Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

539 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Ermittlungen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

06.02.2026 um 14:45
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 03.02.2026:Wattenbeker Gehege bei Neumünster im Fokus: LKA Schleswig-Holstein sucht wieder nach vermisstem Horst Georg Linnemann

Wie das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein in einer Pressemitteilung bekanntgibt, hat eine Cold Case Unit die Ermittlungen 2024 wieder aufgenommen. Auf Basis dieser Analysen, auch unter Zuhilfenahme modernster kriminaltechnischer Methoden und neuer Zeugenbefragungen, wird nun wieder nach dem damals 28-Jährigen gesucht. Seit heute durchsucht die Cold Case Unit gemeinsam mit unterstützenden Kräften der Landespolizei das Wattenbeker Gehege, ein Waldgebiet nördlich von Neumünster, nach dem Leichnam des Mannes.
Die Suche im Wattenbeker Gehege hat nicht zum Auffinden von Horst Georg Linnemann gefunden. Das hat das LKA Schleswig-Holstein mitgeteilt.
Trotz intensiver Suche, bei der neben 30 Einsatzkräften aus der Landespolizei und sechs Leichenspürhunden auch ein Bagger zum Einsatz kam, konnte der Leichnam nicht gefunden werden. Die Ermittlungen der Cold Case Unit laufen weiter.

Die Analyse von Bodenproben hatte die Ermittlerinnen und Ermittler ins Wattenbeker Gehege nördlich von Neumünster geführt, das für die Dauer der Suchmaßnahmen insgesamt vier Tage gesperrt war.
Laut verdächtigt die Polizei einen früheren Komplizen und vermutet Rache wegen einer belastenden Aussage in einer Diebstahlsache als Motiv.
Am 18. Oktober 2014 gegen 2.30 Uhr nachts soll Linnemann mit dem heute 37-Jährigen in seinem VW Golf zu einer Fahrschule in Dänischenhagen gefahren sein. Dort sollen sie zwei Motorräder (Wert: jeweils knapp 9000 Euro) geklaut und auf einen Anhänger geladen haben. Ein Zeuge rief die Polizei, die die Diebe noch vor Ort erwischte. Doch Linnemann flüchtete.

Am nächsten Morgen gegen 7 Uhr kam der Student laut einem Polizeiobermeister „unangekündigt, aufgeregt, durchnässt und schmutzig“ aufs Revier und stellte sich – und verriet dabei auch seinen Komplizen. Laut dem Polizisten sagte er, „er habe mit einem Freund in der Nacht zwei Motorräder in Dänischenhagen stehlen wollen“. Auch auf Grundlage von Linnemanns Aussage fiel später das Urteil. Zwei Monate nach dem Verrat verschwand Horst Georg Linnemann. Für die Ermittler anscheinend kein Zufall.



melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

18.02.2026 um 14:40
Polizei startet neue Öffentlichkeitsfahndung: Fall unbekannter Frauenleiche im Godelheimer See bei Höxter weiter ungeklärt

Die Polizei Bielefeld geht erneut mit dem Fall der unbekannten Frauenleiche im Godelheimer See bei Höxter aus Mai 2001 an die Öffentlichkeit. Dazu wurden nun Fotos der Paketschnur aus Polypropylen, mit der die Tote umschnürt war, veröffentlicht. Die Schnur selbst stammt aus Massenproduktion.

Die Polizei schildert den Fall in ihrer Pressemitteilung wie folgt:
Ausbildungstaucher entdeckten im Mai 2001 am Grund des Godelheimer Sees zufällig Teile eines stark verwesten, weiblichen Leichnams. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnten Spezialtaucher der Polizei nur Becken- und Beinknochen in einem fortgeschrittenen Zersetzungszustand auffinden. Der Kopf und der Oberkörper blieben verschwunden. Bereits drei Jahre zuvor will eine Sporttaucherin im Wasser des Sees eine Leiche treiben gesehen haben. Eine aufwändige Suchaktion im Jahr 1998 blieb jedoch zunächst erfolglos.

Im Rahmen der Obduktion wurde festgestellt, dass der Leichnam im Bereich der Knie bzw. Oberschenkel mit einer beigefarbenen Paketschnur aus Polypropylen gefesselt war. Daher gingen die Ermittler auch damals schon von einem Verbrechen aus und schlossen einen Suizid oder ein Unfallgeschehen eher aus.

