:50 Uhr und 20:04 Uhr, in dieser Zeit war der Raum aber noch verschlossen. Danach hat der Securitymann im Flur auf die Polizei gewartet (was ja auch Sinn macht, bei einem Verbrechen nicht durch den Tatort zu latschen)


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01.12.2017 um 12:27
Da müsste man jetzt wissen, wo auf dem Flur sich das Telefon befand, ob der Securitymann von dort aus die Zimmertür immer im Blick hatte. Der Hotelflur ist zwar schnurgerade, die Aufzüge und das Treppenhaus sind jedoch leicht versetzt. Auch gibt es in der Mitte des Flurs beidseitig Einbuchtungen. Wenn sich das Telefon dort oder bei den Aufzügen/Treppen befindet, hätte der Mann die Tür vielleicht nicht die ganze Zeit im Blick haben können.
Außerdem sind die Zimmertüren immer paarweise ein klein wenig zurückgesetzt, so dass man eventuell ungesehen in die direkt nebenan liegende Zimmertür schlüpfen kann, sofern der Beobachter weit genug entfernt steht.


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01.12.2017 um 13:00
@eldec

Aber welcher Mörder bleibt denn bitte ruhig im raum sitzen nachdem eh schon geklopft wurde, 15-20 Minuten lang, um sich dann darauf zu verlassen dass jemand die Türe aufschliessen und dann wieder weggehen wird? Macht doch gar keinen Sinn...


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01.12.2017 um 13:03
Petrocek schrieb:Schlagt mich, wenn ich da etwas falsch verstehe, aber nach den Istotopenkarten könnte sie doch mit der gleichen Wahrscheinlichkeit die gesamte Kindheit im westlichen Norwegen verbracht haben, womit dann auch der Aufenthalt in Oslo an Plausibilität gewinnen würde.
Natürlich, das ist möglich! Die Isotopenanalyse kann daher auch nur einen Teil zur Lösung der Herkunft beisteuern. Nach den Karten wäre auch eine Herkunft aus Schottland erklärbar. Gegen oder für eine Theorie müssen daher alle Beweise herangezogen werden. Gegen eine Herkunft aus Norwegen spricht, dass die Fahndung dort keine Ergebnisse brachte und die sollte in einem Land mit 5,2 Millionen Einwohnern deutlich effektiver laufen als z.B. in Deutschland. Außerdem waren ja Ihre Kleidungsstücke größtenteils deutscher Herkunft und wohl teilweise in Norwegen gar nicht zu kaufen. Sie sprach den Aussagen zu urteilen nur deutsch und englisch, aber kein norwegisch.
Klar hätte sie die Kleidung bei einer Reise nach Deutschland kaufen und sich bei den Sprachen verstellen können, aber die Gesamtlage der Spuren deutet nun mal auf eine hohe Wahrscheinlichkeit der deutschen Herkunft hin.


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01.12.2017 um 13:05
Petrocek schrieb:Hier gibt es Batterien für Uhren mit dem Product Code W 395.
Ich denke, das ist eine zufällige Übereinstimmung, zumal man auf dem Foto die Einritzungen gut erkennen kann.

https://www.vg.no/spesial/2017/plaza-english/#sporene

(Bitte auf die Uhr klicken!)
Ich kenne das auch so, dass Uhrmacher oder Juweliere beim Auswechseln der Batterie ein Zeichen mit Datum auf der Batterie hinterließen.


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01.12.2017 um 15:35
Klinkt blod, aber konnte es so sein:

Kein geld, wieder eine nachricht am fernseher bzgl geld und dann jemand der an der tur klopft (um geld?). Panik reaktion?

Vielleicht hat sie gehofft irgendwo das 'geld probleem' zu losen, ist aber in die falsche richtung gegangen. (zuruck zum hotel ohne 'mittel')

erklahrt nicht alle fragen (z.b. ID, verschwundene sachen, usw), aber verschweivelung?


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Indina
ehemaliges Mitglied

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01.12.2017 um 21:00
tuxhater schrieb: Außerdem waren ja Ihre Kleidungsstücke größtenteils deutscher Herkunft und wohl teilweise in Norwegen gar nicht zu kaufen. Sie sprach den Aussagen zu urteilen nur deutsch und englisch, aber kein norwegisch.
Klar hätte sie die Kleidung bei einer Reise nach Deutschland kaufen und sich bei den Sprachen verstellen können, aber die Gesamtlage der Spuren deutet nun mal auf eine hohe Wahrscheinlichkeit der deutschen Herkunft hin.
So sehe ich das auch, ich glaube sie war eine Deutsche...


