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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

14.04.2019 um 21:58
Sherlock_L_G schrieb:Da müsste ein Täter, falls er überhaupt noch lebt und vor Ort ist, schon sehr schlechte Nerven haben, wenn er sich von Grabungen die anscheinend recht willkürlich sind ins Bockshorn jagen lassen würde.
Wurde nicht gesagt, es gäbe eine Liste, die abgearbeitet wird?

Ist wohl also keine Willkür, sondern folgt einem System.

Und wenn man hier vergleiche mit anderen Fällen ziehen möchte:
War nicht Ronny Rieken sogar freiwillig zum DNS-Test gegangen? Muss der Nerven gehabt haben...aber genutzt hat es ihm nichts.

Und dass ein Täter noch leben könnte, ist auch möglich. Warum soll der Täter unbedingt viel älter als das Opfer gewesen sein? Kann, muss aber nicht. Gab schon Kinder, die andere Kinder getötet haben.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

14.04.2019 um 22:00
Sherlock_L_G schrieb:wenn er sich von Grabungen die anscheinend recht willkürlich sind ins Bockshorn jagen lassen würde.
Woran machst du "willkürlich" fest.
Zum Fall Baumer vermag ich lediglich eine Gemeinsamkeit feststellen, was den Regierungsbezirk anbelangt.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

14.04.2019 um 22:16
Hathora schrieb:Die Zeit damals und die Moralvorstellungen sind mit heute gar nicht zu vergleichen. Ich bin damals aufgewachsen und weiss ein Lied zu singen. Mit 12, ja mit 16 galt man damals noch als Kind, obwohl die Mädchen schon voll in der Pubertät waren. Aufklärung gab es damals keinesfalls durch die Eltern, sondern über Bravo usw.
@Hathora

Widersprichst du dir hier nicht gerade?
Ich hatte das, was du jetzt beschreibst, so ähnlich im thread Elke Kerll geschrieben. Ich bin ein paar Jahre jünger als du.
Zu meiner Zeit fand die Aufklärung über die Bravo statt. Im Großen und Ganzen wusste man natürlich Bescheid. Aber da war trotzdem eine große Ahnungslosigkeit. Du hattest damals geschrieben, dass ihr in eurer Generation sehr aufgeklärt wart.

Das Problem war ja vor allem, dass alles Sexuelle als verworfen, triebhaft, unanständig, peinlich etc. etikettiert war.
Und darum war es sehr schwer, darüber vernünftig zu reden. - Also an Informationen zu kommen.
Den Mädchen wurde geraten, zu warten, bis der Richtige kommt- mit anderen Worten: bis zur Heirat.


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14.04.2019 um 22:36
emz schrieb:Woran machst du "willkürlich" fest.
naja der erste Grabungsort war ja offenbar nicht mehr als ein Versuch, try and error. D.h. man wusste nichts, man hat es halt probiert ==>bei weiteren möglichen Grabungsorten wird es nicht besser sein, warum sollte man zunächst an Orten graben an denen man nicht damit rechnet die Leiche zu finden ? Also hat man eine Liste möglicher Ablageorte, aber ohne irgendwelche Beweise, nur Mutmassungen ….


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14.04.2019 um 22:37
jerry142 schrieb:Wurde nicht gesagt, es gäbe eine Liste, die abgearbeitet wird?Ist wohl also keine Willkür, sondern folgt einem System.
ja dem System Zufall und Hoffnung ...


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

14.04.2019 um 23:00
@Sherlock_L_G

Ich fragte, woran du "willkürlich" festmachst.
Wenn du nun von "Mutmaßungen" und "Zufall und Hoffnung" sprichst, dann ist das keine Erklärung.

Mir scheint, du schätzt die Arbeit der Ermittler nicht sonderlich hoch ein. Allerdings entbindet dich das nicht davon, deine Behauptungen näher zu begründen. Oder trollst du nur?

Die Frage, wo du die Ähnlichkeiten zum Fall Baumer siehst, hast du nicht beantwortet.


