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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

306 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Österreich, Schwanger, 2019, Badewanne, Kärnten

Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

27.08.2019 um 09:44
Ist das Ausschalten des Handys belegt? Dann wäre die Sache tatsächlich geklärt. Das müsste man erstmal begründen: ziellos herumfahren, Handy aus, später Handy an, Heimfahrt

Trotzdem besagt natürlich nicht, dass die Nachbarn sofort Alarm geschlagen haben und die Polizei gerufen haben wenn sie einen Mann davonlaufen sehen, aber dann stelle ich mir vor dass eventuell auch die Wohnungstür offen stand und die Nachbarin erst mal nach oben gegangen ist und die Situation in Augenschein nehmen wollte. Wenn wir von 1:15 Uhr reden, dann kommt die Zeit exakt hin bis zu dem Eintreffen in der Tiefgarage

Und für mich bleibt immer noch die unumstößliche Frage, warum zur Hölle telefoniere ich nachts von der Tiefgarage aus mit der Frau, die einige Etagen über mir gerade schläft


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

27.08.2019 um 09:49
Das Motiv (wenn er es denn gewesen ist) wäre jedenfalls gut dokumentiert, damit sollten die EB keine Schwierigkeiten haben:


Artikel WhatsApp-Nachrichten Motiv
Eine Nachricht von Julia H. ("I weiss, dass du jetzt auf mi spinnen wirst, aber es ist besser mit offenen Karten zu spielen …") legt nahe, dass sie den verheirateten Franz G. wohl als Vater outen wollte.

Seine Reaktion: "I kämpf grad um mei Familie. Dann is sie ganz weg. I bitt di von allertiefstem Herzen. Du hasts ma versprochen. July, zerstör mi bitte nit komplett und lass mit dir einfach reden."

Ihre Antwort: "I hab di all die Zeit gedeckt … mi als H*** abstempeln lassen … und das ist der Dank … naja" – Motiv für eine Bluttat in Panik? Es gilt die Unschuldsvermutung.


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

27.08.2019 um 09:54
Die ganzen Fußball-Vergleiche mit diesem Verbrechen finde ich übrigens unterste Schublade, verachtend dem Opfer gegenüber, geschmacklos, mir fallen garnicht so viele Worte ein, wie sehr ich das kritisieren möchte.

Hauptsache am Ende nochmal schreiben „Es gilt die Unschuldsvermutung.“


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27.08.2019 um 09:55
marlonc schrieb:Das Motiv (wenn er es denn gewesen ist) wäre jedenfalls gut dokumentiert, damit sollten die EB keine Schwierigkeiten haben:


Artikel WhatsApp-Nachrichten Motiv
Eine Nachricht von Julia H. ("I weiss, dass du jetzt auf mi spinnen wirst, aber es ist besser mit offenen Karten zu spielen …") legt nahe, dass sie den verheirateten Franz G. wohl als Vater outen wollte.

Seine Reaktion: "I kämpf grad um mei Familie. Dann is sie ganz weg. I bitt di von allertiefstem Herzen. Du hasts ma versprochen. July, zerstör mi bitte nit komplett und lass mit dir einfach reden."

Ihre Antwort: "I hab di all die Zeit gedeckt … mi als H*** abstempeln lassen … und das ist der Dank … naja" – Motiv für eine Bluttat in Panik? Es gilt die Unschuldsvermutung.
Na sieht fast so aus, als wäre da jemandem der „Arsch auf Grundeis“ gegangen? Panik, aus Angst die „richtige“ Familie zu verlieren? Wäre ja kein ungewöhnliches Motiv? Ich frage mich nur, warum die Männer nicht besser aufpassen, wenn sie schon fremd gehen?


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

27.08.2019 um 10:20
StreuGut schrieb:Ist das Ausschalten des Handys belegt? Dann wäre die Sache tatsächlich geklärt
Nein, das war nur eine Vermutung von mir. Wenn das Handy ausgeschaltet wurde, dann müsste sich das belegen lassen durch eine Lücke in der Ortung.

Bin mal gespannt was bei der Auswertung der Handydaten herauskommt. Das behauptete Zeitfenster von 18 Minuten für die Fahrt vom Tatort nach Klagenfurt hat sich schon Mal als falsch erwiesen. Gut möglich, dass es sich auch die behauptete maximale Annäherung von 6 km an den Tatort als falsch herausstellt.

