Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

USA 1978. Rätselhafter Tod einer kompletten Gruppe

1.243 Beiträge, Schlüsselwörter: Kalifornien, 1978, Gruppe 5 Junger Männer Tot + 1 weitere
falstaff Diskussionsleiter
anwesend
dabei seit 2018

Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen

USA 1978. Rätselhafter Tod einer kompletten Gruppe

21.09.2020 um 07:13
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Aber möglicherweise wollten sie zur 99 zurück. In Oroville führt die 162 nach Westen zur 99. In die andere Richtung, nach Osten, führt die 162 rauf in die Wälder. Aber auch in die richtige Richtung fährt man an einem See vorbei und über eine Brücke. Wer sich nur grob auskennt kann schon denken er sei auf dem richtigen Weg, obwohl er die ganze Zeit nach Osten fährt statt nach Westen.
Es könnte tatsächlich ein simpler Fehler gewesen sein, der das ganze Desaster auslöste.

Ein Aspekt von Intelligenz ist die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einstellen zu können. Dieser Aspekt wird zum Beispiel in Schulen und Universitäten gemessen, indem man den Studenten in Prüfungen Aufgabenstellungen vorlegt, die den Unterrichtsstoff variieren. Bei mindestens 4 aus der Gruppe, wahrscheinlich aber bei allen 5, lag eine deutliche Intelligenzminderung vor - und genau das könnte die Unfähigkeit erklären, adäquat auf die völlig ungewohnte Situation zu reagieren in der sie sich wiederfanden, nachdem der Fahrer falsch abgebogen war. Womöglich hatte auch Matthias' Paranoia einen erheblichen Einfluss auf die Geschehnisse.

Ähnlich wie die Diatlov-Passler, waren die 5, ab einem bestimmten Zeitpunkt, ohne Rettung von außen verloren. Während des nächtlichen Marsches durch den Schnee, haben sich die Jungs mit ihrem unzureichenden Schuhwerk wahrscheinlich Erfrierungen an den Füßen zugezogen. Auch wenn das für sich genommen erst einmal noch nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist, ist man damit in der Wildnis verloren, weil man sich nicht mehr fortbewegen kann. Womöglich sind die Gruppenmitglieder die auf der Strecke gefunden wurden an Stürzen, infolge eingeschränkter motorischer Steuerungsfähigkeit gestorben. Die sich bis zur Hütte retten konnten wären zwar theoretisch versorgt gewesen, sind dann aber, beim Versuch Rettung zu holen, ebenfalls gestürzt und erfroren, oder an den Folgeerscheinungen der Erfrierungen zugrunde gegangen.


1x zitiertmelden

USA 1978. Rätselhafter Tod einer kompletten Gruppe

21.09.2020 um 12:32
Zitat von falstafffalstaff schrieb:Ein Aspekt von Intelligenz ist die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einstellen zu können. Dieser Aspekt wird zum Beispiel in Schulen und Universitäten gemessen, indem man den Studenten in Prüfungen Aufgabenstellungen vorlegt, die den Unterrichtsstoff variieren. Bei mindestens 4 aus der Gruppe, wahrscheinlich aber bei allen 5, lag eine deutliche Intelligenzminderung vor - und genau das könnte die Unfähigkeit erklären, adäquat auf die völlig ungewohnte Situation zu reagieren in der sie sich wiederfanden, nachdem der Fahrer falsch abgebogen war. Womöglich hatte auch Matthias' Paranoia einen erheblichen Einfluss auf die Geschehnisse.
Schwer zu sagen ob ihre verminderte Intelligenz etwas mit der Sache zu tun hatte. Meiner Meinung nach haben sie ordentlich und "richtig" reagiert, als sie in Oroville bemerkt haben das sie auf die 162 abbiegen müssen um zur 99 zurückzukehren. Dann am See vorbei und über die Brücke. Soweit ist das alles ok und "richtig" gehandelt.
Zitat von falstafffalstaff schrieb:Ähnlich wie die Diatlov-Passler, waren die 5, ab einem bestimmten Zeitpunkt, ohne Rettung von außen verloren. Während des nächtlichen Marsches durch den Schnee, haben sich die Jungs mit ihrem unzureichenden Schuhwerk wahrscheinlich Erfrierungen an den Füßen zugezogen. Auch wenn das für sich genommen erst einmal noch nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist, ist man damit in der Wildnis verloren, weil man sich nicht mehr fortbewegen kann. Womöglich sind die Gruppenmitglieder die auf der Strecke gefunden wurden an Stürzen, infolge eingeschränkter motorischer Steuerungsfähigkeit gestorben. Die sich bis zur Hütte retten konnten wären zwar theoretisch versorgt gewesen, sind dann aber, beim Versuch Rettung zu holen, ebenfalls gestürzt und erfroren, oder an den Folgeerscheinungen der Erfrierungen zugrunde gegangen.
Ja, der Marsch in die Berge war ihr Tod. Möglicherweise spielten hier Paranoia, Schizophrenie oder allgemein ihre verminderte Intelligenz eine Rolle. Sie hätten einfach nur ihr Auto aus der Schneewehe herausschieben und den Weg, den sie gekommen waren, zurückfahren müssen. Bis Oroville hätten sie es locker geschafft, der Tank war ja noch zu 1/4 voll.

Andererseits ist es ja auch nicht grundsätzlich verkehrt, wenn man einem erkennbaren Weg folgt und hofft so Hilfe zu finden. Es war ihr Pech das die Trailer und Hütten zu der Zeit nicht bewohnt waren und auch sonst keine Leute unterwegs waren. Wenn man mal von Joseph Shones absieht, der ja leider mit den Folgen eines leichten Herzinfarktes zu kämpfen hatte und daher nicht helfen konnte.

Das am Ende Ted Weiher trotz potentiell ausreichender Versorgung und guten Heizmöglichkeiten stirbt, lag dann wahrscheinlich schon an seiner Lernschwäche bzw. seiner Unfähigkeit mit der Situation zurechtzukommen.


melden

USA 1978. Rätselhafter Tod einer kompletten Gruppe

21.09.2020 um 13:00
Ich hab jetzt nicht alles Seiten gelesen, deswegen einfach überlesen wenn sowas schon geschrieben wurde.
Kann es nicht auch sein das der fünfte Mann drei von denen getötet hat und der vierte sich dann in der Hütte eingeschlossen hat?
Vielleicht hatte er so eine Angst das er sich nicht mehr rausgetraut hat und der Angreifer dann abgehauen und später irgendwo im Wald gestorben ist.


melden

Ähnliche Diskussionen
Themen
Beiträge
Letzte Antwort
Kriminalfälle: Drei verschwundene Mädchen (1977,1978 und 1979)
Kriminalfälle, 53 Beiträge, am 25.01.2020 von darkstar69
Katinka1971 am 29.11.2014, Seite: 1 2 3
53
am 25.01.2020 »
Kriminalfälle: Die Keddie Morde
Kriminalfälle, 180 Beiträge, am 04.11.2019 von Robtherhymer
osttimor am 19.08.2015, Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
180
am 04.11.2019 »