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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

1.138 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisstenfall, Allgäu ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 16:44
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Heimtückisch finde ich die Vorgehensweise allemal, denn man könnte annehmen, dass Valerie arg- und wehrlos war. Letzteres bestimmt, wenn sie unter so einem riesigen Hundekissen festgehalten wurde. Un
Heimtücke würde beispielsweise vorliegen, wenn der Angeklagte einer schlafenden Valerie das Kissen aufs Gesicht gepresst hätte. Die Tötung entwickelte sich aber anscheinend aus einem sich immer höher schaukelnden Streit - arg- und wehrlos war sie in dem Fall nicht.

Und zur Habgier: die Staatsanwaltschaft kennt doch die Vermögensverhältnisse der beiden. Wenn der Angeklagte sich durch die Tat hätte bereichern wollen, wäre das doch bestimmt im Rahmen der Ermittlungen rausgekommen.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 16:55
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Heimtücke würde beispielsweise vorliegen, wenn der Angeklagte einer schlafenden Valerie das Kissen aufs Gesicht gepresst hätte. Die Tötung entwickelte sich aber anscheinend aus einem sich immer höher schaukelnden Streit - arg- und wehrlos war sie in dem Fall nicht.
Aber muss ich bei einem Streit immer damit rechnen, gleich ein riesiges Hundekissen über die Rübe zu kriegen? Und wenn ich unter sowas liege, kann ich mit Armen und Beinen zwar um mich schlagen wie ein Käfer auf dem Rücken, aber einen ausgewachsenen Mann auf mir, der körperliche Arbeit gewöhnt ist, den krieg ich nicht runter. Also, in meiner Fantasie. Aber ich weiß schon, was du meinst.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 16:58
Spielt vielleicht auch eine Rolle, dass er nicht das Kissen auf ihr Gesicht drückte, sondern ihren Kopf ins Kissen?
G.

Dem zur Tatzeit 38 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, am Abend des 05.08.2025 seine Lebensgefährtin Valerie von M. in dem von ihnen gemeinsam bewohntem Anwesen in 87761 Lauben, getötet zu haben. Er soll ihr Gesicht in ein am Boden liegendes Hundekissen gedrückt haben. Dadurch erstickte das Opfer, was der Angeklagte zumindest billigend in Kauf genommen haben soll
Quelle: https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/landgericht/memmingen/presse/2026/5.php


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 17:02
@Umbranebula
Ah ok, danke für die Korrektur.

Aber reicht das aus, um jemanden zu töten? Kriegt man nicht noch etwas Luft? Also, wenn ich das im Ansatz mit mir selbst probiere… na ja.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 17:08
Ich kann mir das schon so vorstellen, dass sie sich in dieser Lage nicht wehren konnte. Sie lag ja dann vermutlich auf dem Bauch und er übte rohe Gewalt direkt an ihrem Hinterkopf aus. Deswegen tue ich mir schwer, dass es „nur“ Totschlag sein soll?


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gestern um 17:08
@CurlySue_
Wenn man Nase und Mund direkt auf das Kissen drückt, dann ist das denk ich schon möglich…


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gestern um 17:09
@Umbranebula
Ich bin erleichtert, dass ich nicht allein der Meinung bin.


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gestern um 17:19
Denkst du das auch. Die Verteidigung bestimmt auch.
Noch ein Gedanke: M. hat gesagt V. schmiss die Tochter auf den Fußboden. Würde sie dann nicht davon verletzt werden und hätte sie von einem Arzt danach untersucht werden müssen?


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gestern um 17:23
@Srecko95
Wie gesagt, ich kann durchs Kissen atmen, wenn auch natürlich schwer. Aber ich bin kein Maßstab und hab es an einem handelsüblichen Kissen ausprobiert und ohne Fremdeinwirkung und auch nicht über Minuten. Die Variante „bewusstlos werden“ und dann Mund und Nase mit Plastefolie abkleben bis zum Tod macht für mich schon mehr Sinn. Aber das müsste ja nachprüfbar sein (Faserspuren in den Atemwegen, ggf. Abdrücke an der Folie)


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gestern um 17:37
@CurlySue_
Nach drei Wochen wird der Leichnam wahrscheinlich in einem erbärmlichen Zustand sein. Wenn ich mich richtig entsinne, mussten sie nach dem Fund auch zuerst eine Autopsie durchführen um zu schauen ob es auch Valerie ist, da man nicht mehr erkennen konnte.
Falls Valerie zu dem Zeitpunkt nicht mehr atmete und lebte sind auch keine Plastikfasern in die Lunge gelangt. Die Fasern dürften nur auf der Haut nachweisbar sein.
Da vielleicht auch das Gewebe im Gesicht nicht mehr vorhanden war (oder nicht mehr vollständig) dürfte es auch schwer nachzuvollziehen sein, welcher Druck ausgeübt worden ist.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 17:43
Auf jedenfall muss sie Hundehaare eingeatmet haben. Plastikfolie um wirklich sicher zu gehen, dass sie tot ist. Ja, die Meinung habe ich auch.
Tat. Dass er der Toten nach dem Verbrechen die Hände mit Klebeband fesselte.

