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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

794 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Fahrrad, Messer, 2020, Hammer, Bayreuth

Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

08.09.2020 um 12:49
sind noch irgendwelche Infos aufgetaucht bzgl. des "Hammerman" im Ortsteil Kreuz Bayreuth?



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

08.09.2020 um 12:55
Nicht, dass ich wüsste @Watt . Bei dieser Hammerman-Szene zweifle ich sowieso noch, ob das Hand und Fuß hat.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

08.09.2020 um 13:07
@xoxalb
klassische Fake News?



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

08.09.2020 um 13:31
Habe die Info zu den ortsfremden beiden Passanten doch noch gefunden: "
Zwei junge Passanten, die nicht in der Gegend wohnen, fanden ihn am Morgen gegen 0:45 Uhr. Sie waren so geschockt, dass sie in der Klinik in Bayreuth behandelt werden mussten.
Quelle: https://www.merkur.de/bayern/bayreuth-bayern-mann-tot-leiche-gehweg-fund-schock-passanten-kriminalpolizei-obduktion-hamm...



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

08.09.2020 um 13:37
Zitat von Watt
Watt
schrieb:
sind noch irgendwelche Infos aufgetaucht bzgl. des "Hammerman" im Ortsteil Kreuz Bayreuth?
Im Münchner Merkur (siehe voriger Post) habe ich noch gefunden, dass der Verfolger ein junger Mann gewesen sein soll: "Ein junger Mann soll einen anderen Mann verfolgt haben."



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

08.09.2020 um 14:07
@schärlook
Dankeschön! Die EB werden prüfen ob es einen Zusammenhang gibt.
harter Tobak Dein Post.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 00:02
Hallo, bisher war ich nur als stiller Mitleser dabei und beschäftige mich ebenfalls intensiv mit dem Fall.

Nach bisherigen Erkenntnissen halte ich es für durchaus möglich, dass der/die Täter über ein Smartphone verfügt und dieses ggf. auch zum Tatzeitpunkt mit sich führte. Oder zumindest bei evtl. Tatvorbereitungen z.B. auf der Suche nach einem geeigneten Ort an den Nächten vor der Tat sich eventuell schon mal mit Smartphone bewaffnet im Vorfeld in Tatortnähe aufgehalten hat, dann vermutlich um eine ähnliche Uhrzeit um frequentierung und Lichtverhältnisse abzuchecken.

Nun frage ich mich, ob die deutsche Polizei in solchen Fällen nicht auch mit Google zusammen arbeitet und auf Datenbanken wie Sensorvault zurückgreift. Selbst wenn die Daten nicht als Beweismittel zugelassen wären, müsste man damit doch ziemlich zielsicher einen möglichen Täterkreis einschränken können. Zumindest aber weitere Zeugen, welche ggfs. im Vorfeld was beobachtet haben finden können oder den Tatzeitpunkt aufgrund Daniels Daten noch genauer einschränken können?!

Wie seht ihr dass? Ist etwas über die Nutzung der Kriminalpolizei von diesen Datenbanken aus anderen Fällen bekannt?

https://www.google.com/amp/s/www.googlewatchblog.de/2019/04/interessanter-einblick-google-standort/amp/

https://www.macwelt.de/news/Sensorvault-Google-speichert-intern-Millionen-von-Ortungsdaten-10576397.html



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 01:06
Zitat von AngusMacGyver
AngusMacGyver
schrieb:
Wie seht ihr dass? Ist etwas über die Nutzung der Kriminalpolizei von diesen Datenbanken aus anderen Fällen bekannt?
Eine Nutzung von Googles Sensorvault ist mir nicht bekannt. Standardmäßig wird erstmal eine Funkzellenanalyse durchgeführt, bei der die Daten aller zum fraglichen Zeitpunkt in die betreffende Funkzelle eingebuchten Handys erfasst werden. Erfahrungsgemäß sind jedoch nach wie vor mindestens 10% aller somit erfassten Teilnehmerdaten falsch, weil SIM-Karten weitergegeben, getauscht oder durch die Betreiber von Handygeschäften auf falsche Daten "vorregistriert" wurden.

Bei Bedarf kann man sich die genaueren Bewegungsdaten einzelner Handys innerhalb der Zelle näher anschauen, weil die Geräte ständig Testsignale aussenden, mittels derer sie überprüfen, ob sie noch in der richtigen Zelle eingebucht sind: Wie lange ist die Signallaufzeit zu den umliegenden Antennen A, B, und C, wie stark ist das dort ankommende Signal und so weiter. Diese Triangulation ist zwar nicht ganz so genau wie die Daten von Google & Co, funktioniert aber bei jedem aktiven Handy, nicht nur bei denen, die bei Google eingeloggt sind und ständig ihre Position teilen.

