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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

4.217 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

28.08.2026 um 17:47
Zitat von in1968in1968 schrieb:Ich glaube jedoch einmal irgendwann gelesen zu haben das die Bauwerke der Bundeswehr aus den 60ern stammten.
Also wenn ich richtig informiert bin, wurde die Kaserne in der damaligen Form im Jahr 1936 errichtet. (*1) Eventuell wurden die Gebäude dann in den 60ern/70ern mal "modernisiert". Aber grundsätzlich waren das von der Substanz her Gebäude aus der WK2 Ära. Das aber nur nebenbei. Hat eigentlich nichts mit dem Fall zu tun.
Zitat von in1968in1968 schrieb:Die ominöse offene Kellertüre war sicher nur ein Zufall damals
Na ja, komisch ist dieser Sachverhalt schon. Normalerweise wurden mMn ja "Verschlussrunden" gemacht, die eben sowas wie offen stehende Türen verhindern sollten. Ich bin mir nicht sicher, ob dafür sogar die UVD´s am Ende verantwortlich waren. Das müsste mal jemand verifizieren, der da "vom Fach" ist...
Zitat von in1968in1968 schrieb:Die Löcher im Zaun hingegen könnten für den Täter aber tatsächlich genutzt worden sein um nachts auf das Gelände zu kommen.
Wenn er denn von außen kam. Ich bin mir da -wie ich schonmal geschrieben habe- nicht wirklich so sicher. Es kann auch ein Angehöriger der BW gewesen sein. Nicht unbedingt ein Kamerad aus dem selben Gebäude. Aber jemand, der sich zu dieser Zeit berechtigt auf dem Gelände aufgehalten hat.

Quelle: *1: https://www.stadtimpressionen-koeln.de/koelner-geschichte/der-butzweiler-hof/


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.08.2026 um 07:15
@Slaterator
Bezüglich.der Kellertüre:
Genau richtig erkannt.Norbert musste bis 22 Uhr alle 2 Stunden einen Kontrollgang durch das Gebäude machen.Eine offene Türe hätte im auffallen müssen.Diese Rundgänge waren jedoch nur im inneren des Gebäudes.Einen offenen Zugang zum Gebäude aussen wäre ihm ergo nicht aufgefallen.Das untermauert meine Argumentation
das es keinen direkten Zugang in den Flur gab.Ich habe es damals in der Nachbarkompanie auch selbst so vorgefunden.Stellen wir uns vor Norbert hätte bei seinem Rundgang im Keller diese offene Türe gesehen.Was hätte er wohl gemacht?Er hätte sie zu 100 % verschlossen.Er konnte diese Türe nicht sehen.Vielleicht ist der Knall den Weber hörte aber durch Zug genau durch diese offene Aussentüre entstanden .Daher ist für mich die Kellertüre nicht der Zugang des Täters. Ausgenommen er hatte Schlüssel dabei.Ich glaube der Täter ist über andere Wege ins Gebäude gekommen.Nur über welchen und aus welchem Grund?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.08.2026 um 12:10
Zitat von in1968in1968 schrieb:Genau richtig erkannt.Norbert musste bis 22 Uhr alle 2 Stunden einen Kontrollgang durch das Gebäude machen.Eine offene Türe hätte im auffallen müssen.Diese Rundgänge waren jedoch nur im inneren des Gebäudes.Einen offenen Zugang zum Gebäude aussen wäre ihm ergo nicht aufgefallen.Das untermauert meine Argumentation
das es keinen direkten Zugang in den Flur gab.
Ich war als GvD bei meinen Rundgängen nie im Keller "meines" Blocks (in zwei verschiedenen Kasernen), eben weil es keinen offenen Zugang zum Keller gab. Damit ne offene Kellertür aufgefallen wäre, hätte ich aussen um das Gebäude laufen müssen. Wache ist da auch keine vorbei gelaufen, die sind am Zaun entlang spaziert,das war's.
Allerdings war die offene Tür ja gemeldet. Auch das evtl ein Indiz dafür, dass es keinen Durchgang gab, denn sonderlich interessiert hat die Meldung ja nicht. Aber man müsste einfach mehr wissen