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14.04.2019 um 23:02
Sherlock_L_G schrieb:naja der erste Grabungsort war ja offenbar nicht mehr als ein Versuch, try and error. D.h. man wusste nichts, man hat es halt probiert ==>bei weiteren möglichen Grabungsorten wird es nicht besser sein,
Dir ist aber schon klar, dass eine Staatsanwaltschaft dafür die Gelder bereit stellen muss? Und das machen die sicher nicht nach dem System try and error.


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14.04.2019 um 23:07
Hathora schrieb:erissen.
Hathora schrieb:Völlig richtig. Die Zeit damals und die Moralvorstellungen sind mit heute gar nicht zu vergleichen. Ich bin damals aufgewachsen und weiss ein Lied zu singen. Mit 12, ja mit 16 galt man damals noch als Kind, obwohl die Mädchen schon voll in der Pubertät waren. Aufklärung gab es damals keinesfalls durch die Eltern, sondern über Bravo usw. In die Disco konnte man nur heimlich, indem man bei einer Freundin in der Stadt übernachten durfte. Dann hatte ich die Möglichkeit mit ihr auszugehen. Allerdings nur bis 10 Uhr. Polizeikontrollen gab es in Discos jede Menge. Da bin ich mal durchs Klofenster raus.
Eine Klassenkameradin hat mit 15 ein Baby bekommen. Sie hatte ihre Schwangerschaft verheimlicht, das Baby alleine in einer Scheune bekommen. Das Baby war tot . Diesen Skandal kann sich keiner vorstellen. "Schlampe" galt damals als sehr sehr schweres Schimpfwort. Eine solche war man schon, wenn man sich schminkte. Die Pille gab's zwar schon, war aber für ein Mädchen indiskutabel. Sie hatte sich zu bewahren. Wenn jemand mit 15, also ein Schulkind, schon öffentlich einen Freund hatte, wurde sie als Hure bezeichnet.
Ich hab das mal in einem anderen Thread, Elke Kerll, beschrieben. Das kann niemand glauben, dass es so war. Aber das erklärt auch in dem dortigen Fall, bei der verschwundenen 15jährigen Elke, dass die Polizei nicht mit Nachdruck gesucht hat, sondern glaubte, sie sei nach Hamburg ausgerissen
Ich würde es sogar noch viel drastischer ausdrücken:

Sex war damals nicht etwas, über das nicht gesprochen wurde. Sex war sozusagen etwas, was es nicht gab, über das man gar nicht sprechen konnte.

Auch wenn sich die heutige Generation das gar nicht vorstellen kann.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

14.04.2019 um 23:26
emz schrieb:erstörendes Video aus dem Jahr 1977
„Aktenzeichen XY“ unterstellte Monika Frischholz eine Mitschuld an ihrem Verschwinde
Auch Standard in der damaligen Zeit. Eine Frau oder ein Mädchen, die sexuell belästigt wurde (oder schlimmeres) musste immer damit rechnen, dass ihr Mitschuld gegeben wurde.

Wer sich fragt, wie es für Jungen aussah: Am Ende des besagten Videos aus der Reihe xy-ungelöst aus dem 1977 räuspert Edde Zimmermann sich, blickt zu Boden - und wird vermutlich unter der Schminke knallrot - , dann nuschelt er: "Auch Jungen sind gefährdet."

Ein Junge/Mann der damals Opfer einer sexuellen Belästigung/Vergewaltigung wurde und mit dem Leben davon kam, tat gut daran es absolut für sich zu behalten. Das Tabu, dass auf der Homosexualität lag, war noch größer.

Soviel zu Moral und Sitte im Jahr 1976 in der ländlichen Oberpfalz. (Und nicht nur dort.)


