Hexe40 schrieb:Das hat doch @Gast_01 hier schon geschrieben und aufgeklärt.
Ich sehe nicht, dass
@Gast_01 da irgendwas geschrieben oder erklärt hat?!
Da die Kripo Hannover einen ähnlich gelagerten Altfall in Niedersachsen bearbeitete, war unter anderem dem Bruder der vermissten Frau bereits vor einiger Zeit eine Vergleichsspeichelprobe entnommen worden. Das DNA-Profil stellten die Ermittler aus Hannover den Bielefelder Kollegen zur Verfügung.
Ich hatte erst nicht verstanden, wie dies gemeint war. Aber ich verstehe es mittlerweile so, dass die Kripo Hannover ebenfalls einen Cod Case bearbeitet hat, in dem die Identitätd er Toten ungeklärt war und die Ermittler vermutet hatten, das es sich dabei um Martina Sch. handeln könnte, weshalb sie deren Bruder um die DNA-Probe gebeten hatten. Das Ergebnis war negativ.
Ich vermute mal, dass die DNA des Bruders nicht einfach in die DNA-Datenbank eingestellt werden darf, weil er ja eben kein vermisster ist. Insofern konnte eine automatische Abfrage mit den DNA-Daten der Leiche aus dem Höxteraner See hier kein Ergebnis bringen.
Die Daten wurden vielmehr von den Hannoveraner Ermittlern "zur Verfügung gestellt". Das kling für mich, wie ein "händigscher" Prozess. Also ein Ermittler aus Hannover muss auf den Fall aus Höxter aufmerksam werden, sich an seinen eigenen Fall erinnern und die Verbindung ziehen. Sich dann in Höxter melden und die DNA- Ergebnisse schicken.
Es lässt sich eben nicht alles einfach soweit automatisieren, dass automatisch drei rote Alarmlampen leuchten, wenn ein Treffer - und sei es nur ein Teiltreffer (da der Bruder) - mit der Datenbank erzielt wird.