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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

4.020 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

gestern um 17:47
Zitat von in1968in1968 schrieb:Ich glaube jedoch einmal irgendwann gelesen zu haben das die Bauwerke der Bundeswehr aus den 60ern stammten.
Also wenn ich richtig informiert bin, wurde die Kaserne in der damaligen Form im Jahr 1936 errichtet. (*1) Eventuell wurden die Gebäude dann in den 60ern/70ern mal "modernisiert". Aber grundsätzlich waren das von der Substanz her Gebäude aus der WK2 Ära. Das aber nur nebenbei. Hat eigentlich nichts mit dem Fall zu tun.
Zitat von in1968in1968 schrieb:Die ominöse offene Kellertüre war sicher nur ein Zufall damals
Na ja, komisch ist dieser Sachverhalt schon. Normalerweise wurden mMn ja "Verschlussrunden" gemacht, die eben sowas wie offen stehende Türen verhindern sollten. Ich bin mir nicht sicher, ob dafür sogar die UVD´s am Ende verantwortlich waren. Das müsste mal jemand verifizieren, der da "vom Fach" ist...
Zitat von in1968in1968 schrieb:Die Löcher im Zaun hingegen könnten für den Täter aber tatsächlich genutzt worden sein um nachts auf das Gelände zu kommen.
Wenn er denn von außen kam. Ich bin mir da -wie ich schonmal geschrieben habe- nicht wirklich so sicher. Es kann auch ein Angehöriger der BW gewesen sein. Nicht unbedingt ein Kamerad aus dem selben Gebäude. Aber jemand, der sich zu dieser Zeit berechtigt auf dem Gelände aufgehalten hat.

Quelle: *1: https://www.stadtimpressionen-koeln.de/koelner-geschichte/der-butzweiler-hof/


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 07:15
@Slaterator
Bezüglich.der Kellertüre:
Genau richtig erkannt.Norbert musste bis 22 Uhr alle 2 Stunden einen Kontrollgang durch das Gebäude machen.Eine offene Türe hätte im auffallen müssen.Diese Rundgänge waren jedoch nur im inneren des Gebäudes.Einen offenen Zugang zum Gebäude aussen wäre ihm ergo nicht aufgefallen.Das untermauert meine Argumentation
das es keinen direkten Zugang in den Flur gab.Ich habe es damals in der Nachbarkompanie auch selbst so vorgefunden.Stellen wir uns vor Norbert hätte bei seinem Rundgang im Keller diese offene Türe gesehen.Was hätte er wohl gemacht?Er hätte sie zu 100 % verschlossen.Er konnte diese Türe nicht sehen.Vielleicht ist der Knall den Weber hörte aber durch Zug genau durch diese offene Aussentüre entstanden .Daher ist für mich die Kellertüre nicht der Zugang des Täters. Ausgenommen er hatte Schlüssel dabei.Ich glaube der Täter ist über andere Wege ins Gebäude gekommen.Nur über welchen und aus welchem Grund?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 12:10
Zitat von in1968in1968 schrieb:Genau richtig erkannt.Norbert musste bis 22 Uhr alle 2 Stunden einen Kontrollgang durch das Gebäude machen.Eine offene Türe hätte im auffallen müssen.Diese Rundgänge waren jedoch nur im inneren des Gebäudes.Einen offenen Zugang zum Gebäude aussen wäre ihm ergo nicht aufgefallen.Das untermauert meine Argumentation
das es keinen direkten Zugang in den Flur gab.
Ich war als GvD bei meinen Rundgängen nie im Keller "meines" Blocks (in zwei verschiedenen Kasernen), eben weil es keinen offenen Zugang zum Keller gab. Damit ne offene Kellertür aufgefallen wäre, hätte ich aussen um das Gebäude laufen müssen. Wache ist da auch keine vorbei gelaufen, die sind am Zaun entlang spaziert,das war's.
Allerdings war die offene Tür ja gemeldet. Auch das evtl ein Indiz dafür, dass es keinen Durchgang gab, denn sonderlich interessiert hat die Meldung ja nicht. Aber man müsste einfach mehr wissen


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 13:05
Bei uns hat der Spieß mal im Keller absichtlich das Licht angelassen. Es hat über eine Woche gedauert, bis ein GvD auf dem Kontrollgang das gemerkt und ausgemacht hat.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 14:32
@abberline
Bei uns in der 3.801 ging der Kontrollgang durch das komplette Gebäude.Ich denke nebenan in U5 war das ebenso die Praxis.
Bei der Wache gab es verschiedene Pläne die abgegangen werden mussten.Das war also nie die selbe Runde die gedreht wurde.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 14:51
Eine detaillierte Anfrage an das Bundesarchiv , Abteilung Militärarchiv in Freiburg ist unterwegs.
Es wird eine Weile dauern bis die gewünschten Unterlagen kommen.
Ich habe einen vollständigen Grundrissplan vom Gebäude U5 erbeten und das Interesse daran begründet.


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