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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

1.322 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisstenfall, Allgäu ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

12.05.2026 um 22:48
Der Junge wurde wohl von einem Mitschüler auf den Prozess angesprochen. Vielleicht hat das ja verdrängte Ereignisse hervorgerufen


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

13.05.2026 um 03:39
Zitat von UmbranebulaUmbranebula schrieb:Mich würde mal interessieren, ob für das Zeugnisverweigerungsrecht bei Minderjährigen in erster Linie die Angehörigen das umsetzen?
Das ist eine juristisch durchaus komplizierte Frage. Grundsätzlich steht das Recht dem Minderjährigen selbst zu, also er kann entscheiden. Aber nur, solange er das Recht versteht und was es bedeutet, wenn er z.B. gegen einen Angehörigen aussagt.

Die Gerichte tendieren dazu, Minderjährigen im Alter von 14+ diese Reife zuzuschreiben. Bei jüngeren dagegen ist es fraglich, ob diese wirklich die Tragweite verstehen, daher wird hier meistens dem Sorgeberechtigten die Entscheidung überlassen.

Richtet sich die mögliche Aussage aber gegen genau diesen, dann kann das Gericht auch einen sog. Ersatzpfleger, im englischen Sprachraum "guardian at litem" genannt, also "Pfleger während und nur für das Verfahren") bestellen, das ist meist ein neutraler Anwalt, der sich der Reife und des Verständnisgrades des Minderjährgen vergewissern soll, und dann ggf. für diesen die Entscheidung treffen kann.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

13.05.2026 um 12:11
Die Ex-Frau schilderte, dass ihr Sohn weinend gestanden habe, die Tat gesehen zu haben. Auch weitere Zeuginnen beschreiben den Angeklagten als gewalttätig und kontrollierend. Der Prozess soll die genauen Umstände der Tat aufklären und wird heute fortgeführt.
Quelle: https://www.fantasy.de/news/prozess-um-toetung-einer-jungen-mutter-in-lauben-dramatische-wende-durch-zeugenaussage-naechster-prozesstag-ist-heute

Das hier habe ich zu Montag noch gefunden. Es haben die Ex-Frau ausgesagt und die Ex-Freundin. Im Zitat genannt „weitere Zeuginnen“.
Ermittler berichtet im Lauben-Prozess: So kam die Kripo dem Verdächtigen auf die Spur
Er verhielt sich merkwürdig. Und auch das Auto der damals vermissten Mutter warf Fragen auf. Am fünften Prozesstag berichtet ein Beamter, wie Markus G. ins Visier der Kripo geriet.
Quelle: https://www.allgaeuer-zeitung.de/memmingen/lauben-prozess-ermittler-berichtet-so-kam-die-kripo-dem-verdaechtigen-auf-die-spur-114209536

Ich hoffe der Link funktioniert, da ich das Abo besitze


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

13.05.2026 um 19:32
Im Prozess um den Tod einer Frau aus Lauben, kam die Ex-Frau des Angeklagten zu Wort. Ihr gemeinsamer Sohn soll die grausame Tat beobachtet haben.
Quelle: https://www.kreisbote.de/lokales/allgaeu/lauben-memmingen-landgericht-totschlag-mann-kontrolle-macht-sohn-tat-beobachtet-gewalt-toetung-94305493.html#google_vignette

Das ist der Prozesstag vom Montag. Mit diesem Anhang, der war in der Allgäuer Zeitung nicht drinnen:
Dabei soll die Frau weder Hosen noch Socken getragen und mehrfach „Hör auf!“ geschrien haben. Sein Vater habe sie nachgeäfft. Dann soll sein Vater das Hundekissen geholt und auf seine Partnerin gedrückt haben, bis es still geworden sei.

Obwohl der Vater seinen Sohn entdeckt und ihn angewiesen haben soll, wieder nach oben zu gehen, habe er seine Handlung dennoch weiter ausgeführt. Als die Frau vermutlich schon tot war, sei der Junge verängstigt zurück ins Bett gegangen. Kurz darauf sei sein Vater stark schwitzend und schnaufend hochgekommen und hätte sich mit den Kindern zu Bett begeben. Zu diesem Zeitpunkt sei auch das Auto des Opfers weggefahren. Der Junge soll seinen Papa gefragt haben, wo sie hinfahre. Daraufhin soll ihm dieser geantwortet haben, dass die Frau weg sei.
Das Erlebte habe dem Jungen keine Ruhe gelassen. Er habe noch einige Zeit später nach der Partnerin seines Papas gesucht, im und ums Haus herum – ohne Erfolg. Auch die Familie seines Vaters soll sich „komisch“ verhalten haben. So seien seine Fragen nach dem Verbleib der vermisst Geglaubten immer sehr ruppig abgeblockt worden. Besonders der Vater des Angeklagten solle seinen Enkel zurechtgewiesen haben, er solle mit der Fragerei aufhören.
Quelle:


