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Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

846 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Leiche, Ungeklärt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

15.08.2021 um 21:35
Diana war auf jeden Fall in Deutschland gut vernetzt und kam ziemlich rum. Auch fand sie wohl immer schnell neue Stellen. Nach Stuttgart war es München, was sie krankheitsbedingt nicht antrat, dann hatte sie schon gleich eine andere Stelle (24-Stunden-Pflege) in Trier-Saarburg, wo sie aber nie ankam. Dann stieg sie wahrscheinlich in Kaiserslautern aus dem Zug.

Hatte sich inzwischen ein anderer Job für sie in Kaiserslautern aufgetan? Die ausländischen Medien haben von amerikanischen Familien berichtet, es können außerdem auch deutsche Familien gewesen sein, für die sie gearbeitet hat oder auch andere Nationalitäten. Was war das für ein Netzwerk, das ihr diese Jobs vermittelt hat?

Es fällt auf, dass sie niemand aus diesem Netzwerk als vermisst gemeldet hat, die Leiche hat wohl auch keiner identifiziert. Das lässt doch schon darauf schließen, dass dieses Netzwerk Gründe hat, sich im Hintergrund zu halten und dass diese Tätigkeiten zumindest in einer rechtlichen Grauzone, wenn nicht gar komplett illegal waren. Jeder seriöse Arbeitgeber oder Vermittler würde doch Vermisstenanzeige erstatten, wenn jemand einfach so verschwindet.

Diana Bodi wurde erst identifiziert, als ihre Mutter aktiv wurde und sich in Ungarn an die Polizei wandte. Und auch dann, als sie identifiziert war, hat es lange gedauert, bis die Polizei nähere Informationen zu ihren Jobs hatte. Vermutlich mussten die betroffenen Familien erst mühsam ermittelt werden, von sich aus hat sich vermutlich niemand gemeldet. Und ob die alle die (ganze) Wahrheit gesagt haben, das möchte ich auch bezweifeln.

Vielleicht ist der Mord an Diana Bodi auch aus ihrem Netzwerk heraus geschehen oder eben bei/durch einen dieser "Arbeitgeber". Man weiß ja nicht, zu welchen Tätigkeiten DB noch angeboten wurde bzw. was noch von ihr erwartet wurde, außer der 24-Stunden-Pflege.


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Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

15.08.2021 um 21:36
Zitat von LichtgestähltLichtgestählt schrieb:Ein “Verdachtsausschluss“ ist bei Tausenden von Menschen nicht gegeben, im Prinzip benötigt man dafür ein Alibi über den gesamten möglichen Tatzeitraum.
Was hätte die Polizei auf die entsprechende Nachfrage anderes antworten sollen?
Dir scheint der typische Gestus der Polizeipressestellen im Zusammenhang mit Verdächtigen weniger geläufig zu sein. Im Falle von Verdächtigen, die entweder voll entlastet sind oder deren Verwicklung in die Tat eher unwahrscheinlich ist, gibt es die typischen Phrasen im Stile "vom Anfangsverdacht entlastet" oder "der Verdacht bestätigte sich nicht" usw.
Selbst bei Verdächtigen, bei denen eine Beteiligung relativ wahrscheinlich, aber unbestätigt ist, gibt es aus Neutralitäts- und Ermittlungsgründen üblicherweise Textbausteine wie oben genannt, ohne besondere Zusätze.
Wenn sich die Pressestelle soweit aus dem Fenster lehnt wie hier, mit Zusätzen wie "möglicherweise doch tatbeteiligt", dann haben die Behörden in der Regel mehr vorliegen als einen bloßen Anfangsverdacht, selbst wenn die Beweise nicht reichen. Das muß dann nicht unbedingt der Haupttäter sein, aber eine Tatbeteiligung ist deutlich wahrscheinlicher als bei 08/15 Verdächtigen.

Das gilt übrigens auch in anderer Richtung. Im Vermisstenfall Sonja E. aus München beispielsweise sah sich die Polizei gezwungen öffentlich zu sagen, daß sie den letzten Begleiter als nicht mehr verdächtig einstufen, als die öffentlichen Anschuldigungen gegen ihn sehr massiv wurden. Sowas ist äußerst ungewöhnlich in laufenden Fällen, da sowohl in der einen, wie der anderen Richtung immer versucht wird, Neutralität zu wahren und die Ermittlungen nicht zu erschweren.
Diese Neutralität und Ermittlungsarbeit ist auch ein Grund, weshalb es in XY so selten ist, daß die anwesende Polizei offen sagt, daß sie dieser oder jener Person nicht glaubt, so geschehen z.B. 2014 im Fall des Ehepaars H. aus Bonn, wo dem Sohn und einem seiner Freunde nicht geglaubt wird. Für solche Aussagen seitens der Behörden müssen dann massive Gründe vorliegen.


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Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

15.08.2021 um 21:45
Zitat von MisetraMisetra schrieb:Es fällt auf, dass sie niemand aus diesem Netzwerk als vermisst gemeldet hat, die Leiche hat wohl auch keiner identifiziert. Das lässt doch schon darauf schließen, dass dieses Netzwerk Gründe hat, sich im Hintergrund zu halten und dass diese Tätigkeiten zumindest in einer rechtlichen Grauzone, wenn nicht gar komplett illegal waren. Jeder seriöse Arbeitgeber oder Vermittler würde doch Vermisstenanzeige erstatten, wenn jemand einfach so verschwindet.

