Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt
gestern um 08:20Sexualmord aus April 1986 bei Aktenzeichen XY: Polizei Berlin geht mit Fall Renate Pollaczek erneut an die Öffentlichkeit
Die Polizei Berlin geht mit einem Sexualmord aus dem April 1986 erneut an die Öffentlichkeit. Wie das ZDF mitteilt, wird in der heutigen Ausgabe von "Aktenzeichen XY" (ZDF, 20.15 Uhr) der Mordfall Renate Pollaczek filmisch aufgearbeitet. Dabei wird auch ein Phantombild des mutmaßlichen Täters gezeigt, der zwischen 20 und 25 Jahre alt gewesen sein und damals vermutlich Bodybuilding betrieben haben soll.
Der Sender schildert den Fall für sein Nachrichtenportal wie folgt:
In den Ermittlungen hatte die Polizei insgesamt sechs Tatverdächtige im Blick. Sie konnten aber alle als Täter ausgeschlossen werden.
Quelle: ZDF

Quelle: ZDF

Quelle: Berliner Kurier
Die Polizei Berlin geht mit einem Sexualmord aus dem April 1986 erneut an die Öffentlichkeit. Wie das ZDF mitteilt, wird in der heutigen Ausgabe von "Aktenzeichen XY" (ZDF, 20.15 Uhr) der Mordfall Renate Pollaczek filmisch aufgearbeitet. Dabei wird auch ein Phantombild des mutmaßlichen Täters gezeigt, der zwischen 20 und 25 Jahre alt gewesen sein und damals vermutlich Bodybuilding betrieben haben soll.
Der Sender schildert den Fall für sein Nachrichtenportal wie folgt:
Tatort war die "Schultheiß-Baude", eine Kiez-Kneipe in der Galvanistraße in Berlin-Charlottenburg. Das Lokal hatte rund um die Uhr geöffnet und wurde fast ausschließlich von Einheimischen und Anwohnern besucht. Touristen verirrten sich selten dorthin.Wer der Mann war, ist bis heute unklar. Er wird als 20 bis 25 Jahre alt, etwa 172 bis 175 Zentimeter groß und sehr muskulös beschrieben.
Am 10. April 1986 übernahm Renate Pollaczeck die Nachtschicht. Am nächsten Morgen, um kurz nach 5 Uhr, verließ ein Stammgast das Lokal - und begegnete dabei einem Fremden, den er noch nie gesehen hatte.
Fest steht, dass Renate Pollaczek den Betreiber der Kneipe nicht wie vereinbart telefonisch geweckt hatte. Deswegen eilte der 39-Jährige gegen 7.30 Uhr zur „Schultheiß-Baude“. Er fand seine Mitarbeiterin in der Küchennische. Renate Pollaczek lag auf dem Boden, ein mehrfach gewundenes und verknotetes Geschirrtuch um den Hals. Sie war tot. Der Wirt rief die Polizei.Quelle: Berliner Kurier
Die „Auffindesituation“ habe darauf schließen lassen, dass die Kellnerin vergewaltigt worden sei, sagt Staatsanwalt Pietzsch. Die Obduktion am selben Tag bestätigte den Verdacht. Der Mörder hatte aus der Kneipe auch die Kasse mitgehen lassen. „Geschätzt 150 D-Mark“, sagt Pietzsch.
In den Ermittlungen hatte die Polizei insgesamt sechs Tatverdächtige im Blick. Sie konnten aber alle als Täter ausgeschlossen werden.
2023 wurden die Akten des Mordfalls wieder herausgeholt. Mit neuesten wissenschaftlichen Methoden konnte ein eindeutig zu einem einzigen Menschen zuzuordnendes Profil der damals sichergestellten DNA vom Sperma erstellt werden. „Wir haben jetzt das Profil, aber es ist nicht in der Datenbank“, sagt Pietzsch.
Sicher ist, dass der Mann, dem das Sperma zuzuordnen ist, auch die beiden Zigaretten der Marke Camel geraucht hat. Eine Kippe lag neben der Leiche der Kellnerin, die andere im Aschenbecher neben dem Bier.

Quelle: ZDF

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Quelle: Berliner Kurier