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.08.2026 um 13:05
Bei uns hat der Spieß mal im Keller absichtlich das Licht angelassen. Es hat über eine Woche gedauert, bis ein GvD auf dem Kontrollgang das gemerkt und ausgemacht hat.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.08.2026 um 14:32
@abberline
Bei uns in der 3.801 ging der Kontrollgang durch das komplette Gebäude.Ich denke nebenan in U5 war das ebenso die Praxis.
Bei der Wache gab es verschiedene Pläne die abgegangen werden mussten.Das war also nie die selbe Runde die gedreht wurde.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.08.2026 um 14:51
Eine detaillierte Anfrage an das Bundesarchiv , Abteilung Militärarchiv in Freiburg ist unterwegs.
Es wird eine Weile dauern bis die gewünschten Unterlagen kommen.
Ich habe einen vollständigen Grundrissplan vom Gebäude U5 erbeten und das Interesse daran begründet.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.08.2026 um 23:20
Zitat von in1968in1968 schrieb:Genau richtig erkannt.Norbert musste bis 22 Uhr alle 2 Stunden einen Kontrollgang durch das Gebäude machen.Eine offene Türe hätte im auffallen müssen.Diese Rundgänge waren jedoch nur im inneren des Gebäudes.Einen offenen Zugang zum Gebäude aussen wäre ihm ergo nicht aufgefallen.
Da habe ich eine Frage. Verstehe ich es richtig, dass es deiner Argumentation zufolge mutmaßlich keinen Kellerzugang von Inneren des Gebäudes gab? Oder wolltest du ausdrücken das jener Keller nur nicht Bestandteil des Kontrollgangs war und die offene Tür deshalb nicht aufgefallen ist? Denn theoretisch würde eine offene Tür ja auch von innen auffallen. Oder habe ich da jetzt etwas komplett falsch verstanden?
Zitat von in1968in1968 schrieb:.Ich glaube der Täter ist über andere Wege ins Gebäude gekommen. Nur über welchen und aus welchem Grund?
Da gibt es jetzt mehrere mögliche Szenarien. Zunächst müsste klar sein, ob der Täter von außen kam oder berechtigt auf dem Gelände war. Wenn der Täter von außen auf das Gelände kam, wäre die Frage ob er das Opfer bewusst antreffen wollte. Wenn dem so wäre, dann gehe ich von einem Täter aus, der aus dem Umfeld des Opfers kam. Denn der Täter hätte demzufolge genau gewusst wann das Opfer genau dort arbeitet, wo das Opfer exakt zu finden ist (die Kaserne war ja nun auch nicht sehr klein), wie er unbemerkt auf das Gelände und in das Gebäude gelangen kann und wann das Opfer wahrscheinlich allein in diesem Büro sitzt. Das ist schon gewaltig viel Insiderwissen. Deswegen hatte ich in der Vergangenheit mal die Theorie erwogen, dass sich das Opfer ggf. regelmäßig mit einer Frau getroffen haben könnte und diese wusste, wie sie ihn des Nachts "besuchen" konnte. Evtl. gelangte dann der gehörnte Freund/Ehemann an dieses wissen und knöpfte sich das Opfer vor?! Ist jetzt nur eine Theorie natürlich.

Anders sieht es aus, wenn der Täter berechtigt auf dem Gelände weilte oder zumindest dort stationiert war und sich deshalb so gut auskannte. Dann müsste er einen Konflikt mit dem Opfer gehabt haben, der dann in besagter Nacht eskalierte. Auch da wäre der Täter im Umfeld des Opfers zu suchen.