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

13.05.2026 um 22:29
Dann soll sein Vater das Hundekissen geholt und auf seine Partnerin gedrückt haben, bis es still geworden sei.
Danke, dass du noch nach einer frei zugänglichen Quelle gesucht hast und am Ball bleibst!

Was der Junge erlebt hat, ist furchtbar. Und es war anscheinend so, wie ich zu Beginn „fälschlicherweise“ vermutet hatte: Valerie wurde nicht auf das Hundekissen gedrückt, sondern der Angeklagte presste es auf sie. Denn andersherum konnte ich mir ja nicht vorstellen, wie sie zu Tode gekommen sein soll, da meiner Meinung nach in Bauchlage die Luftzufuhr nicht vollständig behindert ist. Zumal Hundekissen in der Regel extra atmungsaktiv konzipiert sind.

Mich würde trotzdem interessieren, ob die Obduktion von Valerie nicht doch noch Verletzungen am Hals zu Tage gebracht hat, zum Beispiel einen Bruch des Zungenbeins, das auf Erwürgen hindeutet (aber das würde dann wahrscheinlich bereits in der Anklage stehen).


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

13.05.2026 um 22:55
Auch die Familie seines Vaters soll sich „komisch“ verhalten haben. So seien seine Fragen nach dem Verbleib der vermisst Geglaubten immer sehr ruppig abgeblockt worden. Besonders der Vater des Angeklagten solle seinen Enkel zurechtgewiesen haben, er solle mit der Fragerei aufhören.
Schrecklich, der Sohn tut mir so leid. Die Eltern des Angeklagten scheinen auch aus besonders hartem Holz geschnitzt zu sein.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 01:40
Hier noch der gestrige Beitrag von RTL zum Prozess mit einem Statement vom Anwalt der Nebenklage, Dr. Alexander Stevens. Leider lädt das Video bei mir nicht, aber vielleicht ja bei euch:

https://www.rtl.de/news/lebensgefaehrte-toetet-valerie-36-aus-lauben-bayern-familie-ist-sicher-es-war-mord-id30818732.html

Folgende Aussagen im begleitenden Text finde ich noch interessant. Einmal Valeries Schwester:
Denn Markus G. gilt als deutlich gefährlicher, als er es selbst darstellt – davon ist auch Valeries Schwester Isabelle im RTL-Interview überzeugt: „Alles, was er macht, ist inszeniert. Und alles, was er tut, soll auch manipulieren.”
Und dann noch eine etwas ausführlichere Aussage einer Ex-Freundin des Angeklagten:
Seine Ex-Frau sagt aus und auch Ronja D. Sie war ebenfalls einige Monate mit Markus G. zusammen. Anfangs war es eine Traumbeziehung, doch dann: „kam die Gewalt dazu. Das Kontrollieren, bestimmen. Mich klein halten, mir meine Freundin nehmen.” Ronja ist froh, es rausgeschafft zu haben. Sie glaubt inzwischen, Markus G. wollte sie nur ausnutzen: „Er kann nicht mit Geld umgehen. Er hat Schulden bis sonst wohin und hätte gerne eine Frau, die ihm alles finanziert.” Weiter sagt sie: „Er weiß genau, was er tut. Er weiß auch genau, was er bei Frauen sagen oder machen muss, damit sie ihm verfallen.”
Quellen: siehe oben


