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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

1.323 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisstenfall, Allgäu ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 22:23
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Und die Spendenaktion der Schwester wurde ja noch während Valeries Verschwindens ins Leben gerufen, ursprünglich für Therapiekosten der Kinder etc. Ich finde solche Aktionen grundsätzlich schwierig, aber muss jeder selbst wissen.
Genau, es war während des Zeitpunkts, als sie "lediglich" als vermisst galt.
Wenn bekannt ist (in der Familie bzw. der Schwester), dass solche Summen vorhanden sind, dann macht man doch keinen Spendenaufruf ?!?
(auch wenn das Vermögen gebunden gewesen sein sollte)
Oder finde nur ich das "strange"?

(ich denke darüber nach, denn sollte ihre Familie über die Höhe des Erbes womöglich nichts genaues gewusst haben, dann wäre der TV noch mehr darauf bedacht gewesen, die Beziehung "zu seinen Gunsten" aufrechtzuerhalten - eine Trennungsabsicht hätte ihn finanziell betroffen)


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 22:34
Wer derjenige war, mit dem VvM eine gemeinsame Praxis gründen wollte, ist im Grunde vollkommen uninteressant.

Interessant ist, dass dem Angeklagten diese Pläne sicher nicht verborgen geblieben waren.

Der Angeklagte ist laut Zeugenaussagen hoch verschuldet. VvM war reich, 2,8 Millionen Euro sind ein stattliches Erbe, gebunden in Form von Wohneigentum oder nicht. Und 700.000 liquider Mittelabfluss für eine gemeinsame Praxis mit einem anderen Mann...

Na wenn das kein Mordmotiv ist. Noch ein paar Monate, und das gesamte Erbe wäre womöglich weg gewesen. Aus der womögliche Traum für den Angeklagten, seine Schulden mit Hilfe VvMs loszuwerden.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

21.05.2026 um 22:44
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:Und wie ist es rechtlich, wenn ich in Therapie bin und meinem Therapeuten etwas berichte über eine Straftat. Gilt da auch die Schweigepflicht?
Ja, die gilt unbedingt. Ärzte, Therapeuten sind in jedem Fall an die Schweigepflicht gebunden, nur der Klient kann sie davon entbinden. Du könntest einem Pfarrer sogar einen Mord beichten, und der darf mit diesem Wissen trotzdem nicht zur Polizei. Das gleiche bei Therapeuten, Ärzten. So viel ich weiß, gilt die Schweigepflicht sogar über den Tod hinaus, also eine ziemlich hoch gehängte Sache. Ist ja auch logisch und richtig. Sonst wäre ja kein Vertrauen da.


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21.05.2026 um 22:58
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Und die Spendenaktion der Schwester wurde ja noch während Valeries Verschwindens ins Leben gerufen, ursprünglich für Therapiekosten der Kinder etc. Ich finde solche Aktionen grundsätzlich schwierig, aber muss jeder selbst wissen.
Der Spendenaufruf könnte vielleicht gar nicht in erster Linie finanzielle Hintergründe gehabt haben, sondern vielleicht auch eine Art versteckte Botschaft (an die zum Zeitpunkt noch Vermisste) und eventuell ein weiterer Strohhalm um Reichweite und Aufmerksamkeit (bei der Suche) zu erhalten.


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21.05.2026 um 23:00
@Wutbürger
Nichts gegen dich persönlich, aber das ist mir ehrlich gesagt zu weit hergeholt, zumal es ja um bares Geld ging (über 10k sind übrigens zusammengekommen: gofundme

Und der Fall ja auch ohne Aktion bundesweit Aufmerksamkeit hatte.


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21.05.2026 um 23:06
Zitat von sören42sören42 schrieb:Na wenn das kein Mordmotiv ist. Noch ein paar Monate, und das gesamte Erbe wäre womöglich weg gewesen. Aus der womögliche Traum für den Angeklagten, seine Schulden mit Hilfe VvMs loszuwerden.
...... da sie nicht verheiratet waren, käme er dann aber nur über den "Umweg" des gemeinsamen Kindes an einen Erbteil (den er dann als Vater bis zur Volljährigkeit des Kindes "verwalten" könnte/dürfte).
Dazu müsste aber dann der Tod von VvM festgestellt sein.
Er hat sie ja versteckt/verscharrt und gehofft, man kommt ihm nicht drauf, somit wäre sie erstmal für Jahre eine vermisste Person gewesen.

