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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

807 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leiche, Lampertheim ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

08.09.2026 um 18:34
Also wenn ihr jetzt Glasfaserausbau erwähnt, dann hab ich noch eine skurrile Geschichte 🙈(wohlgemerkt komische Menschen gibt es überall, das hat nichts mit dem Fall zu tun)

Herbst 2024 war ich beim Arzt. Ich hatte einen mehr als 1stündigen Aufenthalt dort. Als ich zum Auto zurückkehrte, stand plötzlich wie aus dem Nichts ein Mann vor mir, es war Mittagszeit, insofern nicht bedrohlich. Von weitem konnte ich mein Auto schon sehen, er war dort zuvor nicht zu sehen, hat auch nicht meinen Weg benutzt, ist mir nicht entgegenkommen und war nicht hinter mir. Er muss sich in einem Hausflur versteckt gehalten haben und plötzlich daraus hervorgetreten sein. Er sagte mir dann, dass er mich über 1h beobachtet habe, er wolle mich kennenlernen. Ich fand das sehr strange, denn er konnte ja nicht wissen, wie lange ich bei diesem Arzt bin und auch nicht, ob ich nicht vielleicht in dem Ärztehaus wohne (darüber sind Wohnungen). Ich sagte, ich hätte keinen Bedarf, aber danke und wollte einsteigen, aber er versperrte meine Tür. Er wollte unbedingt meine Telefonnummer, ließ auch nicht locker und ich hab dann gesagt, dass ich nicht einfach irgendwelchen Fremden meine Nummer gebe. Dann meinte er, er wäre von Glasfaser, hätte hier in der Nähe zu tun, weil er auf seinen Chef warte, der in der Werkstatt sei. Er sei aus Worms, war aber türkischer Abstammung (sagte er zumindest). Ich hab noch sehr lange Zureden gebraucht, bis er meine Tür freigab.

Danach hatte ich davon meinen Eltern erzählt...es war wenige Wochen nach dem Übergriff auf die Joggerin. Ich weiß noch, dass ich meinen Eltern hoch und heilig versprechen musste, mich nicht mit diesem zu treffen (hätte ich ja eh nicht). Bei meinen Eltern, die ebenfalls den Fall aus Lampertheim kannten, klingelten sofort bei "Worms" die Alarmglocken, weil doch damals ein Wormser Kennzeichen gesucht wurde.

Ich hatte die Sache danach noch sehr lange im Kopf und mich gefragt, wie man eine Frau so unbemerkt stalken kann und wie man ins Visier solcher Menschen gerät und wie das aufdringliche Gespräch eigentlich verlaufen wäre, wenn ich dieser Person am Waldparkplatz begegnet wäre.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 09:13
Es sind aber im September noch genug saisonarbeiter da ! Für bohnen , stangenbohnen und Kohl in lampertheim


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 12:29
In diesem Artikel wird auf die DNA-Spur und die Herleitung zum Saisonarbeiter eingegangen:
Rund 30 Beamtinnen und Beamte ermittelten in der eigens eingerichteten Mordkommission "1609". Am Opfer konnten die Ermittler die DNA-Spur einer bislang unbekannten männlichen Person sichern, ein Abgleich mit den Datenbanken blieb jedoch erfolglos. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bei rund 1.300 Zeugen auf freiwilliger Basis eine DNA-Probe entnommen. Diese Reihenuntersuchung führte laut ZDF-Pressemitteilung zu einer möglichen entfernten Verwandtschaft zwischen einem rumänischen Saisonarbeiter und dem unbekannten Täter über die väterliche Linie. Die Ermittler schließen deshalb nicht aus, dass der Täter ebenfalls als Saisonarbeiter in Deutschland tätig war und sich inzwischen nicht mehr im Land aufhält. Kurz vor der Tat soll zudem ein Mann in der Nähe des Tatorts auf einem Baumstamm gesehen worden sein – er könnte ein wichtiger Zeuge sein.
Quelle: https://web.de/magazine/unterhaltung/tv-shows/aktenzeichen-xy-ungeloest-raetsel-vermissten-schweiz-42701146


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 12:53
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:In diesem Artikel wird auf die DNA-Spur und die Herleitung zum Saisonarbeiter eingegangen:
Danke für den Link.
Es klingt so zumindest nicht völlig anhaltslos oder undenkbar dieser Spur besser nachgehen zu können.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 21:22
Nach dem xy-Filmfall stellt sich mir die -vermutlich- laienhafte Frage: Warum ermitteln die Beamten nicht im Umfeld des Mannes, der mit dem Täter verwandt ist? Würde der Täter dadurch gewarnt werden? Aber wahrscheinlich befindet er sich nicht mehr in Deutschland, das hat die Kommissarin ja meiner Ansicht nach recht deutlich gemacht. So gesehen wäre die Warnung ja eher indirekt gegeben.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 21:35
Zitat von FrauGockelFrauGockel schrieb:Warum ermitteln die Beamten nicht im Umfeld des Mannes
Weil es in dem Stammbaum hunderte Personen geben kann.