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Die Plaza Frau

02.12.2017 um 08:03
Indina schrieb:So sehe ich das auch, ich glaube sie war eine Deutsche...
Glaube ich auch, ihr letztes Mal war eine Bratwurst mit Kartoffelsalat und ich schätze sie war aus der früheren DDR.
Ich weiss nicht was man in Oslo so isst, aber so ein Hotel in dieser Grössenordnung hat sicher eine
europäische Speisekarte.
Aber lapskaus oder Elch oder Lamm, Fisch assoziiere ich da eher mit Norwegen.
Dass man sich da Würstchen mit Kartoffelsalat auswählt finde ich schon bedenkenswert.
Obwohl man Ö wohl da auch dazu zählen könnte


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Die Plaza Frau

03.12.2017 um 10:32
Noch ein paar Gedanken zu der Geschichte:

Sie hat nicht in einem normalen Zimmer gewohnt, sondern in einem der teuren auf den Business-Etagen, dem so genannten Tower. Aus den Angaben zu ihren beiden Telefonaten, mit denen sie das Zimmer reserviert bzw. ihre vorzeitige Ankunft ankündigt, ergibt sich nicht, dass sie sich danach erkundigt hätte, welche Arten von Zimmer zur Auswahl stehen. Das scheint darauf hinzudeuten, dass sie genau wusste, was sie wollte und sich in dem Hotel bereits auskannte. Hat sie früher schon einmal dort gewohnt?

Eine Anreise per Flugzeug mit einer Waffe und 34 Schuss Munition dürfte auch 1995 schon problematisch gewesen sein. Daher ist sie vermutlich auf andere Weise, also Auto, Bahn oder Schiff nach Oslo gekommen.

Auch merkwürdig: erster Anruf am 22. Mai auf Englisch, zweiter Anruf am 31. Mai dann auf Deutsch. Haben da evtl. unterschiedliche Personen angerufen und sich als Jennifer Fergate ausgegeben?

Die Kleidung, sowohl diejenige, die sie anhatte, als auch die restliche im Zimmer gefundene, ist ausschließlich schwarz oder grau, hauptsächlich aber schwarz. Trauerfall? Falls ja, besteht da vielleicht ein Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Selbstmord?

Eine halbe Bratwurst, eine Tüte Chips und drei kleine Flaschen Softdrinks aus der Minibar sind sehr wenig Nahrung für die zwei Tage, die sie vor ihrem Tod ihr Zimmer nicht mehr verlassen hat. Sie könnte natürlich noch andere Lebensmittel vorher von außen mitgebracht haben, allerdings wurden anscheinend weder Verpackungsreste noch andere Reste gefunden, wenn die Angaben in dem Artikel vollständig sind. Allerdings registriert die Schlüsselkarte anscheinend nur, wenn man die Tür mit ihr von außen öffnet. Wenn sie die Tür von innen öffnet, weil jemand z.B. von außen an die Tür klopft, um sie zu besuchen, bleibt das unregistriert. Möglich daher auch, dass sie Freitag und/oder Samstag Besuch auf dem Zimmer hatte, der vielleicht auch etwas zu essen mitgebracht hat. Außerdem könnte auch nur ein Besucher den fehlenden Rollkoffer und die fehlenden Kleidungsstücke fortgeschafft haben, es sei denn sie hat das selbst Freitag morgen zwischen 8.55 und 11.03 gemacht, nachdem sie zuvor die ganze Nacht und fast den ganzen vorigen Tag außerhalb des Zimmers war, denn danach kann sie es ja nicht mehr verlassen und mit der Karte wiederbetreten haben. Für einen Besucher spricht möglicherweise auch die auf einmal (und zuvor nicht) benutzte zweite Bettdecke.

Es wäre dann auch zu überlegen, ob es dann auch dieser Besucher war, wo sie Donnerstag nacht verbracht hat.


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Die Plaza Frau

03.12.2017 um 11:45
Ein paar Sachen sind an dieser Geschichte schon auffällig:
-Sie kann in das Hotel einchecken, ohne dass sie sich richtig registrieren musste. Ihren Pass wollte man offenbar gar nie sehen.
-Sie bleibt angeblich über Tage in ihrem Zimmer.
-Sie erschiesst sich just in dem Moment, als der Sicherheitsdienst nach ihr sehen will.
-Persönliche Dinge, die sie sicher besessen hat, sind spurlos aus ihrem Hotelzimmer verschwunden.

