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Achtjährige war jahrelang in Attendorn eingesperrt
07.01.2026 um 12:59https://www.lokalplus.nrw/kreis-olpe/prozess-um-eingesperrtes-maedchen-gestartet-angeklagter-erscheint-nicht-99470
Ich frage mich, ist es Dummheit oder Frechheit, das Gericht antanzen zu lassen, um dann unmittelbar zum Prozessbeginn durch den Verteidiger ausrichten zu lassen, man könne aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen. Da die Richterin sofort einen neuen Termin für Montag anberaumte, könnte ich mir vorstellen, dass sie Maßnahmen beabsichtigt, das Erscheinen des Angeklagten abzusichern, man könnte ihn festnehmen, oder aber, wie in der dpa-Meldung der https://www.zeit.de/news/2026-01/07/maedchen-jahrelang-versteckt-mutter-vor-gericht erwähnt, das Verfahren gegen den Großvater abtrennen.
https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-maedchen-jahrelang-eingesperrt-mutter-und-grosseltern-vor-gericht-102.html
Er gibt an, dass die Mutter Kontakt zu ihrer Tochter habe und ein familiengerichtliches Verfahren laufe. Ob die Mutter aussagen wird, dazu macht er noch keine Angaben und hält sich auch sonst bedeckt.
Siegen/Attendorn. Der Strafprozess gegen drei Tatverdächtige, die ein Mädchen über Jahre hinweg in Attendorn eingesperrt haben sollen, hat am Mittwoch, 7. Januar, vor dem Landgericht Siegen begonnen. Wegen des großen öffentlichen Interesses wurde der Auftakt kurzfristig in den größeren Saal 165 verlegt. Neben zahlreichen Zuhörern verfolgten auch überörtliche Medien den Prozess.Dieses Verhalten des 83-jährigen Angeklagten macht einen doch sprachlos. Er mag ja die letzten Jahre mit seiner Verweigerungstaktik Erfolg gehabt haben - sowohl Jugendamt als auch Polizei wurde mehrfach der Zutritt zum Haus verwehrt - aber letztendlich hat die Staatsgewalt obsiegt und das Mädchen konnte befreit werden.
Zum eigentlichen Prozessauftakt kam es jedoch nicht wie geplant: Die Anklage wurde nicht verlesen, da der angeklagte Großvater nicht erschienen war. Sein Verteidiger erklärte, der Mann sei bettlägerig und erst am Vortag aus dem Krankenhaus entlassen worden.
Ein ärztlicher Nachweis lag der Vorsitzenden Richterin Sabine Metz-Horst jedoch nicht vor, sodass sie zunächst von einem unentschuldigten Fernbleiben ausging. Für die Anklageverlesung müssen alle Angeklagten anwesend sein. Der Prozess soll nun am Montag, 12. Januar, fortgesetzt werden.
Ich frage mich, ist es Dummheit oder Frechheit, das Gericht antanzen zu lassen, um dann unmittelbar zum Prozessbeginn durch den Verteidiger ausrichten zu lassen, man könne aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen. Da die Richterin sofort einen neuen Termin für Montag anberaumte, könnte ich mir vorstellen, dass sie Maßnahmen beabsichtigt, das Erscheinen des Angeklagten abzusichern, man könnte ihn festnehmen, oder aber, wie in der dpa-Meldung der https://www.zeit.de/news/2026-01/07/maedchen-jahrelang-versteckt-mutter-vor-gericht erwähnt, das Verfahren gegen den Großvater abtrennen.
https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-maedchen-jahrelang-eingesperrt-mutter-und-grosseltern-vor-gericht-102.html
Nun soll es ein sogenanntes Verständigungsgespräch zwischen Richtern, Verteidigern und einem Gutachter geben. Wenn man sich dabei einigt, könnte dem Mädchen eine Aussage vor Gericht erspart bleiben - was die Vorsitzende Richterin als besonders wichtig erachte. Voraussetzung dafür sind allerdings Geständnisse der Angeklagten.In dem Artikel von Lokal Plus findet sich ein Presse-Interview mit dem Verteidiger der Mutter.
Er gibt an, dass die Mutter Kontakt zu ihrer Tochter habe und ein familiengerichtliches Verfahren laufe. Ob die Mutter aussagen wird, dazu macht er noch keine Angaben und hält sich auch sonst bedeckt.