Unklar ist bis heute, wann der Leichnam in das Gewässer eingebracht worden ist. Die Rechtsmedizin teilte hierzu mit, dass die Liegezeit mindestens ein Jahr betragen hat, möglicherweise aber auch deutlich darüber liegen könnte.
Anhand der DNA der Toten konnten seinerzeit zumindest vage Aussagen über das Aussehen der jungen Frau gemacht werden.
"Mit großer Wahrscheinlichkeit hatte sie blaue Augen, helles Haar und einen blassen bis mittleren Hauttyp. Zum Todeszeitpunkt dürfte das Opfer etwa 18 bis 30 Jahre alt gewesen sein. Die Größe von etwa 160 bis etwa 169 cm können wir aus den Obduktionsergebnissen ableiten", fasst der Chefermittler die Ergebnisse zusammen.

Durch ein Isotopengutachten konnte zudem festgestellt werden, dass die Getötete wohl noch nicht lange in Deutschland gelebt haben dürfte und möglicherweise aus Südosteuropa (Slowakei, Südpolen, Rumänien, Bulgarien) stammen könnte.
Auch mehrere konkrete Hinweisen aus der Bevölkerung führten bislang nicht zu der Identifizierung der Frau.

KunststoffbandZugknotenzurVernderungderS
Fotoquelle: Polizei Bielefeld


melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

24.02.2026 um 12:40
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 26.09.2024:Mord an US-Touristin in Koblenz 1994: Neue Spur im Fall Amy Lopez – Mögliche Täter-DNA isoliert
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 13.09.2025:Mordfall Amy Lopez bei Aktenzeichen XY – Neue Fallanalyse deutet auf jungen Mann aus der Region als Täter

Der Mord an der US-Touristin Amy Lopez in Koblenz im September 1994 wird in der kommenden Ausgabe von Aktenzeichen XY am Mittwoch, 17. September als Filmfall vorgestellt. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf eine ZDF-Mitteilung. [...]

In der Mitteilung sei auch von einer neuen Fallanalyse die Rede, die auf einen jungen Mann aus der Region als Täter hindeute.
Möglicher Durchbruch im Fall Amy Lopez: Staatsanwaltschaft Koblenz bestätigt Festnahme eines 81-Jährigen wegen Mordes

Im Fall der 1994 in Koblenz getöteten Amy Lopez hat die Staatsanwaltschaft Koblenz soeben eine Festnahme bestätigt.

Demnach wurde ein 81-jähriger Deutscher in seiner Wohnung in der Nähe von Koblenz wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes festgenommen. Vorausgegangen war der Erlass eines von der Staatsanwaltschaft Koblenz beantragten Haftbefehls des Amtsgerichts Koblenz. Der Beschuldigte wurde noch am Tag seiner Festnahme der zuständigen Ermittlungsrichterin vorgeführt, die die Untersuchungshaft anordnete.

Staatsanwaltschaft und Polizei laden für morgen, 10 Uhr zu einer Pressekonferenz ins Polizeipräsidium Koblenz ein.


2x zitiertmelden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

24.02.2026 um 23:03
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Demnach wurde ein 81-jähriger Deutscher in seiner Wohnung in der Nähe von Koblenz wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes festgenommen. Vorausgegangen war der Erlass eines von der Staatsanwaltschaft Koblenz beantragten Haftbefehls des Amtsgerichts Koblenz. Der Beschuldigte wurde noch am Tag seiner Festnahme der zuständigen Ermittlungsrichterin vorgeführt, die die Untersuchungshaft anordnete.

Staatsanwaltschaft und Polizei laden für morgen, 10 Uhr zu einer Pressekonferenz ins Polizeipräsidium Koblenz ein.
Das sind ja mal sehr gute Neuigkeiten! Tatsächlich hatte ich nicht nach der XY-Sendung nicht wirklich damit gerechnet, dass der Fall noch gelöst werden könnte, weil es ja offenbar eine Zufallsbegegnung war und man nicht damit rechnen konnte, dass sich nach so langer Zeit noch neue Zeugen melden würden.
Ich bin gespannt, ob in der Pressekonferenz etwas dazu gesagt wird, wie man den Täter gefunden hat.