Irgendwie kommt mir die ganze Geschichte "faul" vor. Irgendwie habe ich da den leisen Verdacht, dass die Frau wusste, dass sie dort ohne grössere Hindernisse einchecken kann, will heissen, sie hatte Bekannte/Helfer im Hotel, die das ermöglichten.
Stellt sich dann natürlich die Frage, wozu. Eine Möglichkeit wäre, dass sie einsame Geschäftsmänner unterhalten sollte und ihre Helfer eine kleine Provision dafür kassierten. Und unabhängig davon ob das nun Mord oder Selbstmord war, für ihre "Helfer" war ihr Tod in jedem Fall eine blöde Situation, dass dann im Nachgang einige "Dinge verloren gingen", erscheint eigentlich nur logisch.

Natürlich alles nur Spekulation meinerseits, allerdings wird in Artikeln dazu ja zumindest die Möglichkeit angedeutet, dass es sich bei der Toten um eine Prostituierte gehandelt haben könnte. Aber natürlich gibt es auch noch einige andere denkbare Szenarios, allerdings finde ich es erstaunlich, dass sie in einem guten Hotel völlig anonym und unter Angabe falscher Angaben so einfach einchecken könnte. Bei irgendeiner billigen Absteige könnte ich das noch eher nachvollziehen, aber hier?

emodul


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Die Plaza Frau

03.12.2017 um 14:06
@emodul
Es scheint in dieser Zeit im Hotel nicht alles nach Plan gelaufen zu sein.  
In dem Artikel ist die Rede von einer Zeugin namens Borghild Brandenes, die selbst in der Hotelbranche arbeitete.
Sie hatte sich in der Woche nach der Auffindung an die Polizei gewandt und ausgesagt, sie sei sehr erstaunt gewesen, wie unaufmerksam das Personal geesen sei. Sie selbst habe nicht mal eine Registrierung ausfüllen müssen. Sie habe ein ausländisches Paar gesehen, das ihre Aufmerksamkeit erregt habe.

An anderer Stelle beschreibt der Autor, welche Bedingungen im Hotel herrschten, als die Frau eincheckte:
"In late May and early June of 1995 Norway was in the grip of two major events: major flooding across the country’s east, and a nationwide strike in both public and private sectors.
When Jennifer Fergate checked into the Oslo Plazahttps://www.allmystery.de/themen/km109429-573 at 10:40 p.m. on Wednesday 31 May, the reception area was full of newly arrived guests
."
Vielleicht war ja das Hotel auch von dem Streik betroffen und man hatte von daher Probleme, den Andrang zu bewältigen?
Petrocek schrieb:Die Kleidung, sowohl diejenige, die sie anhatte, als auch die restliche im Zimmer gefundene, ist ausschließlich schwarz oder grau, hauptsächlich aber schwarz. Trauerfall?
Kann sein, aber das würde ich nicht überbewerten, denn damals war schwarze Kleidung für junge Frauen außerordentlich angesagt und galt als elegant.
Mir ist noch etwas anderes an der Kleidung aufgefallen. Das waren die Kleidungsstücke, die sie bei ihrer Auffindung trug:

http://touch.vg.no/out/images/article/2017/06/06/24022720/1/box-1024x768/plaza1.jpg

Der Autor schreibt dazu: "Otherwise the only clothes present were those she was wearing: shoes, stockings, bra, longish silk undershorts, sometimes called «pyjama shorts» and a thigh-length cotton jacket. All in black."
Sie war also außer der Unterwäsche nur mit einer Art Hemd bzw. einer dünnen Jacke bekleidet, und sie trug keinen Rock, bzw. keine Hose. Das finde ich schon merkwürdig...


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03.12.2017 um 15:18
Petrocek schrieb:Eine Anreise per Flugzeug mit einer Waffe und 34 Schuss Munition dürfte auch 1995 schon problematisch gewesen sein. Daher ist sie vermutlich auf andere Weise, also Auto, Bahn oder Schiff nach Oslo gekommen.
Welche andere Weise könnt es dann sein?
Wäre ja auch möglich, dass sie die Waffe und Munition erst in Oslo übernahm.
emodul schrieb:-Sie erschiesst sich just in dem Moment, als der Sicherheitsdienst nach ihr sehen will.
Warum wollte der Sicherheitsdienst überhaupt nach ihr sehen?