Es wäre natürlich auch möglich dass die Tat nicht geplant war und man hinterher einfach versucht hat die Aspekte wegzuerklären, von denen man wusste dass sie ohnehin im Rahmen der Ermittlungen aufgedeckt würden. Evtl. beruht die Angabe mit den 6km ja auf Kenntnissen über die Netzabdeckung am Tatort. Wenn da nur ein Sendemast für mehrere qm zuständig ist - was in ländlichen Gegenden der Normalfall sein dürfte - kann man den Aufenthaltsort auch nur kilometergenau bestimmen.


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27.08.2019 um 10:26
marlonc schrieb:Das Motiv (wenn er es denn gewesen ist) wäre jedenfalls gut dokumentiert, damit sollten die EB keine Schwierigkeiten haben:
Uff - die Diskussion wirkt wie aus einem volkstümlichen Theaterstück aus dem letzten Jahrhundert. Und zwar nicht nur wegen dem Dialekt, sondern auch wegen dem Inhalt... Wo wird man denn heute noch wegen eines unehelichen Kindes als "Hur'" beschimpft???


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27.08.2019 um 10:30
@StreuGut
Vielleicht hatte er seinen Haustürschlüssel vergessen und rief seine Frau an, damit sie ihn reinlassen sollte.?! Mit Klingeln hätte er evtl. die Kinder auch noch geweckt.


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27.08.2019 um 10:31
@Falstaff
So ist es und dann würde diese Annäherung auf 6 km überhaupt nicht belegbar sein, weil der Sendemast meinethalben einen Umkreis von 10 km hat und man nicht unbedingt davon ausgehen muss, dass der Tatort exakt in der Mitte ist, also könnte man dann bei dieser Hypothese davon ausgehen, dass man auch schon bei einer Annäherung auf - sagen wir - 15km an den Tatort im selben Mast eingeloggt wäre. Gleichwohl könnte man sich natürlich dann trotzdem im Bereich des Tatortes aufhalten.
Will sagen, sollte der mögliche Verdächtige sich im Funkmast eingeloggt haben, der auch für den Bereich des Tatortes zuständig ist, dann könnte man ihm auf diese Weise mit seiner Aussage sich bis auf 6 km angenähert zu haben, weder belegen dass er am Tatort war, noch könnte man das Ganze widerlegen.
Allerdings ist natürlich die Wahrscheinlichkeit groß, dass noch mehr Ungereimtheiten auftreten würden und in der Summe ausreichend Indizien ergeben. Offene Fragen, die er dann nicht beantworten könnte bzw wurde ja der flüchtige Mann auch gesehen. Wenn er jetzt z.b. die gleiche Frisur hat wie die Zeugen gesehen haben und auch in seiner Wohnung ein ähnliches Shirt gefunden wird, was vielleicht sogar eingerissen ist und er hätte noch Kratzer im Gesicht, dann könnte man in der Summe daraus schon einiges ablesen . Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass der Fall zeitnah aufgeklärt wird.
Ich persönlich gehe davon aus, dass es ein Tatmotiv gibt, welches mit dem Ungeborenen zusammenhängt.


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27.08.2019 um 10:33
StreuGut schrieb:Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass der Fall zeitnah aufgeklärt wird.
Ich persönlich gehe davon aus, dass es ein Tatmotiv gibt, welches mit dem Ungeborenen zusammenhängt.
So sehe ich es auch. Gebe man der Ehefrau noch ein paar Tage, die Situation zu reflektieren, dann hat es sich mit dem „Alibi“ vielleicht auch ganz schnell erledigt...?