Wenn der TV heute 81 Jahre alt ist, war er zum Tatzeitpunkt ca. 50 Jahre alt. Ich hätte mit einem deutlich jüngeren Täter gerechnet.


melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

01.03.2026 um 09:20
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 26.09.2024:Mord an US-Touristin in Koblenz 1994: Neue Spur im Fall Amy Lopez – Mögliche Täter-DNA isoliert
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 13.09.2025:Mordfall Amy Lopez bei Aktenzeichen XY – Neue Fallanalyse deutet auf jungen Mann aus der Region als Täter

Der Mord an der US-Touristin Amy Lopez in Koblenz im September 1994 wird in der kommenden Ausgabe von Aktenzeichen XY am Mittwoch, 17. September als Filmfall vorgestellt. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf eine ZDF-Mitteilung.
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 24.02.2026:Möglicher Durchbruch im Fall Amy Lopez: Staatsanwaltschaft Koblenz bestätigt Festnahme eines 81-Jährigen wegen Mordes

Im Fall der 1994 in Koblenz getöteten Amy Lopez hat die Staatsanwaltschaft Koblenz soeben eine Festnahme bestätigt.
Tatverdächtiger war bereits wegen versuchtem Sexualdelikt in Haft: Freiwillige DNA-Abgabe bringt Treffer im Fall Amy Lopez

Die Staatsanwaltschaft Koblenz und die Polizeidirektion Koblenz haben am Mittwochnachmittag bei einer Pressekonferenz mehr Hintergründe zu der am Montag erfolgten Festnahme im Fall Amy Lopez bekanntgegeben. Der Leitende Oberstaatsanwalt Mario Mannweiler führte dabei aus, dass die Beweislage gegen den mittlerweile 81-jährigen Mann "recht verdichtet" sei. Sie gründe sich zu einem großen Teil, aber nicht nur, auf einer Übereinstimmung der DNA des Tatverdächtigen mit jener, die bei der erneuten forensischen Untersuchung der Kleidung des Opfers auf der Innenseite des Hosenbundes der Jeans festgestellt werden konnte. Eine weitere Spur auf dem Oberschenkel des Opfers deute zumindest zusätzlich auf den Tatverdächtigen hin.

Nach Darstellung Mannweilers wurde der Tatverdächtige bereits 1968, 1974 und 1986 wegen nicht genannter Delikte verurteilt. Im Jahr 1999 folgte schließlich eine Verurteilung zu einer siebenjährigen Haftstrafe wegen des versuchten sexuellen Missbrauchs einer damals 16-Jährigen in Koblenz. Im Zuge dieser Verurteilung fand der Tatverdächtige 1999 auch Eingang in die Akten im Fall Amy Lopez. Seine DNA wurde außerdem in der DNA-Analyse-Datei gespeichert, war zum Zeitpunkt des Abgleichs mit der neuen DNA-Spur aber aufgrund einer gesetzlichen Frist bereits wieder gelöscht, sodass kein Treffer erfolgte. Simone Roeder, Leiterin der Ermittlungsgruppe Cold Case, stellte hierzu dar, dass der Tatverdächtige im Zuge der jüngsten Ermittlungen erneut überprüft wurde und freiwillig eine DNA-Vergleichsprobe abgab, die schließlich zu dem dringenden Tatverdacht gegen ihn führte.

Staatsanwalt Mannweiler betonte bei der Pressekonferenz, dass die Ermittlungen noch dauern und die Beweisführung noch nicht abschließend geführt worden sei. Demnach gelte für den 81-Jährigen, der bis zuletzt in einem Pflegeheim in der Nähe von Koblenz lebte, weiterhin die Unschuldsvermutung.

swr-50738
Bildquelle: SWR


1x zitiertmelden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

01.03.2026 um 15:03
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Nach Darstellung Mannweilers wurde der Tatverdächtige bereits 1968, 1974 und 1986 wegen nicht genannter Delikte verurteilt. Im Jahr 1999 folgte schließlich eine Verurteilung zu einer siebenjährigen Haftstrafe wegen des versuchten sexuellen Missbrauchs einer damals 16-Jährigen in Koblenz. Im Zuge dieser Verurteilung fand der Tatverdächtige 1999 auch Eingang in die Akten im Fall Amy Lopez.
Einfach schlimm was dieser Mann schon alles begangen hat. Zusätzlich besteht ja auch noch die Möglichkeit, dass er evtl. noch für andere Straftaten
verantwortlich ist.
Auch wenn er jetzt schon 81 Jahre ist, finde ich es richtig dass er sich verantworten muss.