Die "Soko Radweg" hat 100% längst eine Funkzellenauswertung durchgeführt, ist damit jedoch bislang offenbar nicht weitergekommen, warum auch immer.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 07:00
Zum Thema Handyortung, Funkzellen, etc. siehe z. B. hier Wikipedia: Location_Area



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 07:02
Ist das Handy aus, geht gar nichts, ist es im Standby, hat man nur die (relativ große) location area, ist das Handy aktiv, hat man die Funkzelle - grob gesagt.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 08:13
Eine klassische Funkzellenanalyse im Stadtgebiet ist halt vermutlich sehr ungenau bzw. erfasst diese halt zahlreiche eingeloggte Handys in der Nachbarschaft. Mittels Sensorvault könnte man sehr gezielt nach Personen suchen, die sich unmittelbar vor der Tat in der Nähe aufgehalten haben, jedoch die umliegenden Wohngebäude ausschließen. Zudem könnte man gezielt mögliche Fluchtwege und Parkmöglichkeiten im Umfeld des Tatorts abfragen. Meiner Meinung ergänzent zur Funkzellenanalyse eine wichtige Informationsquelle.

Je nach Netzbetreiber ist der nächste Funkmast in der Nürnberger Straße und umfasst somit ein Einzugsgebiet in dem wohl mehrere Tausend Datensätze vorhanden sein müssten. In der Sensorvault Datenbank landen Datensätze mit präzisen Standortdaten aller Mobilgeräte auf denen Google Dienste installiert sind, also sowohl iPhone als auch Android Geräte sollten hier fast zu 100% vertreten sein. Vermutlich betreibt Facebook (somit auch WhatsApp) eine ähnliche Datenbank welche regelmäßig auch Standortbezogene Daten im Hintergrund abfragt. Wäre eine gute Chance solche präzisen Standortdaten mit einzubeziehen.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 08:32
Guten Morgen,
schrecklicher Fall. Erinnert mich irgendwie an Domenico Lorusso. Genau so eine "sinnlose Tat". Die Orte sind zu weit entfernt. Scheint aber ein ähnliches Täterprofil zu sein.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 10:42
Ich schließe mich an, dass diese Handyortung nach den Möglichkeiten der Polizei durchgeführt wurde. Das ist doch mit das Erste, das gecheckt wird. @schärlook hat auf ein anderes Diskussionsforum hingewiesen, bezüglich der Diskussion über den möglichen Hammer. Da kam mir so der Gedanke, dass es gar nicht abwegig ist, dass eine Täterschaft auch im Kreis von Reisenden zu suchen sein könnte. Etwas genauer gesagt, beruflich reisende Personen. Zwischen dem Biergarten in Oberkonnersreuth und dem kleinen Industriegebiet gibt es eine Sackgasse, längs derer manchmal einzelne Fahrzeuge parken. Meistens wird das zwar von Besuchern des Biergartens/Restaurants genutzt, manchmal parken dort auch Lieferwagen und Lkw. In ca. 2 Minuten Fußweg von dort gibt es einen weiteren, großen Parkplatz eines Einkaufszentrums, sowie in 5 Min. Fußweg einen Parkplatz eines weiteren, kleinen Einkaufszentrums. Dort übernachten auch manchmal Berufskraftfahrer, die am nächsten Morgen Waren und Kraftfahrzeuge in die dort befindlichen Firmen liefern. Bestimmt wurden in der Tatnacht diesbezüglich Kontrollen gemacht (hoffe ich), da die Autobahnpolizeistation von Bayreuth direkt im Ortsteil Oberkonnersreuth angesiedelt ist. Allzuviele Wildparker würden sie in der Ecke nicht dulden, nehme ich an. Es sind nur Einzelne.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 11:38
@xoxalb: wenigstens die Fluchtrichtung des Täters müsste ja der Polizei bekannt sein, nach so einer Tat müsste der Täter ja zumindest eine nachvollziehbare Blutspur hinterlassen haben. Ein reisender Serientäter, würde jedenfalls nicht so schnell in den Fokus geraten von demher auch eine denkbare Theorie. Ansonsten sehe ich auch Richtung Studentenwald/Prof.-Rüdiger-Bormann-Straße gute Parkmöglichkeiten als Ausgangspunkt, falls der Täter mit dem PKW unterwegs war.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 12:24
Zitat von AngusMacGyver
AngusMacGyver
schrieb:
wenigstens die Fluchtrichtung des Täters müsste ja der Polizei bekannt sein, nach so einer Tat müsste der Täter ja zumindest eine nachvollziehbare Blutspur hinterlassen haben.
Falls er sich bei der Tat selbst verletzt hat, ja. Das ist zwar ziemlich wahrscheinlich, aber nicht sicher. Ansonsten hätte man die Fluchtrichtung höchstens mit Fährtenhunden ermitteln können, was ja auch gemacht bzw. versucht wurde. Ob das was gebracht hat, weiß ich natürlich nicht.

