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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

1.322 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisstenfall, Allgäu ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

15.05.2026 um 14:13
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:weiteren Prozesstermine scheinen noch nicht aktualisiert auf LG Memmingen.
Auf der Gerichtstafel des LG Memmingen findet man die Sitzungstermine für Strafprozesse als pdf-Dateien. In dieser finden sich schon Termine bis zum 26. Juni.

Gerichtstafel (LG Memmingen)
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:dieser rechtliche Hinweis würde vermutlich auch in der Berichterstattung Erwähnung finden? So hab ich es jedenfalls bei anderen Prozessen in Erinnerung.
Davon gehe ich aus, ein rechtlicher Hinweis ist ja eine wichtige Wendung in einem Prozess. Da bislang anscheinend noch keiner mitgeteilt worden ist, scheint die Kammer die Tat rechtlich ähnlich einzuordnen wie die Staatsanwaltschaft.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

15.05.2026 um 16:06
@LackyLuke77
Danke! Ich packe mal alle Termine bezüglich des Prozesses zu „G. M“ nach dem 21.5.2026 hier als Screenshot rein, dann hat man auch in den Bildern vom Thread einen schnellen Überblick:


9CCA475A-EE5D-48E9-BE10-B84B27654FC0

https://www.justiz.bayern.de/media/images/behoerden-und-gerichte/landgerichte/memmingen/terminmitteilungen_22.kw_2026.pdf


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

18.05.2026 um 21:18
Was für ein HorrorTyp. Die Kinder für immer traumatisiert. Und weitere Frauen ebenso. VvL tot.

Der Fall liest sich wie die deutsche Version des Mordes an der Französin Delphine Jubillar durch ihren damaligen Noch-Ehemann im Jahr 2020. Allerdings gibt es einen gravierenden Unterschied: Man konnte sie nie finden und der Mörder schweigt dazu. Er hat trotzdem 30 Jahre bekommen. Leider wird das bei Markus G. nicht passieren, was die Länge der Haft betriift. Verdient hätte ers.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

19.05.2026 um 21:39
Zwei Fragen stellen sich mir:
Kann ein 7-Jähriger noch nicht kombinieren, wenn er so etwas Schreckliches gesehen hat und kurze Zeit später erfährt, dass der Vater wegen Mordes im Gefängnis sitzt und er ihn deshalb nicht mehr sehen kann - dass er damals einen Mord gesehen hat?
Und wenn der Vater bei ihm im Bett war als Valerie angeblich weggefahren ist, ist dann noch ein zweiter Täter involviert?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

19.05.2026 um 21:51
Ich könnte mir vorstellen, dass Kinder ganz viel verdrängen. Vielleicht auch aus Angst vor Konsequenzen. Und das mit dem wegfahrenden Auto könnte ja auch nacheinander gewesen sein, nur vielleicht in seiner Wahrnehmung als gleichzeitig abgespeichert worden sein. Oder diese Passage ist nicht korrekt wiedergegeben.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

20.05.2026 um 10:53
Zitat von Alice2024Alice2024 schrieb:Kann ein 7-Jähriger noch nicht kombinieren, wenn er so etwas Schreckliches gesehen hat und kurze Zeit später erfährt, dass der Vater wegen Mordes im Gefängnis sitzt und er ihn deshalb nicht mehr sehen kann - dass er damals einen Mord gesehen hat?
Ich glaube dem Jungen. Für ihn war die Story zunächst schlüssig, dass VvM das Haus mit den Wagen verlassen hat. Der Vater sagte zu ihm, sie wäre weg. Die Zeugen im Gericht vermitteln das Bild vom Angeklagten, dass häusliche Gewalt ausgehend vom Angeklagten eher die Regel als die Ausnahme war. Von daher war es für den Jungen schlüssig, dass VvM nach dem, was er als "Auseinandersetzung/häusliche Gewalt" interpretierte, das Haus selbständig verlassen hatte, um dem Streit aus dem Weg zu gehen. Wie es vielleicht vorher auch schon vorgekommen war.
Zitat von Alice2024Alice2024 schrieb:Und wenn der Vater bei ihm im Bett war als Valerie angeblich weggefahren ist, ist dann noch ein zweiter Täter involviert?
Das ist eine spannende Frage. Ja, das halte ich für möglich, dass jemand VvMs Fahrzeug zu den Pferden gefahren hat. Der Angeklagte gibt an, ihre Schuhe sowie (eigene/ihre?) Handschuhe getragen zu haben. Aber ist das überhaupt realistisch?