In einer anderen Gruppe hatte sich jemand dagegen ausgesprochen, alte Straftaten zu verfolgen.


melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

09.03.2026 um 11:00
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 13.02.2025:"Immer wieder neue Hinweise": Polizei Düsseldorf ermittelt weiter im Fall der vermissten achtjährigen Deborah Sassen

Im Fall der seit 13. Februar 1996 vermissten Düsseldorfer Grundschülerin Deborah 'Debbie' Sassen gibt die Düsseldorfer Polizei die Hoffnung auf eine Aufklärung nicht auf. In einer Pressemitteilung teilt sie mit, dass auch nach fast 30 Jahren immer wieder Hinweise eingehen.
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 27.01.2026:Im Fall Deborah Sassen hat die Mordkommission gestern und heute mehrere Häuser und Wohnungen durchsuchen lassen und dabei Beweismittel sichergestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft hervor. Die Auswertungen und weiteren Ermittlungen dauern an.
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 27.01.2026:Nach Bild-Informtionen stehen die Durchsuchungen im Fall Deborah Sassen in Zusammenhang mit einem neuen Tatverdächtigen.
Im Fall Deborah Sassen hat die Polizei am vergangenen Donnerstag weitere Durchsuchungen vorgenommen und den Betonboden einer Gartenhütte im Stadtteil Wersten aufgebrochen. Das berichtet der WDR. Sterbliche Überreste wurden jedoch im Verlauf der Suche nicht gefunden.
Nach WDR-Informationen sind die Einsatzkräfte am Freitagvormittag beim Ausheben des Erdreichs auf eine Wasserschicht gestoßen. Die Feuerwehr rückte daraufhin an und pumpte Wasser aus der Sickergrube ab.

Der heutige Hausbesitzer lebt nach WDR-Informationen seit Ende der 2010er Jahre auf dem Grundstück. Das Gebäude soll aus den späten 1980er Jahren stammen. Die Laube, die aktuell untersucht wird, soll erst nach dem Verschwinden von Debbie errichtet worden sein. [...]

In der Nähe war Debbies Grundschule, in deren Umfeld sie das letzte Mal gesehen wurde.
Einem Bericht der Rheinischen Post zufolge haben neue Erkenntnisse in den Ermittlungen die erneute Suche veranlasst.
„Das ist zutreffend“, sagte auch der zuständige Staatsanwalt Murat Ayilmaz. Welche neuen Erkenntnisse es genau gibt und warum genau an dem Ort gesucht wird, dazu äußerte sich Ayilmaz nicht. Er könne nicht ins Detail gehen, sagt aber: „Es gab Anlass, erneut zu suchen.“



melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

09.03.2026 um 18:13
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 15.01.2026:Fall Bettina Damschen beginnt heute vor dem Bonner Landgericht der Mordprozess gegen den 59-jährigen Angeklagten.
Der Prozess ist heute zu Ende gegangen: der Angeklagte wurde am Bonner Landgericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Rund 33 Jahre nach der Tötung einer jungen Frau in Nordrhein-Westfalen ist ein Mann vom Landgericht Bonn verurteilt worden. Gegen den Angeklagten wurde eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes verhängt, wie ein Gerichtssprecher am Montag sagte. Der heute 59-jährige Angeklagte hatte in dem Prozess gestanden, die 29-jährige Frau im Oktober 1992 in ihrer Wohnung vergewaltigt und getötet zu haben.
Mord an Flugbegleiterin vor 33 Jahren: Lebenslange Haft in Bonn (stern)


melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

09.03.2026 um 20:19
Hierzu möchte ich diesen sorgfältig zusammengestellten Beitrag hervorheben
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 30.05.2025:Mord an Bettina Damschen in Bonn-Bad Godesberg: Tatverdächtiger nach fast 23 Jahren festgenommen
Beitrag von 1899Ost (Seite 20)


melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

10.03.2026 um 13:43
Zu einem Tötungsdelikt aus dem Jahre 1993 gab es zwar schon ein Urteil, weil der BGH dieses aber aufhob, muss der Fall neu verhandelt werden.

