Kielius schrieb:Wir wissen nicht genau, wie die Kleidung des Täters nach der Messerattacke auf NS ausgesehen hat. Nach den bekannt gewordenen Informationen wird der Täter Blut an mindestens einer Hand gehabt haben, vermutlich an der messerführenden Hand.
Ganz Blutfrei kann die Tat aber auch nicht von statten gegangen sein, denn schließlich findet sich Blut von NS an dem Fenster durch das der Täter geflohen ist. Daher kann man davon ausgehen, dass auch auf der Kleidung des Täters Blut sein sollte. Sicherlich nicht wie im Splatter-Movie, aber doch genug, dass die Kleidung verschwinden muss. Dafür spricht auch, dass das Messer ja auch iwie transportiert werden musste und dabei bestimmt auch nochmal Spuren an der Kleidung hinterlassen hat. Entweder durch einstecken oder einklemmen etc. Wenn das Fenster mit der Tathand geöffnet wurde (die blutige) dann muss auch die andere Hand blutig sein, da hiermit das Messer gehalten wurde beim öffnen. Eine Tüte wird der Täter wohl nicht dabei gehabt haben.
Die Blutspur am Fenster zeigt auch, dass der Täter nicht der komplett berechnende eiskalte Killer gewesen sein wird. Daher denke ich, dass es durchaus mehr Blutspuren gibt und der Täter wenigstens Blut an den Händen hatte und den Ärmel. All das muss verschwinden und dafür hat Weber zwar Zeit aber vmtl nicht so richtig die Möglichkeiten.
Es kann natürlich sein, dass am Tatort nicht alles zu perfekt ermittelt wurde, aber ich denke Blutspuren abseits des vermuteten Fluchtweges wären schon aufgefallen. Und es bedeutet, dass Weber erst aus der Kaserne geflohen sein muss. (Davon ausgehend, dass der Täter wirklich durch das Fenster geflohen ist und es nicht nur geöffnet hat.) Um dann später wieder zurück zu kehren. In neuen sauberen Klamotten. Die Option dass er extra mit blutigen Händen noch das Fenster geöffnet hat um eine Spur zu legen, wäre dann wieder sehr kaltblütig und bedarf fast einer Planung oder sehr sehr kühlem Kopf, nachdem man gerade jmd erstochen hat, denn der erste Reflex dürfte schon sein sich die Hände zu waschen.
So wie der Tathergang in der XY Folge dargestellt wird, halte ich es auch nicht für so unwahrscheinlich, dass Weber oben nichts hört. Das Wachzimmer ist ja ein geschlossenes Zimmer, Weber wird seine Tür geschlossen haben zum Schlafen und zusätzlich ist der Schlafbereich auf einem anderen Stockwerk. Walkmen hin oder her ist das Schalltechnisch schon einigermaßen abgeschottet. Wenn nun entweder NSt im (Halb)Schlaf überrascht wurde und kaum die Möglichkeit hatte sich zu wehren und zunächst geschlagen und dann erstochen wurde, so ist das vermutlich nichtmal besonders laut. Es scheint ja keinen Kampf gegeben zu haben. Er scheint aber in jedem Fall arglos gewesen zu sein, sodass er sich vmtl nicht bemerkbar gemacht hat.
Die Unterschrift ist sicherlich merkwürdig, aber aus anderen Nachtschichten kann ich sagen, dass man, wenn man es schafft mal ein wenig die Augen zu schließen, froh ist, wenn das so bleibt und man nicht für eine "Lappalie" wieder aufstehen muss und erneut versuchen muss Ruhe zu finden, damit man einschlafen kann.
Der Hintergrund der Tat bleibt sicherlich die größte Frage hier und damit einher geht die Frage wie die Kaserne betreten wurde und warum. Ich fand die Verwechslung nicht so abwegig, aber sicherlich hat man auch dahingehend mal das Umfeld des eigentlich Wachhabenden grob geprüft.
Ja wirklich interessant. Aber ich glaube hier oder da geht im Forum die Fantasie mal wieder etwas zu weit. Auch die Idee, dass man hier einen Kriminalfall auf Grundlage eines Podcasts und ein paar Zeitungsartikeln lösen kann, hat doch eine gewisse hybris... Aber dafür sind wir ja hier
:D