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27.08.2019 um 10:39
StreuGut schrieb:So ist es und dann würde diese Annäherung auf 6 km überhaupt nicht belegbar sein, weil der Sendemast meinethalben einen Umkreis von 10 km hat und man nicht unbedingt davon ausgehen muss, dass der Tatort exakt in der Mitte ist, also könnte man dann bei dieser Hypothese davon ausgehen, dass man auch schon bei einer Annäherung auf - sagen wir - 15km an den Tatort im selben Mast eingeloggt wäre. Gleichwohl könnte man sich natürlich dann trotzdem im Bereich des Tatortes aufhalten.
Ich denke mittlerweile, die Tat war nicht geplant. Meine Vermutung ist, dass sich das ganze zunächst auf WhatsApp hochschaukelte und er dann zu ihr gefahren ist, um sie persönlich davon abzubringen ihn zu outen. Die Aussprache ist dann aber eskaliert und endete mit einem Totschlag. Zuhause angekommen kam er auf die Idee, sein geplantes Alibi durch den Anruf abzusichern. Eine außerordentlich dumme Idee, aber auf so etwas kommt man eben wenn man unvorbereitet in eine solche Situation gerät.

Dass er jetzt möglicherweise von seiner Frau gedeckt wird passt allerdings nicht zu dem angenommenen Motiv - denn das beruht ja vor Allem auf der Angst dass ihn seine Frau verlassen würde, wenn sie von der Affäre erfahren würde. Eben diese Frau würde dann aber jetzt nicht nur seine Affäre akzeptieren, sondern auch noch den Totschlag decken. Schwer vorstellbar...


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27.08.2019 um 10:43
Falstaff schrieb:Dass er jetzt möglicherweise von seiner Frau gedeckt wird passt allerdings nicht zu dem angenommenen Motiv - denn das beruht ja vor Allem auf der Angst dass ihn seine Frau verlassen würde, wenn sie von der Affäre erfahren würde. Eben diese Frau würde dann aber jetzt nicht nur seine Affäre akzeptieren, sondern auch noch den Totschlag decken. Schwer vorstellbar...
Wer weiß denn, was er ihr erzählt hat? Irre Stalkerin...
Ich nehme an, die Frau realisiert jetzt erst das ganze Ausmaß...


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27.08.2019 um 10:45
Ob das Ganze geplant war oder nicht, da bin ich mir persönlich noch nicht so sicher. Vor allem aus dem Grunde, weil die Geburt ja mehr oder weniger unmittelbar bevorstand und die Konsequenzen relativ offensichtlich waren. Sollte die Schwangere ebenfalls verheiratet gewesen sein - auch wenn die Ehe nur auf dem Papier existiert hätte - dann würde das Kind vorerst automatisch dem Ehemann zugeordnet werden, auch unterhaltsrechtlich . Allerdings ist das jetzt deutsches Recht und ich weiß nicht, ob das für Österreich auch gilt. Aaaaber -sollte sie nicht verheiratet gewesen sein, dann würde sich ein Unterhaltsanspruch gegen den leiblichen Erzeuger ergeben. Zumindest wenn sie den Kindsvater für die Geburtsurkunde registrieren lässt. Das alles abgesehen von dem Drama, was seine Ehe betroffen hätte. Mir ist nämlich nicht ganz klar, ob die Ehefrau von der nebenehelichen Liaison wusste oder nicht.


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27.08.2019 um 10:53
StreuGut schrieb:Ob das Ganze geplant war oder nicht, da bin ich mir persönlich noch nicht so sicher.
Wenn die Tat geplant gewesen wäre, dann wäre es ein grottenschlechter Plan gewesen. Alleine schon die Idee durch eine solche Tat eine Affäre verdecken zu können, ist schlecht durchdacht. Denn im Rahmen der Ermittlungen wird nicht nur die Affäre zu 100% aufgedeckt, sondern man gerät auch ziemlich sicher in Mordverdacht. Weiterhin hätte man im Rahmen der Planung an die Handyortung denken und bei der Ausführung das Handy zuhause lassen müssen. Auch der Anruf aus der Garage macht keinen Sinn und wirkt sogar eher belastend, da er auf nächtliche Fahrten rund um den Tatzeitpunkt hindeutet.

Da der Täter halbwegs intelligent zu sein scheint, halte ich derartig krasse Planungs- und Ausführungsfehler für ausgeschlossen und gehe daher von einer ungeplanten Tat aus.


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27.08.2019 um 10:56
@Falstaff
Unter diesem Aspekt stimme ich dir zu, es wäre logischer und viel einfacher gewesen, das Handy zu Hause zu lassen. Zumal er diesbezüglich hätte nichts erklären müssen, weil er wäre ja offiziell noch im Bett gewesen.


