Der zitierte Beitrag von rhapsody3004 wurde gelöscht. Begründung: Antwort auf gelöschten Beitrag
Das stimmt natürlich. Ich will Deine Gedanken auch gar nicht kritisieren, um Gottes Willen! Sondern einfach ergänzen oder betonen, dass wir hier über denkbare Möglichkeiten spekulieren. Durchaus fundiert und tatsachenorientiert, aber spekulativ.
Fehlende Erkenntnisse können sich ja sehr unterschiedlich auswirken. So wird bei fehlenden Indizien ein Tatbestand umso unwahrscheinlicher, je spezieller und detaillierter seine Voraussetzungen sind (siehe Fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge, Minder schwerer Fall Totschlag oder Mordmerkmale).
Deshalb landen wir bzw. auch die StA am Ende beim Totschlag. Seriös ist trotzdem so Einiges denkbar. Die genauen Umstände der Tat sind uns genauso unbekannt, wie die Gedanken und Gefühle bei der "Beseitigung" (sorry für den pietätlosen Ausdruck) der Leiche. Wenn schon die objektiven Voraussetzungen unbekannt sind, gilt dies umso mehr für die subjektiven Beweggründe. Es gibt aber auch eine Grenze der Seriosität: Die ermittelten Erkenntnisse. Da sind wir uns ja auch völlig einig. Andere sehen das anders:
Pusteblume82 schrieb:Von der Familie bekommt er ja keinen Druck- im Gegenteil. Wäre das anders- und er wäre der Täter- wäre er vielleicht schon eingeknickt und Rebecca könnte endlich ihre Ruhe finden und die Familie Abschied nehmen und verarbeiten.
Keinen Druck? Wir können nicht in die Familie hinein sehen. Aber wenn es meine Tochter wäre, dann würde ich mehr als nur Druck ausüben. Permanent. Jeden Tag. Ich müsste ihm konsequent aus dem Weg gehen, damit ich ihm nicht an die Gurgel gehe. Jeden Tag. Aber das wären meine Gefühle.
Wenn F. einen solchem Druck tatsächlich deshalb Stand hält, weil er nichts mit dem Verschwinden R.s zu tun hat, dann ignoriert man halt völlig die Erkenntnisse aus dem Ermittlungsverfahren. Kann man machen. Besonders wahrscheinlich ist die Schlussfolgerung dann aber nicht.