Oder hat sie ihm evtl. mit Rückzahlungsforderung gedroht im Falle einer Trennung, für Geld das sie ihm geliehen / eingebracht hat?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

22.05.2026 um 00:05
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Nichts gegen dich persönlich, aber das ist mir ehrlich gesagt zu weit hergeholt, zumal es ja um bares Geld ging (über 10k sind übrigens zusammengekommen: gofundme

Und der Fall ja auch ohne Aktion bundesweit Aufmerksamkeit hatte.
Ich nehme es natürlich nicht persönlich und schrieb ja, dass es eine Motivation sein KÖNNTE.

Ich will den Gedanken noch etwas präzisieren:

#Wenn man jemand vermisst- und sei es auch "nur" zum Beispiel eine Katze- versucht man in der Regel alles und vieles- auch wenn es für Außenstehende möglicherweise nicht nachvollziehbar oder unlogisch erscheint...

#Ich bin der Meinung, dass eine Vielzahl einzelner Spenden noch mal eine ganz andere Motivation bei den freiwilligen Helfern erzeugt und frei setzt, als wenn man einfach die 10K€ aus eigener Tasche auf den Tisch legt. Kann mich auch täuschen, aber ich würde das so einschätzen.

#Der Spendenaufruf hat vermutlich die Antenne Bayern Reportage und damit Aufmerksamkeit und die Reichweite ermöglicht bzw. massiv gesteigert.

https://www.antenne.de/mediathek/serien/bayernreporter/01k3k94hvtapjzq38tvc0rdbez-lauben-spendenaufruf-fuer-familie-der-vermissten-valerie

#Wenn man den zugehörigen Text liest, sind darin im Wesentlichen zwei Apelle zu finden: Einmal die Wertschätzungen an die Helfer und einmal die enorme Belastung der Kinder. Gerade letzteres könnte(!) man auch als verzweifelten Versuch interpretieren, der Gesuchten (oder ggf. Beteiligten) auf diesem Wege ins Gewissen zu reden.


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22.05.2026 um 00:08
@Wutbürger
Aber das mit dem Proviant für die Helfenden ist mir damals schon komisch aufgestoßen. Gab es denn großangelegte private Suchaktionen? Kann mich an nichts erinnern.

Und auch Therapien zahlt in die Regel die Krankenkasse.
Ich meine, wir fanden das alles damals im Thread schon komisch, zumal die Schwester Unternehmerin ist.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

22.05.2026 um 00:12
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Ich meine, wir fanden das alles damals im Thread schon komisch, zumal die Schwester Unternehmerin ist.
Wie gesagt, ich bin bin bei Dir, dass es komisch anmutet. Aber habe versucht einen Erklärungsansatz zu finden.


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22.05.2026 um 00:14
Zitat von sören42sören42 schrieb:Der Angeklagte ist laut Zeugenaussagen hoch verschuldet. VvM war reich, 2,8 Millionen Euro sind ein stattliches Erbe, gebunden in Form von Wohneigentum oder nicht. Und 700.000 liquider Mittelabfluss für eine gemeinsame Praxis mit einem anderen Mann...

Na wenn das kein Mordmotiv ist. Noch ein paar Monate, und das gesamte Erbe wäre womöglich weg gewesen. Aus der womögliche Traum für den Angeklagten, seine Schulden mit Hilfe VvMs loszuwerden.
Dass sich der Angeklagte in finanzieller Schieflage befand, während seine Partnerin ein Millionen-Erbe bekommen hatte, dürfte nicht ausreichend sein damit das Mordmerkmal Habgier verwirklicht ist. Die Kammer müsste im Rahmen der Beweisaufnahme zur Überzeugung kommen, dass für den Angeklagten das Streben nach einem finanziellen Vorteil das treibende Motiv bei der Tatbegehung war.