Alle Männer, die über die rein väterliche Linie miteinander verwandt sind, teilen dasselbe oder ein extrem ähnliches Y-DNA-Profil.

(Brüder, Vater, Onkel, Cousins väterlicherseits, Großvater)

Es kann und wird vermutlich auch so sein, dass dieser Mann gar keine Kenntnis von dieser Person hat.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 21:46
Zitat von Thl40Thl40 schrieb:Alle Männer, die über die rein väterliche Linie miteinander verwandt sind, teilen dasselbe oder ein extrem ähnliches Y-DNA-Profil.

(Brüder, Vater, Onkel, Cousins väterlicherseits, Großvater)
Wie weit geht denn das? Kann man das sagen? Hunderte Personen ist denke ich bei weitem übertrieben.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 21:48
Interessant, dass es keine Infos zu diesem Fall am Ende der Sendung gab.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 22:00
Zitat von Thl40Thl40 schrieb:Weil es in dem Stammbaum hunderte Personen geben kann.

Alle Männer, die über die rein väterliche Linie miteinander verwandt sind, teilen dasselbe oder ein extrem ähnliches Y-DNA-Profil.

(Brüder, Vater, Onkel, Cousins väterlicherseits, Großvater)

Es kann und wird vermutlich auch so sein, dass dieser Mann gar keine Kenntnis von dieser Person hat.
Müssten zum einen ja hundert lebende Onkels oder Cousins sein. Das ist ja schon ziemlich viel. Aber selbst wenn das 100 sind. Man kann doch prüfen, wer von den hundert im Jahr 2024 im September in Deutschland bei Lampertheim gearbeitet hat. Darum geht es doch. Die dann übrigbleiben, sind heiße Kandidaten, falls es überhaupt mehrere sind.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 22:00
Zitat von 1cast1cast schrieb:Interessant, dass es keine Infos zu diesem Fall am Ende der Sendung gab.
Der Fall wurde ja erst in der zweiten Hälfte der Sendung vorgestellt. Zum Zeitpunkt der Abfrage waren deshalb vermutlich noch nicht viele Hinweise eingegangen bzw. Fabian Puchelt konnte sich in der Kürze der Zeit keinen Überblick über die Art der Hinweise machen.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 22:02
Und man könnte diese Onkels / Cousins um speichelproben bitten, um sich ggfs anzunähern (2. grad zB) und damit viele ausschließen. Oder ist das auch zu laienhaft gedacht?


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 22:04
Zitat von CoHiCoHi schrieb:Und man könnte diese Onkels / Cousins um speichelproben bitten, um sich ggfs anzunähern (2. grad zB) und damit viele ausschließen. Oder ist das auch zu laienhaft gedacht?
Nö, darum geht es. Könnte höchstens zu un-datenschützerisch, bzw. zu wenig internationale-Fälle-über-Landesgrenzen-sind-kompliziert gedacht sein.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 22:06
Es sind einfach zuviele Personen und von diesen vielen Personen kann man vermutlich nur einen kleinen Bruchteil finden.

Ich hoffe die Polizei versucht, wenn es überhaupt möglich ist, einen Stammbaum aufzubauen.

Könnte auch gut sein, dass dies in Europa nicht möglich ist. Weil nirgendwo Daten sind die man benutzen könnte.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 22:17
Zitat von Thl40Thl40 schrieb:Es sind einfach zuviele Personen
Wenn man männliche Verwandtschaft 2. Grades betrachtet, d.h. alle männliche Nachkommen eines Urgroßvaters, dann sind das, wenn man im Schnitt 3 Nachkommen pro Frau nimmt, was unrealistisch viel ist:
(3 +
3 * 3 +
3 * 3 * 3 +
3 * 3 * 3 * 3 ) / 2

Also 60.

Wenn man nur 2 Kinder annimmt - realistischer, aber immer nochzu hoch, Fertilitätsrate in RO ist aktuell 1,39 - dann sind es
(2 +
2 * 2 +
2 * 2 * 2 +
2 * 2 * 2 * 2 ) / 2

Das wären es nur 15 zu untersuchende Männer.
Beide Mengen wären machbar, wenn man in DE z.B. 1.300 Leute untersucht hat.

Würde viel eher ein Problem mit der Umsetzung sehen. Die Ermitlungen müssen ja in Rumänien durchgeführt werden, bzw auch in Nachbarländern sofern die Verwandtschaft verstreut ist. Und zwar sowohl das Erfassen des Stammbaums, aber auch die DNA-Unteruschungen. Das wird kompliziert in der Handhabe für die deutsche Soko.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 22:33
Ich denke das die DNA trotzdem ein Volltreffer für die Polizei ist & in Zukunft wird dieser Fall gelöst werden.

