@DerDoctor11 "Wen das Gesundheitssystem ausschließt
Ärzte der Welt schätzt, dass in Deutschland bis zu
300.000 Menschen keine Krankenversicherung haben und insgesamt zwei Millionen Menschen einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem. Betroffen sind Selbstständige, Arbeitssuchende, Obdachlose. Nach dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz können beispielsweise Beitragsrückstände oder der Verlust einer Meldeadresse zum Ausschluss aus der Krankenversicherung führen.
Auch Bürger aus anderen EU-Staaten, die in Deutschland leben, können betroffen sein. Entweder weil sie keine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) besitzen, oder weil diese nicht in allen Praxen akzeptiert wird. Wenn sie in ihrem Heimatland keine Krankenversicherung haben und in Deutschland arbeitssuchend sind, fallen sie unter bestimmten Voraussetzungen unter das Leistungsausschlussgesetz. Innerhalb von zwei Jahren können sie nach diesem Gesetz nur für maximal einen Monat sogenannte Überbrückungsleistungen beantragen, zu denen auch eine medizinische Versorgung gehört. Menschen die im Asylverfahren sind oder eine Duldung besitzen, haben ebenfalls nur eingeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem.
So besteht nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bei akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen sowie bei Schwangerschaft und Geburt nur in den ersten 18 Monaten ein Anspruch auf Kostenübernahme für reduzierte medizinische Leistungen. Darüber hinausgehende Leistungen müssen beantragt werden. "
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/leben-ohne-krankenversicherung,RonruNV 21.01.2020
Kleidung und Rollstuhl passen in den südöstlichen bzw. östlichen europäischen Kulturkreis. Frau hat laut Polizei die letzten Monate nur gelegen bzw. gesessen und war stark untergewichtig. Wie schon von einem anderen Schreiber vermutet, wird ihr jetzt ein menschenwürdiges Begräbnis ermöglicht, ohne ihre Angehörigen zu gefährden. RIP