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 08:36
Obwohl der Vater seinen Sohn entdeckt und ihn angewiesen haben soll, wieder nach oben zu gehen, habe er seine Handlung dennoch weiter ausgeführt. Als die Frau vermutlich schon tot war, sei der Junge verängstigt zurück ins Bett gegangen. Kurz darauf sei sein Vater stark schwitzend und schnaufend hochgekommen und hätte sich mit den Kindern zu Bett begeben. Zu diesem Zeitpunkt sei auch das Auto des Opfers weggefahren. Der Junge soll seinen Papa gefragt haben, wo sie hinfahre. Daraufhin soll ihm dieser geantwortet haben, dass die Frau weg sei
Das hört sich ja so an, als ob ein anderer das Auto weg gefahren hat.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 09:06
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Danke, dass du noch nach einer frei zugänglichen Quelle gesucht hast und am Ball bleibst!
Sehr gerne. Ich bin sehr interessiert an dem Fall und mit jedem Prozesstag spiegelt sich immer mehr heraus, was der Angeklagte wirklich für ein Mann ist.
Was mich aber hellhörig macht sind diese Sätze:
Der Junge sei ihnen gefolgt und habe beobachtet, wie sein Vater und dessen Lebensgefährtin körperlich aneinandergerieten. Dabei soll die Frau weder Hosen noch Socken getragen und mehrfach „Hör auf!“ geschrien haben.
Wenn sie zuvor die Tochter ins Bett gebracht hat, hatte sie bestimmt eine Hose an.
So habe die Zeugin ihren damaligen Ehemann kurz nach der Hochzeit ertappt, wie er Pornofilme mit einschlägiger Handlung konsumiert habe.

Sie habe erfahren wollen, was genau er sich ansah. Im Video sei es um eine gefesselte Frau gegangen, deren Mund zugeklebt war. Sie habe kaum noch lebendig gewirkt. Als sich die Zeugin deutlich von solchen Praktiken distanzierte, soll der Angeklagte ihr gegenüber geäußert haben: „Je lebloser, desto besser.“

Auch eine weitere Ex-Freundin des Mannes, mit der der Angeklagte ebenfalls ein gemeinsames Kind hat, sagte vor Gericht aus. Sie äußerte Vorwürfe der sexuellen und physischen Gewalt. Angezeigt habe sie den Mann allerdings aus Angst vor seiner Reaktion nicht.
Kennt sich jemand mit der Rechtslage aus? Ich befürchte sie stempeln ihn als psychisch krank ab. Im besten Fall bekommt er lebenslänglich und Sicherheitsverwahrung.

Und seine Eltern scheinen auch nicht ganz harmlos und unbeteiligt gewesen zu sein. Ich würde mir unendlich viele Sorgen machen um die Mutter meines Enkels:
Auch die Familie seines Vaters soll sich „komisch“ verhalten haben. So seien seine Fragen nach dem Verbleib der vermisst Geglaubten immer sehr ruppig abgeblockt worden. Besonders der Vater des Angeklagten solle seinen Enkel zurechtgewiesen haben, er solle mit der Fragerei aufhören.

Quelle: siehe oben, Kreisbote


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 09:54
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:Kennt sich jemand mit der Rechtslage aus? Ich befürchte sie stempeln ihn als psychisch krank ab.
Das sehe ich hier überhaupt nicht. Er hat nach der eigentlichen Tat über mehrere Tage planvolle Verdeckungshandlungen ausgeführt, bereits in früheren Beziehungen Gewalt ausgeübt und sich anscheinend an Gewaltdarstellungen bzw. hilflosen Frauen sexuell erregt. Was daran deutet für Dich auf psychische Erkrankung hin?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 10:27
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:Kennt sich jemand mit der Rechtslage aus? Ich befürchte sie stempeln ihn als psychisch krank ab. Im besten Fall bekommt er lebenslänglich und Sicherheitsverwahrung.
Auch wenn deutsche Gerichte nach meinem Gefühl gerne dahin tendieren, eine Schuldunfähigkeit aus psychischen Gründen anzunehmen, liegt hier bisher m.E.n. kein Anzeichen vor. Jedenfalls reicht der Konsum eines Pornos mit ungewöhnlichem Inhalt dafür noch nicht aus.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 12:06
Mein Gedanke war weniger der Porno, sondern eher das was die Frau noch sagte: „je lebloser, desto besser“ in Kombination mit:
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:Dabei soll die Frau weder Hosen noch Socken getragen und mehrfach „Hör auf!“ geschrien haben.
In diesem Zusammenhang könnte man auch an ein Sexualdelikt denken, was ich ehrlich nicht hoffe.
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:Sie äußerte Vorwürfe der sexuellen und physischen Gewalt.
Was wohl auch kein Einzelfall war, wie es aussieht.

Wenn der Gutachter also eine Erkrankung feststellt, wie z.B. eine schwere Persönlichkeitsstörung, eine extreme Affektausnahmesituation oder sadistische Paraphilie könnte das Urteil anders ausfallen.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 12:28
@CurlySue_
Ich habe mir eben das Video angesehen.

