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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

3.569 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

12.06.2026 um 08:52
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ein wirklich sehr sympathischer junger Mann!
Die äußere Erscheinung von Norbert auf den Privatfotos und die vorherigen Beschreibungen seiner Art, also ein sehr unauffälliger, unrebellischer junger Mann, eben so der Typ "Schwiegermutterliebling", passen gut zusammen.
Für mich kann deswegen ausgeschlossen werden, dass Norbert in irgendwelchen kleinkriminellen Machenschaften im Zusammenhang Bundeswehr oder auch Privat vertsrickt war.

Die neuen privaten Bilder und der Fall gehen mir nahe, weil ich im Herbst 1989, als Reservist, auch Soldat war und der Mordfall absolut sinnlos erscheint.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

12.06.2026 um 09:06
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb am 13.11.2024:Ich kenne mich mit der Bundeswehr bzw. Kasernen und den dortigen Gepflogenheiten überhaupt nicht aus. Ist so eine Tür ausschließlich von innen zu öffnen und nicht von außen?
Wenn die Tür nur von innen zu öffnen ist, warum könnte Norbert Stolz die Tür geöffnet haben?
In den Kasernen sind Schlaf- und Aufenthaltsräume offen, in der Regel sogar die Bauten. Ich fand das als Wehrpflichtiger nachts, wenn ich mal alleine war, immer gruselig.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

12.06.2026 um 09:17
Zitat von Student1980Student1980 schrieb:In den Kasernen sind Schlaf- und Aufenthaltsräume offen, in der Regel sogar die Bauten. Ich fand das als Wehrpflichtiger nachts, wenn ich mal alleine war, immer gruselig.
@Student1980

Der von dir zitierte Beitrag bezog sich aber auf die Tür der Wachstube:
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb am 13.11.2024:
Ein Bett und ein Tisch stehen in dem engen Zimmer, in der Ecke ein Fernseher. Die Tür muss immer verschlossen bleiben. Niemand – auch kein Soldat – darf die Stube betreten. Nur über ein kleines Schiebefenster hat Stolz Kontakt nach draußen.
Quelle: https://www.ksta.de/koeln/cold-case/cold-cases-koeln-norbert-stolz-mord-in-der-kaserne-472583

Ich kenne mich mit der Bundeswehr bzw. Kasernen und den dortigen Gepflogenheiten überhaupt nicht aus. Ist so eine Tür ausschließlich von innen zu öffnen und nicht von außen?
Wenn die Tür nur von innen zu öffnen ist, warum könnte Norbert Stolz die Tür geöffnet haben?



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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

12.06.2026 um 09:19
Bei uns war das GvD-Zimmer ein ganz normales Zimmer mit normaler Tür, wie in jedem Büro. Mit Schlüssel von beiden Seiten zu öffnen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

12.06.2026 um 09:46
Der zitierte Beitrag von Shiloh wurde gelöscht. Begründung: Auf Wunsch des Erstellers
Es gab halt nicht nur die s.g. "Heimschläfer" Bei uns sind genug Kameraden aufgrund der Entfernung nur am Wochenende nach Hause gefahren. Offene Schlaf- und Aufenthaltsräume sind da Pflicht. Das Gebäude selbst wurde ab einer gewissen Uhrzeit verschlossen. Aber jeder Angehörige der im Block untergebrachten Einheit hätte eingelassen werden müssen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

12.06.2026 um 09:54
Bei uns hatten jeder einen eigenen Schlüssel für die Stube. Selbstverständlich haben wir dann immer abgeschlossen, wenn der letzte raus ist.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

12.06.2026 um 09:56
Zitat von Student1980Student1980 schrieb:den Kasernen sind Schlaf- und Aufenthaltsräume offen, in der Regel sogar die Bauten. Ich fand das als Wehrpflichtiger nachts, wenn ich mal alleine war, immer gruselig.
Bei uns waren alle geschlossen, die Schlüssel der Stuben hingen im GvD Gebäude und man musste sich eintragen, wenn man einen Schlüssel wollte . In der Kaserne in Köln waren die Stuben halt offen. War überall anders.
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Das Gebäude selbst wurde ab einer gewissen Uhrzeit verschlossen. Aber jeder Angehörige der im Block untergebrachten Einheit hätte eingelassen werden müssen.
Das kenn ich auch so. Daher hätte ein Tätet in Zivil auch bequem nachts aus dem Gebäude spazieren können, wenn es ein Soldat aus dem Block war sowieso. Die Wache kannte ja scheinbar die Löcher im Zaun.
Zitat von MayorQuimbyMayorQuimby schrieb:ausgeschlossen werden, dass Norbert in irgendwelchen kleinkriminellen Machenschaften im Zusammenhang Bundeswehr oder auch Privat vertsrickt war.
Das glaub ich auch nicht. Höchstens was gesehen, was auch immer. Aber ein eskalierter Streit scheint mir wahrscheinlicher als eine geplante Tat. Bleibt die Frage, was ein Täter dort wollte bzw was so eskalieren konnte. Und da komm ich nicht weiter


