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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

4.256 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

17.09.2026 um 22:19
@Kielius
Einiges, was hier geschrieben wurd ist aber auch einfach hochgradig unwahrscheinlich. Erstmal war das Opfer (Gefreiter/WD) als UvD eingesetzt und die Tat geschah im Dienstzimmer mit einem Messer, vermutlichnicht dienstlich geliefert, vermutlich 2300-0300, am wahrscheinlich ca. 2300, 2400. Das ist erstmal die Grundlage. Entdeckt gegen 0620. Außerdem Faustschlag, Telefonkabel durchgeschnitten, ein paar Zimmer weiter (keine Unterkunft für die WD-Leistenden) ein Fenster geöffnet und mit Spur vom Opfer und vermutlich vom Täter...


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

17.09.2026 um 22:45
Zitat von XsinenomineXsinenomine schrieb:Einiges, was hier geschrieben wurd ist aber auch einfach hochgradig unwahrscheinlich.
Auch das Verbrechen an sich ist hochgradig unwahrscheinlich. Unzählige Kameraden haben unzählige Nachtschichten absolviert und unzählige Male ist nichts passiert.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

17.09.2026 um 23:23
Ja, aber deswegen muss da ja nicht ein Ufo gelandet sein, mal auf gut Deutsch gesprochen. Da kann einfach ne Situation so eskaliert sein und der Täter ist eben geflüchtet.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

18.09.2026 um 01:27
Meiner Meinung nach sollte das jemand gewesen sein, der eine gewisse Kenntnis über das Kompaniegebäude gehabt hat. Da auf dem Flur der Dienstzimmer einen Raum zu finden, der nicht abgeschlossen ist, welcher nicht ein Bad ist und auch das kann abgeschlossen sein, spricht deutlich für Gebäudekenntnis von innen.
Den Weg, den er rein ist, ist er bewusst wohl nicht wieder raus, um möglichst wenig aufzufallen.

Was wir nicht wissen, was ist mit dem Schlüssel des UvD-Zimmers? War der vor Ort oder war der eben nicht mehr vor Ort.
Theoretisch kann der vorab auch bewusst entwendet worden sein, in der Hoffnung, dass sich das spätere nicht um einen Ersatz kümmert und man so definitiv in den UvD-Raum gelangen kann. Ist aber auch HÖCHST unwahrscheinlich.

Wahrscheinlicher:

Der spätere Täter wusste meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich vorab über eine recht gute Gebäudekenntnis bescheid.

Dass das Gebäude am Wochenende fast leer war,
Dass Norbert allein im UvD-Raum saß,
vielleicht dass sich Weber zwar im Gebäude, aber entfernt auf seiner Stube befand,
wo das UvD-Zimmer und dessen Telefon lagen,
Dass der Haupteingang hell beleuchtet war,
wo sich Kompaniechef- und Spießbüro befanden,
dass diese Dienstzimmer verschlossen waren,
dass sich in derselben Richtung ein zugängliches Gäste- beziehungsweise Übernachtungszimmer oder was auch immer für ein Zimmer/eine Stube mit einem geeigneten Fenster befand, wo der Raum offen war.
Der Täter kannte wohl sehr wahrscheinlich auch die Löcher in den Zäunen und die Abläufe bei den Wachdiensten.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der Täter nicht gewaltsam in das Gebäude eindringen musste. Öffentlich ist zu einem gewaltvollen Eindringen ins Gebäude nichts bekannt und das ist auch an sich gar nicht notwendig gewesen, um reinzukommen, außerdem potenziell auffällig.

Zunächst fand wahrscheinlich ein Gespräch statt. Möglichkeiten:

ein persönlicher Konflikt,
eine Meldung oder angedrohte Meldung.

Dann gegebenenfalls:

eine dienstliche Beanstandung,
eine als Demütigung empfundene Situation,
eine unerlaubte Aktivität, die Norbert entdeckt hatte,
oder eine private Angelegenheit, die den Ermittlern verborgen blieb
...

Es kommt ganz vieles in Frage.

Es kommt zu einer deutlichen Eskalation der Situation.
Eskalierender Streit oder vorbereitete Tötung.

Das Opfer könnte versucht haben Unterstützung zu erhalten. Entweder per Ruf oder per Telefon.

"WEBER" hört den Angriff nicht, wofür es zahlreiche plausible Erklärungen geben kann.