Auszug aus dem Text:
Denn besonders perfide: Markus G. hatte schon kurz nach der Tat die nächste Frau.
Laut dem Anwalt der Schwester hatte er 1 Woche nach der Tat schon Sex mit einer anderen…


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 13:15
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:bleibst!

Was der Junge erlebt hat, ist furchtbar. Und es war anscheinend so, wie ich zu Beginn „fälschlicherweise“ vermutet hatte: Valerie wurde nicht auf das Hundekissen gedrückt, sondern der Angeklagte presste es auf sie
Allerdings geht die Staatsanwaltschaft auch wie du davon aus:
Dem zur Tatzeit 38 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, am Abend des 05.08.2025 seine Lebensgefährtin Valerie von M. in dem von ihnen gemeinsam bewohntem Anwesen in 87761 Lauben, getötet zu haben. Er soll ihr Gesicht in ein am Boden liegendes Hundekissen gedrückt haben. Dadurch erstickte das Opfer, was der Angeklagte zumindest billigend in Kauf genommen haben soll
Quelle: https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/landgericht/memmingen/presse/2026/5.php

Vielleicht deswegen die Frischhaltefolie um ihr Gesicht und die am Rücken gefesselten Hände?
Zitat von ichhierichhier schrieb:Das hört sich ja so an, als ob ein anderer das Auto weg gefahren hat.
Ich vermute sein Vater fuhr mit dem Auto weg. Auf jeden Fall finde ich seine Reaktionen sehr komisch.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 14:03
Was der Kreisbote da zu berichten hat, ist starker Tobak.
Der Junge berichtete, dass seine kleine Halbschwester am Tatabend nicht habe schlafen wollen. Die Getötete habe die Nerven verloren, sei zu dem Jungen und seinem Vater ins Zimmer gekommen und habe das Kleinkind aufs Bett geworfen. Die Erwachsenen hätten anschließend im Erdgeschoss lautstark gestritten. Sie habe ihr Geld zurückgefordert. Sein Vater habe sie angeschrien, dass sie ihr Leben nicht in den Griff bekäme und „verrecken“ solle.

Der Junge sei ihnen gefolgt und habe beobachtet, wie sein Vater und dessen Lebensgefährtin körperlich aneinandergerieten. Dabei soll die Frau weder Hosen noch Socken getragen und mehrfach „Hör auf!“ geschrien haben.
Quelle: https://www.kreisbote.de/lokales/allgaeu/lauben-memmingen-landgericht-totschlag-mann-kontrolle-macht-sohn-tat-beobachtet-gewalt-toetung-94305493.html

Dass die Frau weder Hosen noch Socken trug, dürfte nicht öffentlich bekannt gewesen sein und untermauert die Glaubwürdigkeit des Jungen.
Einige Ungereimtheiten seien dem Jungen zudem am Haus aufgefallen – etwa eine fehlende Schaufel. Auch sein Vater soll sich in den Tagen danach „komisch“ verhalten haben. So sollte seine kleine Schwester etwa auf Anweisung des Papas in den Ofen hineinwinken. Zudem habe der Vater ihm seine Geldbörse gezeigt, darin hätten sich rund 30.000 Euro befunden, wie der Angeklagte dem Jungen erzählt haben soll.
Quelle: ebenda

Wie soll der Junge sonst von den 30.000 Euro erfahren haben, auch dies unterstreicht die Glaubwürdigkeit des Jungen. Es war nie von 30.000 Euro öffentlich die Rede.
m Laufe der Verhandlung berichten zahlreiche Zeugen von der finanziellen Situation des Paares. Der Angeklagte sei stark verschuldet gewesen, sei seiner Unterhaltspflicht für die Kinder nicht nachgekommen.

Die Getötete hatte geerbt und ihren Partner finanziell unterstützt. Ihrer Forderung nach Sicherheiten sei er nicht nachgekommen. Wie die Polizei ermittelte, hatte die Frau kurz vor ihrem Ableben rund 30.000 Euro abgehoben, die bei den Hausdurchsuchungen nicht aufgefunden wurden.
Quelle: ebenda.