Diana Bodi wurde erst identifiziert, als ihre Mutter aktiv wurde und sich in Ungarn an die Polizei wandte. Und auch dann, als sie identifiziert war, hat es lange gedauert, bis die Polizei nähere Informationen zu ihren Jobs hatte. Vermutlich mussten die betroffenen Familien erst mühsam ermittelt werden, von sich aus hat sich vermutlich niemand gemeldet. Und ob die alle die (ganze) Wahrheit gesagt haben, das möchte ich auch bezweifeln.
Das ist ein sehr gutes Argument und Feststellung. Selbst wenn der Arbeitgeber keine Vermisstenanzeige aufgibt, weil ihm seine Angestellten am A... vorbeigehen, hätte er bestimmt die Tote identifizieren können. Denn die "Wer kennt diese unbekannte Tote" Artikel und Aufrufe wurden weit genug verbreitet. Sehr unwahrscheinlich, daß niemend aus diesem Netzwerk einen solchen Artikel gesehen hat.


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Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

16.08.2021 um 07:50
Die Orte Stuttgart, Saarbrücken und Kaiserslautern, an denen Diana gearbeitet bzw. sich aufgehalten hat, sind auch Standorte der US-Armee. Das kann Zufall sein, vielleicht aber auch nicht. Die Einsatzsorte München und Trier-Saarburg sind keine Armee-Standorte, aber diese Stellen hat Diana auch nicht angetreten, München angeblich wegen Krankheit und Trier-Saarburg, weil sie schon in Kaiserslautern ausstieg und dort zu Tode kam. Falls es eine Verbindung zur US-Armee gibt, wäre die Frage, wer dieses Netzwerk Ungarn - Deutschland pflegt.


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Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

16.08.2021 um 08:48
Zitat von MisetraMisetra schrieb:Saarbrücken
ist kein Armee-Standort


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Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

16.08.2021 um 09:30
Zitat von MisetraMisetra schrieb:Es fällt auf, dass sie niemand aus diesem Netzwerk als vermisst gemeldet hat, die Leiche hat wohl auch keiner identifiziert. Das lässt doch schon darauf schließen, dass dieses Netzwerk Gründe hat, sich im Hintergrund zu halten und dass diese Tätigkeiten zumindest in einer rechtlichen Grauzone, wenn nicht gar komplett illegal waren
Echt gute Schlussfolgerungen in deinem Beitrag, @Misetra !
Und ich glaube, du hast richtig erkannt, warum sich aus diesem Netzwerk niemand gemeldet hatte, s.o.
Wobei Netzwerk auch einfach nur ung. Landsleute umfassen kann. Leute, die sich überall auf der Welt unterstützen, wenn sie aufeinandertreffen, ohne sich vorher zu kennen. Ich weiss, wovon ich rede! In meiner Stadt fällt mir (mind.)ein Anlaufpunkt ein - Ungarn, die hier ein Geschäft, eine Gaststätte und eine Landwirtschaft betreiben. Die würden jemanden (ung.) kennen, der jemanden kennt, ... Für einen Schlafplatz für eine Woche und Hilfstätigkeiten würde es allemal reichen! Daher war meine Frage auch nach einer möglichen facebook-Gruppe "Ungarn in ... (Stadt X)" bzw. "..." (etwas ähnliches auf ungarisch, in Wifi). Dazu könnten ihre Verwandten etwas wissen oder nachforschen.
Man weiss ja nicht, wie lange sich Diana da aufhalten wollte. Vllt nur paar Stunden in der Landessprache quatschen. Oder dort einer leichteren Arbeit nachgehen. Als Kurier etwas an ihr eigentliches Ziel mitnehmen?


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Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

16.08.2021 um 19:04
Ich meinte, das ungarische Facebook "viber"!


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Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

16.08.2021 um 20:31
Vieber ist doch eher ein Nachrichten/Chatdienst, auch mit Telefonie?
Also so ne Mischung aus WhatsApp und Skype?🤔


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Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

29.09.2021 um 14:08
Es gibt nicht viel neues, leider. Die Polizei arbeitet noch Hinweise ab. Ende des Jahres bzw. Anfang nächsten Jahres soll es einen Filmfall bei Aktenzeichen xy geben. Vielleicht kommt dann der entscheidende Hinweis rein.


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Diana B. in Kaiserslautern tot aufgefunden

29.09.2021 um 15:47
Die 24h Pflegejobs laufen über Agenturen. Sowohl die deutschen Inanspruchnehmer als auch die Osteuropäerinnen haben das Recht auf Wechsel. Sprich wenn die Familie mit der Pflegekraft nicht kann oder die Pflegekraft mit ihren AG nicht kann, ist sehr kurzfristig ein Wechsel möglich. Deshalb kommen die Arbeitskräfte überall rum.
Nach 3 Monaten müssen die Frauen eh nach Hause ihr Visum erneuern. Bei Rückkehr kommen sie dann zu einer neuen Arbeitsstelle, denn die Familien brauchen natürlich Pflege und die Agentur hat nahtlos eine andere Pflegerin vermittelt.
Fluktuation ist völlig normal. Auch eine gewisse "Unzuverlässigkeit" also dass Frauen diesen Job irgendwann nicht mehr ausüben wollen. Denn es ist natürlich ein Ausbeuterjob und statt mit ihren Kindern zusammenzuleben in ihrem Heimatland, leben die Frauen weitab in einem belastenden Job für den sie gar nicht qualifiziert sind. Die Kinder werden zu Hause dann Großeltern überlassen, dabei passieren aus Unachtsamkeit/Überforderung viele Unfälle. Es gibt nirgendwo in Europa mehr brandverletzte Kinder als in Moldawien oder Rumänien.
Es ist ein großes Tabuthema auf deutscher Seite, eigentlich eine Riesensauerei und Ausbeutung vom Feinsten.


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