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14.04.2019 um 23:42
@frauzimt
frauzimt schrieb:Widersprichst du dir hier nicht gerade?
Ich hatte das, was du jetzt beschreibst, so ähnlich im thread Elke Kerll geschrieben. Ich bin ein paar Jahre jünger als du.
Zu meiner Zeit fand die Aufklärung über die Bravo statt. Im Großen und Ganzen wusste man natürlich Bescheid. Aber da war trotzdem eine große Ahnungslosigkeit. Du hattest damals geschrieben, dass ihr in eurer Generation sehr aufgeklärt wart.
Ja wir waren aufgeklärt. Aber nicht durch die Eltern. Man sprach zuhause nicht darüber. Aber wir waren ja nicht doof. Ich habe einige Jahre auf einem Gestüt gelebt. Meine Grosseltern hatten eine grosse Landwirtschaft. Da sah man schon, wie "es" geht. Dass die Babys nicht vom Storch kommen war uns schon klar. Aufgeklärt haben wir uns quasi selber untereinander. Was uns vom Lande an Wissen noch fehlte haben wir schnell von den schulfreundinnen in der Stadt gelernt, als wir dorthin auf weiterführende Schulen mussten.
Die Bravo war natürlich das Höchste damals.
Generationsüberschreitend war Sex kein Thema. Kindern gegenüber davon etwas zu erzählen war ein Tabu. Aber wie ich schon sagte, wir waren nicht blöd und hatten schon unsere Möglichkeiten.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

15.04.2019 um 00:08
Sicherlich waren die Werte und Moralvorstellungen damals andere. Aber zum Glück verjährt Mord nie. Von daher bleibt zu hoffen daß die neuen Hinweise die die Polizei erhalten hat zu mehr führen als aufwändig entsorgten Autowracks.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

15.04.2019 um 08:16
Hathora schrieb:Die Bravo war natürlich das Höchste damals.
Generationsüberschreitend war Sex kein Thema.
die eigenen Mütter , wussten zum Teil noch nicht einmal etwas über Homosexualität.
die Aufklärung in der Schule war ein "Witz", die Bravo durfte sich nicht jeder kaufen, aber durch die wusste man dann so einigermaßen Bescheid. (ich habe sie dann bei einer Mitschülerin gelesen).
auch ich hatte eine Klassenkameradin die mit 13 ! ein Kind zur Welt brachte, sie hielt es auch lange geheim, hatte in der Klasse immer ihre Bomberjacke an, so fiel es nicht auf, dass sie schwanger war. Sie musste damals in eine Art Mutter-Kind-Heim, da das Elternhaus nicht so in Ordnung war, und brachte dort ihr Kind zur Welt, und musste das Kind zur Adoption freigeben, es wurde ihr gleich nach der Geburt weggenommen.

den Vater des Kindes hat sie nie verraten. Zu dieser Zeit war ein Zirkus in dem Ort zu Gast, so wurde gleich gemunkelt.
Sie zog dann auch weg aus diesem Ort, wir haben nie wieder etwas von ihr gehört.
das hat mich sehr sehr bewegt...so war das damals.

jetzt aber wieder zum eigentlichen Fall.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

15.04.2019 um 13:43
Maßnahmen die zum Auffinden des Leichnams von Monika Frischholz führen könnten, werden fortgesetzt

https://www.google.com/amp/s/m.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/schuelerin-verschwand-1976-polizei-graebt-wied...

Es wird im selben Waldgebiet gegraben, wo auch schon letzte Woche das Wrack des VW Käfers aus dem Erdreich geborgen wurde.

Angeblich soll dieses Waldstück einem Mann gehören, der in den 80ern bereits wegen Verdacht des Mordes an Monika Frischholz in Untersuchungshaft saß, aber wegen mangelnder Beweise wieder freigelassen werden musste.