Wenn kein weiterer Täter involviert war, vermute ich gaslighting gegenüber dem Jungen. Womöglich so: "Hast du das Auto gehört? Sie ist weg gefahren." Damit die Story zu dem passte, was der Angeklagte später auch ggü. der Polizei zunächst behauptet hatte. Und die Geschichte für das Kind stimmig war und es die Ereignisse zunächst nicht einordnen konnte.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

20.05.2026 um 12:17
Ich halte seinen Bericht auch für plausibel.
Man kann und will ja auch gar nicht in seinen Kopf hineinschauen was das mit ihm gemacht hat.
Vermutlich erstmal ganz feste verdrängt und als er dann in der Schule angesprochen wurde, ist vllt. aus ihm rausgebrochen.
OMrgen geht's weiter.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

20.05.2026 um 15:29
Der Bub klang schon sehr überzeugend. Glaube auch, dass er das verdrängt hat was er gesehen hat… es ist als Erwachsener schon schwer zu verkraften. Ich möchte nicht wissen wie es einem kleinen Jungen geht… vor allem wenn er noch drauf angesprochen wird. Bei der Jugend von heute kann ich mir vorstellen, dass es nicht einfach „nachgefragt“ war sondern eher in die Richtung „hey dein Papa ist doch der Mörder über den alle sprechen?!“…

Ich bin gespannt welche Zeugen noch aussagen werden und wie es weiter gehen wird.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 12:46
Ich finde es auch überzeugend . Ich habe selbst einen sohn in dem alter , wenn ich nach dem stand meines kindes ginge , wüsste er wahrscheinlich auch nicht wo man sowas einordnet , und würde es verdrängen. Ein kind in diesem alter - kann man manipulieren , und sie gut beeinflussen. Sie glauben das gesagte v. Erwachsenen . Ich bin gespannt was man heute erfährt


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 16:36
Zum heutigen Prozesstag gibt es bislang noch keine frei verfügbare Quelle. Es gibt aber noch ein paar Informationen zu den vorangegangenen Sitzungen, die es bislang noch nicht in den Thread geschafft haben.

Der Sohn des Angeklagten, der die Tat beobachtet haben soll, leide unter Alpträumen und Panikattacken und befinde sich in therapeutischer Behandlung.
Noch immer ist unklar, ob der 8-jährige Sohn des Angeklagten im Prozess um die getötete Valerie aus Lauben aussagen muss. Im Prozess erklärte seine Mutter, dass der Junge unter Panikattacken und Albträumen leidet – außerdem will er nicht mehr alleine in seinem Zimmer schlafen. Erst diese Woche hat sich vor dem Memminger Landgericht rausgestellt, dass der Junge die Tat beobachtet haben soll. Laut Aussage seiner Mutter gehe auch sein Therapeut davon aus, dass der Junge die Wahrheit sagt.
Prozess Lauben: 8-Jähriger hat Panikattacken und Albträume (Hitradio RT1)

Zudem ist im Prozess immer wieder die Rede von einem Münchner, der im Leben der Valerie v. M. eine wichtige Rolle gespielt haben soll - über ihn ist nun folgendes bekannt:
Beim Prozess vor dem Landgericht Memmingen drehen sich Aussagen immer wieder um diesen Freund. Laut AZ handelt es sich dabei um einen Tierarzt mit einer eigenen Schule für Fort- und Weiterbildungen. Auch das Opfer aus Lauben sei für diese Schule aktiv gewesen. Sie habe zudem vorgehabt, mit dem Mann zusammen eine Praxis im Unterallgäu aufzubauen. Dafür soll sie fast 700.000 Euro überwiesen haben.
Lauben-Prozess - welche Rolle spielte Mann aus München? (Hitradio RT1)


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 17:54
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Zudem ist im Prozess immer wieder die Rede von einem Münchner, der im Leben der Valerie v. M. eine wichtige Rolle gespielt haben soll - über ihn ist nun folgendes bekannt:
Dieser besagte Münchner ist aber inzwischen (ich meine März `26) verstorben, richtig?

