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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

1.322 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisstenfall, Allgäu ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 14:52
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Naja, ganz abwegig ist das ja nicht nach den Reaktionen des nahen Umfelds des Angeklagten zu urteilen, die der Junge berichtete.
So ergibt es auch Sinn, dass der Junge sich erst spät seiner Mutter offenbarte. Er ging wohl zunächst davon aus, dass VvM weggefahren war nach dem Streit.

Zumindest halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass hier eine weitere Person im Spiel war, die sich dann womöglich die Schuhe des Opfers angezogen haben könnte und das Auto zu den Pferden brachte.

Vielleicht will der Angeklagte diese Person aus der Sache heraushalten. Als Angeklagter ist er nicht verpflichtet, vor Gericht die Wahrheit zu sagen.


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14.05.2026 um 15:00
Mhm… dann könnte es vielleicht doch ein geplanter Mord gewesen sein? Ich meine, jeder Mensch ist doch schockiert, wenn er so etwas erfährt?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 15:03
Zitat von UmbranebulaUmbranebula schrieb:Mhm… dann könnte es vielleicht doch ein geplanter Mord gewesen sein? Ich meine, jeder Mensch ist doch schockiert, wenn er so etwas erfährt?
Meine Vermutung geht dahin, dass die Beobachtungen des Sohnes zutreffend sind. Vielleicht wusste der Angeklagte, dass das Kind zu viel gesehen hatte. Es könnte also so gewesen sein, dass ihm eine für ihn, den Sohn, schlüssige Story präsentiert werden sollte: VvM sei weggefahren, mit ihrem Auto. Somit konnte sie aus Sicht des Kindes ja nicht tot sein.


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14.05.2026 um 15:08
Du meinst, er manipulierte seinen Sohn mit Gaslighting?

Interessant wäre auch, wie nun daraufhin die Mutter seines Sohnes reagierte. Das klingeln doch die Alarmglocken bei so einer „Geschichte“!


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 15:55
Zitat von UmbranebulaUmbranebula schrieb:Du meinst, er manipulierte seinen Sohn mit Gaslighting?
Es könnte doch tatsächlich wer anders das Auto weggefahren haben. Wäre doch möglich. Der Sohn sieht ihr Auto wegfahren und nimmt natürlich an, sie sei damit weggefahren. Insbesondere wenn der Vater sagt, sie sei weggefahren. Das ist doch die Geschichte, die er anfangs erzählt hat, unmittelbar nach der Tat.


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14.05.2026 um 16:09
Zitat von UmbranebulaUmbranebula schrieb:Du meinst, er manipulierte seinen Sohn mit Gaslighting?
Wenn also noch eine Person X anwesend war, die vielleicht bereits vor Ort war (zumindest in der Nähe) könnte die das Auto weggefahren haben. Wenn er aber jemanden angerufen hat, dann hätten das die Ermittler doch gesehen oder?
Wenn er glaubte, dass sein Sohn zu viel wusste könnte er ihm doch gesagt haben, dass Valerie weggefahren ist um das den Ermittler zu sagen. Der Sohn hätte das erzählt was sein Vater ihm erzählt hat


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14.05.2026 um 16:57
Finde, dass war eindeutig vom Angeklagten Gaslighting und Manipulation! Auch anderen gegenüber!


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14.05.2026 um 17:00
Zitat von sören42sören42 schrieb:Meine Vermutung geht dahin, dass die Beobachtungen des Sohnes zutreffend sind. Vielleicht wusste der Angeklagte, dass das Kind zu viel gesehen hatte. Es könnte also so gewesen sein, dass ihm eine für ihn, den Sohn, schlüssige Story präsentiert werden sollte: VvM sei weggefahren, mit ihrem Auto. Somit konnte sie aus Sicht des Kindes ja nicht tot sein.
Das halte ich für ziemlich plausibel, zumindest bis hierhin nach den wenigen Infos die öffentlich bekannt sind.
Ich halte die Aussagen des Jungen für glaubhaft und habe da auch keine Zweifel weil er sich erst kürzlich seiner Mutter offenbart hat.
Vermutlich reagiert da jedes Kind auch anders drauf wenn es "so was" erlebt hat, was Erwachsene schon kaum bewältigt kriegen und in Worte fassen können.
Er konnte vllt. erstmal gar nicht darüber sprechen und hat es so gut wie nur möglich verdrängt und die Geschichte Valerie sei weggefahren lieber geglaubt, als das er dachte sie sei tot.


