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Mord an Herbert K. von 1983

2.166 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Hamburg, Ungeklärt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Herbert K. von 1983

12.04.2026 um 00:12
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Hast Du dazu eine Quelle?

Nach meiner Quellenlage war das kein Bundeswehrgelände.
Lebe nicht allzu weit entfernt und kann mich erinnern, dass die Zufahrt früher für den normalen Verkehr gesperrt war.
Das Gelände ist hier allgemein als (ehemaliger) Pio(nierübungs)platz bekannt.
Direkte Quelle kann ich dir so nicht nennen, aber wenn du nach Pionierübungsplatz Grünendeich (oder Mojenhörn) googelst kommen etliche Ergebnisse, in denen der vorkommt.
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Auffällig bleibt, dass zwei Männer mit Boot in der gleichen Gegend zuerst vermisst gemeldet und danach im Wasser abgelegt gefunden wurden: Herbert Kahrs im Entwässerungswasser und Frank Procopius im Meerwasser.
Einzige Gemeinsamkeit zwischen den Fällen ist, dass der Wohnort des einen Getöteten zufällig der Nachbarort des Ortes ist, an dem der andere Getötete scheinbar zu seiner letzten Bootsfahrt aufgebrochen ist. Und das über 40 Jahre später.
Daraus irgendeinen Zusammenhang zu konstruieren halte ich für höchst spekulativ und sehe nicht ansatzweise irgendwas, was die Fälle gemeinsam haben. Aber das kann gerne jeder anders sehen.


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Mord an Herbert K. von 1983

12.04.2026 um 00:18
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Auffällig bleibt, dass zwei Männer mit Boot in der gleichen Gegend zuerst vermisst gemeldet und danach im Wasser abgelegt gefunden wurden: Herbert Kahrs im Entwässerungswasser und Frank Procopius im Meerwasser.
Nicht wirklich ernst zu nehmen dieser Vergleich?
Vielleicht waren ja auch beide Autobesitzer . Eine weitere Gemeinsamkeit.

Der Eine landete wahrscheinlich vom Boot aus im Meer, der Andere wurde in einen Gully gesteckt.
Ohne das dessen Boot dabei eine Rolle spielte.
Da einen Zusammenhang zu ziehen erschließt sich mir nicht.


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Mord an Herbert K. von 1983

12.04.2026 um 00:25
Zitat von FC-HennesFC-Hennes schrieb:Einzige Gemeinsamkeit zwischen den Fällen ist, dass der Wohnort des einen Getöteten zufällig der Nachbarort des Ortes ist, an dem der andere Getötete scheinbar zu seiner letzten Bootsfahrt aufgebrochen ist. Und das über 40 Jahre später.
Naja, FP hatte eine Kiez Vergangenheit, und die Ermittler erachten Drogengeschäfte als wahrscheinlich, weil die regulären Einnahmen sein Vermögen nicht erklären können.

Was HK betrifft:
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb am 27.01.2026:Der jüngste RTL+-Beitrag zum Fall deutete aber doch sehr in Richtung der Organisierten Kriminalität, und die ist prinzipiell auch in einer Stadt wie Stade präsent - Schutzgelderpressung, Drogen usw. - wie, wo, und warum sich die Lebenswege von Tätern und Opfer fatal gekreuzt haben, das ist ja die große Frage hier.
Ergänzend dazu ist zu erwähnen, dass Art und Weise der Tötung von HK eine Hinrichtung darstellen, die die Handschrift der OK trägt.


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Mord an Herbert K. von 1983

12.04.2026 um 00:33
Zitat von sören42sören42 schrieb:Ergänzend dazu ist zu erwähnen, dass Art und Weise der Tötung von HK eine Hinrichtung darstellen, die die Handschrift der OK trägt.
Das ist zu voreingenommen.
Obwohl ich die O.K. hier nicht ausschließe.
Aber egal wer aus welchen Gründen beschlossen hat, das Herbert K getötet werden muss. Das Ergebniss hätte wohl immer ähnlich ausgesehen.

So halte ich es für möglich, das Herbert beseitigt werden musste, nachdem ein ursprünglicher Plan komplett aus dem Ruder gelaufen ist.


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Mord an Herbert K. von 1983

14.04.2026 um 16:24
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:So halte ich es für möglich, das Herbert beseitigt werden musste, nachdem ein ursprünglicher Plan komplett aus dem Ruder gelaufen ist.
So ähnlich hatte ich das auch schon mal geschrieben.