Ich habe gehört, Valerie soll dafür einen Bauernhof in der Nähe von Lauben gekauft haben - ist das nur ein Gerücht, oder wurde das mal thematisiert?

War denn von hier jemand mal beim Prozess als Zuschauer vor Ort im Gericht?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 20:58
Ja dieser mann ist verstorben . Ich war 2 mal sehr zeitig vor ort , leider bekamen wir wegen zu grosem andrang nie eine chance am prozess teilzuhaben.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 21:33
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Der Sohn des Angeklagten, der die Tat beobachtet haben soll, leide unter Alpträumen und Panikattacken und befinde sich in therapeutischer Behandlung.
Hier würde mich interessieren ob der Therapeut wusste warum er Albträume hatte. Ich würde mir als Mutter sehr viele Gedanken machen, wenn mein Sohn plötzlich Panikattacken und Albträume hätte… so aus dem nichts kommen die ja nicht. Und wie ist es rechtlich, wenn ich in Therapie bin und meinem Therapeuten etwas berichte über eine Straftat. Gilt da auch die Schweigepflicht?
Weiß darüber jemand bescheid?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 21:49
Was ich mich bezüglich des Erbes von VvM schon die ganze Zeit frage, seit die Höhe von 2,8 Mio bekannt ist .... wieso wurde zum Zeitpunkt des Verschwindens von der Schwester eine Spendensammlung initiiert?
Wusste die Familie von Valerie gar nichts vom Erbe sondern nur ihr Partner und ggfs. noch der zukünftige Geschäftspartner?

(ich wohne nicht allzu weit weg und überlege gerade, ob ich versuche an einem der folgenden Verhandlungstage teilzunehmen, bzw. "anzustehen")


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 21:58
Die Schwester wird vom Erbe gewusst haben und vielleicht über einen ähnlichen Anteil verfügen. Die 2,8 Millionen hatte ich als Wert der Eigentumswohnung in München abgespeichert, das ist also gebunden. Kann sein, dass das ganze Cash an ihren Chef in München ging, ob nun als Darlehen oder Schenkung. Und selbst wenn sie noch Geld auf dem Konto hatte, kommt man da nicht so einfach ran, ohne als Erbe festzustehen und das dauert. Und die Spendenaktion der Schwester wurde ja noch während Valeries Verschwindens ins Leben gerufen, ursprünglich für Therapiekosten der Kinder etc. Ich finde solche Aktionen grundsätzlich schwierig, aber muss jeder selbst wissen.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 22:11
Im Leben der getöteten Mutter aus Lauben hat ein guter Freund aus München eine wichtige Rolle gespielt. Beim Prozess vor dem Landgericht Memmingen drehen sich Aussagen immer wieder um diesen Freund. Laut AZ handelt es sich dabei um einen Tierarzt mit einer eigenen Schule für Fort- und Weiterbildungen. Auch das Opfer aus Lauben sei für diese Schule aktiv gewesen. Sie habe zudem vorgehabt, mit dem Mann zusammen eine Praxis im Unterallgäu aufzubauen. Dafür soll sie fast 700.000 Euro überwiesen haben
Quelle: https://rt1.imsueden.de/lauben-prozess-welche-rolle-spielte-mann-aus-muenchen-845352/

Puh, 700.000 Euro sind eine Stange Geld. Sah der Angeklagte also womöglich seine Felle davon schwimmen? Finanzielle Motive des hoch verschuldeten Landwirts für die grausame Tat erscheinen zunehmend wahrscheinlicher!


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