Beitrag von LackyLuke77 (Seite 22)

Nun stehen die Termine fest: Prozessauftakt im Mai, Prozessende voraussichtlich im Oktober.
Daher wird der Fall des getöteten Mädchens ab Mai erneut vor dem Landgericht Würzburg verhandelt, wenn auch vor einer anderen Kammer. Für den Prozess sind nach Gerichtsangaben insgesamt 26 Verhandlungstermine bis Ende Oktober anberaumt. Da der Angeklagte zur Tatzeit 17 Jahre alt und damit Jugendlicher war, findet das Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Cold Case Wiesenfeld: Neuer Prozessstart um totes Mädchen im Mai (BR)


1x zitiertmelden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

11.03.2026 um 01:35
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:weil der BGH dieses aber aufhob, muss der Fall neu verhandelt werden.
Der BGH hatte das damals wie folgt begründet:
Der Senat hat das Urteil auf die Revisionen der Staatsanwaltschaft und der Nebenkläger wegen Rechtsfehlern in der Beweiswürdigung aufgehoben. Nach Überprüfung des Urteils auf die jeweilige Sachrüge ist er zu dem Ergebnis gelangt, dass die Darstellung der Beweiswürdigung Lücken aufweist, das Landgericht die von Rechts wegen an die Überzeugungsbildung zu stellenden Anforderungen überspannt und in der Folge den Zweifelssatz rechtsfehlerhaft angewendet hat.

Der Senat hat die Sache an eine andere Schwurgerichtskammer des Landgerichts zurückverwiesen, die den Fall neu zu verhandeln hat.
Quelle: https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/2025157.html


melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

12.03.2026 um 07:18
Eine Cold-Case-Einheit der Bonner Polizei versucht einen Vermisstenfall aus dem Jahre 1973 aufzuklären - konkret geht es um das Verschwinden der Isolde Becker. Zuletzt gesehen wurde das 13-jährige Mädchen auf der Maikirmes in Windeck-Dattenfeld gesehen. Die Ermittler hoffen, dass sich Freunde / Mitschüler von Isolde Becker melden sowie Personen, die Fotos, Unterlagen oder Erinnerungen zu besagter Kirmes besitzen.

Polizeimeldung dazu als Vollzitat:
Ein Vermisstenfall aus dem Jahr 1973 beschäftigt aktuell die Cold-Case-Ermittlungsgruppe der Bonner Polizei: Am 20.05.1973 wurde ein 13-jähriges Mädchen auf der Maikirmes in Windeck-Dattenfeld zuletzt gesehen. Sie ist seither vermisst - die Ermittler können ein Tötungsdelikt nicht ausschließen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war die in Windeck lebende Isolde Becker am Sonntag, den 20.05.1973 auf der Maikirmes in Windeck-Dattenfeld unterwegs. Hier wurde sie zwischen 10:30 Uhr und 13:30 Uhr zuletzt gesehen - auf dem Festplatzgelände soll sie sich überwiegend im Bereich des dort aufgebauten Autoscooters aufgehalten haben.

Isolde Becker kehrte am 20.05.1973 nicht nach Hause zurück. Am 21.05.1973 wurde sie von Angehörigen auf einer Polizeiwache des Rhein-Sieg-Kreises vermisst gemeldet. Seither fehlt von ihr jede Spur - bis heute ist von der Vermissten kein weiteres Lebenszeichen bekannt.

Die Cold-Case-Einheit der Bonner Polizei hat daher aktuell die Ermittlungen zu dem Fall noch einmal aufgenommen. Aufgrund der Gesamtumstände gehen die Fahnder davon aus, dass Isolde Becker nicht mehr lebt und möglicherweise einem Kapitalverbrechen zum Opfer gefallen ist.

Nachdem erste Ermittlungen im früheren Umfeld der damals 13-Jährigen keine weiteren Anhaltspunkte für die Konkretisierung der Geschehnisse am 20.05.1973 ergeben hatten, wenden sich die Fahnder nunmehr mit folgenden Fragestellungen an die Öffentlichkeit:

Wer kann sich an Isolde Becker, insbesondere mit Blick auf das Jahr 1973 erinnern? Wer war damals mit der 13-Jährigen befreundet oder ging mit ihr zur Schule?

Wer hat Erinnerungen oder Fotoaufnahmen zu den Tagen der Maikirmes vom 19. bis 21. Mai 1973? Hierbei wären Fotoaufnahmen rund um den aufgebauten Autoscooter von besonderem Interesse.

Wer aus dem Schaustellergewerbe hat noch Erinnerungen oder Unterlagen zu der genannten Maikirmes oder zu der später stattfindenden Sommerkirmes 1973 in Windeck-Dattenfeld?