Ich glaube zudem, dass auch jener tragische Samstag Morgen 1983 zunächst für die Täter aus dem Ruder gelaufen ist. So lässt es sich erklären, dass Kahrs 2 Stunden nach verlassen der Wohnung an dieser Tankstelle erschien.


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Mord an Herbert K. von 1983

14.04.2026 um 17:32
Meine persönliche Theorie geht dahin:
Der oder die Täter hatten ausgekundschaftet, das K. immer 10 oder 15 Minuten vor seinen Angestellten in der Bank ist.

Man wollte ihn abfangen, zwingen den Tresor aufzumachen und bevor die ersten Mitarbeiter erscheinen mit der Beute schon wieder weg sein.
Am besten ließe sich so eine Aktion an einem Samstag durchführen, weil man nicht mit Berufsverkehr und damit verbundene Staus rechnen brauchte. Ausserdem ließe sich durch zügige Fahrt auch noch Zeit herausholen.
Dann aber lief alles anders.
Herbert verspätete sich gerade an diesem Tage, weil er verschlafen hatte.
Die Täter warteten an dem Punkt, an dem man ihn "abfangen" wollte zunächst vergebends.
Schließlich aber kam es doch noch zur Entführung.
Vielleicht hoffte man auch noch die verspätete Zeit heraus zu holen durch schnelle Fahrt.
Aber, als man an der Filiale an kam, standen bereits einer oder mehrere Mitarbeiter vor der Tür und warteten auf ihren Chef.
Als die Täter dies bemerkten, mussten sie den Plan abbrechen. Auf eine großartige Geiselnahme waren sie nicht vorbereitet.
Sie fuhren weiter, drehten um , bogen ab, verließen die Umgebung schleunigst wieder.
Was nun tun ?
Erst einmal voll tanken lassen.
Da K. nur die Tankschecks hatte, musste man wieder zurück fahren.
Vielleicht gab K. das auch nur vor, um eine Gelegenheit zu schaffen, auf seine Situation aufmerksam zu machen. Vielleicht deshalb das falsche Datum. Vielleicht klappte das aber alles nicht so richtig, weil K. von den Tätern direkt beobachtet wurde bei der Aktion an der Kasse.

Vielleicht hatten die Täter sich inzwischen demaskiert, vielleicht wurden sie auch von K. erkannt.
Sie müssen befürchtet haben, das er sie wieder erkennt und beschlossen haben, das man ihn als Zeugen beseitigen muss.
Vielleicht war man dazu auch noch verärgert, weil K durch sein spätes Erscheinen , den ganzen schönen Plan vereitelt hat.

Aber wie gesagt, ein rein fiktives Szenario, was ich persönlich für am Wahrscheinlichsten halte


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Mord an Herbert K. von 1983

14.04.2026 um 17:33
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der oder die Täter hatten ausgekundschaftet, das K. immer 10 oder 15 Minuten vor seinen Angestellten in der Bank ist.
Du meintest sicherlich im Supermarkt, oder?


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Mord an Herbert K. von 1983

14.04.2026 um 17:41
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Meine persönliche Theorie geht dahin:
Der oder die Täter hatten ausgekundschaftet, das K. immer 10 oder 15 Minuten vor seinen Angestellten in der Bank ist.
Herbert Kahrs arbeitete nicht bei einer Bank, sondern bei Aldi in Hamburg.