Anschließend vermied der Täter sehr wahrscheinlich den Hauptausgang.

Die Wahrscheinlichkeut ist nicht niedrig, dass der Täter das Kasernengelände daran anschließend zügig verließ. Nach der Tat hatte der Täter scheinbar genügend Sekbstkontrolle, auch das fällt auf.

Messerbesitz:
Schlachter, Metzger oder Koch,
Jäger oder Jagdscheininhaber,
Angler
Forst- und Landwirtschaft
Handwerker mit regelmäßigem Messergebrauch
Pfadfinder oder Outdoor-Aktive,
Pilzsammler
Messer- oder Militaria-Sammler
Kampfsportler mit besonderem Waffeninteresse
Holzschnitzer
Personen, die ihr übliches Messer nach der Tat plötzlich nicht mehr besaßen,
und Personen, die sich nach der Tat auffällig nach Ermittlungsdetails erkundigten.
Und: Wer ist vorab gegebenenfalls aufgefallen, weil er ein privates Messer gehabt hat?

Was kann man dazu heute zusätzlich vielleicht noch herausfinden:

Welche privaten Messer bekannt waren,
ob dienstliche Messer vollständig vorhanden waren,
ob jemand sein Messer verliehen oder verloren haben wollte,
und ob eine Person mit einem bestimmten Messertyp regelmäßig gesehen wurde.

Und dann unbedingt daran Appellieren, dass sich manche Menschen nichts sehnlicher wünschen als die Aufklärung des Falles!

Das wäre jetzt so mein aktueller Stand.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

18.09.2026 um 09:18
Zitat von XsinenomineXsinenomine schrieb:Meiner Meinung nach sollte das jemand gewesen sein, der eine gewisse Kenntnis über das Kompaniegebäude gehabt hat.
In dieser Frage kann man kaum zu einer anderen Einschätzung kommen. Ein "Wildfremder" hätte sich im Dienstzimmer und im Gebäude nicht so sicher bewegen können und ein anderes Spurenbild hinterlassen.
Zitat von XsinenomineXsinenomine schrieb:Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der Täter nicht gewaltsam in das Gebäude eindringen musste.
Das dürfte auch unstrittig sein.
Zitat von XsinenomineXsinenomine schrieb:Nach der Tat hatte der Täter scheinbar genügend Sekbstkontrolle, auch das fällt auf.
Das finde ich eine wichtige Erkenntnis.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.09.2026 um 07:56
Zitat von KieliusKielius schrieb am 18.09.2026:
Zitat von XsinenomineXsinenomine schrieb am 18.09.2026:Meiner Meinung nach sollte das jemand gewesen sein, der eine gewisse Kenntnis über das Kompaniegebäude gehabt hat.
In dieser Frage kann man kaum zu einer anderen Einschätzung kommen. Ein "Wildfremder" hätte sich im Dienstzimmer und im Gebäude nicht so sicher bewegen können und ein anderes Spurenbild hinterlassen.
"Weber" war nach 22 Uhr in seiner Stube und Norbert im Dienstzimmer.
Für den Täter bestand vielleicht kein unmittelbarer Zeitdruck, und er kann einiges überprüft haben, zum Beispiel Räume, Flure etc.,weil:
Das überschaubare Unterkunftsgebäude ist zumindest kein kompliziertes Labyrinth.
Ich halte es für möglich das sich der Täter in der Ruhe der Nacht auch sicher durchs Gebäude bewegen konnte, statt zielgerichtet zur Tat zu schreiten.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.09.2026 um 09:50
Zitat von heritageheritage schrieb:Ich halte es für möglich das sich der Täter in der Ruhe der Nacht auch sicher durchs Gebäude bewegen konnte, statt zielgerichtet zur Tat zu schreiten.
Hast Du eine Idee, warum der Täter das getan haben sollte?

Dass er abwartete, bis Norbert St. zur Toilette musste, und dazu seine Loge verlassen musste?