Ich interpretiere es so, dass die Wohnungsdurchsuchung bei eben jenem Mann durchgeführt wurde.
Direkte Beweise wird man nicht mehr gefunden haben, aber vielleicht hat dieser Verdächtige beispielsweise Zeitungsartikel über Monika gehortet, was für ein Indiz einer Täterschaft stehen könnte.
Wären so meine Überlegungen.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

15.04.2019 um 16:33
@1988

Ich hoffe mal das die Polizei spuren an dem Auto finden. Ein zufall ist es nicht das die Polizei bei dem Tv einen eingegrabenen käfer gefunden hat.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

15.04.2019 um 16:54
https://www.otv.de/flossenbuerg-monika-frischholz-polizei-graebt-erneut-372160/
Kleinerose15 schrieb:Ich hoffe mal das die Polizei spuren an dem Auto finden. Ein zufall ist es nicht das die Polizei bei dem Tv einen eingegrabenen käfer gefunden hat.
So wie es aussieht, hat der Käfer aber nichts mit dem Fall zu tun.
Mittlerweile ist bekannt, dass das dort aufgefundene Auto mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Monika Frischholz steht. Derzeitigen Ermittlungen zufolge wurde das Auto tatsächlich wohl zeitlich nahe am Verschwinden von Monika Frischholz vergraben. Jedoch handelte es sich dabei wohl um einen bereits damals schrottfreifen VW-Käfer, der wohl im damaligen Zulassungsbezirk Neustadt an der Waldnaab zugelassen wurde. Der Auto-Eigentümer ist ein inzwischen verstorbener Mann aus der Region.
Die Polizei arbeitet weiter mit Hochdruck an dem Fall.
Seit 9 Uhr heute Morgen laufen dort die Grabungsarbeiten von der Kriminalpolizei Weiden, die von anderen Kräften unterstützt wird. Darunter sind etwa Kräfte des Fachkommissariats für Spurensicherung bei der Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf., der Tatortgruppe des Bundeskriminalamtes und einer technischen Einsatzeinheit der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus Nürnberg vor Ort. Ebenso vor Ort ist auch ein Bagger eines zivilen Unternehmens. Dieser hilft bei den Grabungen.

Dabei betont die Polizei weiterhin: Ob und inwieweit die forensischen Grabungen zu einer Auffindung von menschlichen Überresten oder Beweismitteln führen werden sei weiterhin vollkommen offen.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

15.04.2019 um 18:22
Dafür, dass die Ermittlungen und Suchen/Grabungen quasi offenen Ausgangs sind, machen die allerdings wirklich viel Aufwand, auch die speziellen Einheiten des BKA und aus Nürnberg.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

15.04.2019 um 18:30
emz schrieb:Ich fragte, woran du "willkürlich" festmachst. Wenn du nun von "Mutmaßungen" und "Zufall und Hoffnung" sprichst, dann ist das keine Erklärung.Mir scheint, du schätzt die Arbeit der Ermittler nicht sonderlich hoch ein. Allerdings entbindet dich das nicht davon, deine Behauptungen näher zu begründen. Oder trollst du nur?Die Frage, wo du die Ähnlichkeiten zum Fall Baumer siehst, hast du nicht beantwortet.
Ich hatte gelesen, dass es laut dem Staatsanwalt Hr. Voit "weitere Grabungen geben könnte". Ich gebe zu das ich dies offenbar falsch interpretiert hatte, nämlich dahingehend dass man jetzt weitere ehemalige Schuttlöcher in der Nähe von Flossenbürg abgrasen wil. Die heutigen Meldungen zeigen jedoch dass man sich offenbar konkret auf jemand eingeschossen hat. Insofern muss ich meine Ansicht revidieren.

Ich möchte die Arbeit der hiesigen Ermittler keineswegs gering schätzen, bin aber gespannt ob es zu einem Erfolg kommen wird (das ist natürlich nach der langen Zeit zugegebenermassen schwierig). Im Fall Baumer bin ich jedoch immer noch überrascht dass es nicht einmal zu einer Anklage gereicht hat, aber dies nur am Rande bemerkt.


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

15.04.2019 um 20:16
Das Schicksal der vermissten Schülerin Monika Frischholz lässt der Polizei keine Ruhe. Wieder graben Beamte das Waldstück um, in dem das Mädchen vor 42 Jahren verschwunden ist. Die Fundstücke liegen nun bei der Gerichtsmedizin.