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

12.06.2026 um 09:57
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Offene Schlaf- und Aufenthaltsräume sind da Pflicht
Ja, offen im Sinne von nicht abgeschlossen wg. z.B. Brandschutz. Aber man konnte die Türen nachts zumachen.
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Das Gebäude selbst wurde ab einer gewissen Uhrzeit verschlossen. Aber jeder Angehörige der im Block untergebrachten Einheit hätte eingelassen werden müssen.
Eben.

Und nicht
Zitat von Student1980Student1980 schrieb:In den Kasernen sind
....
Zitat von Student1980Student1980 schrieb:in der Regel sogar die Bauten
...
Zitat von Student1980Student1980 schrieb:offen



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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

13.06.2026 um 10:32
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Bei uns sind genug Kameraden aufgrund der Entfernung nur am Wochenende nach Hause gefahren. Offene Schlaf- und Aufenthaltsräume sind da Pflicht. Das Gebäude selbst wurde ab einer gewissen Uhrzeit verschlossen.
In meiner Buwe-Zeit (1999/2000 Glückstadt) war das Manschaftsgebäude nie!!! abgeschlossen. Ich kam meistens Sonntags zwischen 22 und 4 Uhr in die Kaserne, aber in den letzten Monaten wo man ja täglich raus durfte (auch unter der Woche) zu allen möglichen Zeiten und es war immer offen.
Die "Wachsoldaten" saßen anber auch immer in Sichtweite der Tür. Aber andere Zeit auch wenn nur wenige Jahre zwischen liegen war es ja doch ein Wor und Nach dem kalten Krieg.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

13.06.2026 um 19:34
Ich frage mich, was eigentlich aus der Theorie, dass Norbert verwechselt wurde und dass der Täter es auf den Soldaten, der eigentlich Dienst gehabt hätte, abgesehen hatte, geworden ist - hat die Polizei diesen Ansatz mittlerweile verworfen? Wurde der Soldat, dessen Dienst Norbert kurzfristig übernommen hatte, nie befragt, ob es irgendwelche Konflikte bei ihm gab, sodass man (die) entsprechende(n) Person(en) dann genauer überprüfen hätte können?

Es sieht ja so aus, als ob man nicht mal den Hauch eines Ansatzes hätte, was ein mögliches Motiv anbelangt, was meiner Meinung nach die Verwechslung-Theorie wieder etwas mehr in den Fokus rückt. Allerdings bleibt die Frage, warum der Täter, sollte es sich tatsächlich um eine Verwechslung gehandelt haben, dann nicht bei Bemerken derselbigen von seinem Vorhaben abließ? Oder war er so blind vor Wut, dass ihm die Verwechslung erst auffiel, als er Norbert Stolz schon attackiert hatte? In dem Fall stellt sich allerdings wieder die Frage, ob ein solch rasender Täter nicht weitere Fehler begangen hätte, die zu seiner Überführung geführt hätten.

Fragen über Fragen in diesem Fall. Es tut mir unglaublich leid, was Norbert Stolz widerfahren ist. Der Bruder wirkte in dem Fernsehbeitrag sehr gefasst und stark; ich wünsche ihm sehr, dass endlich aufgeklärt wird, wer für diese furchtbare Tat verantwortlich ist.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

16.06.2026 um 17:42
Ich versuche deine Fragen zu beantworten.
Zitat von LaGiocondaLaGioconda schrieb:Ich frage mich, was eigentlich aus der Theorie, dass Norbert verwechselt wurde und dass der Täter es auf den Soldaten, der eigentlich Dienst gehabt hätte, abgesehen hatte, geworden ist - hat die Polizei diesen Ansatz mittlerweile verworfen?
Ein solches Szenario hat die Kripo meines Wissens bisher nicht ausgeschlossen.
Zitat von LaGiocondaLaGioconda schrieb:Wurde der Soldat, dessen Dienst Norbert kurzfristig übernommen hatte, nie befragt, ob es irgendwelche Konflikte bei ihm gab, sodass man (die) entsprechende(n) Person(en) dann genauer überprüfen hätte können?
Davon gehe ich ganz fest aus, dass man auch in dieser Richtung ermittelt hat.
Zitat von LaGiocondaLaGioconda schrieb:Allerdings bleibt die Frage, warum der Täter, sollte es sich tatsächlich um eine Verwechslung gehandelt haben, dann nicht bei Bemerken derselbigen von seinem Vorhaben abließ? Oder war er so blind vor Wut, dass ihm die Verwechslung erst auffiel, als er Norbert Stolz schon attackiert hatte? In dem Fall stellt sich allerdings wieder die Frage, ob ein solch rasender Täter nicht weitere Fehler begangen hätte, die zu seiner Überführung geführt hätten.
Die von dir aufgeworfenen Fragen lassen auch mich eher daran zweifeln, dass Norbert das tragische Opfer einer Verwechslung geworden sein könnte und eigentlich jemand anders ermordet werden sollte.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