Oder was soll er nachts in einem Kasernengebäude vorgehabt haben?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.09.2026 um 10:35
Meine These ist nach wie vor das der Täter schon Stunden vor der Tat im Kompaniegebäude war.Ich denke auch das der Zugriff auf Norbert Stolz nach einem nächtlichen Toilettengang erfolgt sein könnte.Wenn ich an meine Zeit zurückdenke habe ich die Türe zum Dienstzimmer für einen kurzen nächtlichen Gang zur Toilette auch nicht abgeschlossen...Was sollte schon passieren, nachts in einem verwaisten Unterkunftsgebäude...Ich denke das haben damals viele so gemacht und es war nicht ungewöhnlich. Vielleicht hat der Täter genau auf diesen Moment gewartetund sich währenddessen ins Dienstzimmer geschlichen.Würde zumindest auch erklären warum Norbert Stolz von 0 auf 100 direkt zur Gegenwehr bereit war und eben nicht im Schlaf überrascht wurde.Dann kam immer die Frage auf was es für ein Zimmer war wo das Fenster aufstand. Zumindest in der Nachbarkompanie, der 3.801 war hier ein Büro untergebracht in dem unter der Woche diverse Offiziere arbeiteten .Ob es in der 2.805 auch so war kann ich leider nicht sagen, würde mich aber nicht wundern.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

24.09.2026 um 13:58
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Hast Du eine Idee, warum der Täter das getan haben sollte?

Dass er abwartete, bis Norbert St. zur Toilette musste, und dazu seine Loge verlassen musste?

Oder was soll er nachts in einem Kasernengebäude vorgehabt haben?
Mit einem möglichen Motiv tue ich mich auch schwer.
In meiner Hypothese spielt ein Toilettengang z.B durchaus eine Rolle, bei gleichzeitiger Anwesenheit des Täters, allein in der Wachstube, ausgestattet mit einer überzeugenden Legende.
Letztendlich gehe ich von einer vorabgeplantenTat aus,weil ich eher davon ausgehe,dass das Telefonkabel während einer Abwesenheit Norberts durchtrennt wurde.
Ein Gespräch mit jemandem,das nachher eskalierte ist aber natürlich auch denkbar.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

25.09.2026 um 08:07
Ist eigentlich bekannt wie das Telefonkabel getrennt wurde?
Im Filmfall ist die Trennstelle so 20 cm vom Gehäuse, und welches Werkzeug wurde benutzt:Messer, Seitenschneider, Beißzange oder was anderes?
Oder war es aus der Wandbuchse herausgerissen?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

25.09.2026 um 08:35
Zitat von heritageheritage schrieb:Letztendlich gehe ich von einer vorabgeplantenTat aus,weil ich eher davon ausgehe,dass das Telefonkabel während einer Abwesenheit Norberts durchtrennt wurde.
Ich meinte bisher eher, das Kabel wurde nach der Tat durchgeschnitten. Im XY-Filmfall ist das Telefon beim Auffinden von Norbert Stolz blutverschmiert. Es gab und gibt allerdings keine Information über eine Mischspur am Telefon, so, wie am Fensterrahmen. Also nur die Spur vom Opfer daran? Bzw. natürlich auch von "Weber" durch sein abendliches Telefonat. Dann wird das Kabel vermutlich wohl vorher schon gekappt worden sein? Nur wann? Auf jeden Fall wohl erst nach 19:30 Uhr, dem Zeitpunkt des Telefonats von Weber mit seiner Freundin.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

25.09.2026 um 08:47
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich meinte bisher eher, das Kabel wurde nach der Tat durchgeschnitten
Beschreibe das bitte mal näher.
Aus welchem Grund erst nach der Tat?
Ich kann mir nur vorstellen das ein Trennen der Verbindung vor dem Mord erfolgte.
Es sind die Gegebenheiten, neben dem Opfer war nur noch "Weber" im Haus, es war spät und während des Mordes könnte das Telefon jederzeit läuten.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

25.09.2026 um 09:11
Zitat von heritageheritage schrieb:Beschreibe das bitte mal näher.
Aus welchem Grund erst nach der Tat?
Dazu wurden hier bereits Gründe genannt:
Zitat von pannettonepannettone schrieb am 24.04.2025:Norbert hat versucht, Hilfe zu holen – vielleicht schwer verletzt, ist zum Telefon gekrochen, hat es angefasst, aber der Täter hat ihn noch lebend gesehen und in Panik das Kabel gekappt.
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb am 21.03.2025:1) entweder der Täter wollte einfach sicherstellen, wenn das Opfer doch nicht mausetot war, dass es nicht schnell um Hilfe rufen kann

oder

2) Im Zuge eines Streits vor dem finalen Angriff auf das Opfer wurde das Kabel zerschnitten: z.B. so: beide befanden sich im UvD Zimmer und das Opfer sagte: "nee, mein Lieber, ich lasse das nicht durchgehen, ich rufe jetzt den OvWa und lasse Dich abholen..." und der Täter zerschnitt das Kabel und erwiderte: "Ach ja? Und jetzt? Was machst Du jetzt...?"