Dafür gibt es aber bislang -ausgehend von der minimalistisch gehaltenen medialen Berichterstattung über den Prozess- keinerlei Anhaltspunkte. Im Gegenteil: der bisherige Verlauf der Hauptverhandlung dürfte die Aussage des Angeklagten, dass die Tat die Folge eines eskalierenden Streits war, stützen (ich denke da vor allem an die Aussage seiner ehemaligen Partnerin, die er auch schonmal im Affekt niedergeschlagen haben soll).


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22.05.2026 um 00:19
Wieso hat der Angeklagte denn nicht versucht, Valerie aus Gründen zu heiraten? Zumindest lese ich nichts darüber. Aber wenn man diesbezüglich was finden konnte, also in Form von alten Nachrichten etc.? Kurz vor ihrem Tod war die Stimmung offenbar nicht mehr rosig und möglicherweise schon jemand anderes interessant, aber am Anfang der Beziehung war doch nach vier Wochen schon alles klar und man zog sogleich zusammen (immer Obacht bei „zu schnell, zu schön!).


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

22.05.2026 um 05:29
Hier noch eine gute Zusammenfassung zum aktuellen Prozess:
https://www.new-facts.eu/blaulicht/polizei/2026/05/12/mordprozess-lauben-angeklagter-gesteht-toetung-seiner-lebensgefaehrtin/712763/

Einige Punkte habe ich so im Detsil bisher nicht gewussz, z.B.
Verletzungen an Armen und Schultern passten laut Gutachterin zu den Schilderungen eines Erstickens mit einem Kissen
Er erklärte, dass seine Nichte drei Millionen Euro geerbt hatte. Wegen ihrer manisch-depressiven Erkrankung sollte sie das Geld nach seinen Angaben erst mit 35 Jahren erhalten.
Das ist dann 2024 gewesen?
Besonders die Aussage der Ex-Frau über die mutmaßlichen Beobachtungen des Kindes könnte den Prozess weiter verschärfen. Sollte sich bestätigen, dass das Kind tatsächlich Zeuge der Tat wurde, könnte dies die Bewertung des Geschehens erheblich beeinflussen

Das Kind verweigert ja die Aussage. Wie wird man dem weiter auf dem Grund gehen können?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

22.05.2026 um 07:38
Zitat von -Dandelion--Dandelion- schrieb:Wenn bekannt ist (in der Familie bzw. der Schwester), dass solche Summen vorhanden sind, dann macht man doch keinen Spendenaufruf ?!?
Nach dem Tod einer Person ist das Konto erstmal gesperrt. Die Schwester war Unternehmerin, hat dieses jedoch aus finanziellen Gründen aufgegeben. Falls sie ebenfalls ein Erbe hatte (was ich annehme) kann es sein, dass sie es in die Pferdeschule gesteckt hat. Daher kann ich mir gut denken, dass sie das Geld auf Anhieb nicht hatte und deswegen einen Aufruf gestartet hatte.
Zitat von -Dandelion--Dandelion- schrieb:Oder hat sie ihm evtl. mit Rückzahlungsforderung gedroht im Falle einer Trennung, für Geld das sie ihm geliehen / eingebracht hat?
Laut dem Jungen, der die Tat mitangesehen hat, hat Valerie den TV angeschrien er soll ihr ihr Geld wieder zurückgeben. Hier denke ich hat sie eine Kreditsumme (für das Haus) übernommen. Im neuen Prozesstag gab es dazu paar Informationen. Leider nur als Pay-Artikel zu lesen, daher kann ich es nicht hier reinstellen :(
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Wieso hat der Angeklagte denn nicht versucht, Valerie aus Gründen zu heiraten?
Das verstehe ich auch nicht. Ich hab Schulden und brauche das Geld. Finde eine Frau die hübsch ist und das Geld hat also versuche ich sie doch an mich zu binden. Er hat es geschafft sie zu schwängern… da er ja schon zwei Kinder hat ist das wohl seine Art sich „zu binden“…
Und irgendwo stand mal, dass Valerie kurz vor ihrem Tod 30.000€ abgehoben hat. Den selben Betrag hat er Junge erwähnt. „Sein Vater zeigte ihm das Geld“. Was wenn nicht Valerie es abgehoben hat? Was wenn er es abgehoben hat. Vielleicht war das Teil eines Kreditbetrags den er abgehoben hat bevor Valerie stirbt und das Konto gesperrt ist?
Nur mal so ein Gedanke… weil planen kann er ja, wenn er so versucht einen Mord zu vertuschen.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