Das mit dem "Abfangen" von Kahrs kurz nach seinem morgendlichen Aufbruch halte ich, genau wie Du, für sehr wahrscheinlich.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Man wollte ihn abfangen, zwingen den Tresor aufzumachen und bevor die ersten Mitarbeiter erscheinen mit der Beute schon wieder weg sein.
Am besten ließe sich so eine Aktion an einem Samstag durchführen, weil man nicht mit Berufsverkehr und damit verbundene Staus rechnen brauchte. Ausserdem ließe sich durch zügige Fahrt auch noch Zeit herausholen.
Dann aber lief alles anders.
Herbert verspätete sich gerade an diesem Tage, weil er verschlafen hatte.
Die Täter warteten an dem Punkt, an dem man ihn "abfangen" wollte zunächst vergebends.
Schließlich aber kam es doch noch zur Entführung.
Vielleicht hoffte man auch noch die verspätete Zeit heraus zu holen durch schnelle Fahrt.
Aber, als man an der Filiale an kam, standen bereits einer oder mehrere Mitarbeiter vor der Tür und warteten auf ihren Chef.
Als die Täter dies bemerkten, mussten sie den Plan abbrechen. Auf eine großartige Geiselnahme waren sie nicht vorbereitet.
Sie fuhren weiter, drehten um , bogen ab, verließen die Umgebung schleunigst wieder.
Was nun tun ?
Erst einmal voll tanken lassen.
Da K. nur die Tankschecks hatte, musste man wieder zurück fahren.
Vielleicht gab K. das auch nur vor, um eine Gelegenheit zu schaffen, auf seine Situation aufmerksam zu machen. Vielleicht deshalb das falsche Datum. Vielleicht klappte das aber alles nicht so richtig, weil K. von den Tätern direkt beobachtet wurde bei der Aktion an der Kasse.

Vielleicht hatten die Täter sich inzwischen demaskiert, vielleicht wurden sie auch von K. erkannt.
Sie müssen befürchtet haben, das er sie wieder erkennt und beschlossen haben, das man ihn als Zeugen beseitigen muss.
Vielleicht war man dazu auch noch verärgert, weil K durch sein spätes Erscheinen , den ganzen schönen Plan vereitelt hat.

Aber wie gesagt, ein rein fiktives Szenario, was ich persönlich für am Wahrscheinlichsten halte
Ohne auf Deine Theorie im Einzelnen einzugehen und jedes Detail von Dir zu bewerten:

Vom Grundsatz her bin ich Deiner Meinung. So ähnlich kann es gewesen sein. Ich denke, Kahrs kannte die Täter eh schon.


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Mord an Herbert K. von 1983

14.04.2026 um 17:43
Zusatz: Die Aldi Filiale war in Hamburg Stellingen. Dort arbeitete Kahrs-soweit ich weiß- seit gut einem halben Jahr.


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Mord an Herbert K. von 1983

14.04.2026 um 19:05
Ja Supermarkt, das hatte ich verwechselt, macht das Szenario aber noch realistischer.
Die Kasseneinnahmen vom Vorabend und weniger ( eher gar keine) Überwachungssysteme


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Mord an Herbert K. von 1983

15.04.2026 um 18:09
Weiß hier eigentlich jemand, ob es den Aldi, bei dem HK damals arbeitete, heute noch an gleichem Ort gibt?

Es war doch wohl ein Aldi in Hamburg Stellingen.


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Mord an Herbert K. von 1983

15.04.2026 um 19:25
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Weiß hier eigentlich jemand, ob es den Aldi, bei dem HK damals arbeitete, heute noch an gleichem Ort gibt?

Es war doch wohl ein Aldi in Hamburg Stellingen.
Die Filiale war am Langenfelder Damm. Habe das mal gegoogelt, anscheinend seit 2012 nicht mehr: https://www.abendblatt.de/hamburg/eimsbuettel/article107797578/Aerger-ueber-Aldi-Schliessung-am-Langenfelder-Damm.html
Das Gebäude wurde 2017 dann abgerissen.


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Mord an Herbert K. von 1983

16.04.2026 um 15:40
Zitat von antheanthe schrieb:Die Filiale war am Langenfelder Damm. Habe das mal gegoogelt, anscheinend seit 2012 nicht mehr: https://www.abendblatt.de/hamburg/eimsbuettel/article107797578/Aerger-ueber-Aldi-Schliessung-am-Langenfelder-Damm.html
Das Gebäude wurde 2017 dann abgerissen.
Danke fürs googeln. Kann gut sein.

Kennt Ihr auch noch die vergangene Zeit, in der man statt Aldi "Albrecht" sagte? In meiner Heimat sagte man oftmals: Wir gehen zum "Albrecht" kaufen.

War das im hohen Norden auch so?

In den beiden FF zu HK bei XY ist von Aldi die Rede.

"Albrecht" war vielleicht so eine inoffizielle Bezeichnung und hat wohl mit dem Namen des Inhabers zu tun.


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Mord an Herbert K. von 1983

16.04.2026 um 15:43
Zusatz zum Fall HK: Ich meine nicht, dass der Mordfall mit Aldi zu tun hat. Es war eher eine Erpressung, die mit dem Privatleben HKs zu tun hatte.