Eine bewusste Liquidation zum Zwecke der Waffenbeschaffung oder ähnliches schließe ich eher aus. Das erscheint mir nach derzeitiger Faktenlage äußerst unwahrscheinlich.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Ich war als GvD bei meinen Rundgängen nie im Keller "meines" Blocks (in zwei verschiedenen Kasernen), eben weil es keinen offenen Zugang zum Keller gab.
Das heißt der Keller war zwar theoretisch von innen erreichbar, die Tür aber ständig verschlossen und nicht durch den Diensthabenden zu öffnen? Oder gab es baulich keinen Zugang von innen?
Zitat von abberlineabberline schrieb:Allerdings war die offene Tür ja gemeldet. (...) sonderlich interessiert hat die Meldung ja nicht
Aber das ist doch ziemlich kurios oder? Ich arbeite an einer sehr großen Klinik und wenn da auch nur des Nachts ein Fenster offen steht welches nicht offen sein sollte wird das durch den Sicherheitsdienst sofort gemeldet und Abhilfe geschaffen. Eine Kaserne ist ja zusätzlich -zumindest theoretisch- noch ein Hochsicherheitsbereich. Kaum zu glauben, dass da eine offene Tür niemanden sonderlich interessiert.
Zitat von in1968in1968 schrieb:Bei der Wache gab es verschiedene Pläne die abgegangen werden mussten.Das war also nie die selbe Runde die gedreht wurde.
Wie muss ich das verstehen? Wurde täglich eine andere Route abgegangen d.h. nicht jeden Tag die selben Punkte kontrolliert?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.08.2026 um 23:47
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das heißt der Keller war zwar theoretisch von innen erreichbar, die Tür aber ständig verschlossen und nicht durch den Diensthabenden zu öffnen? Oder gab es baulich keinen Zugang von innen?
Ich war ja in zwei anderen Kasernen, daher kann ich nicht für die konkrete sprechen. In den Kasernen, in denen ich war, gab es im Kellergeschoss verschiedene Räume, in denen Kram gelagert wurde. Nichts spannendes, alte Tische, Schränke, Stühle etc, ich glaub leere ABC Taschen usw. Also nix, was gereizt hätte, in den Keller zu gehen. Was in Norberts Kaserne im Keller rumstand, weiss ich nicht. Kann aber nicht wild gewesen sein, da die offene Tür niemand interessierte. Und in Nachschubeinheiten jetzt normal auch nix spektakuläres dort rumsteht. Epas mit Panzerkeksen? Keine Ahnung.
Die Kellertür war (bei uns) aber für gewöhnlich abgesperrt.
Man kam in einer Kaserne nur von aussen in den Keller, in der anderen auch von innen, da war aber auch abgesperrt und als UvD musste ich nie Rundgang im Keller oder um das Gebäude machen.
Ich weiss halt jetzt nicht, wie es in besagter Kaserne war, denn hier gab es ja scheinbar etliche offene Türen und Löcher.
Ich find es halt gefährlich, bei einem Loch im Zaun, das allseits bekannt war, am Wochenende einen GvD in einen Block zu setzen, der die Kameraden im Block zum grossen Teil wohl nicht kannte, da er selbst seltsamerweise keine Stube dort hatte.
Woher weiss er denn, wer da in Zivilklamotten nachts an der Tür klingelt und ob derjenige den offiziellen Eingang nahm, wo er den Truppenausweis zeigen musste?
Den hätte Norbert sich natürlich zeigen lassen können, was unnötig wäre, wenn es sowieso ein Bekannter war - oder kein Loch im Zaun gewesen wäre. Die Kaserne ging da ein ganz schönes Risiko ein.
Zitat von in1968in1968 schrieb:Bei uns in der 3.801 ging der Kontrollgang durch das komplette Gebäude.Ich denke nebenan in U5 war das ebenso die Praxis.
Danke. Dürfte dann auch so gewesen sein.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

29.08.2026 um 23:49
Zitat von in1968in1968 schrieb am 24.08.2026:provozierend,eine wie auch immer geartete Beziehungstat oder Eifersuchtstat scheint auch nicht zu ihm zu passen.
Es musste ja auch nicht zu ihm, sondern eher zum Täter passen.
Zitat von in1968in1968 schrieb am 24.08.2026:nein.Die größte Chance wäre noch wenn irgendwer doch noch auspackt was damals geschehen ist.
Dafür müsste es mindestens einen Mitwisser geben.
Ich persönlich schließe das aus.
Zitat von out_siderout_sider schrieb am 24.08.2026:sondern lediglich, dass der Umschlag mit dem Schlüssel versiegelt vorhanden war. Wenn der Schlüssel nicht im GvD-Zimmer war, aber das dem Täter nicht bekannt war, hätte man für die Theorie einer Waffenbeschaffung schon einen Grund, warum sie nicht vollendet war: Fehlender Schlüssel.
Dazu müsste es sich um einen Täter handeln, dem rein gar nichts über die Strukturen in einer Kaserne bekannt ist.
Auch das schließe ich aus.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Es kann auch ein Angehöriger der BW gewesen sein. Nicht unbedingt ein Kamerad aus dem selben Gebäude. Aber jemand, der sich zu dieser Zeit berechtigt auf dem Gelände aufgehalten hat.
Davon gehe ich stark aus.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Eine Kaserne ist ja zusätzlich -zumindest theoretisch- noch ein Hochsicherheitsbereich. Kaum zu glauben, dass da eine offene Tür niemanden sonderlich interessiert.
Naja, den offenen Zaun hat ja offensichtlich auch längere Zeit niemanden interessiert.