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Schwangere Julia aus Kärnten in der Badewanne erschlagen

27.08.2019 um 10:57
StreuGut schrieb:Unter diesem Aspekt stimme ich dir zu, es wäre logischer und viel einfacher gewesen, das Handy zu Hause zu lassen. Zumal er diesbezüglich hätte nichts erklären müssen, weil er wäre ja offiziell noch im Bett gewesen.
Viel gravierender ist für mich dass er mit der Tat genau das erreicht hätte, was er durch die Tat eigentlich verhindern hätte wollen: Eine Aufdeckung der Affäre. Darauf muss man kommen, wenn man mit dem Gedanken an eine solche Tat spielt und nicht komplett geistig umnachtet ist. Insbesondere muss man darauf kommen, dass man damit automatisch in das Blickfeld der Ermittler gerät.

Eine geplante Tat schließe ich daher so gut wie aus und vermute eine Anklage wegen Totschlags.


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27.08.2019 um 11:09
StreuGut schrieb:Mir ist nämlich nicht ganz klar, ob die Ehefrau von der nebenehelichen Liaison wusste oder nicht.
Diese Nachrichten zwischen den Beiden lesen sich für mich so, dass seine Frau von der Affäre wusste, warum sonst sagt er "ich kämpfe um meine Familie, dann ist sie ganz weg"? Also denke ich, dass die Schwangerschaft definitiv das Ende seiner Ehe bedeutet hätte und deswegen dann diese Tat im Affekt, weil er sich nicht anders zu helfen wusste.


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27.08.2019 um 11:12
Ninchen1984 schrieb:Also denke ich, dass die Schwangerschaft definitiv das Ende seiner Ehe bedeutet hätte und deswegen dann diese Tat im Affekt, weil er sich nicht anders zu helfen wusste.
Aber die Schwangerschaft war doch schon so weit fortgeschritten? Da gab es doch nichts mehr zu „lösen“? Außer vielleicht die angenommene drastische Art und Weise?


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27.08.2019 um 11:15
Ninchen1984 schrieb:Diese Nachrichten zwischen den Beiden lesen sich für mich so, dass seine Frau von der Affäre wusste, warum sonst sagt er "ich kämpfe um meine Familie, dann ist sie ganz weg"? Also denke ich, dass die Schwangerschaft definitiv das Ende seiner Ehe bedeutet hätte und deswegen dann diese Tat im Affekt, weil er sich nicht anders zu helfen wusste.
Stimmt, das ist mir überhaupt nicht aufgefallen bisher - die Frau wusste wahrscheinlich von der Affäre und die Familie stand bereits auf der Kippe.

Eine geplante Tat zur Verdeckung der Vaterschaft macht aber ebenfalls keinen Sinn, weil er damit rechnen musste dass die Vaterschaft zu 100% im Rahmen der Ermittlungen aufgedeckt wird.

Daher bleibe ich dabei: Er wollte an dem Abend im Rahmen einer persönlichen Aussprache die Frau davon abhalten, dass sie seine Vaterschaft öffentlich macht. Diese Aussprache ist dann aber völlig eskaliert und endete damit, dass er die Frau aus Wut erschlagen hat.


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27.08.2019 um 11:17
E_M schrieb:Aber die Schwangerschaft war doch schon so weit fortgeschritten? Da gab es doch nichts mehr zu „lösen“? Außer vielleicht die angenommene drastische Art und Weise?
Na wenn die Ehefrau von der Schwangerschaft wusste, was ja noch nicht so deutlich zur Sprache kam hier, dann hätte er eben verhindern wollen, dass sie ihn als Erzeuger verrät. Oder aber sie wusste nichts von der Schwangerschaft und es wäre dann eben rausgekommen. Im Endeffekt wollte er so oder so den worst case verhindern vermutlich.


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27.08.2019 um 11:19
Ninchen1984 schrieb:Im Endeffekt wollte er so oder so den worst case verhindern vermutlich.
Den Worst Case hat er jetzt: Nicht nur wird seine Vaterschaft aufgedeckt, sondern er wird auch noch eines Totschlages oder Mordes beschuldigt. Für mich unvorstellbar dass ein halbwegs intelligenter Mensch diesen Worst Case nicht voraussehen konnte.


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