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Die Plaza Frau

03.12.2017 um 15:21
ligala schrieb:Es scheint in dieser Zeit im Hotel nicht alles nach Plan gelaufen zu sein.  
In dem Artikel ist die Rede von einer Zeugin namens Borghild Brandenes, die selbst in der Hotelbranche arbeitete.
Sie hatte sich in der Woche nach der Auffindung an die Polizei gewandt und ausgesagt, sie sei sehr erstaunt gewesen, wie unaufmerksam das Personal geesen sei. Sie selbst habe nicht mal eine Registrierung ausfüllen müssen. Sie habe ein ausländisches Paar gesehen, das ihre Aufmerksamkeit erregt habe.
Das habe ich auch gelesen. Allerdings bedeutet das doch noch nicht, dass die Frau im Vorfeld davon ausgehen konnte, dass sie zu denjenigen gehören würde, deren Papiere nicht oder nur oberflächlich kontrolliert würden? Die zu dieser Zeit stattfindenden Events und der Streik sind eigentlich nur die Erklärung, um das Versäumnis des Hotelpersonals irgendwie nachträglich erklären zu können.
ligala schrieb:Kann sein, aber das würde ich nicht überbewerten, denn damals war schwarze Kleidung für junge Frauen außerordentlich angesagt und galt als elegant.
Mir ist noch etwas anderes an der Kleidung aufgefallen. Das waren die Kleidungsstücke, die sie bei ihrer Auffindung trug:

http://touch.vg.no/out/images/article/2017/06/06/24022720/1/box-1024x768/plaza1.jpg

Der Autor schreibt dazu: "Otherwise the only clothes present were those she was wearing: shoes, stockings, bra, longish silk undershorts, sometimes called «pyjama shorts» and a thigh-length cotton jacket. All in black."
Sie war also außer der Unterwäsche nur mit einer Art Hemd bzw. einer dünnen Jacke bekleidet, und sie trug keinen Rock, bzw. keine Hose. Das finde ich schon merkwürdig...
Schwarze Kleidung war damals nichts Besonderes, bzw. teilweise sogar trendy, daran kann ich mich auch erinnern. Auch die kurzen Haare waren bei manchen Frauen in den 90ern durchaus angesagt.

Aber wie auch immer, sie wird nicht nur in den Kleidern eingecheckt haben, die man später gefunden hat. Entweder hat jemand Kleider aus ihrem Zimmer mitgenommen oder aber sie hat ihre Kleidung in einem anderen Zimmer zurückgelassen. In dem Zimmer hat man so wenig persönliche Dinge gefunden, dass man ohnehin den Verdacht hat, dass sie einen Teil der Zeit möglicherweise in einem anderen Zimmer verbracht hat.

Leider ging man wohl schnell von einem Suizid aus und hat deshalb auch keine umfassenden Ermittlungen unternommen.

Interessant sind aber auch die Dinge, die man gefunden hat. Die von ihr getragene Uhr ist schon speziell und ich würde eigentlich davon ausgehen, dass nur wenige Frauen so eine "klobige" Uhr tragen. Das ist eigentlich eine Taucheruhr, die aber auch gerne von Leuten mit einem Faible für Instrumentenuhren oder aber z.B. Soldaten getragen wird. Vielleicht war die Uhr ein "Erinnerungsstück".

Die gefundene Pistole ist auch eher speziell. Zwar ist die besagte Waffe sehr verbreitet, aber es ist nicht unbedingt eine Waffe, die man bei einer Frau vermuten würde, die sich prophylaktisch mit einer Waffe eingedeckt hat, um sich im Notfall damit verteidigen zu können. Da würde man eher eine leichtere, kompaktere Waffe erwarten. Dass die Seriennummern an der Waffe entfernt wurde, ist dann weniger erstaunlich, das passt dann eigentlich perfekt zu den entfernen Textiletiketten. Die Waffe muss jetzt auch nicht zwingend auf Belgien hinweisen. Die Waffe war (und ist) sehr verbreitet und wurde zum Teil auch von anderen Herstellern nachgebaut, bei der fraglichen Waffe wird ja zum Teil auch vermutet, dass es sich um einen FEG-Klon handeln könnte.
schluesselbund schrieb:Warum wollte der Sicherheitsdienst überhaupt nach ihr sehen?
Sie hatte die Rechnung für das Hotelzimmer noch nicht beglichen und wurde mehrfach aufgefordert, zu diesem Zweck an der Rezeption zu erscheinen. Diese Nachrichten (Das System lief über einen TV im Hotelzimmer) hat sie auch immer bestätigt, sie ist aber nie an der Rezeption erschienen, deshalb schickte man dann jemanden vom Sicherheitsdienst zu ihr.

emodul


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03.12.2017 um 15:37
@emodul

Besten Dank für die Erklärung. Leider ist mein Englisch sehr Löchrig. Von daher fehlen mir einige Informationen.


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