Ich finde es schade, dass nach all dem Aufwand, inkl. Vorstellung in AZxy nach so vielen Jahren, es wohl keine Aufklärung mehr geben wird.
Zumindest glaube ich leider nicht daran.
Es wäre den Angehörigen und HK Weber a.D. zu wünschen gewesen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

30.08.2026 um 07:31
@Slaterator
Das ist so zu verstehen,dass du zwar eine Aussentüre in einen Kellerraum hattest danach aber eibe weitere Türe folgte die erst in den Flur führte.Daher konnte er die äußere offene Türe nicht sehen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

30.08.2026 um 18:37


20260830 142136Original anzeigen (2,2 MB)

Ich war heute am Butzweiler Hof.Auf dem Foto das ehemalige Gebäude U5.Das Grundstück ist mittlerweile umzäunt und man kommt nicht zu Kellertüre. Was mir allerdings aufgefallen ist und ich nicht mehr auf dem Schirm hatte das es zwei Treppenhäuser gab.Eines direkt vorne am Haupteingang und eines am anderen Ende des Ganges (jedoch spiegelverkehrt) Wenn man dieses am anderen Ende befindliche Treppenhaus für den Gang in den Keller nutzte muss man also gleich vor der Tür des Raumes gestanden haben wo es die Türe nach draußen gab .Wenn man das Treppenhaus an der Haupteingangsseite nahm stand man beim Gang in den Keller vor der Waffenkammer. Im Grunde war diese also direkt unter dem Haupteingang (da wo Schütze Weber mit seiner Freundin telefonierte).


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

30.08.2026 um 20:39
@in1968
Danke für das Bild. Ich hätte es niemals als ehemaligen BW-Block erkannt.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

30.08.2026 um 20:53
@Gast_01
Das ganze Gelände hat sich bis auf denkmalgeschützte Gebäude des ehemaligen Flughafens verändert. Das Gebäude hat ein zusätzliches Stockwerk erhalten und die Anzahl der
Fenster wurde reduziert.Die ehemals Klinkersteine sind noch da und wurden überstrichen. Da wo die Straße verläuft war das mittlere Kompaniegebäude wo ich eingesetzt war und etwas weiter hinten war die Kantine. Vielleicht mal interessant zu sehen im Vergleich zu den älteren Aufnahmen


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

31.08.2026 um 10:57


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Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Also wenn ich richtig informiert bin, wurde die Kaserne in der damaligen Form im Jahr 1936 errichtet. (*1) Eventuell wurden die Gebäude dann in den 60ern/70ern mal "modernisiert". Aber grundsätzlich waren das von der Substanz her Gebäude aus der WK2 Ära. Das aber nur nebenbei. Hat eigentlich nichts mit dem Fall zu tun.
Die Blöcke in Butzweilerhof sind um 1968 gebaut worden, sieht man doch. Die Vorkriegblöcke sahen anders aus, waren aber so massiv gebaut, dass die eigentlich eine Ewigkeit halten.
Typisch für die alten Blöcke sind 2 Treppenaufgänge, einer beim UvD, der andere am anderen Ende des Gebäudes.
Kennst du einen Block, kennst du alle, weil sie alle nach dem gleichen Muster aufgebaut sind, sprich UvD Zimmer, Geschäftszimmer, Chefwohnung usw.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

31.08.2026 um 11:17
Nach der "Zeitenwende" wird man sicher bedauern, vorschnell so viele Standorte umgewidmet und verscherbelt zu haben.