Unabhängig davon, ob er bei der Tat selbst verletzt wurde, dürfte der Täter jedoch Blut des Opfers an seiner Kleidung gehabt haben. Es wäre interessant zu wissen, wie er das kaschiert hat, ob er sich zum Beispiel an dem Gewässer in der Nähe des Tatorts gewaschen hat, ob er Klamotten zum Wechseln dabei hatte, oder ob er einfach so nach Hause gegangen oder gefahren ist.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 13:00
Von Kleidung waschen in Tatortnähe gehe ich nicht aus. Dazu hat so jemand keine Zeit. Natürlich wird seine Kleidung und seine Haut stark blutverschmiert und bespritzt gewesen sein. Auf einem beleuchteten Weg würde das bestimmt auffallen, wenn er jemand begegnen würde. Die Gefahr aufzufallen, wäre also gegeben und mit einer Begegnung muss man in Wohngebieten auch zu Nachtzeiten rechnen. Entweder wohnt er in der Nähe und hat sich einen Fluchtweg über die Wiesen gewählt, um möglichst einen kurzen Weg nur über Gehwege/Straßen zurückzulegen. Oder er hatte ein Fahrzeug irgendeiner Art in der Nähe, das er relativ unbeobachtet erreichen konnte. Bis zur Alarmierung des Rettungsdienstes/Polizei war echt nur ein kurzer Zeitspielraum vorhanden. Somit hat er sich äußerst schnell wegbewegen können. Das geht entweder nur, wenn er in der Nähe wohnt oder er per Fahrzeug das Gelände verlassen konnte. Ansonsten hätten sie ihn schnappen können. Zum Zeitpunkt des Alarms war er also bereits sicher in einem Gebäude oder per Fahrzeug außerhalb des Fahndungsraums und somit unauffällig.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 15:44
Auf der Homepage der örtlichen Tageszeitung ist ein neuer Bericht zum Fall erschienen (kostenpflichtig); die Polizei sucht weiter nach Zeugen und ist dabei "mehr als 100 Hinweise" aus der Bevölkerung abzuarbeiten.

Daniel W. wird als "friedliebend, liebenswert, offen und freundlich" beschrieben, der jedem Streit aus dem Weg ging; von irgendwelchem "Drogenkonsum" ist nicht die Rede - dass dies vorher (ohne nähere Prüfung) so postuliert wurde, fand ich ohnehin nicht ok.

Letztlich war dieser sympathische junge Mann m. E. zur falschen Zeit am falschen Ort, was ihn auf diese brutale Weise aus dem Leben riss.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 16:55
Zitat von Watt
Watt
schrieb:
sind noch irgendwelche Infos aufgetaucht bzgl. des "Hammerman" im Ortsteil Kreuz Bayreuth?
Laut Artikel im Kurier sind wohl auch Hinweise zum Hammermann eingegangen. Wusste auch anfangs nicht, wie ich diese Information werten soll bzw. wie ernsthaft diese Aussage zu nehmen ist. Allerdings ist in der aktuellen Pressemitteilung nichts von Hinweisen zum Hammermann zu lesen.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 17:00
Zitat von losobos
losobos
schrieb:
von irgendwelchem "Drogenkonsum" ist nicht die Rede - dass dies vorher (ohne nähere Prüfung) so postuliert wurde, fand ich ohnehin nicht ok.
Hier muss ich dir vollkommen recht geben, ich fand es auch absolut unpassend von der Bild durch solch eine Aussage das Opfer zu stigmatisieren.



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Daniel W. (24) - Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts

09.09.2020 um 17:37
Die Aussagen in den ersten Pressemeldungen zum vermeintlichen Haschischkonsum des Opfers fand ich persönlich ebenfalls sehr daneben.

Noch einmal zurück zum Tatort. Diesen Tatort wählt man nicht spontan um Mitternacht aus und stellt seelenruhig in der benachbarten Siedlung sein Auto ab. Hier ist definitiv Ortskenntnis gefragt, der(/die?) Täter muss diese Stelle in irgendeiner Weise vorher aufgesucht und ausgekundschaftet haben, wobei er eigentlich jemandem aufgefallen sein muss, ob Spaziergängern, Joggern, Radfahrern oder Menschen, die dort regelmäßig ihre Hunde ausführen. Die Flucht kann ich mir eigentlich nur per Fahrrad vorstellen, entlang um diese Zeit wenig befahrener und spärlich beleuchteter Rad-/Fußwege; meine Vermutung geht eher Richtung Unigelände, Röhrensee, Kasernenviertel, Glocke usw. oder Richtung Neue Heimat; die Kleidung muss, nach dem zu urteilen, was in den Medien verlautbart wurde, (vll. sogar extrem) blutverschmiert gewesen sein, damit läuft man nicht eine halbe Stunde Richtung Innenstadt und die Wahrscheinlichkeit, dass man damit noch an das andere Stadtende radelt, dürfte ebenfalls gering sein.



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