Es ist hier ja schon sehr viel zu dem Fall geschrieben worden.


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Mord an Herbert K. von 1983

17.04.2026 um 01:17
Zitat von AnMAAnMA schrieb:usatz zum Fall HK: Ich meine nicht, dass der Mordfall mit Aldi zu tun hat. Es war eher eine Erpressung, die mit dem Privatleben HKs zu tun hatte.
Inwiefern ?
Mit anderen Worten : "Wie kommst Du zu dieser Erkenntnis" ?


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Mord an Herbert K. von 1983

17.04.2026 um 12:18
@Nightrider64
Wieder mal das Aldi-Raub-/Entführungs-Szenario mit folgenden Schwachstellen:

1. Rückfahrt nur wegen Tankschecks?
Dass Täter erst Richtung Hamburg fahren, den Plan abbrechen und dann ernsthaft wieder zurück in den Wohnortbereich von HK fahren, nur damit er mit Tankschecks zahlen kann, wirkt extrem konstruiert. Man hätte an zig anderen Stellen tanken können. Ausgerechnet wieder in seine Nähe zurückzufahren, nur wegen der Zahlungsart, ergibt für mich keinen Sinn.

2. Tankvorgang während einer Entführung?
Gerade das passt für mich überhaupt nicht. Wenn HK unter Kontrolle der Täter steht, warum lässt man ihn dann noch an die Kasse, zahlen, Scheck ausfüllen usw.? Das ist ein unnötiger Kontaktpunkt mit Zeugen und völlig untypisch für ein klares Raub-/Entführungsszenario.

3.Falsches Datum als Hilferuf?
Das wirkt im Nachhinein eher hineingelesen. Ein falsches Datum kann vieles sein: Flüchtigkeitsfehler, Uhr/Datum falsch, Nervosität. Daraus gezielt einen Hilferuf zu machen, ist mir zu spekulativ. Zumal er an der Tankstelle deutlich effektivere Möglichkeiten gehabt hätte, auf seine Lage aufmerksam zu machen, wenn das wirklich seine Absicht gewesen wäre.

Für mich ist das deshalb kein wirklich stimmiges Szenario, sondern eher eine zusammengebastelte Story.


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Mord an Herbert K. von 1983

17.04.2026 um 13:20
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Inwiefern ?
Mit anderen Worten : "Wie kommst Du zu dieser Erkenntnis" ?
Es ist lediglich meine Vermutung.

Ein Bezug des Falles zu Aldi konnte nie nachgewiesen werden.

Die rätselhaften Geldabhebungen HKs, von denen niemand etwas wußte; auch nicht seine Ehefrau.

Das Angelhobby, das HK womöglich als Vorwand nutzte.


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Mord an Herbert K. von 1983

17.04.2026 um 13:25
Zitat von swandiveswandive schrieb:Für mich ist das deshalb kein wirklich stimmiges Szenario, sondern eher eine zusammengebastelte Story.
Aus diesem Grunde habe ich mich auch nicht im Detail geäußert.

Richtig scheint mir aber zu sein, dass HK zu dieser Tankstelle zurück mußte. Aus welchen Gründen auch immer.

Außerdem könnte aus Sicht der Täter an diesem Samstag Morgen einiges aus dem Ruder gelaufen sein.


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Mord an Herbert K. von 1983

17.04.2026 um 14:02
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Außerdem könnte aus Sicht der Täter an diesem Samstag Morgen einiges aus dem Ruder gelaufen sein.
Kann ich mir gut vorstellen. Ich halte es zudem für gut möglich, dass HK beim Tankstopp nicht allein unterwegs war. Allerdings eher nicht mit Entführern, die ihn bereits massiv bedrohten, sondern mit einer anderen Begleitung. Dann wäre der Tankstopp noch Teil einer zunächst vergleichsweise normalen Situation gewesen, bevor die Lage erst später eskalierte.


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Mord an Herbert K. von 1983

17.04.2026 um 16:00
Einfach hier in Ruhe durchlesen, was alles schon geschrieben wurde.

Meiner Meinung nach wurde Kahrs kurz nach seiner Abfahrt zur Arbeit abgefangen, später noch einmal frei gelassen ( evtl. um Geld zu besorgen ), und dann traf er wieder auf die Täter.

Ob es etwas wirklich Neues in dem Fall gibt, ist mir nicht bekannt.


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