Andererseits wird es sein wie bei reaktivierten Bahnhöfen: Die ehemaligen Bahnhofsgebäude dienen heute anderen Zwecken, und den Fahrgästen stehen heute kleine Unterstände und ein Fahrkartenautomat zur Verfügung. Reicht ja im Grunde.

Da zu Zeiten von Norbert St. die alte Ordnung von residenzpflichtigen Rekruten schon weitgehend passé war, die Wehrpflichtigen anscheinend ohnehin Heimschläfer waren, waren die ganzen Kasernenanlagen eigentlich überdimensioniert.

Man fragt sich beinahe, warum man das Unterkunftsgebäude nicht einfach bis Montagmorgen abgeschlossen hat.

Vieles gleicht im Rückblick der Inszenierung oder Fiktion eines Militärstandortes. Alarmbereit waren da doch nur ganz wenige.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

31.08.2026 um 11:21
Zitat von MayorQuimbyMayorQuimby schrieb:Chefwohnung
Interessant, kannst Du das mal näher erläutern wer die Chef-Person ist - Offizier, Major...? Wohnt der "Chef" auch mit Familie dort, also Mo-So? Falls das im Butzweilerhof im U5 auch so war, wurde diese Wohnung und die Bewohner auch unter die Lupe genommen?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

31.08.2026 um 15:39
@HolzaugeSHK
In den Mannschaftsblöcken in Köln gab es definitiv keine Wohnungen. Wir hatten jedoch,ich sprach es vor einiger Zeit schonmal an,auf dem Gelände kleinere Häuser die von Offizieren bewohnt wurden.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

31.08.2026 um 17:42
@HolzaugeSHK
In den alten Blöcken gab es zwei separate Stuben mit Badezimmer, eine Stube für den KpChef, von Olt bis zu Major, und eine für den Zugführer 1.Zug, in der Regel ein Leutnant oder Olt.
Also Wohnung ist bisschen doll ausgedrückt, aber der eigene Waschraum machte eben Unterschied zu allen anderen Stuben.
Keine Ahnung, wie das in den neuen Blöcken war und ist.
Natürlich hat der Chef nur wenn es notwendig war da übernachtet.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

31.08.2026 um 18:22
Zitat von MayorQuimbyMayorQuimby schrieb:In den alten Blöcken gab es zwei separate Stuben mit Badezimmer, eine Stube für den KpChef, von Olt bis zu Major, und eine für den Zugführer 1.Zug, in der Regel ein Leutnant oder Olt.
Sowas gab es bei uns nicht. Die Stuben im Block (!) waren bei uns ausschließlich für die Mannschaftsdienstgrade. Dazu gab es die Geschäftszimmer etc und ein,zwei Gästestuben.
Alles andere war nicht im Block direkt.
Scheinbar gab es auch da (je nach Kaserne) Unterschiede.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Man fragt sich beinahe, warum man das Unterkunftsgebäude nicht einfach bis Montagmorgen abgeschlossen hat.
Weil jeder Soldat Anspruch auf eine 24/7 Stube plus Verpflegung hat. Auch als Heimschläfer. Hätte keine Stube zur Verfügung gestanden, wäre der Sold höher gewesen. Wenn man krank geschrieben war und sich deshalb zuhause aufhielt, , bekam man mehr Geld, da Essensgeld gespart wurde. Übernachten hätte man aber in der Kaserne können. "Krank auf Stube" gab es zb auch theoretisch verschrieben. Wobei ich das nur erlebt hab, wenn die Kaserne hunderte Kilometer vom Wohnort entfernt war und derjenige zb nicht nach Hause kam. Daher find ich schräg, dass es hier keine Stuben nach der Grundi gab


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

31.08.2026 um 18:31
Zitat von in1968in1968 schrieb:Wir hatten jedoch,ich sprach es vor einiger Zeit schonmal an,auf dem Gelände kleinere Häuser die von Offizieren bewohnt wurden.
Habt ihr noch einen Überblick wieviele Offiziere mit Familie dort wohnten? Sicher gab es dann auch noch Kinder/Jugendliche mit auf dem Gelände? Haben die Kinder immer gespurt oder könnten die vielleicht den Zaun kaputt gemacht haben?


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