16.06.2026 um 20:20
Zitat von KieliusKielius schrieb:und eigentlich jemand anders ermordet werden sollte.
Damit zu ich mich auch schwer, auch wenn es theoretisch auch denkbar wäre, da man jede Möglichkeit ansprechen und mal durchklopfen sollte.
Aber zum einen wäre das ein denkbar risikoreicher Ort, zum anderen ist ja Licht an und man sieht ja wohl, dass da wer falsches steht. Das kann dann auch eskalieren. Und ein Auftragsmord ist noch unwahrscheinlicher. Da müsste es im Vorfeld ja exztemst was gegeben haben. Da hab ich Zweifel


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

21.06.2026 um 14:19
Zitat von KieliusKielius schrieb am 16.06.2026:Die von dir aufgeworfenen Fragen lassen auch mich eher daran zweifeln, dass Norbert das tragische Opfer einer Verwechslung geworden sein könnte und eigentlich jemand anders ermordet werden sollte.
Ja, unter Betrachtung der Gesamtumstände klingt eine Verwechslung auch nicht wirklich schlüssig. Leider ist in diesem Fall ja offenbar wirklich keinerlei Motiv erkennbar.


Vielleicht war es doch irgendwie so, dass irgendjemand aus der Kaserne ein Auge auf Norbert Stolz geworfen hatte und seine Chance gekommen sah, als Norbert an dem Wochenende in der verlassenen Kaserne Dienst schob; vielleicht jemand Höherrangiges. Als Norbert diese Annäherungsversuche nicht erwiderte, flippte der Täter aus. In einem solchen Szenario stellt sich natürlich jedoch auch wieder die Frage, ob jemand, der so "unberechenbar" handelt, es geschafft hätte, sich danach völlig unauffällig zu verhalten und nie wieder strafrechtlich in Erscheinung zu treten.

Ich hoffe wirklich sehr, dass dieser Fall geklärt wird.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

21.06.2026 um 23:30
Also eine Verwechslung lässt sich schon begründen, auch eine
Zitat von LaGiocondaLaGioconda schrieb am 13.06.2026:Allerdings bleibt die Frage, warum der Täter, sollte es sich tatsächlich um eine Verwechslung gehandelt haben, dann nicht bei Bemerken derselbigen von seinem Vorhaben abließ? Oder war er so blind vor Wut, dass ihm die Verwechslung erst auffiel, als er Norbert Stolz schon attackiert hatte? In dem Fall stellt sich allerdings wieder die Frage, ob ein solch rasender Täter nicht weitere Fehler begangen hätte, die zu seiner Überführung geführt hätten.
Und zwar muss der Täter vielleicht die Person Norbert Stolz, die er schließlich getötet hat, gar nicht vom Gesicht her gekannt haben.
Vielleicht war der ursprüngliche UvD in einer Beziehungsgeschichte verwickelt und der "Gehörnte" wollte mal mit dem Wiedersacher "reden" oder kennelernen.......
Mit Hass, Stress und evtl. einer geringen Hemmschwelle ausgestattet ist dieser dann in die Kaserne "eingedrungen".

Dort trifft er dann auf den verdutzten Stolz, der evtl. mit einen Spruch oder dem Abstreiten der vermeintliche Tat den Täter dann noch mehr getriggert hat. Als Stolz dann den OvWa anrufen wollte, ist es explodiert. Nachdem der Täter dann das Telefonkabel durchgeschnitten hat, dürfte Stolz vielleicht auch nicht besonnen reagiert haben und es kommt zur Messerstecherrei. Gut möglich dass Stolz sich der Gefahr nie bewusst war. Da er ja sicher war, er ist eigentlich nicht der Gesuchte.

Aber das mal einem Agressor so beizubringen ist auch nicht einfach, wenn dieser sich auf einen eingeschossen hat.