Auch etwas komisch.

Quelle: https://www.allgaeuer-zeitung.de/memmingen/lauben-unterallgaeu-frau-getoetet-prozess-wegen-totschlag-im-liveblog-1-5-114106128#


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gestern um 17:48
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:Wenn ich mich richtig entsinne, mussten sie nach dem Fund auch zuerst eine Autopsie durchführen um zu schauen ob es auch Valerie ist, da man nicht mehr erkennen konnte.
Wird das nicht immer gemacht, eine Autopsie? Egal ob die Identität klar oder unklar ist?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 18:01
@Umbranebula
Klar, Todesursache war ja unbekannt. Beziehungsweise musste mit dem Geständnis des Partners abgeglichen werden.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 18:03
Klar, mir ging es speziell darum, dass man es sicher beweisen kann, was die Identität angeht.


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gestern um 20:50
Na drei Wochen in der Natur im Sommer tun ihr Übriges…

Du meinst wahrscheinlich, ob man immer einen DNA-Abgleich macht, selbst wenn man das Opfer nach einer optischen Inaugenscheinnahme zweifelsfrei identifizieren kann? Das weiß ich nicht.

Ich schaute gerade diesen Beitrag zum Prozess und hatte ganz vergessen, dass RA Dr. Alexander Stevens (links) ja wieder mal am Start ist. Er vertritt die Schwester von Valerie in der Nebenklage. Wenngleich ich ihn bei Sexualdelikten in der Rolle des Verteidigers oft schwierig finde, hoffe ich hier doch auf seinen Biss:

B7B320F9-7E5F-460F-956F-0674502E5DA8Original anzeigen (0,6 MB)

Quelle:
Youtube: Nach Tod von Mutter aus Lauben: Lebensgefährte gesteht Totschlag vor Gericht
Nach Tod von Mutter aus Lauben: Lebensgefährte gesteht Totschlag vor Gericht
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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 20:58
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:
Man hat auch ein bisschen Zeit um zu realisieren was man da tut. Er sagte im Prozess wer weiß nicht wie lange es gedauert hat. Statistisch gesehen dauert diese Art der erstickung aber einige Minuten.

Gut das er zugegeben hat anschließend falsche Spuren zu legen. Das könnte den Tatbestand von Totschlag evtl noch kippen.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 21:05
Zitat von Vicy.wolfVicy.wolf schrieb:Gut das er zugegeben hat anschließend falsche Spuren zu legen. Das könnte den Tatbestand von Totschlag evtl noch kippen
Nein, könnte es nicht. Für die Unterscheidung zwischen Mord und Totschlag ist das Legen von falschen Spuren bedeutungslos.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 21:06
Der TV soll die Schuhe von V. getragen haben. Hat jemand eine sichere Quelle dazu?

Als Laie würde ich mal behaupten, je mehr falsche Spuren versucht werden zu legen, umso schwerer das Strafmaß?

Edit: Habe danach erst den obigen Kommentar gelesen.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 21:18
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:
Zitat von Vicy.wolfVicy.wolf schrieb:Gut das er zugegeben hat anschließend falsche Spuren zu legen. Das könnte den Tatbestand von Totschlag evtl noch kippen
Nein, könnte es nicht. Für die Unterscheidung zwischen Mord und Totschlag ist das Legen von falschen Spuren bedeutungslos.
Aber diese und anderer Räuberpistolen des Angeklagten (Wegwerfen von Valeries Geldbeutel auf dem Baumarkt-Parkplatz, ihr Auto an der Pferdewiese abstellen und seine vermeintliche Ahnungslosigkeit ob ihres Verbleibs) würden mich zumindest aufhorchen lassen und dazu führen, dass ich auch seine anderen Storys, sprich das Geständnis und den angeblichen Tatablauf, genau überprüfen würde. Schließlich hatte er drei Wochen Zeit, sich die Sache gegebenenfalls zurechtzulegen…


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 21:23
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Du meinst wahrscheinlich, ob man immer einen DNA-Abgleich macht, selbst wenn man das Opfer nach einer optischen Inaugenscheinnahme zweifelsfrei identifizieren kann? Das weiß ich nicht.
Ja, darum geht es mir.


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