Auf der Suche nach der seit 42 Jahren vermissten Monika Frischholz haben Ermittler erneut in der Oberpfalz gegraben - die Arbeiten brachten zunächst aber keine Hinweise auf die verschollene Schülerin. Es sei nichts gefunden worden, was "auf den ersten Blick" in Zusammenhang mit dem Verschwinden der Schülerin stehen könnte, sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte hätten Stofffetzen, anderen Unrat und mutmaßliche Tierknochen entdeckt. Diese sollen nun rechtsmedizinisch untersucht werden.

Die Polizei hatte einen Abschnitt bei Flossenbürg nahe der Stelle untersucht, an der sie schon vergangene Woche gegraben hatte. Er kam den Angaben zufolge als möglicher Ablageort der Leiche in Betracht - diese Vermutung habe sich aber nicht bestätigt, sagte der Sprecher weiter.

Neue Hinweise könnten Verschwinden von Monika aufklären. Die damals zwölfjährige Schülerin Monika Frischholz aus Flossenbürg hatte den Erkenntnissen nach am 25. Mai 1976 nachmittags ihr Elternhaus verlassen. Wenig später verlor sich ihre Spur. Mit Hilfe von Zeugenaussagen konnten die Ermittler ihren Fußweg teilweise rekonstruieren. Ende vergangenen Jahres erhielten sie einen neuen Hinweis, der ein Tötungsdelikt nahelegte. Daraufhin rollten die Beamten den Fall wieder auf.

Kräfte des Fachkommissariats für Spurensicherung bei der Kripo Weiden, des Bundeskriminalamts und der Bayerischen Bereitschaftspolizei waren bei der neuen Suche im Einsatz. Vergangene Woche hatte die Polizei zwei Tage lang an einem Waldrand nahe Flossenbürg ein größeres Gebiet abgesucht, das etwa zwei Meter tief ausgehoben wurde. Dabei tauchte das Wrack eines VW Käfers auf. Das Auto steht für die Fahnder aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Zusammenhang mit dem Fall.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen oder den Ermittlern helfen, den Täter zu schnappen, hat die Polizei eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

15.04.2019: Text- und Bildquelle: https://www.n-tv.de/20970066


6B7F842C-D077-4931-8957-7891A44345DB


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12-jährige Monika Frischholz aus Flossenbürg seit 1976 verschwunden

17.04.2019 um 18:46
https://www.frankenpost.de/region/bayern/Polizei-prueft-neue-Hinweise-im-Fall-Monika-Frischholz;art2832,6675378

Wenn man bedenkt, dass der Ort seinerzeit sowas um die 2000 Einwohner hatte, von denen mittlerweile einge verstorben sein dürften, dann ist das sehr bemerkenswert.
Seit der vergangenen Woche seien rund 20 neue Hinweise eingegangen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Größtenteils stammten diese von Zeugen, die sich davor noch nicht bei der Polizei gemeldet hätten.


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17.04.2019 um 19:00
emz schrieb:Wenn man bedenkt, dass der Ort seinerzeit sowas um die 2000 Einwohner hatte, von denen mittlerweile einge verstorben sein dürften, dann ist das sehr bemerkenswert.
Seit der vergangenen Woche seien rund 20 neue Hinweise eingegangen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Größtenteils stammten diese von Zeugen, die sich davor noch nicht bei der Polizei gemeldet hätten.
Warum glauben wir hier, dass die Hinweise Substanz haben? Im Fall Rebecca Reusch - und in jedem anderen Fall - sieht man die Hinweise nüchterner.

Ich glaube, das liegt daran, dass dieses Kind vor Jahrzehnten verschwunden ist. So wie Elke Kerll auch. Auch im Fall Kerll hofft man hier, dass sich ein Zeuge noch erinnert und der Fall geklärt werden kann.

Aber warum sollen in 40 - 50 alten Mordfällen die Hinweise von besserer Qualität sein?
Auch hier kann es Wichtigtuer geben.


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