Achtjährige war jahrelang in Attendorn eingesperrt
gestern um 17:45@Pesca
Danke für die Information.
Das ist ja wirklich bedrückend. Kaum vorstellbar, was dieser Vorfall nun noch zusätzlich mit dem Mädchen macht . Ich hoffe wirklich, dass sie bei einer fähigen Pflegefamilie untergebracht ist (das ist ja leider auch ein weites Feld), die sie auffangen kann.
@Photographer73
Ich habe jetzt nochmal alte Berichte gelesen und mir war nicht mehr präsent, dass das Mädchen auch so gravierende Entwicklungsauffälligkeiten gezeigt hat (hatte nur im Kopf, dass sie gepflegt war, sich altersgerecht ausdrücken konnte und keine Hinweise auf Gewalt zu erkennen waren):
Ich denke zwar immer noch, dass der Kontakt zur Erleichterung weiterer Maßnahmen nicht direkt gekappt wurde, kann aber nun auch Deine Zweifel daran nochmal besser einordnen.
Das eine ist ja, dass das Mädchen das Haus nicht verlassen durfte. Das andere, dass sie sich noch nicht einmal in diesem Haus frei bewegen durfte.
Mir stellt sich auch die Frage, wie Mutter und Großeltern die letzten Jahre verbracht haben. Haben sie sich irgendwie mit der Tat auseinander gesetzt? Haben sie alles schön geredet? Alles verdrängt?
Wie krass sie (der Großvater mit Verweigerung, die Mutter mit einem Suizidversuch) nun, da sie sich verantwortlich zeigen müssen, auf den Prozess reagieren, spricht ja eher für letzteres - oder irgendwas dazwischen.
Danke für die Information.
Das ist ja wirklich bedrückend. Kaum vorstellbar, was dieser Vorfall nun noch zusätzlich mit dem Mädchen macht . Ich hoffe wirklich, dass sie bei einer fähigen Pflegefamilie untergebracht ist (das ist ja leider auch ein weites Feld), die sie auffangen kann.
@Photographer73
Ich habe jetzt nochmal alte Berichte gelesen und mir war nicht mehr präsent, dass das Mädchen auch so gravierende Entwicklungsauffälligkeiten gezeigt hat (hatte nur im Kopf, dass sie gepflegt war, sich altersgerecht ausdrücken konnte und keine Hinweise auf Gewalt zu erkennen waren):
Das Mädchen könne sich artikulieren und laufen, wenngleich es "kaum in der Lage sei, allein Treppen zu steigen oder Unebenheiten im Boden zu überwinden".Quelle: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-11/attendorn-sauerland-maedchen-eingesperrt-jugendamt
Ich denke zwar immer noch, dass der Kontakt zur Erleichterung weiterer Maßnahmen nicht direkt gekappt wurde, kann aber nun auch Deine Zweifel daran nochmal besser einordnen.
Das eine ist ja, dass das Mädchen das Haus nicht verlassen durfte. Das andere, dass sie sich noch nicht einmal in diesem Haus frei bewegen durfte.
Mir stellt sich auch die Frage, wie Mutter und Großeltern die letzten Jahre verbracht haben. Haben sie sich irgendwie mit der Tat auseinander gesetzt? Haben sie alles schön geredet? Alles verdrängt?
Wie krass sie (der Großvater mit Verweigerung, die Mutter mit einem Suizidversuch) nun, da sie sich verantwortlich zeigen müssen, auf den Prozess reagieren, spricht ja eher für letzteres - oder irgendwas dazwischen.