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14.05.2026 um 17:07
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:kaum bewältigt kriegen und in Worte fassen können.
Er konnte vllt. erstmal gar nicht darüber sprechen und hat es so gut wie nur möglich verdrängt und die Geschichte Valerie sei weggefahren lieber geglaubt, als das er dachte sie sei tot
Ja, weil sein Vater dafür sorgte. Erst viel später, als der Junge sich sicher fühlte, offenbarte er sich seiner Mutter. Er sagte ihr ja im Gespräch, was er wirklich fest davon überzeugt war, und nicht was ihm der Angeklagte einredete.


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14.05.2026 um 17:16
@Umbranebula
Ihm ist ja auch das Fehlen der Schaufel aufgefallen.
Sehr aufmerksam.

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14.05.2026 um 17:22
Jap! Das Kind wäre eigentlich ein Hauptzeuge. Oder was meint ihr? Finde es sehr gut, auch für seine kindliche Psyche, dass er sich seiner Mutter anvertraute!


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14.05.2026 um 19:15
@Umbranebula
Aber kann man überhaupt eine (nachträgliche?) Anklage wegen Mord auf einen Achtjährigen stützen, der nicht selbst aussagen möchte oder soll?


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14.05.2026 um 20:31
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Aber kann man überhaupt eine (nachträgliche?) Anklage wegen Mord auf einen Achtjährigen stützen, der nicht selbst aussagen möchte oder soll?
Vielleicht mit Hilfe der Aussagen der Ex-Frau und der Ex-Freundin. Dann die Aussagen der Polizeibeamten und wenn es stimmt, dass er sich als Alleinerziehend bezeichnet hat als Valerie noch gelebt hat, dann könnte man meinen, dass er geplant hat sie zu beseitigen. Er musste ja irgendwie seinen Status behalten. Ein armer, verlassener Mann. Das hätte er bestimmt super verkaufen können…


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

14.05.2026 um 20:41
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:und wenn es stimmt, dass er sich als Alleinerziehend bezeichnet hat als Valerie noch gelebt hat, dann könnte man meinen, dass er geplant hat sie zu beseitigen.
Aber er wäre nicht der erste Mann, der online flirtet und sich in den Zusammenhang als Single ausgibt.

Mir ist das alles „zu wenig“. Ich hoffe, dass im Laufe des Prozesses noch mehr zu Tage kommt.


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14.05.2026 um 23:41
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Aber kann man überhaupt eine (nachträgliche?) Anklage wegen Mord auf einen Achtjährigen stützen, der nicht selbst aussagen möchte oder soll?
Eine Anklage wegen Totschlags kann grundsätzlich immer auf Mord erweitert werden, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen. Das ist sogar nicht mal besonders ungewöhnlich. Es geschieht in der Praxis sehr oft, dass im Laufe eines Prozesses eine Anklage auf Mord erweitert wird.


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15.05.2026 um 00:16
Genau das ist ja das Ziel von Dr. Alexander Stevens, was er schon am ersten Prozesstag sagte.


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15.05.2026 um 00:26
Ja, das weiß ich und führte ich hier ja selbst an. Meine Frage zielte eher auf den Jungen ab, so wie ich es oben schrieb.


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15.05.2026 um 08:04
Ist der 21.05. der letzte Prozesstag vor Urteilsverkündung Ende Mai oder wurden da noch Verhandlungstage dran gehängt?

Wird dann erst bei der Urteilsverkündung bekannt ob der Angeklagte wegen Totschlag oder Mord verurteilt wird ?


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15.05.2026 um 08:31
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:der 21.05. der letzte Prozesstag vor Urteilsverkündung Ende Mai oder wurden da noch Verhandlungstage dran gehängt?
Der Prozess ist mittlerweile bis Ende Juni terminiert. Siehe: Beitrag von LackyLuke77 (Seite 64)
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:dann erst bei der Urteilsverkündung bekannt ob der Angeklagte wegen Totschlag oder Mord verurteilt wird ?
Ja. Aber sollte das Gericht in Erwägung ziehen ihn wegen Mordes und nicht wegen des angeklagten Totschlags zu verurteilen, muss das Gericht dies den Prozessbeteiligten vorher durch einen rechtlichen Hinweis mitteilen.


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15.05.2026 um 08:44
Danke @LackyLuke77, habe ich voll überlesen.

Die weiteren Prozesstermine scheinen noch nicht aktualisiert auf LG Memmingen.
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:muss das Gericht dies den Prozessbeteiligten vorher durch einen rechtlichen Hinweis mitteilen.
Und dieser rechtliche Hinweis würde vermutlich auch in der Berichterstattung Erwähnung finden? So hab ich es jedenfalls bei anderen Prozessen in Erinnerung.


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