22.05.2026 um 09:12
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Dass sich der Angeklagte in finanzieller Schieflage befand, während seine Partnerin ein Millionen-Erbe bekommen hatte, dürfte nicht ausreichend sein damit das Mordmerkmal Habgier verwirklicht ist. Die Kammer müsste im Rahmen der Beweisaufnahme zur Überzeugung kommen, dass für den Angeklagten das Streben nach einem finanziellen Vorteil das treibende Motiv bei der Tatbegehung war.
Häufig wird eine Anklage wegen Totschlags auf Mord erweitert, es wäre nicht das erste Mal. Unmittelbar nach der Tat zeigte der Angeklagte seinem Sohn Geldscheine und erklärte ihm, es handele sich um 30.000 Euro:
Zudem habe der Vater ihm seine Geldbörse gezeigt, darin hätten sich rund 30.000 Euro befunden, wie der Angeklagte dem Jungen erzählt haben soll.
Quelle: https://www.kreisbote.de/lokales/allgaeu/lauben-memmingen-landgericht-totschlag-mann-kontrolle-macht-sohn-tat-beobachtet-gewalt-toetung-94305493.html

Das Geld hatte das Opfer unmittelbar vorher abgehoben:
Der Angeklagte sei stark verschuldet gewesen, sei seiner Unterhaltspflicht für die Kinder nicht nachgekommen.

Die Getötete hatte geerbt und ihren Partner finanziell unterstützt. Ihrer Forderung nach Sicherheiten sei er nicht nachgekommen. Wie die Polizei ermittelte, hatte die Frau kurz vor ihrem Ableben rund 30.000 Euro abgehoben, die bei den Hausdurchsuchungen nicht aufgefunden wurden.
Quelle: https://www.kreisbote.de/lokales/allgaeu/lauben-memmingen-landgericht-totschlag-mann-kontrolle-macht-sohn-tat-beobachtet-gewalt-toetung-94305493.html

Die 30.000 Euro fehlen bis heute.

Wenn ich jetzt höre
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:Laut dem Jungen, der die Tat mitangesehen hat, hat Valerie den TV angeschrien er soll ihr ihr Geld wieder zurückgeben.
sieht mir die Sache schon etwas anders aus als zur Eröffnung des Verfahrens.
Am dritten Prozesstag sagte unter anderem der Onkel der Getöteten aus. Er erklärte, dass seine Nichte drei Millionen Euro geerbt hatte. Wegen ihrer manisch-depressiven Erkrankung sollte sie das Geld nach seinen Angaben erst mit 35 Jahren erhalten. Aus Sicht des Onkels habe das Erbe Begehrlichkeiten geweckt und letztlich zu ihrem Tod beigetragen.
Quelle: https://www.new-facts.eu/blaulicht/polizei/2026/05/12/mordprozess-lauben-angeklagter-gesteht-toetung-seiner-lebensgefaehrtin/712763/

Das klingt für mich sehr plausibel.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

22.05.2026 um 09:12
Kleiner Nachtrag zum gestrigen Sitzungstermin: der Angeklagte äußerte sich erneut und beantwortete schriftlich gestellte Fragen der Nebenklage. Zudem wurde ein Ermittler als Zeuge gehört.
Nach Angaben des Gerichts wurde am gestrigen Verhandlungstag zunächst ein Ermittlungsbeamter der Kriminalpolizei vernommen. Anschließend beantwortete der Angeklagte schriftlich gestellte Fragen der Nebenklage. Die Sitzung endete bereits am Mittag (21.05.2026) und soll heute (22.05.2026) um 09.00 Uhr fortgesetzt werden.