30.000 Euro hatte die Frau vor ihrem Tod noch abgehoben, der Vater zeigte dem Jungen das Geld und nannte den Betrag... Ob das Geld wohl in der beim Baumarkt platzierten Geldbörse des Opfers angeblich gewesen sein soll? Das wäre, falls es so behauptet wird, absolut nicht glaubwürdig, denn eine Zeugin (Ex-Partnerin) sagt aus:
Als sie für sein Bauvorhaben in Lauben keine finanziellen Mittel besteuern wollte, habe er sie „wie eine Kuh behandelt“. Er sei sogar so weit gegangen, sie und den gemeinsamen Sohn einzusperren. Da habe sie Angst vor ihm bekommen.

Kurz darauf sei sie mit ihrem Sohn geflohen, als er nicht zuhause war. Ihre persönlichen Gegenstände konnte sie erst Monate später abholen. Ihre Wertsachen hätten gefehlt, ihre Kleidung sei zerschnitten gewesen. „Ich hatte gar nichts mehr“, schluchzte die Frau.
Quelle: ebenda.

Es wird immer deutlicher, dass Geld hier auch eine Rolle spielte, meiner Ansicht nach. Das Opfer hatte ein Vermögen von rund 2,8 Millionen Euro geerbt. 30.000 Euro wurden vor ihrem Tod von ihrem Konto abgehoben, wurden dem Jungen vom Angeklagten gezeigt und sind nun verschwunden.
Zitat von ichhierichhier schrieb:Das hört sich ja so an, als ob ein anderer das Auto weg gefahren hat.
Das ist in der Tat interessant. Der Angeklagte hatte ja angegeben, dass er sich die Schuhe des Opfers und Handschuhe angezogen habe, um das Auto zu den Pferden zu fahren. Du wurde ich gleich stutzig, da die Schuhe des Opfers dem Angeklagten wohl kaum passen dürften. Zumindest passt der geschilderte Ablauf des Jungen nicht zu den Einlassungen des Angeklagten:
Kurz darauf sei sein Vater stark schwitzend und schnaufend hochgekommen und hätte sich mit den Kindern zu Bett begeben. Zu diesem Zeitpunkt sei auch das Auto des Opfers weggefahren. Der Junge soll seinen Papa gefragt haben, wo sie hinfahre. Daraufhin soll ihm dieser geantwortet haben, dass die Frau weg sei.
Quelle: ebenda.

Hat etwa jemand anders das Auto des Opfers zu den Pferden gefahren?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 14:10
Zitat von ichhierichhier schrieb:Das hört sich ja so an, als ob ein anderer das Auto weg gefahren hat.
Bin da auch drüber gestolpert aber denke es ist eher der schludrigen, eigenwilligen Texterstellung der AZ geschuldet.
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:Ich hoffe der Link funktioniert, da ich das Abo besitze
Also bei mir kommt nach wie vor sofort der Blocker bzw die Aufforderung zum Bezahlen wenn man Plus Inhalte lesen möchte. Der Link selbst funktioniert natürlich.
Ich lasse mir aber jetzt die Plus Inhalte freischalten. Die öffentlich zugänglichen Berichte sind doch sehr unergiebig.
Zitat von antheanthe schrieb:Das sehe ich hier überhaupt nicht
Ich sehe da auch keinen Anhalt für.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 14:41
Zitat von sören42sören42 schrieb:Hat etwa jemand anders das Auto des Opfers zu den Pferden gefahren
Ich überlege ob es vielleicht sogar zuvor das Opfer war.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 14:44
Zitat von UmbranebulaUmbranebula schrieb:Ich überlege ob es vielleicht sogar zuvor das Opfer war.
Das deckt sich aber nicht mit der Aussage des Sohnes.

Mir tut der Sohn unendlich leid. Allerdings frage ich mich auch, wieso er, bei der von der Mutter geschilderten Vorgeschichte, überhaupt beim Vater übernachtet hat.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 14:44
Zitat von sören42sören42 schrieb:Hat etwa jemand anders das Auto des Opfers zu den Pferden gefahren?
Naja, ganz abwegig ist das ja nicht nach den Reaktionen des nahen Umfelds des Angeklagten zu urteilen, die der Junge berichtete.

Was der Junge und eventuell ebenso der andere Sohn erlebt haben, tut mir in der Seele weh.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 14:49
Vermutlich begann die Auseinandersetzung der beiden schon weit vorher.
Ja, dann passt es nicht, was der Sohn sagte. Allerdings, nun kommt mein Zweifeln: Muss es denn ihr Auto gewesen sein?


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