Alternativ könnte der "Gehörnte" sogar das falsche Gebäude erwischt haben. Dann würde eine "Durchleuchtung" des ursprünglichen UvDs ja auch nichts bringen.

Klar ist diese These nicht gerade die Einfachste, aber wenn der Fall einfach wäre, wäre er gelöst und sie würde zumindest funktionieren.
Bei dieser These müsste es aber zumindest eine Person geben, die den "Gehörnten" irgendwie den Tipp oder die Info gegeben haben müsste.
Oder die Frau, die könnte den Zusammenhang erkennen.
Ich denke diese Person sucht auch die Kripo...........

Wenn allerdings es wirklich so war, falsches Gebäude und falscher Soldat und die Mitwisserin kann keinen Zusammenhang herstellen, dann gute Nacht.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.06.2026 um 19:20
Zitat von Andy_MachtHochAndy_MachtHoch schrieb:Klar ist diese These nicht gerade die Einfachste, aber wenn der Fall einfach wäre, wäre er gelöst und sie würde zumindest funktionieren.
Der Fall kann auch schwierig sein, ohne dass der Ermordete das Opfer einer Verwechselung wurde.
Dieser Fall kann allein dadurch schwer zu klären sein, dass es über viele Stunden keine Zeugen vom Geschehen am und um den Tatort herum gibt, keine eindeutigen Spuren gefunden wurden und der im Gebäude Musik hörende und schlafende Soldat nichts mitbekommen hat nach seine Aussage, was allerdings nicht überprüfbar ist.

Mir fällt die Vorstellung schwer, dass ein "Gehörnter" in eine schwer bewachte Kaserne eindringt, um Rache zu üben. Es wäre doch "einfacher" und für den Täter erheblich risikoärmer, den Rivalen außerhalb seines Dienstes und also auch außerhalb der Kaserne abzupassen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

22.06.2026 um 20:04
Es muss ja auch nicht unbedingt ein „Gehörnter“ in einer Verwechslungsgeschichte gewesen sein.
Norbert könnte ja auch seine Geheimnisse gehabt haben und hat den Dienst übernommen um bewusst nioch einmal jemanden zu sehen bzw. treffen, bevor der Grundwehrdienst vorbei ist.
Er wird ja sonst als sehr ordentlich beschrieben, die Sache mit der angeblich von ihm verschobenen 22:00 Unterschrift passt nicht ins Bild. Zumindest nicht, weil er gerade „dösen“ will.
Vielleicht war ja wirklich noch ein anderer Soldat über Nacht in dem Gebäude geblieben.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

23.06.2026 um 09:25
Zitat von skyffmskyffm schrieb:hat den Dienst übernommen um bewusst nioch einmal jemanden zu sehen bzw. treffen, bevor der Grundwehrdienst vorbei ist.
Er hat den Dienst getauscht, weil er für das Zeltlager (war es glaub ich) Urlaubstage ansammeln wollte. Und Wochenend GvD ist dafür prima. Gab (glaub ich) bei uns 1,5 Tage frei, wenn ich es richtig in Erinnerung hab. Da Freitags sowieso nur ein halber Tag Dienst war, hätte er damit zb nen Freitag und nen Montag frei bekommen. Großartig geheimnisvoll ist da vermutlich eher nix.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

26.06.2026 um 22:51
Nee, aber das mit dem Zeltlager muss ja nun auch nicht unbedingt der wahre oder einzige Grund für dem Wochenenddienst gewesen sein.
Das er im Jahre 1989 seinen eher Eltern am Mittagstisch eine eher konservative Erklärung auftischt, liegt ja auf der Hand.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

27.06.2026 um 09:09
Naja, aber für solche Zeltlager existieren auch Teilnehmerlisten und, da er ja als Aufsichtsperson mitfahren wollte, auch Dienstpläne. Ich denke schon, dass wir sicher davon ausgehen können, dass er zu diesem Zeltlager mitfahren wollte.

Nicht der einzige Grund... Naja gut, natürlich kann das sein, aber es wäre dann schon ein großer Zufall, wenn ausgerechnet diese Person an diesem Tag/Wochenende auch in der Kaserne gewesen ist. Zumal diese Person ja scheinbar niemals ermittelt werden konnte. Das heisst, diese Person war zu keinem offiziellen Dienst eingeteilt. Sie war einfach nur so da, ohne dass es jemand gewusst hat, ausser Norbert. Kann sein, ist aber ziemlich dünn.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

27.06.2026 um 16:58
@skyffm
@Der_Schwabe
Dazu kommt, dass das eine Heimschläferkaserne war. Die haben also fast alle in der Gegend gewohnt. Da verabredet man sich doch eher nicht ausgerechnet am GvD Abend in der Kaserne.


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