Die Bonner Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an KK11.Bonn@polizei.nrw.de mit dem Kriminalkommissariat 11 in Verbindung zu setzen. Fotos von Isolde Becker sind im Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen unter https://polizei.nrw/fahndung/197089 abrufbar
Seit 1973 kein Lebenszeichen von 13-Jähriger - Cold-Case-Ermittler bitten im Vermisstenfall Isolde Becker um Hinweise (Polizei Bonn)


2x verlinktmelden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

12.03.2026 um 22:50
Seitdem sind 56 Jahre ! vergangen .
Wen denn, ausser dem Täter oder Mitwisser will man da noch ansprechen, wenn man an die Öffentlichkeit geht.
Eventuelle Klassenkareraden wären heute auch schon mindestens 69 Jahre alt, wenn sie denn noch leben.
Die anderen Fragen nach Zeugen sind doch recht sinnlos.

Das der Täter noch leben könnte ist doch eher unwahrscheinlich.
Vielleicht hat man ja jemanden in Verdacht und hofft jetzt durch die nochmalige Medienpräsenz ein spätes Geständnis eines "Todkranken"


melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

12.03.2026 um 23:01
@Nightrider64
Ja, das ist tatsächlich ein großer zeitlicher Abstand.
Sinn macht das für mich nur, wenn die Polizei von einem jungen Täter ausgeht.


melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

12.03.2026 um 23:07
Umso mehr ich darüber nachdenke, halte ich einen späten Aufruf, die Tat doch zu gestehen nach all den gelebten Jahren, für gut möglich.

So wie es aussieht gehen Spuren ins Schaustellermilieu, besonders Autoscooter.
Da arbeiteten damals oft gestrandete Jugendliche für nen schmalen Lohn.
Die fuhren die leeren Scooter weg und machten einen auf "dicke Hose" um die Teenys zu beeindrucken.
Gaben dann auch mal Fahrchips aus usw.


1x zitiertmelden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

13.03.2026 um 07:00
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:So wie es aussieht gehen Spuren ins Schaustellermilieu, besonders Autoscooter.
Da arbeiteten damals oft gestrandete Jugendliche für nen schmalen Lohn.
Die fuhren die leeren Scooter weg und machten einen auf "dicke Hose" um die Teenys zu beeindrucken.
Gaben dann auch mal Fahrchips aus usw.
Sie wurde dort zuletzt gesehen, das ist erstmal die Spur.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war die in Windeck lebende Isolde Becker am Sonntag, den 20.05.1973 auf der Maikirmes in Windeck-Dattenfeld unterwegs. Hier wurde sie zwischen 10:30 Uhr und 13:30 Uhr zuletzt gesehen - auf dem Festplatzgelände soll sie sich überwiegend im Bereich des dort aufgebauten Autoscooters aufgehalten haben.
Beitrag von LackyLuke77 (Seite 27)

Die Polizei spricht ja auch Schausteller direkt an, ob sie möglicherweise etwas erinnern.


1x zitiertmelden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

13.03.2026 um 10:37
Zitat von soomasooma schrieb:Die Polizei spricht ja auch Schausteller direkt an, ob sie möglicherweise etwas erinnern.
Ich glaube nicht, das man ernsthaft meint, nach 56 Jahren noch Zeugenaussagen zu erhalten.
Die meisten Personen ,die seinerzeit über 30Jahre alt waren leben heute wohl gar nicht mehr.

Ich denke man hat da schon einen Bestimmten unter Verdacht.
Sonst macht das Alles keinen Sinn, die Ermittlungen wieder aufzunehmen.


1x zitiertmelden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

13.03.2026 um 11:13
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich glaube nicht, das man ernsthaft meint, nach 56 Jahren noch Zeugenaussagen zu erhalten.
Die meisten Personen ,die seinerzeit über 30Jahre alt waren leben heute wohl gar nicht mehr.

Ich denke man hat da schon einen Bestimmten unter Verdacht.
Sonst macht das Alles keinen Sinn, die Ermittlungen wieder aufzunehmen.
Das denke ich auch. Und wahrscheinlich war dieser jemand damals eben deutlich jünger als 30 und die Ermittler wissen, dass er noch lebt.


melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

13.03.2026 um 12:28
Ich tippe da auf einen Verdacht gegen einen der jugendlichen Hilfskräfte am Autoscooter.
Die haben damals immer schon die jungen Mädchen angemacht, auf die ganz billige Tour.
So mancher Teeny.ist darauf rengefallen.


melden

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

13.03.2026 um 12:37
Zu dem zuletzt hier diskutierten Fall gibt es mittlerweile einen eigenen Thread. Wenn ihr den Fall also tiefergehend diskutieren möchtet, könnt ihr gerne dort weitermachen. Den Link zum Thread stelle ich euch mit rein.

Isolde Becker (13), seit 1973 vermisst in Windeck/Sieg


melden