Könnte aber noch eine ganze Weile dauern.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

09.09.2026 um 23:02
Danke an alle für die Antworten auf meine Frage. Ich hätte auch nicht gedacht, dass es quasi eine Unmenge an in Frage kommenden Personen sein könnte. Dass der Datenschutz schon eher hinderlich sein könnte, kann ich mir gut vorstellen. Vielleicht blieb die Kommissarin auch absichtlich recht vage, um betreffende Personen in Sicherheit zu wiegen.
Trotzdem hoffe ich sehr, dass die DNA-Spur zur Ergreifung des Täters führen wird!


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

10.09.2026 um 00:16
Verstehe nicht, warum man die Person nicht herausfinden kann bei den Wanderarbeitern, einfach den Verwandten direkt fragen, mit welchem Verwandten er dort gearbeitet hat im Tatzeitraum, wo ist das Problem und warum wurde im Filmbeitrag nichts von dem zweiten Mord in der Nähe erwähnt, offensichtlich gibt es da doch Zusammenhänge und es ist ein Serientäter, welcher sicher schon mehrfach auffiel mit ähnlichen Taten in ganz Europa.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

10.09.2026 um 00:38
Könnte nicht der Mordfall an Christin Malchow, die auch in einem Wald umgebracht wurde und da wurde sogar noch versucht ihren kleinen Sohn zu töten, vom gleichen Täter begangen worden sein?
Ich denke der Täter hat aus irgendeinem Grund Wut auf Frauen und sucht sich im Wald Opfer.
2006 passierte der Mord damals in der Nähe von Rostock.
Karls Erdbeerhof und ähnliche Betriebe, beschäftigten schon damals ebenfalls rumänische Saisonarbeiter, was wenn der Mörder bereits seit Jahrzehnten in ganz Europa unterwegs ist?
Es gab schon Fälle wo Saisonarbeiter oder LKW Fahrer in ganz Europa Morde vor allem an Frauen begangen.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

10.09.2026 um 01:06
Zitat von Kompasskalle74Kompasskalle74 schrieb:herausfinden kann bei den Wanderarbeitern, einfach den Verwandten direkt fragen, mit welchem Verwandten er dort gearbeitet hat im Tatzeitraum
Es ist doch gar nicht gesagt, dass der Täter auch dort gearbeitet hat oder überhaupt Saisonarbeiter ist. Er kann theoretisch über die väterliche DNA-Linie mit dem Getesteten verwandt sein und ihn dennoch noch nie im Leben gesehen haben. Der Täter kann einen völlig anderen Beruf ausführen oder auch nur zu privaten Besuchen in der Gegend gewesen sein.

Ich glaube eigentlich nicht, dass die Arbeiter in der Landwirtschaft in ganz Deutschland rumkommen, die haben da eher ihre Betriebe, wo sie immer wieder hingehen, davon gibt es im 30km Umkreis von Lampertheim genügend weitere. Rostock erscheint mir da doch sehr weit und würde ich ausschließen. Aber vielleicht meldet sich ja ein anderer Betrieb in der Nähe.


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Mord an Joggerin im Wald bei Lampertheim

10.09.2026 um 03:19
Zitat von nortsydnortsyd schrieb:Würde viel eher ein Problem mit der Umsetzung sehen. Die Ermitlungen müssen ja in Rumänien durchgeführt werden, bzw auch in Nachbarländern sofern die Verwandtschaft verstreut ist. Und zwar sowohl das Erfassen des Stammbaums, aber auch die DNA-Unteruschungen. Das wird kompliziert in der Handhabe für die deutsche Soko.
Das halte ich auch für das eigentliche Problem.

Allein schon die Vermutung, dass der Täter mit einer großen Wahrscheinlichkeit ein rumänischer Saisonarbeiter ist, schränkt den Kreis der Tatverdächtigen schon stark ein. Mag ja sein, dass sich zu gewissen Zeiten „viele“ saisonale Helfer in der Region aufhalten, aber andererseits: das werden ja nur Personen im unteren Hunderterbereich sein.

Da könnten Kollegen etwas mitbekommen haben, jemand ist aufgefallen, hat sich seltsam verhalten, …

Hinweise, der Täter müsse nicht unbedingt Rumäne sein, sind faktisch richtig - aber das ist IMHO eher Political Correctness, das zu erwähnen. Wenn der bekannte DNA-Verwandte tief in den Karpaten lebt, muss der Täter-Verwandte zwar nicht zwangsläufig auch dort leben. Es ist aber mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit doch so, dass die Verwandtschaft mehrheitlich in der gleichen Region lebt und nicht ganz woanders.

Wenn man den Aufwand von 1300 DNA-Proben nicht gescheut hat, dürfte das Abklappern von Betrieben, die Saisonarbeiter beschäftigen, auch kein Problem sein. So extrem viele Betriebe wird’s da nun auch nicht geben.

Kurios, dass man über diese Wege trotzdem bisher keinen Verdächtigen identifizieren konnte.

Gibt es in Rumänien eine Sendung wie XY? Dann sollte man den Fall dort zeigen.


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