Ich halte Option 1) allerdings für die wahrscheinliche.



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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

25.09.2026 um 10:25
@Siloh

Ok, manchmal ändern sich ja auch Sichtweisen im Zeitverlauf.
Es ist schwierig zu rekonstruieren, welche Handlung auf eine andere folgte.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

25.09.2026 um 12:09
Zitat von heritageheritage schrieb:Ok, manchmal ändern sich ja auch Sichtweisen im Zeitverlauf.
Das stimmt. Bin mir auch nicht mehr so sicher, ob das Telefonkabel erst nach der Tat gekappt wurde, daher schrieb ich auch "bisher eher".
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich meinte bisher eher, das Kabel wurde nach der Tat durchgeschnitten



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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

25.09.2026 um 21:37
Ein Täter kann nicht davon ausgehen, dass er nachts einen Toilettengang macht.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

25.09.2026 um 21:49
Zitat von XsinenomineXsinenomine schrieb:Ein Täter kann nicht davon ausgehen, dass er nachts einen Toilettengang macht.
Aber dass er Rundgänge macht. Nur scheint mir das alles auch arg risikoreich. Versteckt sich stundenlang in einer Stube, ohne 100% Garantie, dass nicht nachts doch unverhofft ne Gruppe angetrunkener Kameraden auftaucht, die plötzlich doch in der Kaserne pennen wollen. Ohne Garantie, dass Norbert nicht doch ständig das UvD Zimmer abgesperrt hat, ohne Garantie, dass Weber nicht doch mal spontan zum Quatschen kommt, sich ne Cola oder Chips am Automaten zieht uswusw.
Das wär schon alles recht risikoreich. Selbst wenn der Täter selbst ne Gemeinschaftsstube dort hatte.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

26.09.2026 um 12:52
Cola und Chipsautomaten gab es in den damaligen Unterkünften nicht.Wo könnte sich der Täter versteckt haben.Die Frage beschäftigt mich auch.Ich denke eventuell im Keller.In Frage käme eventuell unter der letzten Treppe des Treppenhauses im Keller.In dem Hohlraum dort wäre denkbar als Versteck.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

26.09.2026 um 13:01
Zitat von in1968in1968 schrieb:Cola und Chipsautomaten gab es in den damaligen Unterkünften nicht
Ok, bei uns standen die im Erdgeschoss oder im Treppenhaus im Flur. War nicht viel später.
Aber in der Kaserne gab es das nicht, ok.
Zitat von in1968in1968 schrieb:unter der letzten Treppe des Treppenhauses im Keller.In dem Hohlraum dort wäre denkbar als Versteck.
Damit hab ich meine Schwierigkeiten. Über viele Stunden unter der Treppe hocken? Kann ich mir nur schwer vorstellen, unmöglich ist nix. Und reingekommen muss er ja immer noch sein. Freitags Mittag sind ja alle abgehauen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

26.09.2026 um 14:23
@abberline
Nein im Butzweilerhof hatten wir tatsächlich keine Automaten. Wir hatten nur die Kantine und das Mannschaftsheim.Essen,etc hat man sich für einen Wochenendedienst von zuhause mitgebracht oder halt im Mannheim bestellt und sich bringen lassen.Das mit der Treppe war auch nur eine Idee wo man sich ggf.hätte verschanzen können.Ich glaube noch immer daran das sich der Täter im Gewusel des Wochenendeabmarschs ins Gebäude geschmuggelt haben könnte Mir ist noch was in den Sinn gekommen und zwar das die neuen Wehrpflichtigen zum Tatzeitpunkt noch nicht sehr lange in der Einheit waren und man sich untereinander erst kurze Zeit"kannte".Auch Norbert Stolz wird es so gegangen sein.Viele wird er noch nicht häufig gesehen haben und dann fällt einer der nun überhaupt nicht dorthin gehört vermutlich noch weniger auf.


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