In seiner erneuten Einlassung äußerte sich der Mann auch zu seinem Motiv und seiner persönlichen Situation. Er sprach davon, „eine schöne, heile Welt“ mit Familie und stabilem Leben gewollt zu haben, was jedoch immer wieder gescheitert sei. Zudem räumte er ein, sein Leben gegenüber anderen teilweise geschönt oder falsche Angaben gemacht zu haben.
Lauben-Prozess: Angeklagter spricht erneut zu Vorwürfen vor Gericht (AllgäuHIT)


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22.05.2026 um 14:47
Zitat von Aloha-zugAloha-zug schrieb:
Er erklärte, dass seine Nichte drei Millionen Euro geerbt hatte. Wegen ihrer manisch-depressiven Erkrankung sollte sie das Geld nach seinen Angaben erst mit 35 Jahren erhalten.


Das ist dann 2024 gewesen?
Das ist krass, wenn man das mit dieser Info in Zusammenhnag bring:
Beim Prozess vor dem Landgericht Memmingen drehen sich Aussagen immer wieder um diesen Freund. Laut AZ handelt es sich dabei um einen Tierarzt mit einer eigenen Schule für Fort- und Weiterbildungen. Auch das Opfer aus Lauben sei für diese Schule aktiv gewesen. Sie habe zudem vorgehabt, mit dem Mann zusammen eine Praxis im Unterallgäu aufzubauen. Dafür soll sie fast 700.000 Euro überwiesen haben.
Kaum ist das Erbe ausbezahlt, steckt sie 700.000 € in ein solches Projekt. Mag sein, dass das alles gut durchdacht und kalkuliert war, v.a. wenn der Tierarzt offenbar schon vorher im Bereich Fortbildung wirtschaftlich erfolgreich aktiv war. Aber irgendwie kommt mir das seltsam vor?
War der Tierarzt schon so alt, dass er verstorben ist?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

22.05.2026 um 17:52
Zitat von GrillageGrillage schrieb:War der Tierarzt schon so alt, dass er verstorben ist?
Zitat von 111Birdy111111Birdy111 schrieb am 06.05.2026:Er ist inzwischen leider selbst sehr plötzlich verstorben
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb am 05.05.2026:Er scheint in Valeries Alter zu sein.
Für mich sieht er doch etwas älter aus wie Valerie. Ich schätze mal so 10-15 Jahre (aber nur meine persönliche Einschätzung)


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23.05.2026 um 07:19
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:
Zitat von -Dandelion--Dandelion- schrieb:Wenn bekannt ist (in der Familie bzw. der Schwester), dass solche Summen vorhanden sind, dann macht man doch keinen Spendenaufruf ?!?
Nach dem Tod einer Person ist das Konto erstmal gesperrt.
Der Spendenaufruf war aber nicht ab dem Bekanntwerden des Todes, sondern bereits als sie vermisst wurde.
(das ist das, was mich stutzig macht/e)


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

24.05.2026 um 09:45
@-Dandelion-
Ich fand es auch komisch, schrieb ich ja. Die einzige Erklärung dafür ist für mich, dass Menschen in Extremsituationen Dinge machen, die man rational nicht immer nachvollziehen kann (wenngleich der Spendenaufruf nach wie vor aktiv ist). Oder aber, dass die Schwester ahnte, dass sich die Sache nicht gut ausgehen würde - eben weil sie den Täter kennt und ihr möglicherweise Dinge spanisch vorkamen. Was sich ja jetzt mit ihr als Nebenklägerin fortsetzt und ich hoffe, dass noch mehr Details gegen den Angeklagten zu Tage kommen.

Lebt Valeries Tochter eigentlich jetzt bei ihr? Kann mich nicht erinnern, dazu was gelesen zu haben. Der Sohn könnte ja beim Vater untergekommen sein.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

24.05.2026 um 09:56
Ergänzung: Sehe gerade, dass die Aktion zwar noch aufrufbar ist und das Spendenziel noch nicht erreicht wurde (ich meine aber, dass das von der Seite automatisch erhöht wird), aber die Spendenannahme aktuell ausgesetzt ist):
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:über 10k sind übrigens zusammengekommen: gofundme



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